Sibylle Berg Gold

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Inhaltsangabe zu „Gold“ von Sibylle Berg

Haruki Murakami sitzt auf einem Stühlchen in einem Zimmer und Herr Droste ist ein sehr guter Mensch. Die Geschichten von Sibylle Berg sind schön, aber keineswegs harmlos, durchzieht sie doch ein untergründiges Unbehagen. Wenn Sibylle Berg schreibt, dann ist Schluss mit dem journalistischen Einerlei. In "Gold" spürt man ihre Schreibwut, ihren schonungslosen Blick, einfach alles, was sie berühmt und berüchtigt gemacht hat. In ihren Artikeln und Reisereportagen erfährt man alles über noch bessere Menschen, geschlechtliche Dinge, Werbung und Freizeitaktivitäten. Und natürlich alles über Frau Berg. Denn sie teilt nicht nur aus, sondern richtet sich auch gnadenlos selbst. "Gold" versammelt Frau Bergs Reiseberichte aus Wien, Bangladesh, Weimar und Castrop- Rauxel, ihre Porträts von Gerhard Schröder und dem Massenmörder Leszek Pekalski. Die schönsten Leserbriefe ihrer Fans, die heftigsten Verrisse ihrer Kritiker und sogar drei Gedichte. Für die Taschenbuchausgabe von "Gold" hat Frau Berg ein paar neue Texte geschrieben, als Bonbon sozusagen. Mehr Berg, mehr Gold.

Dieses Buch wiegt so schwer und ist so inhaltsreich, dass ich es nur in kleinen Häppchen genießen kann.

— ekoepping
ekoepping

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    Gold
    ekoepping

    ekoepping

    04. May 2015 um 19:05

    Dieses Buch wiegt so schwer und ist so inhaltsreich, dass ich es nur in kleinen Häppchen genießen kann. Mehr als eine Geschichte pro Tag schaffe ich einfach nicht. Manchmal lasse ich es auch einfach ein halbes Jahr liegen. Ich habe mir aber vorgenommen, es in diesem Jahr (2015) auszulesen.

  • Rezension zu "Gold" von Sibylle Berg

    Gold
    damentennis

    damentennis

    03. January 2010 um 18:18

    über frau berg weiß ich wenig. sie wohnt in zurüch, wofür ich sie beneide und sie ist in ostdeutschland geboren, wofür ich sie nicht beneide, aber auch nicht bedauere. sie schreibt immer bücher die "sex" heißen oder sex beinhalten. frau berg ist nicht verheiratet und hat keine kinder, vielleicht aber einen hund. weiß ich nicht. die frau berg schreibt: "realität ist das, was weh tut" und liefert damit viel mehr, als die öde wissenschaft zu diesem thema, der realität, je beigetragen hat. denn natürlich ist das so, wie die frau berg das schreibt, denn die frau berg ist schlau. weil sie so schlau ist, liefert sie zu jeder kolumne gleich noch einen diese kolumne kritisierenden leserbrief mit. frau berg schreibt: ficken, steben, einsamkeit, alles egal. der leser schreibt: das schreibt man nicht, das druckt man nicht. das ganze nennt man dann kommunikation und es funktioniert blendend. nun sind die texte in diesem schönen goldenen buch ja auch schon zwölf jahre alt, eine lange zeit. und die themen sind heute nicht mehr schockierend, weil ja jeder über sex und tod schreibt und wir wohl bald am kulminationspunkt sind, an dem der autor zum rebell wird, der nicht über diese themen schreibt. bis dahin kann sich jeder autor aber noch aussuchen, ob er rebell ist oder nicht, es reicht dazu, dass er es einfach behauptet. soll ihm doch mal jemand erst einmal das gegenteil beweisen. frau berg ist wohl kein rebell, sie ist eine autorin. von texten, um genau zu sein. sie mag maxim biller nicht, dafür aber haruki murakami sehr. eine wahl, die für mich in ordnung geht, die man aber auch anders treffen kann, je nachdem. frau berg würde einen dafür sicherlich nicht hassen, denn frau berg hasst die menschen wahrscheinlich gar nicht, obwohl das manchmal so herausgelesen wird, aus ihren texten. nein, das tut sie nicht. sie beschreibt nur die welt und wer glaubt, sie hat damit unrecht, ist selber schuld. wer glaubt, sie hat damit recht, ist auch selber schuld. und jetzt geht das buch kaufen.

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