Sophie D. Crockett Nach dem Schnee

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(5)
(5)
(7)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Nach dem Schnee“ von Sophie D. Crockett

Als Willo von der Jagd nach Hause kommt, sind alle fort. Sein Dad, Magda, die Zwillinge, alle, die in dem einsamen Haus in den Bergen gelebt haben. Nur Lastwagenspuren im Schnee deuten an, was passiert sein könnte. Nach einer einsamen und kalten Nacht in dem verlassenen Haus und der Gewissheit, dass seine Familie nicht zurückkehren wird, macht Willo sich auf den Weg, seinen Vater zu suchen. Es wird eine unbarmherzige, eisige Reise und ein Kampf ums Überleben. Doch Willo ist zäh, er hat ein Ziel – seine Familie. Und er hat eine Sehnsucht: Mary. Er muss sie finden, muss seine Familie wiedersehen, dafür ist ihm kein Weg zu weit und kein Winter zu kalt.

Wenn man sich auf die Erzählweise einlässt, wird man positiv überrascht. Klare Leseempfehlung - nicht nur für Jugendliche!

— barabook

Man muss den Schreibstil mögen und braucht eine Weile um sich daran zu gewöhnen aber letzten Endes sehr gelungen :)

— SophieFries

Ich LIEBE das Ende. Absolut genial <3

— Julimuli

Willo hinterlässt Spuren...absolut fesselnd.

— Sachse

Stöbern in Jugendbücher

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Anfangs eher enttäuschend, wird es von Kapitel zu Kapitel immer besser - Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Meine_Magische_Buchwelt

Lieber Daddy-Long-Legs

Ein Klassiker mit einer nach wie vor wichtigen und aktuellen Thematik.

Niccitrallafitti

Illuminae

Unfassbar gut! Ich bin mega gespannt, wie es weitergeht! Wirklich, wirklich lesenswert!!

Leoniexoxoxo

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

ein wundervoller Roman über Liebe, Freundschaft und das Schicksal.

Simona1277

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Das Netz aus Lügen, Intrigen, und gefährlichen (Halb- und) Nichtwissen packt einen unglaublich. Freu mich auf Band 2 im Herbst 2018

Isadall

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Fantastisches Finale der Juwel-Reihe! Bin total begeistert.

selima7102

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • grausame Zukunft

    Nach dem Schnee

    evilein

    05. March 2015 um 18:55

    Buchbeschreibung:Als Willo von der Jagd nach Hause kommt, sind alle fort. Sein Dad, Magda, die Zwillinge, alle, die in dem einsamen Haus in den Bergen gelebt haben. Nur Lastwagenspuren im Schnee deuten an, was passiert sein könnte. Nach einer einsamen und kalten Nacht in dem verlassenen Haus und der Gewissheit, dass seine Familie nicht zurückkehren wird, macht Willo sich auf den Weg, seinen Vater zu suchen. Meine Meinung: Hört sich gut an- dachte ich mir ! Willos Suche nach dem Vater ist hart und grausam in der düsteren Zukunftsgeschichte, die ganz ohne Zombies auskommt , einzig Schnee und Kälte und die zunehmende Verrohung der Menschen, die allesamt ums Überleben kämpfen- mehr braucht es nicht . Anfangs hat mich der Schreibstil etwas gestört, aber Willo, der Erzähler ist ein eher einfaches Gemüt, es hat gepasst und war spannend und das Ende war überraschend

    Mehr
  • "Nach dem Schnee" von Sophie D. Crockett

    Nach dem Schnee

    kleinechaotin

    02. September 2014 um 18:34

    Willo lebt gemeinsam mit seiner Familie abseits von der Stadt in den Bergen. Das Haus liegt hoch oben und mitten im Schnee - Fremde kommen nie vorbei. Eines Tages kommt er von der Jagd zurück und niemand ist mehr da. Nur Reifenspuren zeugen davon, dass vor kurzem noch Menschen in der Gegend waren.. Willo hat ein weiteres Problem - er ist nicht nur komplett auf sich selbst gestellt, nein - er existiert eigentlich nicht. Es gibt keine Papiere, die ihn identifizieren könnten, er ist nirgends gemeldet.. kann das gut gehen? Mit der Beurteilung dieses Buches hab ich so manches Problem - einerseits war es überhaupt nicht mein Fall (also zumindest vom Inhalt), andererseits war der Schreibstil sehr einnehmend und zog den Leser in den Bann der Geschichte.  Schlussendlich wurden es 3 Sterne, da die Sogwirkung des Buches wirklich faszinierend war. Dem Buch selber spreche ich eine bedingte Leseempfehlung aus - wenn man Jugendbücher und/oder Endzeitbücher (irgendwie verknüpfe ich das Buch nicht mit einem Thriller) mag, wird man sicher seine Freude an dem Buch haben, zumal der Schreibstil wirklich gut war.

    Mehr
  • Nach dem Schnee von Sophie D. Crockett

    Nach dem Schnee

    Legibilis

    23. January 2014 um 14:53

    Alle sind weg. Die Hütte ist leer. Keiner mehr da. Als Willo von seinem Streifzug auf dem Berg zu der Hütte, in der er mit seinem Vater und den anderen „Wanderern“ gelebt hat, zurückkommt, sind alle verschwunden. Nur eine Wagenspur lässt vermuten, was passiert sein muss. Die Welt hat sich verändert. Das weltweite Abschmelzen der Pole hat ein verheerende Klimakatastrophe zur Folge gehabt. Unglaublich viel Schnee fällt seitdem fast das ganze Jahr. Nur eine kurze Zeit lang wird es wirklich warm, kann etwas gedeihen. Das Überleben in dieser Welt ist schwer geworden. Die meisten Menschen leben in der Städten und den Siedlungen vor diesen. Sogenannte Stehler sondern sich dann und wann von der Bevölkerung ab, gehen in die Wildnis, plündern und morden. Und dann gibt es noch Menschen wie Willo und seine „Familie“, die Wanderer. Abseits von allem wächst Willo in den Bergen auf. Doch nachdem seine Familie weg ist, macht er sich auf den Weg. Weg von allem ihn bekannten, hinein in eine grausame und egoistische Welt... Angelegt als postapokalyptische Geschichte wird in „Nach dem Schnee“ fast gänzlich auf die typischen Elemente einer solchen verzichtet. Die Katastrophe, die zu der Welt, in der Willo lebt führt, wird nur kaum beschrieben. Der Leser erfährt nur, das, was auch Willo bekannt ist – und das ist nicht sehr viel. Schnell wird klar, dass der Junge abgeschottet von allem aufgewachsen ist, und auch keinerlei Interesse hat mehr über die „Welt da draußen“ zu erfahren. Widerstrebend nur begibt er sich hinaus, weg vom Berg, zur Stadt. Der Leser begleitet Willo. Er hat Zugang direkt zu seiner Gedankenwelt, erfährt darüber hinaus aber nichts anderes. Das ist zum Teil sehr verwirrend und unbefriedigend, denn man wird so fast gänzlich im Dunkeln darüber gelassen, was zu der Katastrophe führte und wie die Gesellschaft aufgebaut ist. Besonders schwer wird der Einstieg in Willos Welt auch durch die Sprache des Buches. Denn diese ist sehr abgehakt und einfach. Man liest quasi wie Willo denkt. Und dies ist gerade zu Beginn, als er noch ein sehr beschränktes Weltbild hat, etwas verworren. Mit dem Verlauf der Geschichte ändert sich auch der Sprachstil des Buches. Man liest förmlich wie Willo sich verändert, wie er selbstständiger und klarer lernt zu denken. Gerade durch den Einblick in die Gedankenwelt des Protagonisten erfährt man zwar wenig über die äußeren Umstände dieser Welt, bekommt aber dafür einen sehr guten Eindruck von den Menschen, die in ihr leben. Denn Willo lernt die verschiedenen Typen, von den grausamen und egoistischen bis hin zu den aufopferungs- und hoffnungsvollen Menschen, kennen. So zeigt dieses Buch auf sehr subtile Weise, was aus den Menschen werden könnte, wenn es zu einer Klimakatastrophe kommen würde. Aber: In „Nach dem Schnee“ geht es nicht vordergründig darum, was aus uns wird, wenn uns eine solche Katastrophe heimsucht, sondern vielmehr um die Entwicklung von Willo. Wie er sich aus seiner kleinen Welt hinaus der Realität stellt und zu sich selbst findet. Und erkennt, was wichtig ist und wo sein Platz ist. Wer also eine typische postapokalyptische Geschichte erwartet, der wird in „Nach dem Schnee“ wohl eher enttäuscht werden. Lässt man sich aber ohne Erwartungen auf dieses Buch ein, so entdeckt man, wenn man sich an den andersartigen Sprachstil gewöhnt hat, eine wundervolle Geschichte über das Erwachsenenwerden und Akzeptanz.

    Mehr
  • Rezension zu "Nach dem Schnee" von Sophie D. Crockett

    Nach dem Schnee

    Nabura

    18. September 2012 um 18:02

    Eine neue Eiszeit in Europa Willo lebt mit seiner Familie als Wanderer in den Bergen. Hauptsächlich leben sie von der Jagd und dem Verkauf gegerbter Felle. Denn eine neue Eiszeit ist angebrochen, und in den Städten herrscht Armut und Chaos. Ein Wanderer zu sein ist jedoch illegal, und so findet Willo, als er eines Tages von der Jagd zurückkehrt, das Haus verlassen vor. Seine Familie wurde von der Regierung abgeholt. Willo möchte sich allein durchschlagen, trifft jedoch bald auf Mary, die ihre Familie ebenfalls verloren hat. Durch sie gelangt er unfreiwillig in die Stadt, in der er ums Überleben kämpfen muss und nach Informationen über den Verbleib seiner Familie sucht. Das Cover des Buches gefällt mir gut. Man sieht die Silhouette einer Person, vermutlich Willo, der alleine durch einen endlos wirkenden, verschneiten Wald geht. Dies passt gut zu den Eindrücken der Eiszeit-Welt, die ich beim Lesen des Buches erhalten habe. Den Titel NACH dem Schnee fand ich jedoch ein bisschen irreführend, denn ein Ende der Eiszeit ist nicht in Sicht. Ich habe leider lange keinen richtigen Zugang zum Buch gefunden. Das lag hauptsächlich an dem sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil der Autorin. Ausgewiesen als Jugendbuch sollte sich die Sprache Willos wohl seinem Alter anpassen. Diese Sprache hat meinen Lesefluss jedoch deutlich gestört. Ein Beispiel hierfür ist der Satz „Da kriecht ein mieses Gefühl in mir hoch, wie ich da auf dem Boden hock.“ (S. 46) Ich konnte mich daher erst nach einigen Dutzend Seiten an den Stil gewöhnen und mich von der Handlung fesseln lassen, die allmählich an Fahrt aufnimmt und zum Ende hin für spannende Szenen sorgt. Durch Willos Reise von den Wäldern in die Stadt erhält der Leser einen umfassenden Eindruck der dystopischen Welt, die Sophie D. Crockett in diesem Buch erschaffen hat. Fasziniert hat mich die Tatsache, dass diese Welt tatsächlich einmal Realität werden könnte, denn die Handlung ist in England nach dem Versiegen des Golfstroms angesiedelt, zu dem es tatsächlich eines Tages kommen wird. Kohle- und Atomkraftwerke dienen der Stromerzeugung, denn alle Windräder sind unter den Schneelasten eingebrochen und China, die neue Weltmacht, hat die Macht über die Sahara und dort zahlreiche Sonnenkollektoren aufgestellt. Nach und nach erhält man einen Eindruck von den Verhältnissen in diesem neuen England, und ich habe mich oft gefragt, wie ich selbst mich in dieser Welt wohl zurechtgefunden hätte. Insgesamt hat mir die Handlung des Buches und die dystopische Welt, in der sie angesiedelt ist, gut gefallen. Die jugendliche Sprache des Buches hat mich jedoch gestört, durch sie konnte ich mich auch nicht so recht mit Willo identifizieren. Ich empfehle das Buch daher an junge Leser ab 14 Jahren weiter, die gerne eine Dystopie lesen möchten, die irgendwann tatsächlich Realität werden kann.

    Mehr
  • Rezension zu "Nach dem Schnee" von Crockett Sophie D.

    Nach dem Schnee

    Sternenstaubfee

    12. August 2012 um 00:12

    Willo lebt mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und den Geschwistern in einem Haus in den Bergen. Sie verstecken sich vor der Regierung, wollen lieber frei und unabhängig leben. Das Leben ist hart, seitdem es das „normale“ Leben nicht mehr gibt. Jetzt bestimmen Kälte und Schnee den Tagesablauf. Eines Tages kommt Willo nach Hause und findet es leer vor. Dafür findet er vor dem Haus Reifenspuren. Es scheint, als habe die Regierung seine Familie mitgenommen. Willo beschließt, sich auf die Suche nach seiner Familie zu machen. Unterwegs begegnet er Mary, die ebenfalls alleine ist und ihren Vater sucht. Gemeinsam gelangen die beiden schließlich in die Stadt, wo Willo viel Neues kennenlernt und schließlich eine unglaubliche Entdeckung macht… * Meine Meinung * Es fällt mir nicht ganz leicht, dieses Buch zu bewerten. Rein inhaltlich ist es sehr unterhaltsam und kurzweilig, aber mit dem Schreibstil hatte ich teilweise Probleme. Die Sätze sind recht kurz und wirken abgehackt. und der Erzählstil ist betont jugendlich gehalten, was mir beim Lesen leider negativ aufgefallen ist. Es wirkt etwas übertrieben. Auch gibt es in der Geschichte einige Begebenheiten, die mir nicht logisch erscheinen. So zum Beispiel die Szene, in der Cath Willo hilft, aus der Gefangenschaft der Gang zu entkommen und zu fliehen. Willos wertvoller Mantel liegt als Bündel neben ihm. Als die Flucht geglückt ist, verlangt Cath als Gegenleistung für ihre Hilfe Willos Mantel. Nur aus diesem Grund hat sie ihm ja geholfen. Da frage ich mich, warum hat sie den Mantel nicht einfach genommen, als Willo noch geschlafen hat!? Er lag ja neben ihm; sie hätte nur danach greifen müssen. Auch erscheint es mir etwas seltsam, dass Willo so viele Gefahren und beschwerliche Wege auf sich nimmt, um seine Familie zu suchen, und dann lässt er in der Stadt so viel Zeit verstreichen ohne einen Versuch zu unternehmen, sich nach seiner Familie umzuschauen!? Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem habe ich den Roman im großen und ganzen gerne gelesen. Man hätte aber meiner Meinung nach noch etwas mehr aus dem Thema herausholen beziehungsweise es verfeinern können.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks