Zwei halbe Leben

von Rebecca Stephan 
3,7 Sterne bei37 Bewertungen
Zwei halbe Leben
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Lila87s avatar

Eine schöne Liebesgeschichte die mich aber leider am Schluss etwas enttäuscht hat. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Zwei halbe Leben"

Frankfurt, 1944. Sophie und Max werden bei einem Luftangriff verschüttet. Für einige Zeit sind sie völlig abgeschnitten von der Welt. Sie beginnen sich ineinander zu verlieben, obwohl sie beide verheiratet sind. Als sie schließlich zu ihren Familien zurückkehren, wissen sie, dass sie eigentlich füreinander bestimmt sind. Einmal im Jahr wollen sie sich sehen, an einem bestimmten Tag, auf dem Römer. Dann schlägt das Schicksal unerwartet zu.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548610658
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:10.10.2011

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 3 Jahren
    Ich bin leider enttäuscht ...

    Wie schade, wie kann man so eine tolle Idee so unglaubwürdig umsetzen? Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich Szenarien wie auf dem Klappentext beschrieben, wirklich ähnlich abgespielt haben. Es ist Krieg, der Mensch denkt anders, fühlt intensiver und schließlich weiß man nie, ob man den nächsten Sonnenaufgang noch erlebt. So weit so gut. Dass es aber im Laufe der Jahre in der Geschichte zu immer mehr dummen Zufällen kommen konnte, war mir etwas zu überzogen … come on, wer sich so liebt, findet doch einen Weg und wartet nicht immer nur fünf Minuten … als dann schließlich noch das Mädchen Rosemarie ihren Weg in das Buch fand und am Schluss alles für die Katz war ... nein, tut mir leid, mir hat das Buch trotz seiner flüssigen Schreibweise nicht gefallen. Keine Leseempfehlung von meiner Seite.

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    Lila87s avatar
    Lila87vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Liebesgeschichte die mich aber leider am Schluss etwas enttäuscht hat. Schade.
    Zwei halbe Leben

    Zwei halbe Leben von Rebecca Stephan spielt während des zweiten Weltkrieges als Deutschland unter Luftangriffen zu leiden hatte.

    Sophie und Maximilian werden während eines Bombenangriffs zu zweit in einem Luftschutzkeller verschüttet. Sie verbringen dort gemeinsam einige Zeit in der sie sich unsterblich ineinander verlieben.

    Die Sache hat nur einen Haken, beide sind verheiratet und haben Kinder die sie nicht einfach so verlassen können, da es auch gerade in dieser Zeit nicht einfach gewesen ist sich scheiden zu lassen.

    Sie beschließen das sie sich zusammen ein paar Wochen in ihrem Keller „Zuhause“ gönnen bevor sie zurück in ihre Leben kehren.

    Sie treffen eine Vereinbarung.

    An einem Tag im Jahr treffen sie sich an einem bestimmten Ort. Beide sind an diesem Tag innerhalb mehrerer Stunden nur 5 Minuten an dieser Stelle, und wenn es das Schicksal so will das sie sich in diesen kurzen 5 Minuten begegnen dann geben sie ihr Leben auf und beginnen ein gemeinsames.

    Leider hat das Schicksal es nicht immer gut gemeint mit ihnen, und so begleiten wir ihre Geschichte über einige Jahre.

    Ob sie sich treffen und ob sie ihr Leben irgendwann gemeinsam verbringen, das muss jeder Leser selber entdecken.

    Mir hat Zwei halbe Leben wirklich gut gefallen, Rebecca Stephan hat einen wirklich einfach zu lesenden und schön flüssigen Schreibstil.

    Mal lesen wir ein Kapitel aus Max seinem Leben und dann erfahren wir wieder was Sophie erlebt.

    Ich habe wirklich mitgefiebert bis zum Schluss wie die Geschichte nun ausgehen wird.

    Leider war ich persönlich mit dem Ende einfach nicht so zufrieden, das kann aber auch an meiner Stimmung oder einfach der Tagesform gelegen haben, daher musste ich dem Buch aus Fairness anderen Büchern gegenüber einen Stern Abzug geben.

    Ich kann es trotzdem jedem empfehlen, die gerne einen schönen Liebesroman lesen, der auch wirklich unter die Haut geht und einen mit den Protagonisten mitleiden lässt.

    Ich gebe 3 Sterne.


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    dieFlos avatar
    dieFlovor 5 Jahren
    Liebe und Krieg

    Deutschland 1944 - Luftangriffe, Angst und Schrecken - mitten drin Max und Sophie. Beide lernen sich durch Zufall kennen, in einem Luftschutzbunker. Dort sind sie vorerst gefangen, denn sie werden verschüttet und erst mit dem nächsten Angriff wird der Weg geebnet, zu graben und Steine zu heben, damit das Tagelicht wieder zu ihnen kommt. Beide sind allein in dem Bunker und zwischen beiden herrscht diese Anziehungskraft, die es eigentlich nicht geben darf, denn erstens sind beide verheiratet und zweitens kommen sie auch unterschiedlichen Schichten - einer gemeinsamen Zukunft würde sich der Bankiersvater sehr wohl in den Weg stellen.

    Doch die Liebe fragt nicht, sie tut - so auch hier. Beide verleben schöne Stunde und nehmen sich vor, nach dem Krieg einmal im Jahr zu irgendeiner Zeit an einem bestimmten Platz zu sein. Wenn die Liebe es will ,werden sie sich wieder sehen, es werden keine Adressen und keine Nachnamen getauscht ....

    Einziger Trost werden die Briefe sein, die beide einander schreiben, um sich dem anderen mitzuteilen, die aber verschlossen beim Schreibenden bleiben ... die Jahre vergehen, der Treffpunkt - er wird immer besucht ..vergebens ...  bis ...

    ich kann du will nicht mehr verraten. Nur so viel: Mich hatte diese Geschichte berührt, ich kann nsie glauben, auch wenn es ein Roman ist, den ich weiß: Die Liebe fragt nicht....

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    HarIequins avatar
    HarIequinvor 5 Jahren
    "Zwei halbe Leben" / Rebecca Stephan

    „Was spürst du?"             "Dich"                                                                                                                        "Und ich spüre dich. Glück ist sehr wohl fassbar, manchmal dauert es nur ein wenig, bis man es gefunden hat."

    Während eines Bombenangriffs flüchtet Sophie in einen Luftschutzbunker. Sie trifft auf Maximilian der ebenfalls auf der Suche nach Schutz dorthin geflüchtet ist. Ein paar Tage sind sie völlig abgeschnitten von der restlichen Welt und suchen zusammen nach einem Ausweg. Sie verlieben sich ineinander, obwohl sie zuhause eine Familie haben, die sie nicht verlassen können. So genießen sie die gemeinsame Zeit und beschließen das Schicksal entscheiden zu lassen – jedes Jahr am 18. April wollen sie für 5 Minuten am Römer in Frankfurt warten, bis sie sich eines Tages vielleicht treffen.

    Der Schreibstil von Rebecca Stephan ist flüssig und gut zu lesen. Etwas besonderes sind die Briefe, die sich Maximilian und Sophie gegenseitig schreiben (nur für sich selbst, sie schicken sie nicht ab), wodurch der ganze Roman abwechslungsreicher wird.

    Von der Liebesgeschichte hatte ich mir viel erwartet und wurde anfangs auch nicht enttäuscht. Zwar fand ich es zu Beginn ein bisschen komisch wie schnell Sophie und Maximilian sich verlieben, aber es hatte auch durchaus seine romantischen Stellen. Dann wurde für mich aber irgendwann der Grat von romantisch zu überzogen kitschig überschritten. Irgendwann wurden einem die Liebesschwüre auf jeder neuen Seite einfach nur noch entgegen geworfen und wirkten für mich als würde die Autorin zu angestrengt versuchen eine schöne Liebesgeschichte aufzubauen.

    Das kennzeichnet auch schon mein Hauptproblem mit dem Buch: ich habe ihm die ganze Geschichte nicht abgenommen. Weder den zeitlichen Hintergrund, noch die Liebesgeschichte noch die ganzen Zufälle – denn die gab es wirklich mehr als genug. Anfangs fand ich es noch schade, wie sie sich verpasst haben oder wie nah sie eigentlich beieinander sind, ohne es zu wissen, doch irgendwann dachte ich mir nur noch „Ach, schon wieder“. War mir alles ein wenig zu unrealistisch und konstruiert.

    Das Ende hingegen hat mir dann wieder gefallen. War zwar wieder vom Zufall gezeichnet, aber wenigstens war es konsequent durchgezogen und so erwartet hatte ich es nicht unbedingt.

     Weiterempfehlen kann ich es nur bedingt – wer mit niedrigeren Erwartungen als ich anfängt zu lesen hat vielleicht mehr Freude daran als ich. Es war zwar keine verschwendete Lesezeit, aber nochmal brauche ich es wirklich nicht und ich bin froh, dass ich es beendet habe.

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    Linda-Odds avatar
    Linda-Oddvor 5 Jahren
    unglaublich

    Unglaubliche Geschichte, tragisch schön geschrieben. Liest sich in einem Rutsch durch.

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    TheSarahStorys avatar
    TheSarahStoryvor 6 Jahren
    Hätte mir mehr erwartet

    Es herrscht Krieg in Deutschland und Sophie flüchtet sich während eines Bombenanschlages in einen Luftschutzbunker. Nachdem sie dort aus einer Ohnmacht erwacht, bemerkt sie, dass sie nicht alleine ist. Auch Maximilian hat sich dorthin geflüchtet und die beiden versuchen gemeinsam einen Ausweg zu finden. In dieser Zeit verlieben sie sich ineinander, obwohl sie zuhause beide eine Familie haben, die sie zurückerwartet und sich sorgt. Kurzum beschließen sie, eine Zeit lang in diesem Bunker zu leben und die Zeit miteinander zu genießen, bevor sie sich vielleicht für immer trennen müssen. Als der Tag des Abschieds gekommen ist, gehen beide mit einer Verabredung ihrer Wege. Und zwar wollen sie ihre Liebe dem Schicksal überlassen. Sie gehen jedes Jahr am 18. April zum Römer in Frankfurt und bleiben dort genau fünf Minuten. Wenn sie sich in dieser Zeit über den Weg laufen, dann wollen sie ein gemeinsames Leben beginnen. Wenn nicht, bleiben sie beide bei ihren Familien und leben weiter wie bisher.




    Handlung & Stil.

    Die Handlung spricht einen auf dem Klappentext auf jeden Fall an und natürlich will man sogleich wissen, wie die Geschichte endet. Hätte ich mir gleich den Anfang und das Ende durchgelesen, ohne das ganze Dazwischen zu beachten, hätte ich wahrscheinlich nicht viel versäumt. Im Grunde ist es eine nette Geschichte, mit einem einfachen Stil, die vielleicht hier und da mal ein melancholisches Seufzen hervorruft. Aber leider nicht mehr. Der Stil hat mich nicht gefesselt, das Leben der beiden Protagonisten war nicht so interessant, als dass ich es hätte lesen müssen und im Grunde war die Neugierde am Ende das einzige, was mich dazu gebracht hat, an dem Buch dran zu bleiben. 

    Allerdings ist es nicht so schlecht, wie es sich gerade anhört. Dennoch hatte ich in gewisser Hinsicht nette Stunden mit dem Buch. Es ist sehr kurzweilig, man hat es schnell gelesen, wenn man dran bleibt und vielleicht fühlt man sogar mit. Aber die Frage ist, ob man sich gerne deprimieren lässt. 

    Ich meine, wir alle lesen sicher gerne mal ein Buch, dass uns zu Tränen rührt, auch wenn das auf eine traurige Art und Weise passiert, aber das war einfach durchweg eine Jammerei. 

    Einerseits könnte ich nur über das Buch herziehen, andererseits kann ich aber auch gut verstehen, dass das Buch vielen Leserinnern gefallen hat. Es ist wirklich eine dramatische, liebevolle Geschichte zweier Liebenden, die sich sehnlichst erhoffen zusammen zu kommen. 

    Allerdings, seien wir mal ehrlich, glaube ich nicht, dass sich an diese schwachsinnige Abmachung jemals jemand über eine so langen Zeitraum gehalten hätte. Wenn ich einen Menschen wirklich liebe, dann nutze ich jede Chance, ihn wiederzufinden, egal welche Abmachung ich mit ihm getroffen habe.

    Ich hätte darum gekämpft, ganz egal in welcher Zeit ich gelebt hätte oder wie die familiären Umstände gewesen wären. 

    Was ich schön fand an der Geschichte war, dass die beiden sich des Öfteren so nah sind, es spüren, sich aber nicht sehen. Sie gehen praktisch so dicht aneinander vorbei, wie es nur hätte passieren können, aber sie trennt eine Wand oder eine Minute oder sonstiges in der Art. Man schöpft immer wieder Hoffnung, man wird enttäuscht, man leidet mit,... ja. Das fand ich wiederum wirklich schön gemacht. 


    Charaktere & Schauplatz.

    Die Charaktere waren schon recht gut dargestellt. Allerdings kamen mir an manchen Punkten die Nebenrollen viel effektiver vor, als die Hauptpersonen. Dennoch waren alle sehr präsent und authentisch, auch wenn ich nicht wirklich viel mit irgendwem in dem Buch gemeinsam hatte. Aber das muss man ja auch nicht.

    Die Schauplätze wurden nicht unbedingt detailreich beschrieben, aber da ich mit reicher Fantasie bestückt bin, war das für mich jetzt nicht das große Problem. Allerdings fehlt es mir dennoch vom Stilistischen her. 


    Sonstiges.

    Im Großen und Ganzen ein recht tiefgreifendes Buch, wenn man es an sich heranlässt, das einen doch sehr berühren kann. Ich wurde im Allgemeinen etwas enttäuscht, was den Stil und auch das Ende betrifft. Das Ende hat zwar zum Buch gepasst, aber ich habe mir etwas anderes erwartet und kann mit dem Buch daher jetzt nach dem Beenden keine große Freundschaft mehr schließen. Vielleicht wenn ich ein bisschen Distanz dazu gewonnen habe. 

    Durchaus ist es aber ein Werk, das ich empfehlen kann. Man muss aber auf so ein Thema stehen, ansonsten ist es glaube ich eher die falsche Wahl. Mit Romantik und wahrer Liebe muss man also selbst schon auf gutem Fuße stehen. 

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    BookFan_3000s avatar
    BookFan_3000vor 6 Jahren
    Rezension zu "Zwei halbe Leben" von Rebecca Stephan

    Kurzbeschreibung:
    Frankfurt, 1944. Sophie und Max werden bei einem Luftangriff verschüttet. Für einige Zeit sind sie völlig abgeschnitten von der Welt. Sie beginnen sich ineinander zu verlieben, obwohl sie beide verheiratet sind. Als sie schließlich zu ihren Familien zurückkehren, wissen sie, dass sie eigentlich füreinander bestimmt sind. Einmal im Jahr wollen sie sich sehen, an einem bestimmten Tag, auf dem Römer. Dann schlägt das Schicksal unerwartet zu.

    Meine Meinung:
    Ein recht klischeehafter Roman, der die Erwartungen zwar erfüllt, sich aber weder durch besondere Handlung noch durch fantastischen Schreibstil auszeichnet. Ist auch kein Buch, dass man flüssig wegliest, an manchen stellen fand ich es schon fast unverständlich, was zum Teil sicher auch am Schreibstil der Autorin lag. Leider auch nicht wirklich fesselnd. Schade.

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    Readyforbookss avatar
    Readyforbooksvor 7 Jahren
    Rezension zu "Zwei halbe Leben" von Rebecca Stephan

    Am Anfang dachte ich mir schon: oh mein Gott, zwei Menschen verschüttet in einem zerbombten Keller und natürlich liebe auf den ersten blick, geht es eigentlich noch kitschiger und noch unglaubwürdiger, ja.... aber es war trotzdem eine spannende mittreissende liebesgeschichte, zwar nicht ausergewöhnlich und wirklich kitschig, aber manchmal musste ich mir echt die Tränen wegdrücken, mich hat es etwas geärgert das es kein Happy End gab, deshalb blieb ein negatives Gefühl zurück (was super ist denn wenn ein buch das kann ist es OK)

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    R
    robbylesegernvor 7 Jahren
    Rezension zu "Zwei halbe Leben" von Rebecca Stephan

    eine Libe, die ein Leben lang hält

    Als ich das Buch von Rebecca Stephan zu lesen begann, fiel mir gleich das Buch "Zwei an einem Tag " ein, da die Geschichte ähnlich aufgebaut ist, nur dass dieses Buch noch viele Informationen über die Stellung der Frau in der Nachkriegszeit mitliefert, die die ganze Geschichte dann auch verständlicher werden läßt.

    Max und Sophie,sind beide verheiratet und haben Kinder. Während einer der schwersten Bombenangriffe auf Frankfurt werden sie verschüttet und müssen einige Tage in einem Keller ausharren, bevor sie sich befreien können.In dieser Zeit lernen sie sich kennen und lieben und erzählen sich auch von ihren unglücklichen Ehen. Max, der mit einer lieblosen und egomanen Frau verheiratet ist, ist diese Ehe aus geschäftlichen Gründen eingegangen, da sein despotischer Vater darauf bestand. Sophie wird regelmäßig von ihrem Mann misshandelt, der sich im Laufe der Zeit zu einem Alkoholiker entwickelt hat und nur auf der Suche nach Geld ist, um sich seine Droge kaufen zu können.Sophie arbeitet hart, um die Familie zu ernähren.
    Die beiden beschießen sich 4 Wochen Glück zu erkaufen, indem sie diese Zeit in dem zerstörten Haus verbringen ,in dem sie verschüttet waren. Sie versprechen sich nach dieser Zeit einmal im Jahr, an einem bestimmten Tag,zum Römer zu kommen und dort 5 Minuten zu warten,um das Schicksal entscheiden zu lassen, ob sie zusammenkommen sollen, denn den Mut ihre Familie zu verlassen, bringen sie beide aus Verantwortungsgefühl ihren Kindern gegenüber nicht auf.

    Dieses Buch hat auch mich mitten ins Herz getroffen, denn die Schilderungen Sophies, waren nicht leicht auszuhalten. Die Situation, in der sich eine Frau zur damaligen Zeit befand, machte es ihr eigentlich unmöglich, sich von ihrem Mann zu trennen, auch wenn er noch so gewalttätig war. Eine Trennung bedeutete den Verlust der Kinder, was für Sophie außer Frage stand.
    Während der ganzen Gechichte fiebert man mit den beiden Hauptprotagonisten mit und hofft, dass sie irgendwann zusammenfinden.
    Der Schreibstil der Autorin ist zwar sehr einfach gehalten,hat mich aber nicht so gestört,da der Inhalt der Geschichte einen bei der Stange hält, weil man wissen will,wie es ausgeht.

    Ein schicksalhaftes Buch, dass ganz schön auf die Tränendrüse drückt, mir aber schöne Lesestunden beschehrt hat.

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    S
    Stephenievor 7 Jahren
    Rezension zu "Zwei halbe Leben" von Rebecca Stephan

    Eine schöne, berührende Geschichte in der Nachkriegszeit in Deutschland.
    Während eines Bombenangriff auf Frankfurt werden die beiden Hauptfiguren in einem Luftschutzkeller verschüttet - und am liebsten würden Sie dort auch bleiben.
    Diese beiden haben sich gefunden, kehren allerdings aus Pflichtgefühl & der Zeitumstände wegen zu ihren Familien (und in ihre unglücklichen Ehen) zurück.
    Ich hab das Buch gerne gelesen, allerdings waren es mir zum Ende hin einfach zuviel Schicksalsschläge & manche Sachen hätten am Ende noch aufgelöst gehört. Trotzdem eine wirklich schöne Geschichte, die man auch gut einfach mal so zwischendurch lesen kann.

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