Willi Heinrich Mittlere Reife

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(1)
(3)
(2)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Mittlere Reife“ von Willi Heinrich

409 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.03.1998')

Stöbern in Romane

Dann schlaf auch du

Aufwühlender, spannender Roman über Schein und Sein eines Kindermädchens, das den Zweispalt zwischen Karriere und Kindern auszunutzen weiß

krimielse

Damals

Ein fabelhafter Roman, wenn man die rauhe, englische Landschaft und seine Bewohner mag.

buecher-bea

Die goldene Stadt

Ein spannender, historischer Abenteuerroman mit tollen Schauplätzen. Hat mir sehr gut gefallen!

-nicole-

Ein Haus voller Träume

Ein sehr atmosphärischer und leiser Familienroman mit kleinen Längen in der Mitte, der noch ein bisschen Potential hätte.

tinstamp

Sonntags in Trondheim

Blut dicker als Wasser!?!

classique

Der Frauenchor von Chilbury

Im Vordergrund: das Leben vieler Frauen zur Kriegszeit! Ein selbstbewusster Roman mit Emotionen und Spannung.

Bambisusuu

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 50iger Jahre -> Nachkriegszeit

    Mittlere Reife
    Armillee

    Armillee

    18. November 2013 um 19:41

    "Eines Tages bricht Ruth aus, verläßt das Büro und ihren Freund. Gemeinsame Pläne von Heirat, Kindern und Eigenheim vergißt sie und vertauscht die Monotonie des Alltags gegen das 'süße Leben'. Bildhübsch und nicht prüde, ist sie bald auf dem Weg nach oben... Mein erstes Buch dieses Autos und es hat mich sofort in seinen Bann genommen. Das Leben in den 50er Jahren, wo viele noch möbliert auf Zimmer gewohnt haben, ohne Privatsphäre, die beruflichen Aussichten und der Verdienst der Frauen, bevor das Wort 'Emanzipation' erfunden wurde, die Denkweise der Oberschicht, die Männerriege...dei Nachwehen des Krtieges und die Wünsche der damaligen Zeit...das alles wird hier so authentisch wiedergegeben, das ich mich sofort in die Geschichte integriert fühlte. Ich war sehr überrascht, das mir Lektüre aus dieser Zeit gefiel, denn oft wirken Bücher aus den 2 Jahrzehnten der Nachkriegszeit  befremdlich in unserer heutigen Welt der Technik und Wegwerfgesellschaft. Ruth macht ihren Weg, ist aufgeweckt und plitsch...und bildhübsch. Das ruft die Herren der Schöpfung auf den Plan. Mir hat es sehr gut gefallen, was die sich einfallen ließen und wie verstört sich das Ganze oft ausnahm. Sehr authentisch fand ich die Situationen weidergegeben, als Ruth bei einem älteren Ehepaar zur Untermiete wohnte. Ich hätte mir an ihrer Stelle wohl oft die Haare gerauft. Und wirklich gefühlvoll war alles, was mit Ramses der Dogge zu tun hatte. Dieses Tier habe ich geradezu geliebt. Den Schluss fand ich auch gelungen. Wer hätte nach den Anfängen mit Ruth's Freund Hans gedacht, wie der sich um 180° drehen kann...;o) Alles in allem ein tolles Buch, das ich garnicht so verstaubt empfinde, sondern als eine schöne Reise in die Vergangenheit sehe, besonders was den Stand der Frauen damals betrifft.

    Mehr
  • Rezension zu "Mittlere Reife" von Willi Heinrich

    Mittlere Reife
    blueberry7

    blueberry7

    03. September 2012 um 09:11

    Naja, zuviel Nierentisch-Atmosphäre.
    In den 50er Jahren wohl revolutionäre, heute in Stil und Plot eher verstaubt.

  • Rezension zu "Mittlere Reife"

    Mittlere Reife
    VeraliebtSonne

    VeraliebtSonne

    09. March 2011 um 10:41

    Ruth wird 25, kündigt ihren Job als Stenotypistin bei der VAS, weil sie diesen satt hat. Stattdessen will sie Haushaltsgehilfin werden, bei einer reichen Familie arbeiten und mehr verdienen. Das klappt auch recht gut. Im Buch geht es um eine junge, sehr gut aussehende Frau, die einfach mehr erreichen will. Sie will die Welt der Reichen kennenlernen, die sich jedoch als kalt und einsam herausstellt. Sie wird adoptiert und zu einer Baronesse. Das bedeutet sie steigt in der Gesellschaft dadurch auf, doch kaum ist es bekannt, dass sie bloß adoptiert ist, so sieht man auf sie herab. Die Gesellschaftliche Stellung spielt eine große Rolle und das zeigt sich in dieser Erzählung. Das Buch wurde von Willi Heinrich 1966 geschrieben. Es setzt sich ebenfalls mit der Scheinmoral in Sachen Sex auseinander: Es ist nicht erlaubt unverheirateten Paaren bei einander zu übernachten, überhaupt ist es nicht gern gesehen, wenn man als Frau in die Wohnung eines Mannes geht, doch das interessiert Ruth wenig. Sie hat ihren Freund Hans und möchte zu ihm wann immer sie es will, wobei er drauf achtet, dass man das nicht mitbekommt. Männer betrügen ihre Frauen und von Sexualmoral ist daher wenig da. Die Geschichte wird aus der Sicht von Ruth erzählt, es besteht aus ihren Gedankengänge und Handlungen. Statt direkter Rede wird mehr indirekte Rede verwendet. Und trotz der vielen Gedankengänge und der eher indirekten Rede ist die Handlung lebhaft. Es passiert viel und die Geschichte ist nicht langweilig. Es lässt sich so sogar sehr gut lesen und nachvollziehen.

    Mehr
  • Rezension zu "Mittlere Reife"

    Mittlere Reife
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2009 um 13:26

    Ich muss ehrlich zugeben, das Buch hat mich positiv überrascht. Da ich vorher schon mal ein Buch von Willi Heinrich gelesen hatte (ich musste mich durch das Buch damals durchquälen), und ich davon ausgegangen bin, dieses ist genauso geschrieben, musste ich mich fast zwingen es anzufangen. Aber wenn man sich erstmal an den, zugegebenermaßen etwas anderen Schreibstil gewöhnt hat (es kommt in diesem Buch kaum wörtliche Rede vor, es besteht meistens nur aus den Gedankengängen der Hauptperson), lässt es sich sehr schnell und sehr fließend lesen. Zwar ist es nicht gerade durchgehend spannend zu nennen, aber ich fand trotzdem, dass der Schreibstil seinen Teil dazu beigetragen hat, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Zudem fand ich die Beschreibung des Hundes Ramses, dessen Tätigkeiten, oft wie die eines Menschen beschriebn wurden, sehr witzig und außerdem lockerten sie den Inhalt etwas auf. Es ist zwar unterhalten, aber trotzdem auch nicht eins dieser ganz niveaulosen Bücher, da die Wortwahl doch meistens gehoben war.

    Mehr