Sarah Stankewitz Million miles away

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Inhaltsangabe zu „Million miles away“ von Sarah Stankewitz

Der neue New-Adult-Roman von Sarah Stankewitz
Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht.
Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann.
Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe.

Lange hat mich keine Buch mehr so überzeugt!

— JeannasBuechertraum

Eine Geschichte mit ernstem Hintergrund, aber dennoch tollem Ausgang.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine durchweg perfekte Geschichte

    Million miles away

    JeannasBuechertraum

    26. January 2017 um 12:32

    InhaltDie 18-jährige Melody macht in Australien ein Auslandsjahr. Doch für die Texanerin ist es weniger ein Abenteuer und mehr eine Flucht. Eine Flucht aus der Hölle die seit 5 Jahren ihr Leben beherrscht. In dem neuen Land angekommen begegnet sie direkt am Flughafen ihrem Tauschpartner Andrew. Doch dieser verwandelt sich nachdem er ihr in die Augen gesehen hat in den Teufel höchst persöhnlich und verlangt einen sofortigen Abbruch des Schülertausches. Denn als Drew sie sieht ist auch seine letzte Kraft dahin, denn auch er hatte ein schweres Jahr hinter sich. Die Texanerin wird er dennoch nicht los und so kann er zwar sein Jahr bei ihrer Familie entkommen aber nicht einem Zusammenleben mit ihr - und ihren grauen Augen die ihn jeden Tag an das Erinnern das er zu verdrängen versucht.MeinungWOW.. und das beschreibt es wohl ziemlich treffend, denn ich hab dieses Buch begonnen und fast in einem Rutsch bis Nachts um 3 zu ende gelesen und das passiert mir verdammt selten. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören - es war als würde ich einen Film gucken nur das ich ihn durchlesen haben. Die Charaktere wirken hautnah und sind umhüllt von Geheimnissen die es zu entdecken gilt und so besteht eine durchgehende Spannung die einem Unterbrechungen kaum Möglich macht. Ich hab vor allem Andres kleine Schwester und seinen besten Freund lieb gewonnen <3 Aber auch das Familiere Feeling ist einfach wundervoll rübergebracht worden. Die ganze Geschichte ist einfach toll verpackt und bis zum Ende rund und ach.. einfach TOLL!!Ich kann es wirklich nur jedem ans Herzlegen vor allem Fans von "Bis du wieder atmen kannst" und " Dem Horizont so nah" - es ist ein New adult obwohl ich es sogar fast noch ins Young adult einordnen würde vom Feeling her. Oh und hab ich schon gesagt wie sehr ich das Cover Liebe ?? Es passt auch ganz toll zur Geschichte auch wenn die Gitarre leider nur wenig Szenen bekommt. Ach.. Ich hab mich immernoch nicht so richtig von dieser tollen Geschichte erholt sie ist einfach TOLL <3 Ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen :):)

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  • Leichte Sommerlektüre - vielleicht zu leicht?

    Million miles away

    teeessssi

    11. August 2016 um 21:26

    Erster Eindruck: Ich bin ganz zufällig auf dieses Buch gestoßen. Es wurde mir weder empfohlen, noch so gehyped, dass ich förmlich damit bombardiert wurde. Ich kannte nicht einmal die Autorin, weshalb ich auch etwas kritisch an die Sache heranging. Zuerst schien es mir ganz unscheinbar und eher etwas durchschnittlich, jedoch bemerkte ich nach ein paar Seiten, dass mich das Buch voll und ganz in seinen Bann gezogen hatte. Inhalt: Ich werde euch jetzt nicht den gesamten Inhalt des Buches herunterrattern, denn damit würde ich nur alles wiederholen, was in der Buchbeschreibung steht. Jedoch möchte ich erwähnen , dass Sarah Stankewitz sich hier an das Tabuthema, das niemand so wirklich ansprechen will, herantraut. Es ist eine Geschichte, die sich um Lügen, Intrigen, Geheimnisse, aber auch um Freundschaft und die große Liebe dreht. Für mich stellt der Inhalt eine gute Mischung aus Romantik, Drama und Spannung dar. Bewertung: Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen. Meiner Meinung nach ist die Thematik des Buches sehr gelungen, jedoch hätte man diese besser verpacken können. Für mich schienen die ganzen Verbindungen zwischen den Charakteren ziemlich unrealistisch. Man kann es als Schicksal sehen, dass gerade bei ihrem Auslandsjahr diese gewisse Person zurück in ihr Leben tritt, jedoch würde so etwas nie im wirklichen Leben passieren. Das Buch kommt dadurch ein bisschen durchschaubar herüber. Die Spannung versucht sich zwar aufrecht zu halten, jedoch kann man als Leser schon zeitig erahnen wie dieses Buch enden wird. Fazit: In meinen Augen ist das Buch eine gute Lektüre für den Sommer. Sie ist leicht und schnell zu lesen und spielt auch ebenfalls im Sommer. Jedoch ist der Nachteil, dass sie vielleicht ein bisschen zu locker geschrieben ist, sodass man sie schnell durchgelesen hat oder auch mal die Lust am lesen verliert.

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  • Wunderschön & Dramatisch

    Million miles away

    sassthxtic

    15. June 2016 um 15:22

    Klappentext: Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann. Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe. Meinung: Million miles away ist eine Geschichte, die mich sehr mitgerissen hat, von Anfang an. Sofort bekam man einen Einblick in das Leben, der schon tief angeschlagenen Melody. Sie wurde missbraucht, hat ihren Bruder verloren, ihre Mutter hasst sie, ihren Vater hat sie nie kennen gelernt und Melody bekommt üble Nachrichten auf ihr Handy. Am Flughafen angekommen, wurde es nicht besser, da sie Andrew traf. Den Austausch-Schüler, der in ihre Familie kommen sollte. Andrew will nicht mehr abreisen und haut ab, lässt Melody alleine. Andrew hasst Melody seit der ersten Sekunde, weil sie aussieht wie SIE. Doch was sich daraus entwickelte, war Spannung und Dramatik pur und wunderschön zugleich. Liebesgeschichten lese ich eher selten, doch diese hat mich durch dieses auf und ab der Emotionen und Meinungen der beiden Hauptcharaktere immer wieder in den Bann gezogen. Der Schreibstil war nicht besonders anspruchsvoll, aber immer auf die Gedanken und Gefühle der Person bezogen, dabei leicht und locker zu lesen. Schön war es auch von Andrew und Melody abwechselnd zu lesen. Das einzige was mich jedoch störte war, (ACHTUNG SPOILER) dass nicht wirklich aufgedeckt wurde ob Andrew der Vater von Lilys "Kind" ist oder nicht, auch wenn man vermutete, dass er es nicht gewesen sein konnte. Aber die zahlreichen unerwarteten Wendungen, haben dieses Buch wirklich lesenswert gemacht und das Ende gefiel mir super!

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  • Million miles away: Nur bei dir

    Million miles away

    SanNit

    16. May 2016 um 20:13

    5 Sterne!!!Da geht man gleich mit einem ganz mulmigen Gefühl in die Geschichte.Mir war ganz schlecht.Das erste Aufeinandertreffen war ja mal sehr speziell. Ich konnte ihm gar nicht böse sein, weil man seinen Schmerz sehr spüren konnte.Andrews "gespaltene Persönlichkeit" hast du genial umgesetzt. Da das Buch ansich einen enormen emotionsbogen hat, wusste ich manchmal nicht, ob ich heulen oder lachen sollUnd geheult habe ich. 😔Der große Schock kam dann bei 90%. Mit dieser Wendung habe ich nicht gerechnet. Ich dachte es sind 2 verschiedenene "Sachen"

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  • Die Geschichte geht einem unter die Haut !

    Million miles away

    Butterfly6

    07. May 2016 um 13:40

    "Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht.Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung:Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann ...Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: Die ganz große Liebe ..."Cover:Ein wunderschönes Cover !Ich finde es sehr romantisch und absolut ansprechend, vorallem die Rosatöne lassen das Cover sehr idyllisch und romantisch wirken. Das Cover-Model stellt sehr gut die Protagonistin Melody dar. Es passt einfach alles zusammen !Zum Inhalt:Melody, die viel schlechtes in der Vergangenheit erlebt hat, wird von ihrer Mutter und ihren ehemaligen Freunden verachtet. Sie geht für ein Auslandsjahr nach Australien, weil ihre Mutter sie nicht mehr sehen kann und will.Melody erhofft sich einen Neuanfang, doch ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein.Als sie am Flughafen das erste Mal auf Andrew, den Sohn ihrer Austauschmutter trifft, ist es um sie geschehen. Er spukt ständig in ihrem Kopf rum, doch Andrew hat auch eine sehr bewegende Vergangenheit und diese lässt ihn eine Mauer um sich rum bauen. Er ist sehr abweisend ihr gegenüber. Auf Melody warten in Australien noch einige Geheimnisse und vielleicht auch ein Neuanfang !?Werden die Beiden sich näher kommen oder können Sie ihre Vergangenheit nicht loslassen ?Meine Meinung:Ich finde es ist eine sehr emotionale und bewegende Geschichte. Ich war sehr ergriffen und oft auch den Tränen nahe.Ab dem ersten Wort war ich gefesselt von der Geschichte und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.Ich habe schon am Anfang geahnt was Melody wiederfahren ist und trotzdem schafft es die Autorin mich im Verlauf der Geschichte immer wieder zu überraschen. Sarah Stankewitz hat sehr lebendige Charaktere erschaffen und in Beide konnte man sich durch deren Perspektiven sehr gut einfühlen. Ich finde Melody ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich nicht einfach unterkriegen lässt. Die Autorin schrieb sehr emotional und hat einen flüssigen Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und fand es sehr gefühlvoll und dramatisch. Es war eine Achterbahn der Gefühle und mir ging die Geschichte sehr nahe. Sie geht einem richtig unter die Haut !Absolute Leseempfehlung ! Ich bin immer noch total gefangen von der Geschichte...

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  • Bewegende Geschichte mit wenigen Abstrichen

    Million miles away

    DreamingYvi

    24. March 2016 um 09:13

    Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, welcher schon ahnen lässt, dass sich hier eine unschöne und schockierende Hintergeschichte abspielen wird.Nachdem wir uns dann aber im 1. Kapitel mit Melody am Flughafen befinden, kamen schon meine ersten Zweifel auf. Diese galten allerdings dem zweiten Hauptprotagonisten - dazu aber dann gleich mehr.Melody ist für ein Jahr nach Australien, um dort ein Austauschjahr zu machen. Andrew sollte an ihre Stelle nach Texas, was er aber direkt am Flughafen abbricht, womit wir einen seiner Charakterzüge kennenlernen. Melody erinnert ihn an "sie" und er benimmt sich erst mal wie das Letzte und lässt sie alleine.Danach dreht sich das alles so ein bisschen im Kreis. Wir erfahren, wie sie in Australien neue Freunde findet, sich in ihrer Gastfamilie einlebt und allmählich wieder auftaut.Melody und auch Andrew haben jeweils eine schwere Vergangenheit, allerdings ist es nicht so ganz klar, ob es bei Melody tatsächlich Vergangenheit ist - oder eben noch stattfindet. Hin und wieder lesen wir Rückblicke, womit alles etwas verständlicher wird und bekommen die eine oder andere Überraschung geliefert.Das Ende war mir irgendwie klar, aber das macht nichts, denn das ist ja meistens so.Melody war toll und manchmal konnte ich mich ganz gut in sie hinein versetzen. Klar, ihr Verhalten war oft nicht gerade ideal (zB während der Party) - aber wenn ich mit solchen inneren Dämonen beschäftigt wäre und dann auch noch von jemanden so fertig gemacht werden würde, würde ich mich wahrscheinlich ähnlich verhalten. Man wünscht sich immer das schlagfertige, selbstbewusste, starke und perfekte Mädchen / Frau in Büchern, aber oft passt das halt einfach nicht und von daher fand ich Melody recht passend für die Geschichte.Andrew ... na ja, ich weiß immer noch nicht so ganz. Anfangs konnte ich ihn gar nicht leiden und leider hat sich das durch sein mieses Verhalten Melody gegenüber nicht unbedingt gebessert. Natürlich kann ich auch ihn verstehen, immerhin hat auch er eine unschöne Vergangenheit. Aber hallo? Er ist 18 (?) und ich glaube, dass man in diesem Alter ein bisschen Grips im Kopf hat und weiß, dass man niemanden verurteilen kann, weil man aussieht, wie man aussieht. Außerdem ging mir nach der Zeit sein widersprüchliches denken auf die Nerven. Ja - nein - doch - darf nicht - ... An manchen Stellen habe ich dann gedacht, es könnte nun was werden, aber er konnte mich nicht überzeugen. Auch zum Schluss - als er dann wieder "der Alte" war, da war es für mich schon zu spät. Sympathie verspielt.Das hier war mein erstes Buch von Sarah Stankewitz und ich hatte keine Schwierigkeiten, oder Störung im Lesefluss. Der Schreibstil war also gut.Das Cover gefällt mir wunderschön! Ich mag diese hellen Farben und außerdem passt es wunderbar zur Geschichte. Melody trägt ja auch immer ihren Cowboy-Hut und von daher finde ich das sehr gut gewählt.Allerdings schließe ich mich anderen meinungen an, dass dieses Buch eher in die Kategorie Jugendbuch gehört, denn unter New Adult verstehe ich etwas anderes. ;)

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  • Aufwühlend und voller Emotionen!

    Million miles away

    Phoenicrux

    13. January 2016 um 23:05

    Inhalt: Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann. Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe. Das Buch: Ich konnte mich schon nach dem ersten Absatz sehr mit Melody identifizieren und war gefangen in dem Buch. Jeder der eine Trennung hinter sich hat, schlechte Erfahrungen mit der Familie oder mit dem Partner Schlimmes erlebt hat, versteht diesen ersten Absatz und ist in den Emotionen gefangen. Million miles away spricht ein heikles Thema auf sehr sensible und vorsichtige Weise an. Das Cover wirkt fröhlich, der Inhalt aber ist keine locker leichte Liebesgeschichte. Es gibt nicht die typischen unbeschwerten Momente, sondern meist werden die positiven Erlebnisse von den Protagonisten durch ihre Bedrücktheit etwas geschwächt und man spürt die innere Zerrissenheit der beiden. Protagonisten: Amber ist die perfekte kleine Schwester wie man es sich besser nicht wünschen könnte, sie ist quirlig, nett, aufgeschlossen und sympathisch und gibt ihrem älteren Bruder Kontra, so wie es sich eben gehört. Wie ihr während dem Lesen erkennen werdet ist Drew oberflächlich gesehen oft ein Idiot. Doch warum er so ist erfahren wir auch, denn seine Erlebnisse trüben sein sonst so fröhliches Gemüt. In den meisten Dialogen spürt man seinen inneren Kampf und kann seine Gedanken mitlesen und das macht es für mich etwas realer als Leser. Melody hat kein leichtes Leben mit ihrer Familie und als sie die Chance auf ein Austauschjahr bekommt denkt sie das es perfekt für einen Neuanfang wäre. Doch Drews offensichtliche Abneigung ihr gegenüber macht ihr das Leben nich gerade leichter. Mit ihrer Vergangenheit und den Erinnerung kämpfend versucht sie sich zu integrieren. All die Jahre die sie zurückhaltend, vorsichtig Fremden gegenüber und unsicher war, verfolgen sie auch weit weg von daheim bei ihrer Gastfamilie. Meinung: Wow, was für ein Buch. Die Szenen und die Umgebung wurden so detailliert beschrieben das man sich selbst nach Sonne, Strand und Meer bekommt. Es ist sehr gut geschrieben und ich bin noch immer aufgewühlt was für Emotionen dieses Buch in mir geweckt hat. Die Verzweiflung war so greifbar als würde man selbst dort sein. Ein wirklich aufwühlendes Buch das weit mehr ist als eine typische Liebesgeschichte. Man sollte es gelesen haben, denn es nimmt einen mit in eine Geschichte voller Emotionen.

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  • Million miles away: Nur bei dir

    Million miles away

    resa82

    30. December 2015 um 10:05

    Kurzbeschreibung: Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann ... Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe ... Über die Autorin: Sarah Stankewitz: Schon in ihrer Kindheit lag es Sarah Stankewitz, sich schriftlich auszudrücken und ihre Kreativität in verschiedensten Bereichen aufblühen zu lassen. Im Laufe der Jahre hat sich ihre Vorliebe nicht nur durch das Lesen, sondern auch durch das Schreiben stets weiterentwickelt. Jetzt möchte sie ihre Leidenschaft mit anderen Menschen teilen und ihre Geschichten nicht mehr nur für sich selbst, sondern auch für andere auf's Papier bringen. Die Geschichten der Autorin sind stets eine Mischung aus Romantik, Dramatik und einem Hauch Humor. Besucht die Autorin auf Facebook und bleibt immer auf dem neuesten Stand. Erster Satz: Es gab eine Zeit, in der ich dachte, dass Blitze durch meine Venen schießen werden, wenn ein Mann mich berührt. Meine Meinung: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Melody und Andrew erzählt, das hat mir sehr gut gefallen den so bekommt man einen tollen ein Blick in die Gefühlswelt der Protagonisten. Ab und zu taucht man auch in die Vergangenheit der Protagonisten ein, und kann so ihr handeln und denken besser verstehen. Melody fand ich am Anfang rechts sympathisch aber ab einem gewissen Punkt ging sie mir auf die Nerven. Sie hat eine dramatisch Vorgeschichte,aber sie mach trotzdem Sachen die ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Bei Andrew dachte ich im ersten Augenblick was ist das für ein Idiot, aber als die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wurde habe ich ihn verstanden und er tat mit tierisch leid. Der schreibstil von Sarah Stankewitz, ist sehr leicht und locker zu lesen und man kommt so sehr schnell durch die Geschichte. Wenn man mal was für zwischendurch brauchen und Lust hat auf eine dramatische Jugend Geschichte hat ,dann ist dieses Buch genau das richtige. Fazit: Gefühlvolle Story , mit einigen höhen und tiefen. 3,5 von 5 Sterne Million miles away: Nur bei dir Sarah Stankewitz Erscheinungsdatum Erstausgabe : 26.10.2015 Verlag : Books on Demand ISBN: 9783739200118 E-Buch Text 186 Seiten Sprache: Deutsch E-Book :EUR 0,49 Taschenbuch: EUR 10,99 http://resas-welt.blogspot.de/2015/12/million-miles-away-nur-bei-dir.html

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  • Leserunde zu "Million miles away: Nur bei dir" von Sarah Stankewitz

    Million miles away

    SarahStankewitz

    LESERUNDE - Million miles away - Nur bei dir Hallo ihr lieben Leseratten <3 Am Samstag, den 31.10.2015 erscheint mein neuer New-Adult-Roman 'Million miles away - Nur bei dir'. Zur Feier meiner Veröffentlichung startet nun eine Leserunde <3 Gewinnen könnt ihr 20 Ebooks in eurem Wunschformat. Unter allen, die am Ende eine Rezension verfassen, verlose ich zudem ein Taschenbuch! Doch, worum geht es in meinem neuen Roman? Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann ... Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe ... Eckdaten: Titel: Million miles away - Nur bei dir Seitenzahl Taschenbuch: 330 Genre: NewAdult/ Contemporary / Jugendroman Für wen? Für jeden, der Spaß an romantischen Geschichten hat ;-) Um euch für die Leserunde zu bewerben, schreibt mir einfach in die Kommentare, ob ihr lieber auf euer Bauchgefühl oder auf euren Verstand hört <3 Bewerben könnt ihr euch bis zum 07.11.15 - danach lose ich die Gewinner aus :* Ich freue mich auf euch!!! <3 Eure Sarah Stankewitz

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    • 202
  • Eine dramatische, schöne und sehr emotionale Liebesgeschichte

    Million miles away

    nuffel

    10. December 2015 um 16:30

    Titel: Million Miles away: Nur bei dir Autor: Sarah Stankewitz Verlag: Books on Demand Erscheinungsjahr: 28.10.2015 Seitenzahl: 332 Seiten ISBN: 3739200766 Format: Taschenbuch Preis: 10,99 Euro (Taschenbuch) 0,49 Euro (Kindle) Klappentext: Der neue New-Adult-Roman von Sarah Stankewitz Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann ... Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe ... Zusammenfassung: Melody fliegt nach Australien, um dort ein Auslandsjahr zu verbringen. Diese Chance kommt ihr gerade recht, denn zu Hause läuft bei dir alles andere als gut. Doch prompt am Flughafen in Australien angekommen, trifft sie auf ihren Austauschpartner Andrew, der eigentlich in ihrer Familie ein Jahr leben sollte. Als er sie anblickt, dreht er um und fährt sie an, dass sie wieder gefälligst wieder ins Flugzeug zurück steigen soll. Zwar kann das ihre Gastmutter verhindern, aber Andrew bleibt. Melody fühlt sich nach anfänglichen Schwierigkeiten pudelwohl in ihrer Gastfamilie, wären da nur nicht die ständigen Konfrontationen mit Andrew, und dabei findet sie ihn doch eigentlich gar nicht so schrecklich.... Meinung: Das Cover  und der Klappentext sind schön gestaltet und machte echt Lust das Buch zu lesen. Der Einstieg  ist mir gut gelungen und man war sofort mitten in der Geschichte drin. Die Figuren sind alle sehr gut herrausgearbeitet und sehr sympatisch. Sie sind sehr authentisch und ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Melody ist blond, hübsch und verlässt das Haus fast nie ohne ihren Cowboyhut. Zusätzlich kann sie auch Guitarre spielen. Melody hat viel in ihrer Vergangenheit durchstehen müssen, dass sie gebrochen hat. Sogar ihre Mutter und ihre ehemaligen Freunde wollen sie nicht mehr sehen. Andrew hingegen ist auf der einen Seite unsympatisch, er kann aber auch anders. Schon im ersten Moment war sein Verhalten einfach nur schrecklich. Durch den Perspektivenwechsel weiß man auch, dass er nicht immer so ist. Man bemerkt in welchen Zwispalt er steckt. Er möchte Melody näher bei sich haben und stößt sie deshalb von sich. Trotzdem ist sein Verhalten nicht zu entschuldigen und ich brauchte ein bisschen, bis ich ihn doch sympathisch fand. Amber, Andrews Schwester, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war nicht nur lebensfroh und mitreißend, sie hat dem Leser auch gezeigt, dass Andrew eine andere Seite haben kann. Cooper war mir sofort sympathisch. Er ist der beste Freund von Andrew und heimlicher Schwarm von Amber und von Anfang an, ein wahrer Freund für Melody.  Lily ist die kleine Zicke in dem Buch und leider mochte ich sie nicht sofort, aber ich denke dass die Autorin genau darauf abgezielt hat. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und fesselt einen sofort ans Buch. Man kann sich sehr gut in die Situationen hineinversetzen und deswegen auch von Anfang an mit der Geschichte mitfiebern. Hinzu kommt, dass es nie langweilig wird. Die Spannung wird stets aufrecht erhalten, aber auch so, dass die Geschichte nicht überladen wirkt.  Fazit: Eine dramatische, schöne und sehr emotionale Liebesgeschichte, man muss sie einfach lesen. Bewertung ​ 5 von 5 Traumwolken

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  • Tolle Hauptcharaktere mit viel Vergangenheit

    Million miles away

    9Sunny8

    05. December 2015 um 17:50

    Zum Inhalt Melody fliegt nach Australien, um dort ein Auslandsjahr zu verbringen. Diese Chance kommt ihr gerade recht, denn zu Hause läuft bei dir alles andere als gut. Doch prompt am Flughafen in Australien angekommen, trifft sie auf ihren Austauschpartner Andrew, der eigentlich in ihrer Familie ein Jahr leben sollte. Als er sie anblickt, dreht er um und fährt sie an, dass sie wieder gefälligst wieder ins Flugzeug zurück steigen soll. Zwar kann das ihre Gastmutter verhindern, aber Andrew bleibt. Melody fühlt sich nach anfänglichen Schwierigkeiten pudelwohl in ihrer Gastfamilie, wären da nur nicht die ständigen Konfrontationen mit Andrew, und dabei findet sie ihn doch eigentlich gar nicht so schrecklich.... Meine Meinung Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und fesselt einen sofort ans Buch. Man kann sich sehr gut in die Situationen hineinversetzen und deswegen auch von Anfang an mit der Geschichte mitfiebern. Hinzu kommt, dass es nie langweilig wird. Die Spannung wird stets aufrecht erhalten, aber auch so, dass die Geschichte nicht überladen wirkt.  Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Man schließt sie sofort ins Herz. Da das Buch aus durch wechselnde Perspektive der Hauptcharaktere Melody und Andrew geschrieben ist, kann man sich schnell in beide besser hineinversetzen. Das Gute daran ist, dass sie selber nicht viel in ,,Ihren" Kapiteln von sich preisgeben, so dass man bis kurz vor Schluss nicht alle ihre Geheimnisse kennt und man so weiter am Ball bleibt und rätselt, was es denn nun sein könnte. Sowohl Melody, als auch Andrew haben eine tiefgründige Geschichte. Gerade da beide nicht solche 0-8-15 Charaktere sind, beginnt man es richtig zu genießen zu lesen. Auch die Nebencharaktere haben alle ihren eigenen Stil und man kann sie eigentlich nur mögen.  Fazit:  Durch die spannende Geschichte, die etwas mehr Hintergrund hat, gerade durch die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere, verzaubert einen das Buch von Anfang an. Deshalb gebe ich vollkommen verdiente fünf Sterne.

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  • Million miles away

    Million miles away

    Tess-xy

    26. November 2015 um 16:45

    Ein Auslandsjahr in Australien - das erscheint vielen wohl als großes Abenteuer. Für die 18-jährige Melody ist es allerdings mehr eine Flucht - Flucht vor ihrem momentanen Leben in Texas, aber auch vor ihrer erschütternden Vergangenheit. Doch als Melody, recht unvorbereitet, am Flughafen von Port Macquarie, Australien, landet, erscheint es ihr wie ein großer Fehler, denn ihr Gastbruder Andrew ist alles andere als begeistert von ihrem Erscheinen. Doch Melody bleibt und beginnt sich in ihrer neuen Familie schnell sehr wohlzufühlen. Wenn doch bloß Andrew ihr nicht bei jeder Gelegenheit beweisen müsste, wie unwillkommen sie für ihn ist. Und doch ist da diese gewissen Anziehungskraft zwischen Beiden, die trotz aller Ablehnung und Streitigkeiten nicht weichen will... Ich muss sagen, ich habe einige Zeit gebraucht, um das Buch abschließend bewerten zu können und auch um diese Rezension zu verfassen. Einerseits ist da diese seichte Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen, die würde sie ohne den Hintergrund ablaufen, sicherlich einige Fragezeichen aufwerfen würde. Andererseits ist da eben auch besagter Hintergrund, der versucht sehr ernste Themen aufzugreifen und zu behandeln.Schon im Prolog erfährt der Leser von einer Missbrauchserfahrung der 18-jährigen Protagonistin Melody. Sehr schockierender Einstieg, der dann umschwenkt auf den Flug nach Australien, wo Melody ihr Auslandsjahr verbringen möchte. Hier wiederum begegnet man nun einer recht naiven, also extrem unvorbereiteten Melody, die nicht mal die Adresse ihrer Gasteltern dabei hat.Dieser Eindruck wiederum passt gar nicht zu der häufig sehr schlagfertigen Melody, die dem Leser später immer wieder begegnet.Dennoch konnte ich mich als Leser noch ganz gut in Melody hineinversetzen. Sie wird einem im Laufe des Lesens immer sympathischer, allerdings lässt sie sich meiner Meinung nach zu viel von Andrew gefallen...... Das Buch wechselt in der Erzählsicht zwischen der von Melody und der von Andrew, dem zweiten Protagonisten der Geschichte. Andrew ist der 18-jährige Gastbruder von Melody, der selbst auch noch schwer mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Da ist der Verlust seiner großen Liebe Cassidy, an die Melody ihn so sehr erinnert, dass er ihre Nähe einfach nicht ertragen kann. Hier fand ich leider dass das junge Alter Andrews dem Thema ein wenig die Glaubwürdigkeit genommen hat. Angesichts der Tatsache dass diese, als so groß beschriebene, Liebe zwischen Andrew und Cassidy dann im Alter von 15/ 16 Jahren stattgefunden haben muss, hätte ich mir ein etwas fortgeschrittenes Alter des Protagonisten gewünscht, um dem dann doch etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber das sind nur meine persönlichen Bedenken. Andrew war mir leider von Anfang an super unsympathisch. Ich fand sein Verhalten Melody gegenüber in keinerlei Weise gerechtfertigt und auch sein ständiges Gefühlchaos und -schwanken zwischen Zuneigung und Ablehnung absolut überzogen. Gewundert hat mich auch, das seinem Verhalten nichts entgegen gesetzt wurde. Gerade von Seiten der Eltern. Trotz allem hat die Geschichte natürlich auch seine guten Seiten. Sie zeigt u.a. das LIebe es schaffen kann selbst die größten Hindernisse zu überwinden.

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  • Man muss die Vergangenheit hinter sich lassen...

    Million miles away

    Sick

    Melody verlässt für das letzte Highschool-Jahr ihre Heimat Texas und wohnt in dieser Zeit bei einer australischen Familie. Eigentlich hat sie allen Grund, sich darauf zu freuen, denn Zuhause hat niemand ein nettes Wort für sie übrig. Ihre Facebook-Pinnwand ist voll von Hassbotschaften und nicht einmal ihre Mutter schafft es, ihr in die Augen zu sehen. Trotzdem ist Melody nervös, immerhin weiß sie nicht, was sie erwartet. Als allerletztes jedenfalls, dass sie am Flughafen ihrem Tauschpartner Andrew begegnet. Dieser ist alles andere als freundlich und würde Melody am liebsten wieder zurückschicken. Er gibt ihr Geld und fährt wieder nach Hause. Melody ist verwirrt und kann seine Reaktion nicht verstehen. Als Andrews Mutter Miranda erfährt, was ihr Sohn getan hat, holt sie Melody ab und der Austausch findet wie geplant statt. Nun ja, fast, denn Andrew weigert sich, nach Texas zu fliegen. Er grollt Melody auch weiterhin und wünscht sich nichts mehr, als dass sie wieder verschwindet. Seine Familie hingegen freut sich sehr über ihren Besuch, allen voran Andrews kleine Schwester Amber. Was ist also Andrews Problem mit Melody? „Million miles away: Nur bei dir“ würde ich als Young-Adult- oder Jugendbuch bezeichnen, das aber einige härtere Themen beinhaltet. Gleich im Prolog erfährt man zwischen den Zeilen, dass Melody wohl missbraucht wurde oder wird. Auch der Tod von geliebten Menschen und Alkoholmissbrauch werden thematisiert. Gleich hier setze ich aber meine erste Kritik an. Es werden immer wieder Andeutungen gemacht, dass Andrew und seine Familie jemanden verloren haben, auch wenn erst später herauskommt, was wirklich passiert ist. Mir kam es so vor, als würde das für Andrew einen Persilschein darstellen und er könnte sich aufführen wie der letzte Mensch. Dass er Melody einfach am Flughafen stehen lässt, ein junges Mädchen in einem fremden Land, ist die eine Sache, aber im Laufe der Handlung leistet er sich so viele Dinge, darüber konnte ich mich einfach nur aufregen. Leider hat er nie eine Konsequenz zu spüren bekommen und abgesehen von der Standpauke seiner Mutter zu Anfang hat ihm auch keiner mal so richtig die Meinung gegeigt. Zwar versucht Amber, ihrem Bruder einen Denkanstoß zu geben, aber dafür, dass er sie so sehr liebt, schert er sich herzlich wenig um ihre Meinung. Mit Andrew bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden, obwohl er auf den letzten Seiten so etwas wie eine Kehrtwende hingelegt hat. Das war mir dann aber fast schon wieder zu viel des Guten. Amber mochte ich hingegen sehr gerne, kein Wunder, dass Melody sie sofort ins Herz geschlossen hat. Auch Andrews bester Freund Cooper ist ein toller Charakter, immer mit einem frechen Spruch auf den Lippen, aber trotzdem mit einem Gespür für ernste Situationen. Mit Melody selbst bin ich ganz gut ausgekommen, obwohl ich mir von ihr manchmal mehr klare Ansagen gewünscht hätte. Ihre Gefühle waren aber gut dargestellt, sodass ich mich ohne Probleme in sie hineinversetzen konnte. Ihre Ich-Perspektive wechselt sich regelmäßig mit der von Andrew ab. Beide waren gut erzählt, die Seiten sind praktisch vorbeigeflogen und ich war total in der Geschichte gefangen. Aber je länger ich gelesen habe, desto mehr Sachen haben mich gestört. Besonders nach dem ersten Drittel häufen sich die Floskeln, allen voran der „Wimpernschlag / Augenaufschlag später“. Nach der Hälfte des Buches konnte ich nicht umhin, beim Lesen dieser Phrase die Augen nach oben zu verdrehen, was manchmal sogar zweimal innerhalb von wenigen Seiten bzw. in der gleichen Situation der Fall war. Außerdem gibt es ein paar Kleinigkeiten, die Fragen aufwerfen, aber nirgendwo beantwortet werden. Nirgendwo erfährt man, wie genau es zum Austausch kam. Wurde er von den Schulen oder den Familien privat organisiert? Kennen sich die Eltern oder andere Familienmitglieder untereinander? Erst am Schluss erfährt man von einer Verbindung zwischen Texas und Australien, aber noch immer ist nicht ganz klar, wie alles zustande kam. Hier ist mir eine Situation aufgestoßen, in der sowohl Melody als auch Andrew sich auf einer Party haben volllaufen lassen, um nur zwei, drei Stunden später stocknüchtern ein wichtiges Gespräch zwischen Andrews Eltern zu belauschen. Diese waren mir übrigens viel zu absent, dafür dass das Familienleben bei ihnen so groß geschrieben sein soll. Der finale Auftritt von Andrews „Freundin“ Lily macht eher ein Fass auf, als dass es einen Abschluss gibt. Andeutungen, die die Neugier beflügeln, bleiben ungeklärt und der Leser bleibt unbefriedigt zurück. Das Happy End tröstet da nur wenig. Und doch gibt es einige Szenen im Buch, die wunderbar zu lesen sind. Meistens sind Amber oder Cooper darin verwickelt, aber sogar Andrew kann manchmal ganz angenehm sein. Dafür war es das Lesen auf jeden Fall wert. Wer bereit ist, ein paar Abstriche zu machen, bekommt eine dramatische Jugendgeschichte mit einigen sehr schönen Szenen, die bis auf das Happy End wenig vorhersehbar ist.

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  • Million miles away: Nur bei dir von Sarah Stankewitz

    Million miles away

    xlesezauberx

    22. November 2015 um 15:09

    Inhalt: Das Buch handelt von Melody. Sie fliegt nach Australien, um dort ein Auslandsjahr zu verbringen. Das kommt ihr gerade recht, denn Zuhause läuft es alles andere als gut. Sie sieht das Auslandsjahr als eine Chance auf ein besseres Leben an. Sie möchte endlich glücklich werden und die Vergangenheit hinter sich lassen. Melody hat Glück, ihre Gastfamilie ist super nett. Mit Amber, der Tochter der Familie hat sie endlich eine Freundin gefunden. Aber dann ist da noch Ambers Bruder Andrew. Er macht Melody von Anfang an das Leben schwer und zeigt ihr immer wieder, dass sie hier nicht willkommen ist. Schließlich sieht Melody ein, dass sie nicht die Einzige mit einer schweren Vergangenheit ist... Meine Meinung: Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Es ist spannend geschrieben und teilweise sehr emotionsgeladen, so dass man mit den Charakteren einfach mitfühlen musste. Die Charaktere an sich sind auch super ausgearbeitet. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem mir von Anfang an die meisten Charaktere so gefallen haben. Vor allem Andrew hat mir als Badboy super gefallen. Je mehr ich gelesen hatte, desto mehr hat er mir gefallen. Auch Melody ist mir sehr ans Herz gewachsen. Wie auch die ganze Familie McCaw. Sie haben Melody so herzlich bei sich aufgenommen, als wäre sie ein Teil ihrer Familie. Und auch Cooper, der beste Freund von Andrew ist super sympathisch. Er ist der Typ Mensch, den man einfach mögen muss. Die Geschichte an sich, fand ich auch super. Sie war nicht nur mega interessant, sie hat mich auch immer wieder mit neuen Erkenntnissen überrascht. Gegen Ende wurde es dann nochmal sehr dramatisch und auch ein bisschen kitschig, was aber sehr gut gepasst hat. Im letzten Kapitel konnte ich mir ein paar Tränen nicht verdrücken. Mein Fazit: Eine dramatische, schöne und sehr emotionale Liebesgeschichte. Jeder, der solche Liebesgeschichten gerne liest, muss dieses Buch lesen und wird es bestimmt auch lieben. Da mich das Buch von Anfang bis Ende überzeugen konnte, erhält es von mir volle 5 Sterne.

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  • Million miles

    Million miles away

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2015 um 20:45

    Ein Buch was mich trotz trauriger Seiten auch glücklich gemacht hat...es liest sich richtig gut und zwischen Melody und Andrew sehen sich und spüren gleich das sie zusammen gehören, aber jeder braucht für sich Zeit und dann kommen noch soviele Dinge heraus das es auch spannend bleibt, wie gesagt es ist durch und durch spannend und es gibt soviel glücklich Moment aber auch Dinge die man niemanden wünscht. Ich vergebe sehr gern die 5sterne, weil es die Geschichte und die Erzählerin verdient haben...

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