Mechtild Borrmann Wenn das Herz im Kopf schlägt

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Inhaltsangabe zu „Wenn das Herz im Kopf schlägt“ von Mechtild Borrmann

Sprödes Land, verschwiegene Menschen,
abgründige Geheimnisse …
Ein aufregendes Romandebüt, so geheim-
nisvoll wie sein Schauplatz am Niederrhein …

"Von den Schreien wird sie wach. Von der Stille danach.
Sie stolpert barfuß die steile Holztreppe hinunter, stößt sich den Zeh an der Schwelle zur Spülküche, drückt ihr ganzes Gewicht gegen die schwere Tür.
Das Neonlicht beißt in ihren Augen. Vom Küchentisch tropft Tee die Wachstuchdecke hinunter und sammelt sich zu einer Pfütze auf dem Linoleumboden. Die dicke Kanne liegt reglos auf Bauch und Tülle. Ein Stuhl ist zerbrochen.
Ihr Herz schlägt im Kopf."

Der alte Gietmann ist tot. Sie finden seine Leiche grausam zugerichtet auf einem Feldweg inmitten der endlosen Felder des Niederrheins. Noch am gleichen Tag erscheint in der örtlichen Tageszeitung seine Todesanzeige. "Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung." Peter Böhm und seine Kollegen von der Kripo Kleve stoßen bei ihren Nachforschungen überall im Dorf auf Schweigen. Als drei Tage später eine weitere Männerleiche gefunden wird, macht sich unter den Bewohnern des Ortes Angst breit.

Spannender Krimi mit authentischen Charakteren.

— Sikal

Ein toller Krimi, spannend und mit einem sympathischen Ermittler !!!

— noita

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  • Ein altes Dorf, eine alte Geschichte …

    Wenn das Herz im Kopf schlägt

    Sikal

    10. December 2017 um 07:31

    Anna musste als Kind mitansehen, dass ihre Mutter geschlagen und vergewaltigt wurde infolge dessen sie starb. Als Täter wurde ihr Vater verhaftet, der in seiner Zelle Selbstmord verübte. Doch war er wirklich der Täter oder gibt es noch eine zweite Wahrheit?   Lange Zeit musste Anna mit den Erlebnissen aus ihrer Kindheit kämpfen, noch heute kann sie kein eigenständiges Leben führen und leidet unter psychischen Problemen. Die Situation wurde nicht einfacher als ihr ihre Großmutter eine alte Kate samt Grund und Boden vererbt und die Dämonen der Vergangenheit wieder aufwachen. Als die Dorfeinwohner von der Erbschaft erfahren, sind diese nicht sonderlich begeistert. Besonders Ludwig Lüders verdaut diese Neuigkeit nur schwer, sollte ursprünglich er durch Erbpacht der Begünstigte dieser Liegenschaft werden. Plötzlich wird Lüders tot aufgefunden – ist Anna die Täterin?   Mechthild Borrmann schreibt sehr intensiv, spannend und flüssig. Die Charaktere sind durchwegs authentisch, die Geheimniskrämerei der Dorfbewohner wird sehr gut vermittelt. Der dörfliche Zusammenhalt verursacht ja beinahe eine Katastrophe und so werden die Ermittler rund um Böhm mehr als gefordert. Doch dieser hat auch noch gegen die Dämonen in seinem Privatleben zu kämpfen, ziemlich viel für einen einzelnen Menschen …   Den Krimi habe ich regelrecht verschlungen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war lange Zeit am Rätseln wer denn nun als TäterIn infrage komme. Somit für mich ein spannender Krimi mit einem sehr sympathischen Ermittler.

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  • Für mich das beste Hörbuch seit langem ...

    Wenn das Herz im Kopf schlägt

    engineerwife

    28. July 2017 um 14:21

     „Ja, genau so hätte es passieren können … in jeder beliebigen ländlichen Gegend in Deutschland …“ Nicht nur dass Johann Behrens der größte Bauer in der Gegend nahe der holländischen Grenze ist, nein, er holte sich auch noch eine „Vornehme“ aus Ostpreußen. Das kann nur Neid unter der Bauern der Umgebung schüren. Auf dem Rücken von Johanns Frau Magdalena wird schließlich alles ausgetragen, bis ein Unglück geschieht … Selten habe ich einen Kriminalroman gehört oder gelesen, der auf solch hohen literarischen Niveau geschrieben wurde. Hier stimmt einfach die Atmosphäre. Frau Borrmann taucht ein in das ländliche Leben der 60er Jahre, das sich auch im Jahr 2001 nicht wesentlich geändert hat. Missgunst scheint hier an der Oberfläche zu brodeln. Alte Wunden werden aufgerissen, als Anna Behrens auftaucht. Was ist Wahrheit, was Lüge … wem kann man eigentlich noch trauen? Schließlich holt die Bewohner die Vergangenheit doch ein …Das (Hör)Buch strahlt eine sehr bedrückende Stimmung aus und dennoch kann man nicht aufhören. Ich bin mal wieder begeistert von dieser talentierten Autorin und ebenso von dem begabten Sprecher, Jürgen Holdorf, der genau den richtigen Ton getroffen hat.

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  • Wenn das Herz im Kopf schlägt

    Wenn das Herz im Kopf schlägt

    noita

    02. March 2017 um 10:25

    Ein Dorf, ein Geheimnis um eine alte Geschichte. Alle halten zusammen, alle Schweigen. Als die ersten Toten auftauchen ist es für Peter Böhm und sein Team schwer dort zu ermitteln. Ein Krimi der sehr spannend ist, ein Ermittler, der einem sympathisch ist, ein super Plot. Hat mir sehr gut gefallen !!! Einen Stern Abzug gibt es, weil die Erzählweise für mich zu Anfang doch etwas verwirrend war. Habe erst ab dem ersten Drittel hineingefunden und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen !!!

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  • Wenn das Herz im Kopf schlägt

    Wenn das Herz im Kopf schlägt

    maxibiene

    29. September 2013 um 19:36

    Anna Behrens ist, ganz zum Ärger von Bauer Lüders, Alleinerbin des Anwesens ihrer Großmutter, die vor kurzem starb. Johanna Behrens hat ihrer Enkelin eine Kate und 20 Hektar Land – Bauerwartungsland – vermacht. Bisher war Ludwig Lüders der Annahme, dass er das Anwesen zugesprochen bekäme, denn dies hat er zu Lebzeiten mit Johanna Behrens mündlich vereinbart. Als Anna ihr Erbe begutachten will, keimen in Lüders böse Gedanken auf. Doch Anna hat kein Interesse an den ganzen Sachwerten, denn mit dem Land verbindet sie eine schlimme Erinnerung. Seit dieser Zeit, als das Unglück geschah, war Anna nicht mehr in Kleve, hat sich in Köln ihren Lebensmittelpunkt geschaffen. Nur wenige Tage später wird auf dem Grundstück der Behrens ein Toter gefunden. Sofort steht fest, dass Manfred Gietmann keines natürlichen Todes starb. Er wurde ermordet. Die Kommissare Böhm und van Oss gehen sofort in die Ermittlungsphase. Doch sie sind nicht schnell genug, denn nur 3 Tage später gibt es einen weiteren Toten, der offensichtlich vom selben Täter getötet worden ist. Mechthild Borrmann lässt keine Zeit verstreichen und schickt ihre Ermittler Böhm und van Oss sofort in die Offensive. Ihre Befragungen führen sie in das Umfeld der Toten, die zunächst wenig von sich geben, sodass die Ermittlungen nicht wirklich voran kommen. Bald steht jedoch fest, dass das Motiv der Morde wahrscheinlich in der Vergangenheit zu suchen ist. Und dort werden sie auch fündig. Während Böhm inmitten seiner Ermittlungsarbeit steckt, wird er obendrein von einem schlechten Gewissen geplagt, denn seine Frau Brigitte kehrt von der angeblichen Fortbildung nicht zurück. Unterdessen sind sich Böhm und sein Team fast sicher, dass der Täter bald wieder zuschlagen wird. Wechselnde Perspektiven, überraschende Wendungen, das sind Merkmale des Krimidebüts von Mechthild Borrmann. Gekonnt setzt sie diese in ihrer Handlung ein, auch wenn sie hin und wieder Verwirrung mit sich bringen. Obwohl ich mich anfangs so gar nicht in den Plot hinein versetzen konnte, war ich zum Ende hin, mitten drin. Der etwas ungewohnte Schreibstil war zwar anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, doch hebt er sich von anderen Autoren entschieden, natürlich im Positiven gesehen, ab. Auch wenn die Auflösung des Falls noch Potential für künftige Krimis enthält, war diese nicht unbedingt ermüdend.

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  • Rezension zu "Wenn das Herz im Kopf schlägt" von Mechtild Borrmann

    Wenn das Herz im Kopf schlägt

    Kerry

    24. June 2012 um 22:47

    Am 13. April 1967 muss die 7-jährige Anna Behrens das Ende ihrer Mutter mit ansehen, nachdem der Vater sie in einem Eifersuchtsanfall verprügelt hat. Kurz darauf wird er wegen Mordes an seiner Frau verhaftet und begeht Selbstmord. Doch was geschah wirklich in jener Nacht? Am 25. März 2000 erhält die nunmehr Erwachsene Anna Behrens, die als Übersetzerin für einen Verlag von zu Hause aus arbeitet, die Nachricht, dass ihre verstorbene Großmutter Johanna Behrens ihr eine Kate, 20 Hektar Weideland und einen Eichenhain in Kleve testamentarisch vermacht hat. Seit jener Nacht war Anna nicht mehr in Kleve gewesen, aufgewachsen ist sie nach diesen traumatischen Erlebnissen bei einer Tante und deren Mann. Lange hat sie gebraucht, um das Erlebte zu verarbeiten - doch es ist noch nicht vorbei. Im April 2000 fährt Anna nach Kleve, um ihr Erbe anzutreten. Die wenigstens sind begeistert darüber, dass Anna alles vererbt bekommen hat, am allerwenigsten Ludwig Lüders, der mit Johanna Behrens eine Erbpacht für das Grundstück vereinbart hatte. Doch es wurde nie etwas schriftlich aufgesetzt, sodass Lüders alle Investitionen umsonst getätigt hat, da er nunmehr nicht Eigentümer des erwarteten Grund und Bodens geworden ist. Anna ist wenig bekommen, sobald sie die Kate betritt, bricht alles wieder heraus, was sie so sorgsam in sich vergraben hat. Anna verlässt Kleve und hat nicht vor, diesen Ort je wieder zu sehen. Kurze Zeit darauf ereignet sich ein Mord. Manfred Gietmann, Bauunternehmer und Landwirt, wird ermordet aufgefunden. Wer hatte ein Motiv ihn umzubringen. Peter Böhm, ortsansässiger Kriminalpolizist, nimmt die Ermittlungen auf. Er stößt auf Ludwig Lüders, der mit dem Ermordeten Streitigkeiten hatte, aber ein wirkliches Motiv ist nicht zu erkennen. Trotz intensiver Ermittlungen, kommt Böhm den Täter einfach nicht näher. 3 Tage später wird die nächste Leiche gefunden ... es handelt sich um Ludwig Lüders. Wer hatte einen Grund, diesen Umzubringen. Böhm beschließt, in der Vergangenheit zu forschen, denn beide Männer waren seit mehr als 30 Jahren Mitglieder eines Stammtisches im Ort. Wusste dieser Stammtisch etwas, dass er nicht wissen durfte? Welches Motiv hat der Mörder, nach und nach die mittlerweile älteren Herren zu ermorden, denn eines steht fest, Lüders war bestimmt nicht das letzte Opfer und in der Tat, der Mörder ist schon wieder auf der Jagd ... Was für ein überaus interessantes Krimi-Debüt! Der Plot wurde sehr gut ausgearbeitet, gerade die vorgespielte ländliche Idylle mit den typischen Dorf-Protagonisten fand ich ganz hervorragend in Szene gesetzt. Auch die Figuren wurden sehr detailliert, jedoch sehr einzigartig ausgearbeitet, sodass jederzeit ein Wiedererkennungswert vorhanden war und ich nicht lange überlegen musste, wer wer ist. Den Schreibstil empfand ich als angenehm und leicht verständlich zu lesen, hätte mir jedoch an einigen Stellen eine etwas fesselndere Schreibweise gewünscht. Alles in allem ein sehr interessantes Debüt mit einem an Anfang nicht offensichtlichem Ausgang.

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