Sina Beerwald Das blutrote Parfüm

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Inhaltsangabe zu „Das blutrote Parfüm“ von Sina Beerwald

Blutrot ist dein Duft, blutrot soll dein Tod sein§1776: Amélies Ehe ist zu Ende. Ihr bleibt nur der Schatz ihres Wissens um das Parfümhandwerk. Keine kennt die Welt von Sandelholz und Lavendel wie sie. Sie kehrt auf den Mont-Saint-Michel zurück und eröffnet zum Missfallen der Kirche eine Duftwerkstatt. Als sie vor ihrer Tür eine bestimmte Essenz findet, weiß sie, dass sie sterben soll, so bald ihr Mörder sein tödliches Parfüm für sie vollendet hat.

Schöne Rezension Bouquineur. Besonders der zweite Absatz gefällt mir und trifft es genau. LG Cala

— Calaming
Calaming

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  • Rezension zu "Das blutrote Parfüm" von Sina Beerwald

    Das blutrote Parfüm
    Merithyn

    Merithyn

    13. July 2012 um 13:42

    Ein Buch das sich schnell und gut lesen lässt. Eine schöne Geschichte. Warum nur 3 Sterne? Es fehlt mir das i-tüpfelchen deswegen 1 Stern abzug außerdem passieren mir manche Dinge zu schnell und zu plötzlich, sie werden zu kurz beschrieben es fehlen Details. Schön: Immer wieder überraschenden Wendungen und ein Ende mit dem ich lange nicht gerechnet habe! Aber es hat mir wirklich ein zwei schöne Lesetage am Strand eingebracht.

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  • Frage zu "Die Stadt der tausend Düfte" von Daniel Horch

    Die Stadt der tausend Düfte
    Palme

    Palme

    Guten Morgen Leseratten! Ich habe neulich "Die Stadt der 1000 Düfte gelesen" und fand es super! Vor allem weil es immer so schön weiter geht! Das ist für mich wichtig da ich leider ein langsam Leser bin!
    Kennt ihr Bücher, historische, die auch in diese Richtung gehen? Gerne wieder das Thema Düfte (das Parfum kenne ich schon!)

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  • Rezension zu "Das blutrote Parfüm" von Sina Beerwald

    Das blutrote Parfüm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2010 um 09:24

    Paris 1776. Nach einem Streit mit ihrem Gatten verlässt Amelie gemeinsam mit ihrer Tochter Linnea völlig überstürzt die Stadt, um in ihre Heimat zurückzukehren. Ihre Heimat, das ist der Saint Mont Michel, ein felsige Insel im Wattenmeer der Normandie. Dort angekommen versucht sie, sich mit dem bei Ihrem Mann erlernten Parfüm-Handwerk eine neue Existenz aufzubauen. Schon bald stellt sie fest, dass ihr die Menschen auf dem Mont mit Misstrauen begegnen und längst nicht alles so rosig erscheint, wie sie es aus ihrer Jugendzeit in Erinnerung hatte. Als dann auch noch rätselhafte Todesfälle ereignen, beginnt für Amelie ein Spießrutenlauf um ihre Existenz. Sina Beerwalds dritter Roman nimmt gleich von der ersten Seite an ein rasantes Tempo auf, denn der überstürzten Flucht aus Paris folgen gleich nach der Ankunft auf dem Mont Saint Michel in kurzer Folge unerklärliche Todesfälle, seltsame Vorkommnisse und diverse Widrigkeiten, denen sich Amelie ausgesetzt fühlt und die es ihr schwer machen, in der der Heimat, die sie vor 20 Jahren verlassen hat, wieder Fuß zu fassen. Währenddessen sieht sie sich zudem einem ständigen Konflikt mit ihrer Tochter Linnea ausgesetz, die den Berg so schnell wie möglich wieder verlassen möchte. Linneas Kampf gegen ihre Mutter nimmt neben dem Kriminalfall einen gewichtigen Part ein, ebenso die Lebensgeschichten der übrigen Inselbewohner. Jeder trägt persönliche Konflikte mit sich herum, die er entweder geschickt vor den anderen verbirgt oder deren Aufstauung sich irgendwann in einer Kurzschlussreaktion Bahn bricht. Der Leser weiß eigentlich nie, was ihn im nächsten Moment erwartet. Nichts ist auf dieser Insel so wie es scheint und so überwiegt im großen Teil des Buches eine angespannte, unglückliche und wenig Positives verheißende Grundstimmung, mit der ich mich im Laufe der Geschichte etwas schwer getan habe. Mir hat so ein wenig ein "Leitstern" gefehlt, eine Figur, die trotz aller Widrigkeiten für ein bisschen Licht am Horizont sorgt. Amelie, die Protagonistin, muss sich hier in diesem Buch aber wirklich ganz alleine gegen all die Widrigkeiten zur Wehr setzen, die sich ihr in den Weg stellen und ist ganz auf sich selbst gestellt. Als Leser leidet man mit Amelie mit, ist manchmal auch frustriert über so viel Schlechtes, das ihr passiert. Ich war dennoch angetan von Sina Beerwalds neuem Buch, denn es ist ihr auch diesmal wieder ausgesprochen gut gelungen, ihre Protagonisten mit Tiefe und starken Gefühlen auszustatten. Neid, Eifersucht, Hass, Trauer, Unverständnis aber auch Einsicht und Vergebung sind bei Sina Beerwald Charakteren fühl- und erlebbar. Blass bleibt keiner von Sina Beerwalds Protagonisten, keiner eindimensional. Wenn der Autor es schafft, dass der Leser selbst beim vermeintlich bösesten Bösewicht noch andere Facetten entdecken kann und - begrenzt - Verständnis für sein Handeln hat, dann hat er alles richtig gemacht. Wenn man dennoch mit dem ein oder anderen Protagonisten seine Probleme hat, liegt das nicht daran, wie sie gezeichnet sind sondern an persönlichen Erfahrungen, die das Handeln der Protagonisten für einen selbst nicht nachvollziehbar machen. Am Ende der Geschichte fühlt man sich aber doch fast jedem der Protagonisten mit seinen guten, schlechten, traurigen oder verschrobenen Eigenarten verbunden und verlässt den Mont Saint Michel nur ungern, vor allem Amelies Duftwerkstatt, in der die betörendsten Ingredienzien sich zu zauberhaften Düften vereinen, an deren Herstellung Sina Beerwald den Leser während des ganzen Buches teilhaben lässt. Sie weckt damit die Sehnsucht nach Wärme, Sonne und Glück und den Wunsch, sich durch einen für einen eigens kreierten Duft als etwas Besonderes zu fühlen. Ein bisschen was von diesen Düften bleibt nach dem Lesen zurück, legt sich wie ein sanfter Schleier über die Seele und zaubert ein leises Lächeln ins Gesicht.

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  • Rezension zu "Das blutrote Parfüm" von Sina Beerwald

    Das blutrote Parfüm
    Calaming

    Calaming

    13. May 2010 um 16:05

    Mein erster Roman von Sina Beerwald! - Unterhaltsam spannend und bildhaft geschrieben. Das Taschenbuch "Das blutrote Parfüm" hat 429 Seiten aufgeteilt in 7 Kapitel. Nett zu lesen: Jedes Kapitel trägt eine Überschrift, die eine beschriebene Zutat zur Herstellung eines Parfüms nennt. Nach Beendigung der 7 Kapitel(-Überschriften) ist dieses Parfüm dann vollendet. Außerdem gibt es einen „Straßen“plan vom Mont, einen Prolog, einen Epilog und ein interessantes Glossar, in dem die vorkommenden Duftzutaten, die zur Herstellung von Parfüm benötigt werden, beschrieben sind. Die Herstellung von Parfüm zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die Geschichte fängt atemlos schnell an, ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Spannungsbogen wurde von Seite zu Seite aufgebaut. Sina Beerwald beschreibt den Mont mit seinen Gassen, die Unter- und die Oberstadt sehr anschaulich. Die handelnden Hauptpersonen werden gut beschrieben, auch die gesamte Tragik um Amélies Familie wird eindringlich dargestellt. Kleiner Abzug: Nach dreiviertel des Romans hatte ich das Gefühl, das mit rasanter Geschwindigkeit bereits passierte Vorkommisse ein, an den Haaren herbei gezogenes Ende haben mussten oder, das neue Personen, die eher farblos blieben, auftraten nur um eine Begründung für z. B. eine Erpressung oder eine Schlägerei zu haben. Auch Linnea verhält sich mit ihren fünfzehn Jahren für das Jahr 1776 schon sehr frei und selbstverständlich. . Der Roman „Das blutrote Parfüm“ spielt um 1776 in Frankreich auf dem Mont Saint Michel. Und obwohl ein Mörder, der aus niederen und finanziellen Beweggründen mordet, auf der Insel umhergeht handelt er vor allem von Amélie und ihrer 15-jährigen Tochter Linnea. Nach einem einschneidenden Erlebnis in Paris kehrt Amélie nach zwanzig Jahren, jetzt mit ihrer Tochter, auf den Mont zurück. Hier hofft sie bei ihren Eltern, zu denen sie keinen Kontakt mehr hatte, Unterkunft zu finden. Da sie sich in Paris heimlich das Wissen um das Parfümhandwerk, ihr Mann war Parfümier, beigebracht hat, sieht sie sich in der Lage auf dem Mont eine Duftwerkstatt zu betreiben, um für sich und Linnea ein Auskommen zu haben. Allerdings verhalten sich nicht nur alte Freunde und Nachbarn ihr gegenüber distanziert, beneiden ihren langsamen Erfolg, auch die Kirche hat erklärliche Einwände gegenüber ihrem Treiben mit den Düften.

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  • Rezension zu "Das blutrote Parfüm" von Sina Beerwald

    Das blutrote Parfüm
    beowulf

    beowulf

    12. May 2010 um 23:19

    Sina Beerwald hat mit ihrem dritten historischen Roman die durch die Vorgänger geweckten Erwartungen nicht enttäuscht. Wieder steht ein Handwerk im Mittelpunkt, di Parfümherstellung, über die man einiges erfährt. Alle PRotagonisten haben ihr Päckchen zu tragen und alle sind schuldig und unschuldig zugelich. Liebe und vorallem Eifersucht ist ihnen gemeinsam, Gier und Hass die logische Folge. Alle haben genügend Gründe verdächtige für die Morde zu sein und Erpressung, Entführung und Raub, Mord und Mordversuch bauen einen gelungenen Spannungsbogen auf, auch wenn ich das Buch nicht als Krimi bezzeichnen würde. Fazit: Lesen!

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