Rebecca Hunt Mr. Chartwell

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Inhaltsangabe zu „Mr. Chartwell“ von Rebecca Hunt

Was macht eine junge englische Bibliothekarin mit einem riesigen, schwarzen, sprechenden Hund? Als die junge Bibliothekarin Esther Hammerhans ihrem neuen Untermieter die Tür öffnet, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: Vor ihr steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt. Zu ihrer eigenen Überraschung nimmt Esther den düsteren, aber verführerischen Eindringling bei sich auf. Und erfährt, dass er auch – wir schreiben das Jahr 1964 – bei Churchill ein- und ausgeht. 'Der schwarze Hund', so hat der englische Premier die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat. Eine hinreißende, originelle und virtuos erzählte Geschichte, das Debüt einer jungen britischen Autorin.

Dieses Buch setzt sich auf ungewöhnliche Weise mit Churchills Depression "Schwarzer Hund" auseinander

— Dataha
Dataha

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  • Der Schwarze Hund als ungebetener Dauergast...

    Mr. Chartwell
    Sookie70

    Sookie70

    01. August 2016 um 19:20

    Sommer 1964. Die Bibliothekarin Esther hat ihren Mann verloren. Er beging Selbstmord. Nun möchte die junge Frau ein Zimmer ihres Hauses vermieten. Sie hat aber nicht damit gerechnet, dass ihr neuer Mitbewohner ein riesenhafter, ekelerregender - aber irgendwie auch eigentümlich anziehender - schwarzer Hund sein würde. Das Untier Mr. Chartwell, der eigentlich Black Pat heißt, hat einen Auftrag an Esther zu erfüllen. Er schleicht sich immer weiter in ihr Leben und beginnt allmählich, ihre Seele zu verdunkeln...Esther findet recht bald heraus, dass Black Pat eine verhängnisvolle Abmachung mit einem der größten lebenden Politiker hat: Er begleitet als "Schwarzer Hund", wie er ihn nennt, seit vielen Jahren Winston Churchill. Ein Aufeinandertreffen der beiden ungleichen Menschen und eine aufkeimende neue Liebe bringen Esther schließlich dazu, sich ihrem Schicksal zu stellen und Mr. Chartwell den Kampf anzusagen...Eine eigenwillige, gleichnishafte und nachdenklich machende Geschichte zum  Thema Depression, in der die Abhängigkeit der Betroffenen vom "Schwarzen Hund" in recht humorvoller Art und Weise geschildert wird - lesenswert!

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  • Depression in Gestalt eines schwarzen Hundes

    Mr. Chartwell
    Becky_Bloomwood

    Becky_Bloomwood

    04. April 2016 um 20:32

    Ein schönes Leben hat die junge Esther nicht gerade, als sie einen Untermieter in Form eines großen Hundes aufnimmt - dass ihr Leben durch diesen Hund auch nicht besser wird, stellt Esther schnell fest. Der Klappentext ließ mich zuerst denken, dass es sich bei Mr. Chartwell um eine Komödie handelt, aber obwohl Rebecca Hunts Roman durchaus humorvolle Stellen hat, ist er das nicht. Oder wenn eine sehr ruhige Komödie. Die Idee, der Krankheit Depression eine Gestalt zu geben - und dann auch noch als schwarzen Hund - ist sehr originell. Dazu kommt ein einnehmender Schreibstil, der die fiktive Geschichte um Esther mit der realen Person des Winston Churchill verwebt. Wie die beiden zusammen kommen, beschreibt Rebecca Hunt sehr gekonnt. Mr. Chartwell ist ganz anders als erwartet und das macht das Buch umso besser und dadurch lesenswert.

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  • Großartiges Debüt !

    Mr. Chartwell
    Marlee3007

    Marlee3007

    23. December 2015 um 19:31

    Klappentext :Wer hat Angst vorm schwarzen Hund? Manchmal erlebt man merkwürdige Überraschungen. So geht es auch – wir schreiben das Jahr 1964 – der jungen und oft recht einsamen Bibliothekarin Esther Hammerhans, als sie einen Untermieter sucht. Denn als der erste Interessent bei ihr klingelt, glaubt sie ihren Augen kaum zu trauen: Vor ihrer Tür steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt. Obwohl Esther fest entschlossen ist, den unheimlichen Besucher unverzüglich loszuwerden, nimmt sie ihn zu ihrer eigenen Überraschung doch bei sich auf. Sie kann der bestimmenden, aufdringlichen Art ihres Gastes einfach nichts entgegensetzen. »Der schwarze Hund«, so hat Churchill die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat. Und Mr. Chartwell ist niemand anders als jener düstere und verführerische Eindringling, der mit Vorliebe Churchills Seele verdunkelt und der nun droht, auch das Leben von Esther Hammerhans zu überschatten … Rebecca Hunt erzählt einmal ganz anders die Geschichte von Esther, Churchill und der Depression - Mr. Chartwell. Mr. Chartwell ist ein schwarzer, äußert unangenehmer und übelriechender Hund, der plötzlich vor Esthers Türe steht. Von da an beginnt eine virtuose und auf witzige Weiße erzählte Geschichte über das doch ernste Thema Depression. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Hunts Schreibstil ist locker und gut lesbar. Das Buch ist tiefgründiger als der Klappentext vermuten lässt, jedoch nicht zu düster. Sehr interessant sind auch die verschiedenen Sichten und Umgangsarten von Churchill und Esther mit Black Pat, dem Hund.  Es ist auf jeden Fall ein Buch, das es sich zu lesen lohnt ! 

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  • Ungewöhnliche Aufarbeitung eines schwierigen Themas

    Mr. Chartwell
    Dataha

    Dataha

    03. May 2015 um 16:26

    1964 - Esther Hammerhans ist seit 2 Jahren Witwe und es jährt sich der Todestag ihres Mannes. Um ihrer Einsamkeit zu entfliehen, möchte sie ein Zimmer ihres Hauses vermieten. Es meldet sich Mr. Chartwell, ein 2 Meter großer unansehnlicher  Hund. Nach einigem hin und her lässt sie „Black Pat“ in ihr „Haus“ und somit in ihre Seele einziehen. Esther arbeitet in der Bibliothek des Unterhauses im Westminster Palace und zieht sich immer mehr zurück. Ihre Freundin und Kollegin Beth macht sich Sorgen um Esther. Um sie aufzumuntern, lädt Beth Esther und ihren neuen Kollegen Corkbowl zum Essen ein. Mit Beth, deren Familie und auch Corkbowl hat Esther Freunde, die sie aufmuntern und ihr dadurch helfen. Sir Winston Churchill verabschiedet sich endgültig aus der Politik und fragt in der Bibliothek nach einer Sekretärin, die ihm seine Abschiedsrede tippen kann. Dadurch kommt ein Treffen zwischen Esther und  Churchill zustande. Immer wieder wechselt die Handlung von Esther zu Churchill, die sich beide mit dem „Schwarzen Hund“ auseinandersetzen müssen. Churchill, der sein Leben lang unter Depressionen litt, erkennt Esthers Probleme und macht ihr Mut, dagegen anzukämpfen.   Der Klappentext des Buches lässt auf eine witzige Komödie schließen, dem ist allerdings nicht so.  Dennoch ist das Buch trotz des ernsten Themas sehr humorvoll und kurzweilig geschrieben und hat mich positiv überrascht.

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  • Eine zauberhafte Geschichte

    Mr. Chartwell
    gaby2707

    gaby2707

    18. December 2013 um 11:36

    Zwei Jahre ist es nun schon her, dass sich Esther Hammerhans´Mann Michael das Leben genommen hat. Um nicht immer allein zu sein, bietet sie ein Zimmer ihres Hauses in einer Zeitung zur Vermietung an. Nur ein Interessent steht daraufhin vor ihrer Tür - ein schwarzer zotteliger, riesengroßer Hund. Er kommt mit einem Pappkarton - und sie lässt ihr bleiben - für ein paar Tage... Rebecca Hunt erzählt eine kurzweilige, höchst amüsante Geschichte über den "schwarzen Hund", wie Winston Churchill, der auch eine Rolle in der Geschichte spielt, seine Depression genannt hat. Ungewöhnlich und sehr originell liest es sich, wie der schwarze Hund Mr. Chartwell, Black Pat genannt, Esther seine Arbeit als "Depressionsbringer" erklärt. Ich sehe die beiden vor mir, wie Esther B.P.´s Rücken schrubbt, als er in ihrer Bade- wanne sitzt; wie er ihr erklärt, dass "er mit jemandem grillen war" oder als er Esther zusammen mit Corkbowl in der Bibliothek des britischen Unter-hauses im Westminster Palace trifft und seine Eifersucht fast nicht im Griff halten kann. Von Mittwoch, den 22.07. 5.30Uhr bis Montag, den 27.07.1964 11.15Uhr bin ich dabei, wie sich Winston Churchill seinem schwarzen Hund unterwirft und Esther es schafft, ihn vorerst - und hoffentlich für immer - loszuwerden. Britischer Humor vom allerfeinsten.

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Tiefsinnigkeit mit viel trockenem Humor

    Mr. Chartwell
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2013 um 20:49

    Titel:   Mr. Chartwell   Autor:   Rebecca Hunt   ISBN:   978-3630873473   Erscheinungsdatum:   März 2012   Cover:   Einfach aber mit viel Tiefsinnigkeit. Wenn man das Buch gelesen hat weiß man warum.  Schwarze Wolken wie Gedankenblasen, diese aber eben schwarz und dazu den Hund der genüsslich die Zeitung liest, einfach köstlich.   Kurzbeschreibung laut Buch:   Wer hat Angst vorm schwarzen Hund? Manchmal erlebt man merkwürdige Überraschungen. So geht es auch – wir schreiben das Jahr 1964 – der jungen und oft recht einsamen Bibliothekarin Esther Hammerhans, als sie einen Untermieter sucht. Denn als der erste Interessent bei ihr klingelt, glaubt sie ihren Augen kaum zu trauen: Vor ihrer Tür steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt. Obwohl Esther fest entschlossen ist, den unheimlichen Besucher unverzüglich loszuwerden, nimmt sie ihn zu ihrer eigenen Überraschung doch bei sich auf. Sie kann der bestimmenden, aufdringlichen Art ihres Gastes einfach nichts entgegensetzen. »Der schwarze Hund«, so hat Churchill die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat. Und Mr. Chartwell ist niemand anders als jener düstere und verführerische Eindringling, der mit Vorliebe Churchills Seele verdunkelt und der nun droht, auch das Leben von Esther Hammerhans zu überschatten … Virtuos, kurzweilig und höchst amüsant erzählt die junge britische Autorin Rebecca Hunt die Geschichte von Esther, Churchill und Mr. Chartwell, dem schwarzen Hund, der sie beide eng verbindet – eine bezaubernde Geschichte darüber, wie merkwürdig das Leben sein kann, wie überraschend und manchmal auch ein ganz klein wenig absurd.   Meine Kurzbeschreibung:   Esther Hammerhans ist eine junge aber unscheinbare Frau im Jahr 1964. Sie arbeitet in einer Bibliothek und ist froh wenn sie nicht auffällt. Sie ist jedoch sehr einsam und kommt auf die Idee ein Zimmer in ihrem Haus zu vermieten. Sie schaltet einen Anzeige und … es meldet sich eine einzige Person. Sie ist misstrauisch und unsicher, warum nur einer und nicht mehr. Sie überlegt schon ob sie eventuell wieder absagen soll, aber dann klingelt es schon an der Türe. Als sie diese öffnet, steht ein riesiger schwarzer Hund vor ihr, auf den Hinterbeinen und stellt sich als Mr. Chartwell vor. Esther will am liebsten die Türe wieder zuschlagen, aber irgendetwas hindert sie daran und so zieht der Hund in ihrem Haus ein. Sie ist von ihrem neuen Gast überhaupt nicht begeistert und doch kann sie ihn auch nicht vor die Türe setzen. Warum weiß sie selbst nicht. Dieser besagte „schwarze Hund“ ist nämlich niemand anders als die Depression. Churchill hat die Depressionen so genannt und er hat sein Leben lang damit kämpfen müssen. Esther erlebt neue Situationen in ihrem Leben und weiß nun überhaupt nicht ob sie das so will und warum sie das überhaupt mitmacht und doch fühlt sie sich zu diesem Hund hingezogen.   Schreibstil:   Ruhig, angenehm und ohne Schnörkel.     Fazit:   Die Autorin hat es geschafft, ein Thema in einem Buch niederzuschreiben, das so schwierig ist und doch dabei einen trockenen Humor einzubinden. Als ich das Buch in den Händen hielt dachte ich mir  hört sich interessant an. Doch als ich es dann gelesen hatte, war ich total hin und weg. In diesem Buch wird ein schwieriges Thema, das gerne unter den Teppich gekehrt wird, angegangen und dennoch liest man es mit einem schmunzeln und Lächeln im Gesicht. Ich kann nur sagen genial.   Sterne:         *****            von 5 Sterne

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  • Wanderbuch Mr. Chartwell / Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    MelE

    MelE

    Ich möchte mein Leseexemplar gerne zur Verfügung stellen, da ich bei einigen von euch ja auch davon profitiere, daß ihr eure gelesenen Bücher zur Verfügung stellt. Meldet euch einfach hier und ich trage euch dann in die Liste ein. Die Adresse, an die ihr das Buch weiterschickt, erfragt ihr bitte immer von demjenigen, der nach euch in der Liste steht. Das Buch, sollte wenn möglich innerhalb von 2 - 3 Wochen nach Erhalt des Buch gelesen werden, damit die anderen nicht zu lange warten müssen. Ich habe das Zeitlimit erhöht,da ich ja auch weiß, das man hier auf Lovelybooks schnell mal im Bücherstau steckt. Sollte das Buch unterwegs verloren gehen, so teilen sich Sender und Empfänger den Preis für die Neuanschaffung! Schreibe ich jetzt mal so, aber ich denke letztendlich ist das eher unnötig, da es ein Leseexemplar ist, aber da einigen wir uns dann schon! 1.Ayanea 2.SharonBaker 3.The iron butterfly 4.Today 5.  schokoloko29   6. mecedora ........... und dann wieder zurück an mich!

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    mecedora

    mecedora

    27. August 2012 um 06:26
  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    schokoloko29

    schokoloko29

    02. July 2012 um 13:05

    Inhalt des Buches: Esther hat durch ihren Mann durch einen Selbstmord verloren und sie trauert dem früheren Leben und ihrem Mann nach. Nun ist es fast zwei Jahre her nach dem Selbstmord. Und sie versucht durch eine Vermietung eines Zimmers in ihrem Haus sich nicht mehr ganz so alleine zu fühlen. Es antwortet nur ein Interessent. Es ist Mr. Chartwell ein großer, häßlicher Hund. Dieser ködert sie mit einer hohen Miete und sie willigt ein. Mit der Zeit stellt es sich heraus, dass er auch Mr. Churchill betreut. Mr. Churchill hat immer seine Depressionen als "schwarzen Hund" benannt. Mit der Zeit wird der Mieter Mr. Chartwell recht aufdringlich. Er verwüstet ihr Haus und taucht auf ihre Arbeit auf und souffliert der Esther negative Sachverhalte.... Eigene Meinung: Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Darüber hinaus hat sie mir nicht so richtig Spaß gemacht sie zu lesen. Irgendwie kam es zu keiner Steigerung; sondern alle Ereignisse werden sehr unoriginell erzählt. Auch empfand ich weder Esther noch die Nebenfiguren sehr sympatisch, so dass ich mich kaum mit ihnen identifizieren konnte. Für Laien, die nicht so richtig eine Ahnung von Depressionen haben ist es eventuell interessant zu realisieren, dass es jedem mal treffen kann. Da ich beruflich mit dem Thema häufig konfrontiert bin, hat mich das Buch nicht so sehr aus dem Hocker gerissen. Daher 3 Sterne

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  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    Today

    Today

    26. June 2012 um 21:55

    Esther Hammerhans hat eigentlich nur den Wunsch, ein Zimmer in ihrem Haus zu vermieten. Doch wer da an ihre Tür klopft, damit hat sie nicht gerechnet. Es ist ein schwarzer Hund, der sich mit Mr.Chartwell vorstellt. Ein eigenartiger Gast, den Esther lieber früher als später wieder loswerden möchte. Doch Mr. Chartwell ist hartnäckig. Und er hat einen eigenartigen Beruf, wenn man es so nennen kann. Er verkörpert Depressionen. Seine regelmäßigen Besuche bei Winston Churchill sind auch alles andere als erwünscht. Und während er zwischen Esther und Churchill hin und her springt, beginnt Esther erst langsam zu begreifen, was hier vor sich geht… Dieses Buch hat mich von Anfang an interessiert, weil hier das Thema Depression auf eine neue Art und Weise zur Sprache kommt. Rebecca Hunt schreibt den Roman aus der Perspektive verschiedener Charaktere. Aus der Sicht der Bibliothekarin Esther Hammerhans, die sich plötzlich mit einem neuen Mitbewohner auseinandersetzen muss, aus der Sicht von Churchill, aus der Sicht der Freunde von Esther Hammerhans sowie den Angehörigen Churchills. Und zum Schluss natürlich auch teilweise aus der Sicht des schwarzen Hundes. Die Protagonisten, Esther und Churchill, müssen sich mit ihren Depressionen auseinandersetzen. Depressionen, die in der Gestalt eines schwarzen Hundes auftreten. Diese Idee ist an sich schon bemerkenswert. Auch wenn der „schwarze Hund“ sehr klischeebehaftet ist, passt die Figur in diesen Roman sehr gut hinein. Rebecca Hunt schafft es, eine bedrückende Atmosphäre aufzubauen, die sich beinahe über das ganze Buch hält. Man hat das Gefühl, in den Roman hineingesogen zu werden, umringt von Lethargie und Bewegungsunfähigkeit. Die Darstellung des schwarzen Hundes ist sehr gut gelungen und beschreibt das Krankheitsbild der Depression anhand dessen Handlungsvollzügen. Lesenswert für jeden, der mit dem Thema Depression schon Berührungspunkte hatte!

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  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    28. May 2012 um 17:40

    Sieben Tage aus dem Leben der Esther Hammerhans, sieben schwarz-weiße Tage, mit Mr. Chartwell, einem großen zotteligen, schwarzen Hund, als Untermieter! Als Untermieter? Und was hat das alles mit Winston Churchill zu tun? Abwarten. Im Juli 1964 beschließt Esther also ein Zimmer in ihrem bescheidenen Londoner Reihenhaus zu vermieten, doch leider gibt es nur diesen einen Interessenten. Bereits hier darf man dem mysteriösen Mr. Chartwell Mutwilligkeit unterstellen, denn dies ist seine Methode - Manipulation. So lässt Esther den merkwürdigen Untermieter einziehen, doch er zieht nicht nur in das eine ihm zugedachte Zimmer, er zieht in das komplette Haus, er zieht in Esthers Dasein ein. Der Leser erlebt minutiöse Stunden, die zwischen einer befremdlich anmutend lähmenden Vertrautheit der beiden und den Gefühlen von Abscheu und Abwehr schwanken. Black Pat, wie Esther ihren Untermieter bald nennen darf, ist trotz seiner menschlichen Gebärden durch und durch Hund, er sabbert, er nagt, er zerkratzt, er haart, er stinkt – er dominiert und das nicht nur im Haus, denn er erscheint auch gerne andernorts um Esther zu erinnern. Langsam erfährt man warum Esther allein lebt, warum ihre Freunde Beth und Big Oliver dem 26. Juli bange entgegensehen, wieso der neue Kollege Corkbowl einen Funken Hoffnung in das Leben von Esther bringen könnte. Und natürlich was Esther und Churchill verbindet, nämlich „der schwarze Hund“; das Sinnbild einer Depression, die Churchills Leben belastete. Rebecca Hunt hat diesem von Churchill erschaffenen Sinnbild ein Format gegeben indem sie alle Seiten von Mr. Chartwell darzustellen versucht. Die Verlockungen, die Abscheu, der vermeintliche Trost, die Isolation, die Vertrautheit, das Lähmende. Für mich sehr nachvollziehbar dargestellt, z.B. die malmenden Kaugeräusche in stillen Momenten oder die Last, wenn Black Pat sich mit seinem ganzen Gewicht auf einen lehnt. Alle Charaktere sind bezaubernd interessant, beinahe vertraut, auch wenn das Thema düster erscheinen mag, aber weder Esther noch Churchill sind der Depression ergeben. Ihre persönlichen Arrangements mit Black Pat sind ganz unterschiedlich und vermitteln eine große Protion Zuversicht. So hatte Winston in seiner Ehefrau Clementine eine wundervolle Partnerin und Esther hat zum Glück Freunde um sich, die sie im Auge behalten. Hunt erzählt flüssig, mit einer fesselnden Sprachwahl und einer angemessenen Prise britischen schwarzen Humors. Die Einblicke in die letzten Tage des regierenden Churchills empfand ich als sehr sympathisch dargestellt, wobei meines Wissens die Zeitschiene nicht korrekt ist, aber das sei nebenan gestellt. Speziell im Gedächtnis ist mir diese Redewendung Churchills des „Kommendanten unserer Seele“ geblieben. Eine warme, melancholische Geschichte, die zur Tapferkeit auffordert. So vertraut und Sicherheit vermittelnd die Gesellschaft des schwarzen Hundes auch sein mag, so destruktiv und niederringend ist es, wenn man ihm nicht aufzeigt, wer das Rudel führt. Seit langem mal wieder einer von meinen Musiktipps zu einem Buch...Biffy Clyro - Folding stars...

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  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    SharonBaker

    SharonBaker

    14. May 2012 um 18:03

    Wir schreiben das Jahr 1964 und lernen Esther Hammerhans kennen und begleiten Sir Winston Churchill in den Ruhestand, aber wer ist Mr. Chartwell? Zu Anfang erleben wir die junge Witwe Esther, die versucht ein Zimmer in ihren Haus zu vermieten. Es meldet sich genau ein Bewerber, Mr. Chartwell, es wird ein Termin ausgemacht und als Esther ihn sieht traut sie ihren Augen nicht, denn sie steht einen Hund gegenüber. Man lernt sich kennen und der Preis ist verlockend, den Esther versprochen bekommt, sie ist sich aber unsicher und möchte mehr wissen und so bekommt sie heraus das Mr. Chartwell sogar arbeitet, aber was? Gleichzeitig erleben wir, wie schwer es Sir Winston Churchill hat. Der Gang in den Ruhestand fehlt ihn unsagbar schwer und davon abgesehen leidet er an Depressionen und diese tauchen in Form eines schwarzen Hundes auf und hier ist die Verbindung der beiden Personen, denn auch Esther hat damit zu kämpfen. Wir erleben wie Esther und Churchill im Alltag damit konfrontiert werden und wie die Umwelt sie war nimmt. Jeder auf seine Weise versucht mit dem Hund umzugehen und wir sehen wie geschickt Mr. Chartwell dabei ist, er versteht sich in deren Leben einzurichten und ihnen zu vermittelt „ohne mich kannst du nicht mehr leben und ich bin immer da und ich liebe dich“. Es macht einen Angst zu sehen das man sich darauf einrichten kann. Die Figuren fand ich gut dargestellt und wachsen einen ans Herz. Interessant fand ich das Churchill seine Depressionen als Hund gesehen hat, da man ja einen Hund als Freund fürs Leben sieht. Das Thema ist locker und leicht geschrieben mit einer guten Brise schwarzen Humor. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    Ayanea

    Ayanea

    21. April 2012 um 17:43

    *Dein ständiger Begleiter* Was für ein außergewöhnliches Buch. Nachdem ich eben die letzten Zeilen gelesen habe, konnte ich meine Gefühle gar nicht so recht einordnen. Es war ein trauriges und schönes Ende zugleich. Welche Beschreibung absolut passend zum gesamten Roman ist. Alles beginnt damit, dass im Juli 1964 eine einsame Frau- Esther- ein Zimmer untervermieten möchte. Als einziger Bewerber meldet sich Mr. Chartwell- ein großer schwarzer Hund. Und da fangen sie an: die skurrilen Begebenheiten die fortan keinen Abbruch tun. Schnell wird klar das Mr. Chartwell auch eine Verbindung zu Winston Churchill hat, einen bedeutenden Politiker seiner Zeit. Der schwarze Hund, wie Churchill die Depressionen genannt hat, die ihn zeit seines Lebens das Dasein erschwerten, ist gekommen um sich bei Esther einzunisten. Mit vielen schönen Sätzen, die mitunter wirklich vor schwarzen, britischen Humor (den auch ich deutsche ausgezeichnet verstehen konnte) würzt die Autorin ihre Geschichte um Esther, Churchill und Black Pat (der Hund). Auch wenn es herrlich skurril erscheint, dass man Besuch von einem großen Hund bekommt, liest sich der gesamte Roman einfach nur plausibel. Er ist sehr gut durchdacht, man kann sich vollkommen in Esther hinein versetzen und fühlt und leidet mit ihr. Ebenso wie sie ist man zunächst einfach nur verblüfft von Black Pat, teilweise von einen warmen Gefühl beseelt wie sie und dann wieder mit Ekel. Man glaubt ja nicht wie viel Zerstörung so ein großer Hund in einem Wohnhaus anrichten kann. Alle Figuren, einschließlich der Nebenfiguren fand ich ausgezeichnet skizziert- hier wirkte niemand blass. Die Handlung plätschert stellenweise nur so dahin, ist aber von einem roten Faden durch zogen. Es war mir eine pure Lesefreude diesen Roman zu schmökern und ich bin recht froh, dass ich ihn für mich entdecken konnte, so hört man leider nicht allzu viel davon. Daher eine eindeutige 5 Sterne Leseempfehlung: lasst euch von Black Pat besuchen und schmunzelt über diesen Begleiter.

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  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    NyahS

    NyahS

    26. March 2012 um 16:18

    Eine ganz spezielle Geschichte, über eine einsame Witwe, einen großen Politiker und einen großen, schwarzen Hund - auf zwei Beinen. Mit einer Schnauze zum Sabbern - und zum Sprechen. Esther Hammerhans ist endlich soweit: Sie will das Zimmer ihres verstorbenen Mannes vermieten. Doch gleich der erste Interessent ist von spezieller Sorte: Mr Chartwell, ein riesiger Hund voller Wiedersprüche. Doch Mr Chartwell zeigt nicht nur tiefe Abgründe zwischen Manieren und manierlichen Benehmen aus, sondern auch in Esthers Seele, denn natürlich stellte er sich nicht rein zufällig bei ihr vor. Sondern mit gewissen Absichten, deren Weg in nur eine Richtung zu führen scheint: Auf ein großes dunkles Loch zu. Mit dem besonderen britischen Etwas erzählt R. Hunt die Geschichte von Esther, Winston Churchills letzten Amtstagen und Black Pat, dem Name den Churchill seiner Depression gab. Aber nicht nur der Umgang mit den dunklen Seiten des Lebens wird thematisiert, nein wer mag kann in dieser Geschichte viele interessante Gedanken entdecken! Denn nicht nur stille Wasser sind tief.

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  • Rezension zu "Mr. Chartwell" von Rebecca Hunt

    Mr. Chartwell
    Monsignore

    Monsignore

    17. March 2012 um 23:08

    Bitterer schräger britischer Humor über ein Thema, über das sich schwer schreiben lässt: Pathologische Depression. Der große Winston Churchill litt daran - ausgerechnet dieser Mann! Dieser Abenteurer, Kriegspremier, Retter des Empire, stets zigarrerauchend, whiskeytrinkend, niemals Sport treibend und steinalt ist er geworden. Er nannte seine Krankheit seinen "großen schwarzen Hund". Und genau dieser Hund steht eines Tages vor der Haustür einer jungen Witwe, er steht auf den Hinterläufen, stinkt, ist ungepflegt und spricht Menschensprache. Er will da annonierte Zimmer mieten, da er einen Kunden in London hat, der intensiver Betreuung bedarf. Die Witwe gibt ihm nicht nur das Zimmer, sondern auch ihr Herz. Und sie wird Sekretärin bei Churchill. Verblüfft stellen beide beim Diktat fest, dass sie beide das Tier auf dem Sofa sehen und hören können... Ein schräges Buch, unendlich schräg ...

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