Slov ant Gali Gemeinschaft der Glückssüchtigen

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Inhaltsangabe zu „Gemeinschaft der Glückssüchtigen“ von Slov ant Gali

Es ist wieder Zeit für Utopien. Es reicht nicht, jene einzelnen Stückchen des 'Kapitalismus' nicht zu wollen, die gerade am meisten weh tun. Es reicht nicht einmal, den Kapitalismus insgesamt nicht zu wollen. Wir müssen auch etwas Anderes, Alternatives bewusst wollen und darauf hinarbeiten.

Neue Gesellschaftsutopie - gut durchdacht, aber der Weg dahin fehlt.

— mabuerele

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    Gemeinschaft der Glückssüchtigen

    ulrikeDi

    22. September 2013 um 15:26

    Ich weiß nicht, wie man das nennen soll: Es ist Autobiografisches drin und Gedichte, Philosophie, Ökonomie, Science Fiktion, Chemie und mehr. Also ich verstehe es. Weil wir heute das Internet haben und Unmengen Daten verarbeiten können, könnten wir Kommunismus haben. Kommunismus ist etwas extrem Individuelles, wo jeder mitbestimmen kann, Demokratie für jeden der will. Weniger Arbeit. Deshalb welche, die mehr Spaß macht. Keiner der Macht hat, weil keiner ein Machtmittel zur Erpressung der Anderen hat. Geld muss nicht sein, weil die Bedürfnisse, die jeder hat, weniger materielle sind und klügere. Wer weder Hunger noch Angst hat, ist glücklicher und geht deshalb freundlicher mit seinen Mitmenschen um und die sind es wieder mit ihm usw. Eine solche schöne Utopie begründet der Autor mit dem Marxismus, dass also Produktionsverhältnisse mit dem Entwicklungsstand der Produktivkräfte zusammenhängen. Es gibt mehrere Beispiele, wie das funktioniert. Pillen und Musik und Piraten und Ameisen und Verkehr und Supermarkt.  Richtig spannend, das mal auszuprobieren. Aber wie kommen wir da hin?

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  • Leserunde zu "Gemeinschaft der Glückssüchtigen: Wie wir die Welt wollen" von Slov ant Gali

    Gemeinschaft der Glückssüchtigen

    slov

    Wie sollten und wie könnten die Menschen in Zukunft zusammen leben? Welche Erfahrungen aus der DDR können wir kritisch betrachtend benutzen? Welche Potenzen für eine alternative Gesellschaft stecken im Internet? Wie kann die aussehen? Warum? Bewirb dich um eines der 20 Testleseexemplare von „Gemeinschaft der Glückssüchtigen“ von Slov ant Gali. Was ist das für ein Buch? 5 Kapitel sind überschrieben mit „Wie ich trotz & wegen der DDR zu meinem ganz individuellen Kommunismus fand“, eines mit „Gedanken zu ungeschriebenen Gesetzen, nach denen sich Menschen richten „, je eines mit „...Musik - Geist für alle“, „Nicht alle Arbeit wird Kunst – manche bleibt Pflicht“, „Warum das Bild der fleißigen Ameisen nichts mit Kommunismus zu tun hat“ usw. „Raubkopierer“ erkennen sich als Arbeitsgemeinschaft moderner „Kommunisten“. Jedes Kapitel ist mit einem unterschiedlich unpassenden Gedicht gewürzt. Wer alles gelesen hat, sollte besser verstanden haben, wie und warum Alternativen zum „Kapitalismus“ funktionieren können. Und natürlich, warum das notwendigerweise etwas total Neues, eine erst seit Kurzem machbare Utopie und im vergangenen „realen Sozialismus“ Unmögliches ist bzw. war. Sollte man es als Sachbuch verstehen, dann wäre es ein sehr „belletristisches“. Es soll Diskussionen anregen ohne Blockaden im Kopf und mit Spaß am Durchdenken von noch nicht als alternativlos ausgelatschten Mauerwegen. Wer sich bewerben will, sollte nur den ersten spontanen Aufschrei unterdrücken „Das geht nicht“. Dein Denkspaß ist gefragt, deine Offenheit, deine Bereitschaft, alles in Frage zu stellen. Du willst doch mit Autor und Mitlesern mitdiskutieren und du kannst dir auch vorstellen, das Buch anschließend hier (und ggf. bei Amazon) zu rezensieren, unabhängig davon, ob in deiner Rezi das schlimme K-Wort vorkommt? Bewirb dich einfach um ein Testleseexemplar! Bewerbungsfrage: Welchen Signierspruch wünscht du dir in dein Buch? Du darfst dir selbst einen ausdenken oder wähle aus folgenden aus: „Dieses Buch ist keine Raubkopie. Das macht aber nichts.“ „Die Geschichte(n) schreibst DU!“ „Für … Weil ich denke, dass du denkst.“ „Es irrt der Mensch, solang´ er schweigt.“ „Auch du bist ein Künstler ...“ „Marx ist tot. Einstein ist tot. Du lebst.“ „Geld los?! Wir wollen es sowieso abschaffen.“ „Geld macht krank. Mit dem Kauf dieses Buches wurdest du gesünder.“ „Dein Geld konntest du einmal ausgeben – dies Buch kannst du mehrmals lesen.“ „Erst lesen, dann weiter verschenken!“ „Wer nichts falsch gemacht hat, kann nachher nichts besser machen.“

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    • 110
  • Utopie der Zukunft

    Gemeinschaft der Glückssüchtigen

    mabuerele

    13. June 2013 um 11:54

    „...Ich wünsche mir die freieste, individuellste, menschlichste Gemeinschaft, die sich Menschen zum Zusammenleben gestalten können...“ Der Autor, Jahrgang 1955 und in der DDR aufgewachsen, versucht in dem Buch, die Frage zu beantworten, wie wir zukünftig leben wollen. Er entwirft ein Gesellschaftsbild der Zukunft. Grundlage dafür ist seine Analyse des Marxschen Gesetze für die Entwicklung von Markt und Gesellschaft. Am Anfang legt er dar, warum der Übergang vom Kapitalismus zu einer neuen Gesellschaftsordnung bisher nicht funktioniert hat und was in den sozialistischen Ländern schiefgelaufen ist. Seine Gedanken lassen sich gut nachvollziehen. Sie regen an, sich mit den Verhältnissen in der Gesellschaft auseinander zu setzen. Ich bin nicht in allen Punkten mit ihm einer Meinung, finde aber, dass es gute Ansätze zum Weiterdenken gibt. Schwierig ist der Spagat zwischen Individualität, Freiheit und Rücksichtnahme auf die Rechte der anderen. Die Interpretationsmöglichkeiten seiner Aussagen sind vielfältig und lassen sich sehr kontrovers diskutieren. Dabei versteht es der Autor, seine Ideen durch wirklichkeitsnahe Bilder zu veranschaulichen. Im Buch ist erkennbar, dass sich der Autor ausführlich mit den Lehren von Marx und Lenin beschäftigt hat. Gleichzeitig gibt es mehrere Abschnitte, in denen er darlegt, wie seine DDR – Vergangenheit sein Denken beeinflusst hat. Das geschieht sachlich. Es überzeugt, weil es eigene Erfahrungen und Erlebnisse sind. Sehr gut gefallen haben mir die Gedichte. In konzentrierter Form drückt er dort sehr persönlich aus, was ihn bewegt. Zwei Fakten sind, meiner Meinung nach, die Schönheitsfehler des Buches. Zum einen nennt er seine neue Gesellschaft Kommunismus, obwohl sich dieser Begriff historisch diskreditiert hat, zum anderen bleibt der Weg dorthin sehr vage. Das Cover ist ein Widerspruch in sich. Bild und Text stehen kontrovers zueinander. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es gab mir die Möglichkeit, eine neue Vorstellung von der Zukunft mit meinen eigenen Bild zu vergleichen. Der Autor hat sich an eine Utopie gewagt, die auf Freiheit und Individualität setzt. Ein mutiger Gedanke!

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  • Gemeinschaft der Glückssüchtigen: Wie wir die Welt wollen

    Gemeinschaft der Glückssüchtigen

    Blaustern

    10. June 2013 um 20:46

    Slov ant Gali schreibt in seinem Buch über die Utopie des Kommunismus‘, wie dieser in der Zukunft auf der ganzen Erde funktionieren könnte. Er ist der Meinung, dass dieses Modell erst in der heutigen Zeit möglich ist, da wir nun alle weltweit über das Internet miteinander verbunden sind. Die Grundidee ist folgende: Alle Menschen sollen gleich sein, das heißt, jeder bekommt seine Grundbedürfnisse, Essen, Trinken, Wohnen (auch mit Luxus, wenn gewollt). Das setzt natürlich voraus, dass jeder trotzdem arbeiten geht. So viel Pflichtbewusstsein muss sein, damit das alles erfüllt werden kann. Die Arbeitszeit soll aber geringer ausfallen, da durch dieses Leben etliche Berufszweige entfallen. Wir bekommen dafür alle ein glücklicheres, familienfreundliches, zufriedenes, ruhiges, klimafreundliches und fast kriminalitätsfreies Leben, weil es keinen Neid und keine Missgunst mehr unter den Leuten gibt. Es hört sich wirklich vielversprechend an, aber kann das wirklich funktionieren? Gehen die Menschen arbeiten, wenn sie keinen Lohn mehr dafür erhalten? Wird sich die Menschheit auch dann noch weiterentwickeln, oder läuft dann alles wieder rückwärts? Wäre das einen Versuch wert? Die Utopie wurde in dem Buch sehr gut beschrieben, und auch die eingefügten Episoden aus dem Leben in der DDR von Slov ant Gali waren sehr interessant.

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  • Überraschende Ein- und Aussichten

    Gemeinschaft der Glückssüchtigen

    corinne1

    05. June 2013 um 09:26

    Dieses Buch war ein Überfall: Was sollte ich mit Überschriften anfangen wie „Wie ich trotz und wegen der DDR zu meinem ganz individuellen Kommunismus fand“? Schon allein das Wort „Kommunismus“. Etwas, das ich als nur mäßig politisch interessierter „Wessi“ bisher mit Begriffen wie Diktatur, Mangelwirtschaft, eingeschränkter Reisefreiheit und gegenseitiger Bespitzelung in einen Topf geworfen hatte. So erschloss sich mir durch „Gemeinschaft der Glückssüchtigen“ von Slov ant Gali Neuland. Ich erfuhr, dass nur dort, wo man Freiheit, Individualismus, erfüllte Bedürfnisse, allseitig gebildete Persönlichkeiten und vernünftig geplantes Wirtschaften und damit nachhaltigen Umweltschutz findet, „Kommunismus“ ist, egal wie es genannt wird. Individueller Kommunismus? Das fand ich spannend und ich lernte, dass DDR eben nicht in erster Linie „Mauer“ war, sondern das Leben „dahinter“ verrückte Geschichten bot, die so unglaublich klingen, dass sie der Autor wohl nur deshalb aufzuschreiben wagte, weil er sie wirklich selbst erlebt hat. Doch Slov ant Gali erzählt nicht nur aus seinem Leben als geborener „Ossi“, sondern zeigt vor allem auch auf, wie das, was er Kommunismus nennt, weltweit funktionieren könnte. Dazu bedient er sich farbiger Wortbilder: Mal lässt er Kohlenmonoxid aus dem Kachelofen strömen, mal Lenin bayerisch fensterln, mal tritt ein See vor lauter Badenden übers Ufer, mal kommt Robinson von der Insel. Und immer wieder geht es um das Internet, Downloads, Freiheit, Arbeit, die gern gemacht wird und welche, die trotzdem gemacht wird. Er entwickelt Ideen zum Verkehr der Zukunft und wie die Menschen privat zusammenleben. Wenn mir auch manches noch utopisch vorkommt … dass man und wie man ohne die Gier nach „Alles meins“ besser und zufriedener – eben glücklicher – leben würde, kann ich mir jetzt besser vorstellen. Wenn das machbar ist, was der Autor da beschreibt – und er begründet ja, warum das meiste schon heute (bzw. erst heute) möglich ist – dann möchte ich sagen: Warum fangen wir nicht an damit? Wie genau die ersten Schritte dahin aussehen können, darüber würde ich gerne mal mit dem Autor diskutieren.

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  • Rezension zu Slov ant Gali – „Gemeinschaft der Glückssüchtigen. Wie wir die Welt wollen.“

    Gemeinschaft der Glückssüchtigen

    miss_mesmerized

    02. June 2013 um 18:14

    Slov ant Gali träumt eine Utopie, wie dem Klappentext zu entnehmen ist. Glücklicherweise ist es eine Utopie und nicht Realität, wobei sich die Frage stellt, ob hier nicht viel mehr eine schreckliche Dystopie gezeichnet wird. Die Grundidee des kommunistischen Staates basiert auf wenigen Annahmen: Arbeit ist für den einzelnen nicht mehr erforderlich, Maschinen erledigen das, was getan werden muss. Alle haben eine genormte Menge an geringem Besitz, der Grundbedürfnisse befriedigt und für eine gewisse soziale Ruhe sorgt. Durch die Abschaffung der Privatheit entsteht eine permanente Öffentlichkeit, die sofort jede Form des Abweichens sanktionieren kann und die Menschen problemlos unter Kontrolle hält. Alle Menschen werden als „Künstler“ gesehen, die Mittelmäßigkeit und Massenkonformität sind das neue Hochziel. Durch geschickte Auswahl an Kontrabeispielen, versucht der Autor zu verdeutlichen, warum Kapitalismus schlecht ist und als logischer Kehrschluss nur eine kommunistische Gesellschaftsform in Frage kommt. Kapitalistisches Handeln hat die Umwelt zerstört, die Menschen werden tagtäglich durch Lohnarbeit ausgebeutet, Neid auf herausragende Persönlichkeiten und Reichtum produzieren Kriminalität etc. Eine klassische Beweisführung durch Omission, die die Illusion erweckt, dass wir alle glücklicher wären, wenn wir doch nur gleicher wären. Vergessen wird dabei, dass sich die Menschheit durch besondere Individuen weiterentwickelt hat, die sich nicht in vorgegebene Schemata haben pressen lassen. Ebenso sind externe Anreize für den Menschen durchaus effektiv, um ihn geistig und physisch zu Hochleistung anzutreiben. Wenn nichts mehr belohnt wird, führt dies nicht zur individuellen Entfaltung, sondern zu einer Masse von vor dem Fernseher verblödenden, antriebslosen Menschen. Das kann man m.E. sehr schön an denjenigen in unserem Land beobachten, deren Lebensminimum gesichert ist und die keine Perspektive auf ein besseres Leben sehen (das es in Slov ant Galis Welt auch nicht geben wird) und somit keinen Anreiz mehr haben, etwas an ihrer Lage zu verändern. In dieser Welt möchte ich nicht leben. Aber es ist ja nur ein Gedankenexperiment.

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