Roger Hackstock Energiewende

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Inhaltsangabe zu „Energiewende“ von Roger Hackstock

Die Energiewende hat schon begonnen. Tausende Bürger und Gemeinden erzeugen Energie vor ihrer Haustür – aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Sie schließen sich in Genossenschaften zusammen, errichten Solar- oder Windparks. Die Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen hat heute eine Größenordnung erreicht, die für Konzerne zum Problem wird. Überall im Land entstehen viele kleine Kraftwerke, deren Einnahmen nicht in die Kassen der traditionellen Energieversorger fließen. Das Ziel der neuen Konkurrenz ist überdies nicht maximale Rendite, sondern der größte Nutzen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Die Zeit drängt: Es braucht einen Plan für die großflächige Umsetzung der Energiewende. Lokale Initiativen und Kleinversorger müssen zu einen Gesamtkonzept zusammengefasst werden, auch neue Technologien und neue Regeln für die Energiewirtschaft sind erforderlich. Was braucht es, um die Versorgung mit Öko-Strom und -Wärme rund um die Uhr zu gewährleisten? Wie funktioniert der Transport, wie die Speicherung der Überschüsse? Wird Energie dann teuer? Anhand vieler persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen schildert der Autor die Entwicklung umweltfreundlicher Energien seit den 1970er-Jahren und gibt einen spannenden Ausblick auf das kommende Jahrzehnt, in dem die Energiewende konkret wird.

Nicht uninteressant, aber zu fortschrittsgläubig und technikoptimistisch.

— melvil
melvil

Ein Plädoyer für die Energiewende, manchmal vielleicht zu enthusiastisch, aber lesenswert.

— Gulan
Gulan

Offen, regt zum Nachdenken an und lässt selbst das Negative nicht aus! Ein Buch, dass Zweifler umstimmen und Befürworter bestärken wird.

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

Ein sehr empfehlenswertes Buch für Zukunftsinteressierte und -orientierte.

— disadeli
disadeli

Lesenswert

— Fraenzi
Fraenzi

Interessante Fakten, man lernt viel Neues. Ein Muss für Befürworter UND Gegner der Energiewende! Hier werden einem die Augen geöffnet.

— Anchesenamun
Anchesenamun

ein informatives und sehr gut lesbares Sachbuch zu einem wichtigen Thema

— Millie
Millie

lesenwert und regt zum Nachdenken an

— esposa1969
esposa1969

Allgemeinverständliche Darstellung des Themas! Der Autor verfügt über fundiertes Wissen und kann es sehr gut rüberbringen.

— mabuerele
mabuerele

Offen, ehrlich und knallhart. Hintergründe, Wissen, Erfahrung und Lösungen und Möglichkeiten! Ein wertvolles Sachbuch mit Ratgeber!

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Floh

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  • Zu fortschrittsgläubig und technikoptimistisch

    Energiewende
    melvil

    melvil

    30. August 2014 um 16:50

    Roger Hackstock legt mit dem Buch "Energiewende" ein Plädoyer für den Ausbau von erneuerbaren Energien vor. Es handelt sich nicht um eine neutrale Darstellung der Sachlage. Folgende Hauptthesen werden im Buch aufgestellt: 1. Der Klimawandel sorge für immer extremere Temperaturen, Wetterumschwünge und Naturkatastrophen. Das ist in der Tendenz sicher richtig, wird aber in diesem Buch ein bisschen übertrieben dargestellt. Es wird übersehen, dass es auch früher viele extreme Wetterverhältnisse und Naturkatastrophen gab. Der Klimawandel ist nicht für jeden kleinen Wirbelsturm verantwortlich. Abgesehen davon müsste ein seriöser Autor zugeben, dass kein Klimamodell die zukünftige Entwicklung des Klimas vorhersagen kann (und auch nicht die Zukunft des Golfstroms oder die Höhe des Meeresspiegels). 2. Der Ausbau der erneuerbaren Energien solle noch viel schneller gehen. Der Staat solle erneuerbare Energien weiterhin subventionieren. Da stellt sich mir die Frage, warum sich Ökostrom nicht von alleine gegen Atom- und Kohlestrom am Markt durchsetzen kann. Die Antwort lautet: Weil diese beiden Energiearten subventioniert werden. Also müsste seine Forderung eigentlich lauten, diese Subventionen abzuschaffen, anstatt noch mehr Subventionen zu fordern. 3. Chinesische Billigimporte von Solarzellen mit Importzöllen zu belegen sei richtig, weil ja sonst Arbeitsplätze gefährdet sind. Dabei könnten doch billigere Solarmodule mehr Leute dazu animieren, sich eben solche aufs Dach montieren zu lassen und so die Energiewende zu beschleunigen. Das vergisst der Autor aber und schreibt stattdessen gegen die billigen Importe an, als wäre er ein deutscher Gewerkschaftler. 4. Der technische Stand der Wärme- und Energielangzeitspeicherung wird viel zu optimistisch dargestellt. Insgesamt tendiert der Autor zu Lösung der Klimaproblematik durch Technik anstatt durch weniger Verbrauch. Vom Rebound-Effekt hat er wohl noch nie gehört. Man liest auch viel zu wenig von ihm gegen die Ausnahmen für "energieintensive Betriebe" im EEG, die mit für die zurzeit hohen Strompreise für Verbraucher verantwortlich sind. 5. Es werden im Buch viele Statistiken zur Menge von durch Windkraft und Solarenergie produziertem Strom genannt, und der Leser hat sich gefälligst zu freuen, dass es immer mehr wird. Einen Grund zur Freude gäbe es aber nur, wenn gleichzeitig kaum noch Kohlestrom produziert würde. Wird er aber, und die absolute Menge sinkt nicht. Ohne eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum wird das auch so bleiben und wir werden trotz Windrädern alle sterben. Insgesamt ist das Buch mit zwei Sternen gut bedient.

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  • Schluss mit der Verdrängung

    Energiewende
    Bri

    Bri

    03. August 2014 um 08:46

    Energieerzeugung ist heute ein großes, zum Teil stark subventioniertes Geschäft, vor allem für Konzerne. Strom wird zu jeder Tages- und Nachtzeit in großen Mengen benötigt, um unser Leben, so wie wir es gewohnt sind, am Laufen zu halten. Die Strommenge, die täglich verbraucht wird, wird trotz der in vielen Haushalten bereits eingesetzten hocheffizienten Geräte nicht weniger.  Die Industrie benötigt den Lebenssaft für ihre Maschinen in rauen Mengen und um diese Industriezweige im Land zu halten, Steuereinnahmen nicht zu verlieren und Arbeitsplätze zu sichern - wie uns die Politik immer angst machend unter die Nase reibt, was passieren würde, wenn die Firmen mehr für ihren Verbrauch zahlten, als bisher - erhalten gerade die Unternehmen, die viel Energie verbrauchen, diese zu günstigen Preisen. Nicht wer Strom "spart" spart bzw. nicht verbraucht wird finanziell entlastet, ganz im Gegenteil. Nach wie vor wird die Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen als unverzichtbar gehalten und gefördert. Brennstoffe, die nur noch sehr begrenzt existieren und unter nicht unerheblichem Aufwand gefördert werden müssen. In Brandenburg werden zum Beispiel ganze Dörfer umgesiedelt, um den Braunkohle-Tagebau, der die Gegend in eine Mondlandschaft verwandeln wird, möglich zu machen. Ob die Vorkommen dieses Vorgehen rechtfertigen, steht nicht zur Debatte. Es wird getan, weil man es kann. Der Preis verödeter Landschaften und entwurzelter Menschen wird einfach hingenommen, denn die dieses Vorgehen entscheiden, sie sind davon ja nicht betroffen. Atomstrom ist trotz der äußerst aufwändigen Erzeugung, hinlänglich bekannter Schwierigkeiten der "Müllentsorgung" und der Tatsache, dass Unfälle in Atomkraftwerken schreckliche, in keinster Weise handelbare Folgen nach sich ziehen, auf dem Markt zu billigen preisen zu haben. Grund dafür sind die staatlichen Subventionen, von denen die meisten Verbraucher nichts ahnen. Erst schlimme Katastrophen von globalem Ausmaß und jahrhundertelang anhaltende Schäden der Umwelt - wie in Fukushima - lassen die Menschen aufhorchen. Für kurze Zeit. Denn eines gelingt uns immer besser: ein Verhalten an den Tag zu legen, das seit Beginn des 20. Jahrhunderts in der Psychologie als Verdrängung bekannt ist. Solange wir nicht selbst direkt betroffen sind, leugnen wir die offensichtlichsten Dinge, wie z. Bsp. die Alternativlosigkeit eines globalen Umdenkens und des damit zusammenhängenden Wandels des eigenen Handelns hinsichtlich einer notwendigen Energiewende. Energiewende so kurz wie deutlich nennt Roger Hackstock sein fundiertes, plausibel informativ und komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar machendes Buch über genau dieses Thema. Man merkt sofort: Dieser Mann weiß, wovon er spricht und kann es zudem klar verständlich transportieren. Nach der Lektüre dieses Buches, das nicht nur den Status quo beschreibt, sondern Mut machende Strategien für die Durchführung der notwendigen Energiewende aufzeigt, fällt es schwer, die unangenehmen Tatsachen zum Klimawandel, zur Knappheit fossiler Brennstoffe, zu den nicht handelbaren Risiken der Atomenergie weiterhin zu verdrängen. Auf der anderen Seite wird klar, wer sich nicht unabhängig macht von der Verwendung fossiler Brennstoffe, macht sich gleichzeitig extrem abhängig von geopolitischen Gegebenheiten.  Das beste Beispiel dafür zeigt sich derzeit in dem drohenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der die Versorgung mit Erdgas aus den dortigen großen Vorkommen nur allzu schnell unmöglich machen würde. Kriege werden heute nicht mehr um Territorien geführt, sondern um Rohstoffe zu sichern, die dem Erhalt des Lebensstandards und des westlichen Konsums dienen sollen.  All das entlarvt Hackstock mit viel Kenntnis der Sachlage und gleichzeitig lockerer Feder. Was dabei besonders ins Auge fällt, ist sein Anliegen, uns keine Angst zu machen, sondern uns einfach auf die einzig mögliche Richtung hinzuweisen, die wir gehen müssen: weg von den fossilen Brennstoffen, hin zu regenerativen Energien.  Ganz unaufgeregt räumt er auf mit dem Irrglauben, wir wären als Verbraucher ohnmächtig; er erzählt von den Pionieren der Erforschung regenerativer Energien und den Möglichkeiten, die jeder und jede Einzelne von uns tatsächlich hat.  Das macht Mut und gibt ordentlich Schwung, die eigenen Einstellungen zu überprüfen. Vor allem aber entlarvt er durch Fakten und Wissen die angst machende Taktik von Regierungen und Konzernen, die uns nach wie vor weismachen wollen, dass wir unseren Strombedarf nur auf die derzeitige Weise decken können, anstelle das Notwendige und einzig Richtige zu tun: Die Erforschung verbesserter Speicherkapazitäten und den weiteren Ausbau der regenerativen Energien voranzutreiben.  Ein wichtiges, fundiertes, informatives Buch, das mit vielen falschen Annahmen aufräumt. Einfach lesen!

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  • Plädoyer für die Energiewende

    Energiewende
    Gulan

    Gulan

    Die Energiewende ist eines der meist diskutierten gesellschaftlichen Projekte der 2000er Jahre. Roger Hackstock war mehr als zehn Jahre lang Geschäftsführer des österreichischen Solar-Branchenverbandes und hat in diesem Buch seine Gedanken und Forderungen aufgeschrieben, wie eine erfolgreiche Energiewende geschafft werden kann. Er beginnt sein Buch mit der Beschreibung des Klimawandels und des Ende des Ölzeitalters. Danach folgt ein Kapitel über die unrühmliche Rolle der Energiekonzerne bei der Energiewende. Es folgt ein kurzer Abriss über die Geschichte der erneuerbaren Energien und ein Ausblick, was die Erneuerbaren in der Zukunft zu leisten imstande sind und wie die Gesellschaft hierfür die richtigen Weichen stellen kann. Der Autor schreibt sehr flüssig und lässt immer wieder persönliche Erlebnisse, Zahlen und Daten oder gute Beispiele einfließen. Im Anhang findet sich eine umfangreiche Literaturliste. Leider verzichtet er aber auf ein Glossar. Bei den vielen Beispielen, die er aufzeigt, wären meiner Meinung nach auch Grafiken und Bilder wichtig gewesen. Das Buch ist ein Plädoyer für die Energiewende, ist aber mir teilweise zu enthusiastisch und zu wenig argumentativ geschrieben, denn an einigen Stellen kratzt es nur an der Oberfläche der Diskussion. Alles in allem halte ich es aber doch für lesenswert.

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    • 5
  • Rezension zu "Energiewende"

    Energiewende
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    Offen, regt zum Nachdenken an und lässt selbst das Negative nicht aus! Ein Buch, dass Zweifler umstimmen und Befürworter bestärken wird. Ich kann nur dazu sagen: "Selber Meinung bilden und lesen!" Inhalt: Die Energiewende hat schon begonnen. Tausende Bürger und Gemeinden erzeugen Energie vor ihrer Haustür aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Sie schließen sich in Genossenschaften zusammen, errichten Solar- oder Windparks. Die Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen hat heute eine Größenordnung erreicht, die für Konzerne zum Problem wird. Überall im Land entstehen viele kleine Kraftwerke, deren Einnahmen nicht in die Kassen der traditionellen Energieversorger fließen. Das Ziel der neuen Konkurrenz ist überdies nicht maximale Rendite, sondern der größte Nutzen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Die Zeit drängt: Es braucht einen Plan für die großflächige Umsetzung der Energiewende. meine Meinung: Diese Buch zeigt ganz klar, dass eine Veränderung her muss. Fossile Brennstoffe zerstören die Umwelt und dieses mal können die Zweifler nicht sagen, dass es sowieso so gekommen wäre, auch ohne menschliche Einflüsse. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wir Menschen an all die Klimaveränderungen Schuld tragen. Jeder von uns ein wenig. Die ersten Grundsteine wurden dafür schon gelegt. Die Energiewende ist bereits im vollen Gange. Roger Hackstock zeigt dem Leser in "Energiewende", wie eine Veränderung nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben unserer Nachfahren verbessert werden kann. Eines, dass mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat, war die Tatsache, dass Ökostrom nicht nur in den Himmel gelobt wird, sondern dass auch die negativen Seiten gezeigt werden. Man kann sich als Leser eine eigene Meinung bilden, dabei ist es egal, ob man vor dem Lesen ein Ökostrom-Befürworter oder ein Gegner war. Man beginnt mit der gegenwärigen Situation, taucht ab und an in die Vergangenheit ein und bekommt Dinge für die Zukunft erklärt. Ein Buch, dass zum Nach- und zum Mitdenken anregt. Die Schreibweise hat zwar einen gewissen Standard, aber es ist verständlich geschrieben. Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Energiewende zu verstehen, man muss einzig und alleine eine Interesse gegenüber diesem Thema haben. Mir ist bewusst, dass Atomstrom oder fossile Brennstoffe noch lange ein wichtiger Bestandteil unserer Stromgesellschaft darstellen wird, aber der erste Schritt wurde für eine grünere Welt bereits gemacht und stetig folgen weitere, denn wie hat Mahatma Gandhi einmal gesagt: "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt". Fazit: Es ist einfach lesenswert! Informativ, offen und ehrlich! Klare 5 von 5 Sterne von mir, da es mich zum weiteren Umdenken angeregt hat!

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    • 3
    disadeli

    disadeli

    11. July 2014 um 20:04
  • Bitte wenden!

    Energiewende
    disadeli

    disadeli

    Der Autor schreibt in seinem Dank, dass er sich freuen würde, wenn er „einen lebendigen Beitrag zur aktuellen Diskussion […] wie es mit der Energiewende weitergehen soll“ leisten könnte. Das ist mit diesem Buch auf jeden Fall gelungen. Man erfährt von den Anfängen, politischen Hintergründen und unterschiedlichen Machtspielen, von Hoffnungen und Problemen bei der Umsetzung des Wechsels auf erneuerbare Energien. Alles ist in einen angenehmen Schreibstil verpackt. Ein Sachbuch, das wirklich angenehm zu lesen ist. Inhaltlich gut strukturiert und optisch ansprechend wird als i-Tüpfelchen jedes Kapitel mit einem passenden Zitat eingeleitet. Zur Energiewende bekommt man viele Informationen, gute Praxisbeispiele und Anregungen. Am Ende des Buches finden sich zahlreiche Links zur weiteren Lektüre. Trotzdem es sich um ein Buch aus Sicht eines für die erneuerbaren Energien Begeisterten handelt, mangelt es ‚Energiewende‘ nicht an kritischen Betrachtungen. Für mich war es eine Bereicherung, dieses Buch zu lesen. Es sei jedem empfohlen, der sich auch nur ein wenig für erneuerbare Energien und die Energieversorgung in der Zukunft und für die Zukunft allgemein interessiert.

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    19. June 2014 um 20:23
  • Buchverlosung zu "Energiewende" von Roger Hackstock

    Energiewende
    Energie

    Energie

    Liebe Leser und Leserinnen, da mein Buch "Energiewende" offenbar vielen gut gefallen hat - 15 Rezensionen auf Lovelybooks mit 5 Sternen! - möchte ich zum Welttag des Buches (23. April) fünf handsignierte Exemplare meines Buches verlosen. Warum ich dieses Buch geschrieben habe? Tausende Bürger und Gemeinden haben begonnen, Energie vor ihrer Haustür aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse zu erzeugen. Sie schließen sich in Genossenschaften zusammen, errichten Solar- oder Windparks. Überall im Land entstehen viele kleine Kraftwerke, deren Einnahmen nicht in die Kassen der traditionellen Energieversorger fließen. Das Ziel der neuen Konkurrenz ist überdies nicht maximale Rendite, sondern der größte Nutzen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Doch erneuerbare Energie hat eine Größenordnung erreicht, die ins System eingreift und vieles durcheinander bringt. Die Zeit drängt: Es braucht einen Plan, wie es mit der Energiewende weitergehen soll, um sie großflächig umzusetzen. Darum geht es in dem Buch, oder um es mit den Worten der Leserin "Anchesenamun" zu sagen: "Interessante Fakten, man lernt viel Neues. Ein Muss für Befürworter UND Gegner der Energiewende!" So könnt ihr an der Verlosung teilnehmen: Schreibt einen kurzen Kommentar, wie es euch geht mit der Energiewende. Jedes Posting nimmt an der Verlosung teil. Los geht´s: bis 30. April 2014 könnt Ihr posten und mit ein wenig Glück eines von fünf signierten Exemplaren von "Energiewende" gewinnen. Viel Glück! PS: Wer es vielleicht schon gelesen hat, kann auch gern voten bei "Die besten Sachbuch Neuerscheinungen 2014" - dzt. ist "Energiewende" auf Platz 5   ;-) http://www.lovelybooks.de/buecher/sachbuch/Die-besten-Sachbuch-Neuerscheinungen-2014-1069735861/

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    • 44
  • Verständlicher kann man Energiewende nicht erklären

    Energiewende
    Fraenzi

    Fraenzi

    03. June 2014 um 18:55

    Energiewende - ein Begriff den jeder bereits gehört und bestimmt auch verwendet hat. Sei es nun im positiven oder negativen Sinne. Doch was steckt eigentlich dahinter? Genau diese Frage stellt und beantwortet Roger Hackstock in seinem Buch "Energiewende". Dabei werden sämtliche Ansichten der verschiedenen Interessengruppen beleuchtet und erklärt. Sei es nun der Wille der Energiekonzerne das derzeitige System (mit fossilen Energien) aufrecht zu erhalten oder die normale Bevölkerung, die geringe Energiekosten und eine Zukunft für nachfolgenden Generationen anstrebt. Auch die Politik, scheinbar mit dem gleichen Wissen wie jeder von uns ausgestattet, wird nicht außen vor gelassen. Das Buch beschreibt in einer verständlichen, beispielreichen Art und Weise, dass Energiewende gar nicht so unmachbar ist, wie es uns eingetrichtert wird. Und wer hätte gedacht das bereits vor 100 Jahren davor gewarnt und vor Jahrzehnten die Energiewende gestartet wurde? Zudem wird der Leser von vielen Zahlen überrascht, die zeigen, wie weit Europa bereits ist und wie weit wir in den nächsten Jahren kommen könnten. Bereits auf den ersten Seiten wird deutlich, dass Herr Hackstock vom Fach ist. Da überrascht es nur noch mehr, dass das Buch für jedermann verständlich und anschaulich formuliert ist. Wer also mit offenen Augen durch die Welt geht und sich auch für die Energiewende interessiert, wird kaum um dieses Buch herum kommen. Es ist sowohl als Einstiegslektüre als auch zur Erweiterung bereits vorhandenen Wissens sehr gut geeignet.

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  • Energiewende

    Energiewende
    jackdeck

    jackdeck

    15. May 2014 um 10:16

    Die Energiewende hat schon begonnen und schreitet rasant voran. Der Autor Ingenieur Roger Hackstock war von 2002 bis 2013 Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar und arbeitet heute u. a. als freiberuflicher Energiepolitik-Berater. In seinen Buch veranschaulicht er auf verständliche Weise das Thema welches zwar in aller Munde ist doch so richtig was dafür tun fällt den meisten schwer. Offen und schonungslos zieht er Bilanz wie mit den schwindenden Energie- Ressourcen die letzten  Jahre gehaushaltet wurde. Was die wetterkapriolen der letzten Jahre mit unserem Planeten machen und welche Rolle die Politik dabei spielt  alles wird fachlich fundiert durchleuchtet und für Otto Normal Bürger verständlich erläutert. Der Hauptaugenmerk liegt  bei den erneuerbaren Energien und wie wichtig es ist sie weiter auszubauen um endlich unabhängig von Kohle, Erdgas, Öl  und Atomstrom zu werden. Ob dies nun in Biomasse, Solarenergie oder Windkraft geschieht hängt vom jeweiligen  Standpunkt ab, wichtig ist nur es muss etwas geschehen und jeder Einzelne hat die Verantwortung für sich und die nachfolgenden Generationen zu handeln. Egal ob im Kleinen bewusster den Energieverbrauch zu drosseln oder autarke Energieformen wie Solarzellen oder genossenschaftliche Zusammenschlüsse.  Ein wirklich aufschlussreiches Buch welches nicht staubtrocken daher kommt und durch sein fundiertes fachliches Wissen glänzt. Ich kann dieses Buch wirkliche jeden empfehlen der sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen und informieren will

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  • Leserunde zu "Energiewende" von Roger Hackstock

    Energiewende
    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Das Solarzeitalter kommt. Jetzt! Worum geht's? Die Energiewende hat schon begonnen. Tausende Bürger und Gemeinden erzeugen Energie vor ihrer Haustür aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Sie schließen sich in Genossenschaften zusammen, errichten Solar- oder Windparks. Die Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen hat heute eine Größenordnung erreicht, die für Konzerne zum Problem wird. Überall im Land entstehen viele kleine Kraftwerke, deren Einnahmen nicht in die Kassen der traditionellen Energieversorger fließen. Das Ziel der neuen Konkurrenz ist überdies nicht maximale Rendite, sondern der größte Nutzen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Die Zeit drängt: Es braucht einen Plan für die großflächige Umsetzung der Energiewende. Lokale Initiativen und Kleinversorger müssen zu einen Gesamtkonzept zusammengefasst werden, auch neue Technologien und neue Regeln für die Energiewirtschaft sind erforderlich. Was braucht es, um die Versorgung mit Öko-Strom und -Wärme rund um die Uhr zu gewährleisten? Wie funktioniert der Transport, wie die Speicherung der Überschüsse? Wird Energie dann teuer? Anhand vieler persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen schildert der Autor die Entwicklung umweltfreundlicher Energien seit den 1970er-Jahren und gibt einen spannenden Ausblick auf das kommende Jahrzehnt, in dem die Energiewende konkret wird. Erscheinungstermin: 12. Februar 2014 Roger Hackstock Geboren 1963, Studium der Elektrotechnik, Schwerpunkt Umwelttechnik, an der TU Wien. Von 2002 bis 2013 Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Mit dem ersten solaren, nur bei Sonnenlicht sichtbaren Jahresbericht sorgte er 2012 in der Werbebranche weltweit für Aufsehen. Seit 2013 Mitglied im europäischen Energiewirtschafts-Think-Tank Energy Academy und freiberuflicher Energiepolitik-Berater. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde: Wenn ihr mehr über die Energiewende erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 10. Februar 2014 für eines von 20 Leseexemplaren von "Energiewende" Sagt uns, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    • 325
  • Energiewende

    Energiewende
    Blaustern

    Blaustern

    03. April 2014 um 21:35

    Der Autor Roger Hackstock bringt in seinem Sachbuch „Energiewende“ ein sehr wichtiges Thema zur Sprache. Erneuerbare Energien werden vorgestellt, wie Solar- und Windkraft, die es schon seit den 70er Jahren gibt, der Fortschritt jedoch immer wieder eingedämmt wurde von Großunternehmen der Ölbranche und Politikern, die selbst daraus einen Nutzen zogen. Geld regiert die Welt und zerstört unsere Umwelt mit jedem Tag mehr. Aber die Energiewende ist nun zum Glück nicht mehr aufzuhalten, und die großen Energiekonzerne täten gut daran, möglichst bald die Seiten zu wechseln, sonst ist der Zug abgefahren. Die Vorkommen an Erdöl und Erdgas gehen so langsam zur Neige, was rettend für unser Klima sein kann. Es ist erschreckend, zu lesen, inwieweit die Auswirkungen dessen sich schon auf das Klima ausgeweitet haben. Dieses informative Buch rüttelt wach, die Verdrängung nicht weiter zuzulassen und gibt auch Anregungen, was jeder selbst dafür tun kann. Es liest sich flüssig trotz all der Fakten und stimmt sehr nachdenklich. Nach den einzelnen kurzen Kapiteln muss man immer wieder innehalten und das Gelesene überdenken bevor man sich dem nächsten Kapitel widmen kann. 

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  • tolles Sachbuch über die bereits begonnene Energiewende

    Energiewende
    lisam

    lisam

    26. March 2014 um 17:03

    Die Energiewende hat schon begonnen und diesem Thema widmet sich das Sachbuch von Roger Hackstock.   Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es verständlich geschrieben ist und mich zum Nachdenken gebracht hat und mich noch immer beschäftigt. Es wird anschaulich die Geschichte der erneuerbaren Energie und des Klimawandels geschildert, die weiter zurückreicht, als ich vermutet hätte. Weiters den derzeitigen Stand und die Probleme, die für die Zukunft gelöst werden müssen. Anschaulich wird auch geschildert, wie die Politik und die traditionellen Energieversorger mit erneuerbarer Energie umgehen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für jeden der sich für das Thema interessiert gleichgültig mit welchem Wissensstand, da verschiedene Themen und Beispiele sehr anschaulich beschrieben werden. 

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  • Rezension zu "Energiewende" von Roger Hackstock

    Energiewende
    Millie

    Millie

    25. March 2014 um 20:59

    "...Geht einer allein auf die Straße, ist es nur ein Traum. Gehen viele gemeinsam, ist es der Anfang von etwas Neuem..." S. 177 Dieser Satz hat mir besonders gut gefallen, weil er die Hoffnung auf Veränderung in sich birgt. In seinem Buch "Energiewende" greift Roger Hackstock ein wichtiges Thema auf. Dass die Vorkommen fossiler Brennstoffe nicht unendlich sind und dass das Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas durch den CO2-Ausstoß für die Klimaveränderung verantwortlich ist, weiss mittlerweile eigentlich jeder - aber immer noch sind diese unumstößlichen Tatsachen sehr gut verdrängtes Wissen. Beginnend in den 1970er-Jahren erzählt Hackstock von den Pionieren der Solar- und der Windenergie, von frühen Fortschritten und späteren Rückschritten, von schon Erreichtem und von dem was möglich wäre. In einem erzählenden Tonfall führt der Autor den Leser durch die letzten ca. 35 Jahre, in denen sich schon so viel in Sachen Umwelt- und Klimaschutz getan hat - aber immer noch lange nicht genug. Wir könnten im Hinblick auf die Nutzung erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmegewinnung schon viele Schritte weiter sein, wenn der Wandel nicht immer wieder ausgebremst würde: von Leuten und Unternehmen, die finanziell davon profitieren, dass alles so weiterläuft wie bisher - immer getreu dem Motto "nach uns die Sintflut". Obwohl Roger Hackstock den Leser mit Zahlen und Fakten und wichtigen Informationen geradezu vollstopft, schafft er das große Kunststück, dies auf sehr gut lesbare, ja fast schon unterhaltsame Art und Weise zu machen. Durch die recht kurz gehaltenen Kapitel gibt es für den Leser reichlich Verschnaufpausen, und nach jedem Abschnitt hatte ich ein Aha-Erlebnis: "und schon wieder etwas Interessantes erfahren, was ich vorher nicht wusste oder was mir einfach nicht so klar war..." Im Anhang des Buches findet der daran interessierte Leser ein sehr umfangreiches Literaturverzeichnis. Allerdings hätte ich mich über ein paar Bilder und Diagramme gefreut, zur Auflockerung und um manche Zusammenhänge noch mehr zu veranschaulichen. Mein Fazit: Ein informatives und auch für Neulinge im Hinblick auf Energiewirtschaft und Energiepolitik sehr gut lesbares Sachbuch zu einem wichtigen Thema!

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  • Rezension: "Energiewende" von R. Hackstock

    Energiewende
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    23. March 2014 um 20:42

    Zum Inhalt: Der Ingenieur Roger Hackstock war von 2002 bis 2013 Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar und arbeitet heute u. a. als freiberuflicher Energiepolitik-Berater. In seinem Buch „Energiewende. Die Revolution hat schon begonnen“ zeigt er auf, dass die erneuerbaren Energien wie Solar- und Windkraft auf dem Vormarsch sind, es jedoch noch viel zu tun gibt, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. Meine Meinung: Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich mich bislang diesem Thema noch nicht so intensiv gewidmet hatte. Mit diesem Buch wollte ich das endlich ändern, denn wer sich um die Natur sorgt, darf vor dem Problem der zukünftigen Energieversorgung nicht die Augen verschließen. Da ich ein absoluter Idiot bin, was technische Angelegenheiten betrifft, musste für mich etwas her, das für Laien geschrieben ist. So war ich wirklich froh, dass mich hier kein elitäres Fachgequatsche erwartete. Der Autor schafft es, ein schwieriges und komplexes Thema so aufzuarbeiten, dass es auch Laien wie ich verstehen. Hierbei muss vielleicht noch erwähnt werden, dass Roger Hackstock nicht diskutiert, ob die Energiewende nötig ist, er spricht sich ganz klar dafür aus, zeigt Potentiale, aber auch Schwachstellen auf. Der Schreibstil ist flüssig, dennoch liest man dieses Buch nicht einfach mal runter wie einen Unterhaltungsroman. Ich habe es öfter weggelegt, um die vielen Informationen erstmal zu verarbeiten. Man denkt über das Gelesene nach und reflektiert das eigene Verhalten. Ich habe mit diesem Buch sehr viel Neues und Erstaunliches gelernt. Z. B. zählt der Autor einige konkrete Fälle von starken Klima- und Wetterveränderungen auf, die mir gar nicht so bewusst waren. Vielleicht habe ich von diesen mal am Rande etwas in den Medien mitbekommen (und schnell wieder vergessen), aber dass es so heftig ist, dass z. B. im Winter 2009 die Temperaturen in Österreich innerhalb weniger Tage zwischen 16 Grad und -24 Grad schwankten, erstaunte und schockierte mich. Wusstet ihr, dass bereits Jimmy Carter 1979 eine thermische Solaranlage auf dem Weißen Haus installieren ließ, die jedoch 1986 wieder von Ronald Reagan, Verfechter fossiler Energien, wieder entfernt wurden? Dass schon vor über 25 Jahren der Schweizer Ingenieur Josef Jenni ein komplett durch Solarenergie versorgtes Haus baute? Inwieweit diese Fakten nun überraschend für jemanden sind, der sich schon intensiver mit der Energiewende beschäftigt hat, kann ich nicht sagen. Ich habe meinen Freund, der als Ingenieur im Solarbereich arbeitet, ab und zu gefragt, ob er dieses und jenes wusste, und er antwortete oft mit „Ja“. Ich selbst kenne mich jedoch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ganz schlecht aus, und für mich war fast alles, was ich hier an Informationen aufgenommen habe, neu. Auch wurden hier endlich ein paar Begriffe erklärt, die ich vorher schon oft gehört, aber nie so recht verstanden habe, z. B. „Fracking“. Natürlich kann man sich diese Informationen auch selbst zusammensammeln, aber ich fand es sehr angenehm, in diesem Buch alles in Portionen nach und nach serviert zu bekommen. Lediglich gefehlt hat mir hier der visuelle Aspekt. Ich bin jemand, der Zahlen und Fakten gerne mal mit Hilfe einer Grafik oder eines Diagrammes präsentiert bekommt. In diesem Buch gibt es keine einzige Abbildung, was ich etwas schade finde. Manchmal ließ sich eine Aufzählung von nackten Zahlen nicht vermeiden, und ich konnte diese oft nicht richtig einschätzen und verarbeiten. Hier hätte mir vielleicht eine Visualisierung weitergeholfen. Manchmal hätte ich mir auch die eine oder andere Fußnote gewünscht. Zwar findet sich im Anhang ein 20 Seiten starkes, alphabetisch sortiertes Literaturverzeichnis, was ich richtig klasse finde. Aber an manchen Stellen hätte mir ein direkter Verweis zur jeweiligen Quelle gefallen. Roger Hackstocks „Energiewende. Die Revolution hat schon begonnen“ informiert, schockiert, klärt auf, rüttelt wach und motiviert den Leser, daran zu glauben, dass die Menschheit durchaus das Potential besitzt, sich zukünftig komplett durch erneuerbare Energien zu versorgen. Es bedarf noch viel Aufklärungs- und Überredungsarbeit, aber die Weichen sind bereits seit Langem gestellt. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für alle Zweifler sein, denn hier bekommen sie die Argumente und Fakten um die Ohren, die nötig sind, um sie endlich zu einem Umdenken zu bewegen!

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  • Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten

    Energiewende
    Grandville

    Grandville

    20. March 2014 um 22:12

    "Energiewende - die Revolution hat schon begonnen" richtet sich an den interessieren Laien, der sich mit dem Thema "Erneuerbare Energien" vertraut machen möchte. Auch Skeptikern kann man das Buch ans Herz legen, denn der Autor schafft es, nicht nur einen Rückblick auf die Geschichte der Erneuerbaren Energien zu machen, sondern zeigt auch eine Bestandsaufnahme der Gegenwart und gibt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft, wie sie möglich sein könnte. Nebenbei gibt es noch Anstöße um selbst Zuhause aktiv zu werden -  für all jene, die bisher aus ihrem gewohnten Trott nicht ausgebrochen sind. Das alles schafft der Autor in einem sehr flüssig und gut zu lesenden Stil. Nicht von oben herab, sondern nah am Leben erzählt der Autor auch von persönlichen Beobachtungen und Erinnerungen um das Thema zu verdeutlichen. Erst durch die Lektüre dieses Buches ist mir bewusst geworden, wie weit die Entwicklung in diesem Bereich im Grunde ist und wie seit Jahren der Durchbruch verhindert wird. An vielen Beispielen, hauptsächlich aus Österreich und Deutschland, werden die Entwicklungen und Möglichkeiten der verschiedenen Energiegewinnungsmethoden vorgestellt und ich war erstaunt darüber, wie zahlreich die Möglichkeiten und wie hoch die Ausbeute an Energie überhaupt ist. Das im Grunde einzige Problem, dass noch gelöst werden muss, ist die Speicherung der Energie. Ein fast gelöstes Problem, dann steht der Energiewende nur noch der Lobbyismus im Weg - die letzte Hürde. Denn der Autor hat recht: die Energiewende ist schon da. Sie kann nur noch verzögert, aber nicht mehr verhindert werden. Der Tag wird kommen, an dem wir kein Atomkraftwerk mehr brauchen. Kein Benzin. Mit jedem Tag, rückt er näher und er ist hoffentlich nicht mehr weit entfernt. Ein sehr gut zu lesendes Sachbuch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte. Der einzige Nachteil: leider überhaupt kein Bildmaterial. Das ist das einzige, was ich dem Buch ein wenig negativ ankreiden möchte. Gerade für Laien wäre das ein oder andere Bild hilfreich gewesen. Ich kann das Buch weiterempfehlen.

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  • Das Buch sollte nicht nur gelesen, sondern studiert werden

    Energiewende
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2014 um 21:12

    Inhalt  „Die Energiewende hat schon begonnen. Tausende Bürger und Gemeinden erzeugen Energie vor ihrer Haustür – aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Sie schließen sich in Genossenschaften zusammen, errichten Solar- oder Windparks. Die Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen hat heute eine Größenordnung erreicht, die für Konzerne zum Problem wird. Überall im Land entstehen viele kleine Kraftwerke, deren Einnahmen nicht in die Kassen der traditionellen Energieversorger fließen. Das Ziel der neuen Konkurrenz ist überdies nicht maximale Rendite, sondern der größte Nutzen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Die Zeit drängt: Es braucht einen Plan für die großflächige Umsetzung der Energiewende. Lokale Initiativen und Kleinversorger müssen zu einen Gesamtkonzept zusammengefasst werden, auch neue Technologien und neue Regeln für die Energiewirtschaft sind erforderlich. Was braucht es, um die Versorgung mit Öko-Strom und -Wärme rund um die Uhr zu gewährleisten? Wie funktioniert der Transport, wie die Speicherung der Überschüsse? Wird Energie dann teuer? Anhand vieler persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen schildert der Autor die Entwicklung umweltfreundlicher Energien seit den 1970er-Jahren und gibt einen spannenden Ausblick auf das kommende Jahrzehnt, in dem die Energiewende konkret wird.“ Meinung  Spannende Sachbücher gibt es nicht? Oh doch, die gibt es! Und „Energiewende“ gehört definitiv dazu. Schonungslos und direkt zeigt das Buch den Zustand unserer Energiepolitik, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Schuldgefühle, Scham und Ärger - all das fühlte ich während der Lektüre des Buches. Schuldgefühle und Scham, weil ich an vielen Stellen meine eigene Schwäche erkannte und einsehen musste, dass auch ich persönlich in einigen Bereichen noch großen Verbesserungsbedarf habe. Ärger aufgrund der Tatsache, dass schon so viel seit so langer Zeit bekannt ist und sich dennoch einfach nichts ändert. Das sehr verständlich geschriebene Buch regt auf jeden Fall zum Nach- und Umdenken an und erfüllt damit definitiv seinen Zweck. Fazit  Am besten nicht nur lesen, sondern studieren! Und nach dem Lesen bitte nicht gleich wieder vergessen. 5/5 Sterne von mir. 

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