Lagune

von Nnedi Okorafor 
3,1 Sterne bei24 Bewertungen
Lagune
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Positiv (9):
may_courts avatar

Ein Buch, auf welches man sich erst einlassen muss, dafür dann aber umso besser ist!

Kritisch (6):
eulenmatzs avatar

Ich bin leider nicht in das Buch rein gekommen und habe es abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "Lagune"

Im Internet wird verbreitet, dass vor der Küste einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt Außerirdische gelandet sind! Bald darauf versuchen das Militär, religiöse Führungspersönlichkeiten, Diebe und Wahnsinnige zu kontrollieren, was für Informationen auf YouTube und in den Straßen verbreitet werden. In der Zwischenzeit beraten die politischen Supermächte über einen nuklearen Präventivschlag, der die Eindringlinge auslöschen soll. Alles, was zwischen siebzehn Millionen Einwohnern und deren Tod steht, sind ein außerirdischer Botschafter, eine Biologin, ein Rapper, ein Soldat ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864258732
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:370 Seiten
Verlag:Cross Cult
Erscheinungsdatum:26.09.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 4 Monaten
    Rezension zu Lagune

    Vor der Küste eines der bevölkerungsreichsten Städte der Welt landen Außerirdische. Sehr schnelle versuchen das Militär, religiöse Führungspersönlichkeiten, Diebe und Wahnsinnige zur kontrollieren, welche Information darüber, vor allem über You Tube im Internet verbreitet werden. Die politischen Supermächte ziehen einen Nuklearschlag in Erwägung um die Eindringlinge los zu werden. Aber eine außerirdische Botschafterin, eine Meeresbiologin, ein Rapper und ein Soldat versuchen das Leben der 17 Millionen Einwohner zu retten…

     

    Lagune stammt aus der Feder von Nnedi Okorafor.

     

    Mit Lagos, einer der größten Städte der Welt hat sich die Autorin hier ein ungewöhnliches Setting ausgesucht um Außerirdische landen zu lassen, und konnte damit mein Interesse wecken. Die Beschreibungen dieser nigerianischen Stadt und das Leben in ihr empfand ich sehr interessant beschrieben, teilweise auch beklemmend, wenn man mit der Armut und den Beschränkungen der Menschen konfrontiert wird. Die unterschiedlichen Reaktionen auf die Ankunft der Außerirdischen, wie z. B. bei der normalen Bevölkerung oder den sogenannten religiösen Führen empfand ich erschreckend und authentisch dargestellt und spiegelte auch gut wieder wozu Menschen alles fähig sind.

    Die Hauptcharaktere konnten mich dagegen nicht so ganz von sich überzeugen, hier fehlte mir etwas Tiefe und ich hätte mir auch mehr Hintergrund gewünscht, um ihre Reaktionen und ihre Entscheidungen besser nachvollziehen zu können.

    Den Sprachstil empfand ich sehr ungewohnt und ich brauchte auch ein paar Seiten um mich damit anzufreunden, aber im weiteren Verlauf wirkte es sehr passend auf mich und unterstrich dabei für mein Empfinden noch die Geschichte.

     

    Mein Fazit:

    Ein etwas andere Geschichte, die mich mit ihrem Setting und ihrem Stil für sich einnehmen konnte.


    Kommentare: 3
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    Herbstlaubs avatar
    Herbstlaubvor 6 Monaten
    Ein bisschen wie naive Malerei

    Die Phantastik-Bestenliste machte mich auf das Buch aufmerksam, die Besprechung klang vielversprechend und ich wollte es unbedingt selbst lesen.
    Der Einstieg in "Lagune" beginnt mit einem Meeresbewohner und macht neugierig. Er ist abstrakt, schwer zu greifen, aber ungemein kraftvoll. Im weiteren Verlauf wechselt die Handlung, springt oft abrupt zu anderen Orten und Personen und nie ist sogleich klar, wann und wo der Leser sich befindet. Das mag nicht schlecht sein, mit meinen recht kurzen, unmittelbaren Lesezeiten (wartend im Auto vor der Musikschule/Sporthalle/Schule ...) war es allerdings nicht gut zu vereinbaren. Ich hatte zu wenig Zeit, mich im Buch wiederzufinden, musste mich jedesmal neu orientieren und suchen, das machte das Lesen für mich anstrengend und etwas mühsam.

    Die Sprache des Buches ist einfach gehalten und schlicht, trotzdem (oder gerade deshalb?) malt sie sehr ausdrucksstarke Bilder, die allerdings nicht immer sofort erkennbar sind und sich erst langsam zu einem größeren Ganzen eröffnen. Mich hat der Roman ein bisschen an afrikanische Kunst oder naive Malerei erinnert. Schlicht, einfach, nicht überladen, aber satt und kraftvoll in jedem Ausdruck. Viele einzelne Fragmente, die zusammengesetzt werden wollen - was mir leider nicht ganz gelang. Dennoch spürte ich Afrika in jedem Satz.

    Zugegeben - ich bin kein Alien-Fan. Ich brauche keine Aliens in der Science Fiction, zumindest nicht als Invasoren. Die hier dargestellte Form empfand ich aber als sehr angenehm. Die Ankömmlinge waren natürlich, reich, boten mehr als sie forderten, kamen als Retter und schienen der Natur helfen zu wollen, gegen die Menschheit aufzubegehren, die sich natürlich auch gleich wieder von ihrer schlechten, egoistischen und ausbeuterischen Seite zeigt.

    Alles Punkte, die mir gefallen haben. Und doch ... Durch die schlichte und distanzierte Erzählweise und die vielen Szenenwechsel kam ich keinem der Charaktere wirklich nah. Der gesamte Roman war für mich, als würde ich ein Bild betrachten und es zu entschlüsseln versuchen. Es hat mir gesagt, dass es ein großartiges Bild sein muss, da es gute Ideen enthält und trotzdem konnte ich mich nicht recht dafür begeistern.

    Eine spannende Idee, eine kraftvolle und ausdrucksstarke Atmosphäre, aber dennoch nicht greifbar. Mir persönlich fehlte vorallem etwas mehr Nähe zu den Charakteren. Mir wurde eine (gute und teils neuartige!) Geschichte erzählt, die ich aber zu wenig miterleben konnte.



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    Nenaties avatar
    Nenatievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungenes Buch mit einer außergewöhnlichen Geschichte, wenn man sich auf die Erzählweise einlassen kann.
    Lagune

    Klappentext
    Ein Stern fällt vom Himmel
    Eine Frau erhebt sich aus der See
    Die Welt wird nie wieder dieselbe sein.

    Drei Fremde, jeder durch sein eigenes Problem isoliert: Adaora die Meeresbiologin. Anthony, der in ganz Afrika berühmte Rapper. Agu, der sorgengeplagte Soldat. Während sie über den Strand von Lagos, nigerias legendärer Mega-City, wandern, sind sie einsamer als sie jemals zuvor waren.

    Doch nachdem ein Meteorit in den Ozean stürzt und eine Flutwelle über sie hinwegspült, finden sich die drei Leute auf einer Weise miteinander verbunden wieder, die sie nie erwartet hätten. Sie treffen auf Ayodele, einen Besucher von jenseits der Sterne. Und plötzlich verändert sich die ganze Welt - und sie sind der Schlüssel, die Verbindung zur Rerrung allen Lebens.
    (Quelle: Buchrücken)


    Meinung
    Angesprochen hat mich vor allem der Klappentext. Aliens die mal nicht in Amerika landen! Und dann noch Nigeria als Schauplatz, gibt es selten und alleine deshalb schon wollte ich das Buch lesen.

    Es geht los mit einem sehr mysteriösem Prolog. Aus der Sicht eines Meeresbewohners erlebt man die Ankunft der Aliens. Dann wechselt man zu den drei Protagonisten.
    Die Ankunft der Aliens verbreitet Chaos. Jeder will die Situation ausnutzen. Es gibt dabei die unterschiedlichsten Gruppierungen und Aktionen. Da gibt es das Militär das versucht die Außerirdischen einfach auszuschalten. Den Priester der sich mehr Macht von den Außerirdischen verspricht. Und auch Gruppen die die allgemeine Verwirrung ausnutzen um zu plündern. Bei allem ist man als Leser dabei. Wo genau die Geschichte nun hinführen soll bleibt sehr lange im dunkeln. Und auch das Ende ist sehr offen.

    Die Erzählweise von Nnedi Okorafor ist sehr gewöhnungsbedürftig. Sehr distanziert und schmucklos. Dadurch bleibt man als Leser ein stiller Beobachter. Die Geschichte wird episodenhaft erzählt. Immer wieder springt man zu verschiedenen Situationen und Menschen, manchmal erfährt man nicht einmal den Namen der Personen. Als ob man viele kleine Videoausschnitte zur aktuellen Situation sieht. Es hängt aber alles zusammen, und das ist wirklich klasse gemacht. Die Verbindungen ergeben sich nach und nach. Es wurden auch einige Figuren der afrikanischen Mythologie und Folklore-Geschichten mit eingebaut.

    Durch die Erzählweise und die Wechsel bleiben die Charaktere alle sehr fremd und weit weg. Man kann sich sehr schlecht in sie hineinfühlen. Und warum die Geschichte so erzählt wird erfährt der Leser im laufe des Buches auch, diese Idee war für mich völlig neu und gesamt betrachtet sehr gut umgesetzt.

    Bei Lagune handelt es sich nicht um die typische Alieninvasions-Geschichte. Die Aliens spielen eine große Rolle. Aber genauso geht es um die Stadt und die Situation der Menschen dort. Viel wird über die Aliens und ihre Beweggründe oder Technologie nicht verraten. Wer ein typisches Sci-Fi Buch erwartet wird eher enttäuscht sein.

    4 Sterne. Ein gelungenes Buch, wenn man sich auf die Erzählweise einlassen kann.

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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine spannende Grundsituation, jedoch ein schwerer Zugang zur Geschichte.
    Ein interessantes Setting, eine spannende Grundidee, aber flache Charaktere


    Ich gebe es zu: Ich lasse mich häufig von prämierten und ausgezeichneten Romanen zum Kauf beeinflussen. In diesem Fall wurde Okorafor (jedoch für andere - noch nicht übersetzte - Werke, soweit ich weiß) mit dem Hugo-Award und dem World-Fantasy-Award ausgezeichnet und, auch wenn man vielleicht nicht viel auf diese Art Auszeichnungen gibt, sind sie meist doch ein Garant für einen guten Stil und - meiner Meinung nach - dafür, dass es kein großer Griff ins Klo ist.


    In der Bucht von Lagos landet ein Raumschiff. Drei äußerst verschiedene Charaktere (eine Meeresbiologin, ein Rapper und ein Soldat), die sich - weniger zufällig, als es ihnen selbst bewusst ist - am Strand befinden, treffen als erste Menschen auf die Außerirdische Ayodele. Die drei nehmen Ayodele ins Haus der Meeresbiologin mit, um dort einige Tests durchzuführen. Als die Stadtbewohner jedoch von der Existenz der Außerirdischen erfahren, kommt es zu einer großen Menschenmenge vor dem Haus und natürlich auch zum Aufeinandertreffen gegnerischer Fronten.


    Es fällt mir sehr schwer, die Handlung des Buchs kurz anzuschneiden, da ich selbst große Probleme hatte, einen genauen Handlungsstrang herauszulesen. Mir gefällt die Grundsituation sehr gut: Außerirdische, die nicht die Erde an sich reißen möchten, sondern zusammen mit den Menschen dort leben. Meiner Meinung nach springt die Autorin doch sehr stark hin und her und schneidet extrem viele Handlungsstränge an - religiöse Fanatiker, eine Vereinigung homosexueller Menschen (in etwa), eine missglückte Entführung, eine geläuterte Prostituierte, ein Monster, usw. - was jedoch dazu führt, dass man keine einzige Person im kompletten Roman auch nur ein wenig ins Herz schließt. Es war mir das ganze Buch über völlig gleichgültig, ob unsere drei Hauptcharaktere ihre - für mich zudem sehr geradlinige Reise - bewältigen, ob sie es überleben oder ob die Menschheit untergeht.
    Zudem, dass die Autorin ihren Charakteren jeweils nur wenig Seiten gibt, zu Wort zu kommen, hat sie es des Weiteren nicht geschafft, ihnen auch Leben einzuhauchen. Und das liegt vorrangig daran, dass sie viel zu "gleichgültig" auf alles reagieren, was ihnen passiert. Da steht eine Außerirdische vor ihnen und sie glauben ihr sofort, obwohl sie menschlich aussieht. Vielleicht liegt es daran, dass die Menschen in Lagos sich sehr schnell allen Situationen anpassen und dadurch viele Dinge nicht so in Frage stellen, wie wir es hier tun würden, doch ich konnte einfach diesen Charakteren nicht glauben.


    An sich ist Lagune kein schlechter Roman. Die Idee ist schön und die Autorin hat auch die Atmosphäre dieser Stadt einfangen können, auch wenn ihr Stil nicht außergewöhnlich ist, doch die in meinen Augen stiefbrüderliche Charakterisierung verdammt den Roman in die Durchschnittlichkeit der Fantasy und/oder Science-Fiction.


    Daher bereue ich es zwar nicht, das Buch gelesen zu haben, werde die Geschichte jedoch nicht lange im Gedächtnis behalten können.

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    Orishas avatar
    Orishavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tolle Idee mit tollem Setting, dass leider im Sande verläuft.
    Alieninvasion in Lagos, Nigeria

    Adoara, Agu und Anthony. Drei Menschen, drei unterschiedliche Leben, die am Strand von Lagos zusammentreffen sollen. Alle drei wurden auserwählt, als ein Neuanfang sich ankündigt. Das Meer schluckt sie, das Meer spuckt sie wieder aus. Ganz einfach. 

    Als Außerirdische Lagos zum Ziel ihrer irdischen Ansiedlung auserwählen, sind Adoara, Agu und Anthony zufällig am Strand von Bar Beach in Lagos. Eine riesige Welle schluckt die drei, doch sie können dem Meer entkommen. Kurz darauf treffen sie auf Ayodele, ein Botschaftern der neuen Erdbewohner. Zusammen sollen sie einen Weg finden, Nigeria auf eine neu Ära des Zusammenlebens einzustellen und ein steiniger, schwieriger Weg beginnt.

    Okorafors Roman machte mich von Beginn an neugierig. Science Fiction und Afrika, toll dachte ich, endlich mal etwas ganz anderes. Und in der Tat haben wir hier ein Buch vorliegen, dass ziemlich anders ist und irgendwie auch auch nicht. Da haben wir das Setting: Nigeria, Lagos. Okorafor erschafft die nigerianischen Lebenswelten vor dem geistigen Auge des Lesers: Gewalt, Korruption, das Zusammenleben verschiedenster Ethnien, Yoruba, Igbo und Hausa und der ganze Götter-Pantheon der Yoruba finden sich in diesem illustren Buch wieder. Das ist ein wirklich großes Plus dieses Werkes, denn so real habe ich die nigerianische Kultur bisher bei keinem anderen Autor/-in dargestellt gesehen.

    Aber, ja es gibt ein großes aber: Die eigentliche Geschichte kommt nicht voran. Zu viele Charaktere, zu viele Handlungsstränge lassen einen roten Faden vermissen. Ein roter Faden, der dem Buch sicher gut getan hätte. Dazu kommt ein Griff in die Science Fiction Kiste, der schlichtweg nichts neues hervorbringt. Die gesamte Geschichte erinnert mich zu sehr an Frank Schätzings "Schwarm" sowie an die Filme "Monster" und "The fog". Das kann auch das tolle Setting leider nicht retten. Daher vergebe ich solide drei Sterne.

    Fazit: Ein tolle Idee mit tollem Setting, dass leider im Sande verläuft. Sicher nur ein Buch für Fans.

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    dicketillas avatar
    dicketillavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein nicht einfaches Buch, aber deren Geschichte zeigt, dass Veränderung immer möglich ist.
    Veränderung führt zu Veränderung


    Da ist ein Ding in der Tiefe, um dem sich die Wesen aus den Untiefen, vom Strand aus der Tiefe versammelt.Ein Wesen, dass dem Oktopus seine verlorene Tentakel neu entstehen läßt. Fragen stellt, gute Fragen. Aus dem Schwertfisch ein Ungeheuer macht.
    Eine riesige Welle zieht die Meeresbiologin Adaora, den Rapper Anthony und den Soldaten Agu mit sich mit. Als sie wieder ausgespiehen wurden, stand ihnen diese unattraktive , abstoßende Frau, mit ihrem langem Haar, braunen, stechenden Augen, gruselig an eine Spinne erinnernd, gegenüber. Sie nannte sich Ayodele. Sie kann jede Gestalt annehmen, ein Wesen, dass nicht aus Zellen sondern aus vielen miteinander verbundenen Kugeln bestand.
    Gekommen als Botschafterin, die um Hilfe bittet. In Lagos und im Meer bleiben wollten.

    Die Ankunft des Raumschiffes ließ den Meeresspiegel steigen, wodurch es zu Überschwemmungen kommt. Das Militär und die Bevölkerung kennen deren Ursache nicht. Die Menschen beginnen in ihren Autos zu fliehen, das Chaos breitet sich aus.
    Und die Kirche, in Vertretung vom Bischoff , Vater Oke genannt, will die Situation für sich nutzen, Ayodele für seine Zwecke missbrauchen.
    Einige jungen Männer, sehen in ihr Reichtum, den sie ihnen bescheren könnte. Andere wieder die Gefahr und  drohen mit Vergeltung.

    Adaora, Anthony und Agu wurden von den Ausserirdischen schon lange auserwählt, besitzen ungeahnte Fähigkeiten, die ihnen erst im Laufe der Handlung bewußt werden.
    Ayodele läßt ein Konzert des Rappers vortäuschen, um ihre Worte an die Menschenansammlung zu richten.
    " Wir sind Veränderung. Das werdet ihr sehen."     (S160)
    " Wir sind gekommen, um eure Welt zu pflegen."  (S.162)

    Doch Ayodele kann auch Leben nehmen und geben, was sie einzusetzten weiß.
    Da die Menschen sie nicht  Willkommen heißen, muss sie erst Vertrauen lernen.

    Es ist kein ausgesprochenen SF- Roman, sondern eine Geschichte um ein Land, das voller Aberglaube, Korruption und wenig Menschlichkeit besteht, erzählt wird.
    Auslöser sind die Ausserirdischen, die mit einer Mission kommen, die nicht gleich erkannt wird. Und wie der Mensch nun einmal reagiert, reagiert er mit Ablehnung, Hass, Vergeltung.
    Ein Spiegelbild voller brutaler Ereignisse, aber auch der Aufgeschlossenheit Einzelner.
    Lagos, Mega-City Nigerias, deren Menschen in ihren Mythen, Aberglaube leben.
    Aber auch der Tiere, die im Meer leben, der Verschmutzung des Menschen ausgesetzt.

    Man spürt die Liebe zu ihrem Land, die Nnedi Okorafor durch ihre Protagonisten zum Ausdruck bringt. Sie verknüpft die Handlung mit Gestalten und Mythen der afrikanischen Kultur, die ihr sehr am Herzen liegen, es manchmal aber für den Leser verwirrend erscheint.
    Sie beschreibt aber auch das Land, verknüpft deren Schönheit, erzählt von der Verbundenheit der Menschen.
    Schonungslos werden die brutalen Übergriffe beschrieben, einer Apocalypse gleich.
    Das Buch ist in drei Kapiteln geteilt, indem jedes mit einem Prolog beginnt, indem ein Tier zu Wort kommt.
    Ein Schwertfisch, eine Tarantel und eine Fledermaus, was ich als sehr insperierend empfand.
    Die Sicht eines Lebewesens, was eigene Veränderung erlebt, am Ende Momente des Glücks empfindet.
    Die Autorin spricht aber auch soziale Missstände an, die sie bewusst in die Handlung  einbaut. Ein schonungsloses Spiegelbild der menschlichen Abgründe.
    Manchmal verschwimmen ihre Sätze, werden sprunghaft in ihrer Erzählung. Man muss sich als Leser erst darauf einlassen. Aber am Ende ist man von dieser ungewöhnlichen Art gefangen. Auch tauchen immer wieder Personen auf, in denen man deren eigenes Empfinden gegenüber den Ereignisse erleben kann.

    Ein außergewöhnliches Buch, welches sich lohnt gelesen zu werden.



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    Kugenis avatar
    Kugenivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Beklemmend realistisch
    Ein Endzeitmärchen

    „Lagune“ ist die erste deutsche Veröffentlichung der nigerianisch-amerikanische Schriftstellerin Nnedi Okorafor. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ihren Erstling. „Lagune“ kann der Science Fiction-Literatur als auch dem magischen Realismus zugeordnet werden, einer eher unbekannten literarischen Gattung bei der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie stark verwischt werden. Elemente aus Kultur, Mythologie, Religion, Geschichte und Geographie werden hier vermischt und führen so zu einer „magischen“ realitätsbild.

     

    Inhalt

    Vor der Küste Lagos steigt der Meeresspiegel mehr und mehr an und auch die Meeresbewohner verändern sich. Grund hierfür sind Außerirdische die mit ihren Raumschiffen auf dem Meeresgrund landen. Die „Besucher“ sind gekommen, um die Menschheit von Grund auf zu verändern und in ein neues Zeitalter zu führen. Die Meeresbiologin Adaora, der Rapper Anthony und der Soldat Adu erleben die Ankunft der Entsandten Ayodele am Bar Beach mit. Ihnen ist es bestimmt, die Menschheit auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten.

     

    Leseeindruck

    Der Einstieg in die Handlung beginnt sehr magisch und ungewöhnlich und bereitet den Leser damit auf das vor was ihn den ganzen Roman über erwartet. Aus der Sicht eines Schwertfisches wird geradezu märchenhaft und überirdisch von der Ankunft der Außerirdischen berichtet.

    Auch die beiden anderen Akte der in drei Akte unterteilten Geschichte werden jeweils aus der Sicht eines Tieres erzählt, die auch an anderer Stelle der Handlung einen Platz einnehmen.

    Alle weiteren Kapitel und Szenen werden aus der Sicht verschiedenster Protagonisten erzählt. Die Erzählperspektive wechselt mit jeder Szene, es werden immer wieder neue Charaktere eingeführt die die Geschehnisse dieser Ankunft aus ihrer Sicht berichten. Ein Pfarrer, ein Kleinganove, ein Mitglied der schwarzen Fluid-Gender-Bewegung, natürlich den drei Hauptprotagonisten und viele weitere.

    Dieses viele Springen zwischen den Erzählperspektiven fand ich zu Beginn schwierig, da die Protagonisten deswegen – und auch wegen der eher ungewöhnlichen Erzählweise – merkwürdig distanziert bleiben. Wenn man sich dem ungewohnten Erzählstil und der wenig bekannten Gattung des magischen Realismus öffnet, so ergibt die ganze Handlung nach und nach ein perfektes Gesamtbild, alle Erzählperspektiven sind miteinander verbunden und geben so einen sehr anschaulichen Bericht einer Zeitspanne von nur 24 Stunden in der sich für die Menschheit alles verändert.

    Den darum geht es der Autorin hier, dem Geschehen, ihrer Stadt Lagos und der nigerianischen Mythologie und Religion die sie überall im Roman mit in die Handlung einfließen lässt. Das was passiert steht im Vordergrund, die Ankunft der „Besucher“ und was sie mit den Menschen macht, in ihnen auslöst, nicht den einzelnen Menschen selbst.

    Die Ankunft verbreitet sich in Windeseile über ganz Lagos und ruft Menschen auf den Plan die die Außerirdische Ayodele zu ihrem einen Vorteil nutzen wollen, um Geld, Macht oder Aufmerksamkeit zu erringen. Das Chaos bricht mehr und mehr in den Straßen aus, wo man geht und steht herrscht Gewalt.

    Diese Gewalt zeigt Okorafor schonungslos dargestellt, das Buch eignet sich also nicht für schwache Nerven.

    Die Gewalt spitzt sah mehr und mehr zu während die Motive der Außerirdischen nach und nach offen gelegt werden, bis sich die Geschichte in einem letzte, Höhepunkt der Spannung befriedigend ausflosst.

     

    Fazit

    Zunächst war der ungewöhnliche Erzählstil der sehr kafkaesk anmutet und auch die Literaturgattung für mich sehr befremdlich und ich brauchte etwas um mich in der buch zurechtzufinden bzw. es verstehen zu können. Dann hat mich die Geschichte jedoch gepackt. Durch eben jenen fremden Erzählstil wirkt die Handlung trotz ihrer übersinnlichen Elemente sehr realistisch und greifbar.

    Ich finde es bewundernswert, wie die Schriftstellerin es schafft die gesamte Handlung trotz der vielen verschiedenen Erzählperspektiven zu einem dichten Handlungsteppich zu verweben in dem wirklich alles ineinander greift. Nichts passiert zufällig, alles gliedert sich in frühere Geschehnisse ein bzw. wird später wieder aufgegriffen.

    Mir hat das Buch, nachdem ich mich diesem fremdartigen öffnen konnte, letztendlich sehr gut gefallen und ich würde jederzeit wieder ein Buch der Autorin lesen.

    Wer auf der Suche nach einem klassischen Science Fiction-Roman ist, der wird von diesem Buch enttäuscht sein. Zwar ist die Handlung klassischer ScFi, durch die Erzählweise des magischen Realismus wirkt sie jedoch ganz anders. Befremdlich realistisch. Mich hat das Buch stark an andere Vertreter des magischen Realismus wie Salman Rushdie erinnert.

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    Ripper_bookss avatar
    Ripper_booksvor 2 Jahren
    Lagune - Nnedi Okorafor

    Inhalt: Ein Knall lässt den Strand von Lagos erbeben. Die ganze Stadt ist in Aufruhr: was war dieser Knall? Ein Anschlag? 
    Zur Zeit des Geschehens befinden sich genau drei Personen am Strand. Ein Zufall? Wohl eher nicht. Sie sind Auserwählte um die Stadt auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten.
    Außerirdische sind im Meer vor dem Strand von Lagos gelandet. Eine Botschafterin wurde ausgesandt um sich mit dem Präsidenten in Verbindung zu setzen. Jedoch gestaltet sich dieses Unterfangen als nicht gerade einfach, denn als die Bevölkerung von dem ungewöhnlichen Besuch erfährt bricht das Chaos aus.


    Meinung: Ich war total begeistert von dem Klappentext, jedoch habe ich etwas komplett anderes erwartet. Das Buch ist für meinen Geschmack zu politisch, ich habe mich jedoch auf einen schönen SF- Roman eingestellt. Dementsprechend kam ich schlecht in das Buch rein, auch der Schreibstil hat das nicht erleichtert. Mit der Sprache kam ich nicht zurecht und die zwischendrin eingebauten afrikanischen Laute haben meinen Lesefluss stark beeinträchtigt.
    Für Leser die sich auf so ein Szenario einlassen können, sich für die afrikanische Politik und sozialen Gegebenheiten, sowie für etwas afrikanische Mythologie interessieren ist das Buch bestimmt genau richtig. Für mich leider überhaupt nicht.

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 'Der Schwarm' meets Apokalypse meets afrikanische Mythologie - brutales Portrait einer zerissenen Gesellschaft mit Hoffnungsschimmer.
    Eine verkommene Stadt als Nabel einer neuen Welt

    In ihrem afrofuturistischen Roman vermischt die nigerianisch-amerikanische Schriftstellerin Nnedi Okorafor Szenen der biblischen Apokalypse mit igbo-mythologischen Elementen ihrer Heimat Nigeria und erinnert dabei extrem an Schätzings Schwarm.

    Außerirdische landen im Ozean vor Lagos. Sie reinigen das Wasser, verbinden sich mit den Meeresbewohnern und schicken eine Botschafterin an Land. Diese findet drei Auserwählte, die ihr helfen sollen, die Menschheit auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten: eine Meeresbiologin, ein Rapper und ein Soldat. Alle drei haben besondere Eigenschaften, die der Gruppe helfen, zwischen Außerirdischen und nigerianischem Präsident zu vermitteln. Als die Bevölkerung Lagos von der Ankunft der Wesen erfährt, bricht in der sowieso schon verkommenen und korrupten Gesellschaft das total Chaos aus. Während sich die Menschen nun gegenseitig umbringen oder aus Lagos flüchten, treten vermehrt auch mächtige mythologische Wesen in Erscheinung, für die nun ebenfalls eine neue Zeit beginnt.

    Gerade zu Beginn, aber eigentlich das ganze Buch hindurch, wird man an Frank Schätzings ‚Der Schwarm’ erinnert. Die Außerirdischen wählen als Aufenthaltsort das Meer, retten es und beenden sofort dessen Ausbeutung durch den Menschen. Neu und unbekannt sind die igbo-mythologischen Bestandteile der Geschichte. Erschreckend und bisweilen verstörend brutal ist die Schilderung der Gesellschaft in Lagos. Der Roman, der eigentlich ‚Lagos’ heißen sollte, soll wohl eine Liebeserklärung der Autorin an die nigerianische Stadt sein. Was an dieser kaputten Gesellschaft jedoch liebenswert ist, erschließt sich mir nicht. Wohl auch deshalb beginnen die Außerirdischen ihre Reinigung in diesem Schmelztiegel der Eitelkeiten und machen sie zum Nabel einer neuen Welt.

    Der Schreibstil ist – sagen wir mal – ungewohnt, was nicht überraschen sollte, ist die Autorin doch Professorin für kreatives Schreiben an der Universität von Buffalo. Ihre Hauptfiguren sind mehr Werkzeuge, erzählt wird die Geschichte einer Stadt bzw. einer Gesellschaft. Man hat den Eindruck, Okorafors Sätze beinhalten mehr Handlung und Bedeutung, als sich beim schlichten Lesen begreifen lässt. Die deutsche Übersetzung bedient sich einer einfachen Sprache. Zuerst dachte ich, dies liegt vielleicht an einem nigerianischen Originaltext und naturgegebenen Übersetzungsschwierigkeiten, aber das Original ist wohl in englisch (‚Lagoon’). 

    Zusammenfassend ein lesenswerter Roman, bei dem vor allem die Verbindung der afrikanischen Mythologie mit dem Glauben an das Potential einer Stadt, die man vielleicht schon als verloren abstempeln mag, berühren. Der Rest ist ‚so-oder-so-ähnlich-schon-x-mal-gehörtes’ Endzeitszenario mit WWF-Moral und außerirdischer Unterstützung.

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    nickypaulas avatar
    nickypaulavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser Roman ist überwältigend und ein absolutes Must-Read!
    Dieser Roman ist überwältigend und ein absolutes Must-Read!

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

     

    Nnedi Okorafor hat mit "Lagune" auf jeden Fall einen der außergewöhnlichsten Sci-Fi-Romane geschaffen, von denen ich bisher je gehört habe. Es geht um keine typische Alieninvasion, Besiedlung des Planeten Erde mit anschließendem Krieg gegen die humanoide Rasse, es gibt keine Weltraumschlachten, geschweige denn, dass man auf fremde Planeten oder entfernte Galaxien entführt wird, und das ganze Geschehen spielt sich auch nicht wiedermal in den guten alten USA ab. Nein, diesmal konfrontiert uns die Autorin mit Aliens auf einem eher weniger bekannten Fleckchen Erde, Lagos eine Küstenstadt in Nigeria, Afrika.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Die Meeresbiologin Adaora, der berühmte Rapper Anthony und der sorgengeplagte Soldat Agu begegnen sich am Strand in Lagos, Nigerias legendärer Mega-City, als ein Meteorit in den Ozean stürzt und eine Flutwelle über sie hinwegströmt. Danach finden sich diese drei fremden Leute auf eine Weise miteinander verbunden wieder, die sie nie erwartet hätten. Sie treffen auf Ayodele, einen Besucher von jenseits der Sterne und mit dieser Ankunft bricht ein Chaos los, was uns zeigt, wie ängstlich die Menschen doch sind. Die ganze Welt verändert sich plötzlich und die drei Protagonisten sind die Schlüssel, die Verbindung zur Rettung allen Lebens.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Ich bin hin und weg von dieser Coveridee, denn die Reihe Protagonisten sind alle samt Afrikaner und auch Ayodele sieht aus wie eine von ihnen, selbst wenn der Schein trügt. Ich liebe es, wie mystisch das Bild wirkt und noch perfekter hätte ich es gefunden, wenn das Cover in Hochglanz gewesen wäre, denn das Meer spielt in diesem Roman ebenfalls eine große Rolle.

     

    Blättert man kurz durch das Buch, fällt auch auf, dass dieses in 3 Akte eingeteilt wurde. Inspirierend hierbei ist, dass jeder Akt mit einem Prolog der besonderen Art beginnt. Denn es wird immer aus der Sicht eines Lebewesens geschrieben, wobei nicht gleich direkt mitgeteilt wird, um welches Wesen es sich handelt.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Ich kann offen und ehrlich sagen, dass Nnedi Okorafor mich nachwirkend stark beeindruckt hat und mich ihr Roman und die wahnsinnig vielen Themen, die Sie darin aufgegriffen hat, auch noch länger beschäftigten werden. Ohne dass es aufdringlich oder überladen wirkt, spricht sie Themen wie die Unterdrückung von Frauen und Gewalt gegen diese an, Schwulenhass, Missbrauch von Religion, Militärsgewalt, Umweltverschmutzung und einiges mehr. Zudem liebe ich die Verbindung zum Meer in diesem Roman, denn ich liebe Wasser und kann die Faszination daher vollkommen nachvollziehen. Ich bin wirklich beeindruckt, wie Nnedi es geschafft hat, all dies in einen so kompakten Roman zu packen, ohne das man sich davon erdrückt fühlt!

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Dieser Roman ist überwältigend und ein absolutes Must-Read! Wie die Autorin es schafft, dem Genre Sci-Fi eine neue Tiefe zu verpassen, mit all den sozialkritischen Themen ohne mit dem Finger mahnend auf den Leser zu zeigen, muss man einfach selbst gelesen haben! Danke an den Cross Cult Verlag hierbei fürs Verlegen J

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Jeder der sich auch nur ansatzweise vorstellen kann, etwas in Richtung Sci-Fi zu lesen und auch mal mit kritischen Themen klar kommt, der muss diesen Roman einfach lesen. Oder am Besten noch weitere Romane dieser bewegenden Autorin. Ich jedenfalls komme von dieser Dame so schnell nicht los!

     

    Simone

    von Nickypaulas Bücherwelt

     

    5/5 Sternen

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Cross-Cult_Verlags avatar
    Ein außerirdischer Botschafter, eine Biologin, ein Rapper, ein Soldat - Erstkontakt mit Besuchern von den Sternen     

    Was würdet ihr tun, wenn ihr einem Außerirdischen begegnet, der die Erde aus einem einem ganz bestimmten Grund besucht?   
    Wir wenden uns Lagos zu, der legendären Mega-City Nigeras, in welcher drei Menschen nicht einsamer sein könnten, drei Fremde, die plötzlich eine Gemeinsamkeit haben: die Bekanntschaft mit einem extra-terrestrischen Lebewesen und dem Schlüssel zur Rettung allen Lebens.    

    Adaora ist Meeresbiologin, Anthony ist ein in ganz Afrika bekannter Rapper und Agu ist Soldat, von Sorgen geplagt. Als ein Meteorit in den Ozean stürzt und eine Flutwelle alle drei, die sich zufällig gerade am Strand von Lagos befinden,davon spült, werden die Schicksale dieser drei Menschen miteinander verbunden: Sie treffen auf Ayodele , einem Besucher von einem anderen Planeten.   
    Die Welt verändert sich schlagartig und Chaos bricht aus. Können Sie die Menschheit retten? 
     
    Zur Autorin:
    Die nigerianisch-amerikanische Schriftstellerin Nnedi Okorafor ist Professorin für Creative Writing an der University of Buffalo. Ihre Werke gehören zu den Genres Science-Fiction, Fantasy und Afrofuturismus.

    Und darum geht’s genau in „Lagune“:
    Im Internet wird verbreitet, dass vor der Küste einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt Außerirdische gelandet sind! Bald darauf versuchen das Militär, religiöse Führungspersönlichkeiten, Diebe und Wahnsinnige zu kontrollieren, was für Informationen auf YouTube und in den Straßen verbreitet werden. In der Zwischenzeit beraten die politischen Supermächte über einen nuklearen Präventivschlag, der die Eindringlinge auslöschen soll. Alles, was zwischen siebzehn Millionen Einwohnern und deren Tod steht, sind ein außerirdischer Botschafter, eine Biologin, ein Rapper, ein Soldat …

    Und so könnt ihr teilnehmen:
    Beantwortet uns bis einschließlich 06. Februar 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:

    Wie würdet ihr auf einen Bewohner eines fremden Planeten reagieren, der auf die Erde kommt, plötzlich vor euch steht und mit euch kommunizieren möchte. Was sind eure ersten Gedanken oder Handlungen?

    * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!
    Zur Leserunde

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