Nicolas Vanier Abenteuer Yukon Quest

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Inhaltsangabe zu „Abenteuer Yukon Quest“ von Nicolas Vanier

Es ist bereits sein dritter Versuch, doch dieses Mal gibt Nicolas Vanier alles, um die Ziellinie des Yukon Quest zu erreichen: Bei Temperaturen von minus fünfzig Grad Celsius muss der Musher dabei seinen Schlitten auf schwierigstem Gelände durch die Schneelandschaft Kanadas und Alaskas lenken. Das gelingt nur, wenn er sich hundertprozentig auf seine Hunde verlassen kann. Mitreißend beschreibt Nicolas Vanier die zwölf anstrengendsten Tage seines Lebens; wie er auf den einzelnen Etappen gegen Schlafmangel und beißenden Wind ankämpfte; wie er gefrorene Flüsse und steile Bergkämme überwand, aber auch zauberhafte Landschaften durchquerte. Er berichtet über die Geschichte des Rennens, tragische Niederlagen und glorreiche Siege. Und er verrät, welch entscheidende Rolle seinen geliebten Hunden bei diesem Abenteuer zukam.

Spannend wie ein Abenteuerroman, informativ wie ein Sachbuch-eine gefühlvolle Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Hund.

— Buchraettin

Beeindruckender und berührender Bericht von Nicolas Vanier und seinen Schlittenhunden. (Wieso kann man nur 5 Sterne vergeben?)

— PaulaAbigail

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  • Spannend wie ein Abenteuerroman, informativ wie ein Sachbuch

    Abenteuer Yukon Quest

    Buchraettin

    11. June 2018 um 07:32

    Es ist Februar 2015 in Whitehorse, Alaska. Hier beginnt der „Yukon Quest“- laut Buch das schwierigste Hunderennen der Welt. Der Autor, Nicola Vanier, will dieses Rennen zusammen mit seinen Hunden nun endlich bezwingen. Mir hat sehr gefallen, dass ich beim Aufblättern des Buches im Innenband sofort eine sehr gut gestaltete Karte der Strecke bekommen, sowie eine kleine Ausschnittskarte aus Nordamerika ( Alaska/ Canada) wo dann der Streckenverlauf eingezeichnet war. Es findet sich hier auch eine Art Diagramm, anhand dessen der Leser den genauen Streckenverlauf in Kilometern / Ländern und weiteren Details anhand einer Legende ablesen kann. Das führt den Leser sofort hinein in das Rennen und bietet beim Lesen einen guten Anhaltspunkt die Etappen hier nachzuschauen. Was ich bei Sachbüchern sehr schätze, ist vorn im Buch ein Inhaltsverzeichnis, das mir gleich auch eine Übersicht über das Buch liefert, auch hier ist es vorhanden. Ein kleines schönes Detail ist im Buch auch das Lesebändchen.Das Inhaltsverzeichnis ist in Kapitel unterteilt, die Orte und Datums sowie Zeitangaben beinhalten. Das Buch beginnt mit einem Vorwort eines Professors für Veterinärmedizin D. Grandjean, der hier über das Rennen, den Autor und auch über seinen Tätigkeit als Tierarzt bei diesen Hunderennen spricht, das mir als Einführung in das Buch sehr gefallen.Das Buch- das Rennen- die Kälte- die Hunde- das Ziel vor Augen. Der Stil des Autors ist besonders. Er nimmt den Leser mit auf diese Fahrt, die Anstrengungen spürbar gemacht für den Leser ebenso die Liebe und Zuneigung zu seinen Hunden wird spürbar. Als Leser hatte ich das Gefühl, ich bin dabei, hautnah und der Autor schafft es mich teilhaben zu lassen an diesem Rennen.Ich lese gern Reiseberichte und besitze schon einige Bücher des Autors. Ich mag seinen anschaulichen Stil. Er erzählt als Ich – Erzähler, auch das ist ein Detail, das für mich als Leser ein Buch besonders macht, weil es mich so hautnah teilhaben lässt. Man spürt die Liebe und Zuneigung die er für seine Hunde empfindet und ebenso spürt man, dass sie dieses Rennen als Team gestalten.Sehr gelungen fand ich hier auch die vielen Farbfotos, die sich etwas mittig im Buch finden.Das Buch wird abgerundet durch den Anhang. Natürlich finden sich hier die Ergebnisse des Rennens. Auch eine Übersicht über die „Musher“ ( Schlittenführer), die im Buch erwähnt werden. Für die Fachbegriffe findet sich gleich im Anschluss ein Glossar. Nun folgen noch Zeichnungen, die fand ich super. Wie ist so ein Hundegespann aufgebaut, verschiedene Haken, der Aufbau des Schlittens, Fahrtechniken. Abgerundet wird das Buch durch die Danksagung und einen Tipp, wenn ein Leser plant einen Urlaub im hohen Norden zu verbringen. Ein gefühlvolles Buch, das die Liebe zu seinen Hunden zeigt, den Mut und Willen dieses anspruchsvolle Hunderennen durch Alaska und Kanada zu absolvieren. Voller gelungener Details und Illustrationen. Spannend wie ein Abenteuerroman, informativ wie ein Sachbuch und dennoch auch eine gefühlvolle Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Hund.

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  • Unmenschlich, unhundlich und wahnsinnig kalt

    Abenteuer Yukon Quest

    Starbucks

    11. December 2017 um 01:59

    Von den großen Schlittenhunderennen Iditarod und Yukon Quest hat bestimmt jeder schon gehört und war vielleicht über die wahnsinnige Länge dieser Rennen erstaunt. Was aber wirklich dort passiert und wie streng die Regularien sind, ist den Meisten sicher unbekannt. In „Yukon Quest – Mit meinen Schlittenhunden 1600 Kilometer durch Kanada und Alaska“ nimmt der Franzose Nicolas Vanier den Leser mit auf seine Reise, auf sein Rennen. Und dieses wird hier spannender dargestellt als jeder Krimi. Zum Inhalt: Der französische Musher Nicolas Vanier nimmt 2015 mit seinen „kleinen Hunden“ am Yukon Quest teil. Dies ist bei Weitem nicht sein erstes Rennen, aber er ist keiner von den ganz professionellen Mushern, die einen Kennel mit 50 Hunden und mehr haben. Nicolas dagegen geht das Rennen mit viel Liebe zu seinen Hunden und viel Warmherzigkeit an. In Rückblicken und Erklärungen erfährt der Leser außerdem viel über außergewöhnliche Situationen und andere Rennen, über die Regularien, Unfälle, das Mushern, etc. Das Buch ist extrem spannend. Leider weiß der Leser aus der Siegerliste im Buch, welchen Platz Nicolas belegen wird, aber das hätte man sonst auch aus dem Internet erfahren können. So weiß man schon, worauf das Rennen hinausläuft. Erklärungen, Zeichnungen und ein Glossar sorgen dafür, dass der Leser hier gut folgen kann. Echte Fotos direkt vom Rennen sind eine große Bereicherung. Während des Lesens fühlt man sich, als ob man dabei sein darf. Nur ist es auf der Couch etwas wärmer. Man fühlt mit Nicolas, leidet mit Nicolas, friert mit Nicolas (na ja, ein bisschen). Rückblicke und Einschübe sind dabei eine Bereicherung und kein bisschen störend. Tatsächlich ist man hier auf jedem der 1600 km dabei. Sosehr ich dieses Buch nur loben kann, sosehr muss ich dieses Rennen selbst verurteilen. Die Hunde rennen für ihre Leben gern und sind oft auch gar nicht zu bremsen (es sind eher reine Rennmaschinen, keine Hunde mehr), aber die Regularien sind so streng, dass dieses Rennen mit Sport und Sportlichkeit nichts mehr zu tun hat. Mit wenigen Veränderungen könnte man hier vieles doch erleichtern, ohne dem Rennen seine Schärfe und Schwierigkeit zu nehmen. So schlafen die Musher z.B. oft nur zwei Stunden und fallen hin und wieder auch vor Müdigkeit vom Schlitten. Aber einmal unten, sind die Hunde weg, die ja nicht zu bremsen sind. Zum Glück kann man den Musher heute dann per GPS orten und vielleicht vor dem Erfrieren retten. Feste überprüfte Schlafenszeiten an allen Kontrollposten könnte hier schon Abhilfe schaffen. Man merkt, ich könnte hier noch ewig weiter über dieses Buch und eher noch über dieses Rennen schreiben. Das Buch hatte ich fast in einem Rutsch durchgelesen, und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, nicht zuletzt, weil auch der Autor ein so sympathischer Sportler und Mensch ist. Die anderen Bücher von Nicolas Vanier stehen nun auch auf meiner Liste!

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