Ich habe das Buch durch den Autor zur Verfügung gestellt bekommen und bin dankbar in den Genuss der Lektüre gekommen zu sein.
Es ist ein anderes Buch, das vorliegende „Nacht: Ein Gedicht“ und einmal direkt vorneweg, es ist keines was man so nebenbei konsumieren kann und so hat es bei mir auch länger gedauert und mehrere Anläufe ehe ich es beendet habe.
Die Sprache ist lyrisch ung poetisch und vermittelt eine nächtliche Düsterheit, die mich berührt hat. Manchmal hat sich mich allerdings auch überfordert mit ihrer Wortwahl und mich an Grenzen geführt, die ich dann mit mir ausloten durfte.
Man merkt, dass der Autor sich beim Schreiben Zeit genommen hat und die Worte wohl gewählt wurden um es zu einer Gesamtkomposition zu weben, hierzu empfehle ich auch unbedingt das Nachwort wo man noch etwas mehr erfährt zum Warum und Weshalb.
Neben den Worten gibt es aber auch immer wieder Zeichnungen, die das Gelesene in Bilder kleiden. Da es sich um einen Selfpublisher handelt ohne großen Verlag, kann ich dabei über Kleinigkeiten hinwegsehen. Schade finde ich z.B. das das Cover eine gewisse Unschärfe hat, wenngleich ich das Sujet und die Komposition eigentlich mag. Da bin ich aber auch pingelig...
In Summe gibt es verdiente 4 Sterne von mir.







