Martin Barkawitz Kehrwieder

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kehrwieder“ von Martin Barkawitz

Partynächte auf St. Pauli, brennende Autos im Schanzenviertel, Kifferseligkeit am Elbestrand von Blankenese. Hamburg ist für den jungen Provinzler Gregor Borchert die coolste Stadt der Welt. Doch dann wird seine schöne Mitbewohnerin Bea grausam ermordet. Gregor ist geschockt – weniger über die Hilflosigkeit der Polizei als über seine eigenen Gefühle. Der zuvor so friedfertige Student will Blut sehen, das Blut des Mörders. Wer hat Bea auf dem Gewissen? Gregor beginnt auf eigene Faust mit der Killersuche. Dabei gerät er nicht nur selbst unter Tatverdacht, sondern verstrickt sich auch immer tiefer in eine sadomasochistische Abhängigkeit zu einer faszinierenden Unbekannten. Und die Mordserie ist längst noch nicht vorbei … KEHRWIEDER ist ein durch und durch spannender, düsterer Thriller mit plastischen Charakteren und gleichzeitig ein Schmankerl für Hamburger. Kirsten Braselmann in Suite101.de Wer über den Tellerrand "Gut gegen Böse" bzw. "Held und Polizei gegen das Verbrechen" nicht hinaus will, der sollte eigentlich seine Finger von dem Thriller KEHRWIEDER lassen. Allen anderen kann ich aber ein paar sehr spannende Lesestunden versprechen, die Spannung, schöne Wendungen und einen guten Schuss Action im Kopfkino hinterlassen werden. In diesem Sinne darf Martin Barkawitz gerne mehr liefern. Konrad Wolfram im ZAUBERSPIEGEL Eine wilde Mischung aus Thriller, Phantastik und Sex. Franz Schröpf in FANTASIA. Die Story ist auf das Nötigste herunterdestilliert und überlässt so einiges der Fantasie des Lesers. Dabei ist KEHRWIEDER durchgehend selbstironisch, was den Roman am Ende auch sehr sympathisch macht. Außerdem beherzigt der gebürtige Hamburger die Regel, dass man über das schreiben soll, was man kennt. Dem Hamburgbild, das Barkawitz hier zeichnet, kommt das sehr zugute und die Begeisterung für seine Heimatstadt ist regelrecht spürbar. Elmar Huber in Lovelybooks.de Kehrwieder ist purer Literaturschrott, aber es ist Literaturschrott der unterhält und mehr Spaß beim Lesen bietet, als es so manche arrivierte britische Queen of Crime oder der skandinavische Dauerbrenner für ihre Werke gerne hätten. Wolfgang Weninger in der KRIMI-COUCH (Quelle:'E-Buch Text/28.03.2013')

Stöbern in Krimi & Thriller

Schlüssel 17

Grandios! Tom Babylon ist ein hartnäckiger Ermittler - angetrieben von den Schatten der Vergangenheit!

Kikiwee17

Die Vergessenen

Ein spannender Roman, der sehr zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Highlight.

Elisabeth_Kwiatkowski

Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood pur

KSteffi1

Die Rivalin

Zu Beginn hat er mich in die Irre geführt! Gute Wendungen, spannend, einfühlsame Portraits beider Frauen! Mir hat‘s gefallen!

InkenIbsen

Wolfswut

Furchtbar grausam - unheimlich spannend!

MAZERAK

Woman in Cabin 10

Spannend aber zwischendurch auch langatmig...

Any91

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Kehrwieder" von Martin Barkawitz

    Kehrwieder

    Elmar Huber

    16. October 2012 um 11:42

    „Ich denke, dass unser unbekannter Killer das Muster dieses traditionellen Kinderspiels für seine Bluttaten verwendet. Deine kleine Freundin Beate hat den Kosenamen Katze. Aber das haben wahrscheinlich nicht alle gewusst, oder?“ INHALT Für Gregor Borchert erfüllt sich ein Traum, als er sein Studium in Hamburg antritt und – auf Vermittlung seines Freundes Kasper - sofort einen freien Platz in einer Wohngemeinschaft im angesagten Schanzenviertel einnehmen kann. An erster Stelle seines Hamburg-Plans steht zunächst einmal Party. Ehe Gregor es sich versieht, hat er sich auch in seine Mitbewohnerin Bea verguckt, die – nach einem nächtlichen Gespräch mit ihm – tot aufgefunden wird. Auf Beas Beerdigung tritt die geheimnisvolle und aufreizend-kühle Skadi Nebel an ihn heran und eröffnet ihm, dass es ihr – mit ihm als Medium – möglich ist, Beas Mörder per Fernwahrnehmung zu finden. Immer tiefer gerät Gregor in einen Strudel aus neu erwachten erotischen Obsessionen und handfester Gefahren, denn der Mörder bemerkt, dass man ihm auf der Spur ist. „Die Passanten wichen mir aus, mein Gesicht war blutverschmiert. Das sah ich, als ich mich im Rückspiegel eines geparkten Autos betrachtete. Das war ein Anblick, den man Samstagnacht auf St. Pauli erwarten konnte, aber nicht am helllichten Tag im gediegenen Stadtteil Uhlenhorst.“ MEINUNG Gemeinsam mit Gregor wird der Leser förmlich in das Hamburger Partyleben geschleudert. Zeit zum Luftholen bleibt hier nicht, auf Seite 8 bezieht Gregor die Hamburger WG, auf Seite 20 ist Bea bereits tot. Mit dem vagen Wunsch nach Vergeltung stolpert Gregor in die Arme der undurchschaubaren Skadi Nebel, die stets von ihrem Leibwächter und Teilzeitsklaven Dimitri begleitet wird und deren Motiv für die Rache an Beas Mörder im Dunkeln bleibt. Sie macht Gregor zu ihrem willenlosen Werkzeug, nicht zuletzt durch ihr aggressiv-erotisches Verhalten, dem der unerfahrene Provinzbubi rettungslos verfällt. Der Ton des Romans ist – ganz dem Innenleben des Protagonisten entsprechend - sehr lax, sarkastisch und teils kopflos und gehetzt. An manchen Stellen hätte es nicht geschadet, das Tempo etwas herauszunehmen und dem Leser eine Verschnaufpause zu gönnen, zumal sich Martin Barkawitz einen schönen Modus Operandi – der Mörder tötet nach dem Muster eines alten Hamburger Kinderspiels – ausgedacht hat, der leider fast vollständig überfahren wird. Hier ist spürbar, dass Barkawitz ein professioneller Autor ist, der von seinen Geschichten - z.B. für JERRY COTTON - leben muss und eine begrenzte Seitenzahl einhalten muss. Die Story ist auf das Nötigste herunterdestilliert und überlässt so einiges der Fantasie des Lesers. Dabei ist KEHRWIEDER durchgehend selbstironisch, was den Roman am Ende auch sehr sympathisch macht. Außerdem beherzigt der gebürtige Hamburger die Regel, dass man über das schreiben soll, was man kennt. Dem Hamburgbild, das Barkawitz hier zeichnet, kommt das sehr zugute und die Begeisterung für seine Heimatstadt ist regelrecht spürbar. Damit passt KERWIEDER dann auch sehr gut in die lose Regionalkrimi-Reihe des BLITZ-Verlags. Obwohl Martin Barkawitz bereits seit 15 Jahren professionell schreibt, ist KEHRWIEDER der erste Roman, der unter seinem eigenen Namen erscheint. Ansonsten schreibt der Autor für die Serie JERRY COTTON, und unter verschiedenen Pseudonymen Western, Grusel, Krimi und Abenteuer (z.B. Mystery-Thriller im Cora-Verlag). Seit diesem Jahr hat er einen Steampunk-Roman in Arbeit. Mark Freier hat für KEHRWIEDER ein - in dunkelrot getauchtes - düster-sexy Covermotiv erstellt, das die Rückenansicht von Skadi Nebel im Ledermantel vor einem Teil der Hamburger Skyline zeigt. FAZIT Ungewöhnlicher Krimi mit paranormalem Einschlag. Stellenweise zu gehetzt, doch insgesamt aufgrund des selbstironischen Grundtons sympathisch.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks