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tarahaigh

vor 2 Jahren

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Mein erster historischer Roman geht nach sechs urlaubslektüretauglichen Komödien am 3. September an den Start. Das schreit förmlich nach einer neuen Leserunde. 

 Mein erster Gehversuch auf Lovely, „Alles außer Austern“, hat mir wertvolles Feedback gebracht und bereits den Folgeroman beeinflusst. Der Austausch mit Euch machte zudem jede Menge Spaß.

„Weit hinterm Horizont“ ist ein Herzensprojekt. Während meiner Hochzeitsreise nach Hawaii stieß ich vor vielen Jahren auf „Die Deutschen auf Hawaii“ - letztlich ein Geschichtsbuch - von Niklaus R. Schweizer, der in Honolulu einen Lehrstuhl zu diesem Thema inne hat. Schier Unglaubliches kam bei der Lektüre zu Tage. Hawaii hatte einen deutschen Finanzminister? Deutsche als Plantagenarbeiter bei der Zuckerrohrernte? Eine deutsche Stadt im Inselkönigreich? Blasmusik und Pickelhaube auf Hawaii? Der Walzer hält Einzug unter Palmen? An all das denkt doch kein Mensch. 

Wenn man einmal ein paar erfolgreiche Romane geschrieben hat ist es leichter Verlage von ungewöhnlichen Themen zu überzeugen. Höchste Zeit also für die „Deutschen auf Hawaii“, doch wie erzählt man das am besten, um ein breites Publikum zu erreichen? Thriller? Krimi? Wohl eher nicht. Hawaii steht für Romantik, für Sehnsucht und den Pazifik. Welches Genre könnte sich besser dazu eignen als „Love & Landscape“? 

Nun begann die Knochanarbeit, nämlich möglichst viel der interessanten deutsch-hawaiianischen Geschichte so auszuwählen, dass ein spannender Roman daraus werden kann. Die Auswahl des Zeitraums war dabei entscheidend. 1893 fiel das Königreich. Die gesellschaftspolitischen Ereignisse spitzten sich zu. Zeitgleich herrscht in Deutschland Aufbruchstimmung. Viele wandern aus. Erfindungen und technischer Fortschritt überrollen Europa. Dies schien der ideale Zeitpunkt für den Roman, in dem uns Clara Elkart, eine junge Deutsche aus Geestemünde, mit auf die Reise nach Hawaii nimmt.

Das Buch ist für alle, die gerne packende romantische Liebesgeschichten lesen, die sie nicht nur in eine andere Welt und Zeit entführen, sondern sich auch mit einem eher unbekannten Teil deutscher Geschichte beschäftigen, die schillernder nicht sein könnte.

Die Leserunde habe ich bewusst nicht in Abschnitte unterteilt, weil jeder ein anderes Lesetempo hat. Viel wichtiger ist für mich Eure Leseeindrücke zu sammeln, damit ich ein Gespür für meine Leserinnen und Leser in diesem neuen Genre bekomme.

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!



Autor: Tara Haigh
Buch: Weit hinterm Horizont

Nik75

vor 2 Jahren

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Dieses Buch hört sich schon vom Klappentext her echt toll an. Ich liebe Romane die an exotischen Schauplätzen spielen und die Beweggründe warum du den Roman geschrieben hast finde ich sehr interessant. Ich habe schon einige historische Romane mit Auswanderungscharakter in ferne Länder gelesen. Besonders freue ich mich mal wieder einen Roman zu lesen der auf Hawaii spielt. Ich war zwar dort noch nie, aber ich male mir Hawaii immer in den schillernsten Farben aus. Ich würde mich sehr freuen bei dieser Leserunde dabei zu sein.

buecherwurm1310

vor 2 Jahren

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Das scheint eine Geschichte genau nach meinem Geschmack zu sein. Ich mag historische Bücher. Wenn man dann auch noch ein Stück deutscher Geschichte im exotischen Gewand kennenlernen kann, ist es doch perfekt.
Das Buch interessiert mich und ich würde daher gerne mitlesen.

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tarahaigh

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 2: Kapitel 4 - 5
@Wildpony

Madeira ist wirklich sehr sehenswert, vor allem das Reids, die faszinierenden Steilküsten und das Immergrün. Wer aber kein Wanderfan ist, für den reicht ne Woche. :-)

Wildpony

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 4: Kapitel 10 - 14
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Jenkins ist in der Geschichte so etwas was man heute als Leiharbeitsfirma bezeichnen würde?
Gab es also schon auch in der Vergangenheit .-)

Wildpony

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 5: Kapitel 15 - 19
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Irgendwie war es mir schon länger klar das Onkel Theodor in Wirklichkeit der Vater von Clara sein müsste. Daher hat ihr Ziehvater wohl auch keine Skrupel gehabt sie an den Vergewaltiger zu verschachern.

Dann geht es wirklich turbulent in dem Abschnitt zu. Der "gelegte" Brand und die Verhaftung Komos.
Das der Priester Schneider dann den Bilden hilft fand ich toll. Auch wenn er ja sozusagen dazu erpresst wurde.

Die Flucht und die Aktion mit dem Boot waren dann wieder super spannend und ich habe in jeder Seite nur so mitgefiebert.

Wildpony

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 6: Kapitel 20 - Ende
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tarahaigh schreibt:
Das freut mich sehr. Mich hat am Ende beim Schreiben übrigens der Abschied von Albrecht besonders berührt. Er wäre ja auch eine Option für Clara gewesen. Wenn man schreibt, dann erzählen die Figuren ja die Geschichte irgendwann von allein. Ich schreib's dann nur auf. Daher packt es mich genauso wie die Leserschaft :-).

Der Abschied von Albrecht war für mich auch ein wenig traurig. Aber ich kann verstehen das er Hawaii den Rücken kehrt. Die Erinnerung an das Erlebte mit seinem Vater wird genauso tief sitzen wie die unerfüllte Liebe zu Clara.

Ich hoffe auch Albrecht in einer Fortsetzung wieder zu treffen und fand es ein schönes Ende für Clara, Komo und eine Hoffnung für die Zukunft.
Bin auch sehr gespannt wegen dem Baby und kann nur sagen das es ein wunderbares Buch war. ♥

Wildpony

vor 2 Jahren

Leseeindrücke

Hier nun etwas später... aber mit ganzem Herzen geschriebene Rezension zu dem tollen Buch ♥
Ich danke das ich mitlesen durfte und war absolut begeistert!

Lovelybooks.de:
http://www.lovelybooks.de/autor/Tara-Haigh/Weit-hinterm-Horizont-1128305007-w/rezension/1201878916/

Ich werde die Rezension noch auf weiteren Buchforen sowie bei Amazon einstellen.
Und eine Leseempfehlung auf meiner FB-Seite Books and Shoes wird es ebenfalls geben :-)

tarahaigh

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 6: Kapitel 20 - Ende
@Wildpony

Ich nehme den Wunsch, Albrecht im nächsten Teil auftauchen zu lassen, gerne auf :-)

tarahaigh

vor 2 Jahren

Leseeindrücke
@Wildpony

Vielen herzlichen Dank! Das ist Ansporn für den nächsten Teil!

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