Martin Millar Kalix - Fluch der Werwölfe

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Inhaltsangabe zu „Kalix - Fluch der Werwölfe“ von Martin Millar

Kalix MacRinnalch - die ungewöhnlichste Fantasy-Heldin Englands!
Teenager-Werwölfin Kalix MacRinnalch hat so einige Probleme: ihre Verwandten und die Gilde der Werwolfjäger wollen sie tot sehen und das verstärkt ihre gewaltige Depression ziemlich. Diese mit Drogen zu bekämpfen, vereinfacht die Sache allerdings auch nicht gerade. Zum Glück hat Kalix ihre menschlichen Freunde Daniel und Moonglow, die ihr in London Unterschlupf bieten. Doch die beiden naiven Studenten sind keine wirkliche Unterstützung, wenn es um fiese, modesüchtige Feuergeister und bösartige Gangster-Wölfe geht. Nur der hellseherisch begabte Werwolf Decembrius könnte Kalix helfen, doch er hat seine eigenen Gründe dafür…

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  • Rezension zu "Kalix. Fluch der Werwölfe" von Martin Millar

    Kalix - Fluch der Werwölfe

    Charlousie

    15. November 2010 um 15:56

    Inhalt: „Kalix – Fluch der Werwölfe“ von Martin Millar ist der zweite Band um die Werwölfin Kalix MacRinnalch. Nachdem sie im ersten Band wegen Mordes am Thronnachfolger Serapen verbannt wurde, versucht sie sich nun in London durchzuschlagen. Sie wohnt bei zwei Studenten und hat die Auflage im College einen Förderkurs zu besuchen, da sie weder lesen noch schreiben oder rechnen kann. Das frustriert sie sehr und sie geht auch nur hin, weil sie das Geld, das sie dafür von ihrer Mutter bekommt, benötigt, um ihr Laudanum zu bezahlen, von dem sie abhängig ist. Währenddessen formieren sich die Werwolfjäger vom Neuen und gewinnen an Stärke. Kalix hat mit ihrer Laudanum Sucht und Depressionen zu kämpfen, als sich die Ereignisse überstürzen und ihr Ex-Freund tot aufgefunden wird. Kalix MacRinnalch will Rache üben und unbedingt den Mörder finden. Ihre Schwester, die Zauberin soll von der Feuerkönigin Malveria verkuppelt werden, weil diese eine Wette über ihr Liebesleben eingegangen ist, nicht ahnend, dass sie dabei einem Werwolfjäger auf dem Leim geht. Zu allem Überfluss wird hinter Malverias Rücken auch noch mächtig intregiert, die sich hauptsächlich für ihre Mode und ihr Aussehen interessiert und ihre Herrschaft droht von einer ihrer engsten Vertrauen gestürzt zu werden. Meine Meinung: Ich habe beim Lesen lange überlegen müssen, warum ich so gefesselt und fasziniert von diesem Roman gewesen bin. An den Werwölfen an sich kann es nicht gelegen haben, die gibt es häufiger, auch in Verbindung mit anderen Fabelwesen. Dass mich der Schreibstil und die Charaktere fesselten war für mich ebenfalls nichts neues. Woran lag es dann? – Letztlich ist die Erklärung so einfach, wie naheliegend, dass ich wirklich unverhältnismäßig lange für die Lösung gebraucht habe. Es ist der Umstand, dass einmal keine Vampire ihr Unwesen trieben. Ich bin ausschließlich Geschichten gewohnt, in denen diese Beiden als gemeinsame Konstellation vorkommen und sich in irgendeiner Art und Weise bekriegen. Alleine deswegen bin ich von „Kalix – Fluch der Werwölfe“ schon begeistert, weil es eine super gelungene Geschichte ist, die auch ohne Vampire fesselt und bannt. Das zeigt doch einmal mehr, dass es auch ohne die Blutsauger geht. Ich war geplättet von Martin Millars Erzählstil. Er hat eine für mich vollkommen neue Art Dinge zu beschreiben und eine Handlung voran zu treiben; nämlich in rasantem Tempo. Normalerweise sind 700 Seiten ein ordentliches Stück Arbeit, wie man meinen möchte, doch Martin Millar vollbrachte das Wunder, dass sie schnell an mir vorüberzogen und ich kaum Zeit zum Luft holen hatte. Die Perspektiven wechseln mit jedem Kapitel und setzen immer neue Akzente. Gleichzeitig spielen sich in einem einzigen Roman, in einer einzigen Handlung sehr viele kleinere Geschichten ab, die irgendwie miteinander verknüpft sind und mal größere oder weniger große Ausmaße annehmen. Nichts ist hier dem Zufall überlassen, sondern komplett ausgebaut und lesenswert. Ebenso faszinierte mich das Ausbleiben an romantischen Szenen. Normalerweise benötige ich so etwas immer, weil ich das am Spannendsten finde, doch hier fiel mir das nicht einmal richtig auf; erst zum Schluss, als ich noch einmal intensiver über die Geschichte rund um Kalix nachdachte. Statt Liebe bekommt man hier rohe Gewalt präsentiert und eine Protagonistin, so unsymphathisch, dass man sie dennoch wieder gerne haben muss, weil sie es wirklich nicht leicht hat und so ist, wie sie ist. „Kalix – Fluch der Werwölfe“ ist mein erster Roman von Martin Millar und definitiv nicht mein letzter. Anderen Rezensionen habe ich entnommen, dass der zweite Band um Kalix nahtlos an den ersten anknüpft. Da ich den ersten nicht gelesen habe, nicht einmal von seiner Existenz gewusst habe, ärgere ich mich ein wenig. Denn ich habe die Handlung auch ohne das vorherhige Hintergrundwissen verstanden, allerdings wäre der erste Band für mich nicht mehr besonders spannend, da ich alles schon weiß und mir so das Lesen schenken kan. Wobei Kalix so toll ist, dass ich mich deswegen eben ärgere. Zunächst hat mich das Cover nicht sonderlich angesprochen, doch dann habe ich mich damit anfreunden können und finde inzwischen, dass es typisch Kalix ist und eigentlich doch sehr gut passt. Als ich dieses monströs gute Buch ausgelesen hatte, habe ich Kalix sehr nachgetrauert, denn selten habe ich einen so impulsiven Schreibstil wie diesen erlebt. Hinten auf dem Buchrücken steht: “ _ Kalix MacRinnalch die ungewöhnlichste Fantasy – Heldin Englands!“_ Dem kann ich nur zustimmen. Dieses Buch ist gleichzeitig das Abgedretehste, Wunderbarste, Außergewöhnlichste, Brutalste und Witzigste, was ich seit Langem gelesen habe! Mein Fazit: Mit viel Charme hat Martin Millar eine außergewöhnliche Geschichte über das Dasein als Werwölfin beschrieben, die unglücklicherweise zwischen zwei Fronten geraten ist. Dabei ist der Fokus nicht nur auf die Protagnonistin Kalix gelegt worden, sondern auch auf viele andere Figuren, was viel Leben und Spannung in die Handlung bringt. Wer sich ein einzigartiges Meisterwerk nicht entgehen lassen will, sollte sich „Kalix – Fluch der Werwölfe“ nicht entgehen lassen, denn es gibt dir mehr, als du dir vorstellen kannst. Vielen Dank an den Fischer-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

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  • Rezension zu "Kalix. Fluch der Werwölfe" von Martin Millar

    Kalix - Fluch der Werwölfe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. October 2010 um 11:15

    Kurzbeschreibung: Teenager-Werwölfin Kalix MacRinnalch hat immer noch so einige Probleme: die meisten ihrer Verwandten wollen sie tot sehen, die Gilde der Werwolfjäger sowieso. Das verstärkt Kalix" gewaltige Depression ziemlich. Diese mit Drogen zu bekämpfen, vereinfacht die Sache allerdings auch nicht gerade. Zum Glück hat Kalix ihre menschlichen Freunde Daniel und Moonglow, die ihr in London Unterschlupf bieten und sie dazu bringen, zur Schule zu gehen. Doch die beiden Studenten sind keine wirkliche Unterstützung, wenn es um fiese, modesüchtige Feuergeister und bösartige Gangster-Wölfe geht. Nur der hellseherisch begabte Werwolf Decembrius hilft Kalix, doch dass er sie dabei ständig angräbt, findet Kalix ziemlich nervig. Außerdem können die MacRinnalchs in ihren Beziehungen angeblich nie glücklich werden - zumindest gibt es da die Legende eines "Fluchs der Werwölfe"... Zum Autor: Martin Millar wurde in Glasgow geboren und lebt seit vielen Jahren in London. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. "Die Elfen von New York", und wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien zuletzt "Kalix. Werwölfin von London". Einen kurzen, ungläubigen Moment lang suchten die Werwölfe nach dem Ursprung des Schusses. Sie fanden ihn nicht und sprangen auseinander, als ein weiterer Schuss erklang. Früher hatten Jäger nie bei Tageslicht geschossen, weil sie fürchteten, einen Menschen statt eines Werwolfs zu töten. Scheinbar hatte sich das geändert. (Seite 470) Rezension: Der zweite Band der "Kalix"-Reihe besteht, wie sein Vorgängerband auch, aus vielen kurzen Kapiteln, genau genommen sind es diesmal 203, die sich auf 744 Seiten entfalten. Die Geschichte wird erneut in der 3. Person erzählt und knüpft direkt an die Handlung an. Diesmal geht Kalix sogar auf eine Art College, um besser lesen, schreiben und rechnen zu können und ihrem depressiven Alltag einen Sinn zu geben. Agrivex, die "elende Nichte" der Feuerkönigin Malveria, begleitet sie dorthin, was für einige recht lustige und skurrile Szenen sorgt. Hauptaugenmerk liegt diesmal auch auf der Avenaris-Gilde, einer Vereinigung aus Werwolfjägern, die hinter Kalix und ihrer Familie her sind. Neue Charaktere, z.B. Hauptmann Easterly, der auf Kalix' Schwester Thrix angesetzt wird, und sein Cousin Albermarle, der noch eine offene Rechnung mit Dominil hat, beleben die Handlung, da die Personen sonst gleichgeblieben sind. Noch zu erwähnen ist die schon im ersten Band unterschwellig schwelende und nun zum Höhepunkt gebrachte Fehde zwischen der Feuerkönigin Malveria und ihrer Rivalin Prinzessin Kabachetka, die Malveria stürzen und ihr Reich übernehmen will. Bei diesen beiden spielt natürlich auch wieder der ewige Kampf um die bessere Kleidung und die Mode allgemein eine große und amüsante Rolle. Aber auch die Kämpfe unter den Werwölfen selbst bleiben nicht außer Acht. Martin Millar bleibt seinem einfachen und klaren Schreibstil treu. Der Humor spielt wiederum eine große Rolle, wenn auch einige Ideen bereits im ersten Band vorkamen. Die Personen selbst sind dank einiger Rückblenden wieder schnell im Gedächtnis, Kalix entwickelt sich langsam aber stetig weiter und ich bin gespannt, ob es noch einen dritten Band dieser Reihe geben wird. Ich wäre auf jeden Fall wieder mit dabei, denn diese Werwölfe und Feuergeister sind wirklich einzigartig! Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover hat einen dunklen Hintergrund, auf dem die Tower Bridge zu sehen ist. Im Vordergrund ist ein grob gezeichnetes Bild von einer jungen Frau zu sehen, größtenteils in einem Hellblau gehalten. Minuspunkt: Die Größe des Buches und die Covergestaltung passen leider überhaupt nicht zum ersten Band, und ich hatte aufgrund der Dicke dieser Klappenbroschur schnell drei dicke Leseknicke im Buchrücken. Fazit: Ich vergebe ein "Empfehlenswert", denn Martin Millar hat mit "Kalix. Fluch der Werwölfe" erneut bewiesen, wie phantasiereich, witzig und auch spannend eine Geschichte über Werwölfe, Feuergeister und andere Wesen sein kann. Wertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Kalix. Fluch der Werwölfe" von Martin Millar

    Kalix - Fluch der Werwölfe

    anette1809

    08. September 2010 um 08:38

    Nachdem im Vorgängerband "Kalix: Werwölfin von London" der Krieg um die Führung des Clans ausgetragen wurde, knüpft Band 2 nahtlos an die vorangegangene Handlung an und geht mindestens genauso rasant weiter. Im Blickpunkt des Geschehens stehen dieses Mal zwei verfeindete Völker von Feuergeistern, bei denen die beiden Anführerinnen hauptsächlich über Modefragen streiten, aber nichtsdestotrotz mit den richtigen Schuhen über Leichen gehen würden, und die Verfolgung der Werwölfe durch die Gilde der Werwolfsjäger. Modesüchtige Feuergeister, Werwolfsjäger, die heimlich in ihre Gegner verliebt sind, ein frauenkleidertragender Fürst der Werwölfe und eine drogenabhängige Werwolfsprinzessin: Martin Millars Kalix-Serie ist eine Chick-Lit-Splatter-Werwolf-Fantasy-Reihe, die man durchaus als Persiflage auf einige Genres verstehen sollte. So könnten die beiden Hoheiten der Feuergeistervölker geradewegs aus "Der Teufel trägt Prada" entsprungen sein und wenige Seiten später rollen bereits die nächsten Köpfe im Kampf Werwölfe gegen Jäger. Selten waren weit über 700 Seiten schneller gelesen wie hier, dank kurzer Kapitel, häufiger Szenen- und Perspektivwechsel und einem lockeren Schreibstil, der die Seiten nur so vorbeifliegen lässt. Ein klitzekleines Manko ist bestenfalls, dass man einige von Millars skurrilen Ideen schon aus Band 1 kennt, wobei das kaum ausbleibt, wenn eine Reihe auf Handlung und Charaktere des Vorgängers aufbaut, aber einen Tick besser fand ich Band 1 dann eben doch.

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