Thomas Bogenberger Chiemsee Blues

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Inhaltsangabe zu „Chiemsee Blues“ von Thomas Bogenberger

Hindrapiert wie ein Kunstobjekt. In einem Aussichtspavillon in Prien am Chiemsee wird eine Frauenhand gefunden. Und das ausgerechnet am Karfreitag!Hattinger ist sauer. Statt geruhsame Ostertage mit Freundin Mia und Tochter Lena zu verbringen und mal wieder die Seele ein bisschen baumeln zu lassen, muss der Kommissar ermitteln. In einem Fall, in dem sich immer mehr Abgründe auftun. Dunkel und kalt wie das Wasser auf dem Grund des Chiemsees. Der Osterfrieden im Chiemgau ist jedenfalls dahin. Die Angst geht um und der Preuße ergreift die Flucht – zu Beginn der Hochsaison!Da wird auch der Einheimische nervös. Obendrein bekommt Hattinger privaten Ärger, und überhaupt kriegen alle den Blues …

Nicht schlecht, Verfilmung war nicht 100% meins

— SnoopyinJuly
SnoopyinJuly

Ein toller Krimi,hat mir sehr gut gefallen

— Katzenmicha
Katzenmicha

3,5 Stern für einen recht durchschaubaren Krimi im typischen bayerischen Flair

— Bücherwurm
Bücherwurm

der Hammer, super Krimi, interessante Story, tolles Ermittlungsteam, 5 Sterne plus!

— Archimedes
Archimedes

Bayrischer Charme und ein sympathisches Ermittlerteam . Ein Osterfest der besonderen Art.

— Ladybella911
Ladybella911

Spannender und amüsanter Krimi mit reichlich Lokalkolorit

— Tine13
Tine13

Spannender Krimi mit bayrischem Flair

— Langeweile
Langeweile

Chiemsee-Krimi mit angenehm bairischem Ermittler mit Herz und Verstand

— Leserin71
Leserin71

Der Auftakt zu einer neuen Krimiserie mit einem sympathischen Ermittler

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ganz witzig, jedoch wird dem Leser unnötig früh verraten, wer der Mörder ist, während die Polizei noch im Dunkeln tappt. Kostet Spannung.

— JoergB
JoergB

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  • Toller bayrischer Krimi

    Chiemsee Blues
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    13. March 2017 um 12:56

    Chiemsee Blues | Hattinger und die kalte Hand (Ein Fall für Hattinger) Hindrapiert wie ein Kunstobjekt. In einem Aussichtspavillon in Prien am Chiemsee wird eine Frauenhand gefunden. Und das ausgerechnet am Karfreitag! Hattinger ist sauer. Statt geruhsame Ostertage mit Freundin Mia und Tochter Lena zu verbringen und mal wieder die Seele ein bisschen baumeln zu lassen, muss der Kommissar ermitteln. In einem Fall, in dem sich immer mehr Abgründe auftun. Dunkel und kalt wie das Wasser auf dem Grund des Chiemsees. Der Osterfrieden im Chiemgau ist jedenfalls dahin. Die Angst geht um und der Preuße ergreift die Flucht zu Beginn der Hochsaison! Da wird auch der Einheimische nervös. Obendrein bekommt Hattinger privaten Ärger, und überhaupt kriegen alle den Blues … Fazit: Ein spannender Krimi,der aber auch auf seine Weise humorvoll ist.Der Roman ist im bayrischem Dialekt geschrieben,keine Angst hintem im Buch befindet sich ein kleiner Sprachkurs.Was die Sache einfacher macht,aber man findet schnell rein.Auch weil der Krimi im Dialekt geschrieben ist ist er autentisch.Der Schreibstil gefiel mir sehr gut,alles sehr anschaulich beschrieben,so das man das Gefühl hatte daneben zu stehen -als stiller Beobachter.Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen-hauptsächlich Kommissar Hattinger,der war super!!Spannend bis zum Schluß-ein gelungener Krimi!!!

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  • Leserunde zu "Chiemsee Blues" von Thomas Bogenberger

    Chiemsee Blues
    Bogenberger

    Bogenberger

    Hallo zusammen!   Wie im Herbst schon angedroht, melde ich mich hier wieder mit einer neuen Leserunde zu meinem ersten Krimi „Chiemsee Blues / Hattinger und die kalte Hand“. Ich habe ja mit dem letztes Jahr erschienenen dritten Band „Hattinger und die Schatten“ meine erste Leserunde veranstaltet und das hat wirklich Spaß gemacht. Deshalb nun also zurück zum Anfang.   Der „Chiemsee Blues“ ist gerade mit neuem Cover in der 5. Auflage erschienen und der Pendragon Verlag hat wieder 15 Bücher spendiert, die ich Euch gerne signiert zukommen lasse, wenn Ihr mir eine kleine Frage beantwortet: Wer hat in der ZDF-Verfilmung von „Hattinger und die kalte Hand“ die Schriftstellerin Annette Kauffmann gespielt? Bei mehr richtigen Antworten als Büchern entscheidet wieder das Los. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Februar, das heißt, dass Ihr notfalls am Sonntag, den 5. um 21:45 Uhr auf ZDFneo noch selbst nachschauen könnt;-)   Worum gehts im Buch? Am Chiemsee wird in einem Aussichtspavillon eine abgetrennte Frauenhand gefunden, ausgerechnet am Karfreitag. Ostern ist erst mal gelaufen für Kommissar Hattinger, denn es tauchen nach und nach weitere Körperteile rund um den Chiemsee auf. Ein eiskalter Mörder scheint eine Art Schnitzeljagd mit Hattinger zu veranstalten, Touristen wie Einheimische sind entsetzt und die Boulevardpresse tut ein Übriges, den Druck auf die Ermittler zu erhöhen. Dazu kommt natürlich, dass Hattinger jede Menge privaten Ärger hat. So hat jeder seinen Blues …   Also, ran an die Bewerbungen und auf bald!   Thomas Bogenberger

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  • „Chiemsee Blues: Hattinger und die kalte Hand“ von Thomas Bogenberger

    Chiemsee Blues
    nancyhett

    nancyhett

    25. February 2017 um 07:54

    Der 1. Teil von „Ein Fall für Hattinger“ vom deutschen Autor Thomas Bogenberger, erschienen im Juli 2011 im Pendragon Verlag. Klappentext: Chiemsee Blues | Hattinger und die kalte Hand (Ein Fall für Hattinger) Hindrapiert wie ein Kunstobjekt. In einem Aussichtspavillon in Prien am Chiemsee wird eine Frauenhand gefunden. Und das ausgerechnet am Karfreitag! Hattinger ist sauer. Statt geruhsame Ostertage mit Freundin Mia und Tochter Lena zu verbringen und mal wieder die Seele ein bisschen baumeln zu lassen, muss der Kommissar ermitteln. In einem Fall, in dem sich immer mehr Abgründe auftun. Dunkel und kalt wie das Wasser auf dem Grund des Chiemsees. Der Osterfrieden im Chiemgau ist jedenfalls dahin. Die Angst geht um und der Preuße ergreift die Flucht zu Beginn der Hochsaison! Da wird auch der Einheimische nervös. Obendrein bekommt Hattinger privaten Ärger, und überhaupt kriegen alle den Blues … Meine Meinung: Ein spannender, aber auch humorvoller Krimi mit viel bayerischem Lokalkolorit, das mich fesselte und in seinen Bann zog. Der Schreibstil von Thomas Bogenberger war sehr flüssig und angenehm zu lesen, besonders der bayerische Dialekt ließ mich immer wieder schmunzeln. Die Charaktere empfand ich als sehr authentisch mit viel Liebe zum Detail, sodass ich die ganze Zeit mit ihnen mitfieberte. Auch die Handlung war für mich packend, mit einem Spannungsbogen, der stetig gesteigert wurde und auch im Laufe des Plots niemals nachließ. Das besondere „i-Tüpfelchen“ war für mich die „kleine Sprachkunde“ am Ende des Buches, dafür gibt es von mir ein extra Lob an den Autor, ich war absolut begeistert. Ein tolles Buch, welches ich bestimmt nicht nur einmal lesen werde und ich wirklich sehr gern weiterempfehle. Mein Fazit: Lesenswert!

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  • Schlüssige Story, ein unterhaltsamer Krimi mit bayrischem Lokalbezug

    Chiemsee Blues
    gndu59

    gndu59

    19. February 2017 um 22:22

    Chiemsee Blues von Thomas Bogenberger ist die Geschichte einer lang und detailliert vorbereiteten und durchgeführten Rache. Die Geschichte ist schlüssig erzählt, die Sichtweise und das Vorgehen des Ermittlerteams steht den Gedanken des Täters gegenüber. Dazu bayrischer Dialekt, keine Sorge problemlos zu verstehen, und einige slapstikartige Einlagen, die mir persönlich als einzigstes am Buch nicht so gut gefallen haben. Nun zur Story: die zerstückelte Leiche einer Autorin wird an verschiedenen Stellen am Chiemsee gefunden. Sie war früher Ärztin, hat aber, obschon im Studium sehr ambitioniert, in ihrem Beruf schon nach dreimonatiger Berufstätigkeit nach einem Todesfall einer Jugendlichen ihren Job aufgegeben. Der nächste Tote ist der frühere Klinikchefarzt. Klar, der Täter ist der Vater der Toten, der die Tochter völlig rigide, streng religiös und einengend erzogen hat und nicht ertragen konnte, dass sie ausgebrochen ist und an den Folgen eines aus Profitgier tödlich verlaufenden Schwangerschaftsabbruchs verstarb. Daneben läuft noch das Privatleben des Hauptermittlers Hattinger: die problematische Beziehung zu seiner Freundin ebenso wie der Kontakt zu seiner 15-jährigen Tochter. Die Handlungsstränge sind jetzt nicht übermäßig überraschend, aber die Erzählung ist ansich ist unterhaltsam und schlüssig.

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  • gut zu lesen

    Chiemsee Blues
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    19. February 2017 um 03:16

    Als Debüt ein wirklich gut gelungener, in sich stimmiger Krimi, den Thomas Bogenberger da rund um den Chiemsee entworfen hat. Der Kommissar Hattinger ist eine ausgesprochen sympathische Person mit Humor trotz Stress und einer inneren Ruhe, die man kaum glauben mag. Ob er diesen in weiteren Fällen beibehält? Hier wirkt er jedenfalls auch in kritischen Situationen ausgeglichen und die Ruhe selbst. Der Roman beginnt mit dem Auffinden einzelner Körperteile und -nach meinem Geschmack viel zu früh- kommen die Herren und Damen Ermittler auf die richtige Spur! Und auch die weiteren Ermittlungen gehen alle in die richtige Richtung, so dass einzelne Personen des Ermittlerteams relativ blass bleiben. Normalerweise ist das Ende eines Krimis für mich immer eine große Überraschung! Hier fügt sich alles innerhalb weniger Figuren zu einem klaren Bild. Fand ich ein bisschen enttäuschend. Ich denke, da wäre mehr drin gewesen, muss aber neidlos anerkennen, dass der Krimi als Debüt manch eingesessenen Krimischreiber um Längen überholt. Inzwischen verfilmt und durch mehrere Bände ergänzt, kann man auch gleich weiterlesen und die Protagonisten sicherlich besser kennenlernen. Was mich allerdings eher störte war der bayerische Dialekt der  teilnehmenden Personen. Dadurch erhält der Krimi einen zusätzlichen regionalen Touch, den es nicht gebraucht hätte. Mich erinnern diese Krimis dann doch eher an schon altbekanntes: Kommissare, die man nicht wirklich ernst nehmen kann, eher dümmliche Gestalten mit eingeschränktem Weltbild, darüber kann man geteilter Meinung sein, dem Autor war es auch ein extra Kapitel wert, ich persönlich mag es nicht.  Als Fazit möchte ich sagen, dass dieser Krimi schnell lesbar, wenig aufregend, durchaus humorvoll und nicht sehr anspruchsvoll ist. eben eine schöne, kurzweilige Lektüre für Zwischendurch, die unterhält, nicht bewegt und nicht im Gedächtnis bleibt.

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  • Bayrischer Krimi

    Chiemsee Blues
    trollchen

    trollchen

    18. February 2017 um 15:53

    Chiemsee Blues | Hattinger und die kalte Hand (Ein Fall für Hattinger) Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Pendragon Verlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist Pendragon; Auflage: 4. (6. Juli 2011) und hat 272 Seiten. Kurzinhalt: Hindrapiert wie ein Kunstobjekt. In einem Aussichtspavillon in Prien am Chiemsee wird eine Frauenhand gefunden. Und das ausgerechnet am Karfreitag! Hattinger ist sauer. Statt geruhsame Ostertage mit Freundin Mia und Tochter Lena zu verbringen und mal wieder die Seele ein bisschen baumeln zu lassen, muss der Kommissar ermitteln. In einem Fall, in dem sich immer mehr Abgründe auftun. Dunkel und kalt wie das Wasser auf dem Grund des Chiemsees. Der Osterfrieden im Chiemgau ist jedenfalls dahin. Die Angst geht um und der Preuße ergreift die Flucht zu Beginn der Hochsaison! Da wird auch der Einheimische nervös. Obendrein bekommt Hattinger privaten Ärger, und überhaupt kriegen alle den Blues ... Meine Meinung: Irgendwie hatte ich mir doch ein wenig was anderes erwartet. Aber gut, ich hab es gelesen, es war auch ganz passabel, aber mir hat die Geschichte leider doch nicht das gegeben, was ich wollte. Es war ein ganz normaler Chiemseekrimi. Obwohl mir die Protagonisten und auch die Landschaft nicht zu kurz kamen, wurde mir doch ein wenig zu viel drumherum erzählt, die Handlung plätscherte so dahin, es ging nicht so richtig vorwärts. Aber das liegt auch daran, dass die Ermittler immer zu spät kommen und nur einzelne Leichenteile haben und in richtige Detailarbeit sich begeben müssen, bis sie etwas herausbekommen. Das Ende war sehr gut, ein richtig spannendes, was ich so nicht erwartet hatte. Am Ende des Buches wartet noch etwas tolles auf den Leser, nämlich wie der Bayer so tickt, nicht schlecht. Mein Fazit: Ein toller Regionalkrimi, den man mal zwischendurch lesen kann mit viel Wortwitz und bayrische, Dialekt. Ich vergebe 4 gute Sterne.

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  • Was für ein Osterfest !

    Chiemsee Blues
    abuelita

    abuelita

    18. February 2017 um 09:50

    Kommissar Hattinger, schon ganz auf freie Tage und entspannte Stunden mit seiner Freundin Mia eingestellt, wird zu einem Leichenfund gerufen.  Nun, was heisst da Leichenfund – erstmal ist es „nur“ eine Hand, der aber bald eine weitere folgt. Immer mehr Leichenteile tauchen auf und langsam werden die Einwohner von Prien am Chiemsee und Umgebung nervös und die Touristen bekommen Angst. Und die Polizei tappt im Dunklen…ein gefundenes Fressen für die Presse ! Kommissar Alfons Hattinger, der von allen nur Hattinger genannt wird, denn – nein, er ist kein „Fonse“….hat es daher nicht einfach. Dazu noch der Besuch seiner eigenwilligen Tochter Lena und die Beziehung zu Mia, die mit einem anderen anbandelt, was wiederum bei Hattinger zu Eifersuchtsanfällen führt….nein, es ist kein schönes Osterfest; jeder hat so seinen Blues… Viel mehr möchte bzw. kann ich zum Inhalt nicht sagen, ohne einiges vorwegzunehmen. Und da ich niemanden die Freude am Lesen verderben möchte… Ich habe mich anfangs schwer getan, mich mit dem fast nur im Dialekt geschriebenen Buch anzufreunden. Nicht weil ich das nicht verstanden hätte (ich komme selber aus dem Süden Deutschlands), sondern weil es erstens ungewöhnlich und zweitens doch etwas mühsam war, alles in „bairisch“ zu lesen. Aber man gewöhnt sich daran… Der Fall an sich - nun ja, nicht ganz plausibel, aber was macht das schon, wenn er dafür amüsant ist. Der Täter und auch das Motiv wurden für meinen Geschmack viel zu früh verraten. Sicher, es kommen noch einige Irrungen und Wirrungen und mögliche weitere Verdächtige dazu – aber imgrunde wird das alles bereits in der ersten Hälfte des Buches klar.  Der Protagonist Hattinger ist sehr gut gezeichnet, ein angenehmer, sympathischer Ermittler und auch die anderen Personen sind vom Autor sehr gut beschrieben. Einige Szenen sind so lustig, dass ich in lautes Lachen ausgebrochen bin. Ein nettes, gut zu lesendes Buch.

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  • Ein "grausliches" Osterfest für Hattinger und sein Team

    Chiemsee Blues
    Ladybella911

    Ladybella911

    16. February 2017 um 13:16

    Eine abgetrennte Frauenhand und das ausgerechnet am Karfreitag  vermiesen Hattinger gründlich das Osterfest. Er hatte es sich so schön vorgestellt, freie Tage, Geburtstagsfeier mit seiner Freundin Mia – Besuch seiner Tochter Lena, aber erstens kommt es anders, und zweitens als „Mann“ denkt. Und für Hattinger kommt es knüppeldick, als ihn der Anruf erreicht. Als man eine zweite Hand „diskret“ platziert findet und die Gäste in Scharen abreisen, ist es höchste Zeit, Hattinger und sein Team ermitteln. Mit viel Humor, bayrischem Charme und Akribie wird die Spur des Täters aufgenommen, und nach und nach, beim Fund weiterer Leichenteile, fügt sich das Puzzle zusammen. Hattinger und sein Team sind einfach grandios beschrieben, spritzige und witzige Dialoge sowie Einblicke in das Privatleben machen das Lesevergnügen zusätzlich spannend und realistisch. Man kann sich sowohl die Protagonisten, wie auch die Umgebung und die Landschaft sehr gut vorstellen, so lebendig und bildhaft ist der Erzählstil und so authentisch und real erscheinen die Charaktere. Spannend ist auch die Erzählweise einmal aus der Sicht des Täters, wie auch aus der Sicht der Ermittler, der Leser weiß immer ein bisschen mehr als die Polizei und man ist gespannt, wie diese die Fragen löst und die Antworten findet. Ein rasanter Showdown sorgt dafür, dass man das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und für den Unkundigen des „Bayrischen“ sorgt am Schluss ein kleiner Anhang mit Sprachkunde für Insiderwissen. Ein herrlicher Lesespaß mit viel Lokalkolorit in einer erfrischend natürlichen Art. Absolute Leseempfehlung für Liebhaber von Regionalkrimis der besonderen Art.

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  • Leichenteile statt Ostereier

    Chiemsee Blues
    Tine13

    Tine13

    15. February 2017 um 12:36

    So hat sich Kommissar Hattinger seine Osterfeiertage nicht vor gestellt ! Denn nach einem Leichenteilfund am Chiemsee, ist es vorbei mit ruhigen Osterntagen, denn zu einer Hand, gesellt sich eine Zweite, dann ein Fuß....wohin soll das führen ? Leichenteile statt Ostereier, ein Scherzkeks, oder ist wirklich ein irrer Mörder am Werk !? So langsam finden das auch die Gemeinden rund um den See und viele Touristen nicht mehr lustig.  Hattinger und sein Team hat jedenfalls jede Menge zu tun, denn so langsam steht der ganze Chiemsee Kopf und die Presse sitzt ihm im Nacken! Autor Thomas Bogner hat mit seinem oberbayrischem Ermittler-Orginal  Alfons Hattinger  einen sympathischen und authentischen Kriminaler erschaffen. Der Band "Chiemsee Blues" mit Untertitel "Hattinger und die kalte Hand" ist eine gelungener Auftakt zu seiner Hattinger-Serie und wurde 2013 sogar vom ZDF verfilmt. Charmant, frech und mit bayrischen Slang ermitteln sich Hattinger und sein Team rund um den Chiemsee.  Das Buch lebt von seinen witzigen Dialogen, vielen originellen Vergleichen und seiner herzlichen, ursprünglichen, direkten oberbayrischen Art. Ohne Dialekt wäre die Geschichte mit Sicherheit nur halb so gut. Doch auch der beschriebene Kriminalfall ist wirklich außergewöhnlich und gut erdacht, mit Spannung bis zum Ende. Der Chiemsee spielt natürlich auch eine Hauptrolle und ich freue mich schon, nach der spannenden und unterhaltsamen Lektüre, nun auch den Film dazu zu sehen. Ein außergewöhnlicher Regionalkrimi, der mir wirklich super gefallen hat !  Absolute Leseempfehlung:)

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  • Tiefkühlkost

    Chiemsee Blues
    VroniCaspar

    VroniCaspar

    15. February 2017 um 11:06

    Chiemsee Blues von Thomas Bogenberger Ausgerechnet am Karfreitag wird Kommissar Hattinger zu einem neuen Fall beordert. Eine sauber abgetrennte Frauenhand wird im malerischen Touristenörtchen Prien am Chiemsee gefunden, am Ostersamstag das Gegenstück. Entrüstet ziehen die Urlauber ab. Dies kann jetzt wirklich kein Scherz mehr sein, denkt Hattinger und bekommt es samt seinem Team mit einem unsichtbaren, beängstigenden und lauernden Täter zu tun. Weitere Körperteile, die restlichen, verschwanden in einer Tiefkühltruhe. Doch der Kommissar kommt ihnen auf die Spur. Jetzt ist die Leiche in der Gerichtsmedizin, komplett, und wird einer anerkannten Autorin zugeschrieben. Und alle Anzeichen zu dieser Verzweiflungstat reichen weit in die Vergangenheit zurück, wo sie ihren Anfang nahmen. Von Anfang an habe ich mich richtig wohl gefühlt in diesem Krimi, und mit dem bayrischen Dialekt. Eine malerische und beeindruckende Kulisse rund um den Chiemsee und doch ist das Verbrechen auch dort nicht weit. Kommissar Hattinger geht mit seinem Team sehr souverän und humorvoll um. Er lässt sich auch gerne mal von seinen Mitarbeitern beraten, bzw. auf Ermittlungsansätze aufmerksam machen und spricht Lob aus. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, äußerst sympathisch die Nebenfiguren, sogar dem Täter konnte ich anfangs etwas Verständnis entgegenbringen. Die Spannung und Neugier fesseln mich von der ersten Zeile bis zum Schluss an diesen Krimi und am Ende geht echt die Post ab. Ein unerwarteter und doch überzeugender Ausgang rundet diesen Regionalkrimi ab. Mit „Chiemsee Blues-Hattinger und die kalte Hand“ ist Thomas Bogenberger ein amüsanter und charmanter Krimi gelungen. Dialoge zum schmunzeln und lachen wechseln ab, machen den Krimi lebendig. Mit Witz, Humor, Gefühl und Leidenschaft in der Handlung kommen auch die kriminellen Ermittlungen nicht zu kurz. Sehr witzig als Hattinger seine Tochter Lea mit einem Dampfdruckkochtopf vergleicht. Ein heiterer und humorvoller Krimi auch mit Tiefgrund, der mich auf weitere Fälle von Kommissar Hattinger hoffen lässt.

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  • CHIEMSEE BLUES

    Chiemsee Blues
    twentytwo

    twentytwo

    14. February 2017 um 16:39

    Ausgerechnet am Karfreitag bekommt Hattinger einen neuen Fall auf den Tisch. Genau in dem Moment als er versucht seine Beziehung mit Mia wiederzubeleben klingelt sein Handy. Aber es hilft nichts, der Job geht vor und eine Leiche sowieso. Wie bei einem Puzzlespiel, folgen dem Fund einer abgetrennten Frauenhand weitere Einzelteile, die alle einer einzigen Person zugeordnet werden können. Doch mangels brauchbarer Anhaltspunkte, bleibt es zunächst absolut unklar um wen es sich dabei handeln könnte. Dies ändert sich allerdings abrupt, als unverhofft der passende Kopf auftaucht. Trotzdem bleibt das Motiv für den merkwürdigen Mord weiterhin rätselhaft. Die Jagd nach dem geheimnisvollen Mörder, die Hattinger vom Chiemsee bis ins Achental führt, fordert seinen ganzen Einsatz, denn mittlerweile sitzt ihm außer seinem Vorgesetzten auch noch der Bürgermeister von Prien im Nacken… Fazit Eine makabre Schnitzeljagd, die mit viel Lokalkolorit und bayerischem Flair für kurzweilige Unterhaltung sorgt.

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  • Späte Rache

    Chiemsee Blues
    Langeweile

    Langeweile

    13. February 2017 um 19:17

    Inhalt: Kommissar Hattinger will am Karfreitag mit seiner Freundin Mia Geburtstag feiern und freut sich auf arbeitsfreie Ostertage. Ein dienstlicher Anruf macht seine Pläne aber zunichte.  Urlauber haben in einem Pavillon am Chiemsee eine abgetrennte Frauenhand gefunden. Als kurz darauf die zweite Hand und weitere Leichenteile auftauchen, beginnen langwierige, schwierige Ermittlungen für die Polizei.  Die Identität der Toten ist relativ schnell geklärt, aber wer ist der Täter und wo liegt das Motiv?  Ich habe mich sofort mit der Figur des bayerischen Kommissars angefreundet. Seine manchmal etwas kauzige Art und sein spezieller Humor haben meinen Geschmack voll getroffen.  Gemeinsam mit seinem Team gelingt es ihm, den Hintergrund der Tat zu ermitteln, an dem sehr spannenden Showdown hatte auch seine Freundin Mia ihren Anteil. Meine Meinung: Das Mischungsverhältnis zwischen Polizeiarbeit und Privatleben fand ich sehr gelungen. Was ich auch spannend fand , war , dass man dem Täter zwischendurch quasi über die Schulter sehen durfte und dadurch einen kleinen Ermittlungsvorsprung hatte. Ich habe mich gut unterhalten und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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  • Chiemsee-Krimi mit angenehm bairischem Ermittler mit Herz und Verstand

    Chiemsee Blues
    Leserin71

    Leserin71

    13. February 2017 um 16:12

    Ausgerechnet am Karfreitag wird Kommissar Hattinger (seinen Vornamen Alfons mag er nicht) zu einem Einsatz gerufen, den er so schnell nicht vergessen wird. Eine tiefgefrorene Hand wurde von zwei Urlaubern in einem Aussichtspavillon bei Prien am Chiemsee gefunden. Der Täter scheint eine Art Schnitzeljagd mit der Ermittlern zu machen, denn immer wieder werden weitere Leichenteile gefunden. Doch wer ist der oder die Tote? In akribischer Detailarbeit gelingt es Hattinger und seinem Team Verbindungen zu sehen, aber wer gewinnt das Katz und Maus Spiel? Meine Meinung: Der Kommissar Hattinger hat bei mir sofort alle Sympathien bekommen. Sein Dialekt ist wie er auch authentisch, echt und direkt. Wie er mit anderen Menschen umgeht, zeigt eine gewisse Größe. Mit seiner Tochter bzw. mit seiner Freundin läuft nicht alles glatt, aber er findet immer einen guten Weg. Nicht nur aus Sicht der Ermittelnden, auch aus der Sicht des Täters wird die komplette Geschichte erzählt. Dies gibt dem Leser einen Wissensvorsprung vor der Polizei und macht die Handlung noch interessanter. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, ein spannender Showdown, ein Happy End und dann noch ein paar Weißbier schließen das Buch gekonnt ab. Die "Kleine Sprachkunde" am Ende ist das Tüpfelchen auf dem i. Die Beschreibung des Bayern an sich ist sehr, sehr treffend - und so ist eben auch der Hattinger ein richtiger Bayer, weil Thomas Bogenberger den Bayern so gut auf den Mund und ins Herz geschaut hat. Mein Fazit: Für Bayern-Fans, für Krimi-Fans ein Muss!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1088
  • Schnitzeljagd einmal anders ...

    Chiemsee Blues
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    13. October 2016 um 07:29

    Inhalt:Ostern am Chiemsee und wie jedes Jahr locken See und Königsschlösser scharenweise Touristen ins idyllische Prien. Just am Karfreitag wird in einem Pavillon am See eine abgetrennte Frauenhand gefunden. Kommissar Hattinger ist ist sauer, stocksauer! Die Ostertage gemütlich mit Freundin Mia und Tochter Lena zu verbringen, kann er sich abschminken. Die beiden Frauen in seinem Leben fordern Aufmerksamkeit, die er ihnen derzeit nicht bieten, werden doch in bald die zweite Hand und ein Fuß der Toten gefunden. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf längst Vergangenes. Es tun sich Abgründe auf, die der Tiefe und Kälte des Chiemsees ähneln. Der Bürgermeister bangt um seine Touristen, Hattinger um Freundin Mia und auch Tochter Lena geht ihre eigenen Wege. Sie alle kriegen den Blues ...Schreibstil/Spannung/Charaktere:Hinreißend der bayrische Dialekt. Als Wienerin sind mir die meisten Begriffe geläufig. Und wenn ich statt Chiemsee Schiemsee höre, krieg ich den Blues und teile mit Hattinger den Schmerz der aufgerollten Zehennägel. …Der Anhang, mit Anleitung zum Leser bayrischen Dialekt, ergänzt den humorvollen Krimi. Für Spannung ist gesorgt. Einzig der Schluss schwächelt ein wenig.Die Charaktere sind liebevoll und authentisch angelegt. Fazit:Ein gelungenes Krimi-Debüt, das Appetit auf die Fortsetzung macht. Vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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