Nina George Die Mondspielerin

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Inhaltsangabe zu „Die Mondspielerin“ von Nina George

Schluss mit mir! Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich in Paris in die Seine stürzt. Doch das Schicksal will es anders – sie wird gerettet. Die 60-jährige Deutsche, die kein Wort Französisch spricht, flüchtet vor ihrem lieblosen Mann bis in die Bretagne. Dort begegnet sie dem Maler Yann, und es gelingt ihr, mit neu erwachendem Mut und überraschender Zähigkeit ein neues Leben zu wagen. Ihr eigenes. »Ein liebevolles, warmherziges und lebenskluges Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag.« Hamburger Abendblatt

Ist das Leben im Herbst schon zu Ende? Nein, es fängt erst an....

— Leseratte-uhu
Leseratte-uhu

Eines der schönsten Bücher, welches ich je gelesen habe!

— Windsturm
Windsturm

Wunderschön, berührend, realistisch, traumhaft!

— MargareteRosen
MargareteRosen

Entdecke den Mut in dir, du selbst zu sein!

— Charlea
Charlea

Malerisches Setting, verträumte und ermutigende Geschichte voller Freundschaft, liebe und lauter kleinen und großen Wundern

— Moonie
Moonie

Schönes Sommermärchen über Verzweiflung, Hoffnung, Alter, Mut und einen neuen Anfang. Hat mir gefallen, Fingerübung für "Das Traumbuch"

— Lienz
Lienz

Wieder ein wundervoll geschriebenes Buch von Nina George. Egal wie alt man ist, die Liebe und das Leben findet einen.

— Valabe
Valabe

Eine wunderschöne Geschichte

— Kelo24
Kelo24

Es war alles in allem so wunderschön. Aber warum musste zum Ende hin eine dermaßen reißerische Szene kommen, in der Laurine sich entblößt?

— claudi_katzenaugen
claudi_katzenaugen

Juni 2015

— SerenaS
SerenaS

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  • Ein Seufzer-Buch

    Die Mondspielerin
    Duffy

    Duffy

    18. August 2017 um 10:10

    Mit 60 will sich Marianne vom Pont Neuf in die Seine stürzen. Sie hat genug von Celle, in der sie ein unselbstständiges Leben, mit einem Ehemann, der sie nicht liebt, führt. Doch daraus wird nichts, denn sie wird gerettet. Auf der Suche nach sich selbst landet sie in einem kleinen Fischerdorf in der Bretagne. Dort entdeckt sie, was alles in ihr steckt und dass 60 noch nicht zu spät ist, um sein Leben umzukrempeln.Das ist der Stoff, aus dem die Träume der Hausfrauen sind, könnte man jetzt abschätzig sagen. Das ist ein typischer Liebesschinken, das hat Groschenromanromantik. Das ist, und hier kommt die Verurteilung: übelster Mainstream.Mag sein, aber bei "übel" kommt das Veto, alles andere mag vielleicht erst mal richtig sein, aber "übel" ist das nicht, denn Nina George ist eine versierte Schriftstellerin, die Stimmungen aufbauen kann. Natürlich bedient sie Klischees. Der bretonische Hafen, die malerische Kulisse, die Druiden/Feen und Keltenbezüge, dann die unvermeidlichen Love-Stories vor Ort, das sind die Zutaten, aus denen ein wohlschmeckender Lesekuchen gebacken wird. George rutscht manchmal total in den Kitsch ab, spielt mit den Lebensweisheiten, die sich der Leser gerne implantieren lassen würde, aber das kann man ihr immer wieder verzeihen, weil ihr Stil und vor allem das erkennbare Herzblut, mit dem sie schreibt, ihr Authentizität gibt. Man kommt zu dem Schluss, dass das doch alles sein könnte. vielmehr so sein muss, weil es genau das ist, was unsere hektische und brutale Welt im Alltag komplett unterdrückt. Dafür gilt der Autorin Bewunderung, denn sie schafft es, dass man bedingungslos und mit Freuden in Mariannes neue Welt eintaucht.Und warum nicht mal ein einfacher und überschaubarer, dazu noch schöner Liebesroman? Zwischen all den "hochgeistigen" und anstrengenden Schicksalsbüchern und der selbstzerstörerischen Prosa, die Autoren auf den Markt werfen, um hochgradig intellektuell zu sein?Der Rezensent bekennt sich zum Liebesroman. Besonders, wenn er so geschrieben ist wie dieser. Er hat auch schon das "Lavendelzimmer" verschlungen und bekennt sich zu den Träumen von schönen Landschaften, Druiden, dem einfachen Leben und der Liebe ohne Wenn und Aber. Deswegen hat er das Buch mit großem Genuss gelesen. Ganz offen und nicht versteckt unter der Bettdecke, damit sein Ruf nicht leidet. Viel spaß bei einem schönen Ausflug in die Bretagne.

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  • Leserkommentare zu Die Mondspielerin von Nina George

    Die Mondspielerin
    Brigitte

    Brigitte

    via eBook 'Die Mondspielerin'

    Das Buch ist sehr langatmig und konnte mich nicht fesseln

    • 4
  • Von einer, die auszog ihr Leben wegzuwerfen und dabei die Liebe fand.

    Die Mondspielerin
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    16. October 2016 um 21:18

    Nina George webt in ihrem Roman „Die Mondspielerin“ Liebesgeschichten, so zart und hauchfein, so leicht und doch tief, so berührend und tiefsinnig, dass ich vom Buch nicht lassen konnte bis das letzte Wort gelesen war. Marianne ist eine 60jährige deutsche Hausfrau, die mit ihrem Mann eine Reise nach Paris unternimmt. Ihr Mann ist sehr bestimmend und hat ihr in 41 Jahren den Atem zum Leben abgedrückt. Dieses Leben ist Marianne müde und sie möchte sich in den Fluten der Seine bis zum Meer treiben lassen und dabei ihr Leben aushauchen. Doch kommt es erstens anders als frau zweitens denkt. Ein Clochard rettet sie. Im Krankenhaus läuft sie dann vor ihrem lieblosen Mann davon und findet sich in Kerduc in der Bretagne wieder. Ohne ein Wort französisch zu können, lebt sie einen Tag nach dem anderen. Sie findet Freunde und sie findet sich selbst. Marianne lernt eine Gruppe wunderbar spezieller älterer Menschen kennen. Jeder und jede von ihnen haben ein bewegtes Leben voller Liebe, Sehnsüchte und ungenutzter Möglichkeiten hinter sich. Dazwischen tummeln sich junge Menschen und Jungverliebte mit ihren „Liebes-Problemen“. Es wird getanzt und gekocht. Die Köstlichkeiten der Region regen ebenso wie die Klänge der Musik die Sinnlichkeit an. Nina George schafft es in einer ausdrucksstarken Sprache dem Leser diese Lebens-Geschichten zu offenbaren. So wie Marianne sich von Tag zu Tag mehr verändert, so werden wir von ihren Einsichten berührt. Hieß es nicht, Schönheit sei ein Zustand der Seele? Und wenn eine Seele geliebt würde, dann verwandelte sich jede Frau in ein bewunderungswürdiges Wesen, mochte sie sonst noch so durchschnittlich sein. Die Liebe verändert die Seelen der Frauen, und sie wurden schön, für Minuten nur oder für immer. (Zitat aus Seite 38) Die Mondspielerin von Nina George Die Liebe und die Fähigkeit seine eigenen Träume zu leben, sich zu achten und die Liebe wie eine knospende Rose auch im Alter erblühen zu lassen, ist eine wunderbare Botschaft. Die Lebens-Weisheiten, die uns diese Geschichte näher bringt, erspart das Lesen unzähliger „Fachliteratur“. Gerne empfehle ich dieses lebensbejahende Buch. Tröstliche und aufmunternde Worte sagen immer wieder: Egal wie alt Du bist, Du bist liebenswert! Egal wie alt Du bist, Du wirst geliebt! Das Leben ist schön!

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  • Entdecke den Mut in dir, du selbst zu sein!

    Die Mondspielerin
    Charlea

    Charlea

    02. September 2016 um 17:06

    Cover/Artwork/Romangestaltung Das in Lavendelfarben gehaltene Cover zeigt eine zarte Frauenhand, die Blumen in einer Vase drapiert. Der Titel des Buches ist in schwungvoller Schrift darüber drapiert, so dass es sehr ansprechend für mich war. Inhalt Marianne hat die vierzig schon eine ganze Weile überschritten und auf einer Reise nach Paris mit ihrem Mann Lothar stellt sie fest, dass sie nichts mehr im Diesseits zu halten vermag. So entschließt sie sich zu einem Schritt, der ihr ganzes Leben durcheinander wirbelt - sie reißt aus und sucht ihr Glück, fern von Etiketten, schlechtem Gewissen, dem Wissen, was die Nachbarn von einem denken und landet in Kerduc, einem malerischen Ort in der Bretagne.  Was dort mit ihr passiert, lässt sich vermutlich nur erklären, wenn man das Buch gelesen hat, oder selbst erlebt hat, was Marianne erlebt hat - sie entdeckt, wer sie wirklich ist. Auf diesem steinigen Weg lernt sie nicht nur sich selbst, sondern auch die verrückt anmutenden, liebenswerten, schrulligen Menschen der Bretagne kennen. Fazit Phasenweise habe ich Nina George bewundert für die Schreibe, mit der sie Marianne sich selbst entdecken lässt, denn es bedeutet auch, sich selbst zu akzeptieren, zu verstehen, dass man vergangenes nicht ändern, jedoch da, was in der Zukunft herbeiwünschen kann. Marianne selbst war im ersten Drittel des Buches schwer für mich zu verstehen, wobei ich gestehe, dass ich vielleicht einfach zu jung oder zu emanzipiert bin, um zu verstehen, warum eine Frau sich mit weniger abgeben soll als ein Mann. Doch vielleicht war es auch einfach die Idee von Nina George, die Wandlung der Protagonistin zum Ende hin zu erläutern – mit Erfolg, denn die Marianne, die wir zum Ende des Buches kennenlernen dürfen, gefällt mir sehr viel besser. Was mir ein wenig zu kurz kommt im Buch sind die Beschreibungen der Nebencharaktere. Lothar, ihr Mann, zum Beispiel ist mir nicht präsent. Auch Yann, ein Mann der im Laufe der Handlung auch eine wichtige Rolle spielt, wird mir nicht plastisch genug beschrieben. Was mich am Lesen ein wenig gehindert hat sind jedoch vor allem die vielen bretonischen Sprichwörter. Anfangs fand ich das klasse, da man das Gefühl hatte, man könne das Salz auf der Zunge von der rauhen Seeluft schmecken, aber irgendwie war ich irgendwann ein wenig gelangweilt und der Atmosphäre wurde ein wenig der flair geraubt. Dennoch hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Vor allem die Aussage, dass man egal zu welchem Zeitpunkt auch immer den Menschen in sich finden kann, der man wirklich ist.

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  • Traumhafte Bretagne, neue Liebe

    Die Mondspielerin
    Federfee

    Federfee

    31. August 2016 um 16:29

    Die 60-jährige Marianne ist so unglücklich in der Ehe mit ihrem kaltherzigen, dominanten Mann, dass sie bei einem Parisbesuch von einer Seinebrücke springt. Ein Clochard rettet sie, sie wird ins Krankenhaus gebracht und ohne Geld und Sprachkenntnisse flieht sie in die Bretagne, immer noch mit Selbstmordgedanken. Sie gerät zufällig in die Küche eines Restaurants, bleibt dort als Hilfe und trifft auf ihre große Liebe.Das klingt kitschig, die Handlung scheint banal, aber mir hat die bildhafte, poetische Sprache sehr gut gefallen, ebenso die teilweise etwas skurrilen Charaktere und der Zauber der Bretagne, der durch dieses Buch weht. Lesenswerte leichte Sommerlektüre.

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  • Malerisch und wunderschön

    Die Mondspielerin
    Moonie

    Moonie

    29. July 2016 um 09:20

    "Die Mondspielerin" ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Angefangen beim Schreibstil, der sehr bildhaft, bunt und verträumt ist und wirklich gut zu lesen. Marianne ist verheiratet, sechzig Jahre alt und will nicht mehr, so beschließt sie sich bei einer Reise nach Paris in die Seine zu stürzen. Leider wird sie von einem Clochard gerettet und wacht im Krankenhaus auf, ihr Mann macht ihr Vorwürfe, wie man so etwas machen könnte, was die Leute denken sollen und überhaupt. Noch immer will Marianne sich umbringen und flieht schließlich aus dem Krankenhaus, in ihrer Hand eine handbemalte Fliese (die eigentlich der Schwester als Teetassenuntersetzer gedient hat) mit einem Motiv des Küstenortes in der Bretagne: Kerdruc. Augenblicklich fasziniert sie diese Fliese und Marianne beschließt noch einmal das Meer zu sehen und dort einfach in die Fluten zu gehen und sich wegtragen zu lassen. Der Ort und allein schon die Reise dorthin ist völlig anders, als Marianne es sich gedacht hat. Endlich in Kerdruc angekommen, wird schnell klar, dass sie hier gebraucht wird. Es fehlt eine Köchin, da der Koch schon seit einer Weile jede Speise aus Liebe versalzt. Es kommt, wie es kommen muss: Marianne bleibt, wird Köchin, wohnt im Muschelzimmer des Gasthofes und freundet sich nach und nach mit den Bewohnern an. Es ist richtig schön mitanzusehen, wie Marianne nach und nach neue schöne Dinge entdeckt, für die sich das Leben lohnt. Zu Anfang hält sie weiter an ihrem Entschluss fest und will sich umbringen, doch sie schafft es nie. Immer fällt ihr noch etwas ein, was sie noch tun sollte oder sehen möchte. Kerdruc wächst Marianne ans Herz und hier lernt sie endlich sich selbst kennen, wird von ihren Freunden geschätzt und verliebt sich schließlich in einen Maler. Doch ist all dies nicht viel zu gut, um wahr zu sein? Marianne zweifelt immer wieder und auf einmal wirkt wieder alles aussichtslos ... Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch Marianne mochte ich sehr als Hauptfigur, sie macht eine große Verwandlung durch und es ist schön, sie dabei zu begleiten. Es gibt viele andere tolle Figuren, die auch alle ihre kleinen Geschichten haben, die am Rande erzählt werden. Ein Buch zum träumen, mit wunderschöner Kulisse und vielen kleinen Wundern.

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  • Sehr schön und sehr poetisch erzählt

    Die Mondspielerin
    Kari_Lessir

    Kari_Lessir

    09. July 2016 um 22:10

    Ein einmalig schönes Buch, das ich als Audiobook gehört habe. Die Geschichte um die 60-jährige Marianne, die in Paris Selbstmord begehen möchte, aber scheitert, ist sehr ruhig und poetisch erzählt. In einer wunderbaren Sprache schildert die Autorin, wie sich Marianne ganz, ganz langsam entwickelt, aufblüht, wieder verwelkt und ... Lest selbst.
    Ich habe dieses Hörbuch auf alle Fälle sehr genossen. 

  • "Dann kam mir das Leben dazwischen."

    Die Mondspielerin
    GabiR

    GabiR

    03. May 2016 um 16:18

    Marianne steht während eines Diners in Paris auf und geht auf den Pont Neuf, um sich in die Seine zu stürzen. Doch ihr Vorhaben misslingt, ein Mann rettet sie und sie landet in einer Klinik.Dort erklärt ihr ihr Mann, dass er nach Hause zurückkehren würde und sie solle nachkommen, wenn sie so weit sei. Allerdings ist Mariannes Todeswunsch noch nicht vergessen und sie beschließt zum Meer zu reisen und sich dort zu töten. Doch wieder kommt es anders, denn sie findet Aufnahme in einem kleinen Fischerdorf und beginnt dort ein neues Leben. Ein Leben, das mich sehr fasziniert hat, das mich das 350 Seiten starke Buch an drei Tagen hat lesen lassen, denn es zeigt, dass eine Frau mit 60 Jahren, die mehr als zwei Drittel ihres Seins mit einem Ehemann verbrachte, der ihren Gefühlen und Wünschen die ganze Zeit zuwider handelte, noch einmal von vorne anfangen kann, dass sie sich ändern kann .... obwohl (und hier muss ich die Autorin zitieren) "Menschen ändern sich nie! Wir vergessen uns. Und wenn wir uns wiederentdecken, denken wir nur, dass wir uns geändert haben. Aber das stimmt nicht. Träume kann man nicht ändern, nur abtöten. Und manche von uns sind sehr erfolgreiche Mörder." Diesen Satz sollten sich viele Menschen zu Herzen nehmen, mir spricht er aus meinem, denn auch ich habe mich wiederentdeckt und bin glücklich. Deswegen vielleicht hat mich das Buch so sehr angesprochen, aber ganz sicher auch wegen des mühelosen Schreibstils von Nina George. Ich fühlte mit Marianne, war gespannt, wie sie sich letztendlich entscheidet und konnte ihre Wahl sehr gutnachvollziehen. Meine Sternebox gibt fünf Glitzersterne für dieses Buch her.

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  • Gefühlvoll geschrieben ohne kitschig zu werden! Stimmt nachdenklich

    Die Mondspielerin
    SerenaS

    SerenaS

    04. September 2015 um 08:07

    Ich muss sagen, dass ich das Buch sehr interessant fand. Zu Jugendzeiten hätte ich es weniger gelesen, doch als erwachsene Frau, welche auch schon das auf und ab in Beziehung und Ehe erlebt hat, war es gut nachvollziehbar wie sich Marianne fühlen muss. Gefühlvoll geschrieben ohne kitschig zu werden! Interessant war es besonders zu lesen, wie sie in ihrem Alter noch mal von Vorne begann. Ich kann das Buch nur empfehlen. An manchen Stellen wären französisch-Kenntnisse von Vorteil, doch auch so war verständlich, was diese Stellen ausdrücken wollten.

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  • Zauberhaft

    Die Mondspielerin
    MoniUnwritten

    MoniUnwritten

    21. July 2015 um 14:27

    Die Geschichte ist ruhig und weise erzählt, aber gleichzeitig wühlt sie etwas im Leser auf. Sie stößt Gedanken an, die vorher nicht möglich schienen. Auf ihre eigene, zauberhafte Weise lehrt sie uns etwas über das Leben und die Liebe, über Loslassen und Ankommen. Sie zeigt uns, wer wir sein können, wenn wir uns finden.

  • Und dann kam ihr das Leben dazwischen!

    Die Mondspielerin
    Nina2401

    Nina2401

    21. April 2015 um 20:52

    Sehr selten lese ich ein Buch mehrmals. Aber die Mondspielerin habe ich nun innerhalb weniger Monate ein zweites Mal gelesen. Das war ich dem Buch und vor allem mir schuldig. Beim ersten Mal ging mir alles viel zu schnell und schon da war mir klar, dass ich noch einmal ganz in Ruhe in diese wunderbare Geschichte eintauchen möchte. Denn jeder einzelne Satz ist ein Genuss, jedes Kapitel ein weiterer Schritt in die Sonne. Der Anfang ist geprägt von Traurigkeit, die mich beim ersten Lesen fast abgestoßen hat. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht gerne problembeladene Geschichten lese. Aber dieser Anfang ist sehr wichtig, um zu begreifen und vor allen Dingen um sich in das fallen zu lassen, was danach passiert. „Wie ein Buch, das darauf wartet, geschrieben zu werden, so war ihr das Leben, das noch vor ihr lag, als junges Mädchen vorgekommen. Nun war sie sechzig und die Seiten waren leer.“ (S. 6) Besser hätte Nina George nicht ausdrücken können, wie es um Marianne bestellt war. Sehr einfühlsam und mit wundervollen Sätzen schildert sie Mariannes Weg nach Kerdruc, ans Meer, zurück ins Leben. Sätze, die ich am liebsten in mich aufsaugen würde, um sie für immer zu bewahren. Es ist außerordentlich schön, zu beobachten, wie Marianne ganz zaghaft anfängt zu leben, Schritt für Schritt anfängt eine Frau zu sein, die sich selbst mag. Die verborgene Talente zum Leben erweckt und so viel Wärme ausstrahlt. „Auf der Suche nach dem Tod habe ich das Leben gefunden“ (S. 255) Und was für ein Leben! Nina George schildert das Leben an der bretonischen Küste in allen Facetten, prall und bunt und mit einer latenten Sinnlichkeit, prickelnd wie ein Glas Champagner. Ich begegne sehr unterschiedlichen Menschen, die alle auf ihre Art sehr liebenswert sind mit all ihren Macken und Eigenarten. Ich fühle mich sehr wohl unter ihnen, schon nach kurzer Zeit habe ich das Gefühl, ein Teil dieser illustren Gemeinschaft zu sein. Ich weiß nicht, wie oft ich beim Lesen Gänsehaut hatte, sich meine Augen mit Tränen füllten, ich lachen musste und mir ganz warm wurde. Selten hat ein Buch so viele Emotionen bei mir ausgelöst. Und deshalb werde ich es noch ganz oft lesen wollen. Denn dieses Buch zu lesen ist wie gute Freunde zu besuchen. Aber nicht irgendwo, sondern in der rauen und wilden Bretagne. Denn die Mondspielerin ist auch eine Liebeserklärung an diesen einzigartigen Landstrich und seine Bewohner. Am Ende fällt es mir wirklich schwer, mich von Marianne und Yann, Pascale und Emile, Jeanremy, Genevieve und all den anderen zu verabschieden. Aber ich weiß, ich kann zurück kehren nach Kerdruc … jederzeit! Dieses Buch macht Mut und gibt Hoffnung, weckt Emotionen in seiner ganzen Vielfalt und gehört jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingen!

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  • Die Mondspielerin oder: "corriger la fortune" ;-)

    Die Mondspielerin
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    Im Cover, das sehr gut zum Buch passt, sind bereits einige Inhalte "eingefangen", die darauf hinweisen, wie behutsam man mit dem Glück (für das die blaue Hortensie hier steht) umgehen sollte, die "kleine Kachel aus Kerdruc" hätte mir jedoch noch besser auf dem Buchdeckel des Romans gefallen: Schließlich spielt im Grunde sie die "Hauptrolle" ;-) Inhalt (Buchrücken): Schluss mit mir! Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich in Paris vom Pont Neuf in die Seine stürzt. Doch das Schicksal will es anders - sie wird gerettet. Die 60jährige Deutsche, die kein Wort Französisch spricht, flüchtet vor ihrem lieblosen Ehemann bis in ein kleines Fischerdorf in der Bretagne. Dort will sie eigentlich ihrem Leben im Meer ein Ende setzen, doch es scheint an jedem Tag etwas dazwischenzukommen .... Eine Geschichte voller Hoffnung, Weisheit und bretonischem Zauber; eine Geschichte über das eigene Leben, für das es nie zu spät ist. Meine Meinung: Dies ist das zweite Buch der Autorin, das mich ebenso wie "Das Lavendelzimmer" begeistert und bezaubert hat. Nina George hat einen flüssigen und klaren Schreibstil (sie kann "mit Wörtern Bilder malen") und zieht den Leser direkt in die Geschichte hinein. Die Handlung entrollt sich wie ein Teppich in einer bildhaft-sensiblen, emotionalen und zuweilen humorvollen Sprache, die der Autorin zu eigen ist und mir sehr gefällt. Statt eine (vorzeitige) Reise ins "Jenseits" durch Freitod anzutreten, wird ihre Reise zu sich selbst in einem wunderschönen Ort in der Bretagne enden: Staunend erkennt sie, welche Fähigkeiten sie hat und wer sie wirklich ist: Eine bereits ältere, aber liebenswerte Frau! Wir begegnen bretonischer Mystik, dem Zauberwald (den ich persönlich kenne, da ich vor langer Zeit durchgeradelt bin ;-) und vielen sehr liebenswerten bretonischen Menschen, die ihr zu verstehen geben, dass ihr Platz unter ihnen - in Kerdruc - ist. Fazit: Ein außergewöhnlich stimmungsvoller, schön geschriebener Roman über die späte (aber nicht zu späte) Emanzipation einer Frau, die ihr altes, ungeliebtes Leben hinter sich lässt und aufgebrochen ist "zu neuen Ufern". Liebevoll, warmherzig und lebensklug: Eine Story voller Hoffnung und bretonischem Zauber. Sehr lesens- und empfehlenswert für (auch gerne mal schmunzelnde) LeserInnen, die die Bretagne lieben! Ich vergebe 5 Sterne und 95 ° auf der Belletristik-Couch.

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    • 4
    heidi_59

    heidi_59

    30. January 2015 um 00:54
    SigiLovesBooks schreibt Heidi: Wir scheinen aber eindeutig den selben Lesegeschmack zu haben ;-)) Danke für Deinen comment!

    tja , so von Lilie zu Lilie ist das schon stimmig ♥g♥

  • Verzaubert an der bretonischen Küste

    Die Mondspielerin
    goldfisch

    goldfisch

    05. April 2014 um 19:36

    Nachdem mir das Lavendelzimmer so gut gefallen hat, habe ich zur "Mondspielerin" gegriffen und wurde nicht enttäuscht.Mariannes Ehe ist kein Traum, aber sie hat tapfer an der Seite ihres Mannes ausgeharrt.Bei einer Paris Reise beschließt Marianne aber,ihrem tristen, scheinbar sinnlosen Leben, ein Ende zu setzten.Sie springt von einer Brücke in die Seine, wird gerettet und flieht vor ihrem Mann an die Küste in einen vielleicht verzauberten Ort.Sie lernt die Sprache und wunderbare und absonderliche Menschen kennen. Marianne beginnt zum ersten mal zu leben.Dieses Lebenist wunderbar,bis ihr Mann aus Deutschland sie sucht.Marianne muss die Weichen in ihrem Leben neu stellen.Zauberhaft, nett-ein gemütliches Buch für einen berregneten Tag!

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  • Das Leben wieder spüren

    Die Mondspielerin
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 10:57

    41 Jahre hatte Marianne, 60 Jahre, mit Lothar gelebt, und dennoch nicht gelebt. Diese Erkenntnis überkommt sie während ihres Aufenthalts in Paris, sie springt vom Pont Neuf, ihre erste eigene Entscheidung, in die Seine. Doch wird sie von einem Clochard gerettet, der sie sanft in den Armen wiegt, bis die Wut über ihre Rettung verfliegt. Nachdem sie in ein Krankenhaus eingeliefert wird, fällt ihr eine Fliese in die Hand, auf der ein Schiff mit dem Namen Mariann gemalt ist, und auf der Rückseite die Inschrift Port de Kerdruc. Sie beschließt an diesen Ort zu reisen, um sich am Meer das Leben zu nehmen. Und der Ort erweckt in ihr ein Gefühl wie nach Hause gekommen zu sein. Im Hotel Ar Mor wird sie für die neue Köchin gehalten, und ohne ein Wort französisch zu können, fügt sie sich, und wird vom Koch Jeanremy unterrichtet. Im schönsten Zimmer des Hotels darf sie wohnen, gemacht für Liebende, doch die Liebe kannte sie nicht. Ihr Mann hatte weder ihre Seele noch ihren Körper berührt, und sie hatte es zugelassen. Die Menschen in Kerdruc, einem kleinen Fischerdorf in der Bretagne, beginnen Marianne zu mögen, und sie beginnt sich zu öffnen. Dann begegnet sie dem Maler Yann, dessen Fliese sie an den Ort gebracht hat. Es ist eine Geschichte voller Gefühl, Romantik, Humor, viel französischem Charme findet sich wieder. Mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die auch mit der Liebe mal glücklich oder unglücklich zu ringen haben. Einer Marianne, die man in die Arme nehmen möchte, ihre Veränderung mit Freude erlebt. Nina Georg hat einen Roman geschrieben der rührt, und dennoch nicht dem Kitsch verfällt, der Hoffnung gibt, sein Leben immer wieder zu ändern, wenn man den Mut und die richtigen Freunde hat, die einem die Augen öffnen. Und wieder wurde eine tolle Wahl getroffen, und ich muss mich bedanken.Du weißt schon wen ich meine.

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  • Es ist nie zu spät

    Die Mondspielerin
    Sabine17

    Sabine17

    28. February 2014 um 23:09

    Die 60jährige Marianne ist seit 41 Jahren mit Lothar verheiratet und hat in meinen Augen bisher ein erbärmliches Leben geführt. Da sie das auch so sieht, stürzt sie sich bei einer Busfahrt nach Paris von einer Brücke in die Seine, um sich das Leben zu nehmen. Doch sie wird gerettet. Anschließend flüchtet sie aus dem Krankenhaus und setzt sich wegen einer Zeichnung auf einer Kachel in die Bretagne ab. Da es in der Seine nicht geklappt hat, möchte sie sich nun im Meer ertränken. Sie landet in dem kleinen Fischerdorf Kerdruc in der Küche einer Herberge. Sie verschiebt ihren Selbstmord auf den nächsten Tag. Und täglich geht es so weiter, denn Marianne erfährt in diesem idyllischen Ort täglich, wie schön das Leben sein kann und was sie bisher alles verpasst hat. Sie blüht auf und verändert sich. Aus der unbedeutenden Marianne wird die von allen geliebte und geschätzte Marie-Ann. Als sogar die Liebe in ihr Leben Einzug hält, steht plötzlich Lothar vor der Tür. Nun muss sich Marianne entscheiden. Dieses Buch war mit Sicherheit eines meiner Lesehighlight im Jahr 2013! Die Geschichte von Marianne ist so gefühlvoll geschrieben und die Bretagne und ihre schrulligen Bewohner sind so liebevoll dargestellt, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, zwischen ihnen zu sitzen und die herrliche Landschaft zu sehen und die vielen Gerüche wahrzunehmen. Am liebsten hätte ich sofort meine Koffer gepackt und wäre in die Bretagne gefahren, um mit der ganzen Bande zusammen im Bistro zu sitzen und über das Leben zu quatschen. „Ich bin nicht alt“, korrigierte die Friseurin spitz und richtete ihre Löckchen. „Ich habe nur etwas länger gelebt als andere.“ „Wisst ihr, was das Tragische an der höheren Lebenserwartung ist?“, fragte Paul auf einmal ernst. Alle sahen ihn erwartungsvoll an. „Dass man länger Zeit hat, unglücklich zu werden.“ (S.88) Das Buch hat mich so gepackt, dass ich es gar nicht aus der Hand legen konnte. Oft  hätte ich Marianne am liebsten tröstend in den Arm genommen oder sie geschüttelt, um ihr die Augen zu öffnen. Ich habe gelacht und geweint.  Fazit: ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte, wenn man mal  das pure Leben spüren und ein bisschen Hoffnung schöpfen möchte.

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