W. Somerset Maugham Damals und heute

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Inhaltsangabe zu „Damals und heute“ von W. Somerset Maugham

Niccolò Machiavelli wird als Gesandter der Republik Florenz in die Höhle des Löwen Cesare Borgia geschickt. Der gefürchtete Fürst schickt sich an, Italien zu erobern, und schert sich weder um den Kaiser noch um den König von Frankreich. Aus einer Episode entsteht das prächtige Portrait der Renaissance. Eine Liebesintrige ist außerdem hineinverwoben, die Boccaccio nicht raffinierter eingefädelt hätte.

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  • Rezension zu "Damals und heute" von W. Somerset Maugham

    Damals und heute

    BertieWooster

    05. December 2012 um 18:14

    Machiavelli kennt man heutzutage ja alleinfalls noch als Schimpfwort für Politiker und Diktatoren, denen jedes Mittel Recht ist - sei es Lug oder Betrug-, um an der Macht zu bleiben. Dies rührt von Machiavellis Schrift Il Principe, Der Fürst, die er einen nach Florenz zurück gekehrten Medici - Fürsten widmete. Vorlage für den Fürsten soll jedoch der berühmt berüchtigte Caesare Borgia gewesen sein. Maugham nimmt nun die historisch verbürgte Gesandtschaft Machiavellis an den Hof von C. Borgia, um Machiavelli nicht aus heutiger Sicht zu be- bzw. zu verurteilen, sondern ihn in den historischen Kontext der Renaissance zu stellen. So entwirft er ein anschauliches Bild Italiens zu dieser Zeit. Denn Anfang des 16. Jahrhunderts war das Gleichgewicht der Kräfte in Italien durch das Eingreifen der Spanier und Franzosen durcheinander geraten. Dies war für manche kleine Fürsten die Gelegenheit, um an Macht und Reichtum zu gelangen. Dazu war ihnen jedes Mittel Recht. Man konnte keinem mehr vertrauen. Denn zu große vertrauensseligkeit wurde nur zu oft mit dem Tode bestraft. Und C. Borgia galt als Meister seines Fachs. In den Dialogen zwischen Borgia und Machiavelli kommt jedoch zum Vorschein, dass Borgias Ziel nicht nur Macht und Reichtum ist, sondern die Einigung Italiens (mit Gewalt), um die fremden Mächte zu vertreiben. Dies und auch die Bürgerwehr statt Söldnertum kommen denn auch später in Machiavellis Büchern als Hauptmotiv wieder. Das Buch schildert jedoch nicht nur die Intirgen der Mächtigen, sondern auch des Alltags. Wunderbar wird die Geschichte erzählt, mit welchen Mitteln und Methoden Machiavelli versucht, als Bettgefährte einer jungen verheirateten Frau seines Gastgebers angenommen zu werden. Auch hier gilt wieder wer betrügt wen. Für historisch Interessierte ein sehr lesenswertes Buch. Dieses "verrückte" Zeitalter wird mit all seinen Grausamkeiten und Tricks einerseits und seiner Kultur andererseits sehr lebendig vor Augen geführt.

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  • Rezension zu "Damals und heute" von W. Somerset Maugham

    Damals und heute

    booktypo

    15. November 2008 um 08:22

    Für Strategen :-)

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