Vincent Voss Frischfleisch

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Inhaltsangabe zu „Frischfleisch“ von Vincent Voss

Lasst euch doch BRDigen! Zombies in Deutschland! Das Ende der Zivilgesellschaft! Ein kannibalistischer Gerichtsmediziner aus dem norddeutschen Wakendorf II geht auf einem zurückgezogenen Resthof seiner Leidenschaft nach und wird zum allerersten Untoten. Von dort aus greift das Phänomen um sich und überrollt Deutschland. Lediglich Tim Fabian, ein Journalist und Professor Dr. Robert Jäger, ein Ethnologe, kämpfen gegen das Unmögliche, warnen die Bevölkerung, die gezielt im Unklaren gelassen wird und schmieden einen Plan, der sie zurück nach Wakendorf II bringt. Dort nehmen sie den Kampf gegen die Untoten auf. Vincent Voss erweckt in »Frischfleisch – Nullpersonen« Untote in Deutschland zum Leben, legt die Zivilgesellschaft in Schutt und Asche und zeigt wie Politik und Medien versagen. Zu jeder Zeit hat der Leser das Gefühl, es könne wirklich so passieren. Direkt in der Nachbarschaft. Jetzt! Hier!

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  • Rasanter Zombie-Horror

    Frischfleisch
    AmaliaZeichnerin

    AmaliaZeichnerin

    18. May 2017 um 10:48

    "Frischfleisch - Nullpersonen" von Vincent Voss ist ein Zombie-Horror-Roman und  Preisträger des Horror Awards Vincent Preis 2017 Klappentext: Lasst euch doch BRDigen! Zombies in Deutschland! Das Ende der Zivilgesellschaft! Ein kannibalistischer Gerichtsmediziner aus dem norddeutschen Wakendorf II geht auf einem zurückgezogenen Resthof seiner Leidenschaft nach und wird zum allerersten Untoten. Von dort aus greift das Phänomen um sich und überrollt Deutschland. Lediglich Tim Fabian, ein Journalist und Professor Dr. Robert Jäger, ein Ethnologe, kämpfen gegen das Unmögliche, warnen die Bevölkerung, die gezielt im Unklaren gelassen wird und schmieden einen Plan, der sie zurück nach Wakendorf II bringt. Dort nehmen sie den Kampf gegen die Untoten auf. Vincent Voss erweckt in »Frischfleisch – Nullpersonen« Untote in Deutschland zum Leben, legt die Zivilgesellschaft in Schutt und Asche und zeigt wie Politik und Medien versagen. Zu jeder Zeit hat der Leser das Gefühl, es könne wirklich so passieren. Direkt in der Nachbarschaft. Jetzt! Hier! Eigene Meinung: Bei diesem Horror-Roman ist mir als erstes aufgefallen, dass der Autor viele kurze Episoden schildert, in denen das Grauen in ganz alltägliche, realistisch geschilderte Situationen hereinbricht, an realen Schauplätzen, z.B. in Kiel, einem schleswig-holsteinischen Dorf und in Hamburg. Insofern kann ich der Ansicht im Klappentext: "Zu jeder Zeit hat der Leser das Gefühl, es könne wirklich so passieren. Direkt in der Nachbarschaft. Jetzt! Hier!" zustimmen. Diese schnellen, kurzen Kapitel vermitteln vom Gefühl her ein atemberaubendes Tempo, vieles passiert mehr oder weniger gleichzeitig an verschiedenen Orten, und das verstärkt den Eindruck der Bedrohung und Aussichtslosigkeit immer mehr. Jedes der Kapitel wird übrigens von einem passenden Zitat eingeleitet, was mir gut gefallen hat. Schnell wird deutlich, dass die Zombies (die hier auch "Nullpersonen" genannt werden) extrem gefährlich sind und niemand, wirklich niemand vor ihnen sicher ist. Was dann natürlich entsprechend für Spannung sorgt, so dass ich das Buch in sehr kurzer Zeit durchgelesen habe. Doch nicht nur die Zombies sorgten bei mir als Leserin für Grusel- und Schockmomente, sondern auch Entscheidungen auf höchster politischer Ebene, denn die Regierung muss sich natürlich früher oder später fragen, ob sie den allgemeinen Notstand ausrufen sollte. Außerdem arbeitet der Autor mit viel dramatischer Ironie, denn im Gegensatz zu den von der Zombie-Seuche überraschten Figuren im Buch weiß der Leser natürlich von Anfang so einiges über Zombies. Aber auch nicht alles, denn Vincent Voss hat sich eine ganz eigene Erklärung für die Zombie-Seuche einfallen lassen. Interessant fand ich auch, wie der Autor die Kommunikation in sozialen Netzwerke, einen Internet-Blog und einen Radiosender in die Handlung mit eingebunden hat. Die Hauptfiguren machen im Laufe des Romans zwar keine spezielle Charakterentwicklung durch, doch sie fällen einige mutige Entscheidungen, welche die Handlung dann entscheidend vorantreiben. Ich kenne übrigens den Vorgänger "Faulfleisch" noch nicht, es ist aber zum Verständnis der Geschichte nicht notwendig, diesen Roman gelesen zu haben.

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  • Grandiose Zombiestory

    Frischfleisch
    TillyJonesbloggt

    TillyJonesbloggt

    24. April 2017 um 17:24

     Inhalt/MeinungMein erster Zombiethriller seit langer langer langer langer … Zeit. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch, denn als Zombiefan will ich natürlich begeistert, beeindruckt und verängstigt werden! Ob Vincent Voss das geschafft hat? Na, gucken wir mal…Schon länger hörte ich in der Zombiefan-Szene von „Faulfleisch“ und „Frischfleisch“, aber so richtig griff es noch nicht nach mir. Es stand im Dunst am Rande meiner Wahrnehmung und wusste wohl selbst nicht, ob es mich holen sollte oder nicht. In einer dunklen Nacht, mitten in einer Großstadt in einer kleinen Bar packte es mich schließlich. Ich lauschte den Worten von Vincent Voss und war plötzlich mitten in einer Apokalypse, die ich nicht kommen sah und aus der ich nur herausfinden würde, wenn ich bis zum Ende aushielt. Wenn ich überlebte! Dass das ein Kraftakt werden würde, der mir so ziemlich alle Nerven kostete, konnte ich da noch nicht wissen…Wenn man viele Zombiebücher liest denkt man irgendwann, schon alles gelesen zu haben, denn mal ehrlich, seit TWD ähnelt sich doch irgendwie jede Geschichte. Zombies tauchen auf, fressen Menschen, alle sterben, blabla. Nun… jeder der das denkt sollte DRINGEND genau diese Geschichte hier lesen. Denn Vincent Voss zeigt, dass die Zombies, trotz ihrer Klischees die ihnen nun mal anheften, seitdem Romero sie auf uns losließ, immer noch angsteinflößend, brutal und blutig sein können! Dass sie nicht lieb sind, keine Gefühle haben und das eine Zombieapokalypse kein Einhornreiten mit Glitzerpups ist!Ich hatte etwas Bedenken, dass ich nicht reinkomme, da mir die Vorgeschichte fehlte, aber dem war nicht so. Gleich von Anfang an steckte ich in der Apokalypse und musste hilflos mit ansehen, wie sie sich ausbreitete! Und verdammt, es war sowas von real! Genauso stelle ich mir so eine Katastrophe vor! Es kommt schleichend, an vielen Ecken und es ist einfach nicht aufzuhalten. Niemand kann etwas tun und die, die wissen was los ist, werden mundtot gemacht.Einfach! Nur! Grandios!Ich hatte zu jederzeit das Gefühl, dass es genauso jeden Augenblick bei uns losgehen könnte. Es war dieses dauerhafte Angstgefühl, dass ich in der Magengegend einnistet, wenn man weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird, aber man kann einfach nicht genau sagen was es ist. Dieses Gefühl von Ungewissheit und Hilflosigkeit begleitete mich durchweg und machte mich zu einem einzigen Nervenbündel!Die kleinen Feuer, die an vielen Stellen in Deutschland ausbrechen sind hier der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht. Viele, schnelle Kapitelwechsel, die auch in ihrer Länge variieren sorgen extra dafür, dass die Spannung unaufhörlich steigt und mir während des Lesens immer mehr die Luft zum Atmen nahm. Es ist kaum zu glauben, aber es gab für mich nicht eine Minute, an der die Spannung nachließ. Sie wurde mehr und mehr, erdrückte mich und ganz ehrlich, es war wirklich knapp, aber ich überlebte. Haarscharf! Aber immerhin, ich überlebte. Ob das rückblickend so gut war, weiß ich nicht, denn nicht jede Geschichte endet einfach. Sie gehen weiter, auf die eine oder andere Art und Weise…Was die Charaktere angeht, die sind allesamt passend und füllen ihre Rolle perfekt aus! Ob es die Ungläubigen sind, oder die, die wissen was los ist und helfen wollen. Ob es Zweifler sind oder Menschen, die sich gegen die Regeln stellen. Die Figuren sorgen auf ihre Art dafür, dass die Spannung unaufhörlich steigt. Sie zeigen die vielen Gesichter einer Apokalypse und das wir alle am Ende doch einfach nur menschlich sind, egal wie viel Schrecken uns vorgesetzt wird.Fazit/ BewertungDie Dynamik der Geschichte hat mich einfach nur fasziniert, wenn man bedenkt, dass das Buch 410 Seiten dick ist und die Handlung innerhalb weniger Tage passiert. Wirklich ganz ganz großes Kino! Das war ein wilder Ritt durch eine Zombieapokalypse, die durch ihren Realismus kaum erschreckender hätte sein können! Tja, und nun muss ich wohl auch den Vorgänger lesen… ^^

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  • Frischfleisch von Vincent Voss

    Frischfleisch
    thenight

    thenight

    01. October 2016 um 19:30

    Inhalt: Es passiert: Jetzt und Hier, ein Albtraum wird zur Realität. Die Zombies sind los, nicht irgendwo weit weg sonder mitten in Deutschland und es breitet sich aus, rasant und unaufhaltsam. Gemeinsam mit dem Ethnologen Professor Dr. Robert Jäger, versucht der Journalist Tim Fabian den Ursprungsort und den ersten Infizierten der Zombieapocalypse zu erreichen und das Grauen aufzuhalten. Behindert werden sie dabei nicht nur vom Unglauben ihrer Mitmenschen sondern auch von ganz oben, denn die Regierung lässt die Bevölkerung absichtlich im Unklaren. Meine Meinung: Genau so wird es ablaufen, macht euch auf etwas gefasst und lest dieses Buch, denn vielleicht findet ihr den einen oder anderen Tipp der Eurer Überleben sichert,wenn auch nur für kurze Zeit. Sind zuerst nur einzelne Personen infiziert, greift die Seuche rasend schnell um sich und dieses Umsichgreifen beschreibt Vincent Voss so eindringlich und realistisch, das man denken könnte er wäre dabei gewesen, hätte den Ausbruch live miterlebt. In kurzen Kapiteln beschreibt er das Schicksal vieler vieler Menschen, die man sich nicht alle merken kann, muss man aber auch nicht, so viel sei verraten. Jetzt könnte man denken, wenn die sowieso alle draufgehen, mit wem kann man hoffen und bangen? Natürlich hat Vincent Voss auch das nicht vernachlässigt, es gibt sie die Sympathieträger, die den Leser durch das gesamte Buch begleiten: Zuallererst natürlich Tim, der hin und her gerissen zwischen dem Bedürfnis die Bevölkerung zu warnen und Journalistischem Ehrgefühl, das ihm eigentlich vorschreibt nur bestätigte Meldungen zu verbreiten, sich doch für das richtige Entscheidet, und Sandra die Freundin von Tims bestem Freund, die in schönster Horrorstory Manier die Warnung zu verschwinden ignoriert und sich und ihr kleine Tochter in allerhöchste Gefahr bringt, oder die Radiomoderatorin Kesh, die Tim vom Sender aus unterstützt. Mit ihnen litt ich wirklich mit, denn sie sind sehr sympathisch dargestellt. Und es gibt auch die die man schütteln und schlagen möchte, damit sie die Ignoranz verlieren die sie an den Tag legen * Wir haben die Situation im Griff* behauptet die oberste Instanz um einen wirtschaftlichen Schaden vom Land abzuwenden oder die, die für eine Story, verantwortlich dafür zeichnen das sich die Seuche weiter ausbreitet. Ich habe schon einige Zombiegeschichten gelesen und natürlich auch den einen oder anderen Film gesehen, bei keinem musste ich mir bewusst machen das es sich um Fiktion handelt, dieses Buch hätte es fast geschafft, das ich das Fenster und die Türen verriegelte bevor ich das Licht löschte. Ich kann ein kleines bisschen nachvollziehen wie sich die Hörer vom *Krieg der Welten* gefühlt haben mussten. Von mir bekommt Frischfleisch-Nullpersonen eine absolute Leseempfehlung, auch wenn ich zu Beginn das Gefühl hatte, ich hätte Faulfleisch den Vorgängerband auch lesen sollen, aber das war nach nicht mal 20 Seiten vorbei und dann blieben mir ja noch 380 Seiten reiner Horror.

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