Oliver Sacks On the Move

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „On the Move“ von Oliver Sacks

Oliver Sacks war der berühmteste Neurologe der Welt. Mit seinen Fallgeschichten hat er uns einen neuen Blick auf Krankheiten und Abweichungen gelehrt: was bei einem Patienten auf den ersten Blick als Störung erscheint, ermöglicht oft besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung. Mit diesem Buch hat Sacks eine von fesselnder Energie getriebene Autobiographie vorgelegt. Ehrlich und anrührend beschreibt er die wichtigsten Stationen seines Lebens – das enge Großbritannien der Nachkriegszeit, das anarchische Kalifornien der frühen Sechziger, schließlich das ewig pulsierende New York. Ob er in der Forschung tätig ist oder in der klinischen Praxis, konstant bleiben die Begeisterung für die Arbeit mit den Patienten und das Schreiben darüber. Gerühmt für seine feinsinnigen Fallgeschichten, analysiert Sacks hier seinen eigenen Fall: Er erzählt von erfüllter und unerfüllter Liebe, der Beziehung zu seiner jüdischen Medizinerfamilie, zeitweiliger Drogensucht und exzessivem Bodybuilding, und von unbändigen Glücksgefühlen auf den Road Trips durch die Weiten Nordamerikas. Die Lebensbilanz eines außergewöhnlichen Mediziners - und das Meisterwerk eines großartigen Erzählers.

Stöbern in Biografie

Paula

Keine leichte Lektüre

19angelika63

Slawa und seine Frauen

"Literarischer Roadmovie!"

classique

Geisterkinder

Packend und eindringlich geschriebener Zeitzeugenbericht über die Sippenhaft der Angehörigen der Stauffenberg-Attentäter

orfe1975

Killerfrauen

ein Sachbuch, größtenteils so packend geschrieben wie ein Thriller

DanielaN

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Ich habe selten so viel bei einem Buch lachen müssen wie bei diesem hier

Curly84

Ich habe einen Traum

Ein wunderbares Buch gut geschrieben, informativ, spannend, gefühlvoll von einer starken, lebensfrohen, mutigen jungen Frau

Kinderbuchkiste

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein rastloses Leben

    On the Move
    Babscha

    Babscha

    08. March 2017 um 23:16

    Oliver Sacks ist der breiten Öffentlichkeit sowohl als genialer Neurologe und Psychiater wie auch als Autor verschiedenster erfolgreicher medizinischer Fachbücher bekannt geworden, in denen er aus seinem klinischen Alltag berichtet. Sein bekanntestes Buch "Awakenings" über postenzephalitische Patienten, die er nach Jahrzehnten katatonischer Erstarrung vorübergehend ins Leben zurückholen konnte, wurde auch in der Verfilmung mit Robert de Niro und dem unvergessenen Robin Williams ein großer Erfolg.Dieses Buch ist sein erst in seinem Todesjahr 2015 im Alter von bereits über achtzig Jahren geschriebener autobiographischer Rückblick auf sein im wahrsten Sinne bewegtes, rastloses Leben. Aufgewachsen als jüngster von vier Söhnen eines jüdischen Medizinerehepaars in London wird ihm das puritanische England bald einfach zu eng. Er bricht mit Mitte Zwanzig allein und ziemlich mittellos auf nach Kalifornien, wo er in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in den american way of life  einer freien Welt voller Sex, Drogen, Motorräder und Bodybuilding abtaucht, dabei aber niemals ganz seine Bodenhaftung verliert, sondern alles seinem großen Ziel, der medizinischen Forschung und seinem unstillbaren Interesse an Menschen unterordnet. Trotz seiner Schüchternheit feiert er im Laufe der Jahre große Erfolge in der Welt der Medizin und schreibt hierüber endlose Reportagen für Fachpresse und Verlage. Seine andere Leidenschaft, die des Reisens, führt ihn um die ganze Welt und lässt ihn zwar Unmengen von Freunden gewinnen, bis zum Schluss aber nie die große Lebensliebe finden, was sowohl an dem fortwährenden inneren wie äußeren Bewegungs- und Veränderungsdrang  in seinem Leben wie auch an seiner zwangsweise weitgehend unausgelebten Homosexualität lag, für die die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts einfach noch nicht reif war. Ein insgesamt sehr interessantes, persönlich und ehrlich geschriebenes Buch über einen schillernden Menschen, für den Stillstand wahrlich der frühe Tod bedeutet hätte. Einzig die teils ausufernden medizinischen Fachanalysen und Berichte  aus der neurologischen Welt waren streckenweise etwas too much, aber auch das sei der Empathie und dem unentwegten Forscher- und Mitteilungsdrang des Autors zu Gute zu halten. Und man wird als Leser nur schlauer dadurch.

    Mehr