Peter Arens , Stefan Brauburger Die Deutschlandsaga

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Inhaltsangabe zu „Die Deutschlandsaga“ von Peter Arens

Das opulent ausgestattete Buch zum Thema »Was ist eigentlich deutsch?«Gartenzwerge und Ampelmännchen, Goethe und Hitler, Pünktlichkeit und wirtschaftlicher Erfolg – das Bild der Deutschen ist von vielen Klischees bestimmt. Doch was hat es heute wirklich mit dem Deutschsein auf sich?Peter Arens und Stefan Brauburger begeben sich auf Spurensuche. In ihrer Deutschlandsaga fragen sie nicht nur nach den historischen, sozialen und ökonomischen Grundlagen des modernen Deutschlands. Sie beleuchten Faktoren wie Sprache, kulturelle Traditionen und Mythen, die das Lebensgefühl einer Nation über Jahrtausende formten. Dabei wirkt eine Vielfalt von Stämmen mit ihren Bräuchen und Dialekten auch im 21. Jahrhundert nach. Es wird sichtbar, was uns heute verbindet, woher die ebenso oft gerühmten wie geschmähten deutschen Tugenden kommen, welche Symbole, Werte, Denker und Erfinder unser Land prägten und wie wir uns selbst sehen.

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  • Bestandsaufnahme einer geeinten Nation

    Die Deutschlandsaga
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. December 2014 um 13:03

    Bestandsaufnahme einer geeinten Nation Woher wir kommen (Ursprünge), was uns eint (Nation), wovon wir schwärmen (Sehnsucht), Wonach wir suchen (Dichter und Denker), was uns antreibt (Tüftler und Erfinder), typisch deutsch (wer wir sind), das Inhaltsverzeichnis und die erläuternden Stichworte dazu geben ein schon zu Beginn sehr gutes Bild davon ab, was die Autoren durch die Historie bis zur Gegenwart hindurch dem Leser vor Augen führen. Die wesentlichen Linien der „Deutschen“. Von der Romantik (Schwärmerei) über die weltbekannten „Dichter und Denker“ (der geistige Boden) hin zum ebenfalls weltbekannten „Made in Germany“ (der Tüftler und Erfinder, aber auch der qualitätsbewussten Herstellung all dessen). 2013 hat eine internationale Umfrage der BBC zum Ergebnis geführt: Deutschland ist das „beliebteste Land der Welt“. Vom bisher erfolgreichen Steuern durch die Untiefen der Wirtschafts- und Finanzkrisen, vom (natürlich nur im Vergleich) stabilen Haushalt, von der Qualität der Waren bis zum vierten Titel als Fußballweltmeister (mit dem tatsächlich taktvollen Auftreten der Mannschaft gerade nach dem Halbfinale), all das wird weltweit registriert und führt, im Gegensatz zu früheren Zeiten, zu einer tatsächlich spürbaren allgemeinen Wertschätzung des Landes. Zu diesem Land gehört seit ehedem bereits (spätestens seit der Zeit der „Dichter und Denker“) die Reflexion. Ein gewisser, grüblerischer Zug, eine Neigung zur Frage nach der eigenen Identität. Was, wie die Autoren herausstellen, durchaus an einer ausgeprägten Regionalität liegen könnte (um 1800 gab es in Deutschland rund 50 Universitäten, in England nur zwei), welche durch die Teilung Deutschlands noch stärker befördert worden ist. Wo aber wäre „die Mitte“ des Landes und der Nation zu verorten? Mit dieser Frage im Hintergrund begeben sich die beiden Autoren akribisch auf Spurensuche durch die Geschichte. Wer waren die ersten Menschen auf deutschem Boden? Wie gestaltete sich daran schließend die Entwicklung der Kelten und Germanen? Deutschland, entstanden (und geblieben) als „Land der Stämme“, so das Resümee aus diesen Anfangsbetrachtungen heraus. In einer Geschichte mit „mehr Brüchen als Kontinuitäten“ mit einer erst langsamen und, bis zur Gegenwart, immer wieder unterbrochenen Entwicklung eines zentralen, gemeinsamen Verständnisses als Nation als „Einheit in (regionaler) Vielfalt“. Und was ist geblieben aus den „Träumen“, dem Blick auf die „Ruhe über allen Wipfeln“, den Schlössern, Burgen, den Nibelungen, der Innerlichkeit? Auch diese schwer zu fassende Frage (mit vielleicht keiner abschließenden Antwort) findet ihren Widerhall im Buch und auch in der Romantik, die als Kunstphase wohl die prägendste im Land war. Mit der Folge, dass es tatsächlich die „Dichter und Denker“ waren, die mit Kraft die Nation „zusammengedacht“ haben. Und könnte man sagen, dass jene Dichte rund Denker auch nach der Wiedervereinigung „in den Köpfen und mit Worten“ die getrennten Teile zumindest zu einem wichtigen Teil wieder zueinander gebracht haben? Oder hat sich in der Neuzeit ebenjene „Kraft der Worte“ verschlissen? Von diesen „Innerlichkeiten“ mit „äußern Wirkungen“ ist der Übergang fließend zu den „Äußerlichkeiten“ mit „innerer Wirkung“. „Kein Fortschritt ohne Antrieb“, technologische Innovationen, auch dafür steht der Name „Deutschland“ in der Welt und bildet eine gewichtige Grundlage für ein inneres Selbstbewusstsein der Welt gegenüber. Ein weiter, teils in die Tiefe vordringender, teils komprimiert darstellender Blick, bei dem es den beiden Autoren zudem unterhaltsam gelingt, aufgelockert mit vielen Illustrationen und farblich abgesetzten Hervorhebungen die „Kernelemente“ der äußeren wie inneren deutschen Geschichte und der daraus sich ableitenden „Mentalität“ zusammenzufassen. Eine anregende, sehr empfehlenswerte Lektüre.

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