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vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Man kann eine Blume nur mit dem Herzen betrachten, eigentlich ist es das Herz, das sie erkennt"

Eine sehr schöne Nebenwirkung des Lesens ist, dass man sich oft an die Handlungsorte der Geschichten versetzt fühlt. Besonders im Winter ist es sehr angenehm, wenn man durch das Buch, das man gerade liest, Sonne und Wärme spürt. So ein Buch ist "Blumentochter", der Debütroman der brasilianischen Musikerin Vanessa da Mata.
Wer möchte in die farbenfrohe Welt Brasiliens eintauchen und sich so den Winter verkürzen?

Zum Inhalt
In einer kleinen Stadt in den brasilianischen Tropen, in einer farbenfrohen Welt voller Mango- und Avocadobäume, lebt die junge Giza mit ihren Tanten Florinda und Margarida. Hinter ihrem Haus bestellen sie einen prächtigen Garten. Die Blumen verkauft Giza überall in der Stadt, und so erfährt sie auch von Liebesgeschichten, über die sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wid. Doch Giza fühlt sich wie eine Außenseiterin. Die junge Frau sehnt sich danach, so frei davonfliegen zu können wie die buntschillernden Papageien über ihrem Kopf. Als Florinda ihre erste große Liebe verhindert, flieht Giza in die große Stadt. Erst zwölf Jahre später kehrt sie zurück, mit ihrem Sohn, bereit sich ihrer Liebe und ihrer Vergangenheit zu stellen. Vanessa da Matas Debütroman überzeugt dank der Kraft ihrer Phantasie und der Musikalität ihrer Sprache.

Leseprobe

Zur Autorin
Die Brasilianerin Vanessa da Mata, geboren 1976, ist in ihrem Heimatland eine sehr erfolgreiche Sängerin und Songwriterin. Sie gewann den Latin Grammy Award und wurde zu einer der 25 kreativsten Frauen gewählt.

Zusammen mit dem List Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Blumentochter" unter allen, die Lust haben, dieses schöne Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen, sich darüber auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. Alle, die dem Winter entfliehen möchten, können sich bewerben*! Beantwortet dafür nur noch die folgende Frage:

Üppige Vegetation, viele Farben, Sonne, Strand, frohe Musik, aber auch liebenswerte Menschen sowie die Fußballweltmeisterschaft 2014 - das alles erinnert uns an Brasilien. Doch was verbindet ihr noch mit diesem Land?

Auf eure Antworten freue ich mich sehr.

Ich wünsche euch viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Autor: Vanessa da Mata
Buch: Blumentochter

Daniliesing

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

Jashrin

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Dann hüpfe ich mal ganz schnell in den Lostopf. Das Buch klingt toll und das farbenfrohe Cover macht mir gleich gute Laune :)
Was ich außer dem genannten mit Brasilien verbinde? Tanz, Karneval, Lebensfreude, den Zuckerhut, die Christusstatue über Rio de Janeiro, leider auch Slums und Elend und nicht zuletzt meine Brieffreundin Beatriz aus Cuiabá (auch wenn es inzwischen nur noch zwei, drei Briefe pro jahr sind).

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SigiLovesBooks

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Auch ich bedanke mich für die Geduld (auch wenn das Buch bei mir viel später ankam und für die Weitergabe an mich nochmal herzlichen Dank!!) und habe es nun geschafft, meine Rezension einzustellen:

http://www.lovelybooks.de/autor/Vanessa-da-Mata/Blumentochter-1129867363-w/rezension/1157396149/

SigiLovesBooks

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 2: Seite 65 - Seite 149
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Pocci schreibt:
Ich fand den zweiten Abschnitt deutlich besser zu lesen als den ersten, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mich mittlerweile mehr an Giza's Erzählweise gewöhnt habe.

Ich habe das Buch zwar sehr viel später als in der LR hier gelesen (bekam es nachträglich von Petris Ende April) - aber das ging mir ganz genauso wie Dir - auch ich brauchte einige Zeit, um mich an den Erzählstil gewöhnen zu können...)

SigiLovesBooks

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 3: Seite 150 - Seite 234
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Petris schreibt:
Ganz wunderbar gemacht fand ich, dass sie den Säufer wiedertrifft. Irgendwie ist er eine Schicksalsfigur für sie. Und, wie das Sprichwort so sagt, Säufer, Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Durch ihn erfährt sie ein erstes Stück Wahrheit.

Da stimme ich Dir zu, liebe Petris - ich hatte auch das Gefühl, dass der Säufer eine Art Symbolik für die "Wahrheit" ist ....

SigiLovesBooks

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 3: Seite 150 - Seite 234
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Goch9 schreibt:
Es ist schon eine seltsame Geschichte um Giza und die Stadt. Giza ist so weltfremd und unwissend. Eigentlich gibt es in Ihrer Umgebung keinen Menschen, der ihr Gutes will. Mich macht diese Geschichte ziemlich traurig. Alles wirkt so trostlos. Selbst im vermeintlichen Schlaftrunk für eine gute Nacht scheint ein starkes Schlafmittel oder sogar schlimmeres drin zu sein.

Das ging mir ganz ähnlich wie dir (allerdings habe ich die Geschichte um Giza viel später gelesen, da ich zu jenen zählte, bei denen das Buch nicht rechtzeitig zur LR ankam...) - etwas tristes in all der brasilianischen Farbenpracht und der Handlung zieht sich durch die Abschnitte, die auch mich etwas ratlos machte... Dem Schlafmittel traue ich auch nicht über den Weg (ebenso wie den Tanten)...

SigiLovesBooks

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 4: Seite 235 - Ende
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pallas schreibt:
Bin froh, dass Geza einfach weggezogen ist um freier zu leben und sich weiter zu entwickeln.

Ich denke, das ist auch gut so gewesen - sonst wäre es eine unendlich triste Geschichte geworden, durch ihren Wegzug und den ihr eigenen Mut war es wohl erst möglich, sich selbst zu entfalten - und ihr Leben freier zu gestalten.

SigiLovesBooks

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 4: Seite 235 - Ende
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Petris schreibt:
Ich glaube, den Stil der südamerikanischen Autoren ("magischer Realismus") mag man einfach, oder auch nicht. Ich selber liebe ihn sehr, aber ich kann verstehen, wenn einen diese Geschichten am Rande der Realität, immer üppig und übertrieben, nicht ansprechen!

Damit hat Petris den Nagel auf den Kopf getroffen: Vielleicht bedarf es "mehr Übung" - noch andere Bücher südamerikanischer Autoren. Mir lag die Geschichte nicht wirklich und meine Erwartungen waren wohl andere (das entdeckt man als Leser oftmals erst dann, wenn man mitten in der Geschichte drin ist...). Ich bin doch wohl eher eine Vertreterin der "schnörkellosen" Literatur-Liebhaberinnen ;-)
Dennoch fand ich den Schluss recht stimmig - und den Stil zum Nachdenken anregend... (was IMMER mein Fall ist).

aba

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Ich danke euch allen für die Teilnahme an der Leserunde und für eure Rezensionen!

Diese Leserunde wird bei mir ganz besonders in Erinnerung bleiben, weil manche von euch so lieb waren, die Bücher weiterzugeben an die, die ihre Bücher nie bekommen haben.

Danke und liebe Grüße!

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