Thomas Finn Weißer Schrecken

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Inhaltsangabe zu „Weißer Schrecken“ von Thomas Finn

Fans von Stephen Kings »Es«, aufgepasst – dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten … Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfs hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet.

Fantastisch, spannend, gruselig, ein Buch was man nicht aus der Hand legen möchte

— BrienneBrahm

Abgebrochen

— sonnenblume252

Tolle Geschichte, super geschrieben und spannend, spannend, spannend!

— SandraFlorean

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe, zumal es in meiner Heimat spielt. Ich könnte einer der Jungs gewesen sein.

— DirtyCrow

Horror uns Spannung vom Feinsten. Thomas Finn ist einer meiner Lieblingsautoren. Unbedingt empfehlenswert.

— stebec

Herrlich gruselig und zum erschaudern. Eine tolle Geschichte rund um alte Freunde und ein paar bösen Besuchern.

— LeseBaerHH

491 Seiten Spannung, Mystik, Bangen, Grusel und Lesevergnügen. Thomas Finn ist mit Weißer Schrecken ein gelungener Mix aus Grusel und Thrill

— harakiri

Von sehr spannend bis sehr langweilig und kaum nachvollziehbar war hier alles vorhanden. Für mich leider nur Durchschnitt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Ein absolut fesselnder und spannender Mysterie-Thriller, der dafür sorgt, dass man den Nikolaustag in Zukunft mit etwas anderen Augen betrachtet.

— Bellexr

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  • Einfach ein großartiges Buch

    Weißer Schrecken

    BrienneBrahm

    04. July 2017 um 19:48

    Eine unglaublich spannende und fesselnde Geschichte. Wer sich gern gruselt ist mit diesem Buch gut beraten. Ich würde es auch ein zweites Mal lesen. Das Cover finde ich sehr gelungen und absolut passend. Mit "Weisser Schrecken" hat Thomas Finn es geschafft, mich einmal mehr zu fesseln. Ich hoffe das er noch lange weiter schreibt. Alles in allem muss ich sagen, hat es seine von mir vergebenen 5* mehr als verdient.

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  • Unter Schnee und Eis regt sich das Böse...

    Weißer Schrecken

    Wortmagie

    24. January 2017 um 11:02

    „Weißer Schrecken“ von Thomas Finn erregte vor Jahren meine Aufmerksamkeit, weil der Klappentext behauptete, das Buch sei der ultimative Thriller für alle Fans von Stephen King. Das war kurz nachdem ich begeistert meinen ersten King gelesen hatte, „ES“. Ich war sozusagen frisch angefixt. Ich erinnere mich sogar daran, dass ich meiner Schwester euphorisch von „Weißer Schrecken“ erzählte. Das Buch landete auf meiner Wunschliste, ich konnte mich aus Geiz aber wieder einmal lange nicht überwinden, es zu kaufen. Ich weiß nicht, wie lange, mehr als drei Jahre auf jeden Fall. Im März 2016 begegnete es mir dann günstig gebraucht bei Medimops. Ich zögerte nicht und nutzte die Chance, diese WuLi-Altlast endlich abzuarbeiten. 10 Monate später nahm ich mir „Weißer Schrecken“ als ideale Winterlektüre vor. Andreas verbrannte alle Brücken zu seiner Vergangenheit. Er ließ seine Heimat, das verschlafene Berchtesgadener Dörfchen Perchtal, weit hinter sich. Um zu vergessen. Um zu entkommen. 26 Jahre lang täuschte er vor, die schrecklichen Ereignisse seiner Jugend überwunden zu haben. Doch nun holt das Grauen ihn ein. Kurz vor Nikolaus ruft ihn das Schicksal nach Hause. Unter Schnee und Eis regt sich erneut das Böse in Perchtal und droht, weitere Kinder als Opfer zu fordern. Andreas hat keine Wahl. Er muss sich erinnern. Er braucht seine Jugendfreunde, um sich der uralten Macht entgegenstellen zu können. Das dunkelste Kapitel seines Lebens ist noch nicht abgeschlossen. „Weißer Schrecken“ ist das perfekte Buch für lange, kalte, dunkle Winternächte, wenn man sich gern ein bisschen gruselt und Nervenkitzel zu schätzen weiß. Eingekuschelt in eine Wolldecke, eine dampfende Tasse Tee in der Hand, kann ich mir keine bessere Lektüre vorstellen, während draußen ein Schneesturm tobt und der eisige Wind um die Ecken pfeift. Passenderweise ächzte Deutschland gerade unter einem jähen Wintereinbruch, als ich es las und auch die Weihnachtszeit lag nicht lange zurück. Dieser Thriller hat einen bemerkenswerten Bezug zum vorweihnachtlichen Nikolausbrauchtum, der für mich absolutes Neuland war. Offenbar ranken sich im Alpenland zahlreiche Mythen um die Zeit des 06. Dezembers, die mir alle unbekannt waren. In meiner Heimat Berlin gibt es keine Krampusläufe; wir kennen weder Schönperchten noch Schiechperchten. Bei uns wird am Nikolaus der Stiefel gefüllt und das war’s. Ich war schockiert, wie wenig ich über deutsche Volkssagen weiß und habe jede Information, die Thomas Finn mir präsentierte, gierig aufgesogen wie ein Schwamm. Es ist interessant, wie sich in Süddeutschland der christliche Glaube an den heiligen Nikolaus von Myra mit heidnischen, keltischen Überlieferungen vermischte und ein düsteres Geflecht aus Sagen und Gebräuchen entstehen ließ, in dem der negativ konnotierte Knecht Ruprecht eine zentrale Rolle spielt. Diese bedrohliche Schattenseite einer beliebten Kinderfigur bildet die Basis von „Weißer Schrecken“, für die ich sehr empfänglich war. Ich fand die Geschichte von Andreas und seinen vier Freunden, die einer uralten, bösartigen Macht trotzen, äußerst fesselnd und unheimlich. Die Handlung wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, der Großteil spielt allerdings in der Jugendzeit der Clique. Im Winter 1994 sind sie alle um die 15 Jahre alt und zu Tode gelangweilt vom Leben in Perchtal. Zumindest, bis sie herausfinden, dass das kleine Dorf ein entsetzliches Geheimnis verbirgt. Die solide, gradlinige, kontinuierliche Spannungskurve ließ die Seiten hinwegfliegen; ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mich hervorragend in die frostige, schauerliche Atmosphäre einfühlen. Ich hörte Schnee knirschen und Eis knacken, spürte die schneidende Kälte in meinen Lungen und sorgte mich um die fünf Freunde, die auf der Suche nach Antworten ihre Leben riskieren. Obwohl die Zusammensetzung der Clique ein wenig stereotyp ist, mochte ich die unterschiedlichen Charaktere, weil ihre Freundschaft glaubwürdig ist. Ebenso wenig störte mich, dass Thomas Finn kein herausragender Schriftsteller ist, denn er versteht es durchaus, eine mitreißende Geschichte zu erzählen. Ich kann ihn mir gut an einem Lagerfeuer vorstellen. Er lässt Legenden lebendig werden und ich glaube, ihn selbst faszinierten die Ergebnisse seiner Recherchen mindestens genauso wie mich. Lediglich die vielen, betonten Anspielungen auf die 90er fand ich etwas übertrieben und nervig, weil diese Zeitspanne nun wirklich nicht so lange her ist, dass sie amüsierte Nostalgie rechtfertigen würde. Nichtsdestotrotz gefiel mir „Weißer Schrecken“ so gut, dass ich diesbezüglich ein Auge zudrücken kann. „Weißer Schrecken“ wird nicht mein letzter Thriller von Thomas Finn gewesen sein. Mittlerweile stehen drei weitere Romane aus seiner Feder auf meiner Wunschliste. Sein Ansatz, aus alten Legenden eine moderne, unheimliche Geschichte zu konzipieren, begeistert mich. Man erzählt sich die Sage des strafenden Knecht Ruprecht seit Jahrhunderten; zahllose Generationen von Kindern fürchteten sich vor ihm. Für mich besitzt dieses kulturelle Erbe eine ganz eigene Macht und Wirkung. Ich kann nicht leugnen, dass ich mich während der Lektüre von „Weißer Schrecken“ mehr als einmal ordentlich gegruselt habe – nicht zuletzt am Ende des Buches, das Thomas Finn zwar unbefriedigend offen gestaltete, welches meine Fantasie aber auch zu wilden Spekulationen anregte. Tatsächlich würde ich nicht zögern, Fans von Stephen King „Weißer Schrecken“ zu empfehlen. Obschon Thomas Finn dem Meister des Horrors schriftstellerisch nicht das Wasser reichen kann, nutzt er eine ähnliche Mischung aus Realismus und Mystik, um seine Leser_innen zu unterhalten. Er holt uralte Schrecken in die Realität und spielt mit den Grenzen der Rationalität. Ein gabengefüllter Stiefel wird für mich nie wieder unschuldig sein, denn er wird mich stets daran erinnern, dass der gute Nikolaus einen finsteren Begleiter hat…

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  • "Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all....

    Weißer Schrecken

    CarinaCaro

    08. January 2017 um 12:46

    Im beschaulichen Perchtal in Bayern steht Weihnachten vor der Tür. Die alten Traditionen wie der Krampuslauf werden in der Gemeinde sehr ernst genommen und hochgehalten. Andreas - seine Mutter hat sich umgebracht, Robert- seine Mutter säuft, Niklas - seine Mutter wollte ihn umbringen und die Zwillinge Elke und Miriam - ihre Eltern sind fanatisch religiös - sind eine Gruppe von 15 Jährigen und eng befreundet. Doch an dem Tag vor dem Perchten-Lauf häufen sich unheimliche Botschafften und rätselhafte Vorkomnisse. Dann finden sie auch noch eine Leiche - das Mädchen sieht den Zwillingen zum verwechseln ähnlich. Schnell begreifen sie, dass sie in den Ereignissen im Perchtal eine erschreckende und unheimliche Rolle spielen. Das Tal wird durch einen monströsen Schneesturm von der Ausenwelt abgeschnitten, die Erwachsenen werden zunehmend merkwürdiger. Der Schnee scheint nach einem ihnen zu greifen. Thomas Finn ist mit diesem Roman auf 500 Seiten eine durchwegs unterhaltsame, spannende und etwas gruselige Geschichte gelungen. Fast ausschließlich spielt das Buch in den 90'er Jahren als die Hauptcharaktere noch Teenager sind. Einige Kapitel befassen sich aber auch mit Ihnen als Erwachsener. Der sorgfältig recherchierte Brauchtums Hintergrund war sehr interessant und der Autor hat es geschafft , wenn auch mit einem kleinen Augenzwinkern, die Bayern , wie man es sich so vorstellt einzufangen (aber sehr amüsant und liebevoll - ich hab oft an den Bullen von Tölz gedacht). Fazit: ein durchwegs gelungenes Buch, dass zwar keine Neuerungen des "Horror" Genres bringt - mir aber sehr vergnügliche Lesestunden bereitet hat!

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  • Nettes Hintergrundwissen, aber die Geschichte an sich? Naja.

    Weißer Schrecken

    Ullarulla

    29. October 2014 um 19:07

    Eine Gruppe Jugendlicher stößt auf ein Geheimnis in ihrem kleinen Wohnort und versucht dieses zu lüften. Das alles passiert zur Nikolauszeit und dreht sich gewissermaßen auch um diesen. Ich fand die Geschichte erstaunlich lahm. Die Charaktere sind wirklich SO oft irgendwo schon mal dagewesen. Der coole Obermacker, sein Gruftifreund, Zwillingsmädchen und der motzige dicke Junge. Das Ganze spielt überwiegend 1994 und hat dementsprechend auch Anspielungen auf die X-Akten, DJ Bobo und weiteren Kram aus den 90ern. Einige finden das "amüsant", ich fand's eher nervig. DJ Bobo ist jetzt nicht so der Typ an den ich mich gern erinnere. Und ja, man hat Videospiele gespielt, uhhhh. Naja. Desweiteren spielt das alles irgendwo im Berchtesgardenerland. Also Bayern. Ich mag Bayern und den Dialekt nicht, der da auch gelegentlich auftaucht. Es ist einfach so... bayrisch. Das hat Herr Finn aber prima getroffen und muss man ihm irgendwo auch anrechnen, immerhin ist er ein Nordlicht. Die Gegenspieler der Kids heißen übrigens Liesel (!), Wastl (!), Lugge (!) und Konrad (!). Und auch da die Klassiker: Zwei Vollidioten, ein Vollidiotenanführer und die Liesel, mit ihrer Zahnspange, die aber wohl noch die Intelligenteste von allen ist. Des Rätsels Lösung war dann irgendwie auch nicht so überraschend. Einzig richtig gut fand ich die Hintergrundinfos über den Nikolaus und seinen Kumpel Knecht Ruprecht. Darüber wissen wohl wirklich die wenigsten bescheid. Das fand ich auch richtig gut, aber wenn ich sowas wirklich mal wissen will, recherchiere ich dementsprechend und lese keinen mittelmäßigen Bayernthriller. Einfach nicht mein Ding, sorry.

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  • Gruselgeschichte

    Weißer Schrecken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. August 2014 um 15:59

    Kurzbeschreibung Fans von Stephen Kings »Es«, aufgepasst – dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten … Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfes hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet. Fazit: Eine fesselnde, mystische Geschichte über alte Bräuche und Sagen. Der Autor versteht es, die Geschichte von den 5 Freunden super spannend und gruselig zu schreiben. Den 6.Dezember(Nikolaustag) werde  ich dieses Jahr wahrscheinlich mit anderen Augen sehen. Kann dieses Buch absolut empfehlen.

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  • Fünf Sterne sagen alles.

    Weißer Schrecken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2014 um 08:58

    Kurz und knapp: Sehr gutes Buch, super Story. Somit sehr empfehlenswert.

  • Weißer Schrecken von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2013 um 17:20

    Zwar ist noch nicht wieder Winter – und bei diesem Mystery-Thriller steigert es die Spannung sehr, wenn draußen viel Schnee liegt – aber der Dezember kommt ja bald und man muss sich das Buch ja auch noch besorgen und vielleicht das eine oder andere von seinem SuB ablesen … Ich habe im letzten Winter sehr viel Spaß an Weisser Schrecken gehabt. Gerade im ersten Teil habe ich mich herrlich gegruselt, was sicher nicht zuletzt an der großen und verwinkelten Wohnung und den riesigen Mengen Schnee und Eis in Schweden lag … Autor: Thomas Finn Titel: Weisser Schrecken Verlag: Piper Verlag Seiten: 492 Es ist Winter in Perchtal, einem abgelegenem Dorf im Berchtesgadener Land, und der bevorstehende Perchtenlauf scheint das spannendste zu sein, was den fünf Freunden Andreas, Robert, Miriam, Elke und Niklas bevorsteht. Doch dann entdeckt Miriam unter dem Eis des Sees ein Mädchen – und die sieht genauso aus wie sie, doch ihre Zwillingsschwester Elke steht doch neben ihr! Doch die beiden wissen nichts von einer weiteren Schwester … Aber ist das vielleicht die Erklärung für den religiösen Fanatismus ihrer Eltern? Obwohl die Erwachsenen ihnen nichts sagen wollen und offensichtlich Geheimnisse hüten, stellen die Freunde Nachforschungen an. Dabei stoßen sie auf unglaubliche Erklärungen für die prekären Familiensituationen, in denen sie sich alle befinden, und auf ein uraltes und sinisteres Geheimnis. Und bald wissen sie nicht mehr wem sie trauen können und dürfen, doch ihre schicksalshafte Begegnung mit dem Weissen Schrecken kommt unaufhaltsam näher. Wer Weisser Schrecken gelesen hat, kann nur sagen, dass Tom sein Handwerk versteht; das Buch ist sehr gut geschrieben. Weisser Schrecken ist ein echter Reißer und passt sich in Sprache und Stil ganz seinem Sujet an. Der gern bemühte Vergleich mit Stephen Kings Es liegt sicherlich an der gelungenen Konstruktion der in der Gegenwart spielenden Rahmenhandlung und der in der Vergangenheit spielenden Binnenhandlung. Das Spiel mit Vorausschauen, Rückblicken und Andeutungen hat mir ganz besondere Freude gemacht! Viele Kleinigkeiten reihen sich folgerichtig in den Plot ein. Die Spannung ist gut aufgebaut. Im ersten Teil überwiegen die “Gruseleffekte” und das Miträtseln bei der Frage, was hier eigentlich geschieht; im zweiten Teil gibt es mehr “Action” und die Spannung ergibt sich mehr aus der Überlegung, ob und wie die Freunde den Schrecken stoppen. Die Figuren sind allesamt gut gezeichnet. Beginnen sie vielleicht auch als Klischees, gewinnen die Freunde im Laufe der Geschichte an Tiefe. Besonders die – allesamt traurigen – Familiengeschichten der jugendlichen machen aus ihnen Menschen, die ein echtes Schicksal tragen. Schade nur, dass das Innenleben der Heldinnen weniger klar und anschaulich beschrieben wurde als das der Jungs. Ihre Gefühle blieben leider seltsam unfokussiert. Die Nebenfiguren haben mir eigentlich durch die Bank weg gefallen: man wusste nie, ob die Freunde ihnen nun trauen können oder nicht, ob sie böse waren oder nicht, wahnsinnig oder einfach nur grausam … Der wissenschaftliche Erklärungsversuch am Ende hat mir persönlich ein wenig von dem Mystery-Gefühl genommen, aber wer weiß, ob sich die Figur nicht irrt und es nicht doch eine metaphysische Erklärung gibt … Sehr gefreut hätte ich mich, im Nachwort zumindest ein paar Sätze dazu zu finden, was der Realität entspricht und was Fiktion ist. Denn beides wird in diesem Buch reichlich bemüht und auf wunderbar schaurige Weise miteinander verwebt, so dass sich am Ende ein herrlich gruseliger Thriller entfaltet.

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  • Perfekter Thriller Nostalgiker und Jugendbuchfans

    Weißer Schrecken

    marcusjohanus

    10. August 2013 um 09:18

    Weißer Schrecken ist ein Buch, das wirkt, als wäre es genau für mich geschrieben. Ich mag Stephen King, X-Files, spiele gerne das Rollenspiel H.P. Lovecrafts Cthulhu, lese gerne Jugendbücher und liebe die Amblin-Filme von Stephen Spielberg. Thomas Finn hat in Weißer Schrecken all diese Zutaten genommen und ein ausgefeiltes Menü für Feinschmecker zusammengestellt, das einerseits an die "gute, alte Zeit" erinnert und andererseits weit über die oben genannten Vorlagen hinausgeht. Weißer Schrecken ist zwar Homage, aber trotzdem originell und auch für sich selbst ein toller und vor allem spannender Roman. Die Originalität erreicht Thomas Finn durch seine saubere und umfangreiche Recherche. Nebenbei lernt man viel über keltische Mythen und die Verbindungen, die sie mit dem Christentum eingegangen sind, aber auch viel, viel mehr, als man über Sitten und Gebräuche der Vorweihnachtszeit je wissen wollte. Der einzige etwas kritische Gedanke, der sich beim Lesen einschlich, ist für mich die Frage der Zielgruppe des Romans. Über weite Strecken ist Weißer Schrecken ein Jugendbuch im Stile der Drei Fragezeichen oder der Fünf Freunde. Dann gibt es Einschübe einer anderen Zeitebene, in der die Hauptfiguren als Erwachsene gezeigt werden. Mir persönlich hat das gut gefallen, ich bin aber auch kein jugendlicher Leser mehr. Ich hoffe jedenfalls, dass sich Jugendliche dadurch - und durch das 90er-Jahre-Setting des Romans - von der Lektüre von Weißer Schrecken abhalten lassen. Ich habe die Figuren während der Lektüre sehr lieb gewonnen und mit ihnen mitgefiebert, so dass ich es ein bisschen schade finde, dass am Ende die Aussichten auf eine Fortsetzung, die sich noch vor dem Epilog angeboten hätte, zunichte gemacht werden. Schade, Weißer Schrecken II würde ganz weit oben auf meiner Wunschliste stehen. Insgesamt ein Hammer-Buch, das ich nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    stebec

    28. January 2013 um 17:25

    Die Geschichte über fünf Jugendliche in einer kleinen Stadt, um den Nikolaustag. Alle bereiten sich auf die Festtage vor und haben ihre alltäglichen Probleme mit Eltern und Schulkameraden, als plötzlich die Leiche eines Mädchens auftaucht und sehr mysteriöse Ereignisse ihren Lauf nehmen.Wer steckt hinter all dem? Plötzlich legen alle ein eigenartig verdächtiges Verhalten an den Tag. Egal ob Priester, Eltern oder Klassenkameraden. Jeder im Dorf scheint zu wissen was vor sich geht, bis auf die Jugendlichen Hauptprotagonisten. Dieses Buch hat mich schon beim ersten Kapitel für sich eingenommen. Bis zum Schluß wird die Spannung aufrechterhalten und ein mysteröses Ereigniss jagt das nächste. Zwischen gruseligen Momenten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, kommt man nicht daran vorbei mit den Jugenlichen zurätseln, in was sie dort geraten sind. Von meiner Seite aus unbedingt zu Empfehlen!

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    Annilane

    03. October 2012 um 17:32

    Ein kleines Dorf in den Alpen, jede Menge Mythen und schaurige Legenden, 5 Jugendliche, eine Dorfgemeinschaft mit einem schrecklichen Geheimnis und der tödliche Horror, der alle bedroht. Schon lange nicht mehr hat mich eine Geschichte so gegruselt, war ich von der Atmosphäre und der Story so gefesselt, wie bei diesem Roman. Finn schafft es, die Geschichte und das Schicksal der Jugendlichen immer mehr so zu verdichten, dass ich den Roman nicht mehr aus den Händen legen konnte, ein echter Pageturner!

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    Blackfairy71

    15. May 2012 um 14:20

    Alles in allem war das Buch spannend und die Geschichte gut erzählt. Zumindest bis auf die letzten zwei oder drei Kapitel. Dann ging alles irgendwie so schnell zuende und ich hatte das Gefühl, der Autor wollte die Geschichte ganz schnell beenden. Ohne aber wirkliche Erklärungen für das "Monster" zu liefern, dass da alle 16 Jahre über Perchtal hereinbricht. Oder habe ich das nur nicht verstanden? Smiley5 Was ich total interessant fand, waren die ganzen Mythen und Sagen zum Krampus, Nikolaus, heidnischen und christlichen Glauben usw. Einen Teil wusste ich bereits darüber, aber nicht alles. Und der Hinweis im Klappentext auf den Vergleich mit Stephen King stimmt schon, man denkt manchmal an "Es". Auch hatte das Buch für mich teilweise nostalgische Aspekte, wie 1994 die "Dog Martens" von Robert, der Walkman oder die Musik allgemein. Da kamen schon Erinnerungen auf. Die Figuren waren alle gut ausgearbeitet, Andreas und Robert als die cooleren Jungs der Clique. Niklas, der Streber, der heimlich in ein hübsches Mädchen verliebt ist, das aber natürlich Andreas mehr mag. Die Zwillinge Elke und Miriam, die unter ihren fanatisch-religiösen Eltern leiden. Und dann die Rowdies von Perchtal, Konrad und seine unterbelichteten Kumpels. Auch sehr typisch für Stephen-King-Stories. Bei einem anderen Ende hätte das Buch die volle Punktzahl von mir bekommen, aber so hat es mir leider nicht gefallen. Es fehlte etwas, ein erklärender Abschluss. Daher gab es nur 4 Sterne. Andere Bücher von Thomas Finn kenne ich bisher noch nicht, aber das wird sich vielleicht noch ändern.

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    Zhunami

    23. April 2012 um 11:05

    Nachdem mein letztgelesenes Buch ein absoluter Flop war, hat mir dieses Werk den Glauben an gute Romanliteratur zurückgegeben. Auf das Buch bin ich durch eine Lesung des Autors Thomas Finn aufmerksam geworden, der das Vorlesen so aufregend gestaltet hat, dass ich den Band anschließend kaufen musste. "Weißer Schrecken" handelt im fiktiven Örtchen Perchtal im Berchtesgadener Land. Allein dieser Umstand ist schon außergewöhnlich, da man Bayern und das Alpenland doch eher mich schrulligen Alm-Öhi-Geschichten oder dicken Kriminalkommissaren verbindet. Umso erfrischender die Tatsache, dass diese typisch bayrischen Eigenheiten zwar nicht ausgelassen, aber auch nicht prioritär thematisiert werden. Die Geschichte dreht sich um fünf befreundete Jugendliche, die im Dezember unter dem zugefrorenen See eine Mädchenleiche entdecken. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, sieht dieses Mädchen exakt so aus wie die Zwillingsschwestern Elke und Miriam, die zwei Mädchen in der Clique. Doch dieses Ereignis ist nur der Auftakt in einer Serie aus mysteriösen Geschehnissen, die die Stadt Perchtal ebenso zu betreffen scheinen wie den seltsamen Pfarrer und andere unheimliche Gestalten. Durch Eis und Schnee von der Außenwelt abgeschnitten trifft es die Jugendlichen in Perchtal Schlag auf Schlag. Denn anscheinend haben sie noch sehr viel mehr gemeinsam als ein zerrüttetes Elternhaus - ein Geheimnis, das einige Jahre in der Vergangenheit liegt und sie alle miteinander verbindet. Der Roman besticht durch viele Aspekte. Die Tatsache, dass der historische Hintergrund der Figuren "Nikolaus" und "Knecht Ruprecht" alles andere als besinnlich ist und die Art und Weise wie der Autor diese Fakten mit einer Horrorgeschichte verknüpft, sind derart spannend erzählt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich habe es an einem Tag durchgelesen, den Kauf absolut nicht bereut und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Zuguterletzt bleibt mir nur noch folgende Anmerkung: Tom, die Dinger heißen "Doc Martens", mit "c", nicht mit "g". :D

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    Malibu

    26. January 2012 um 20:26

    5 Jugendliche im Perchtal machen einen entsetzlichen Fund, die Leiche eines toten Mädchens treibt im See unter dem Eis und sie ähneln den Zwillingen der Clique zum Verwechseln ähnlich. Sie forschen nach und machen ein blutiges Geheimnis sichtbar, das der Pfarrer des Ortes gut behütet. Sie stoßen auf etwas monströses Großes, eine uralte Macht und noch vieles mehr.... Nach diesem Thriller sieht man den 6. Dezember mit anderen Augen, die Legenden, die dem Leser in diesem Buch beigebracht werden, sind erschreckend. Sind sie wahr? Und doch ist der Schrecken groß, über was es in diesem Roman geht. Oftmals ist es doch sehr vorhersehbar, was passiert und es wechselt ziemlich schnell von realistisch zu fantastisch. Man merkt richtig, wann man in der Gegenwart und wann man in der Vergangenheit der Jugendlichen ist, der Autor wechselt unbemerkt den Schreibstil in Sicht eines Jugendlichen und umgekehrt, die Figuren werden so erwachsener und jünger, je nachdem. Nichts desto trotz ist dies ein wahrer Pageturner und lässt einen so manch eine oder andere Nacht atemlos zurück. Zu empfehlen ist es natürlich den Horrorfans, die es nicht zu realistisch mögen und doch einen realistischen Touch verspüren mögen!

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    AusZeit-Mag

    05. January 2012 um 20:24

    Inhalt . Das kleine Dorf Perchtal im Berchtesgadener Land wird eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Und plötzlich geschehen merkwürdige Dinge. Inmitten eines Schneesturms müssen die Jugendlichen des Dorfs einen Mord an einer Unbekannten aufklären, die einer der ihren wie aus dem Gesicht geschnitten gleicht. Doch eine uralte und zutiefst bösartige Macht steckt dahinter und diese setzt alles daran, ihre Entdeckung zu verhindern ' . Einschätzung . "Lasst uns froh und munter sein, und uns recht von Herzen freu'n! Lustig, lustig, trallerallera. Bald ist Nikolausabend da! Bald ist Nikolaus '" . Wir alle kennen die Geschichten um Hexen, Vampire und Werwölfe, die schon unsere Vorfahren in Angst und Schrecken versetzten und die derzeit die Regale der Buchhandlungen überfluten. Den Gedanken, Knecht Ruprecht zum Antagonisten eines Romans zu machen, fand ich von Beginn an neu und aufregend. Im Verlauf der Story erfahren wir, dass der Begleiter des Heiligen Nikolaus von Myra auch unter anderen Namen bekannt ist, die uns zum Teil seit der Kindheit begleiten. Da wäre zum einen Frau Holle, die wir aus den Märchenerzählungen der Gebrüder Grimm kennen. Oder Frau Perchta, eine keltische Göttin, die für die Wiedergeburt steht. Und natürlich die Schön- und Schiechperchten, Krampusse, Pelzmärtel und Schmützlis ' in manchen Gegenden auch 'Kinderfresser' genannt. Auf der Fahndung nach der Wahrheit versuchen sich unsere fünf Freunde als Detektive, denn es gilt, einen Mord aufzuklären. Sie entschlüsseln scheinbar mühelos in Latein verfasste Texte, begegnen während eines Schneesturms der 'Wilden Jagd' und Kinderbischöfen, die sie zu warnen scheinen. Sie geraten in wilde Verfolgungsjagden, verbünden sich gegen die Erwachsenen, die ganz offensichtlich etwas verbergen ' und kommen so einem ungeheuerlichen Geheimnis auf die Spur, das bis in die Zeit vor Christus zurückgeht. . Die 5 Freunde kommen ausnahmslos aus zerrütteten Familien. Andreas' Mutter beging Selbstmord, sein Vater erfüllt ihm zwar jeden Wunsch, glänzt aber ansonsten durch Abwesenheit. Andy ist der 'Anführer' der Clique und verliebt in Elke, die seine Gefühle erwidert. Roberts Vater hat die Familie vor Jahren verlassen, seine Mutter ertränkt seither ihren Kummer in Alkohol. Er ist ein introvertierter Typ, der einzige Punk in der Gegend und Andys bester Freund. Niklas' Mutter mästet ihren Sohn mit Süßigkeiten, nachdem sie ihn im Kindesalter mit einem Kissen zu ersticken versuchte. Der unbeholfen, aber blitzgescheite Junge verliebt er sich ebenfalls in Elke, was seine Freundschaft zu Andy gefährdet. Elke und Miriam sind Zwillingschwestern ' groß geworden in einer Familie, in der Züchtigung als Teil der christlichen Erziehung gilt. Zwischen ihnen besteht eine Verbindung, die über eine normale Zwillingsgeschwisterliebe hinausgeht. . Thomas Finn erzählt atmosphärisch dicht und auf absolut fesselnde Art und Weise von Aberglaube, Brauchtum, Mythen und Legenden. Intensive Recherchen, die man auf jeder Seite spürt, lassen dennoch immer genügend Platz für eigene Interpretationen. Die Jugendlichen erscheinen in Handlung und Sprache durchaus glaubwürdig. Leider auch die Erwachsenen. Hier lässt sich deutlich erkennen, welchen Einfluss und welch zerstörerische Macht sie auf Kinder auszuüben vermögen. Was mir besonders gut gefallen hat, war der bayerische Dialekt der Bibliothekarin, der ihrer Rolle absolute Authentizität verleiht. Thomas Finn hat mit diesem Roman einen Mystery-Thriller der Extraklasse geschrieben. Die perfekte Lektüre für dunkle Winterabende, die dafür sorgt, den Nikolaus und seinen rauen Knecht mit anderen Augen zu sehen. . Auf dem Cover begegnet man dem Blick eines Wesens, welches seit ewigen Zeiten in Schnee und Eis gefangen ist. Das starre Auge vermittelt einem das ungute Gefühl, in das Visier eines Jägers geraten zu sein, der nicht nur Kinder frisst. Darunter befindet sich in blutroten Lettern der Schriftzug 'Weißer Schrecken'. Was das Cover betrifft, hat der Verlag gut gewählt. Leider lässt das Korrektorat zu wünschen übrig, denn abgesehen von unzähligen Tippfehlern, wird aus Frau Neubauer einige Zeilen später Frau Neuleitner und dieser Fauxpas zieht sich über mehrere Seiten. . Fazit . Als Fan von Romanen, in denen Traum und Wirklichkeit nah beieinander liegen und Tatsachen oft wie Fantasiegebilde erscheinen, die wir uns nicht erklären können, wurde ich mit der Geschichte rund um den Knecht Ruprecht bestens unterhalten. Daher gibt es von mir 5 von 5 raunächtlichen Punkten! (LK)

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  • Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

    Weißer Schrecken

    horrorbiene

    10. March 2011 um 12:43

    Auf dem Buchrücken wird klar mit einem Vergleich geworben: „Der ultimative Thriller für alle Stephen-King-Fans!“. Nach dem Studieren des Klappentextes wird auch schnell klar wieso: Das Buch hat an vielen Stellen Ähnlichkeiten mit diesem ganz bestimmten Werk von Stephen King. ES. Der Klappentext hat schon sehr mein Interesse geweckt, doch dass der Verlag sogar mit dem gezielten Vergleich „Fans von Stephen Kings „Es“ aufgepasst, auf allen Plattformen wirbt, macht mich doch schon etwas skeptisch. Denn ES ist eines meiner Lieblingsbücher, wenn nicht sogar DAS Lieblingsbuch überhaupt. Was dieses Buch so außergewöhnlich macht ist die unglaubliche atmosphärische Dichte, der ungeheuer ausführliche Erzählstil, der nicht nur die Charaktere so plastisch und real erscheinen lässt, sondern auch die Bedrohung des unbekannten Wesens so stark hervorhebt. So war eigentlich bereits vor der Lektüre von „Weißer Schrecken“ klar, dass das Buch entweder eine wirklich gute oder eine sehr schlechte Wertung von mir erhält. Um es kurz zu machen, trotz des steten Vergleichs mit dem großen Bruder, ist dieses Werk wirklich herausragend. Das Buch zu lesen hat unheimlichen Spaß gemacht und das unheimlich ist bitte wörtlich zu nehmen. Zwar ist dieses Buch, wie man an der Seitenzahl erkennen kann, bei weitem nicht so ausführlich wie ES, dennoch schafft Finn es, ziemlich schnell eine bedrohliche Situation entstehen zu lassen und auch die Charaktere sind sehr realistisch gestrickt. Es sind deutliche Parallelen zwischen den Büchern festzustellen: Die Protagonisten sind jugendlich und die Erwachsenen sind irgendwie komisch, das Grauen kehrt in regelmäßigen Abständen wieder und betrifft nur Kinder und das Grauen ist nicht von dieser Welt. Die größte Parallele ist jedoch, dass wir den Großteil des Buches aus Sicht der Jugendlichen erleben und zum Schluss der sich unvermeidlich daraus ergebende Kampf der Erwachsenen gegen das Grauen. Doch auch Unterschiede kann man festhalten: An jedem Sommertag juckt es mich unter den Nägeln wieder mit ES zu beginnen, da dieses Buch die Stimmung des Sommers so hervorragend einfängt. Weißer Schrecken dagegen spielt im kalten Winter und wenn ich dieses Buch noch einmal lesen werde, dann auf jeden Fall im Vorfeld des 6. Dezember. Dieses rate ich auch allen, die sich dieses Buch vornehmen wollen. Für diese Zeit ist es wirklich stimmungsvoll. Das Buch ist definitiv ein Highlight. Es besticht durch den Mix aus Horror, Thriller und ein klein bisschen Fantasy. Es ist definitiv nicht nur etwas für Fans von Stephen King. Oder besser gesagt: Wem King zu ausführlich und langatmig schreibt, dennoch gern Horror/Thriller liest, ist bei diesem Buch genau richtig. Die Geschichte wird flüssig aus wechselnden Perspektiven der Protagonisten erzählt. Da sich die Gruppe teilweise trennt, ist dies ein schönes Mittel um die Spannung hochzuhalten. Schön ist auch, dass die eine oder andere falsche Fährte gelegt wird und das Ende hat auch noch einen kleinen Überraschungsaspekt. Fazit: Dieses Buch ist ein wirklich spannender Thriller mit fantastischen Elementen und jugendlichen Protagonisten. Ich habe mich schon lange bei keinem Buch mehr wirklich gegruselt, doch hier ist dies der Fall gewesen. Um die richtige Stimmung für das Buch zu haben, sollte man es auf jeden Fall im Winter, am besten im Vorfeld des 6. Dezember lesen. Aufgrund des Gruselfaktors und der Atmosphäre ein klares Highlight des Genres.

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