Rudolf Jagusch Die Sau ist tot

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Inhaltsangabe zu „Die Sau ist tot“ von Rudolf Jagusch

Rechtsanwalt Florian Lobowski steht vor der Herausforderung seines Lebens: Er soll seinen Freund Klaus Schmelzer verteidigen, dem zur Last gelegt wird, seinen Schwiegervater mit einem Bolzenschussgerät getötet und den Säuen zum Fraß vorgeworfen zu haben. Doch was geschah wirklich in der Nacht, als der alteingesessene Landwirt starb? Nach und nach erfährt Lobowski die ganze Wahrheit und muss erkennen, dass eine Sau nicht zwingend in einem Stall leben muss.

Eine tolle Mischung aus Krimi und Familientragödie.

— MissCrime
MissCrime

Zum Schluss gab es sogar noch einen Überraschungsmoment, den man sicherlich nicht vorausahnen konnte.

— winterdream
winterdream

Angenehm geschriebener Eifel-Krimi mit einem überraschenden Ende.

— Rheinmaingirl
Rheinmaingirl

Obwohl das Buch zeitweise wirklich spannend war und ich gerne immer wieder gewusst hätte, wie es weitergeht, musste ich es leider des Öftere

— Mondkatze78
Mondkatze78

Der Mensch kann viel Leid aushalten. Doch was muss passieren, damit er bereit ist einen Mord zu begehen? Eine spannende Frage...

— Ichbinswieder
Ichbinswieder

Bietet spannende Lesestunden... mal ein Krimi, bei dem der Täter schon gefasst ist... aber was war sein Motiv?

— Buchraettin
Buchraettin

Einfach nur Klasse

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fieser geht es schon fast nicht mehr!

— kassandra1010
kassandra1010

Ein wirklich üble Geschichte zum Thema häusliche Gewalt, gut durchdacht und ungewöhnlich inszeniert.

— Glanzleistung
Glanzleistung

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  • Krimi und Familientragödie

    Die Sau ist tot
    MissCrime

    MissCrime

    06. April 2015 um 22:05

    Dieses Buch ist eine tolle Mischung aus Krimi und Familientragödie. Rechtsanwalt Florian Lobowski steht vor der Herausforderung seines Lebens: Er soll seinen Freund Klaus Schmelzer verteidigen, dem zur Last gelegt wird, seinen Schwiegervater getötet und den Säuen zum Fraß vorgeworfen zu haben. Doch was geschah wirklich in der Nacht, als der alteingesessene Landwirt starb? Dem Autor gelingt es mal wieder, Charaktere zu schaffen, in die man sich gut hineinversetzen kann. Die Geschichte wird im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. So erfährt man nach und nach mehr über die tragische Familiengeschichte und kann sich wunderbar in die Lage des Mörders versetzen. Ein Highlight für mich war auch der Gastauftritt von „Hotte Fischbach“, meinem Lieblingskommissar aus den anderen Eifelkrimis von Rudolf Jagusch. Ein wunderbarer „Whydunit“-Krimi, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

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  • Leserunde zu "Die Sau ist tot" von Rudolf Jagusch

    Die Sau ist tot
    RudiJagusch

    RudiJagusch

    Liebe Krimifreunde, anlässlich meines neuen Krimis »Die Sau ist tot« möchte ich Euch zu einerLeserunde einladen. Wenn Ihr starke Nerven habt und Euch so leicht nichts erschüttern kann, dann bringt Ihr die idealen Voraussetzungen für diese Leserunde mit. Ich freu mich schon auf Euch! Bewerbt Euch bis zum 14.November, 24 Uhr, um eines von fünfzehn Exemplaren, die der Emons-Verlag zur Verfügung stellt. Die Gewinner werden am 15.November ermittelt, sodass wir in der darauffolgenden Woche mit der Leserunde beginnen können, zu der auch alle eingeladen sind, die das Buch bereits gelesen haben oder es parallel lesen möchten. Und darum geht es: Rechtsanwalt Florian Lobowski steht vor der Herausforderung seines Lebens: Er soll seinen Freund Klaus Schmelzer verteidigen, dem zur Last gelegt wird, seinen Schwiegervater getötet und den Säuen zum Fraß vorgeworfen zu haben. Doch was geschah wirklich in der Nacht, als der alteingesessene Landwirt starb? Wie konnte es geschehen, dass ein ehrbarer Bürger zum kaltblütigen Mörder wurde? Nach und nach erfährt Lobowski die ganze Wahrheit - und muss erkennen, dass eine Sau nicht zwingend in einem Stall leben muss. Ein Familiendrama, das unter die Haut geht. Viel Glück bei der Bewerbung wünscht Rudi Jagusch

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    RudiJagusch

    RudiJagusch

    24. February 2015 um 11:00
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  • Konnte man gut lesen

    Die Sau ist tot
    winterdream

    winterdream

    23. February 2015 um 15:36

    Inhalt: Rechtsanwalt Florian Lobowski steht vor der Herausforderung seines Lebens: Er soll seinen Freund Klaus Schmelzer verteidigen, dem zur Last gelegt wird, seinen Schwiegervater getötet und den Säuen zum Fraß vorgeworfen zu haben. Doch was geschah wirklich in der Nacht, als der alteingesessene Landwirt starb? Wie konnte es geschehen, dass ein ehrbarer Bürger zum kaltblütigen Mörder wurde? Nach und nach erfährt Lobowski die ganze Wahrheit - und muss erkennen, dass eine Sau nicht zwingend in einem Stall leben muss. Ein Familiendrama, das unter die Haut geht.   Cover: Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Es stellt eine Stalltür dar und passt zum Handlungsort, der auf einem Bauernhof spielt. Das Cover ist jetzt nicht spektakulär, aber es passt schon.   Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Was ich mal etwas anderes fand war, dass die ganze Geschichte irgendwie von hinten aufgezogen wurde. Der Täter, der schon im Gefängnis saß, erzählt die ganze Geschichte, wie sie stattgefunden hat. Das hat mir gut gefallen. So musste der Leser zwar den Mord nicht aufklären, wer denn der Täter war, aber er hat die Beweggründe aufgezeigt bekommen, was nicht weniger spannend war. Die Schreibweise des Autors konnte man auch sehr gut lesen. Und zum Schluss gab es sogar noch einen Überraschungsmoment, den man sicherlich nicht vorausahnen konnte. Alles in allem möchte ich hier gerne 4 von 5 Punkten vergeben.

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  • "Wenn aus Opfern Täter werden: Ein düsteres Familiendrama aus der Eifel."

    Die Sau ist tot
    JDaizy

    JDaizy

    23. February 2015 um 12:52

    „Wenn einem ein warmer Windhauch über die Wange streicht, rechnet man mit wunderschönen Sommertagen, nicht mit einem heraufziehenden Unwetter. Und steht man in verzücktem Unglauben der Frau seiner Träume gegenüber, erwartet man nicht, Monate später zum Mörder zu werden. Mit Liebe fing bei mir alles an, mit unbändigem Hass hörte es auf. In der Zeit dazwischen wurde ich ein anderer Mensch.“ Klaus und Florian sind alte Schulkameraden und früher zusammen durch dick und dünn gegangen. Lange Zeit hatten sie keinen Kontakt. Doch dann kehrt Klaus zurück in seine Heimat und wird wegen Mordes verhaftet. Obwohl der Fall eindeutig und damit aussichtslos erscheint, übernimmt Florian Lobowski seine Verteidigung und stößt dabei nicht nur einmal an seine Grenzen. Klaus Schmelzer ist ein ehrenwerter Handwerker aus gutem Elternhaus. Ein ganzer Kerl und doch liebenswert, mit dem Herz am richtigen Fleck. Er macht sich in seiner Heimat, der Eifel, selbständig und findet in Helene die Liebe seines Lebens. Doch Helene wohnt auf dem väterlichen Hof und möchte diesen nicht verlassen, weil sie sich um ihren Großvater Erich, einen Pflegefall, kümmert. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Hubert, ihr Vater, ist tot. Ermordet. War es tatsächlich Klaus? Oder hatte der herrische, streitsüchtige und ungehobelte Hubert noch andere Feinde? Welche Rolle spielt Helenes Familie? Und welches Geheimnis verbergen die Knechte Ivan und Sergej? Wissen sie, wer sich hinter dem mysteriösen Mann in dem langen Ledermantel verbirgt, der nachts den Hof der Familie besucht? Seit 1984 veröffentlicht der EMONS-Verlag Bücher mit regionalem Bezug. Unter Liebhabern sind die Kriminalromane längst kein Geheimtipp mehr und so warte auch ich immer sehnsüchtig auf das neue Verlagsprogramm. „Die Sau ist tot“ von Rudolf Jagusch hat mich trotzdem überrascht. Kurzweilig, aber spannend bis zur letzten Seite, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und obwohl mir die Hintergründe der Tat schnell klar waren, hat mich das Buch am Ende doch noch einmal überraschen können. Im klassischen Look ist das Buch sofort als ein EMONS Kriminalroman erkennbar. Gut verarbeitet, mit kurzen prägnanten Kapiteln liest es sich fast zu schnell. Auch der klare und flüssige Schreibstil des Autors macht das Lesen zu einem Erlebnis. Das Cover erscheint auf den ersten Blick wenig spektakulär. Doch wer genau hinsieht, erkennt, dass alles wohl durchdacht ist. Welches dunkle Familiengeheimnis verbirgt sich hinter der Hoftür? Und auch der Buchrückentext macht Lust auf mehr. Fazit: Ein kurzweiliger Regionalkrimi, mit Tiefgang und ein Autor, der es versteht zu erzählen, wie aus Opfern Täter werden. Ein dunkles Familiendrama, das zeigt, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Hervorragend erzählt, düster und dramatisch lebensnah.     

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  • Die Sau ist tot

    Die Sau ist tot
    Rheinmaingirl

    Rheinmaingirl

    01. February 2015 um 16:11

    Mir hat der Kriminalroman "Die Sau ist tot" von Rudolf Jagusch ganz gut gefallen. Das Buchcover zeigt eine Stalltür und passt daher gut zum Titel und Handlungsort in der Eifel. Der Rechtsanwalt Lobowski soll den Mord an dem Landwirt Rechkemmer aufklären, den vermutlich Schmelzer begangen hat. Schmelzer hat seinen Schwiegervater getötet und den Schweinen zum Fressen gegeben. Lobowski hat viel Arbeit vor sich und erfährt so nach und nach warum Schmelzer zum Mörder wurde. Insgesamt ein Familiendrama in der Eifel, dass der Autor spannend vermittelt. Dem Autor gelingt es die Dramatik durch Worte gut wieder zugeben und auch die Erzählsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit helfen hierbei. Die Charaktere haben gute oder böse Eigenschaften, so dass man schnell eine Meinung von Ihnen hat, aber insbesondere Schmelzer gerne aus seiner Situation heraus helfen möchte. Das Ende ist überraschend und damit rechnet man nicht, aber gefällt mir daher gut. Insgesamt ein Buch insbesondere für Leser, die gerne Eifel-Krimis lesen, denn wird Ihnen sicherlich gefallen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    09. January 2015 um 21:13
  • Ein hervorragender Krimi über ein Familiendrama

    Die Sau ist tot
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    08. December 2014 um 10:05

    Dieses Buch fängt für einen Krimi sehr ungewöhnlich an, denn der Mörder (Klaus) steht schon fest. Er erzählt seinem Anwalt die ganze Vorgeschichte und den Tathergang aus seiner Sicht, und es offenbaren sich wahre Schauermärchen. Die Figuren fand ich alle sehr gut dargestellt. Jeder trägt ein anderes Säckchen mit sich herum, welches aus Sorgen, Nöten und/oder Geheimnissen besteht. Auch wenn ich ihr Handeln aus meiner Weltsicht heraus nicht immer nachvollziehen konnte, so ist es sehr gut vorstellbar, dass sich Menschen so verhalten, wie sie es hier tun. Zumal das Landleben ganz anders abläuft, als das in der Stadt. Das durfte ich selber schon erfahren. Es gab auch undurchsichtige Haupt- und Nebencharaktere, von welchen ich nicht sofort wusste, was ich von ihnen halten sollte. Sind sie gut oder böse, was führen sie im Schilde? Auch diese Unsicherheit trug wesendlich zur anhaltenden Spannung und somit zur Lesefreude bei. Was Klaus seinem Anwalt erzählt war manchmal wirklich unglaublich. Ebenso unglaublich schien es, dass dieser vermeintliche „Gutmensch“ ein Mörder sein soll. Immer wieder schwang das Gefühl mit, ob ihn nicht doch etwas in der Anklage entlasten könnte. Außerdem kam die Frage auf, wieviel der Mensch oder die Seele eines Menschen ertragen kann, bevor er austickt. Ich muss gestehen, dass ich diese Frage für mich immer noch nicht beantworten kann. Man muss vermutlich selbst in einer solchen Situation stecken, dann wird man es wissen… In diesem Krimi werden direkt mehrere Tabuthemen aufgegriffen und sehr gut umgesetzt. Manche davon sind offensichtlich, andere zeigen sich erst mit der Zeit. Manchmal war ich wirklich schockiert, weil ich immer dachte, dass es viel schlimmer nicht werden kann. Ich vermute aber, dass es auch das geballte Auftreten der Vorfälle war, welches mich manchmal sprachlos werden ließ. Was mir in diesem Zusammenhang ein klein wenig gefehlt hat war „die wegschauende Gesellschaft“. Ich muss jedoch auch gestehen, dass das jammern auf hohem Niveau ist, und sich daher nicht auf die Gesamtbewertung auswirkt. Ein hervorragender Krimi über ein Familiendrama. Ermittlerarbeit kommt hier nicht zum Tragen, aber das war weder meiner Lesefreude, noch der Spannung abträglich.

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  • Die Sau ist tot

    Die Sau ist tot
    ReadingGeb92

    ReadingGeb92

    06. December 2014 um 22:24

    "Selbst aus dem Stall war nichts zu hören, fast so, als ahnten die Tiere, dass hier und heute ein Mord geschehen würde. In meiner Hand lag das Bolzenschussgerät" Inhalt: Am Anfang der Geschichte muss Rechtsanwalt Florian Lobowski seinen Freund Klaus Schmelzer verteidigen, da dieser einen Mord begangen haben soll. Lobowski spricht mit Schmelzer im Gefängnis, wo man erfährt, dass Schmelzer seinen Schwiegervater, den Bauern Hubert Rechenkemmer ermordet hat und den Säuen zum Fraß vorgeworfen hat. Schmelzer erzählt nun Lobowski die ganze Geschichte und wie aus einem ehrbaren Bürgen ein Mörder wurde. Nach und nach erfährt Lobowski die ganze Vorgeschichte und was in der Nacht des Mordes alles geschehen ist. Und eine Sau muss nicht zwingend im Stall wohnen... Meine Meinung: Das Rudolf Jagusch uns gleich am Anfang Geschichte erzählt, wer der Mörder ist, fand ich eine hervorragende Idee, die sehr gut umgesetzt wurde. Weiterhin gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Ich konnte sehr schnell die Zeilen überfliegen und durch due große Schrift und die Absätze war das Buch schnell durchgelesen. Die Charaktere in dem Buch haben mir sehr gut gefallen, vor allem Hubert, der Schwiegervater und Mario sein Sohn waren das Highlight. Die Geschichte fand ich zur jeder Zeit spannend. Man wollte immer mehr wissen und warum dieser Mord geschah. Es hatte Suchtpotenzial. Dies kann auch dem Schreibstil mit zu schreiben. Bis zum Ende war dies ein sehr gelungener Krimi, der bis zum Schluss einige spannende Wendungen in sich hatte. Fazit: Spannender Krimi mit Suchtpotenzial! Mehr davon!

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  • Toller Krimi, der etwas anderen Art

    Die Sau ist tot
    nodi

    nodi

    05. December 2014 um 06:40

    Klaus Schmelzer sitzt wegen Mordes an seinem Schwiegervater in U-Haft. Sein alter Schulfreund Florian Lobowski ist Anwalt und Klaus erzählt ihm seine Geschichte. Er hofft, dass sein Freund ihm noch irgendwie helfen kann. Der Anwalt versucht herauszufinden, was wirklich geschah. Eine Krimi der mal aus einer anderen Sichtweise erzählt wird. Der Mord ist schon passiert und langsam erfährt man durch Klaus Erzählungen seinem Anwalt gegenüber wie alles angefangen hat. In diesem Buch gibt es keinen Ermittler, sondern durch Klaus Schilderungen kommen immer mehr Details und die Umstände der Tat ans Licht. So wurde immer mehr Spannung aufgebaut und teils kamen sehr dunkle Familiengeheimnisse zum Vorschein. Zum Ende des Buches kam die Spannung zu ihrem Höhepunkt und das Ende hat mich dann vollkommen überrascht. Mit so einem Ende hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Der Autor hat hier einen Kriminalroman der etwas anderen Art geschaffen, der mir sehr gut gefallen hat. Man lernte teils sehr sympathische Protagonisten kennen, bei anderen konnte ich manchmal kaum glauben, wie schlecht ein Mensch sein kann. Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman, den ich bestens weiterempfehlen kann.

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  • Ein erstklassiger Eifler Mordkomplott!

    Die Sau ist tot
    kassandra1010

    kassandra1010

    Klaus kommt als Elektromeister zurück in die Eifel und verliebt sich dort gleich Hals über Kopf. Doch Helene sträubt sich lange und Klaus findet heraus, dass dies alles mit ihrem Vater, Hubert dem kurz vor dem Ruin stehenden Gutsbesitzer zusammenhängt. Nach der Hochzeit geht es drunter und drüber, der Hof ist pleite und Geldeintreiber gehen ein und aus. Nachdem Klaus herausfindet, was auf diesem Hof eigentlich alles vorgeht, beschließt er, dem Vorschlag des Großvaters zuzustimmen und trifft damit eine fatale Entscheidung.... Spannung, erstklassige Bösewichte und eine wirklich gute Story!

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    • 2
    RudiJagusch

    RudiJagusch

    04. December 2014 um 17:22
  • Die Sau ist tot

    Die Sau ist tot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2014 um 15:45

    Florian Lobowski ist Rechtsanwalt und besucht seinen alten Schulfreund Klaus Schmelzer im Gefängnis. Klaus soll seinen Schwiegervater mit einem Bolzenschussgerät getötet und ihn dann den Schweinen zum Fraß vorgeworfen haben. Lobowski will ihn vor Gericht verteidigen. Klaus beginnt, ihm die ganze Geschichte, von Anfang an, mit allen großen und kleinen Details zu erzählen, damit Lobowski alles weiß. Und Lobowski hört ihm geduldig zu. Durch die Erzählungen von Klaus kommt langsam Licht in die ganze Geschichte. Er beginnt seine Erzählung, wie er Helene, seine spätere Frau kennenlernte. Dann erzählt er von den ersten Begegnungen mit seinem Schwiegervater Hubert und seinem Schwager Mario, und deren Verhalten Klaus gegenüber. Dann bezogen die Erzählungen die ganze Familie mit ein, Helene, ihre Mutter Monika und den Opa Erich. Es wurde immer klarer und deutlicher, was alles geschehen ist. Die Spannung stieg von Seite zu Seite. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weg legen. Es wurden so viele Dinge preisgegeben, dass ich mittendrin in der Geschichte war und mitfieberte, Gänsehaut bekam, mir die Haare raufte und mitlitt. Einfach klasse. Rudolf Jagusch ist es gelungen, mit seinem tollen, klaren Schreibstil und der Erzählform dieses Krimis, dass er einfach unglaublich spannend und fesselnd war. Dass durch die Erzählform von Klaus dieser Krimi ablief, ohne einen direkten Kommissar als Ermittler zu haben, hat mir sehr gut gefallen, denn aus dieser Perspektive habe ich auch noch keinen Krimi gelesen. Was mir außerdem noch gut gefallen hat, dass auch noch andere Themen zur Sprache kamen wie z.B. Alkohol, häusliche Gewalt, Spielschulden und Geldeintreiber. Dieser Krimi hat alles, was ein toller Krimi benötigt. Spannung, unerwartete Wendungen, keine Ahnung wie das Ende aussehen könnte und das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Einfach fesselnd und klasse.

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  • subtile Schweinerei auf dem Bauernhof

    Die Sau ist tot
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    Klaus Schmelzer sitzt in U-Haft als er seinem Schulfreund Florian Lobowski, der als sein Anwalt agiert, vom schier unglaublichen Mord an seinem Schwiegervater erzählt. Aus Sorge um seine Frau Helene und sein ungeborenes Kind hofft er doch noch auf mildernde Umstände. Der "Provinzkrimi" spielt auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf inmitten der beschaulichen Eifel. Neben dem typischen Leben auf dem Land erfährt der Leser nach und nach von den Leichen im Keller der Familie Rechkämmer. Das Ende war für mich der spannendste und unvorhersehbarste Teil des ganzen Buches. Zwischendrin hatte der Krimi einige erzählerischen Längen und die Spannung blieb nicht ganz konstant. Das Hauptthema des Krimis ist ganz klar häusliche Gewalt und schwelende Konflikte innerhalb der Famalie. Die Story an sich ist ungewöhnlich umgesetzt und wird aus der Sicht von Klaus, dem Protagonisten und Hauptverdächtigen erzählt. Daher wirkt der Inhalt natürlich zunächst sehr einseitig, wird aber durch die vielen verschiedenen Geschehnisse interessant und überraschend. Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Buchseiten rasen nur so dahin. Fazit: Ein wirklich netter Krimi für Zwischendurch, der ein wichtiges Tabutheme unserer Zeit anspricht und mit einem überraschenden Ende punktet.

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    • 2
  • Saumäßig gut

    Die Sau ist tot
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    29. November 2014 um 22:02

    Klaus Schmelzer hat seinen Schwiegervater umgebracht und dessen eigenen Säuen zum Fraß vorgeworfen. Doch was geschah in dieser Nacht wirklich? Das versucht Rechtsanwalt Florian Lobowski, dem Klaus seine Geschichte erzählt, herauszufinden. "Die Sau ist tot" hat ehrliche 5 Sterne verdient. Das Buch hat knapp 270 Seiten, was genau die richtige Länge ist. Durch kurze Kapitel und angenehm große Schrift und Absatzlänge kommt man gut in wenigen Stunden durch die Geschichte. Es gibt keinen klassischen Ermittler/Polizisten, auch wenn Florian ein Rechtsanwalt ist. Aber Klaus erzählt seine eigene Geschichte, was dem Buch etwas Besonderes verleiht. Die Spannung bleibt durchweg erhalten und auch die Personen sind interessante Charaktere. Mein Fazit: Ein Muss für alle Krimi-Fans!

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  • Ein Krimi wie er sein soll

    Die Sau ist tot
    sapadi

    sapadi

    27. November 2014 um 09:10

    Der Rechtsanwalt Florian Lobowski hat einen eindeutigen Fall, denn er verteidigen muss, denn es handelt sich um seinen Freund Klaus Schmelzer. Es soll seinen Schwiegervater mit einem Bolzenschussgerät  erschossen und den Leichnam den Schweinen auf dem Hof zum fressen gegeben haben. Die Handlung bleibt am Anfang unklar und wird durch die Erzählungen des Protagonisten immer klarer und deutlicher. Die gradlinige Handlung erlebt immer wieder kleine Überraschungen, so dass die Spannung von Anfang an groß ist und es enorm schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen. Immer wieder im Wechsel werden die Gesprächssituation und die Vergangenheit aufgegriffen, was angenehm für den Leser ist, denn er lernt die Protagonisten und die Geschichte der „Mörders“ kennen. Die Protagonisten wirken authentisch und könnten aus dem wahren Leben gegriffen sein, leider jedenfalls bei manchen. Vor allem haben die Protagonisten ihre guten und schlechten Seiten und das empfand ich einen besonderen Reiz. Es handelt sich um einen klassischen Krimi bei dem die Spannung immer mehr aufgebaut wird. Das liegt vor allem an dem schnörkellosen und klaren Schreibstil des Autoren, der mich vollkommen überzeugt hat. Es werden allerdings noch weitere Themen in diesem Buch betrachten, wenn auch in unterschiedlicher Tiefe. So sind „häusliche Gewalt“, Alkoholmissbrauch und Mafia Themen die angesprochen werden. Fazit: Ein klassischer Krimi, der rasant und gradlinig erscheint, aber am Ende nochmals groß auftrumpft. Ich habe das Buch am Stück gelesen, denn ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen, deswegen glatte fünf Sterne.

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  • Grandioser Krimi

    Die Sau ist tot
    hermine

    hermine

    21. November 2014 um 17:20

    Klappentext: Rechtsanwalt Florian Lobowski steht vor der Herausforderung seines Lebens: Er soll seinen Freund Klaus Schmelzer verteidigen, dem zur Last gelegt wird, seinen Schwiegervater getötet und den Säuen zum Fraß vorgeworfen zu haben. Doch was geschah wirklich in der Nacht, als der alteingesessene Landwirt starb? Wie konnte es geschehen, dass ein ehrbarer Bürger zum kaltblütigen Mörder wurde? Nach und nach erfährt Lobowski die ganze Wahrheit - und muss erkennen, dass eine Sau nicht zwingend in einem Stall leben muss. Meine Meinung: Rudolf Jaguschs Krimi ist sehr schnell und absolut spannend zu lesen. Allein schon der Titel spricht Bände und je mehr man liest, desto mehr weiß man, wie man ihn deuten sollte. In jedem Kapitel wird die Spannung gewahrt, kurz vor Schluss gibt es noch einen weiteren Höhepunkt und das Ende war für mich eine Überraschung, also nicht vorhersehbar, was mir gefällt. Überflüssige Landschaftsbeschreibungen oder weitschweifige Dialoge, die nichts zur Handlung beitragen, sucht man hier vergebens. Dadurch wird die Spannung gleichbleibend hoch gehalten. Immer mehr taucht der Leser in die dunklen Familiengeheimnisse ein und wird mit einer brutalen Form häuslicher Gewalt konfrontiert. Der Schreibstil hat mich fasziniert, ich würde gern 6 Sterne vergeben, aber das geht leider nicht. Mein Fazit: Grandioser, sehr spannender Krimi - ein absolutes Muss für alle Krimifans!

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