Tara Haigh Weit hinterm Horizont

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Inhaltsangabe zu „Weit hinterm Horizont“ von Tara Haigh

Bremerhaven, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat.

spannend und kurzweilig geschrieben

— Gartenkobold

Konnte mich leider nicht durchgehend fesselnd, aber die Geschichte hinter der Story war sehr interessant.

— hasirasi2

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ein tolles Buch

— leseratte69

Wunderbare Story um Hawaii und ganz besondere Protagonisten - traumhaft!

— Wildpony

Eine spannende Familiengeschichte über die deutschen Auswanderer im 19. Jahrhundert nach Hawaii.

— Leuchtturmwaerterin

Ein toller historischer Roman über die Vergangenheit Hawaiis.

— Cieena

Ein toller Roman, ich freue mich schon auf die Fortsetzung

— Nini1511

Emotional und packend - gelunger Auftaktroman

— Lesezeichen16

einfach nur zauberhaft, bitte mehr davon...

— labbelman

Toller Roman über eine starke Frau, die sich Ende des 19. Jahrhunderts auf das Abenteuer Hawaii einlässt. Spannend, exotisch, historisch!

— black_horse

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  • spannend bis zum Schluß, toller historischer Roman

    Weit hinterm Horizont

    Gartenkobold

    18. August 2017 um 15:18

    Klappentext: Bremerhaven, 1891: Die junge Kaufmannstochter Clara Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages die Zuckerrohrplantage ihres Onkels auf Hawaii zu besuchen. Doch ihr Vater hat andere Pläne. Als er sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht Clara aus ihrem Elternhaus und nimmt die strapaziöse Reise nach Hawaii auf sich. Bei ihrer Ankunft in Honolulu erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu führen. Doch das Inselkönigreich droht an politischen Konflikten zu zerbrechen, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich am anderen Ende der Welt aufgebaut hat…Tara Haigh schreibt als Tessa Hennig erfolgreiche Komödien und ich war gespannt auf einen historischen Roman unter dem Pseudonym Tara Haigh, der auf Hawaii spielt und wurde nicht enttäuscht.Clara, die Protagonistin des Romans, lässt sich mit dem Verlassen ihrer Heimat und ihres Vaters in Bremerhaven auf ein Abenteuer ein, nachdem der preußische Offizier, mit dem sie verheiratet werden soll, sie noch vor der Ehe brutal vergewaltigt. Sie flieht auf einem Frachtdampfer nach Hawaii, zu ihrem Onkel, mit dem sie seit Jahren engen Briefkontakt pflegt, doch der wird kurz vor ihrer Ankunft auf Hawaii erschossen. Mithilfe von Komo, einem Hawaiianer, versucht sie die Plantage zu retten, aber die politisch und menschlich schwelenden Konflikte legen ihnen nicht nur Steine in den Weg, es kommt noch schlimmer….Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen sehr farbenfroh, so dass der Leser schnell vom Fernweh gepackt wird und sich von der Geschichte fesseln lässt. Die Beschreibungen der Landschaft sind einmalig, die Charaktere facettenreich und gelungen, wirken authentisch und die fesselnde Handlung zieht den Leser in ihren Bann. Clara, zu Beginn der Reise noch ein wenig zurückhaltend, entpuppt sich als eine starke Frau, die nicht bereit ist, sich niederringen zu lassen, die ihren Weg trotz massiver Hemmnisse geht und an den Herausforderungen wächst. Sie ist empathisch und setzt sich für Menschen ein, die ihr nahe stehen. Komo, der Hawaiianer an ihrer Seite, ist ein Mann, der in sich ruht, eine sehr gute Schulbildung genossen hat, bereit sich, sich mit fremden Kulturen auseinanderzusetzten und beide Kulturen zu vereinen.Historisches Wissen über Hawaii ist sehr gut eingebunden und am Ende des Romans bleiben dann noch so einige Fragen offen, die der hoffentlich folgende Fortsetzungsroman lösen wird.Liebhaber historischer Romane kommen mit diesem Roman auf ihre Kosten. Ein emotionaler fesselnder und zu gleich spannender Roman.

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  • Eine grandiose Familiengeschichte und eine starke Frau, die ihren Weg geht!

    Weit hinterm Horizont

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: Bremerhaven, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat. Meine Meinung zum Buch: Zuerst ein paar Worte zum Cover. Ich bin wirklich begeistert von diesem wunderbaren Cover. Die Farben erinnern an frühe Fotografien und man kann sich richtig ins 19. Jahrhundert zurückversetzen. Und das Bild gibt einem einen guten Blick auf die wunderschöne, blühende Landschaft Hawaiis. Nun aber zum Inhalt des Buches. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gepackt. Ich war sofort von Clara gefesselt. Sie ist eine so wunderbare Figur. Ich hatte das Gefühl, sie wie eine gute Freundin auf ihrer Reise zu begleiten. Claras Tante, bei der sie kurzzeitig unterkommt, ist eine tolle Frau. Sie unterstützt ihre Nichte und wünscht ihr alles Gute. Ich war fast körperlich dabei, als Clara Höhen und Tiefen auf dem Weg nach Hawaii und schließlich dort in der Fremde erlebt. Ich habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Und ich werde sie jetzt wirklich vermissen. Das Buch zeigt ein emanzipiertes Frauenbild, was wohl oftmals nur Wunschdenken in dieser Zeit war, aber sicher hat es die ein oder andere taffe Frau gegeben, die solch ein Leben damals geführt hat. Mir wurde auf jeden Fall wieder bewusst, dass meine Position in der Gesellschaft heutzutage nicht immer selbstverständlich war. Und dass wir es unter anderem solchen Frauen zu verdanken haben, heute über unser Leben selbst entscheiden zu dürfen. Das Buch ist toll aufgebaut, der Spannungsbogen ist wirklich klasse gehalten und man hat an keiner Stelle das Gefühl, jetzt wird es langweilig. Einzig die Liebesszenen waren nicht ganz mein Geschmack, da mir teilweise die handelnden Personen nicht "nahe" genug waren. Doch da es sich dabei nur um meinen persönlichen Geschmack handelt, möchte ich dies nicht in die Wertung mit einbeziehen.  Fazit:  Für mich ein durchweg gelungenes Buch über die deutschen und portugiesischen Einwanderer auf Hawaii. Es bringt nicht nur eine wunderbare fiktive Story mit, sondern vergisst dabei auch nicht den geschichtlichen Aspekt auch nicht. Absolut lesenswert und für jede/n Histo-Roman-Liebhaber/in genau das richtige Buch! Und für alle, die Bücher über starke Frauen lesen wollen! Bewertung: 5 von 5 Sterne

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    • 5

    Buechermomente

    11. March 2016 um 22:13
  • Schöne Geschichte

    Weit hinterm Horizont

    leseratte69

    13. November 2015 um 13:59

    Klappenetxt Bremerhaven, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat.   Die Autorin Tara Haigh schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und als Tessa Hennig Frauenromane mit Pfiff, die bereits erfolgreich verfilmt und alle Spiegel-Bestseller wurden. Die historische Verbindung zwischen Deutschland und Hawaii fasziniert sie in besonderem Maße, weil sie einen Aspekt deutscher Geschichte zeigt, der kaum bekannt und doch so schillernd ist. Meine Meinung Story Wie schon im Klappentext beschrieben, flieht die junge Clara Elkart vor einer Verlobung ins ferne Hawaii um bei ihrem Onkel Unterschlupf zu finden. Zu dem Zeitpunkt tat mir Clara schon sehr leid, denn niemand ahnt wie es nach dem Missbrauch, den ihr geplanter Verlobte an ihr begangen hat, wirklich aussieht. Sie glaubt auf Hawaii würde alles wesentlich besser werden. Clara ahnt aber nicht das dort noch mehr auf sie zukommt. Ihr Onkel wurde brutal ermordet, weil er in politischen Machenschaften verstrickt war und auch Clara droht ungeahnte Gefahr, denn sie ist Alleinerbin der Plantage und gerät somit auch in die Schusslinie. Dabei steht ihr der Insulaner Komo zur Seite und beide verlieben sich ineinander, was noch mehr Probleme mit sich bringt, denn Mischehen sind bei den Weißen nicht gerne gesehen. Clara kann einem schon sehr leid tun. Sie ist eine tapfere junge Frau. Die Autorin hat sehr viel Wert darauf gelegt, das der Leser Claras Gefühle regelrecht mit durchlebt. Ob es die Vergewaltigung ist, oder ihr Vater, dem nur seine Zukunft wichtig ist, all das wurde sehr genau deutlich gemacht. Selbst die Überfahrt nach Hawaii wurde sehr anschaulich beschrieben, so dass man mit Clara mit gelitten hat. Die Autorin verbindend Fiktion mit gut recherchierter Geschichte, so dass der Leser auch die Gegebenheiten der damaligen Zeit gut versteht. Ich hab schon viele Auswanderer Romane gelesen, aber so gut und detailliert waren nicht alle. Die Handlung des Buches weist alles auf was so ein Roman meines Erachtens haben muss, Spannung, gut recherchierter Hintergrund, farbenprächtige Kulissen und natürlich eine Liebesgeschichte die in solchen Romanen nicht fehlen sollte. Schreibstil Ich muss gestehen, das ich zu Anfang etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin hatte, weil dieser sehr Ausschweifend war, doch schon bald konnte ich mich doch darauf einlassen und habe es nicht bereut. Das Buch ist in einem anspruchsvolleren Schreibstil geschrieben, der genau die Gefühle der Protagonisten widerspiegelt. Wenn man einmal drinnen ist, fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen, also wenn ihr bei den ersten Seiten Probleme habt, nicht aufgeben, es wird besser. Charaktere Die Charaktere in dem Buch sind sehr authentisch und real und förmlich zum Greifen nahe. Besonders Clara nimmt den Leser sofort für sich ein. Sie ist jung und naiv und dennoch lauern in ihr ungeahnte Kräfte, die sie auf Hawaii auch dringend benötigt. Ich mochte auch Agnes sehr gerne, die sie auf der langen Schiffsreise als gute Freundin gewonnen hat. Auch Komo ist mir sehr sympathisch gewesen und ich fand es Mutig, wie er zu Clara gestanden hat. Alles in allem tolle authentische Charaktere die dem Buch den letzten Schliff gegeben haben. Mein Fazit Ein gut recherchierter Auswanderer Roman vor einer atemberaubenden Kulisse, die auf den ersten Blick wie das Paradies erscheint und dann doch fast zur Hölle wird. Auch wenn ich anfänglich etwas Probleme mit dem Schreibstil hatte, war das Buch wirklich toll zu lesen. Starke Charaktere geben dem ganzen noch den letzten Schliff. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alle die es gerne etwas ausschweifender mögen.

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  • Leserunde zu "Weit hinterm Horizont" von Tara Haigh

    Weit hinterm Horizont

    tarahaigh

    Mein erster historischer Roman geht nach sechs urlaubslektüretauglichen Komödien am 3. September an den Start. Das schreit förmlich nach einer neuen Leserunde.   Mein erster Gehversuch auf Lovely, „Alles außer Austern“, hat mir wertvolles Feedback gebracht und bereits den Folgeroman beeinflusst. Der Austausch mit Euch machte zudem jede Menge Spaß. „Weit hinterm Horizont“ ist ein Herzensprojekt. Während meiner Hochzeitsreise nach Hawaii stieß ich vor vielen Jahren auf „Die Deutschen auf Hawaii“ - letztlich ein Geschichtsbuch - von Niklaus R. Schweizer, der in Honolulu einen Lehrstuhl zu diesem Thema inne hat. Schier Unglaubliches kam bei der Lektüre zu Tage. Hawaii hatte einen deutschen Finanzminister? Deutsche als Plantagenarbeiter bei der Zuckerrohrernte? Eine deutsche Stadt im Inselkönigreich? Blasmusik und Pickelhaube auf Hawaii? Der Walzer hält Einzug unter Palmen? An all das denkt doch kein Mensch.  Wenn man einmal ein paar erfolgreiche Romane geschrieben hat ist es leichter Verlage von ungewöhnlichen Themen zu überzeugen. Höchste Zeit also für die „Deutschen auf Hawaii“, doch wie erzählt man das am besten, um ein breites Publikum zu erreichen? Thriller? Krimi? Wohl eher nicht. Hawaii steht für Romantik, für Sehnsucht und den Pazifik. Welches Genre könnte sich besser dazu eignen als „Love & Landscape“?  Nun begann die Knochanarbeit, nämlich möglichst viel der interessanten deutsch-hawaiianischen Geschichte so auszuwählen, dass ein spannender Roman daraus werden kann. Die Auswahl des Zeitraums war dabei entscheidend. 1893 fiel das Königreich. Die gesellschaftspolitischen Ereignisse spitzten sich zu. Zeitgleich herrscht in Deutschland Aufbruchstimmung. Viele wandern aus. Erfindungen und technischer Fortschritt überrollen Europa. Dies schien der ideale Zeitpunkt für den Roman, in dem uns Clara Elkart, eine junge Deutsche aus Geestemünde, mit auf die Reise nach Hawaii nimmt. Das Buch ist für alle, die gerne packende romantische Liebesgeschichten lesen, die sie nicht nur in eine andere Welt und Zeit entführen, sondern sich auch mit einem eher unbekannten Teil deutscher Geschichte beschäftigen, die schillernder nicht sein könnte. Die Leserunde habe ich bewusst nicht in Abschnitte unterteilt, weil jeder ein anderes Lesetempo hat. Viel wichtiger ist für mich Eure Leseeindrücke zu sammeln, damit ich ein Gespür für meine Leserinnen und Leser in diesem neuen Genre bekomme. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!

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    • 443
  • Historische Geschichte um einen Neuanfang in Hawaii

    Weit hinterm Horizont

    Wildpony

    27. October 2015 um 13:05

    Weit hinterm Horizont  -  Tara Haigh Kurzbeschreibung Amazon: Bremerhaven, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat. Mein Leseeindruck: Ein wirklich wunderbares und super interessantes Buch über eine weite Reise in die ferne Welt und über einen Überlebenskampf im fernen Hawaii. Die Story um die so sympathische Clara ist mir direkt ans Herz gegangen. Nach einer Vergewaltigung verlässt sie ihren Vater und mit Hilfe ihrer Tante und einer netten Fremden Namens Agnes wagt sie das Abenteuer einer Seefahrt nach Hawaii. Dort ist leider ihr Onkel Theodor schon verstorben und so erbt sie spontan die Zuckerrohrplantage. Mit viel Mut und Zielstrebigkeit möchte sie diese weiter führen, auch wenn einigen Menschen dies ein Dorn im Auge ist. In einem wunderbaren Schreibstil nimmt die Geschichte den Leser sofort in seinen Bann und man erlebt mit Clara die weiter Reise nach Hawaii sowie all die Abenteuer in diesem fremden Land sofort mit. Auch dort ist es so das man mit Macht und Einfluss die besseren Karten hat und Clara merkt sehr schnell wie sie sich auch einflussreiche Feinde macht. Die Liebe zu dem einheimischen Komo wirft für die Deutsche noch weitere Probleme auf. Denn mit Albrecht hat Komo nun einen eifersüchtigen Mitbewerber. Fazit: Eine echt tolle Story, die mich wirklich begeistert hat. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich konnte am Ende (nach großer Aufregung zwischendurch) beruhigt das Buch zu klappen. Einer Fortsetzung sehe ich mit Freude entgegen und kann nur von Herzen bestätigen das es für mich ein 5-Sterne-Buch war, welches in mir wohl noch eine Weile nachklingen wird.

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  • Ein toller historischer Roman über die Vergangenheit Hawaiis!

    Weit hinterm Horizont

    Cieena

    16. October 2015 um 16:02

    Ich lese unheimlich gerne historische Romane, wie sonst könnte man besser in lang vergangene Zeiten abtauchen und dabei gleichzeitig noch das ein oder andere über die Geschichte eines Landes erfahren? Über die Geschichte Hawaiis habe ich bisher noch nicht wirklich viel gelesen, umso gespannter war ich auf dieses Buch und natürlich die zugehörigen Hintergründe dieser wunderbaren Insel. Handlung Die Geschichte führt uns zurück in das 19. Jahrhundert. In Bremerhaven lebt die junge Clara gemeinsam mit ihrer Familie. Als ihr strenger Vater sie schließlich standesgemäß mit einem preußischen Offizier verheiraten möchte, flieht sie aus ihrem Elternhaus und tritt gemeinsam mit ihrer Tante die Seereise nach Hawaii an. Dort betreibt Claras Onkel eine Plantage. In Hawaii angekommen erwartet Clara jedoch ein Schicksalsschlag, ihr Onkel ist verstorben und sie seine Alleinerbin! Mithilfe eines Hawaiianers schafft Clara es jedoch die Plantage weiterzuführen. Doch schon bald gerät Clara zwischen die Fronten eines Konflikts und ihre neue geliebte Heimat in Gefahr... Charaktere Mit viel Liebe zum Detail werden dem Leser die Charaktere vorgestellt. Besonders Clara habe ich als Leser schnell in mein Herz geschlossen. Mit einem wachen und intelligenten Wesenszügen, Mut, Eigensinn und manchmal einer Portion Unbedachtheit kann der Leser gar nicht anders als bereits nach wenigen Seiten tiefe Sympathie mit dieser wunderbar gezeichneten Figur zu empfinden.  Auch die anderen Figuren bestechen durch ihren ausgemachten Detailreichtum und ihrer Authentizität und machen das Buch schon alleine aufgrund der wunderbar gezeichneten Charakteren zu einem wahren Lesegenuss! Einzig bei Komo habe ich eine gewissen Tiefgründigkeit vermisst, allerdings empfand ich das als nicht sehr störend, da mich die anderen Figuren so nur noch mehr überzeugen konnten. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und versteht es schon nach wenigen Seiten den Leser zu fesseln und den Leser auf eine ereignisreiche Reise zu entführen. Cover In tollen romantischen Farben ist das Cover gerade für romantisch veranlagte Leser ein absoluter Eyecatcher! Mein Fazit "Weit hinterm Horizont" hat in meinen Augen genau die Dinge erfüllt, die der Titel dem Leser schon beinahe versprechen zu scheint. Auf 450 Seiten trat ich nicht nur die Reise ins 19. Jahrhundert an, sondern wurde auch noch beinahe ans andere Ende der Welt entführt und konnte dort Clara dabei begleiten wie sie mit viel Arbeit, Fleiß und Mut am anderen Ende der Welt eine neue Existenz aufbaute. Toll gezeichnete Charaktere machen das Buch zudem zu einem Vergnügen der Extraklasse. Viel über die geschichtlichen Hintergründe Hawaiis habe ich ehrlich gesagt vor diesem Buch über die Geschichte Hawaiis nicht gewusst, umso spannender fand ich die gut recherchierten Details und Hintergründe, die uns, perfekt in die Handlung eingebettet, präsentiert wurden. Neben einer spannenden Handlung und einem Familiengeheimnis fehlte es in diesem Buch natürlich auch nicht an einer Liebesbeziehung und romantischen Momenten.  Dieser Roman hat mir eine tolle Lesezeit bereitet und ich kann es guten Gewissens an Liebhaber historischer Romane weiterempfehlen und werde sicherlich, angestachelt durch diesen Roman, noch etwas über die Geschichte Hawaiis recherchieren.

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  • Rezension zu "Weit hinterm Horizont" von Tara Haigh

    Weit hinterm Horizont

    tigerbea

    Im Jahr 1891 erlebt die junge Clara in ihrer Heimatstadt Bremerhaven eine schlimme Zeit. Ihr Vater will sie mit einem preußischen Offizier verheiraten, damit sein Geschäft durch die Heirat wieder saniert wird. Kurzentschlossen flieht Clara zu ihrem Onkel nach Hawaii. Als sie nach einer langen Reise dort ankommt, muß sie erfahren, daß ihr Onkel gestorben ist und ihr seine Plantage und allen Besitz vererbt hat. Nach einigen Zweifeln, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist, nimmt sie die Herausforderung an. Mit Hilfe einiger Freunde stellt sie sich der voreingenommenen Männergesellschaft und deren politischen Intrigen. Dadurch gerät nicht nur Clara, sondern auch der Hawaiianer Komo, der Clara bald mehr als ein Freund ist, in Gefahr. Gemeinsam stellen sie sich dem Schicksal. Obwohl es mittlerweile viele Romane zu diesem Thema gibt, ist es doch immer wieder interessant so eine Geschichte zu lesen. So ist es mir auch bei diesem Buch gegangen. Die Welt, in die uns dieser Roman entführt, erscheint uns auf den ersten Blick wie das Paradies. Doch wie wir ja wissen, gibt es auch im Paradies Schlangen. Deshalb ist auch das Leben auf Hawaii nicht sorgenfrei. Das wird in diesem Roman eindrucksvoll beschrieben. Ein Kurs in Politik und Machtspielchen erhält der Leser hier neben einer schönen romantischen Geschichte von wahrer Liebe, die jedem Sturm trotzen kann.

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    • 2
  • Weit hinterm Horizont

    Weit hinterm Horizont

    SABO

    06. October 2015 um 21:29

    Tara Haigh - Weit hinterm Horizont - LYX Bremerhaven/Hawaii, 1891 Die 23jährige Clara Elkart, zur damaligen Zeit, fast schon eine alte Jungfer verbringt ihre Zeit lieber im Gewürzkontor ihres Vaters. Die vielen 1000 Gerüche, die aus exotischen Ländern stammen, sind ihr lieber als duftende Rosen, wie Kavaliere sie Frauen schenken. Tagträumend schwärmt sie noch von der Geschäftsreise nach Indien, die sie mit ihrem Vater machen durfte, doch der hat keinen Sinn mehr, für die Abenteuerlust seiner Tochter. Er möchte sie verheiraten, doch die Kuppelei geht gründlich schief. An dem unfreiwilligen Erlebnis soll Clara selbst schuld sein und habe den Offizier nun gefälligst zu ehelichen, bevor sie die Schande in wenigen Monaten einholen könnte. So hart kennt Clara ihren Vater gar nicht, noch in der Nacht packt sie das Nötigste und flieht ins Nahe Bremerhaven zu ihrer Tante Viktoria. Die Tante ist ein Engel und nimmt sie wie eine eigene Tochter auf, Clara darf sich in ihrem Kremerladen nützlich machen. Jeden Tag geht Clara an den Hafen und sieht den auslaufenden Schiffen hinterher, die Sehnsucht in ferne Länder ist groß. Wie gerne würde sie der Einladung von Onkel Theodor nach Hawaii folgen, doch die Überfahrt ist ziemlich kostspielig. Tante Viktoria opfert ihr Erspartes und Clara kann mit einem Handelsfrachter nach Hawaii fahren. Eine quirlige Lehrerin und ein miesepetriger Pfarrer sind ihre Mitreisenden. Als ein Sturm vor dem sagenumwobenen Kap Horn aufzieht und das Schiff wie ein Spielzeug schüttelt, senden alle das gleiche Stoßgebet gen Himmel. Endlich auf Hawaii angekommen, holt sie niemand am Hafen ab. Sie wird überfallen und gerettet und ist nun auf dem Wege zu Onkel Theodors Zuckerrohrplantage, doch die scheint wie ausgestorben.. Spannende Love&Landscape Geschichte, abenteuerlich und unterhaltsam mit einer starken Heldin, die sich nichts gefallen lässt. Auf die Infos über Hawaii in dieser Zeit, hätte ich nicht verzichten wollen. Ich freue mich auf die Fortsetzung!  :-)

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  • Weit hinterm Horizont

    Weit hinterm Horizont

    Nik75

    05. October 2015 um 18:43

    Meine Meinung: Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Roman gefesselt, was an der Handlung und an dem Schreibstil der Autorin lag. Ich hatte immer schon einen Faible für Bücher die in fernen Ländern spielen und die erzählen wie es in früheren Jahrhunderten war auszuwandern. Clara unsere Hauptprotagonistin ist eine mutige junge Frau, die nach Hawaii flüchtet, weil es mit ihrem Vater und gewissen Umständen zu Hause in Deutschland untertäglich wurde. Auf Hawaii wird sie plötzlich durch eine Erbschaft zur Plantagenbesitzerin und muss von nun an ihre Leben selbst in die Hand nehmen. Jetzt kann sie zeigen was in ihr steckt. Unterstützt wird sie von einem sehr sympathischen Hawaianer namens Komo, den ich genauso wie Clara in mein Herz geschlossen habe. Frau Haigh erzählt die Geschichte von Clara und Komo sehr fesselnd und spannend. Je mehr man in das Leben der Beiden eintaucht umso weniger kann man das Buch auf die Seite legen. Der Roman ist sehr lebendig geschrieben und ich hatte das Gefühl mit dabei zu sein. Die Beschreibungen von Hawaii fand ich wunderbar. Sehr interessant fand ich auch die gut recherchierten historischen Hintergründe des Buches, wobei natürlich Claras Leben frei erfunden war. Ich habe viele Dinge über den Zuckerrohranbau gelernt und ich hatte das Gefühl Hawaii gut kennenzulernen. Der Roman wurde gegen Ende hin immer spannender und es gab viele atemraubende Szenen, aber auch viel emotionale, traurige und gelegentlich glückliche Momente. Ein Roman der es wirklich vermag den Leser mitfiebern zu lassen. Ich hatte viele wunderbare Lesestunden und bin echt traurig, dass das Buch schon zu Ende ist. Ich habe mit Clara und Komo mitgefiebert und mitgelitten. Ich bin in ihre Welt eingetaucht und habe die Stunden mit ihnen genossen. Für diesen wunderbaren Roman vergebe ich hiermit 5 Sterne.

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  • E komo mai! (Willkommen auf Hawaii)

    Weit hinterm Horizont

    Dreamworx

    04. October 2015 um 15:13

    1891. Clara Elkart betreibt zusammen mit ihrem Vater einen Gewürzladen und ist schonlange vom Fernweh geplagt. Zu gern würde sie ihren Onkel Theodor in Hawaii besuchen, mit dem sie schon seit langem in Briefkontakt steht und der eine Zuckerrohrplantage auf Hawaii betreibt. Als ihr Vater sie zu einer Ehe mit einem wohlhabenden Geschäftspartner drängt und sie von ihrem „Zukünftigen“ auch noch vergewaltigt wird, packt Clara nachts heimlich ihre Sachen und flieht erst zu ihrer Tante Viktoria, die sie ermutigt, sich per Frachtschiff auf den Weg nach Hawaii zu ihrem Onkel Theodor zu machen. Doch kaum betritt sie Hawaiianischen Boden, erhält sie die Nachricht, dass ihr Onkel ermordet wurde und ihr die Zuckerrohrplantage vermacht hat. Clara entscheidet sich, die Plantage weiterzuführen. Dabei ist sie auf die Hilfe von Freunden ihres Onkels angewiesen und bekommt auch Unterstützung durch einen einheimischen jungen Mann namens Komo, der ihr immer mehr ans Herz wächst. Die sich anbahnende Beziehung der beiden ist vielen ein Dorn im Auge, aber auch Claras Plantage möchte sich der ein oder andere gerne unter den Nagel reißen, weshalb man ihr immer wieder Steine in den Weg legt. Eines Tages steht die Plantage in Flammen und Komo wird des Mordes beschuldigt. Spätestens jetzt muss Clara sich Gedanken machen, wem sie vertrauen kann, wer ihr Schaden möchte und ob sie weiterhin auf Hawaii bleiben möchte. Wer hat ihren Onkel ermordet und ihre Plantage in Brand gesetzt? Und vor allem: wird Clara in Hawaii eine Zukunft haben? Tara Haigh alias Tessa Hennig hat mit „Weit hinterm Horizont“ einen wunderschönen, historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen sehr farbenfroh, so dass der Leser schnell vom Fernweh gepackt wird und sich von der Geschichte fesseln lässt. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar in die Handlung eingefügt, man kann sich alles herrlich vorstellen und die Gedanken wandern am Meer entlang, die vielfältige Vegetation des Inselstaates steht einem regelrecht vor Augen. Auch der politische Hintergrund wurde von der Autorin sehr gut recherchiert und der Geschichte unterlegt. Die Charaktere sind sehr vielfältig und authentisch angelegt, so dass sie für den Leser sehr lebendig wirken, ihre Gefühlswelt und ihre Gedanken einem nicht verborgen bleiben. Dabei findet man sowohl die Guten als auch die Bösen, die sich allerdings nicht sofort entlarven lassen. Clara ist zu Beginn noch eine eher zurückhaltende sympathische Frau, die sich nach fernen Ländern sehnt, sich aber um ihren Vater und das elterliche Geschäft kümmert. Die Reise und die Verantwortung für die Plantage stellt sie vor große Herausforderungen, denen sie sich in eindrucksvoller und mutiger Weise stellt und an ihren Aufgaben wächst und erstarkt. Clara hat ein offenes und freundliches Wesen ohne Vorurteile, die sich für die Menschen, die ihr wichtig sind, einsetzt. Komo ist ein Hawaiianer, der sehr intelligent und clever ist, dabei in sich selbst ruht und sehr mit den Traditionen seines Landes verbunden ist, dabei aber auch offen für fremde Kulturen und Bräuche ist. Agnes ist seit der Schiffsreise eine gute Freundin Claras geworden, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und auf deren Unterstützung Clara sich verlassen kann. Aufgrund ihrer Lebensweisheit ist Agnes für Clara zu einer Art Familienersatz geworden. Auch alle anderen Protagonisten sind sehr interessant und mit Liebe zum Detail ausgearbeitet worden, so dass sie der Handlung viele schöne Facetten geben, den Leser aber auch immer wieder zum Nachdenken animieren, wer wohl ehrlich ist oder wer was Böses im Schilde führt. Tara Haight hat mit „Weit hinterm Horizont“ einen wahrlich interessanten und sehr schönen Roman geschaffen, dessen Geschichte um Liebe und Geheimnisse, um Verrat, Mord und politische Intrigen dem Leser herrliche Lesestunden beschert und am Ende ein paar Fragen offen lässt, die sich in einer hoffentlich baldigen Fortsetzung klären. Alle, die gern historische Bücher lesen und sich in exotische Länder entführen lassen möchten, werden sich hier bestens aufgehoben fühlen. Absolute Leseempfehlung für ein tolles Buch!  

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  • Leseabenteuer in einer fremden Welt

    Weit hinterm Horizont

    irismaria

    01. October 2015 um 08:50

    Das Cover von "Weit hinterm Horizont" zeigt eine weißgekleidete Frau mit Sonnenschirm vor einer paradiesischen Inselkulisse. Es macht Lust, sich auf eine Reise ins ausgehende 19. Jahrhundert nach Hawaii entführen zu lassen. In ihrem ersten historischen Roman erzählt Tara Haigh die Geschichte der Clara Elkart. Sie stammt aus einer Kaufmannsfamilie in Bremerhafen und flüchtet vor der Heirat mit einem preußischen Offizier nach Hawaii, wo ihr Onkel eine Zuckerplantage führt. Doch als sie ankommt, ist der Onkel ermordet und Clara erbt die Plantage. Der Roman ist eine wunderbare Mischung aus Abenteuer und Liebe und nebenbei erfährt man einiges über die Geschichte Hawaiis und die Rolle der Deutschen damals. Tara Haigh schreibt lebendig und spannend und man fliegt nur so über die Seiten und erlebt mit Clara die Schifffahrt und Ankunft, politische Intrigen und den Kampf um die Plantage, trifft die Königin und lernt das Leben der Hawaiianer kennen. Ich kann "Weit hinterm Horizont" allen empfehlen, die sich auf ein Leseabenteuer in einer fremden Welt einlassen möchten.

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  • Claras neues Leben

    Weit hinterm Horizont

    Lesezeichen16

    30. September 2015 um 19:48

    Clara Elkart ist eine junge Kaufmannstochter. Würde es nach den Zukunftsplänen ihres Vaters gehen, dann soll sie den Gewürzhandel ihres Vaters übernehmen und zudem noch einen preußischen Offizier heiraten. Claras Pläne sehen jedoch anders aus: sie möchte gerne nach Hawaii auswandern, um dort die Zuckerrohrplantagen ihres Onkels zu übernehmen. Wird sie ihre Pläne durchsetzen können und was wird sie wohl auf Hawaii erwarten?   Normalerweise bin ich kein Freund von historischen Romanen, aber dieser Klapptext hat mich mehr als neugierig gemacht. Zum Glück durfte ich diese Claras Reise antreten und ich bin restlos begeistert zurückgekehrt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und man taucht unwillkürlich in die Geschichte ein. Die detaillierte Beschreibung über Claras Auswanderung ist so faszinierend und spannend erzählt, dass man dieses Buch kaum aus den Händen legen möchte. Hinzu kamen noch die hawaiianische Geschichte und Sitten, die sich in diesem Jahrhundert abgespielt haben und da ich mich nie mit der Geschichte über Hawaii beschäftigt habe, fand ich das sehr interessant und absolut lesenswert. Auch vom politischen Standpunkt her wurde es nie langatmig oder gar langweilig. Eher das Gegenteil war hier der Fall: informativ und lehrreich! Die Kulisse von Hawaii wurde sehr anschaulich beschrieben, so dass man beim Lesen meinte, vor Ort zu sein. Die Handlung besteht aus Familiengeheimnissen, Intrigen, Liebe, politische Machenschaften und ist somit sehr facettenreich. Was ich sehr schön fand, war, dass die Liebe zwar nicht zu kurz kam, aber dennoch nur ein Randthema blieb. Alle Protagonisten waren mir auf Anhieb mal mehr, mal weniger sympathisch und wurden auch sehr realistisch dargestellt. Auf allen Seiten fieberte und litt mit ihnen. Ich war immer gespannt, was als nächstes passieren wird. Wird Clara endlich ihren Traum verwirklichen können oder nicht? Das Ende dieser Geschichte war wie das ganze Buch: dramatisch und packend. Ein sehr schönes rundes Ende.   Wer historische Romane liebt, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Ein emotional, interessanter und zu gleich spannender Roman. Freue mich schon auf den nächsten Fortsetzungsroman….

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  • Eine Hanseatin auf Hawaii

    Weit hinterm Horizont

    Bella5

    29. September 2015 um 23:51

    Clara ist eigentlich eine stolze Hansetochter aus gutem Hause. Sie gehört dem Bürgertum an, welches spätestens im ausgehenden 19. Jahrhundert immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ihr Vater, ein angesehener Gewürzhändler, träumt vom gesellschaftlichen Aufstieg, und daher will er seine Tochter mit einem preußischen Offizier verheiraten. Nicht mit Clara! Mithilfe ihrer Tante gelingt ihr die Flucht, besser gesagt: Die Überfahrt nach Hawaii, wo sie bei ihrem Lieblingsonkel leben & arbeiten will. Doch bei ihrer Ankunft stellt sich heraus, dass der Onkel bereits verstorben ist und Clara als Alleinerbin eingesetzt hat. Die tapfere junge Frau stellt sich der Herausforderung und der harten Arbeit auf der Zuckerrohrplantage des Onkels. Sie muss gegen viele Widerstände ankämpfen und mit Intrigen und Ränkespielen, politisch-ethnischen Konflikten sowie Konkurrenzdruck fertigwerden. Familiengeheimnisse geben der Auswanderin Rätsel auf. Doch neben allen Hindernissen gibt es auch die Schönheit der Natur und die Warmherzigkeit der Menschen; ein indigener Einwohner hat es dem Nordlicht aus Deutschland dabei besonders angetan. Clara läßt sich nicht unterkriegen und geht unbeirrt ihren Weg... Der Roman liest sich schön flüssig und die Handlungsorte begeistern jedes Leserherz. Wie in vielen anderen Romanen des Genres wird in "Weit hinterm Horizont" die Emanzipation einer Frau vor historischer Kulisse thematisiert. Die Auswanderung in ein exotisches Land wirkt dabei wie ein Katalysator, der die Handlung beschleunigt und facettenreich & interessant erscheinen lässt. Auch Dramatik, Liebe und Familiengeheimnisse fehlen nicht. Trotz einer gewissen, vorab geschilderten Konventionalität bietet "Weit hinterm Horizont" aber beste Unterhaltung. Am Ende gibt es einen spannenden Showdown. Insofern kann ich mit dem glücklichen Ausgang der Geschichte gut leben, und nach der Lektüre des Romans habe ich richtig Lust bekommen, mich über die Geschichte des heutigen amerikanischen Bundesstaates zu informieren. Mit diesem Buch kann man dem grauen Alltag entfliehen und von Hawaii träumen!

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  • Auf den Spuren Hawaiis…

    Weit hinterm Horizont

    labbelman

    29. September 2015 um 15:24

    Für mich ist die Autorin völliges Neuland, auch habe ich unter ihrem anderen Namen Tessa Hennig noch keinen Roman gelesen, aber der Klappentext des Buches hatte es mir so angetan, dass ich den Sprung ins kalte Nass wagte, der sich als gemütliches Wannenbad entpuppte. Die Autorin entführt uns in das Jahr 1891, wo Clara als Kaufmannstochter vor der Verheiratung mit einem preußischen Hauptmann flieht. Ihre Reise bringt sie nach Hawaii, wo ihr Onkel eine Zuckerrohrplantage bewirtschaftet, doch kaum auf Hawaii angekommen, trifft Clara förmlich der Schlag, denn ihr Onkel lebt nicht mehr. Wird sie das Abenteuer dennoch wagen und es bestehen können? Clara ist als Charakter eine unglaublich starke Frauenpersönlichkeit, die mich sehr fasziniert hat. Mit ihr fühlte man sich direkt verbunden und ihren Schicksalsweg verfolgte ich sehr gerne mit. Auch der Protagonist Komo war mir auf Anhieb sympathisch. Das Buch besticht vor allem durch tolle Beschreibungen, so dass man sich alles gut vorstellen kann und durch geschichtliches Wissen, welches ich bisher gar nicht besaß, hatte ich mich bis dato noch nie mit Hawaii und dessen Geschichte beschäftigt. Die eingeflochtene Liebesgeschichte weiß ebenfalls zu überzeugen. Sie nimmt nicht übermäßig viel Raum ein, was mir gut gefallen hat. Wer mittels Büchern gern durch die Zeit und in andere Länder reist, der wird dieses Buch lieben. Fazit: Ein überaus gelungener Schmöker, dem ich nur jeden ans Herz legen kann. Äußerst lesenswert!

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  • Weit hinterm Horizont

    Weit hinterm Horizont

    jackdeck

    28. September 2015 um 19:09

    Bremerhaven zum Ende des 19. Jahrhunderts. Clara ist auf der Flucht, ihr Vater ein hanseatischer Gewürzhändler, will sie gegen ihren Willen verheiraten, selbst als Clara von ihren zukünftigen gatten vergewaltigt wird, sieht er keinen Anlass das Verlöbnis zu lösen. Ein freies, eigenständiges Leben ist somit unmöglich, von daher fasst Clara den schweren Entschluss und flüchtet zur Schwester ihrer verstorbenen Mutter. Ihre Tante verhilft ihr zur Flucht, denn ein selbstbestimmtes Leben hier ist für Clara unmöglich, sie besorgt ihr ein Ticket für eine Schiffspassage. Die Route geht nach Hawaii, dort betreibt ihr Onkel eine Zuckerrohrplantage. Als Clara auf der ihr völlig unbekannten Insel ankommt, erfährt sie vom Tod des Onkels. Sie wird Erbin der Farm und will sie unter Umständen allen in seinem Sinne weiterführten. Schnell gerät Clara ins Visier verschiedener Lobbyisten, die sie für ihre Zwecke missbrauchen und ausnutzen wollen. Auch vor einem Brandanschlag wird nicht zurückgeschreckt. Kann Clara die Plantage weiter erfolgreich führen und erkennt wer ein böses Spiel mit ihr spielt? Ein wirklich emotionaler Roman vor einer historischen und wunderschönen Kulisse. Mir hat die Reise in der Zeit zurück und in fremde Gefilde ungemein gefallen. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und uneingeschränkte Leseempfehlung.

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