Robert Repino MORT(E)

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Inhaltsangabe zu „MORT(E)“ von Robert Repino

»Ein epischer Science-Fiction-Thriller … Mort(e) wird noch lange bei Ihnen sein, nachdem Sie die Buchseiten geschlossen haben.« [Tor.com]

Der »Krieg ohne Namen« hat begonnen, und sein Ziel besteht darin, die Menschheit auszurotten. Eingefädelt wurde er von der Kolonie, einer Rasse intelligenter Ameisen, die über Jahrtausende hinweg heimlich eine Armee aufgebaut haben, um die menschlichen Zerstörer und Unterdrücker für immer von der Erde zu tilgen.
Unter den wachsamen Augen der Kolonie soll eine Utopie frei vom Hang der Menschen zu Gewalt, Ausbeutung und religiösem Aberglauben entstehen. In einem letzten Schritt ihrer Kriegshandlungen verwandelt die Kolonie die Tierwelt auf der Erde in zu Höchstleistungen fähige Zweibeiner, die sich erheben und ihre Herren vernichten sollen.

Mort(e), ein ehemaliger Hauskater, der zum Kriegshelden avancierte, ist berüchtigt dafür, die gefährlichsten Aufträge anzunehmen und gegen die gefürchtete menschliche Biowaffe EMSAH anzukämpfen. Was ihn jedoch tatsächlich zu derartigem Draufgängertum treibt, ist seine andauernde Suche nach jemandem, mit dem er vor der Verwandlung befreundet gewesen war: der Hündin Sheba.
Als er die Nachricht erhält, dass Sheba noch am Leben sein soll, tritt er eine Reise an, die ihn von den verbliebenen menschlichen Festungen ins Herz der Kolonie führt, wo er von den Ursprüngen von EMSAH und dem endgültigen Los aller Lebewesen der Erde erfahren wird.

Spannende Handlung in einem originellen Setting mit Anregungen zum Nachdenken

— Serkalow

Epischer SciFi-Thriller

— ladygaga3030

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    MORT(E)

    Serkalow

    08. November 2017 um 12:01

    Einst war Mort(e) ein kastrierter Hauskater namens Sebastian, der die wenigen glücklichen Momente voller Liebe ausgerechnet mit einer Hündin namens Sheba erfuhr.Doch dann begann der Krieg. Angezettelt von der uralten Ameisenkönigin, die über Jahrhunderte einen Plan ausgetüftelt hat, um sich an den Verbrechen der Menschen an ihrem Volk zu rächen.Mittels Hormonen hat sie sich und ihre Ameisen verändert. Aber auch die Tiere an der Oberfläche, die dadurch zu Bewusstsein gelangen und aufrecht gehen.Die Menschen werden rasch auf nur wenige Exemplare reduziert. Sebastian verliert in den Tagen der Apokalypse Sheba aus den Augen und wird zu Mort(e). Einem legendären Krieger im Kampf gegen die Menschen.Nur noch eine Biowaffe namens EMSAH scheint die Herrschaft der Tiere aufhalten zu können und gerade Mort(e) bekommt den Auftrag, das Geheimnis dieser Seuche zu enträtseln.Da erhält er den Hinweis, dass Sheba noch lebt.Das Szenario hat mich so neugierig gemacht, dass ich dem Release dieses Buches regelrecht entgegen fieberte und es am Tag des Erscheinens beim Verlag orderte.Es hat sich gelohnt.Aufrecht gehende Tiere, mit Händen und Sprache, kennt man eigentlich nur aus Disney-Trickfilmen und Comics.Aber niedlich ist hier in »Mort(e)« nichts. Der Krieg der Ameisen und ihrer Verbündeten an der Oberfläche gegen die Menschen ist brutal und unbarmherzig.Die Story, geprägt von der Suche des Katers nach seiner alten Freundin und des Rätsels Lösung ist schnörkellos und flüssig erzählt. Die Spannungskurve wird dauerhaft aufrecht erhalten, so dass es insgesamt ein eher ruhig erzähltes Buch ist, da es keine Auf und Ab gibt, was dem Lesevergnügen aber überhaupt keinen Abbruch tut.Schnell stellt sich dem Leser und Mort(e) natürlich die Frage, was die »neuen« Tiere denn nun eigentlich noch von den Menschen unterscheidet, was erfahrene Leser natürlich an George Orwell »Farm der Tiere« erinnern wird.Dieser beinah philosophische Überbau macht »Mort(e)« tatsächlich zu einem faszinierenden Buch, nach dessen Lektüre ich meine Haustiere (Katzen und Hund) tatsächlich mit etwas anderen Augen betrachtet habe. Bzw. etwas mehr über das Verhältnis von Mensch und Tier nachdachte.Keine Sorge. Es ist kein radikales Plädoyer für militante Veganer und Tierschützer. »Mort(e)« ist ein guter Fantasy-Roman mit einem originellen Setting einer spannenden Handlung und faszinierenden Protagonisten, der gut unterhält und ein bisschen zum Nachdenken anregt.Obwohl die Story gut abgeschlossen ist, gibt es im englischen Original noch zwei Folgebände. Sollte der Luzifer-Verlag diese ebenfalls veröffentlichen, werde ich bestimmt wieder einen Blick riskieren.

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