Massum Faryar Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

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Inhaltsangabe zu „Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter“ von Massum Faryar

Am Anfang steht eine Reise in die Vergangenheit: Schaer, der während der sowjetischen Besatzung aus Afghanistan fliehen musste, kehrt im Jahr 2008 zurück, um seine alte und kranke Mutter Khurschid in Herat zu besuchen. Er will ihre Erinnerungen vor dem Vergessen bewahren. Nach und nach fördert er ihre Geschichte zutage, die eng mit der Geschichte des Landes verwoben ist, und gibt alles, um ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Der üppige und kostbare Teppich seiner Mutter dient dabei als Erinnerungsstütze. In seiner Mitte zeigt er den afghanischen Nationalsport Buskaschi, einen Reiterwettkampf um eine tote Ziege, und liefert damit das Leitmotiv für die Geschichte der Familie und des Landes.Ähnlich opulent entfaltet sich die Geschichte von Khurschid und Scharif, die durch die Wirren des Landes führt, das eigenständig werden will, aber in einen Strudel aus Stammesfehden und Rivalitäten der Großmächte gerät – und am Ende des 20. Jahrhunderts zu einem Ausgangspunkt des Islamismus wird. Scharif, Sohn eines armen Bauern, Koranschüler und Lehrjunge eines Gemüsehändlers, erobert das Herz von Khurschid, Tochter aus wohlhabendem Haus, und wird zu einem einflussreichen Geschäftsmann.Der Buskaschi-Kampf im Jahr 1960 wird zu einem Wendepunkt in seinem Leben und zum Ausgangspunkt für die Entwicklung seines Sohnes Schaer, der Afghanistan in den 80er-Jahren aus politischen Gründen verlässt, aber dem Land und seiner Familie eng verbunden bleibt. Seine Reise zur Mutter steht im Zeichen der Suche nach dem verlorenen Paradies, das ihm sein Elternhaus, die Kindheit und Jugend in der Heimat Afghanistan war.

Herausragende Literatur!

— somaya1

Eine wundervolle Familiengeschichte die einen mitreißt! Der eigene Stil des Schriftstellers macht das ganze lebendig.Top!

— sunny34

Brillant, neoklassistisch

— sangar

spannend, poetisch, informativ, großartig!

— otily

Ein brillant geschriebener, sehr poetischer Roman über Afghanistan, der uns auch erklärt, woher der heutige Islamismus kommt

— Asman

Dieser Roman hat das Zeug zu einem internationalen Bestseller

— shahban

Stöbern in Romane

Menschenwerk

Insgesamt ist dieser Roman ein Werk von ungeheurer atmosphärischer Dichte, das einen gnadenlosen Blick auf das Wesen 'Mensch' gewährt.

parden

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Großartige Idee, sprachlich gut umgesetzt. Die Handlung bleibt jedoch belanglos.

Katharina99

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starker Anfang, nur das Ende konnte mich nicht mitreissen

vielleser18

Wie man es vermasselt

Gute Ansätze, sehr amerikanisch.

sar89

Highway to heaven

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Sigrid1

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  • Die Geschichte einer afghanischen Familie

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    Herbstrose

    04. October 2016 um 11:57

    Fünfundzwanzig Jahre nachdem Schaer aus seiner Heimat Afghanistan geflohen war kehrt er zurück, um seine alte, kranke Mutter zu besuchen. In vielen Gesprächen mit ihr erinnert er sich wieder an die Vergangenheit. Er denkt an seinen verstorbenen Vater, an die unzähligen Unterhaltungen mit ihm, die sich nach und nach zur Geschichte seiner Familie und zur Geschichte seines Landes fügen. Aus seinen Erzählungen weiß er, dass seine Großeltern noch arme Bauern waren, erfährt wie sein Vater als junger Mann zu Geld und Reichtum gekommen ist und wie er dadurch seine Frau, eine Tochter aus wohlhabendem Hause, erobern konnte. Schaer erinnert sich an seine Kindheit, seine Schulzeit, seine Freunde und an seine erste Liebe. Er erinnert sich aber auch daran, wie aus seiner einst blühenden Heimat durch Bürgerkriege und Besatzungen das Land geworden ist, in dem heute die Taliban Angst und Schrecken verbreiten … „Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter“ von Massum Faryar ist eine afghanische Familiensaga über vier Generationen, die im Jahr 1919 ihren Anfang hat. Sie wurde von Kritikern nach Erscheinen als „ein wunderbares Buch, das man mit Genuss liest“, „ein großartig komponierter poetischer Reigen von Lebens- und Liebesgeschichten“ und „ein wundervolles Familienepos“ hoch gelobt. Leider kann ich mich diesen Aussagen nur bedingt anschließen. Pflichtgemäß habe ich natürlich alle 656 Seiten gelesen, immer in der Hoffnung, dass mich das Geschehen irgendwann noch begeistern könnte. Zwar sind in der Geschichte durchaus interessante Passagen zu finden, in der Gesamtheit jedoch fand ich das Buch eher enttäuschend. Das titelgebende Buskaschi findet während der im Roman geschilderten neunzig Jahre nur einmal statt und wird in ein paar Seiten erwähnt. Es handelt sich um ein wildes Reiterspiel, bei dem etwa dreißig erwachsene Männer sich gegenseitig äußerst brutal eine tote Ziege abjagen und dabei bewusst auch Todesfälle riskieren. Mutters Teppich sollte wohl als roter Faden durch die Geschichte leiten, was aber nach meinem Gefühl eher „bemüht“ rüber kommt.Der Schreibstil war mir etwas zu blumig, zu opulent, zu schwülstig und zu ausschweifend. Man wird mit einer Fülle orientalischer Namen, die sich überdies im Laufe des Geschehens mehrmals ändern, förmlich überschüttet, so dass ich mich bald damit überfordert fühlte. Ständig wechselnde Örtlichkeiten mit seltsamen Bezeichnungen und ein Wirrwarr von verwandtschaftlichen Beziehungen trugen auch nicht zum besseren Verständnis bei. Selbst die Geschichte Afghanistans, das nicht zuletzt durch interne politische und religiöse Machtkämpfe im vergangenen Jahrhundert die Begehrlichkeiten der Sowjetunion, Amerikas, Pakistans und anderer angrenzender Länder weckte, konnte mich nicht wirklich berühren.(Erst nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, habe ich mich bei Wikipedia über Afghanistan informiert. Ich hätte es wohl vorher tun sollen, es hätte bestimmt zum besseren Verständnis der Lektüre beigetragen.) Fazit: Wer opulent und blumig geschriebene Romane mag und sich dazu noch für die Geschichte Afghanistans interessiert, für den ist dieses Buch die ideale Lektüre.  

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Großartig!!!!!!

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    Juttahelena

    26. May 2015 um 15:02

    Das intensivste Buch, das ich je über die Geschichte Afghanistans gelesen habe. Klug, tief und lehrreich!!! Warte gerne auf neue Bücher von Massum Faryar

  • Magisch-realistische, fantastische Literatur!

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    somaya1

    23. May 2015 um 00:21

    Die neu erschienene afghanische Familiensaga "Buskaschi." liest sich wie ein Märchen aus 1001-Nacht-Geschichten, es ist reich an Früchten einer alten Kultur, es ist sehr poetisch und bilderreich sowie lebendig und liebevoll geschrieben, es erzählt uns, was Afghanistan einst war, was aus ihm geworden ist und vor allem, warum. Das Buch erzählt uns, wie die islamische Religion gelebt wurde, bevor aus ihr eine verbrecherische Macht-Ideologie geworden ist, und es erklärt uns deutlicher als viele Sachbücher, woher der heutige Islamismus kommt, wo er seine Wurzel hat, wer ihn gezüchtet und ins Leben gerufen hat - und bei all dem bleibt dieses Buch stets eine unterhaltsame Lektüre voller Humor und reich an Anekdoten und Witzen und an sehr lebendigen Dialogen. Ich empfehle dieses Buch Jedem, der sich für diese Region interessiert, und ich empfehle es vor allem auch jenen Menschen, die Vorurteile haben und eine negative Vorstellung von der islamischen Welt.

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  • Traumreise

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    sunny34

    20. May 2015 um 18:03

    Das Buch hat mich mitgerissen und begeistert! Ich kann es nur weiterempfehlen! 

  • Ein Epos mit ganz eigenem Stil

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    sangar

    17. May 2015 um 23:38

    "Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter", ein afghanisches Epos in deutscher Sprache, ist ein einfühlsam, schön und klar geschriebener Erzähltext von 654 Seiten, den Massum Faryar den Opfern des internationalen Islamismus gewidmet hat. Er hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Der Text ist sehr gut strukturiert, die Charaktere sind außergewöhnlich und sehr interessant, ihre Dialoge geistreich und humorvoll und ihre Geschichten abenteuerlich und voller Überraschungen. Es ist ein sehr informatives, zugleich unterhaltsames und mitunter trauriges Buch über ein wunderschönes Land, das zum Spielball der Mächte geworden ist. Es ist ein bewundernswertes Buch, das gelesen werden muss. Herzlichen Glückwunsch, Massum Faryar!

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  • Ein künftiger Bestseller

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    otily

    15. May 2015 um 21:28

    Ich lese seit drei Tagen diese wunderschöne Familiengeschichte und ich kann sie wärmstens weiterempfehlen. Es ist zwar ein dickes Buch, aber es ist sehr unterhaltsam sowie aufschlussreich.
    Herzlichen Glückwunsch dem Autor, der 8 oder 9 Jahre lang an diesem Werk gesessen hat.

  • Solche Bücher braucht die Welt!

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    Asman

    15. May 2015 um 18:25

    Einst hat Thomas Mann zu einem Werk von Hesse gesagt: "Kein Meisterwerk sieht wie ein Meisterwerk aus".  Der in dieser Woche in Deutschland erschienene Roman "Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter" ist ein Meisterwerk, das zur Weltliteratur gehört, auch wenn Deutschland und die Welt es noch nicht entdeckt hat, ja auch, wenn es nie jene internationale Aufmerksamkeit gewinnen würde, die es verdient hat. Es ist eine afghanische Familiensage über vier Generationen zwischen 1919 und Gegenwart, durch die der Autor versucht, die Geschichte dieses Landes zu erzählen, es ist ein Text von 650 Seiten, der an keiner einzigen Stelle langweilig wird.  Die zahlreichen Figuren sind außerordentlich sorgfältig und liebevoll beschrieben, sodass man sie hautnah erlebt und an ihren Geschicken teilnimmt. Dem Epos liegt eine universelle Thematik zugrunde, die im afghanischen Buskaschi-Wettkampf sinnbildlich dargestellt wird. Der Autor lässt mehrere Erzähltraditionen ineinanderfließen.  Seine Erzählbögen erinnern uns an die Werke der slawisch-klassischen Literatur, seine strenger Textaufbau, seine Strukturen und sprachliche Exaktheit an die deutsche, während sein Stil eher in die arabisch-persische Tradition einzuordnen ist. Massum Faryar ist ein deutsches und zugleich orientalisches Meisterwerk gelungen. Sein Lebenswerk steht ganz im Zeichen einer Vision, die eints Johann Wolfgang von Goethe so formuliert hat: Wer sich selbst und andre kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident Sind nicht mehr zu trennen. Sinnig zwischen beiden Welten Sich zu wiegen, lass' ich gelten; Also zwischen Osten und Westen Sich bewegen, sei's zum Besten!  

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  • Dem deutsch-afghanischen Schriftsteller Massum Faryar ist ein Meisterwerk gelungen

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    shahban

    14. May 2015 um 23:21

    Massum Faryar war mir kein bekannter Name gewesen, bis ich Anfang Mai durch eine englischsprachige Rezension der Institution "New Books in German" auf sein Epos aufmerksam wurde. Da ich Geschichten aus dem Orient, insbesondere aus Afghanistan sehr gern lese, habe ich es mir am selben Tag beim Verlag Kiepenheuer&Witsch bestellt. Meine Meinung über diese in fantastischem und magisch-realistischem Stil geschriebene Familienchronik ist ausführlich, aber aus zeitlichen Gründen empfehle ich an dieser Stelle die von mir erwähnte Rezension, die im Google leicht zu finden ist.

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  • Gelungene Einblicke in die Geschichte Afghanistans

    Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

    sabatayn76

    11. May 2015 um 21:22

    Inhalt: Afghanistan im Jahre 2008: Schaer, der 1982 aus dem Land geflohen ist und nun in Deutschland lebt, kehrt zurück nach Afghanistan, um seine alte und kranke Mutter zu besuchen. Die Reise weckt Erinnerungen an die Geschichten seiner Eltern, an Schaers Kindheit und Jugend, an besondere Menschen in seinem Leben. Anhand der Familiengeschichte Schaers und seiner Eltern erzählt Massum Faryar die Geschichte Afghanistans: von der Unabhängigkeit des Landes, von verschiedenen Machtwechseln, vom Einmarsch der sowjetischen Armee, von den Taliban, von Krieg und Bürgerkrieg, Folter und Gewalt, Modernisierung und religiösem Fanatismus. Mein Eindruck: Ich interessiere mich sehr für die Geschichte der muslimischen Welt im Allgemeinen und für die Geschichte Afghanistans im Besonderen. Aus diesem Grunde habe ich mich sehr auf 'Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter' gefreut, aber leider blieb mir die Familiengeschichte letztendlich ziemlich fremd. Sehr gut haben mir die vielen historischen Hintergrundinformationen gefallen, die dafür sorgen, dass man einen sehr guten Einblick in die Geschichte des Landes bekommt, selbst wenn man sich mit dem Thema bereits näher beschäftigt hat. Im Roman gibt es viele Anekdoten, die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr typisch orientalisch erzählt: opulent, farbenfroh, blumig und voller Metaphern. Mir gefällt dieser Stil selten, obwohl ich durchaus gerne arabische Autoren lese, wie z.B. Nagib Machfus. Aber in 'Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter' fand ich den Erzählstil viel zu ausschweifend und ausschmückend, so dass ich vor allem die Mitte des Romans recht langatmig und eher schwerfällig fand. Mein Resümee: Wer blumig erzählte Romane voller Metaphern und mit ausschweifenden Beschreibungen mag, ist hier genau richtig. Mir hat das Buch stilistisch nicht so gut gefallen, die Einblicke in die Geschichte Afghanistans waren jedoch sehr spannend und wurden sehr realistisch erzählt.

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