Roger Schmelzer Die besten zehn Sekunden meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Die besten zehn Sekunden meines Lebens“ von Roger Schmelzer

'Ein witziges Buch – und ein Topthema fürs Party- oder Selbstgespräch: Was würde man ändern, wenn man’s könnte?' annabelle
Kann man in nur zehn Sekunden die Chance auf ein Leben mit seiner Traumfrau spektakulär vermasseln? Jawohl, muss Chris Mackenbrock erfahren, man kann – und wie!
12. März 1983, 7 Uhr 53 und 20 Sekunden: Das Schicksal hält die Luft an. Der sechzehnjährige Chris bekommt eine der Chancen, die einem das Leben nur alle paar Jahrzehnte bietet. Wenn er sich richtig entscheidet, könnte er endlich cool, sportlich und schlank werden – und vor allem das Herz seiner Klassenkameradin Kathleen erobern. 12. März 1983, 7 Uhr 53 und 30 Sekunden: Alles vorbei! Chris hat die große Gelegenheit verpasst. Aber Chris gibt nicht auf. Immer wieder kreuzt sein Weg den seiner großen Liebe. Dabei bleibt ihm wenig erspart, denn dieser führt ihn in die geheimnisvolle Welt der Katholischen Landjugend, splitternackt unter das Bett seiner Traumfrau, mit einer Pantomimengruppe auf Kirchentage, in die politischen Wirren der neu gegründeten Grünen Partei, auf die Pfingstdemonstration von Wackersdorf, in die Welt der Endlosstudenten und schließlich sogar in die Niederungen der TV-Unterhaltung. Aber egal, was Chris auch anstellt, es gelingt ihm einfach nicht, sein Leben wieder in die Spur zu kriegen. Kann es wirklich sein, dass man manche Chancen nur einmal bekommt? Nein! Chris Mackenbrock jedenfalls kriegt eine zweite. Denn eines Morgens ist wieder der 12. März 1983, 7 Uhr 53, das Schicksal hält die Luft an – und wenn sich Chris diesmal richtig entscheidet, kann alles anders werden. Unfassbar komisch und entwaffnend ehrlich erzählt Roger Schmelzer von den kleinen Dingen im Leben und ihrer Bedeutung für das ganz große Glück.

Gut zu lesen, aber hält leider nicht, was es verspricht.

— Schmunzlmaus

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  • Zehn Sekunden

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Giselle74

    01. October 2017 um 12:29

    Ein Teenager lernt den Ernst des Lebens kennen und wir bekommen eine Einführung in das heute herrschende Idealbild: Erfolgreich ist nur, wer smart und schlank ist. Das war zumindest der erste Gedanke, der mir beim Lesen des Klappentextes durch den Kopf schoß. Der zweite war: hoffentlich ist es nicht nur ein Adrian Mole-Abklatsch mit Murmeltier-Anwandlungen. Ist es erfreulicherweise beides nicht! Das Buch entwickelt sich nach dem entscheidenden Moment völlig anders, als ich erwartet habe und ist eigentlich ein Plädoyer dafür, das Leben zu nehmen, wie es nunmal ist und nicht die Zeit damit zu verschwenden, unerfüllbaren Träumen hinterherzuhängen - denn wehe! sie werden erfüllt... Außerdem werden die 80iger Jahre ausgesprochen naturgetreu und liebevoll wiederbelebt und mehr als einmal habe ich darüber leise schmunzeln müssen. Insgesamt also ein Buch mit durchaus überraschenden Entwicklungen und einem angenehm zu lesenden Stil. Nur grandios lustig und unfassbar komisch, wie im Klappentext angekündigt, konnte ich das Ganze nicht finden. Aber das ist ja, wie so vieles, Geschmackssache...

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  • 16 über Nacht!

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Schmunzlmaus

    08. June 2017 um 11:47

    Inhalt:Chris Mackenbrock ist 16 und übergewichtig. An einem Morgen im März 1983 verpasst er die Chance, zweiteres zu ändern, dadurch sein Leben ganz neu zu ordnen und seine Traumfrau zu erobern. So jedenfalls sieht er es. Von da an geht jeder Versuch schief, sich seiner Traumfrau zu nähern und sie zu erobern und auch in seinem Leben geht einiges nicht so, wie er es sich erträumt hatte.Kurz vor seinem 40. Geburtstag bekommt er die Chance diesen Fehler zu korrigieren. Er erwacht im Körper seines 16jährigen Ich und kann mit dem Wissen eines 40jährigen alles noch einmal erleben und seine Fehler korrigieren. So ergreift er auch die Chance, die sich ihm an diesem Morgen bietet und die schlimmsten 10 Sekunden seines bisherigen Lebens scheinen die besten 10 Sekunden seines Lebens zu werden.Dann muss Chris jedoch feststellen, dass im Leben nicht alles so läuft, wie man es plant und dass er damit nicht nur sein Leben von Grund auf ändert... Mehr soll dazu nicht verraten werden. Meine Meinung:Ich war total begeistert, als ich nach der Leseprobe tatsächlich auch das Buch bei vorablesen.de bekommen habe. Der Schreibstil, der schon in der Leseprobe angenehm zu lesen war, zieht sich durch das ganze Buch. Es wird in Form von Memoiren geschrieben, aufgelockert durch gelegentliche Sitzungsprotokolle und Tagebucheinträge. Dadurch liest sich das Buch sehr flüssig.Wenngleich ich an manchen Stellen schmunzeln musste und man sich - auch durch den Schreibstil - gut in Chris' Lage hineinversetzen kann, schließlich haben wir sicher alle so unsere Schlüsselerlebnisse im Leben, von denen wir denken: Hätte ich mich nur da anders entschieden, wäre mein Leben ganz anders verlaufen, fand ich das Buch nicht, wie auf dem Umschlagtext beschrieben unfassbar komisch. Nach einer Weile hatte ich das Gefühl, ich lese einen Jugendroman. Irgendwann wartete ich nur noch auf den Befreiungsschlag, den Moment, in dem sich alles ändern sollte. Der kam ja dann auch mit dem zweiten Teil. Von da an wurde es wieder etwas interessanter.Im Buchladen hätten mich die Umschlaggestaltung und der Klappentext sicher angesprochen und speziell, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hätte ich mir das Buch bestimmt gekauft, bin aber froh, dass ich das nicht machen musste, sondern zu den Auserwählten zählte, die ein Gratis-Exemplar geschickt bekamen.Alles in Allem:Lässt sich gut lesen, man kann sich auch nach längeren Lesepausen wieder gut hineinfinden - also zum Beispiel für Pendler eine angenehme Lektüre, aber nicht der Kracher, den die Leseprobe und der Umschlag vermuten lassen.

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  • Ich möchte mein Leben nicht im Nachhinein ändern können..

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    badwoman

    29. December 2015 um 23:33

    Chris ist überzeugt, in seiner Schulzeit einen folgenschweren Fehler begangen zu haben: Er ist nicht auf Marks Angebot eingegangen, mit ihm regelmäßig zu joggen und dadurch so dick geblieben, wie er nun mal ist. Dadurch, denkt er, kann er seine vermeintliche Traumfrau nicht erobern und auch sonst wäre sein Leben ganz anders und natürlich besser verlaufen. Als das Schicksal ihm nach 23 Jahren die Chance bietet, diesen Fehler wieder gut zu machen, indem Chris eine Zeitreise in seine eigene Vergangenheit macht, ergreift er seine Chance: Diesmal verabredet er sich mit Mark zum Joggen, erobert seine Traumfrau und ist mit ihr, bzw. sie mit ihm - unglücklich! Das Buch ist mit viel Sprachwitz geschrieben. Es bietet einige Überraschungen - wer rechnet schon damit, Chris in seiner eigenen Vergangenheit wieder zu finden? Manchmal entstehen allerdings auch einige Längen, wo der Leser schon mal etwas ungeduldig wird und wissen möchte, wie es denn nun endlich weitergeht. Insgesamt hat die Geschichte mir aber sehr gut gefallen, und ich habe das Buch immer wieder gerne zur Hand genommen und bis in die Nacht darin gelesen. Ein gutes Zeichen!

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    -Rosie-

    19. December 2011 um 17:51

    Chris' Teenagerjahre haben mir gut gefallen, weil ich erstaunlich viel Wahrheit darin entdeckt habe. Vor allem über unglückliche Jugendlieben. Dann ging es langsam aber sicher bergab. Der ganze Rest des ersten Teils war irgendwie nur eine Vorbereitung auf den zweiten. Die Idee des zweten Teils ist ja sowas von abgedroschen,( eigentlich hätte ich mir ja denken können, dass soetwas kommen würde) und dann war es nicht mal mehr sonderlich lustig. Mit dem Ende war ich dann aber wieder zufrieden, ohne diese kleine überraschende Wendung wäre mir das alles im nachhinein ziemlich belanglos vorgekommen. Trotzdem bin ich froh das Buch gelesen zu haben, weil ich tatsächlich etwas dabei gelernt habe, auch wenn das irgendwie auch abgedroschen klingt.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2011 um 11:27

    In dem Roman geht es um Chris Mackenbrock, knapp 40 Jahre alt, der seit der Teenagerzeit einer verpassten Gelegenheit nachtrauert, von der er meint, dass es die besten zehn Sekunden seines Lebens gewesen wären, wenn er sie angenommen hätte. Chris ist übergewichtig und wird von Mark 1983 gefragt, ob dieser nicht in Zukunft mit ihm zur Schule joggen möchte. Chris sagt "nö" und das verfolgt ihn eben bis zum Rest des Lebens. Er meint, wenn er es getan hätte, hätte er seine Traumfrau Kathleen für sich gewinnen können, er hätte nicht mit "Ersatzfrau" Bea vorlieb nehmen müssen und auch seine Karriere wäre komplett anders verlaufen. Dieses "Warum habe ich nicht JA gesagt" zieht sich durch den ganzen ersten Teil des Buches. Chris bekommt aber kurz vor seinem 40. Geburtstag die Chance sein Leben komplett zu drehen und evtl. vermurkste Gelegenheiten neu anzugehen... Da man leider nicht wirklich noch mehr zu dem 2. Teil schreiben kann ohne die Überraschung zu nehmen, kommt hier schon mein Fazit: Roger Schmelzer ist mit Die zehn besten Sekunden meines Lebens ein kurzweiliges Buch gelungen. Es lässt sich schnell und flüssig lesen, der Stil ist klar und einfach. Mir persönlich war das Gejammer nach Kathleen und die ständige Frage nach dem "Warum habe ich dieses und jenes nicht anders gemacht?" eindeutig zu viel, dennoch gab es einige Stellen zum Schmunzeln. Der zweite Teil des Buches kam überraschend und hat dann auf den letzten Seiten noch ein wenig Schwung in die Geschichte gebracht. Alles in allem kann man es gelesen haben, muss es aber nicht unbedingt.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    kolokele

    25. August 2011 um 12:54

    Die Leseprobe fand ich gut, da ich zumindest einen Teil meiner Kindheit wiederentdeckt hab, wenn auch keinen, an den man sich gern erinnert, Stichwort: Sportunterricht. Chris ist nömlich ein dicker Jugendlicher und so gewinnt er im Sport keinen Pokal, er versucht es mit Selbstironie zu überspielen, zumindest lacht man dann mehr mit ihm als über ihn. Die Chance, mit einem sportlichen Klassenkamerade regelmäßig morgens joggen zu gehen, lässt er daher logischerweise ungenutzt vorbeiziehen. Eigentlich nicht tragisch. Doch für Chris bedeutet das, er bleibt weiter dick, und weil er dick ist, bekommt er nicht die Frau, die er will, die ihn wohl ganz nett findet...aber er ist eben dick. So wird der Moment, indem er das ANgebot ausschlug für ihn zu DER verpassten Chance seines Lebens, immer wieder denkt er darüber nach...er ist überzeugt, hätte er ja gesagt, wäre alles anders gekommen. Wäre es? Ohne zuviel verraten zu wollen, er bekommt quasi eine weitere Chance, diesmal reagiert er "richtig", ob das nun alles verändert, in die richtigen Bahnen laufen lässt oder nicht, möchte ich mal offen lassen. Das Buch ist kurzweilig, unterhaltsam, stellenweise wirklich witzig und man kann sich vielleicht mal selbst die Frage stellen, ob es so entscheidende Momente im eigenen Leben gab oder ob es sowas nie gibt, ob man vielleicht verpasste Chancen oft überbewertet. Zum Ende hin gab es eine Stelle, die ich nicht so gelungen fand, aber dem Autor ist es gelungen, die ganze Sache zu einem guten Schluß zu bringen, ein bisschen darf man sich seinen Teil noch dazu denken, aber das ist ja auch nicht das Schlechteste.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    rwe25

    11. July 2011 um 22:35

    Im Urlaub hat man viel Zeit zum Lesen. Und wenn es sich dabei noch um solch amüsante und kurzweilige Lektüre wie Roger Schmelzers Die besten zehn Sekunden meines Lebens handelt, dürfte der Urlaub nie aufhören. Kann man sich sein zukünftiges Leben in 10 Sekunden dermaßen verbauen, dass es völlig andere Bahnen einschlägt als die, die man sich vorgestellt hat? Chris Mackenbrock, 16 Jahre alt, Kumpeltyp und ziemlich dick, steht plötzlich seiner Traumfrau gegenüber, wird aber als Junge nicht wahrgenommen. Wie wäre das Leben verlaufen, hätte er diese eine Situation nicht vergeigt? Mit viel Augenzwinkern und Witz verfolgen wir Chris’ Leben, bis er 40 ist. Er hat sich mit seinem Leben und vor allem seiner Leibesfülle arrangiert, ist sogar seit Jahren in festen Händen und hat Spaß im Job; dennoch geistert ihm nach wie vor seine Traumfrau und die Situation von damals und vor allem die Frage: Was wäre, wenn …? im Kopf rum. Über Nacht bekommt er nun die Möglichkeit, den „Fehler“ von damals wiedergutzumachen. Nur: Würde das Leben nach Richtigstellung dieser einen Entscheidung völlig anders verlaufen, und vor allem nach Plan? Kommt man nicht vielmehr ständig an Wegkreuzungen, an denen man Entscheidungen treffen muss, wo jede einzelne die Richtung des Lebenswegs neu bestimmen könnte? Wäre wirklich alles so eingetroffen wie geträumt, hätte man sich in Situation X für Weg Y entschieden? Chris muss jedenfalls die Erfahrung machen, dass er sich die ganze Zeit was vorgemacht hat. Selbst nachdem er die zweite Chance bekommen hat, läuft längst nicht alles in seinem Leben reibungslos, und ihm wird klar, dass er sein Schicksal selbst in der Hand hat und vor allem selbst dafür verantwortlich ist. Roger Schmelzers Stil ist ähnlich flott und witzig, wie man es von einem Sitcom-Drehbuchautor erwarten würde. Man hat das Gefühl, inmitten einer Comedy-Folge zu sein (jedoch zum Glück ohne das eingespielte Zuschauerlachen); jedenfalls ist alles dermaßen bildlich beschrieben, dass man sich als Zuschauer in der Geschichte wiederfindet. Vielleicht ist es der „Normalo“ Chris, vielleicht sind es die Verweise auf reale Ereignisse (Gründung der Grünen und Protestbewegung in Wackersdorf in den 80ern, Suchtreffer bei Google, Verleihung des Fernsehpreises), die die Geschichte so liebenswert und nachfühlbar machen. Chris könnte ein Nachbarsjunge oder auch ein Schulfreund sein, den man seit der Jugend kennt und der einem plötzlich wieder über den Weg läuft. Mir hat das Buch nicht zuletzt aufgrund des unterhaltsamen, humorvollen, aber auch nachdenklich-einfühlsamen Stils sehr gefallen. Das Thema des Buches (Was wäre, wenn …?) ist durchaus tiefgründig; Schmelzer schafft es aber auf seine Art, es in eine unterhaltsame Geschichte einzubetten, die sowohl zum Schmunzeln als auch dennoch zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Lilli33

    11. March 2011 um 14:06

    Gute Unterhaltung Chris Mackenbrock ist 16 und dick. Mittlerweile hat er sich damit abgefunden und steht dazu, reißt selbst Witze über sich, um den anderen zuvorzukommen. Das geht so lange gut, bis er sich in Kathleen verliebt. Nun ist ihm sein Körper im Weg. Er erinnert sich, wie er zehn Monate zuvor, am 12. März 1983, durch ein einfaches „Nö“ die Chance ausgeschlagen hat, sein Gewicht zu verringern. Damals hatte ihm ein Schulkamerad angeboten, jeden Morgen mit ihm zu laufen. Seine unerwiderte Liebe zu Kathleen und die Erinnerung an die vertane Chance ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Nebenbei schlittert Chris in alle möglichen unmöglichen Situationen bei der katholischen Landjugend, bei den Grünen oder bei den Atomkraftgegnern in Wackersdorf, um Kathleen zu beeindrucken. Nach einem Nervenzusammenbruch kurz vor seinem 40. Geburtstag wird er 23 Jahre zurückkatapultiert. Er wacht am 12. März 1983 als wieder 16-Jähriger auf. Schnell wird ihm klar, dass das seine einzige Möglichkeit ist, sein Leben von Grund auf anders zu gestalten und vor allem Kathleen für sich zu gewinnen. Als Mark ihn dieses Mal fragt, ob er mit ihm laufen möchte, stimmt er zu und ist froh, diese zehn Sekunden dieses Mal richtig genutzt zu haben. Doch es kommt dann natürlich ganz anders, als Chris denkt. Das Buch war sehr locker und flott zu lesen, recht gute Unterhaltung. Da steckt viel trockener Humor und Selbstironie drin. Es fällt mir leicht, mich in Chris, der hier als Ich-Erzähler berichtet, hineinzudenken, was sicherlich auch daran liegt, dass ich etwa im gleichen Alter wie Chris bin und mich gerne an die 80er Jahre erinnere. Es hat mir gut gefallen, dass auch in Chris‘ zweitem Leben nicht alles reibungslos klappt. Es ist halt einfach nicht so, dass das ganze Leben nur von einer einzigen Entscheidung abhängt. Der Lebensweg gabelt sich immer wieder und es liegt an jedem Einzelnen, für welche Richtung er sich entscheidet. Auch später kann man alles noch herumreißen. Den Schluss fand ich dann auch sehr überraschend, was mich umso mehr gefreut hat.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    LesleyBuch

    06. March 2011 um 20:33

    Das Buch besteht aus 2 Teilen. Im ersten Teil lernen wir Chris Mackenbrock kennen, der sich im zarten Alter von 16 Jahren unsterblich in eine Mitschülerin verliebt. Da er Übergewicht hat, zeigt die Angebetete leider kein echtes Interesse an ihm. Chris fällt aber ein, dass es einen Moment gab, der sein Leben hätte verändern können. Er ist überzeugt: Wäre er beim ersten Zusammentreffen mit seiner Liebe seines Lebens schlank gewesen, hätte er bei ihr landen können. Dieser Moment sind im ersten Teil des Buches "Die besten zehn Sekunden" seines Lebens. Im zweiten Teil kommt es zu einer überraschenden Wendung. Mehr sei hier nicht verraten, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive des Chris Mackenbrock geschrieben, der sehr viel über sich und seine Verhaltensweisen reflektiert. Das Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben, da Chris auch über sich selbst sehr gut lachen kann. Alles in allem ein gelungener, sehr kurzweiliger Roman, der eine zufriedenene Leserin hinterlässt.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    The iron butterfly

    25. January 2011 um 17:39

    Geht man an Roger Schmelzers Buch mal ohne den zwingenden Anspruch der humoristischen Lektüre ran, so ist die Geschichte gar nicht schlecht. Mich hat der Titel neugierig gemacht sowie der erste Eindruck über die Inhaltsangabe. Als ich dann das Buch tatsächlich in Händen hielt und den Werbesticker "Vom Autor der TV-Erfolge "Switch" und "Anke" " sah, war ich eher geneigt das Buch nun doch nicht zu lesen, da ich "Comedyliteratur" nicht mag. Gelesen habe ich es nun aber doch und bereue es nicht. Zum einen liest sich Schmelzer problemlos, er schreibt sehr flüssig, unkompliziert und kreiert gute Charaktere. Und dann hat mich natürlich die "zweite Chance" im Leben des Chris Mackenbrock neugierig gemacht. Gibt es verpasste Gelegenheiten überhaupt oder kommt sowieso alles wie es kommen muss? Schicksal, visionäre Ahnungen, Träume, höhere Mächte... Auf die Geschichte will ich jedoch gar nicht im Detail eingehen, sie wurde hier schon mehrfach sehr gut zusammengefasst. Nur so viel...Chris beweist für mich schlußendlich wahre Größe und lernt loszulassen und zu leben!

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Aki

    22. January 2011 um 16:06

    Chris ist sechzehn und dick. An einem bestimmten Morgen in der Schule fragt ihn ein Klassenkamerad, ob er nicht jeden Morgen mit ihm joggen möchte. Chris lehnt ab. Daraufhin verfolgt ihn diese Entscheidung sein Leben lang. Er ist überzeugt, es war DIE falsche Entscheidung, die sein ganzes Leben runiert hat und Schuld ist, daß er seine Traumfrau nie bekommen hat. Als er mit vierzig erneut über diese Situatuion nachdenkt und am nächsten Morgen aufwacht, ist er wieder sechzehn und fest entschlossen, dieses Mal richtig zu handeln. Das Buch hörte sich wahnsinnig interessant und lustig an. Leider hat es mich nicht völlig überzeugen können. Ich bin ein paar Jahre zu jung, um mich an die ganzen Ereignisse erinnern zu können, die in diesem Buch beschrieben werden. Ich hatte auch mehr Humor erwartet und nicht so viel Politik. Da mußte ich mich beherrschen, diese Seiten nicht zu überspringen. Die Idee, wie das Leben verlaufen könnte, wenn man noch mal die Chance bekommt, eine Entscheidung anders zu treffen, ist wirklich interesant. Die Umsetzung dazu war ganz okay. Insgesamt liest sich das Buch leicht. Die Charaktere sind okay, die Geschichte an sich wäre nichts besonderes, wenn die zweite Chance nicht eingebaut wäre.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Albel_Nox

    29. August 2010 um 21:23

    Schon die Leseprobe zu diesem Buch hat mich überzeugt, nachdem ich mir - von der Inhaltsangabe ausgehend - nicht viel erhofft habe. Roger Schmelzer erzählt die lebensnahe Geschichte eines sechzehnjährigen, übergewichtigen Schülers, der sich durch den Schulalltag rettet, indem er Witze über sich selbst erzählt, bevor andere es tun können. Als sein Freund ihm anbietet, mit ihm Sport zu treiben, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für Chris: Er könnte dünn sein, gelenkig und bei allen gut ankommen - klasse. Aber natürlich ist Sport der Albtraum des Übergewichtigen, weshalb Chris das Angebot ausschlägt. Zu dumm, dass kurz darauf ein Mädchen in seine Klasse kommt, von dem er sich mehr als angezogen fühlt. Hätte er das Angebot seines Freundes vielleicht doch lieber annehmen sollen? Von diesen Situationen wird es noch einige für Chris geben und jedesmal ärgert er sich, fragt sich: "Was hätte ich besser machen können?" Und nun überlege mal einmal, jemand würde wirklich diese Chance bekommen - was würde er anders machen und würde er es letztendlich schaffen, sein Leben wieder genauso zu verkorksen? Zuviel will ich an dieser Stelle nicht verraten, außer, dass "Die 10 besten Sekunden" ein originelles Buch ist, das zu überraschen weiß. DIe Handlung geht nämlich irgendwann nicht mehr so weiter, wie man normalerweise vermuten würde. Viele der beschriebenen Situationen finde ich sehr komisch und die Art, wie der Autor sie beschreibt, ist wirklich lustig. Er schafft es, immer wieder Witze in seine Erzählung einzubauen, das Buch aber trotzdem nicht albern werden zu lassen. Die Erzählungen aus dem Schulalltag erinnerten mich teilweise ein wenig an meine eigene Schulzeit, was mir besonders gefällt, denn so kann man das Beschriebene vielleicht noch besser nachvollziehen. Durch Schmelzers einfachen, gut lesbaren Schreibstil konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen und der gute Humor trug dazu bei, dass ich auch gar nicht mit dem Lesen aufhören wollte. Ein wirklich angenehm anderes Buch, das eine Geschichte wie aus dem richtigen Leben erzählt und dabei ziemlich gut unterhält. Ich fand kein einziges Kapitel dieses Buches langweilig, sondern habe Seite für Seite mit Chris mitgefiebert. Wer ein lebensnahes Buch mit ein wenig Gesellschaftskritik ("Wie sollte ich mein Leben leben, um hinterher nicht unzufrieden zu sein?"), wie Humor und einer großen Überraschung zur Mitte hin sucht, kann ruhig zu "Die zehn besten Sekunden meines Lebens greifen". Vor allem der humoristische Teil ist sehr gut gelungen, die Geschcihte dennoch nicht so oberflächlich. Ich fand es klasse.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Leela

    25. April 2010 um 02:23

    Dieses Buch erinnert mich sehr an meinen ehemaligen Sportlehrer, der der Bruder des hier beschriebenen sein könnte. ;) Wir waren uns damals darüber einig, dass er eigentlich bei der Bundeswehr war angestellt, dort aber unehrenhaft entlassen wurde und deshalb als oller Sportlehrer arbeiten musste. Über Schmelzers Beschreibungen von Chris' Schulzeit habe ich teilweise herzhaft gelacht. Trotz schon länger vorhandenem Abschluss findet man sich doch immer wieder in so olle Erzählungen hinein und muss selbst an ein paar merkwürdige Menschen denken, die man damals gekannt hat. Dieses Buch handelt auch von einer etwas merkwürdigen Gestalt: Chris Mackenbrock (ob der Name Rückschlüsse auf die Person zulässt) ist dick und wird deswegen oft von anderen Schülern gehänselt, jedoch ist es ihm nicht wichtig genug, um deshalb abzunehmen. Er fühlt sich soweit gut und begegnet dummen Sprüchen mit Humor, macht um Sport lieber einen weiten Bogen. Als Kathleen neu an seine Schule kommt und er sich Hals über Kopf verliebt, beginnt er jedoch, seine bisherige Einstellung gegenüber Sport und Abnehmen zu bereuen und versucht alles, damit er mit Kathleen zusammenkommt...mit teilweise chaotischen Folgen. Dies hier ist eine locker-leichte Geschichte für zwischendurch. Da bisher nur Alltagssituationen beschrieben werden, kann ich es mir gut vorstellen, dass sich einige Leute im Buch wiederfinden werden oder dass ihnen bestimmte Situationen bekannt vorkommen. Ich z.B. finde die Beschreibung des Sportlehrers klasse, da sie sich fast mit der meines ehemaligen Sportlehrers deckt. Ansonsten punktet das Buch durch einen guten, nicht zu aufdringlichen Humor und eine ordentliche Portion Situationskomik. Etwas absurd wird es ab und zu auch, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch...und dann hat sich der Autor für die letzte Hälfte des Buches noch etwas wirklich interessantes überlegt. Dazu jedoch nicht mehr, denn die Überraschung würde ich niemandem nehmen wollen. Ich habe mich jedoch nicht gelangweilt, sondern teilweise sogar sehr amüsiert. Ich denke, sollte Schmelzer noch einmal ein Buch dieser Art schreiben, würde ich es wieder lesen.

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  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Majo1976

    07. April 2010 um 09:58

    Chris Mackebrock trauert sein ganzes Leben einer verpassten Situation hinterher.
    Die Idee ist nicht schlecht, der erste Teil (ca. 2/3 des Buches) ist auch gut und flüssig geschrieben.
    Durch den zweiten Teil allerdings mußte ich mich durchkämpfen und war froh, wie es dann zu Ende war. Den zweiten Teil hätte ich persönlich nicht gebraucht. Trotzdem ein nettes Buch.

  • Rezension zu "Die besten zehn Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

    Die besten zehn Sekunden meines Lebens

    Julz

    01. March 2010 um 15:39

    Als ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich schon große Erwartungen an den Autor. Ich habe mich durch ein paar Kapitel durchgekämpft, konnte mich aber nicht dafür begeistern. Ich habe krampfhaft versucht, den Inhalt witzig zu finden, was mir aber ebenfalls nicht gelungen ist. Ich finde den Inhalt einfach langweilig und die Sprache unwitzig. Vielleicht ist es auch einfach nicht mein Genre, welches ich lesen sollte. Ich finde die Sprache zu einfach und unpassend für das Buch. Der Autor kann meiner Meinung nach keinen Witz in das Geschehen einbringen, was ich aber sehr schade finde, da ich das Buch doch so voller Spannung erwartet hatte.

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