Wetten, dass wir uns lieben?

von Orna Landau 
3,4 Sterne bei23 Bewertungen
Wetten, dass wir uns lieben?
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Positiv (13):
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--, dass zeigt, das die nervenden Fehler des Anderen doch liebenswert sind

Kritisch (4):
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Kann man lesen - man verpasst aber überhaupt nichts, wenn man es nicht tut. Konnte mich nicht packen und es war mir viel zu oberflächlich

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Inhaltsangabe zu "Wetten, dass wir uns lieben?"

Ein Paar, 20 Jahre Ehe und eine unmoralische Wette, die alles auf den Kopf stellt ...
So hat Sarah sich ihren 45. Geburtstag nicht vorgestellt: Statt eines romantischen Abendessens führt ihr Mann Ben sie in die Cheesecake Factory aus. Aber Ben glaubt ja schon länger, sich nicht mehr um sie bemühen zu müssen. In ihrem Alter fände Sarah doch ohnehin keinen anderen mehr. Empört fordert sie Ben zu einer Wette heraus, die entscheiden soll, wer von beiden bessere Chancen auf dem Singlemarkt hat. Es gibt nur drei Regeln: Ihre Wette bleibt geheim, One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt, und Liebesaffären sind tabu. Ben schlägt ein. Noch ahnen beide nicht, wie sehr diese Wette ihr Leben verändern wird …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734104992
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:18.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    dieFlos avatar
    dieFlovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: --, dass zeigt, das die nervenden Fehler des Anderen doch liebenswert sind
    liebenswerte, nervende Fehler des Anderen

    Sie wird 45 und er lädt sie zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Sie lieben sich und ahnen nicht, dass dieses Essen alles ändern wird. Schon als der Name des Restaurants fällt, welches sie doch angeblich so mag, wird klar: sie trennen Welten. Das Restaurant war in Ordnung solange sie dort ihren Müttertreff hatten, doch jetzt? Okay -der Wille zählt, oder? 


    Während des Essens schaut Ben seine Sarah an und sagt: 20 Jahre Ehe, 20 Jahre wir und jetzt, jetzt habe ich dich für immer - wie schön. Dies Worte lösen es aus, diese Worte werden zu einer skurrilen Wette führen, denn Ben erklärt seiner Sarah, das diese für andere Männer mit 45 nicht mehr attraktiv ist. 


    ich gebe zu, beim Lesen dachte ich, das nur Männer so naiv denken können und Sarah ging es wohl ähnlich. Sie ist entsetzt, wütend und traurig und daraus entsteht eine 3 monatige Auszeitwette. Alles ist erlaubt, Sex mit Fremden, Spaß ohne Ende  - nur Verlieben, dass sollten sie sich nicht, denn schließlich lieben sie sich ja beide.


    oder etwa nicht? Es wird schmerzhaft .... eine Geschichte, die mitreißt und ich begeistert hat. Der Schreibstil lud zum Verweilen ein und so gab es zwischen der eersten und letzten Seite keine andere Beschäftigung. Thanks God it was Saturday!

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    MelliSt13s avatar
    MelliSt13vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch das mich gefunden hat und welches zeigt,daß verzeihen mnachmal schwierig,aber doch der richtige Weg sein kann.
    Ungewöhnlich starke Beziehung

    Ben und Sarah sind verheiratet schon seid 20 Jahren, sie haben einen erwachsenen Sohn, der studiert und kaum noch zu Hause ist.

    Beide wissen,sie gehören zusammen und nichts kann sie auseinander bringen, zu Sarahs Geburtstag kommt dann die Herausforderung,Trennung auf Zeit und jeder darf machen was er will, nur keine feste Liebesaffäre, keine Beziehung mit Bekannten...

    Beide stürzen sich in ihr neues Leben und jeder geht anders damit um, es ist verrückt sein Leben mit seinem Seelengefährten aufs Spiel zu setzen, doch da sie fest überzeugt sind,daß kein anderer Mensch sich zwischen sie stellen kann, gehen sie voller Zuversicht dieses Abenteuer ein.

    Mutig so ein Experiment einzugehen, denn jede Beziehung hängt an einem seidenen Faden, den man nicht überstrapazieren sollte...

    Ein Buch das man schnell weglesen kann man bibbert mit den Protagonisten und kann sich gut hineinfühlen, auch wenn nichts übermäßig beschrieben wird.

    Kurzweilige Geschichte, die einem zeigt, daß eine Beziehung,trotz vieler Hindernisse Bestand haben kann, wenn man fähig ist zu verzeihen!!

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    Fanti2412s avatar
    Fanti2412vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine ungewöhnliche Geschichte über ein Paar, ein Experiment mit allen Folgen!
    Wetten, dass wir uns lieben?

    Zum Inhalt:
    Ein Paar, 20 Jahre Ehe und eine unmoralische Wette, die alles auf den Kopf stellt ...

    So hat Sarah sich ihren 45. Geburtstag nicht vorgestellt: Statt eines romantischen Abendessens führt ihr Mann Ben sie in die Cheesecake Factory aus. Aber Ben glaubt ja schon länger, sich nicht mehr um sie bemühen zu müssen. In ihrem Alter fände Sarah doch ohnehin keinen anderen mehr. Empört fordert sie Ben zu einer Wette heraus, die entscheiden soll, wer von beiden bessere Chancen auf dem Singlemarkt hat. Es gibt nur drei Regeln: Ihre Wette bleibt geheim, One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt, und Liebesaffären sind tabu. Ben schlägt ein. Noch ahnen beide nicht, wie sehr diese Wette ihr Leben verändern wird …
    (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

    Leseprobe


    Die Autorin:
    Orna Landau, geboren in Israel, ist Autorin von vier Romanen und einem Kinderbuch. Sie arbeitete als Journalistin und Kritikerin und ist heute für einen israelischen Verlag tätig.
    (Quelle: Blanvalet Verlag)


    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort angesprochen, denn er verspricht eine ungewöhnliche Geschichte. Und so ist es dann auch. 
    Die Wette, die Sarah und Ben da eingehen war für mich total abstrus und unvorstellbar.
    Aber Sarah ist offenbar so verletzt, dass Ben ihr keine Chancen mehr zutraut, dass sie diese Wette vorschlägt und Ben geht darauf ein. Gleich am nächsten Tag zieht er in sein Studio und drei Monate Beziehungspause beginnen.

    Die Geschichte wird wechselnd jeweils aus der Sicht von Sarah und Ben erzählt, was viel Nähe zu den Gedanken und Empfindungen der beiden Protagonisten bringt. Das hat mir gut gefallen, denn ich hatte beim Lesen immer das Gefühl ein "stiller Beobachter" zu sein.
    Es war sehr interessant zu erleben, wie unterschiedlich die beiden mit ihrer temporären Freiheit umgehen.
    Während Ben sich gleich in Abenteuer stürzt, ist Sarah zögerlicher und genießt erst mal das Alleinsein. Und später dreht sich alles ins Gegenteil.
    Die beiden sind interessante und facettenreiche Charaktere, die gut gezeichnet werden. Sie wirken authentisch und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte auch glaubhaft.
    Es gibt auch einige Nebenfiguren wie z. B. Sarahs Freundin Debbie oder der gemeinsame Sohn Nathan, die gut in die Handlung passen und sie bereichern.

    Natürlich werden im Rahmen der Handlung auch ein paar Klischees rund um das Thema langjährige Ehe und Midlife Crisis bedient.
    Aber im wesentlichen zeigt die Geschichte ziemlich realitätsnah, was so eine Wette mit einem Ehepaar, das eigentlich eine gute Ehe führt, machen kann. Es gibt viele unterschiedliche Emotionen, Höhen und Tiefen und auch etliche Überraschungen und Wendungen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn es gibt auch Momente zum Schmunzeln.
    Dennoch ist das Grundthema eher ernst und zeigt meines Erachtens gut, das man in einer Partnerschaft nichts als selbstverständlich ansehen sollte sondern an einer guten Beziehung immer arbeiten muss.
    Ich habe jedenfalls einiges gefunden, worüber sich das Nachdenken lohnt.

    Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, mit einem ungewöhnlichen aber passenden Ende überrascht und auch nachdenklich gemacht.
    Ich empfehle diese etwas andere, durchaus fesselnde Geschichte gerne weiter und nicht nur an Paare!


    Fazit: 4 von 5 Sternen


    © Fanti2412

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    Shaushkas avatar
    Shaushkavor 2 Jahren
    Fragwürdige Wette

    Diese Büchlein lachte mich eine Weile lang auch immer wieder an, also ließ ich es irgendwann bei mir einziehen. (Dafür vielen lieben Dank an den Atlantik-Verlag/HoCa-Verlag ♥)
    Schlimm ist es ja immer, wenn man mehrere Bücher hier auf dem Stapel liegen hat, die man am liebsten gleichzeitig lesen möchte und man aber die Qual der Wahl hat...

    Jetzt war das Buch aber an der Reihe ;)

    Die Thematik an sich finde ich gar nicht so einfach. Zum einen hatte ich schon zu Beginn des Buches das Gefühl, dass sich Sarah und Ben zwar irgendwie lieben, aber gar nicht mehr wirklich respektieren. Sie nehmen sich als selbstverständlich hin, was man wirklich niemals tun sollte. Ich denke, egal wie lange man mit seinem Partner zusammen ist, sollte man sich doch immer wieder bemühen, ihm/ihr kleine Freuden zu machen, die nach Möglichkeit auch mal aus der Routine ausbrechen.

    Jedenfalls fühlt sich Sarah von Ben - berechtigterweise - in ihrem Stolz verletzt, woraufhin sie leichtsinnig diese komische Wette vorschlägt, auf welche Ben sich meiner Meinung nach etwas zu enthusiastisch einlässt.

    Es kommt wie es kommen muss... die Wette läuft letztendlich nicht ganz so, wie sich die beiden das vorgestellt haben, aber vor allem sind auch beide eifersüchtig und merken, dass sie gar nicht so leicht verzeihen können.

    Das Ende fand ich irgendwie sehr abgehackt und ich habe immernoch das Gefühl, als würde da einfach ein Stück fehlen, dass die Handlung mit dem Ende verbindet.
    Ich hatte von diesem Buch irgendwie mehr erwartet. Vielleicht mehr Witz oder Selbstironie. Letztendlich überwogen gekränkter Stolz und eine Art Selbstmitleid und auch zu den beiden Protagonisten konnte ich keine richtige Bindung aufbauen.

    Trotzdem kann man das Buch wirklich gut lesen und es ist unterhaltsam. Mir jedoch hat es nur wieder gezeigt, dass man eben doch an Beziehungen arbeiten muss und man füreinander da sein und sich respektieren muss. Vielleicht ist das ja auch das Anliegen der Autorin ;)

    Ich hoffe, euch kann oder konnte das Buch mehr überzeugen.

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hatte gehofft, eine etwas tiefsinnigere Geschichte zu lesen, aber diese hier ist voller Klischees.
    schlecht und unglaubwürdig

    Inhalt
    Ben und Sarah sind 20 Jahre verheiratet und führen eigentlich eine ganz gute Ehe. Nur irgendwie ist es selbstverständlich geworden und die Romantik fehlt völlig. An Sarahs Geburtstag wendet sich das Blatt und sie lassen sich auf eine sehr gewagte Wette ein - mit drei einfachen Regeln:
    1. Die Wette bleibt geheim.
    2. One-Night-Stands sind nur mit fremden erlaubt.
    3. Liebesaffären sind tabu.
    Eigene Meinung
    Bis auf Sarah und ihre Eltern haben mir die Charaktere im Buch nicht zugesagt. Sarahs Freundinnen scheinen nicht allzu viel mit ihr zu tun zu haben und wirklich herzlich sind sie auch nicht. Im Gegenteil Debbie ist mir richtig unsympathisch und scheint eher gegen Sarah zu spielen.
    Ben ist jedoch der Höhepunkt. Nach der befristeten Trennung legt er sofort los, wie ein wildgewordener Hengst. Nicht einmal merkt man, wie wichtig ihm Sarah ist. Er sagt das zwar immer wieder, aber seine Taten strafen ihn Lügen. Er wird im Laufe der Geschichte immer unsympathischer und am Ende leistet er sich noch einmal einen richtigen Hammer, dass mir der Mund offen stehen geblieben ist.

    Die Kapitelüberschriften sind auch ein ziemliches Highlight... anstatt die Kapitel einfach zu nummerieren, haben sie so tolle Titel wie "Debbie hat ein Geheimnis". Klingt wie der Folgentitel einer Soap...

    Liest man den Klappentext bekommt man eigentlich schon eine Ahnung, worauf man sich hier einlässt. Dennoch habe ich gehofft, eine etwas tiefsinnigere Story geliefert zu bekommen. Diese hier war jedoch voll von Klischees und unglaublich vorhersehbar. Nur das Ende... ja das hat mich wirklich überrascht, aber eher im negativen Sinne. Vielleicht kann mir jemand, der das Buch schon gelesen hat sagen, wie es dazu bitte gekommen sein soll. Denn zwischen dem vorletzten und letzten Kapitel ist einfach mal eben ein riesiger Zeitsprung. Grandios. Auch eine Möglichkeit ein Buch zu beenden, die Schlüsselszenen weglassen, super Idee.
    Fazit
    Das Buch wirkt auf mich eher wie ein 0815 Kitsch-/Groschenroman, mit einigen Sexszenen, aber ohne gute Geschichte.

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 2 Jahren
    Wette, dass wir uns lieben?

    Zum InhaltMan stelle sich mal vor, dass "Mann" seine Frau zu ihrem 45. Geburtstag in ein Kaufhaus zum Essen einlädt. Als besonderes Dessert offenbart er dann seine Meinung, dass 45 jährige Ehefrau keine Chancen mehr in der Männerwelt hat. Er in der Damenwelt natürlich schon!!! Genau das ist Sarah passiert. Nicht mehr ganz nüchtern schlägt sie Ben eine dreimonatige Trennung vor. In dieser Zeit darf jeder Erlebnisse mit anderen Partnern haben. Hier die Kriterien, die beachtet werden müssen:1) Die Wette bleibt geheim.2) One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt.3) Liebesaffären sind tabu.Mit einem Leuchten in den Augen nimmt Ehemann Ben die Wette an. Gleich am darauffolgenden Morgen packt er seinen Koffer und zieht in sein Atelier.Ich habe diese Geschichte auf zwei Tage gelesen. Sie ist vollgepackt mit Klischees, die wunderbar in die Geschichte passen. "Mann" denkt doch wirklich oft, dass er mit dem Alter interessanter wird; während "Frau" nur noch ein mitleidiges Lächeln verdient. Frau darf froh sein, dass Mann so treu ist. Bei den Chancen die er hat, wirklich edel von ihm.Anfangs weiß Sarah mit ihrer neuen Freiheit nicht viel anzufangen. So ernst hatte sie die Wette doch gar nicht gemeint. Ben kauft sich als erstes ein neues Jacket. Eine blutjunge Verkäuferin bedient ihn.Sarahs beste Freundinnen können nicht fassen, dass das Traum-Ehepaar so eine skurrile Vereinbarung getroffen hat. Die Zwei sind doch eigentlich total glücklich miteinander!Meine MeinungNach den ersten 50 Seiten dachte ich schon, ich wüsste wie die Geschichte endet. Weit gefehlt! Sarah und Ben führen, getrennt voneinander, ein Leben, welches sie noch vor ein paar Tagen niemals für möglich gehalten hätten. Doch, ist der Drehbuchautor Ben wirklich glücklich dabei? Ist die Künstlerin Sarah tatsächlich bereit für einen One-Night-Stand? Ich war gespannt, ob die beiden nach 20 Ehejahren für Liebesabenteuer mit fremden Partnern offen sind.Bei dem Buchtitel erwartet man eine nette Frauenlektüre zum Lachen. Ich musste des öfteren schmunzeln. Die Autorin hat jedoch eine Geschichte geschaffen, die ernsthafte Probleme in der Partnerschaft anspricht. Sie setzt sich mit der Thematik langjähriger Ehen auseinander. Sie macht dies, auf eine ganz besondere Art und Weise.  Das Kind ist aus dem Haus, der Mann befindet sich in einer Midlife Crisis und die Frau geht flotten Schrittes auf die Wechseljahre zu. Ben und Sarah sind sich nicht mehr bewusst, was sie aneinander haben. Beide fühlen sich nicht richtig wohl mit ihrer Wette. Beide wollen die Wette trotzdem nicht beenden. FazitZwei Menschen die sich lieben, schließen eine ungewöhnliche Wette ab. Ausgelöst wird diese, durch eine unsensible Bemerkung von Ben. Der ausführliche Schreibstil lässt einen an der Gefühlswelt der Protagonisten teilnehmen. Man spürt die Verzweiflung von Sarah und die Niedergeschlagenheit von Ben. Auch alle anderen Charaktere in der Story kommen authentisch rüber. Sarahs pragmatische Freundinnen Debbie und Eva konnte ich mir bildlich vorstellen. Die Ratschläge, die sie Sarah geben, helfen ihr erst mal überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie machen Sarah unsicher. Man bekommt Einblicke in Bens Kinder- und Jugendzeit und dem Verhältnis zu seinem Bruder. Erkennungswert haben Sarahs Eltern. Die russischen Emigranten haben ihre eigene Moral, die sich nicht immer mit der amerikanischen deckt. Das Buch hat mehrere überraschende Wendungen. Für mich war es ein Auf und Ab! Ob mir das Ende gefallen hat? Ja! Wetten, dass Euch das Buch auch gefällt?

    Danke Orna Landau

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    19angelika63s avatar
    19angelika63vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein lapidar dahingesagter Satz und schon ist nichts mehr wie es war. Ein Buch über die Liebe nach 20 Jahren Ehe ...
    Wer mit dem Feuer spielt ...

    Klappentext
    Ihren 45. Geburtstag hat Sarah sich anders vorgestellt. Ihrer Ehe mangelt es an Romantik, und ihr Mann Ben glaubt, sich nicht länger um sie bemühen zu müssen. Als Frau mittleren Alters fände Sarah ohnehin keinen anderen mehr. Empört fordert sie Ben zu einer Wette heraus, die entscheiden soll, wer von beiden als Single noch die besseren Chancen hätte. Ben zögert nicht lange – und schlägt ein.



    „Sie konnte sich ums Verrecken nicht daran erinnern, wie es angefangen hatte. Aber irgendwann, während des Hauptgangs meinte er, dass er sich ihrer nun, da sie fünfundvierzig sei, für immer sicher sein könne und dass sie ihn nie mehr verlassen würde. Er klang dabei so selbstzufrieden, ja, sogar selbstgefällig (…).
    >… eben an einer klugen, gebildeten Frau mit einem wunderbaren Naturell<, sagt sie und sah dabei über ihn und seinen Spott hinweg.>Wie mir.< (…)>Trotzdem könnte ein Mann mittleren Alters all das bekommen – in einem nur dreißig Jahre alten Körper.<“ (Seite 6/ 8)

    Eigentlich fängt alles ganz harmlos an. Sarah hat Geburtstag. Sie wird fünfundvierzig. Sie macht sich keine Illusionen, dass ihr Mann Ben diesen Tag besonders gestaltet. Doch sie freut sich, als er sie zum Abendessen in ein kleines Restaurant einlädt. Es ist zwar nicht das, was sie sich für ihren fünfundvierzigsten vorgestellt hat, doch sie freut sich. Denn ihr ist klar, dass nach zwanzig Jahren Ehe die Träume und Schmetterlinge irgendwo auf der Strecke geblieben sind. Dennoch verbindet sie eine andere Art der Liebe. Umso gekränkter ist sie, als Ben irgendwann sehr chauvinistisch und selbstgefällig die Bemerkung fallen lässt, dass sie ja nun nicht mehr verlassen würde, Denn Frauen ab fünfundvierzig würden nur schwerlich einen Mann finden. Männer allerdings in dem Alter könnten sich vor Anfragen von jungen und knackigen Frauen kaum retten. Sarah ist so verletzt, dass sie ihrem Mann eine Wette vorschlägt. Drei Monate Auszeit. In dieser Auszeit soll jeder der beiden schauen, wie hoch sein/ ihr Marktwert noch ist. Es gibt jedoch Regeln.

    „Die Regeln
    Es gibt nur drei.
    1) Die Wette bleibt geheim.
    2) One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt (schon aufgrund von Regel 1)
    3)Liebesaffären sind tabu. Denn Liebe haben sie bereits gefunden. Die Liebe füreinander.“(Seite 27)

    Regeln sind dafür da, dass sie gebrochen werden. Und wer Frauen kennt, der ahnt spätestens hier, dass das mit dem geheim so eine Sache ist. Sarah erzählt natürlich alles ihrer besten Freundin. Die ist erst einmal erschrocken über diese Wette und hält gar nichts davon. Doch Sarah lässt sich nicht beirren und schaltet eine Kontaktanzeige. Auch Ben versucht sich auf dem Markt der Single und hofft, dass er etwas Knackiges und frische am besten Ende zwanzig findet. Und dann nimmt das Drama seinen Lauf.

    „Der Großteil seiner Wut richtet sich gegen ihn selbst, doch zum ersten Mal seit Wochen ist er auch wütend auf Sarah. Ihm ist schleierhaft, warum ihm das bis jetzt nicht aufgegangen ist, aber Sarah hat aus ihm einen gehörnten Mann gemacht, einen über den man redet, den man verachtet, einen , der jetzt diesen Ruf hat.“ (Seite 216)

    Was für eine interessante Geschichte. Sarah und Ben sind eigentlich ein glückliches Paar. Sicherlich ist es so, dass im Laufe der Jahre die Schmetterlinge entflogen sind, das Kribbeln nachgelassen hat und der Alltag die Liebe selbstverständlich gemacht hat. Dennoch sind beide glücklich und zufrieden. Doch eine einzige lapidare Bemerkung bringt alles ins Wanken. Plötzlich ist da dieses Gefühl, bin ich sexuell noch attraktiv und wirke ich auf das andere Geschlecht noch anziehend?

    Orna Landau beschreibt in ihrem Buch auf leichte, nachdenklich, eindrückliche und an manchen Stellen auch witzige Art und Weise die Institution Ehe im 21. Jahrhundert. Ist die Monogamie noch angebracht, oder schadet es einer gut funktionierenden Ehe nicht, wenn die Partner auch mal einen Seitensprung haben? Oder ist es im Zeitalter der Selbstverwirklichung und des Feminismus ganz normal, dass die Ehe als solches ausstirbt?

    Ich bin seit 28 Jahren verheiratet, und die Schmetterlinge sind auch ausgeflogen und dennoch verbindet uns heute mehr als Schmetterlinge … eine tiefe mit den Jahren gewachsenen Liebe, die nicht auf Äußerlichkeiten baut, sondern auf die gemeinsamen Jahre und Erlebnisse …




    Kommentare: 3
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    nicigirl85s avatar
    nicigirl85vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr realistischer Roman ohne Kitsch zum Thema Ehe und Beziehung...
    Mehr als nur ein Eheroman...

    Das omnipräsente Cover ließ mich auf den Roman aufmerksam werden und als ich den Klappentext las, da musste ich unbedingt mehr erfahren. Gespannt begann ich mit der Lektüre und wurde einfach nicht mehr los gelassen.

    In der Geschichte geht es um Sarah und Ben. An ihrem 45. Geburtstag teilt er ihr mit, dass sie nun in einem Alter sei, in dem sie eh niemand anderen als ihn abbekommen würde. Erbost über diese Aussage, schlägt sie ihm eine Wette vor, die so anziehend und verhängnisvoll zugleich ist, denn sie wollen eine 3 monatige Auszeit von der Ehe nehmen und sich austoben. Wird ihre Ehe diesen Test aushalten? Wie stehen ihre Chancen bei anderen? Und was soll das Ganze eigentlich überhaupt bringen?

    Ein beobachtender Erzähler führt den Leser durch die Ereignisse und mal begleiten wir Ben und mal Sarah bei ihren außerehelichen Erfahrungen.

    Beide Charaktere sind sehr intensiv dargestellt, man fühlt und leidet mit beiden gleichermaßen mit. Zudem kann man ihr Handeln mehr als nur nachvollziehen.

    Mir hat besonders gefallen, dass sich die Autorin nicht nur auf die sexuellen Abenteuer beschränkt, sondern auch aufzeigt, was diese Wette mit den Partnern und deren Familien macht. Mir ging besonders nahe wie viel Gefühl Ben und Sarah füreinander haben, auch wenn sie mit andern unterwegs sind.

    In meinen Augen handelt es sich hier um viel mehr als nur einen Eheroman, denn er beleuchtet wie eine Beziehung ist, mit all ihren Höhen und Tiefen.

    Fazit: Für mich eine wahre Offenbarung, hatte ich nun wirklich nicht damit gerechnet, dass mich dieser Roman so flashen würde. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen, genial!

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schonungslos erzählter Roman mit Tiefgang, der ebenso berührend wie unterhaltsam und urkomisch ist.
    Schonungslos, ehrlich und unfassbar komisch

    Die Idee, eine etwas eingerostete Ehe mit einer absurden Wette aufzupeppen und dadurch als Paar wieder zueinander zu finden, fand ich von vornherein sehr originell und interessant. Die Ausgangssituation ist eben die, dass die nun 45-jährige Sarah das Gefühl hat, ihr Mann Ben halte sie für selbstverständlich und begehrenswert wäre sie ohnehin nicht mehr. Das (man muss es so sagen) Trampeltier Ben bestätigt ihr das auch noch und so kommt es, dass die beiden sich gegenseitig hochschaukeln und schließlich darum wetten, wer von ihnen die meisten Männer bzw. Frauen herumkriegen kann. Eine absolut bescheuerte Idee, wie den beiden durchaus klar ist - aber keiner hat den Mumm, das dem anderen einzugestehen und so gehen sie (anfangs) zähneknirschend ihrer Wege.

    Die Ausgangssituation hat mir wirklich gut gefallen und auch die Charaktere, die in ihrer teilweise überspitzten Klischeehaftigkeit gleichermaßen authentisch, liebenswert und auch ein bisschen tragisch sind, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Allerdings fiel mir der Einstieg in die Geschichte trotz allem etwas schwer, die Handlung konnte mich zu Beginn nicht so richtig packen. Ich denke, das liegt an Landaus etwas gewöhnungsbedürftigem, aber auch erfrischend direktem und ehrlichem Schreibstil, mit dem ich erst einmal warm werden musste. Nach der Aufwärmphase von etwa 60 Seiten hat er mir aber wirklich gut gefallen, denn durch ihn erzeugt Landau den Eindruck, es wären tatsächlich die Midlifecrisis-Geplagten Eheleute, die die Geschichte erzählen. 

    Geschildert werden die Ereignisse nämlich mal aus Sarahs und mal aus Bens Sicht. So gewinnt man irgendwie beide Charaktere lieb und schlägt sich nicht auf die Seite des einen oder des anderen. Zumindest anfangs nicht. Die Handlung hält nämlich einige unvorhersehbare Twists bereit und sowohl Sarah als auch Ben tun Dinge, die sie jeweils ziemlich unsympathisch und vielleicht auch ganz schön verzweifelt wirken lassen. Aber genau das sind sie ja auch irgendwie und macht sie nur noch authentischer, denn was wäre eine verworrene Liebegeschichte ohne Fettnäpfchen, Fauxpas und absolute No Gos?

    Eine skurrile Situation folgt auf die andere. So habe ich mehrmals über Bens absolut missglückte Dates oder Sarahs bis auf die Spitze getriebene Suche nach Bestätigung schmunzeln können. Wirkt Ben anfangs ein wenig chauvinistisch, selbstgefällig und auf jeden Fall selbstbewusst, macht ihn die Wette zu einem fast schon weinerlichen und bedauernswerten Würmchen, das erst eine Lektion gebraucht hat, um zu erkennen, was er an seiner Frau hat. Sarah hingegen verwandelt sich von der unsicheren, genügsamen Ehefrau zu einem toughen und selbstbewussten Menschen. Ein wunderbarer Gegensatz, der die Handlung spannend und temporeich macht. 

    Trotz des Perspektivwechsels war mir Sarah insgesamt doch sympathischer, denn Ben hat vor allem gegen Ende des Romans gewisse Momente, die ihn in meinen Augen zu einem absoluten Mistkerl machen, der Sarah nicht verdient hat. Ich will natürlich nichts genaues verraten, aber mit diesem weiteren Twist hat Landau mich komplett überrascht und absolut mitgerissen, denn ich hatte beim Lesen teilweise das Bedürfnis, Ben eine runterzuhauen oder ihn zumindest stark zu schütteln. Sein Verhalten war für mich vor allem gegen Ende weniger nachvollziehbar als das von Sarah, aber vermutlich liegt das daran, dass ich auch eine Frau bin und auch so mein ganz persönliches Männerbild habe. Noch einmal überrascht wurde ich dann auch von dem Ende, das vielleicht einen Ticken zu unrealistisch (zumindest nach meiner Vorstellung), aber wieder sehr originell und großartig gestaltet ist.

    Insgesamt ist Orna Landaus Roman eine ehrliche und schonungslose Auseinandersetzung mit der Institution Ehe und damit, welche Anstrengungen und Probleme mit einer Langzeitbeziehung verbunden sind. Er ist das Porträt eines im Alltagstrott gefangenen Paares, das erst das Leben ohne einander kennenlernen muss, um wieder zueinander zu finden. Mit dem Mix aus berührend, urkomisch, skurril, witzig und knallhart ehrlich hat Landau ein Buch geschrieben, das ebenso kurzweilig und unterhaltsam wie klug, gewitzt und tiefgründig ist. Eine wirklich außerordentlich gute Kombination!
    Mein Fazit:
    Der Einstieg in Orna Landaus rasante Geschichte um ein Paar, das seine Beziehung aufs Spiel setzt, um wieder zueinander zu finden, fiel mir nicht leicht. Nach einer Weile aber hat Wetten, dass wir uns lieben? mich komplett mitgerissen, die skurrile, originelle Liebesgeschichte von Sarah und Ben mich großartig unterhalten. Schonungslos rechnet Landau mit der klassischen Institution Ehe ab und zeigt auf unheimlich gewitzte und kluge Weise, dass der ein oder andere Seitensprung nicht zwangsläufig das Ende einer Beziehung sein muss - oder doch? Bis Zum Ende konnte ich jedenfalls nicht sagen, wie die Geschichte ausgeht: Ein weiterer Punkt, der Wetten, dass wir uns lieben? zu einem sehr unterhaltsamen, etwas anderen, aber auf jeden Fall lesenswerten Buch macht. Mich haben die wunderbar verworrene Story, der herrlich direkte Erzählstil und die authentischen Charaktere jedenfalls überzeugt.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor 2 Jahren
    4,5 Sterne - Authentisch, nachdenklich und überhaupt nicht kitschig

    Inhalt aus dem Klappentext:
    Nach zwanzig Jahren Ehe haben sich so manche Wünsche und Träume dem Alltag gebeugt - eine ernüchternde Wahrheit auch für Sarah. Und doch hatte sie sich ihren Geburtstag anders vorgestellt: Ihr Mann Ben meint, sich auch um die Romantik nun nicht mehr bemühen zu müssen, denn mit 45 habe sie ohnehin keine Chancen mehr auf einen Anderen. Sarah ist verletzt und empört, und sie wettet, dass ihr "Marktwert" dem seinen in nichts nachsteht. Ben zögert nicht lange und schlägt ein. Die Regeln sind einfach: 1) Die Wette bleibt geheim. 2) One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt. 3) Liebesaffären sind tabu.
    Als die beiden sich auf eine dreimonatige Beziehungspause einlassen, ahnen sie noch nicht, dass sie jede der drei Regeln brechen werden.

    Meinung:
    Nicht gerade charmant, wenn man zu seinem 45. Geburtstag von seinem Mann mitgeteilt bekommt, dass man ja jetzt keinen mehr abbekommt und man sich somit ihrer sicher sein kann. Sarah geht daraufhin eine verhängnisvolle Wette mit ihrem Mann Ben ein. 3 Monate Beziehungspause mit drei kleinen Regeln: Die Wette bleibt geheim, One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt und keine Liebesaffären. Zuerst überwältigt beide die neue Situation, doch schon bald werden die neuen Freiheiten ausgetestet. Doch nicht immer ist alles so einfach, wie es auf den ersten Blick klingt und war ihre Ehe wirklich so langweilig, wie sie zuletzt gedacht haben?
    Sarah und Ben sind eigentlich ein eingespieltes Team. 20 Jahre Ehe aber haben sie anscheinend zu sehr aufeinander eingespielt. Kein Wunder also, das Ben Sarah als Selbstverständlich ansieht. Ich mochte die Entwicklung der beiden Figuren sehr gerne und fand auch den Zeitrahmen, den die Autorin ihren Figuren setzt, sehr glaubwürdig. Beide sind nicht perfekt, haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr nah. Ich denke, dass jeder etwas von Sarah oder Ben in sich finden wird.
    Wer mit diesem Roman eine klassischen Chick-Lit-Lektüre erwartet, ist hier an der falschen Stelle, denn zwar gibt es die eine oder andere verzwickte Situation im Buch, die Grundthematik bleibt aber ernst und die Autorin legt den Schwerpunkt auf die Beziehung der Beiden. In Rückblicken lässt sie die Ehe und das Kennenlernen von Sarah und Ben Revue passieren. Nach und nach merken die zwei, was sie eigentlich aneinander haben und warum sie schon so lange miteinander verheiratet sind. Durch die Trennung und daraus resultierende Ereignisse werden sie gezwungen, sich mit ihren Wünschen und Träumen, ihrem Leben, der Vergangenheit und der Zukunft auseinander zu setzen. Der Grundton ist nachdenklich, manchmal etwas witzig, aber sehr emotional, auch wenn dem Schreibstil etwas leicht Berichtsmäßiges anhaftet. Orna Landau bringt aber jedes Wort, jeden Satz, jede Zeile auf den Punkt und berührt so den Leser auf eine sehr eindringliche Weise. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person Präsens, der Blickwinkel wechselt dabei zwischen Sarah und Ben. Die Kapitel sind insgesamt sehr kurz gehalten und der berührende Schreibstil lässt einen gerne am Buch dran bleiben.

    Fazit:
    Wetten, dass wir uns lieben? klingt nach einem typischen Chick-Lit Roman, ist aber viel ernster und lebensnaher. Die Autorin hat es geschafft, mich zum Nachdenken anzuregen und ich habe meine Lesezeit sehr gerne mit Ben und Sarah verbracht.
    Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

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