Fellherz St. Pauli

von Simone Buchholz 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Fellherz St. Pauli
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Inhaltsangabe zu "Fellherz St. Pauli"

Ein Hund ist der beste Kumpel, ein Seelentröster, Clown und immer ein Familienmitglied. Wenn er groß ist und auf Sankt Pauli herumschnüffelt, kann er auch im Verdacht stehen, ein 'Meinungsverstärker' zu sein.
Die Fotografin Debra Bardowicks und die Autorin Simone Buchholz haben 21 Hundehalter gesucht, die ein Fellherz haben. Lustig, manch- mal melancholisch, immer frei Schnauze. Geschichten genau wie der Stadtteil, in dem sie leben: Hamburg Sankt Pauli.
Es sind nicht nur Geschichten von einem halbstarken Mastino namens Kalle und von Pacco, einem Rhodesian Ridgeback-Rottweiler-Mix, der auf seine Drag Queen aufpasst. Von einem Polizeihund in Rente und von Molly, einem kleinen Jack-Russell-Terrier vom Dom. Fellherz Sankt Pauli behandelt auch den buntesten Stadtteil Deutschlands und beschreibt das Leben, wo es schillert, kracht und manchmal schmerzt.
Fellherz Sankt Pau li ist ein Buch für alle, die Hunde lieben – aber eben nicht nur für sie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945877098
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:196 Seiten
Verlag:Ankerherz Verlag
Erscheinungsdatum:21.04.2017

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    michael_lehmann-papevor 3 Monaten
    Mensch und Tier auf dem Kiez

    Mensch und Tier auf dem Kiez

    Da gibt es „Bootsmann“.

    „Nils ist der Kapitän, Ela ist die Steuerfrau, Bootsmann ist der Hund, „Klein Erna“ ist die Barkasse“.

    Es ist eine Liebesgeschichte, damals, noch ohne „Bootsmann“, als Nils seine Ela kennenlernte und vom Fleck weg zu heiraten gedachte.

    Was nicht ganz so schnell, aber natürlich doch stattfand. Und, echte Seeleute, beide eben, statt goldener Ringe sind die unverbrüchlichen Zeichen der Liebe je am Finger tätowiert.

    Vier Kinder, drei Enkel, „ich heirate eine Familie“ in real, so erzählt es der schön gesetzte, von Liedtexten begleitete Text. Und dann kam „Bootsmann“. Als Ela das leere Leben nach dem Auszug des letzten Kindes zu leer war. Und statt noch ein Baby kam der Bolonka-Svetna.

    „Bootsmann ist ein gelernter Schiffshund, von klein auf ist er auf der „Klein-Erna“ mitgefahren“. Einer, der „die Füße wärmt“ nicht haart und nur wenig bellt, dessen Zuhause knapp vor dem Steuerraum ist.

    Eine intensive, rührende, passende „Familiengeschichte“ eröffnet diese, Reigen von 21 Geschichte zwischen Mensch und Hund, St. Pauli und Elbe und Meer, Wind und Wetter, Zuneigung und Verbindung. Sorgsam gestaltet, Texte, die Luft zum atmen lassen und Bilder, die Atmosphäre jeweils transportieren.

    Wie der „Bulle“ mit seinen „drei Königinnen“. Ein ehemaliger Spürhund, der mit auf der Bühne im Nachtclub auf St. Pauli steht. Leicht stoisch, aber vor allem eben immer dabei. Wobei die „drei Königinnen“ doch überaus besonders sind.

    „Kleine Mädchen fürchten die Dunkelheit, große Mädchen ungünstiges Licht“.

    Was „Paco“, den „Rhodesian-Rottweil-Mix“ nicht weiter interessiert. Wohl aber die Nähe zu seinen Grazien und deren Wohlergehen. Im Zwielicht der Nacht.

    „Aber hier drin zählt nur die Nacht. So ein Laden kann, mit den richtigen Leuten besetzt, ein dunkles Leuchten verströmen“.

    Geschickt verbinden sich in den Geschichten die Motive. Der Kiez. Das besondere Leben der exaltierten Menschen. Die treuen Begleiter, zur Familie gehörend, wichtig und eng verbunden.

    So wie bei Michael, der von seinem Stafford „Alien“ im Leben „nur einen Tag getrennt“ war. Und der der Mann nun einen letzten Brief schreibt. Kurz, knapp, herzergreifend.

    Geschichten, die nicht stilisiert sind, die nicht „überlebensgroß von „Heldentaten“ berichten, sondern das „ganz normale“ Leben abbilden, was an diesem Ort, dem Kiez, eben dazugehört, von außen betrachtet aber Besonderes darstellt. Was die Autorinnen hervorragend einfangen und mit der tatsächlich treuen Nähe zum Hund wunderbar zu lesen verbinden.

    Ein schönes Werk.

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