Der Jahrbuchcode

von Petra Mattfeldt 
4,4 Sterne bei25 Bewertungen
Der Jahrbuchcode
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Kleiner, feiner, überraschend spannender Jugendthriller! Auch für Lesemuffel geeignet.

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Den Fall fand ich sehr interessant und einfallsreich, die Protagonisten waren mir persönlich aber noch zu flach.

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Inhaltsangabe zu "Der Jahrbuchcode"

Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783937357874
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum:31.10.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Das_Lesedings avatar
    Das_Lesedingvor 4 Monaten
    offenes ende

    Inhalt:
    Niklas, Lilly und Philipp sind bei ihrer Recherche bei der Jahrbuch AG auf einen Jungen gestoßen, welcher jedes Jahr auf dem Klassenfoto der 10c zu sehen ist. Als sie sich auf die Suche nach dem „warum“ begeben wird es mysteriös …

    Meine Meinung:
    Petra Mattfeldt hat es geschafft eine spannende Geschichte zu erzählen, welche auch für junggebliebene Erwachsene gut zu lesen ist. Der Ausdruck war Teen-gerecht und die Handlungen der Kinder absolut nachvollziehbar. Dennoch hätte ich mir mehr Initiative der Eltern gewünscht. Diese haben sich, obwohl sie um das Geheimnis wussten, zu sehr aus der Geschichte herausgehalten und waren naiver als ihre Kinder. Die Charaktere an sich waren interessant und facettenreich, sofort konnte ich eine Bindung herstellen und mitfiebern – wobei es mal mehr und mal weniger sympathien gab. Einzig das offene Ende und damit der nahtlose Übergang zum nächsten Buch haben mich gestört. Warum gibt es keinen geraden Abschluß, hier war ich mächtig genervt und daher ziehe ich auch einen Stern ab und vergebe nur 4 Sterne.

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    Lovely_Lilas avatar
    Lovely_Lilavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Kleiner, feiner, überraschend spannender Jugendthriller! Auch für Lesemuffel geeignet.
    Kleiner, feiner, überraschend spannungsgeladener Jugendthriller

    * Spoilerfreie Rezension! *

    ~ Petra Mattfelds „Jahrbuchcode“ ist ein kleiner, feiner Jugendthriller, der perfekt auf das Zielpublikum ab 12 zugeschnitten ist und der sich optimal für Krimi- und Thriller-EinsteigerInnen eignet. Mit dem einfachen, angenehmen Schreibstil, den sympathischen Figuren, der interessanten, wendungsreichen Geschichte und der atemlosen Spannung wickelt das Buch bestimmt auch Lesemuffel schnell um den Finger. Die kleineren Schwächen bei der Figurenzeichnung und beim Schreibstil kann ich verzeihen, weil sie den jungen LeserInnen vermutlich nicht störend auffallen werden. ~

    Inhalt


    Die Jahrbuch-AG war schon immer ein Sammelbecken für jene, die im letzten Moment noch Arbeitsstunden sammeln müssen, um zum Abitur antreten zu dürfen. In diesem Jahr setzt sich die Truppe aus Philipp, Niklas, Lilly und Eltis zusammen – und das Jahr verspricht nicht gerade, spannend zu werden. Doch beim Durchsehen der alten Jahrbücher fällt den Jugendlichen etwas auf: Seit vielen Jahren taucht am Klassenfoto der 10c immer wieder der gleiche Junge auf. Wer ist das? Und was hat das alles zu bedeuten? Als die Teenager nachzuforschen beginnen, wird schnell klar: Jemand will das Aufdecken des Geheimnisses verhindern…

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Band #1 einer Reihe
    Weitere Bände: Band #2, „Der Jahrbuchcode - SOS EMILIA O.“, ist bereits erschienen
    Erzählweise: Figuraler Erzähler, Präteritum
    Perspektive: verschiedene Perspektiven
    Kapitellänge: kurz
    Tiere im Buch: +/- Eine tote Ratte wird als Drohung benutzt. Ein Reh wird angefahren und dann getötet. Eine Person hetzt ihren Hund auf einen Einbrecher, wobei dieser schwer verletzt wird. Jedoch tut es dieser Person dann sehr leid, der Hund wird generell sehr umsorgt und liebevoll behandelt.

    Warum dieses Buch?


    Der Klappentext klang nach einer frischen, neuen Idee für einen Thriller. Ich war zudem wirklich neugierig, was hinter den rätselhaften Fotos steckt

    Meine Meinung

    Einstieg (+)


    Den Einstieg empfand ich als sehr gelungen, denn wir sind gleich mittendrin. In einer locker-lustigen Anfangsszene erhalten wir einen ersten Einblick von der unbeliebten Jahrbuch-AG und ihren neuesten Mitgliedern. Auch WenigleserInnen werden hier sicher nicht abgeschreckt, sondern werden schnell ins Buch finden.

    „[Der Schulleiter] drückte Niklas einen großen und einen kleineren Schlüssel in die Hand.
    ‘Was ist das?‘
    ‚Der Sicherheitsschlüssel ist für die Tür dieses Raums. Und der kleinere ist für das Pult da drüben. Da ist alles drin. Und da du der Erste bist, ernenne ich dich hiermit zum Verantwortlichen der diesjährigen Jahrbuch-AG. Viel Spaß dann.‘“
    Ebook, Position 43

    Inhalt, Themen & Botschaften (+)

    Petra Mattfeldt hat mit ihrem „Jahrbuchcode“ einen tollen Jugendthriller geschaffen, der sich perfekt als Einstieg ins Genre eignet und auch Lesemuffel zum Schmökern animieren dürfte. Der Fall ist interessant aufgebaut und der Plot gut und wendungsreich konstruiert. Wichtige Themen wie Familie, Freundschaft und Erwachsenwerden werden angemessen behandelt. Bisweilen wird es durchaus sehr ernst und sogar brutal. Was Letzteres betrifft, sollte das Buch allzu sensiblen LeserInnen mit Vorsicht empfohlen werden. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin ihre Hauptfiguren sehr verantwortungsvoll und empathisch handeln lässt – das hat Vorbildwirkung für Teenager. Manchmal hätte die Autorin allerdings ein bisschen mehr in die Tiefe gehen dürfen, auch kleinere Logiklöcher fallen auf (zum Beispiel was die Polizeiarbeit angeht). LeserInnen ab 12 Jahren werden sich daran aber höchstwahrscheinlich nicht stören. Schade ist zudem, dass nicht alle offenen Fragen restlos geklärt wurden - das geschieht vermutlich erst im Folgeband.

    Schreibstil (+)


    Der Schreibstil ist wirklich gelungen. Er ist flüssig, routiniert, angenehm und leicht lesbar und wird dabei dennoch nie lieblos. Auch Humor schimmert immer wieder ein wenig durch. Störende Wiederholungen oder sonstige Schwächen sind mir nicht aufgefallen. Für das junge Zielpublikum ist die Sprache durchaus perfekt gewählt. Kleinere Schönheitsfehler waren für mich das gelegentliche unelegante Info-Dumping und die teilweise zu schnellen Perspektivwechsel. Letzteres war mir oft zu willkürlich, sprunghaft und verwirrend gemacht. Auch die Beschreibungen hätten manchmal anschaulicher sein dürfen. Beispielsweise wird von Lillys schönem Zimmer geschwärmt – wie es genau aussieht, bleibt allerdings wohl für immer das Geheimnis der Autorin, da es nicht näher beschrieben wird.

    Protagonist & Figuren (+)

    Die Figuren und auch der Protagonist sind durchwegs sympathisch. Der Autorin gelingt es stets, ihre Gefühle so zu vermitteln, dass man mit ihnen mitfühlen, mitfiebern und miträtseln will. Dennoch hätte eine detailliertere Ausarbeitung vielen Figuren noch gutgetan, da viele doch eher blass und wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben. Auch über Eltis hätte ich gerne noch mehr erfahren. Dieser wurde nach einer erinnerungswürdigen Vorstellung etwas vernachlässigt. Jedoch darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass dieses Buch mit gerade einmal etwas mehr als 220 Seiten in Form und Inhalt auf eine junge Leserschaft zugeschnitten ist. Dass der Fokus etwas mehr auf Spannung und Unterhaltung und etwas weniger auf die Figurenzeichnung gelegt wurde, kann von mir daher verschmerzt werden.

    Liebe (+)

    Auch eine kleine, zarte Liebesgeschichte ist ins Buch eingearbeitet. Diese entwickelt sich langsam und glaubwürdig, so wie das in einem Jugendroman sein sollte, dominiert jedoch niemals das Geschehen.

    Spannung & Atmosphäre (♥)

    Die größte Stärke des Buches ist mit Sicherheit die Spannung, die mich absolut positiv überrascht hat. Diese wird langsam aufgebaut, kontinuierlich gesteigert und bis zum Ende gehalten. Für einen Jugendthriller war die Spannung regelrecht „atemlos“, manche Situationen waren nicht nur rätselhaft, sondern sogar unheimlich – sogar für jemanden wie mich, der eigentlich Thriller für Erwachsene liest. Jugendliche LeserInnen werden dieses wendungsreiche Buch vermutlich nicht aus der Hand legen können!

    Geschlechterrollen (+/-)


    Es gab zwar keine auffälligen negativen Vorkommnisse, dennoch zeigt sich das Frauenbild stellenweise traditionell. Der Direktor und die Sekretärin sind ein Paar, die Mutter von Niklas kocht ständig und kümmert sich um die Kinder. Ob sie einen Beruf hat, wird nicht einmal erwähnt, vermutlich aber eher nicht. Auch Lilly ist aus verschiedenen Gründen (manche davon fadenscheinig) nie bei den spannenderen, gefährlicheren Missionen dabei. Warum? Sind das die unbewussten inneren Rollenbilder der Autorin, die da zum Vorschein kommen? Gleichzeitig werden Frauen aber auch an keiner Stelle respektlos behandelt, sie setzen sich durch, sind intelligent und wissen genau, was sie wollen. Das Buch kann also ohne Bedenken dem Zielpublikum empfohlen werden.

    Mein Fazit

    Petra Mattfelds „Jahrbuchcode“ ist ein kleiner, feiner Jugendthriller, der perfekt auf das Zielpublikum ab 12 zugeschnitten ist und der sich optimal für Krimi- und Thriller-EinsteigerInnen eignet. Mit dem einfachen, angenehmen Schreibstil, den sympathischen Figuren, der interessanten, wendungsreichen Geschichte und der atemlosen Spannung wickelt das Buch bestimmt auch Lesemuffel schnell um den Finger. Die kleineren Schwächen bei der Figurenzeichnung und beim Schreibstil kann ich verzeihen, weil sie den jungen LeserInnen vermutlich nicht störend auffallen werden. 

    Ob ich den Folgeband, den die Autorin leider nicht mehr allein, sondern mit gemeinsam ihrem Sohn geschrieben hat, lesen werden, steht noch nicht fest.

    Empfehlung: Uneingeschränkte Leseempfehlung für LeserInnen ab 12 Jahren, die nicht allzu sensibel auf Gewalt reagieren. Manchen erwachsenen LeserInnen könnte die Geschichte in manchen Bereichen eventuell etwas zu oberflächlich sein. Wer sich allerdings bewusst ist, dass er einen Jugendthriller vor sich hat, kann mit diesem Buch bestimmt einige kurzweilige, spannende Stunden verbringen.

    Bewertung

    Idee, Themen, Botschaft: 5 Sterne
    Ausführung: 4 Sterne
    Schreibstil: 4 Sterne
    Protagonist: 3,5 Sterne
    Figuren: 3,5 Sterne
    Atmosphäre: 4 Sterne
    Spannung: 5 Sterne ♥
    Liebesgeschichten: +
    Emotionale Involviertheit: 4 Sterne
    Geschlechterrollen: +/-

    Insgesamt:

    ❀❀❀❀ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir vier absolut zufriedene Lilien!


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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Den Fall fand ich sehr interessant und einfallsreich, die Protagonisten waren mir persönlich aber noch zu flach.
    Krimi-Reihe mit viel Potenzial

    Am Anfang war ich der Geschichte gegenüber eher skeptisch gestimmt, was vordergründig damit zusammenhing, dass ich die Kommunikation zwischen den Jugendlichen als unnatürlich empfand. Die Autorin erschien mir einfach zu bemüht, einen jugendlichen, hippen Jargon zu treffen. Zu meiner Erleichterung hat sich das im Laufe des Buches immer mehr gelegt. Nachdem ich diese Hürde überwunden hatte, ließ sich die Geschichte viel angenehmer lesen und ich bekam einen besseren Draht zu den Protagonisten. Im Vordergrund stehen in erster Linie Niklas, sein bester Freund Jonas und Lilly sowie vier Männer, welche alle mit dem Geheimnis um den unbekannten Jungen auf dem Foto im Zusammenhang stehen. Ich fand die Persönlichkeiten des jugendlichen Dreiergespanns soweit ganz sympathisch. Leider blieben die Charaktere aber insgesamt zu flach, sodass ich nach Beendigung des Buches nicht das Gefühl hatte, sie kennengelernt oder eine emotionale Bindung zu ihnen aufgebaut zu haben. Auch den vier Verdächtigen wurde nicht genug Zeit gewidmet, weswegen auch ich auch von ihnen ein recht unklares Bild habe.

    Trotzdem war der Fall an sich interessant mitzuverfolgen. Zum einen fand ich es gut, dass die Autorin gleich zum Wesentlichen kommt: dem mysteriösen Jungen auf den Klassenfotos. Die Idee allein finde ich schon großartig und sie war natürlich auch der Hauptgrund, warum ich das Buch überhaupt lesen wollte. Zum anderen mochte ich, dass Niklas die vier Verdächtigen mehr oder weniger gut persönlich kennt. Dadurch wurde die Situation noch ein wenig prekärer. Auch die Richtung, die die Geschichte genommen hat, hat mir soweit gefallen. Es war zwar kein Krimi, bei dem die Nerven zum Zerreißen gespannt sind, aber ich habe mich auch definitiv nicht gelangweilt. Die Autorin hat die relevanten Informationen gut portioniert über den Roman verteilt. Dadurch, dass man immer auf demselben Ermittlungsstand wie Niklas war, blieb auch immer die Ungewissheit bestehen, die mich zum Weiterlesen animiert hat. Zudem nahm gegen Ende noch einmal die Dramatik zu - genauso wie es sich für einen Krimi gehört. Mit der Auflösung bin ich allerdings nur bedingt zufrieden. Zwar wird geklärt, was vor 20 Jahren passiert ist, aber einige Aspekte bleiben ungeklärt, um Spannung für den zweiten Teil zu erzeugen. Aus der Perspektive ist der Cliffhanger zwar verständlich, aber auch frustrierend.

    Es gibt noch zwei kleine Ungereimtheiten, die mir aufgefallen sind. Über beide kann ich allerdings hinwegsehen, da sie nicht allzu schwerwiegend sind.

    Fazit
    Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas holprig, aber je mehr sich die Story entfaltet hat, desto besser ist sie meiner Meinung nach geworden. Der Roman hat zwar ein paar kleinere Schwächen, aber im Großen und Ganzen haben mir die Entwicklungen des Falls gefallen und auch das Ende hat mein Interesse für die Fortsetzung geweckt.

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

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    Archers avatar
    Archervor 6 Monaten
    Mords-AG

    Die Jahrbuch-AG ist für all diejenigen, die es versäumt haben, sich rechtzeitig in den coolen AGs anzumelden. So finden sich Niklas, Lilly, Philipp und Eltis in ebenjener wieder und stellen sich auf eine langweilige nebenschulische Beschäftigung ein. Doch schon bald kommen sie einer seltsamen Sache auf die Spur: In sämtlichen Jahrgangsbüchern, die ihnen zur Verfügung gestellt wurden, taucht in der Klasse 10c immer derselbe Junge auf, der scheinbar nie altert. Ist das Photoshop? Ein Trick, macht sich jemand lustig? Bei ihren Recherchen dazu kommen sie schnell zu dem Schluss, dass es auf jeden Fall etwas ist, das nichts mit Spaß zu tun hat. Jemand hat ein Geheimnis, und dieses will er um jeden Preis wahren - selbst um den Preis, zum Mörder zu werden.

    Erst einmal: Es ist wirklich eine kurzweilige und vor allem auch spannende Lektüre, und ich mochte eigentlich auch die Protagonisten. Allerdings fehlte mir zu oft die Logik, und damit meine ich nicht mal das übernatürliche Element, das wirklich dezent im Hintergrund lauert. Aber es gab so viele Dinge, die nicht zusammenpassten. Warum sollte jemand dafür sorgen, dass die restlichen Jahrgangsbücher nicht zu finden sind, wenn man doch eh schon über 20 Jahre besitzt? Wer sorgte für die Ratte im Spind und vor allem warum? Angst einjagen? Da gab es durchaus beängstigerende Situationen. Wer sollte von den Recherchen des Journalisten wissen und diesen vor allem ständig im Auge behalten? Warum einen "fiesen" Mitschüler einführen und dann kaum noch erwähnen? Das ständige Hin und Her der Perspektiven, teilweise mitten im Satz wirkte manchmal wirklich störend. Trotzdem wiederhole ich, dass das Lesen Spaß gemacht hat und mit einem vernünftigen Lektor hätte aus dem Buch ein großer Wurf im Jugendkrimibereich werden können.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Jugendthriller um ein rätselhaftes Foto.
    Spannender Jugendthriller um ein rätselhaftes Foto

    "Hätte Niklas gewusst, wie sehr sich sein Leben von diesem Moment an verändern würde, hätte er die Tür vielleicht gar nicht erst geöffnet." (Pos. 32)

    Als Niklas zu Beginn der 9. Klasse in die Jahrbuch AG eintritt, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen gerät. Denn in den alten Jahrbüchern entdeckt er ein mysteriöses Foto, das immer denselben Jungen zeigt, aber ohne Namen. Wer ist das? Auf der Suche nach Antworten kommt Niklas einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

    "Der Jahrbuchcode" ist der Auftakt der Jahrbuch-Reihe von Petra Mattfeldt und zugleich ein gelungener (Jugend)thriller, der mich sofort gefesselt hat. Denn das mysteriöse Foto des unbekannten Jungen aus der 10c, welches seit 1994 durchgängig in allen Jahrbüchern auftaucht, gibt viele Rätsel auf und hält Niklas und seinen besten Freund Jonas in Atem. Was hat es damit auf sich? Und wieso ist das noch niemandem aufgefallen? Niklas beginnt Fragen zu stellen und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens. Selbst seine Eltern scheinen etwas zu verbergen und Niklas fühlt sich zunehmend bedroht und beobachtet. Schon bald spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, denn jemand möchte um jeden Preis verhindern, dass das Geheimnis des Fotos enthüllt wird.

    Das Ganze liest sich ausgesprochen flüssig und man fiebert durchweg mit Niklas mit. Großen Anspruch und Tiefgang sucht man allerdings vergebens und anders als erwartet spielen die restlichen drei Jahrbuch-AG-Mitglieder auch nur eine Nebenrolle und bleiben eher blass. Zwischen Niklas und Lilly, für die er schon seit langem schwärmt, hätte ich mir z.B. gern eine kleine Romanze gewünscht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Dennoch ist die Geschichte sehr unterhaltsam und gerade die letzten Seiten sind an Spannung kaum zu überbieten. Es gibt so manche Überraschung und gleich mehrere Verdächtige. Wie alles zusammenhängt, habe auch ich nicht geahnt. Am Ende sind zwar die meisten Fragen beantwortet, doch die wichtigste bleibt im Grunde noch offen. Zudem endet der recht kurze Roman mit einem interessanten kleinen Cliffhanger, der schon die Neugier auf die Fortsetzung weckt.

    Insgesamt kann ich daher "Der Jahrbuchcode" empfehlen. Eine spannende Lektüre nicht nur für Jugendliche. 4 Sterne von mir.

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    SweetSmiles avatar
    SweetSmilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich spannendes Jugendbuch! Einmal angefangen konnte ich es nicht wieder aus der Hand legen!!!
    Spannung pur! :)

    Zum Inhalt: 

    Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…


    persönliche Wertung: 

    "Der Jahrbuch Code" war für mich ein besonderes Buch, denn in dieser Art hatte ich vorher noch nichts gelesen. Ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen. Petra Mattfeldt hat es super geschafft ein Jugendbuch mit einem Krimi zu verbinden. Sie versetzt den Leser super in das Alter und die Gedankenwelt der Protagonisten. 

    Besonders gut hat mir die Freundschaft von Niklas und Jonas gefallen - sie ist etwas ganz besonderes. Ich finde es toll, dass sie trotz unterschiedlicher Schulen noch immer alles gemeinsam machen, dass Jonas sich auch mit um die Jahrbuch AG kümmert und beim Aufklären des Mysteriums mit dem immer wieder in der 10c auftauchenden Jungen mithilft.  

    Gut gefallen hat mir auch die geheimnisvolle Geschichte um den Jungen im Jahrbuch - bis zum Schluss wusste ich nicht wirklich, was es nun mit ihm auf sich hat. Ich finde es immer sehr wichtig, dass man nicht schon nach der ersten Hälfte ahnt, wie es sich aufklären könnte... 

    Der Schreibstil ist sehr spannend und mitreißend! :) Die Seiten flogen nur so dahin. Außerdem sind sie Protagonisten sehr gut beschrieben.

     

    Fazit: 

    Ein wunderschöner Jugendbuchkrimi, der mich mit tollen Protagonisten und einer sehr spannenden Geschichte überzeugt.

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    JDaizys avatar
    JDaizyvor 3 Jahren
    ein spannender Jugendkrimi mit authentischen, nicht konstruiert wirkenden Figuren

    „Bin ich zu früh?“ Er war in der offenen Tür stehen geblieben und sah den Schulrektor, der in lässiger Haltung auf dem Pult saß, fragend an. „Nicht zu früh. Nur der Erste, würd` ich sagen.“ |…| Der Rektor erhob sich vom Pult und rückte beim Aufstehen seine Krawatte gerade. „Dieses Jahr wird es etwas schwierig für euch. Diejenigen, die in den letzten Jahren dabei waren, haben alle vor den Sommerferien Abitur gemacht. Es ist also keiner mehr da, der euch helfen könnte.“ Der Schulleiter grinste schräg und kam auf Niklas zu, der noch immer wie angewurzelt in der Tür stand. |…| „Und da du der Erste bist, ernenne ich dich hiermit zum Verantwortlichen der diesjährigen Jahrbuch-AG. Viel Spaß dann.“



    Niklas geht in die 9. Klasse des Gymnasiums und hat seine Entscheidung für eine Pflicht-AG wie immer zu lange vor sich hergeschoben. Deshalb bleibt ihm zum Schuljahresanfang nach den Sommerferien nur der Gang in die unbeliebte Jahrbuch-AG.
    Doch bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe zu einer echten Phantomjagd. Denn die AG stößt immer wieder auf das Foto eines namenlosen, unbekannten Jungen, der jedes Jahr wieder an derselben Stelle im Jahrbuch auftaucht. Wer ist dieser Junge? Warum taucht sein Foto jedes Jahr wieder in den Jahrbüchern der Schule auf? Und wer ist dafür verantwortlich? 

    Der Klappentext auf der Rückseite des Buches hat mich neugierig gemacht. Und die Autorin Petra Mattfeldt hat mit ihrer Ankündigung nicht zu viel versprochen. Die Geschichte um Niklas und seine Freunde, die in der Jahrbuch-AG eine unheimliche Entdeckung machen, ist wirklich spannend und gut durchdacht. Zunächst gibt es keine offensichtliche Erklärung dafür, wer daran interessiert sein könnte, dass der unbekannte Junge immer wieder auf dem Foto der 10. Klasse im Jahrbuch auftaucht. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Niklas fühlt sich beobachtet, seine Eltern verhalten sich eigenartig und er hat das Gefühl, dass sie etwas vor ihm verschweigen. Dann wird Niklas auch noch bedroht, ein Reporter verunglückt schwer, es wird eingebrochen und Niklas Vater verschwindet plötzlich spurlos. Sind Niklas, seine Familie und sogar seine Freunde in Gefahr? Wer möchte verhindern, dass das Geheimnis um den mysteriösen Jungen im Jahrbuch aufgedeckt wird? Und wird Niklas nach dem Verschwinden seines Vaters weiter ermitteln?

    Der Jugendkrimi für Leser ab 12 Jahren ist als Taschenbuch im Buntstein Verlag erschienen. Obwohl es kein Hardcover ist, ist der einklappbare Einband erstaunlich stabil. Und auch sonst ist das Buch hochwertig verarbeitet. Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen und der Text auf dem Buchrücken macht definitiv Lust auf mehr. Da haben sich die Autorin und der Verlag sehr viele Gedanken gemacht und keine Mühen gescheut.
    Besonders gut gefallen haben mir außerdem die einfache, verständliche jugendgerechte Sprache, die gut lesbare Schrift und die angenehme Kapitellänge. Das Buch hat 22 Kapitel auf 196 Seiten. 

    Obwohl das Buch in sich geschlossen ist und die Hauptfrage am Ende aufgelöst wird, bleiben (für mich wichtige) Fragen am Ende leider offen. Das finde ich etwas schade. Dafür gibt es eine überraschende „Wende“ am Ende des Buches, das eine mögliche Fortsetzung erlaubt. Ich würde mich darüber freuen. Denn Petra Mattfeldt ist mit ihrem Debüt im Jugendbuch-Genrè ein wirklich spannender Jugendkrimi gelungen.
    Ich selbst würde das Buch für Jugendliche Leser ab 14 Jahren uneingeschränkt empfehlen. Und es gibt sicher auch den ein oder anderen erwachsenen Leser, der Freude an diesem Buch haben wird. 


    Fazit:
    Ein spannender Jugendkrimi mit authentischen, nicht konstruiert wirkenden Figuren, den man ab der Mitte des Buches definitiv nicht mehr aus der Hand legen kann. 

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 3 Jahren
    Klasse 10 c

    Buchrückentext:

    Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte ...


    Leseeindrücke:

    Der Jugend-Krimi "Der Jahrbuchcode" von der Autorin Petra Mattfeldt  stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Die Inhaltsbeschreibung und auch das Cover hatten es mir sofort angetan. Als ich das Buch bei einer Verlosung gewonnen hatte, war ich überglücklich und las gestern direkt an einem Stück.

    Worum geht´s? Niklas Rehberg ist der junge Protagonist dieses Jugendromans. Er geht in die 9. Klasse und muss, um die Zulassung zum Abitur zu bekommen, sie dringend in eine AG anmelden. Die Jahrbuch-AG ist die einzige, in der er noch einen Platz findet, da das die unbeliebteste AG auf der gesamten Schule ist: In dieser AG werden zum Ende des Jahres Jahrbücher veröffentlich, die über das zuvor vergangene Schuljahr berichten. Mit in seiner AG sind Lilly aus der Parallelklasse, für die Niklas schon seit langem schwärmt, sowie Philipp, der eine Klasse unter ihm ist. Auch Eltis ist dabei, der spielt aber im Laufe des Romans keine tragende Rolle. Zudem ist Jonas "inoffiziell" dabei, er geht nämlich gar nicht auf Niklas´  Schule, sondern auf ein Privatgymnasium, ist aber sein bester Freund und möchte ihn unterstützen, denn schon während der ersten Inaugenscheinnahme der vergangenen Jahrbücher fällt Niklas etwas Unheimliches auf: In jedem Jahr erscheint ein- und derselbe Junge auf den Klassenfotos der jeweiligen Klasse 10 c. Einen Namen hat dieser unbekannte Junge nicht. Als Niklas dieses Phänomen seinen Freunden mitteilt, sind sie ebenso rat- und erklärungslos wie er.  Nachdem er seinen Eltern diese Entdeckung mitteilen möchte, reagieren diese sehr verstört und gereizt. Auch in seiner Schule stößt er diesbezüglich auf taube Ohren. So macht er sich gemeinsam mit Jonas und Lilly selbst daran, dieses Phänomen zu lüften. Dabei begibt er sich selbst in höchste Gefahr, weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann und immer mehr mysteriöse Zu- und Unfälle bestimmen ab da seinen Alltag….

    Obwohl dieser Krimi Jugendliche als Hauptfiguren beinhaltet und ab zwölf Jahren empfohlen wird, habe ich ihn als Erwachsene voller Spannung und Fesselung gelesen. Der Beginn der Handlung mutet fast schon wie ein Thriller an und wir Leser beobachten in erster Linie Niklas´   Handeln und Tun. Dann und wann lesen wir auch später gegen Ende hin das, was der Täter gerade macht und diese Stellen sind besonders packend, denn man weiß zwar nun, auf wen es der Täter abgesehen hat und auch wovor er Angst hat, aber der Fall ist zum Schluss so perfekt gestrickt, dass man immer noch nicht weiß WER es ist. Am liebsten hätte ich ein paar Seiten vorgeblättert, da ich es vor Spannung kaum mehr ausgehalten habe.

    Alle Personen, Szenen und Handlungsorte, werden sehr detailliert und gut vorstellbar beschrieben. Einige Stellen fand ich ziemlich brutal, mein Sohn, der zwölf Jahre alt wird, würde sie noch nicht trauen diese Stellen zu lesen, aber mir haben gerade diese Stellen sehr gefallen, da diese eben den Krimi ausmachen.

    Das Ende bleibt ein ganz klein wenig offen, so dass zwar ein Täter gefasst wird, aber bezüglich anderer Ungereimtheiten kann man sich selbst sein eigenes Bild machen, wer man meint, etwas mit der Sache zu tun gehabt zu haben.

    Der Schreibstil war sehr einfach, leicht verständlich und in wenigen Stunden zu lesen, die Charaktere überschaubar und einfach zu merken. Die angenehm kurzen und fesselnden 22. Kapitel verteilen sich auf 196 Seiten, die u.a. Dank der augenfreundlichen Schrift einfach zu lesen waren.

    Das Cover sprach mich spontan: Ein altes Klassenfoto einer beliebigen Klasse 10 c mit dem immer wiederkehrend darauf befindlichen mysteriösen und unbekannten Jungen.

    Insgesamt vergebe ich für gute und packende Unterhaltung 5 von 5 Sternen!

    © esposa1969

    Kommentare: 1
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    jaylinns avatar
    jaylinnvor 3 Jahren
    Knackst du den Jahrbuchcode?

    Allgemeines:

    „Der Jahrbuchcode“ ist ein Jugendkrimi der Autorin Petra Mattfeldt. Er ist im Jahr 2014 bei Buntstein erschienen und hat 208 Seiten. Das Titelbild ist attraktiv gestaltet, man schaut sofort hin. Der Titel ist mit einer kreideähnlichen Schrift abgebildet und das „O“ des Wortes „Code“ schließt das sepiafarbene Bild eines Jungen ein. „Wer ist dieser Junge?“ – Das fragt man sich doch sofort!

    Inhalt:

    „Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…“

    Meine Meinung:

    Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Aktion der Autorin anlässlich des Welttages des Buches gewonnen und ich muss sagen, ich habe mich auch noch im Nachhinein sehr über den Gewinn gefreut. „Der Jahrbuchcode“ ist ein schöner Jugendkrimi, der durchaus spannend geschrieben ist und auch von etwas älteren Lesern geschmökert werden kann. Der Krimi richtet sich an die Zielgruppe ab 12 Jahren – an vielen Stellen bemerkt der aufmerksame (ältere) Leser das auch. Für mich war der Fall teilweise vorhersehbar und die Figuren hätten etwas tiefgründiger gestaltet sein können. Ein weiterer Hinweis auf die Zielgruppe ist für mich, dass alles immer ganz genau erklärt wird. Diese Erklärungen stoppen den Fluss der Geschichte zuweilen ein wenig. Vielleicht würden auch jüngere Leser ohne all diese Erklärungen auskommen? Ein kleiner Wehmutstropfen war für mich, dass die übernatürliche Distanz, die ja irgendwie für die Fotoveränderung im Jahrbuch gesorgt hat, gar nicht näher erläutert wird. Aber vielleicht passiert das ja in einem zweiten Band? Ein Hinweis auf einen Folgeband  ist ja auf jeden Fall am Ende des Buches vorhanden.

    Fazit:

    Dieses Buch ist auf jeden Fall für eine jüngere Zielgruppe geeignet, kann aber auch von älteren Lesern „weggelesen“ werden. Ich habe den „Jahrbuchcode“ gerne gelesen, sehe in ihm aber kein Buch, das mich nicht mehr losgelassen hätte oder ein „Pageturner“ für mich ist. Deshalb vergebe ich sehr gut gemeinte 3 Sterne.

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 4 Jahren
    Der geheimnisvolle Junge

    Niklas muss in seinem aktuellen Schuljahr noch eine AG belegen, um auf die nötigen AG-Stunden zu kommen. Doch er zögert zu lange und so kommt es, dass alle Plätze in den AGs belegt sind. Alle, bis auf eine. Die Jahrbuch AG sucht noch verzweifelt Mitglieder. Schweren Herzens muss Niklas diese unbeliebte AG belegen. Dabei trifft er aus Lily, Philip und Eltis.

    Gemeinsam müssen sie Texte und Klassenfotos für das neue Jahrbuch zusammenstellen. Bei ihrer Recherchearbeit in den alten Jahrbüchern stellen sie bald etwas sehr seltsames fest. Auf den Klassenfotos der jeweiligen 10c taucht seit Jahren immer der gleiche Junge auf und er scheint nicht zu altern. Wer ist der Junge und wieso ist er auf jedem Foto der 10c zu finden?

    Niklas und seine Freunde machen sich auf die Suche und stellen fest, dass die Geschichte bald gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst schien …

    Die Geschichte beginnt eher ruhig und man lernt die vier Protagonisten nach und nach kennen. Niklas, dessen bester Freund Jonas ihm eher ein Bruder als ein Freund ist. Lily, die hübsche Schülerin, die nach vier Jahren Theater AG Lust auf etwas Neues hat und in die Niklas seit längerem heimlich verliebt ist. Der unscheinbare Philip und der faule Eltis, der lieber andere arbeiten lässt statt selbst einmal tätig zu werden.
    Sie alle widmen sich der unbeliebten Aufgabe, das neue Jahrbuch zu erstellen und stoßen dabei auf einige Ungereimtheiten aus denen sich ein spannender Jugendkrimi mit Fortsetzungspotenzial entwickelt.

    In diesem Buch geht es dabei nicht nur um die Fragen, die die Jahrbuchgeschichte mit sich bringen, es geht auch um Freundschaft, erste Liebe und die Beziehung zwischen Jugendlichen und ihren Eltern.

    Nach „Sekundentod“ ist dieses Buch der zweite Krimi von Petra Mattfeldt, aber der erste Jugendkrimi. Dennoch kann man ihn sehr gut auch als erwachsener Leser lesen und ist ebenso gefesselt, wie ein jüngerer Leser.

    Die Protagonisten sind sehr gut herausgearbeitet, die Handlungen sind verworren, aber logisch und sich schlüssig. Lediglich das offene Ende ärgerte mich ein wenig, da es nun wieder heißt, mit Spannung auf die Fortsetzung zu warten, die hoffentlich bald erscheinen wird.

    Der Schreibstil von Petra Mattfeldt ist gewohnt flüssig, spannend und mitreißend. Schnell ist man Teil der Geschichte und fiebert mit Niklas und seinen Freunden mit, versucht das Unerkärliche zu erklären und Lösungen zu finden.

    Fazit:
    Ein toller Einstieg in den Bereich der Jugendkrimis, bei dem ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue und hoffe, dass diese nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Petra-Mattfeldts avatar
    Hallo ihr Lieben! 
    Auch ich mache bei der Verlosungsaktion zum Welttag des Buches mit und verlose fünf signierte Exemplare meines Jahrbuchcodes. Ich freue mich, wenn viele von euch mitmachen und drücke die Daumen!

    Herzliche Grüße
    Petra 
    J_muhss avatar
    Letzter Beitrag von  J_muhsvor 3 Jahren
    Vielen Dank! Wir werden auf jeden Fall berichten! LG von uns!
    Zur Buchverlosung
    Petra-Mattfeldts avatar
    Ihr Lieben! 

    Bald ist es soweit - mein erstes Jugendbuch erblickt das Licht der Welt. Einigen von euch werde ich schon durch "Sekundentod" oder meine historischen Romane bekannt sein, die ich unter dem Pseudonym Caren Benedikt schreibe. 
    Und nun also auch Jugendbuch? Ja! Denn seit mir die Idee zu diesem Jugendkrimi kam, ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. 

    Wer von euch möchte ein Buch gewinnen? Die Frage, die ihr beantworten müsst, ist im Grunde ganz einfach: Was ist so besonders an den Jahrbüchern, dass Niklas & Co. der Sache auf den Grund gehen? 

    Bei mehr als fünf richtigen Antworten entscheidet das Los.

    Also, auf geht's! 
    Herzliche Grüße
    Petra
    Zur Buchverlosung

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