Stefanie Zweig Irgendwo in Deutschland

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo in Deutschland“ von Stefanie Zweig

Die Fortsetzung des Bestsellers „Nirgendwo in Afrika“ 1947: Die jüdische Familie Redlich beendet ihr Exil in Kenia und kehrt in das Nachkriegsdeutschland, nach Frankfurt, zurück. 75. Geburtstag von Stefanie Zweig am 19. September 2007.

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  • Rezension zu "Irgendwo in Deutschland" von Stefanie Zweig

    Irgendwo in Deutschland
    Alienor

    Alienor

    25. December 2010 um 18:12

    Stefanie Zweigs Fortsetzung von "Nirgendwo in Afrika", der Geschichte über eine jüdische Familie im Exil, hat mich nicht so wirklich überzeugt (den Vorgänger kenne ich allerdings nicht). Hier geht es um die Rückkehr ins zerstörte Nachkriegsdeutschland. Der junge Teenager Regina vermisst von Anfang an die alte Heimat, in der sie aufgewachsen ist, die ihren Eltern allerdings nie zu einer wirklichen zweiten Heimat geworden ist. Kein Wunder-es herrscht Hunger, Wohnungsknappheit und die Familie tut sich schwer damit, Freunde und Arbeit in Deutschland zu finden. Alle fühlen sich hin- und hergerissen zwischen zwei Kulturen, denn auch in Deutschland ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Geschichte plätscherte ziemlich vor sich hin, fing noch ganz interessant an mit der Ankunft in Deutschland und den ersten Jahren voller Schwierigkeiten. Dann wird es zunehmend uninteressanter und es geht gegen Ende im Grunde nur noch um den kritischen Gesundheitszustand des Vaters. Eine der schönsten Episoden war für mich die Begegnung Reginas mit dem Vater der Anne Frank und ihr Gespräch über das Untergehen der zweiten Tochter der Familie, Margot, in dem Rummel um die junge Anne. Ansonsten haben mich die immer ähnlichen Episoden, in denen sich Regina wehmütig an Afrika erinnert, etwas gelangweilt. Auch mit dem Schreibstil der Autorin bin ich nicht warm geworden: Er wirkte ein wenig schwülstig und hat bei mir kaum echte Gefühle erzeugt. Schade-da wäre mehr drin gewesen!

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  • Rezension zu "Irgendwo in Deutschland" von Stefanie Zweig

    Irgendwo in Deutschland
    Ritja

    Ritja

    03. April 2010 um 17:38

    Stefanie Zweig erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Redlich, die 1947 aus ihrem Exil in Afrika nach Deutschland zurückkehrt. Walter Redlich versucht in Deutschland wieder zu arbeiten, um sich und seiner Familie eine Existenz aufzubauen. Der Familie fällt es schwer sich an die zerstörte Stadt zu gewöhnen. Alles ist so anders als in Kenia. Regina hat in der Schule ihre Probleme, die Wohnsituation ist sehr schwierig und auch das Essen ist wenig und schwer zu besorgen. Doch die Redlich kämpfen sich durch die Bürokratie, Feindseligkeiten, Vorurteile und bauen sich so eine neue Heimat bzw. Zukunft auf.

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  • Rezension zu "Irgendwo in Deutschland" von Stefanie Zweig

    Irgendwo in Deutschland
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    08. June 2008 um 16:12

    Dieses Buch knüpft genau dort an, wo der "afrikanische Erfolgsroman" aufhört. Es ist eine wichtige Fortsetzung, die das Leben der Familie Redlich im Nachkriegsdeutschland beschreibt. Es deckt die Widersprüche der damaligen Gesellschaft auf. Niemand (bis auf wenige Ausnahmen) will mitbekommen haben, dass die Juden deportiert wurden. An jeder Ecke gibt es offenkundige oder versteckte Aversionen gegen Juden. Die verzweifelte Suche nach Heimat wird deutlich, die es in dem Sinne nicht mehr gibt. In diesem Buch sind viele schöne kleine Geschichten vereint: wie Regina auf den Vater von Anne Frank trifft; wie ihr Chef ihr mitteilt, dass er Nazi gewesen ist; wie sie ihre Heimreise aus einem dreimonatigen "Ernährungsurlaub" aus der Schweiz antritt und ein Geschenk bekommt, mit dem sie nicht gerechnet hat.. Sehr toll =) ..

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