Nicholson Baker Die Fermate

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Inhaltsangabe zu „Die Fermate“ von Nicholson Baker

„Arno Strine ist ganz zweifellos eines der reizendsten Schweine der Literaturgeschichte.“ (Stern) Eine kunstvolle, lustvolle und äußerst amüsante Satire auf unser Zeitalter des Sex. Ihr Held Arno Strine verfügt über die phantastische Gabe, mit einem Fingerschnippen die Zeit anhalten zu können. Eine herrliche Chance, Frauen auszuziehen! Doch zugleich ist Arno ein Produkt des Medienzeitalters und ein Mensch, der nichts mehr ersehnt als ein bißchen echte Intimität. „Ein hinreißendes Buch“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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  • Eine zwiespältige Superkraft...

    Die Fermate
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. June 2015 um 09:59

    Über eine zwiespältige Superkraft verfügt der "Held" dieses Romans: er kann mittels verschiedener Auslöser (Berührung seiner Brille, Aufschreiben einer komplizierten mathematischen Formel, Klicken seines Kugelschreibers) - das Universum anhalten. Eine Fähigkeit, in der Pubertät entdeckt, deren Nutzungsmöglichkeiten natürlich sehr vielfältig wären: alle Bewegung wird "eingefroren", die Zeit steht still - für alle Menschen außer ihm. Die absolute Freiheit, alles Mögliche zu tun bis zum dem Moment, zu dem er entscheidet, die "Fermate" wieder zu beenden. Er nutzt diese Gabe (fast) ausschließlich zu sexuellen Zwecken: er zieht Frauen aus, betrachtet und berührt sie, bringt sie in erotische Situationen, "verführt" sie durch ausgefeilte Arrangements, die er durch wiederholte kurzzeitige "Pausen" herbeiführt (auch wenn sie schließlich nicht immer wirklich so gut funktionieren, wie er es sich vorher - ausführlich - in seiner Fantasie ausmalt), "benutzt" sie zu sexuellen Handlungen. Das Erstaunliche dabei ist, dass er es so tut, dass es - zumindest in seiner Wahrnehmung - nicht einem Missbrauch, einer Vergewaltigung gleicht. Eine Gratwanderung, die wohl auch das Hauptthema des Buches ist: Wenn die Absicht, mit der er etwas tut, nicht "bösartig" ist, wenn das "Opfer" keine Gewalt erfährt, keine Angst und keine Bloßstellung, ist sein Verhalten dann moralisch zu rechtfertigen?? Da es niemanden gibt, mit dem er das im wirklichen Leben diskutieren kann, bleibt das Urteil wohl dem Leser vorbehalten. Interessante philosophische Gedankenspiele. Und Erotische dazu, solange man sich bei dieser Gratwanderung darauf einlassen kann.

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  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    babysabse

    babysabse

    25. October 2008 um 18:38

    Sehr lustiges und fantasievolles buch spannend und aufregend

  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    ArnieQ

    ArnieQ

    26. August 2008 um 18:06

    Nee, also das war nix.

    Zeit anhalten, Frauen ausziehen und sich eine ziemlich krude Fantasie (eine Geschichte in der Geschichte) zusammenspinnen. Vielleicht bin ich verklemmt oder einfach nur normal. Aber dieses Buch war kurz vorm Weglegen.

  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    marlysa

    marlysa

    25. April 2008 um 00:04

    Ha dieses Buch hat mich richtig überrascht!!! Habe es unter literarisch entdeckt!!!!! Es ist jedoch sehr erotisch angehaucht, trotz allem jedoch auch sehr lustig und philosophisch. Ich habe es gleich meinen Freundinnen ausgeliehen =)

  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    kfir

    kfir

    28. November 2007 um 06:14

    Diese Rezension stammt von: Die Fermate. (Taschenbuch) Mir hat alleine die Vorstellung, mal eben so mit einem Fingerschnipp die Zeit anhalten und sich dann frei bewegen zu können, schon sehr gefallen. Der Held des Buches nutzt es entweder, um seine Umwelt zu beeindrucken, in dem er zeitraubende Arbeit im Handumdrehen erledigt, oder er geht seinen erotischen Phantasien und Gelüsten hemmungslos nach. Da wird einer Frau ihrer Unterwäsche entledigt oder einer anderen Frau, die im Stau neben ihm steht eine Cassette mit anzüglichen Texten ins Autoradio gesteckt. Dies sind die erotisch vergnüglichen bis teilweise derben "Höhepunkte" dieses Buches. Leider werden diese Versatzstücke teilweise sehr langatmig miteinander vebunden, in einer Sprache und einer Wortwahl, die teilweise doch sehr ermüdet. Ich bin dazu übergegangen, einige Seiten querzulesen. Wenn man von manchen Längen absieht, ein erotisches Buch mit Pfeffer und Phantasie.

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  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    kfir

    kfir

    03. November 2007 um 11:58

    Ein erotisch provokanter Spass Mir hat alleine die Vorstellung, mal eben so mit einem Fingerschnipp die Zeit anhalten und sich dann frei bewegen zu können, schon sehr gefallen. Der Held des Buches nutzt es entweder, um seine Umwelt zu beeindrucken, in dem er zeitraubende Arbeit im Handumdrehen erledigt, oder er geht seinen erotischen Phantasien und Gelüsten hemmungslos nach. Da wird einer Frau ihrer Unterwäsche entledigt oder einer anderen Frau, die im Stau neben ihm steht eine Cassette mit anzüglichen Texten ins Autoradio gesteckt. Dies sind die erotisch vergnüglichen bis teilweise derben "Höhepunkte" dieses Buches. Leider werden diese Versatzstücke teilweise sehr langatmig miteinander vebunden, in einer Sprache und einer Wortwahl, die teilweise doch sehr ermüdet. Ich bin dazu übergegangen, einige Seiten querzulesen. Wenn man von manchen Längen absieht, ein erotisches Buch mit Pfeffer und Phantasie.

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  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    kfir

    kfir

    03. November 2007 um 11:51

    Ein erotisch provokanter Spass Mir hat alleine die Vorstellung, mal eben so mit einem Fingerschnipp die Zeit anhalten und sich dann frei bewegen zu können, schon sehr gefallen. Der Held des Buches nutzt es entweder, um seine Umwelt zu beeindrucken, in dem er zeitraubende Arbeit im Handumdrehen erledigt, oder er geht seinen erotischen Phantasien und Gelüsten hemmungslos nach. Da wird einer Frau ihrer Unterwäsche entledigt oder einer anderen Frau, die im Stau neben ihm steht eine Cassette mit anzüglichen Texten ins Autoradio gesteckt. Dies sind die erotisch vergnüglichen bis teilweise derben "Höhepunkte" dieses Buches. Leider werden diese Versatzstücke teilweise sehr langatmig miteinander vebunden, in einer Sprache und einer Wortwahl, die teilweise doch sehr ermüdet. Ich bin dazu übergegangen, einige Seiten querzulesen. Wenn man von manchen Längen absieht, ein erotisches Buch mit Pfeffer und Phantasie.

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  • Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

    Die Fermate
    kfir

    kfir

    03. November 2007 um 11:45

    Ein erotisch provokanter Spass Mir hat alleine die Vorstellung, mal eben so mit einem Fingerschnipp die Zeit anhalten und sich dann frei bewegen zu können, schon sehr gefallen. Der Held des Buches nutzt es entweder, um seine Umwelt zu beeindrucken, in dem er zeitraubende Arbeit im Handumdrehen erledigt, oder er geht seinen erotischen Phantasien und Gelüsten hemmungslos nach. Da wird einer Frau ihrer Unterwäsche entledigt oder einer anderen Frau, die im Stau neben ihm steht eine Cassette mit anzüglichen Texten ins Autoradio gesteckt. Dies sind die erotisch vergnüglichen bis teilweise derben "Höhepunkte" dieses Buches. Leider werden diese Versatzstücke teilweise sehr langatmig miteinander vebunden, in einer Sprache und einer Wortwahl, die teilweise doch sehr ermüdet. Ich bin dazu übergegangen, einige Seiten querzulesen. Wenn man von manchen Längen absieht, ein erotisches Buch mit Pfeffer und Phantasie.

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