Kleine Helden, große Träume!

von Steve Smallman 
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Kleine Helden, große Träume!
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3 wundervolle, gefühlvolle Geschichten mit Botschaften, in denen sich die Kinder wieder finden

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Inhaltsangabe zu "Kleine Helden, große Träume!"

Die lustigen Tiergeschichten für Kinder ab 3 Jahren drehen sich um Freundschaft, Träume und Selbstvertrauen. Drei humorvolle von Steve Smallmann illustrierte Bilderbuchgeschichten ermutigen die kleinen Betrachter, an sich selbst zu glauben.

„Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus!“, beschließt Flip, der kleine Mäusejunge, und fängt sofort mit dem Üben an. Ob er sich seinen Traum vom Fliegen erfüllen kann?
Zebras Wunsch nach Anerkennung rückt in greifbare Nähe, als es eine Einladung zum Festmahl erhält. Und das von keinem Geringeren als vom König selbst, dem Löwen. Na, ob das gut geht?
Pinguin Percy dagegen will einfach nur dazugehören. Doch durch seine tollpatschige Art fällt er immer wieder aus der Reihe. Aber wäre es nicht furchtbar langweilig ohne den kleinen Pinguin?

Drei humorvolle Bilderbuchgeschichten, die von wahrer Freundschaft erzählen und Kinder auf liebevolle Weise dazu ermutigen, an sich selbst und an ihre Träume zu glauben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785589687
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:80 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:15.01.2018

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: 3 wundervolle, gefühlvolle Geschichten mit Botschaften, in denen sich die Kinder wieder finden
    3 wundervolle, gefühlvolle Geschichten mit Botschaften, in denen sich die Kinder wieder finden

    3 Bilderbuchgeschichten
    zum Thema Gefühle / Ich-Stärkung /
    Selbstbewusstsein/ Träumen und Freundschaft
    für Kinder ab 3 Jahren

    Dieses Bilderbuch vereint drei wunderbare Geschichten von Steve Smallman, 
    Es beginnt mit
    "Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus"
    Thema Ich-Stärkung / Träume / Mut
    für Kinder ab 3 Jahren

    "Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus" sagt Flip, der kleine Mäuserich zu seiner Mutter, denn er möchte nichts lieber als fliegen können und Fledermäuse können fliegen. Dumm nur, das er eine Landmaus ist und keine Flüge hat. Doch auch das hindert den kleinen Kerl nicht daran sein Ziel zu verfolgen eines Tages eine Fledermaus zu sein und durch die Lüfte zu fliegen.
    Eifrig macht er sich daran  Flügel zu bauen und fliegen zu üben, doch so sehr er sich auch bemüht es gelingt einfach nicht. Eine Niederlage nach der nächsten muss er einstecken lässt sich aber auch von Misserfolgen und Verletzungen nicht entmutigen und versucht es immer weiter und da es sich mit Flügeln im Bett nicht gut schlafen lässt hängt er sich sogar, wie eine echte Fledermaus, kopfüber aus seinem Bett heraus.
    Er weiß viel über Feldermäuse und setzt wirklich alles daran eine zu werden. Er überwindet sogar seine Angst und geht mutig in eine Höhle.
     Ein wirkliches Abenteuer für unseren kleinen mutigen Mäuserich Flip.
    Als er plötzlich von oben eine Stimme hört und die Bekanntschaft von Albert, einer echten Fledermaus, macht kann Flip sein Glück kaum fassen. Eine echte Fledermaus. Doch als Albert ihm freundschaftlich zum Essen einlädt und ihm saftige Motten serviert da  bricht der Kleine in Tränen , weil ihm bewusst wird, das er keine Fledermaus ist. Sein Liebingsessen ist Stinkekäse und er hasst Motten und überhaupt mag er keine unheimlichen Höhlen und kopfüber an der Decker herunterhängen.
    Alles Dinge, die Fledermäuse lieben nur kleine Mäuse eben nicht.
    Bleibt der große Wunsch fliegen zu können.
    Aber ob man dafür unbedingt eine Fledermaus sein muss?
    Vielleicht reicht es ja auch wenn man einen Freund hat der fliegen kann?
    Ob Flips größter Wunsch noch in Erfüllung gehen wird verrate ich hier nicht doch soviel sei gesagt:
    Am Ende des Tages sehen wir einen glücklichen kleinen Mäuserich, der eine neue Entdeckung macht.
    Da gibt es doch.....
    Aber das wird eine andere Geschichte sein, die Flip vermutlich genauso intensiv verfolgen wird wie das Fliegen.
    Arme Mama Maus!
    *
    Steve Smallman erzählt eine fast schon herzzerreißende, wunderschöne, sehr gefühlvolle Geschichte in der der kleine Mäuserich Flip nach seiner eigenen Identität sucht. Auch wenn er weiß, das er eine Maus ist steht ihm der Sinn nach mehr, nach etwas anderem.
    Sein Mut und seine Ausdauer ist bewundernswert. Unsere Lesekinder leiden richtig mit dem Kleinen mit. Sie drücken ihm bei jedem neuen Versuch eine Fledermaus zu sein, die Daumen. Feuern ihn an durchzuhalten. Keiner, der sagt lass es sein, das geht nicht.
    Kennen Kinder den Begriff geht nicht eigentlich?
    Wenn man manche Kinder beobachtet könnte man das meinen.
    Ich selbst beobachte dies bei unserem jüngsten Sohn fast täglich und bewundere seine Ausdauer und Kreativität mit der er nach Lösungen sucht und nicht auf gibt ohne ein für ihn zufrieden stellendes Ergebnis erzielt zu haben.
    Er ist wohl wie Flip. Ich kenne aber auch viele Kinder, die bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben. "Dann eben nicht!" hört man sie sagen.
    Vielleicht macht diese Geschichte ihnen ja Mut doch einmal hartnäckiger ein Ziel zu verfolgen und nach Lösungen zu suchen?
    Unsere Lesekinder hatten in der anschließenden Gesprächsstunde ganz unterschiedliche Meinungen, die heiß diskutiert wurden.
    Jeder darf gespannt sein, was diese im Grunde auch sehr witzige Geschichte für Überlegungen bei den Kindern auslöst.
    Die Bilder zumindest sind so lebendig und dynamisch, gefühlvoll und eindrücklich, dass sie ihre Wirkung nicht verfehlen.
    Witzig und dennoch nie albern oder auslachend erzählt Steve Smallman auch in seinen Illustrationen diese Geschichte
    Es folgt:
    Ein Pinguin tanzt aus der Reihe
    von Steve Smallman
    Es ist wahrlich nicht einfach wenn man anders ist als die anderen aber müssen wirklich alle gleich sein?
    Mit dieser Frage beschäftigt sich der kleine Pinguin Percy, der zwar nicht bewusst anders sein möchte aber einfach anders ist. All seine Versuche es den anderen gleich zu tun scheitern an seinem Temperament und vielleicht auch Übermut.

    Es ist eben nicht so perfekt wie die anderen Pinguine in seiner Kolonie.
    Wenn alle ordentlich und gesittet zum Beispiel  ihren Fisch verspeisen spielt Percy erst einmal lustig mit ihnen herum. er wirft die Fischlein in die Luft, jongliert fröhlich mit ihnen und hat dabei sichtlich viel Freude während die anderen Pinguine das Entsetzten im Gesicht steht.
    Während alle Pinguine ernst und ruhig durch den Schnee watscheln rutscht unser kleiner Percy voller Übermut auf dem Bauch durch den Schnee, leider auch ohne Rücksicht auf die anderen, die durch sein impulsives Verhalten auch schon mal zu Fall kommen.
    Im Wasser spritzt er gern umher und hat viel Spaß dabei. Wieso auch sollte man hier nur ruhig im Wasser liegen?
    Beim Betrachten der Bilder wird einem klar wie viel Lebensfreude in dem kleinen Pinguin steckt. Lebensfreude, die die anderen Pinguine nicht zu haben scheinen.
    Muss man immer ernst, geordnet und freudlos leben?
    Diese Frage drängt sich schon den Jüngsten Zuhörern zwangsläufig auf.
    Ihr Herz gehört Percy, der mit Sicherheit vielen Kindern ähnlich ist.
    Als es kalt wird kuschen sich alle Pinguine eng aneinander. Wir erfahren wie gut Percy diese Nähe zu den anderen tut. Wie geborgen er sich fühlt. Doch als ihm dann ein kleiner Pups entfährt und es furchtbar stinkt drehen sich alle angeekelt weg.
    Traurig trottet der kleine Pinguin seines Wege während die anderen sich wieder eng aneinanderstellen.
    Percy fühlt sich so allein und so anders. Nie wird er so perfekt sein wie die anderen Pinguine. Und Freunde wird er wohl auch nicht finden, die ihn so nehmen wie er ist.
    Um nicht ganz so allein zu sein baut er sich einen Schneepinguinfreund und kuschelt sich an diesen. So geht das Leben der perfekten Pinguine weiter. Die Routine hält Einzug. Ungestört essen sie ihren Fisch und gehen baden. Kein Percy der aus der Reihe tanzt und für Aufregung sorgt.
    Doch was dann geschieht können wir kaum glauben. Die perfekten Pinguine vermissen plötzlich etwas. Sie stellen fest, dass es ohne Percy still und langweilig ist ja mehr noch sie machen sich sogar Sorgen. Wo steckt er nur?
    Ob sie ihn finden?
    Und wenn ja ob sich dann das Leben der Pinguine ändert?
    Fragen, die die Geschichte beantwortet nur ich nicht.
    *
    Steve Smallman erzählt eine sehr gefühlvolle Geschichte, die mit wenig Text und vielen Bildern unglaublich viel und tief erzählt.
    Die Mimik und Gestik der Pinguine sind sehr lebendig und auch die Stimmungen die hier eine große Rolle spielen fängt er in seinen Zeichnung fantastisch und sehr ausdrucksstark, ein.
    Gerade durch die sprechenden Bilder ist es schon ganz kleinen Kindern möglich zu realisieren wie sich Percy fühlt. Sie erleben ausgelassene Freude genauso wie tiefe Traurigkeit und realisieren wie schlimm es ist nicht dazu zu gehören.
    Das Anderssein nicht immer schön ist aber ohne Anderssein die Welt langweilig ist, ist eine Botschaft, die hier vortrefflich vermittelt wird.
    *
    Unsere Lesekinder im Alter zwischen 4 und 7 Jahren waren nach der Lesung sogar in der Lage reflektiert über das Geschehen zu berichten und eigene Erfahrungen mit dem Gehörten zu verknüpfen.
    Sie konnten durchaus verstehen, das sich die perfekten Pinguine von dem kleinen Draufgänger gestört fühlten. Es ist ja auch nicht toll überrannt zu werden oder nass gespritzt zu werden. Das es im Leben miteinander aber auch Toleranz geben sollte und beide Seiten sich bewegen müssen war für unsere Lesekinder das Fazit der Geschichte.

    und endet mit der Geschichte 

    Ein Zebra als Ehrengast
    hema Freundschaft / Eitelkeit -Überheblichkeit
    für Kinder ab 4 Jahren

    Was würdet ihr denken wenn euch folgenden Brief vor die Füße fällt?

    "An das klügste und wunderschönste Tier der Savanne.
    Bitte sei heute Abend der Ehrengast bei meinem Festmahl.
    Von Seiner Königlichen Hoheit
    Löwe
    (König der Savanne)

    Würdet ihr euch angesprochen fühlen?
     Mit dieser Frage leite ich gern die Leserunde zu diesem Buch ein.
    Selten sagt ein Kind mal, dass es sich nicht angesprochen fühlte.
    Meistens bekomme ich zu hören:
    "Wenn der Zettel doch bei mir liegt, dann denke ich auch er soll zu mir....."

    Die Kinder sind dann etwas verdutzt, dass ich etwas frage bevor wir gelesen haben. All zu oft kommt es nicht vor, das ich eine Frage vorweg stelle. In der Regel sprechen wir später über das Buch und Botschaft der Geschichte.
    Hier bietet sich dieser, etwas andere, Einstieg jedoch an, da die Zuhörer schon ein wenig auf den Weg gebracht werden um bewusst der Geschichte zu folgen, die damit beginnt, dass das Zebra eben diesen Brief findet und kurz darauf ganz stolz dem Elefanten diese Einladung präsentiert, der jedoch eindringlich davon abrät der Einladung zu folgen.
    Während unsere kleinen Zuhörer mutmaßen, dass es der Elefant nur gut meint und das Zebra vor dem gefräßigen Löwen warnen möchte, geht das Zebra davon aus, dass der Elefant ihm die Einladung nicht gönnt und eifersüchtig ist weil er keine bekommen hat.
    Das Zebra jedoch macht sich schnurstracks daran sich schön zu machen. Doch der Brief wird von einer Böe erfasst und landet beim........, das sich ebenfalls angesprochen fühlt und auf den Weg macht während der Brief weiter flattert. . Auch das ...... fühlt sich angesprochen, ist stolz und macht sich auf den Weg währenddessen ist das Zebra immer noch damit beschäftig schön aus zu sehen zumal dem Elefanten immer wieder neue Dinge einfallen, die noch nicht perfekt sind. Da wird die Mähne gestriegelt und sogar die Streifen nachgemalt.
    Unsere Lesekinder vermuten, dass der Elefant das nur macht, damit das Zebra nicht los geht. Das er an die Eitelkeit des Zebras nutzt um es aufzuhalten.
    Ob dies so ist?
    Wir dürfen gespannt sein.
    Zur Essenszeit bekommt der Löwe in der Tat Besuch. Er freut sich schon, ja wir alle hatten richtig vermutet, auf den leckeren Zebrabraten doch was nun geschieht, damit hätte der Löwe nie gerechnet und unsere Lesekinder fangen lauthals an zu lachen. Wieso, das verrate ich hier nicht.
    Und ich verrate auch nicht wieso der Elefant plötzlich mit zwei Eimern schwarzer Farbe verschwindet.
    Doch eins kann ich schon sagen, das Zebra ist mächtig froh, dass sie einen so tollen Elefantenfreund hat, der sich sorgt und auch beschützt.
    *
    Eine wundervolle Geschichte, die zeigt, das man genau überlegen sollte was man tut und nicht der eigenen Eitelkeit erliegen sollte.
    Sicherlich schmeichelt es einem al schön oder klug bezeichnet zu werden, doch sollte man überlegen von wem man so etwas hört. Von einem guten Freund ist das etwas anders als von einem, den man eigentlich nicht mag oder von dem man weiß, das er böse ist.
    *
    Unsere Lesekinder verstanden diese Botschaft sofort, durchschauten den Löwen und waren auch ein wenig stolz, das ihre Vermutung, das der Löwe dem Zebra nur eine Falle stellen wollte, richtig war.
    *
    Wieder einmal hat es Steve Smallman geschafft eine Geschichte mit tiefer Botschaft leicht und lustig zu transportieren.
    Seine sehr dynamischen, ausdrucksstarken Illustrationen tragen hier eine Menge dazu bei denn sie sind der erzählenden Geschichte immer ein wenig voraus bzw. erzählen mehr als der Text. Durch sie erkennen die Kinder den Handlungsverlauf. Sie würden gern dem Zebra zurufen, das der Elefant recht hat wissen aber, das sie an der Geschichte nichts mehr ändern können. Die Spannung , das mit zittern bleibt so bis zum Schluß.
    *
    Sehr empfindsame Kinder könnten sich zum Ende der Geschichte beim Anblick des lauernden Löwen etwas ängstigen. Hier ist es ratsam einfach etwas schneller um zu blättern. Es gibt aber auch Kinder, die genau diesen Spannungsaufbau lieben und stolz sind so mutig zu sein, dem Löwen entgegen zu stehen.
    *
    Eine schöne Geschichte, die auch nach der Lesung für reichlich Gesprächsstoff sogt! https://kinderbuchkiste.blogspot.de/p/blog-page_7.html


    So bietet das Buch 3 Geschichten zu Themen, die sich an der Alltags- und Gefühlwelt der Kinder orientieren. Auch wenn die Protagonisten Tiere sind die Kinder durchaus in der Lage, das Verhalten und die Botschaft zu erkennen und für sich zu adaptieren.
    Gerade die Geschichte mit der kleinen Maus, die so gerne eine Fledermaus wäre wirkt bei den kindern in der Regel sehr tief und nachhaltig. Es scheint als können sich die Kinder mit Flip besonders stark identifizieren oder nachvollziehen wie er sich fühlt. Die Niederlagen gehen genauso zu herzen wie einige der Situationen die Percy, der kleine Pinguin durchlebt wohingegen die Geschichten vom Zebra völlig anders von den Zuhörern begleitet wird. Hier unterstützen sie ehr den Elefanten in seinem bestreben das Zebra davon ab zu halten zum Löwen zu gehen. Besonders toll finden sie es dann auch, das der Löwe so kläglich scheitert.
    Da die Geschichten die unterschiedliche Bereiche im Gefühlsbereich abdeckt ist dieses Buch ein wahrer Bilderbuch-Schatz.
    *

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