Mike Powelz Die Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder.

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Inhaltsangabe zu „Die Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder.“ von Mike Powelz

Ein Kriminalroman von Mike Powelz mit je einem Vorwort von Antonia Rados und Ursula Demarmels. Ein Mörder, der nachts kommt, wenn alle schlafen… Ein Kater, der den Tod riecht… Zwölf Menschen, die um ihr Leben fürchten… Willkommen in Haus Holle – einem Hospiz mit zwei Gesichtern. Tagsüber ist es hier hell und freundlich. Schließlich liegt das Haus mitten im Herzen eines Berliner Großstadt-Vergnügungsviertels – umgeben von Nacht-Clubs, Sex-Shops und Theatern. Nach Einbruch der Dunkelheit ändert sich das: Nachts huscht ein unheimlicher Kindgreis durch die Flure. Als die kranke Minnie ein Zimmer in Haus Holle bezieht, lernt sie ihre elf Mitbewohner kennen – ein lesbisches Liebespaar, einen Freimaurer, eine Schönheitskönigin, einen Ex-Politiker und viele andere, skurrile Menschen. Jeder der elf Gäste verbirgt ein anderes schmutziges Geheimnis. Plötzlich ereignen sich drei mysteriöse Todesfälle: Ein altes Ehepaar liegt tot im Bett, ein weiterer Gast erstickt. Minnie erkennt als einzige, dass die Gäste von einem unheimlichen Serienmörder getötet werden – genau wie in Agatha Christies Krimi „Zehn kleine Negerlein“. Doch sie hat Pech: Obwohl sie den schaurigen Kindgreis mehrmals sieht, glaubt die Polizei nicht an Verbrechen. Außerdem hat der Mörder noch einen weiteren Trumpf in der Hand: Leichen im Hospiz werden in den seltensten Fällen obduziert. Alles läuft auf einen dramatischen Wettlauf gegen die Zeit hinaus: Der heimtückische Serienmörder heftet sich an Minnies Fersen, als ihre Kräfte nachlassen. Auf dem Sterbebett kommt es zur letzten Konfrontation. Ein wunderschönes Hotel, in dem alle Gäste sterben… So können Sie sich ein Hospiz vorstellen. Waren Sie schon mal in einem? In ein Hospiz kann ein Kranker einziehen, wenn die Ärzte ihn nicht mehr heilen können und seine verbleibende Lebenszeit überschaubar ist – aufgrund von tödlich verlaufenden Krankheiten. Im Grunde ist ein Hospiz wie ein schönes Hotel – kein bisschen düster. Weiße Ärztekittel? Fehlanzeige. Haustiere? Erlaubt. Feste Besuchszeiten? Nein. Vorzeitig auschecken? Auch das kommt vor… Doch natürlich gibt es Unterschiede zu normalen Hotels. Schließlich sterben die Gäste im „Hotel Hospiz“. Außerdem sind sie ehrlicher als an jedem anderen Ort. Egal, ob Manager oder Obdachloser, Schwuler oder Neonazi, piekfeine Dame oder Aidskranke: Bei gemeinsamen Mahlzeiten oder Festlichkeiten gestehen die Gäste einander ihre schönen oder schmutzigen Geheimnisse, Lebenslügen und Fehler. Als mein Vater in ein Hospiz kam, blieben meine Mum und ich vier Wochen lang an seiner Seite. Später schrieb ich eine Reportage über Todkranke in einem anderen Hospiz. Die Flockenleserin spielt in einem erfundenen Berliner Hospiz. Auch die Handlung, alle kriminellen Delikte und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Bis auf neun Ausnahmen: Mein Vater, meine Mutter, meine Schwester, mein Neffe und ich tauchen als Romanfiguren auf – ebenso wie die berühmte Rückführerin Ursula Demarmels, die das Standardwerk der Rückführungstherapie „Wer war ich im Vorleben?“ (Heyne Verlag) verfasst hat, ihr Ehemann und ein alter Vagabund namens Rudi Weiß. Mein Ehemann Daniel "spielt" die Rolle des Taxifahrers, der Haus Holle aber nicht kennt. Die Geschichte vom Sterben meines Vaters hat sich so ereignet, wie ich sie in diesem Roman schildere. Aber dieses Buch ist noch aus einem weiteren Grund etwas Besonderes. Es basiert auf Gesprächen, die ich mit Todkranken, Psychologen, Pflegern und Angehörigen geführt habe. Eigentlich ist der Roman eine heimliche Gebrauchsanleitung für den Tod – er wird Ihnen die Angst vor dem Tod nehmen. Todsicher. Antonia Rados: "Im gut beobachteten Roman von Mike Powelz bekommt das Sterben eine Portion Poesie." Ursula Demarmels: "Dieser außergewöhnliche Krimi ist sehr spannend und zugleich enorm lehrreich. Er berührt viele Tabuthemen unserer Gesellschaft und hält ihr einen Spiegel vor. Das Buch packt einen überaus kraftvoll und führt einen in immer tiefere Schichten seines Selbst"

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    Die Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder.
    Prospero

    Prospero

    08. October 2013 um 21:32

    Im Vorwort verspricht der Autor eine seriöse Beschäftigung mit dem Thema "Tabus des Sterbeprozesses" – und liefert (in Krimiform) spannendste Fakten: Sterben Menschen auf dem Rücken oder seitwärts? Warum sollen Kinder ans Totenbett dürfen? Wie werden Menschen seziert? Wie sterben Todkranke mit Aids, Krebs oder ALS tatsächlich – ganz konkret? All das und viel mehr wird erklärt, beleuchtet, der Zoom des Erzählers geht narrativ gaaaaanz nah ran an die Gesichter der Sterbenden. Insgesamt ist der Krimi extrem realistisch und Angst nehmend, und mir gefällt der Ansatz, dass wir Leser durch das Thema "Morde eines vermeintlichen Serienmörders im Hospiz" mit der Realität konfrontiert werden. Mancher mag dieses Buch als Falle oder falsches Versprechen interpretieren und sich darüber ärgern, fehlgeleitet worden zu sein, weil das Buch als vermeintlicher Thriller daherkommt und sich dann aber überraschend realistisch verabschiedet - mit einer extremen erzählerischen Volte. Aber: Der wahre Krimi ist das "Abenteuer Sterben", und das müssen wir alle früher, später, oder vielleicht schon morgen. Am besten trifft das ein Satz dieses unglaublich talentierten Autors: "Der Mensch befasst sich nicht mit dem Tod, bis sich der Tod mit dem Menschen befasst."   http://www.amazon.de/Flockenleserin-Hospiz-Menschen-Mörder-ebook/dp/B00BNN8VBS/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1381257389&sr=8-2&keywords=die+flockenleserin

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  • Diskussion zu unserer Krimi-Kolumne von Janice 10/2013

    muchobooklove

    muchobooklove

    Buchbloggerin Janice hat eine Krimi-Kolumne geschrieben zu dem Thema: "Man verkauft mir einen Krimi, der keiner ist! Muss ein Genre stur bei einem Thema bleiben?"

    Ihr könnt hier sehr gerne darüber diskutieren!

    Wir sind gespannt auf eure Meinungen dazu!

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