Uli Hannemann Hipster wird's nicht

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Inhaltsangabe zu „Hipster wird's nicht“ von Uli Hannemann

Schlauchschals, Stofftaschen, merkwürdige Mützen und dummes, unpolitisches Geschwätz: So nimmt der 44jährige Thomas seine jungen Mitbewohner wahr, als der Eigenbrötler umständehalber in eine Berliner Hipster-WG einziehen muss - ein Scheitern an allen Fronten schon bei der Vorstellungsrunde. Wo ist nur sein altvertrauter Kiez abgeblieben? Statt der Bäckerei um die Ecke gibt es Cafés, die Chai Latte anbieten, ein Neuseeländer entwickelt Dönervariationen und das „Zille-Eck“ ist neuer Szenetreff. Ein rasend komischer Clash der Kulturen und Generationen!

Sehr witzige Liebeserklärung an das Scheitern.

— Browserboy
Browserboy

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  • Uli Hannemann - Hipster wird's nicht. Der Neuköllnroman

    Hipster wird's nicht
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    29. May 2015 um 20:04

    Gescheiterter Autor, erfolgloser Poetry-Slammer und bei Frauen ebenfalls nicht gerade hoch im Kurs zieht Thomas mit Mitte 40 in eine WG in Neukölln. Doch irgendwie haben sich die Twens seit seiner Studentenzeit böse verändert: Stofftaschen, Mützen, Vegetarismus und Biobier – er ist bei einer Horde Hipster gelandet. Man nimmt den Dino auf und gründet quasi eine „Mehrgenerationen-WG“, in der jedoch beide Seiten Anpassungsschwierigkeiten haben. Aber die hübsche Franziska nimmt Thomas an die Hand bei seiner Reise durch diese seltsame neue Welt. So richtig hat sich mir nicht erschlossen, was das Buch möchte. Sich über die Hipster lustig machen? Ist schwierig, wenn man eine so gescheiterte Existenz wie Thomas entgegenstellt. Licht ins Dunkel dieser hochmodernen Lebensform bringen? Dafür kommt zu wenig rüber. Lustig sein? Dafür sind viele Sprüche zu ausgelutscht und die Protagonisten zu wenig sympathisch. Am Ende bleibt: viele Seiten mit belanglosestem Blabla, nur mäßig witzig und begrenzt unterhaltsam. Fazit: verzichtbar.

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  • Hipster wird's nicht

    Hipster wird's nicht
    Kleine8310

    Kleine8310

    22. July 2014 um 11:00

    Uli Hannemann schickt in "Hipster wird's nicht" seinen 44-jährigen Protagonisten Thomas in eine skurille Neuköllner Hipster Wohngemeinschaft. Bei dieser Konstellation ist Spass und Chaos ja quasi schon vorprogrammiert und es wird auch genauso umgesetzt. Thomas ist eine ganz andere Generation als seine neuen Mitbewohner und allein schon dadurch entstehen gewisse Probleme.    Zudem ist Thomas stark verwirrt, denn er vermisst sein altes Neukölln. Die Geschichte liest sich wie eine große, witzige Generationenstory, aber sie bietet auch noch mehr. Uli Hannemann gelingt es durch seinen lockeren, humorvollen Schreibstil die Lesestunden mit "Hipster wird's nicht" sehr amüsant zu gestalten. Ich bin häufig mit einem Lächeln auf den Lippen mit Protagonist Thomas durch seine Gedanken und Erlebnisse gegangen. Und auch die Nebencharaktere sind interessante Persönlichkeiten.    Dieses Buch bietet lustigen, wie kurzweiligen Lesespass mit "Berliner Schnauze" und macht einfach Freude.

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  • Mittelalter trifft auf junge Generation

    Hipster wird's nicht
    sab-mz

    sab-mz

    30. March 2014 um 14:42

    Der Autor Uli Hannemann lebt in Berlin - Neukölln. In seinem Buch lässt er den 44- jährigen Thomas (mittelalt) in eine Hipster - WG einziehen. Dies passiert in Neukölln, dort kennt sich der Autor aus, was man dem Buch anmerkt. Er weiss genau, dass Neukölln nicht mehr der beschauliche Stadtteil von früher ist. Hier gibt es heute Vollkorndöner bei einem Neuseeländer. Nicht Döner vom Türken, wie man es gewohnt ist. Und in dieses Milieu kommt Thomas der Eigenbrödler und dazu noch in eine WG mit Bewohnern einer ganz anderen Generation. Er gerät dort an junge, feierfreudige Mitbewohner, die ihn argwöhnisch beobachten, ihn den etwas heruntergekommenen, mittellosen Poeten. In diesem Buch erwartet den Leser eine lustige Geschichte, die in leicht derber Sprache verfasst wurde. Aber es passt alles zusammen, das Aufeinanderprallen 2er Generation, das alte und das neue Neukölln und eben unterschiedliche Sprachen, die der Hipster-Generation mit der des Mid-Agers. Ein Buch um herzhaft zu lachen ohne die Handlung zu ernst zu nehmen.

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  • Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes

    Samba tanzt der Fussballgott
    Mirco_Drewes

    Mirco_Drewes

    Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Sie als Verfasser des Sachbuches "Samba tanzt der Fußballgott - Brasiliens Fußball zwischen Genie und Wahnsinn" sehr gern zu einer hoffentlich interessanten und unterhaltsamen Leserunde einladen. Zugleich möchte ich mit Ihnen mein Autorendebüt feiern. Manche von Ihnen haben meine Leserunde zur Geschichtensammlung "Waschbär Erster Klasse" begleitet, die ich gemeinsam mit meinem geschätzten Kollegen Jochen Reinecke herausgegeben habe. Nun habe ich selbst zur Feder gegriffen und mich eines spannenden und mir persönlich sehr verbundenen Themas angenommen: Des Fußballs in Brasilien. Die Zuckerhut-Nation steht ja im traditionellen Ruf, das Mutterland des Zauberfußballs zu sein, dessen bunt bekleidete und fröhliche Fans das Spiel zum Spektakel machen. Dieser Ruf hat seine Berechtigung und ist doch nur die halbe Wahrheit, denn auch hier gilt: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Den Ruf als beste Fußballnation hat Brasilien de facto in den Jahrzehnten der Militärdiktatur gefestigt. In diesen schweren Zeiten hat der Fußball gewiss keine von den irdischen Nöten losgelöste Glitzerwelt dargestellt, nein, die politischen Verhältnisse haben ihren Abdruck im Fußball hinterlassen. Und der Fußball seinerseits auf faszinierende Weise die Politik des Landes beeinflusst. Was erwartet Sie also in meinem Buch? Mir lag es fern, ein klassisches Sport-Buch mit Hochglanzbildern und Statistiken zu schreiben, welche den reinen Fan erfreuen. Es geht mir darum, die Geschichten hinter den sportlichen Triumphen oder Tragödien zu erzählen, den Fußball als das zu beschreiben, was er meiner Meinung nach ist: Ein Ausdruck der Kultur, vielschichtig, widersprüchlich, schön und häßlich und vor Allem: Faszinierend. Ich möchte Ihnen Geschichten erzählen vom Aufstieg und Fall begnadeter Straßenkinder, dem Kampf farbiger Fußballer gegen die Rassendiskriminierung und den Mythen des legendären Maracana. Wir machen einen wilden Streifzug durch annähernd 125 Jahre brasilianische Fußballgeschichte. Voodoo-Zauber am Spielfeldrand oder Radioreporter, die solange nörgeln, bis man sie zum Trainer befördert, die erste große Renaissance des Autoball werden uns ebenso begegnen, wie besessene Leistungssportler und kettenrauchende Fußballrevolutionäre im Kampf gegen die Diktatur. Einzelne Geschichten, die sich dem Leben und Wirken der größten Legenden, auf und abseits des Platzes widmen, verweben sich am Ende, so ist meine Hoffnung, zu einer zusammenhängenden Kulturgeschichte des brasilianischen Fußballs, in der Einzelschicksale und die Geschichte des Landes aufeinander verweisen. Der Spaß am Verrückten soll dabei nicht zu kurz kommen. Ich würde mich also freuen, wenn Sie mit mir ins literarische Traininigslager einziehen würden, aus dem wir alle fit für die WM hervorgehen sollten. Ich verspreche Ihnen, Sie werden kommenden Sommer mit der einen oder anderen amüsanten Anekdote in Gesprächen auf Gartenparties oder im Biergarten punkten. Insbesondere mögliche Leserinnen möchte ich einladen teilzunehmen, da ich an den Fußball als echten Unterhaltungsfaktor glaube, es kommt vielleicht nur darauf an, wie man ihn erzählt. Wer noch unentschieden ist und mehr wissen möchte, dem empfehle ich als Hintergrundrecherche gern folgendes Interview, dass ich kürzlich dem Enterainmentportal Stagecat.de gegeben habe. Über einen Besuch der Fanseite auf Facebook freue ich mich natürlich auch. Nun aber "Auf ins Trainingslager!"

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