Sophie Hannah The Monogram Murders: The New Hercule Poirot Mystery

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Inhaltsangabe zu „The Monogram Murders: The New Hercule Poirot Mystery“ von Sophie Hannah

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    The Monogram Murders: The New Hercule Poirot Mystery

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. December 2014 um 01:58

    Hercule Poirot entspannt und hat sich für einige Wochen bei Blanche Unsworth eingemietet. Raus aus den eigenen vier Wänden, wo er für jeden erreichbar wäre und mit kleinen Problemen behelligt werden könnte. Weit weg? Nun, Poirot, das Gewohnheitstier, wohnt gerade mal 300 Meter von seinem Haus entfernt und kann es von seinem Ferienquartier sogar sehen. 300 Meter Distanz genügen völlig und damit er auch sonst nirgendwo erkannt wird, wechselt er für die Zeit seiner Ferien sogar das Café und kehrt regelmäßig bei Pleasant's ein. Dort trifft er auf eine junge Frau, die verängstigt von ihrem eigenen Tod faselt und dann von der Bildfläche verschwindet. Nach dieser Begegnung bei Blanche Unsworth vor dem Kamin Besinnung zu finden, wird ihm leider verwehrt. Der Mieter Edward Catchpool, seines Zeichens Polizist bei Scotland Yard, berichtet ihm von drei Toten im teuren Bloxham Hotel und Poirot weiß sofort, dass seine merkwürdige Bekanntschaft im Café mit diesen Toten irgendwie in Verbindung steht. Keine 17 Seiten braucht es und man ist mittendrin. Was Catchpool schildert, weckt die Neugier Poirots, der seine Ferien sofort beendet und mit Ermittlungen beginnt. Die Toten wurden in drei verschiedenen Zimmern gefunden, sorgfältig an einer bestimmten Stelle im Zimmer platziert und mit einem Manschnettenknopf gekennzeichnet. Einziger sonstiger Anhaltspunkt: Alle drei hatten denselben Wohnort. Für Poirot ist sonnenklar, dass der Schlüssel zu den Todesfällen in der Vergangenheit liegen muss. Der neue Poirot stammt aus der Feder der britischen Krimiautorin Sophie Hannah, die von den Nachlassverwaltern Christies erstmals offiziell die Genehmigung bekam, den Belgier wieder auf Verbrecherjagd zu schicken. Verdanken düfte sie das ihrem fundierten Wissen und der Begeisterung für die Schriftstellerin Christie, mit der sie -soweit es in der Presse steht- andere Autoren lässig ausstechen konnte. Von sich selber sagt sie, just wegen Agatha Christie sei sie überhaupt Krimiautorin geworden und umso mehr habe sie dieses Projekt begeistert und geehrt. Die Klaviatur von Poirot kennt Hannah also aus dem Effeff und das merkt man dem Buch selbstverständlich an. Als Leser steht einem ein kniffliges Puzzle bevor und man wird mit der Zahl der gelesenen Seiten auch nicht unbedingt klüger als Catchpool. Der ist für einen Polizisten erstaunlich schwer von Begriff, als müsse er einen besonderen Kontrast zu dem belgischen Meisterdetektiv liefern. Dabei wird immer wieder betont, dass er ansonsten eigentlich ganz gute Arbeit leistet. Poirot ist eingebildet wie eh und je und zieht seine Inspiration förmlich aus der Luft. Die berühmten kleinen grauen Zellen haben allerdings viel zu tun, denn da Catchpool naturgemäß anders denkt und arbeitet, bringt er Poirot nicht immer die Antworten, die jener haben will. Aber da der belgische Meisterdetektiv im Prinzip ja alles weiß, hält er Chatchpool an der Laufleine und will mit Hilfe der Monogramm-Morde dessen detektivisches Auge schulen. Der Roman ist großartige Unterhaltung, aber spürbar länger als die Originale. Vermutlich soll das so sein, weil die kurzen Krimis irgendwie aus der Mode gekommen zu sein scheinen. Was mich jedoch etwas ratlos zurücklässt, ist die Lösung des komplexen Geflechts, das zu den drei Todesfällen geführt hat. Das ist bei aller Rafinesse so verdreht gestrickt, dass am Ende ein ziemlich unwirklicher Fall herauskommt. Einer, der eher der Liebe zur Konstruktion entwachsen ist als der menschlischen Leidenschaft und ihren finsteren Seiten. So markant auf Seiten der Konstruktion habe ich die Waagschale im Krimi selten gesehen. Und so habe ich sie von Christie auch gar nicht in Erinnerung. Dennoch lohnt die Lektüre und dennoch können sich die Engländer überlegen, ob sie nicht noch einen weiteren neuen "Christie" haben wollen.

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