Wrath James White Purer Hass

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Inhaltsangabe zu „Purer Hass“ von Wrath James White

Ein Psychopath tötet meist nur zum Spaß. Doch wenn solch ein Mensch über viele Jahre seinen Hass aufstaut, kann ein ganzes Polizeiteam zu seinem Opfer werden.

Mitte der 90er Jahre ermordete der »Pine Street Slasher« ein halbes Dutzend junge homosexuelle Männer. Jahre später verstümmelte der »Chaperon« junge Paare in ihren Betten. Dann tauchte der »Family Man« auf, der komplette Familien auslöschte. Keiner dieser Fälle wurde jemals aufgeklärt.
Die Ermittler James Bryant und Titus Baltimore entdecken, dass hinter all diesen Morden ein und dieselbe Person steckt. Sie kennen seinen Namen. Sie wissen, wo er lebt. Sie wissen sogar, wer sein nächstes Opfer sein wird. Sie wissen alles über den Killer ... außer, wie sie ihn stoppen können.

Jeder Thriller von Wrath James White überrascht durch ungewöhnliche Ideen. Doch dass die Geschichte geprägt ist von Sadismus und Brutalität, darauf gibt es eine Garantie.

Nicht der beste White

— KyraCade

Wrath James White ist ein Garant für Spannung.

— Argent

Ein guter Thriller, der in die Tiefe geht, mit Sex und viel Gewalt ins Splattereck gehört.

— NiWa

Blutiger Amoklauf mit Gesellschaftskritik...

— Virginy

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    Purer Hass

    KyraCade

    03. December 2017 um 12:42

    Malcolm und Reed waren Freunde, bis Verrat diese Freundschaft zerstört und einen jungen Mann zu einem Massenmörder macht, der erst Homosexuelle und dann Familie umbringt. Schließlich macht Malcolm sich auf, zum Ursprung zurückzukehren und den einstigen Verrat mit Blut und Leid zu rächen, denn der Hass in ihm ist groß und sehnt sich nach Rache… Wer auf viel Blut und eine wirklich krasse Jagd wartet, sollte das Buch gar nicht erst anfangen. Aufgrund des Klappentextes erwartet man etwas anderes als die Geschichte, die dann schließlich erzählt wird. Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch zweimal wieder angefangen, weil es mir zu langatmig und langweilig war. White verliert sich in Tiraden darüber, wie ungerecht die Welt ist und wie stark zwischen Schwarz und Weiß getrennt wird, welche Missstände natürlicherweise Hass hervorrufen und welche Vorurteile durch die Köpfe der Menschen rasen. Dabei bedient er so viele Klischees, dass man irgendwann nur noch genervt ist. Gefielen die bisherigen Studien, die White in seinen Büchern führte, ziemlich gut, wird es mittlerweile zum ewigen gleichen Gejammere, das nervt. Und das ist schade, denn White hat sehr wohl etwas zu sagen und in vielem sicherlich auch absolut recht. Verpackt in spannenden Geschichten, erreicht er so manchen Menschen damit. Irgendwann wird es aber zu viel. Und genau so, wie in der Rezension lange und breit darüber geschrieben wird, erscheint es im Roman und macht ihn langweilig. Die Polizeiarbeit ist nicht minder unspannend. Zwei rivalisierende Cops, die sich aus dem Weg gehen, jeder macht seinen Egotrip und achtet dabei nicht darauf, was man tut und was man definitiv nicht tut als Cop. Ich würde es als mangelnde Recherche oder als gezwungen konstruierte Szene ansehen, die aber viel zu schlecht und unglaubwürdig ist, als dass man sie hinnehmen könnte. Außerdem gibt es so viele Logikfehler, dass man irgendwann weinend das Buch in die Ecke pfeffert. CC entkommt gerade so und schrecklich geschunden dem Massenmörder, liegt im Krankenhaus und ihr Liebhaber, der zufällig der ermittelnde Beamte ist, besucht sie, ignoriert alle Sicherheitsvorkehrungen und vögelt mit ihr – äh … Logik? Wo hast Du Dich denn versteckt? Dann geht er natürlich gleich duschen und gibt dem Killer die ultimative Chance, beide zu töten, was sinnloserweise nicht geschieht. Ist das Buch schlecht? Ist die Idee zu absurd? Nein, beides nicht. Die Idee ist ziemlich gut, die Umsetzung deutet auf viel Leidenschaft und einen passablen Schreibstil hin. Einzig diese Kleinigkeiten sind etwas, das mich als Leser furchtbar gestört hat – dabei schätze ich Whites Bücher ansonsten sehr. Für mich ist es das schlechteste Werk des Autors, auch wenn ich selbst diese Bewertung fast schon falsch empfinde, denn ohne diese Fehler, wie ich es einmal nennen möchte, wäre die Story wirklich klasse und hätte mehr als fünf Sterne verdient. So aber kann ich jedem White-Leser nur ans Herz legen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

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  • Viel Spannung

    Purer Hass

    Argent

    04. July 2017 um 10:23

    Wer gerne in die dunklen Abgründe gezogen wird, ist mit einem Buch von Wrath James White immer gut bedient. Seine Geschichten sind temporeich ohne Platt zu sein. Bei Purer Hass ist zwar relativ schnell klar wer dahinter steckt, dennoch ist die Geschichte spannend und hier und da habe ich damit gerechnet, dass vielleicht eine Person doch nicht ganz unschuldig an der Sache ist ...Fazit: Spannung, Gewalt, Blut und Sex.

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  • Hass ist ein starkes Motiv

    Purer Hass

    NiWa

    17. February 2017 um 08:32

    Hass ist ein starkes Motiv. Purer Hass ist tödlich. In den 90er-Jahren hat der ‚Pine Street Slasher‘ Homosexuelle gekillt, später hat sich der ‚Chaperon‘ auf Paare spezialisiert und mittlerweile ist der ‚Family Man‘ dran. Die Ermittler James Bryant und Titus Baltimore sind diesem grausamen Killer auf der Spur. Denn auch, wenn die Tötungsart so unterschiedlich ist, ist ihnen klar, dass nur eine Person für die Morde verantwortlich sein kann. Sie wissen wer er ist und warum er derart um sich schlägt. Nur wie sie ihn aufhalten können, das wissen sie nicht … Wrath James White hat einen außergewöhnlichen Horror-Thriller geschrieben. Splatter, sexuelle Abartigkeit und einen unbeschreiblich bösen Charakter hat er gekonnt zu einem Thriller mit kriminalistischen Zügen vereint. Von Vornherein weiß man, wer der Täter ist und nimmt ständig unterschiedliche Perspektiven ein. Man begleitet Malcolm und wird dabei in seine wahnhafte Welt versetzt. Hier wird man mit seiner Motivation und seinem soziopathischen Wesen konfrontiert, kann manche Beweggründe sogar nachvollziehen während einem andere sprachlos den Kopf schütteln lassen. „Manche Menschen mochten böse geboren werden, aber die meisten wurden dazu gemacht.“ (S. 162) Die Ermittlerebene wird durch James und Titus präsentiert. James entspricht zum Teil dem typischen Cop, der die obligatorische Ehe in den Sand gesetzt hat, und als sturer Bock gegen die Weisungen der Vorgesetzten aufbegehrt. Sein Begehren ist besonders im Privatleben zentral, weil er nach Feierabend seine Sexsucht auszuleben gedenkt. Im Gegensatz dazu ist Titus der Jungspund im Team. Obwohl er noch grün hinter den Ohren ist, verfolgt er nicht nur den Täter, sondern auch ehrgeizig seinen Karriereplan. Als hochintelligentes Muttersöhnchen aus reichem Haus zieht er damit eine Heerschar von Neidern an, denen er selbstbewusst die kalte Schulter zeigt. Meiner Meinung nach haben diese Perspektivenwechsel dem Thriller eine besondere Note verliehen, weil man nicht nur die Figuren kennt, sondern sogar erfährt, was wer über andere denkt. Dadurch hat der Autor seinen Charakteren richtige Tiefe gegeben, was ich bei einem Roman solcher Art nicht in dieser Dichte erwartet hätte. Die Splatterelemente sind im Großen und Ganzen auszuhalten, obwohl allein das Cover so grausig ist. Es werden furchtbare Szenen beschrieben, die in ihrer Brutalität allerdings sehr unrealistisch sind und denen daher die wahrhafte Grausamkeit abhanden kommt. Sexuelle Abartigkeit kommt ebenfalls zum Tragen. Auch hier liegt es wohl am Leser, wie sehr man sich darauf einlassen kann. Manche Szenen waren meinem Geschmack nach einfach übertrieben, haben aber durchaus im Gesamtpaket ihre Berechtigung. Die Handlung ist im Grunde ein Katz-und-Maus-Spiel der brutalen Art. Denn purer Hass als Motivation geht mit absoluter Unberechenbarkeit einher. Auf diese Weise hat der Autor für etliche Überraschungen gesorgt. Meiner Ansicht nach ist „Purer Hass“ von Wrath James White ein guter Thriller, der in die Tiefe geht, mit Sex und viel Gewalt ins Splattereck gehört und für Genre-Interessierte auf jeden Fall empfehlenswert ist. 

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    • 11
  • Purer Hass...

    Purer Hass

    Virginy

    03. October 2016 um 11:11

    Reed und Malcolm waren einmal beste Freunde, doch das liegt inzwischen Jahre zurück.Nachdem Malcolm herausbekommen hat, dass Reed sowohl mit seiner Ex, als auch mit seiner aktuellen Freundin das Bett geteilt hat, hat er für ihn nichts anderes mehr übrig als puren Hass, der mit den Jahren wächst und wächst.Um sich abzureagieren und all die Wut zumindest zeitweise loszuwerden, wird Malcolm zum skrupellosen Mörder, erst ermordet er Schwule, als Reed eine Beziehung hat, müssen Paare daran glauben und als es Nachwuchs gibt, steigt Malcolm um auf Familien, Reed lässt ihn einfach nicht los.Und dann kommt der große Tag der Rache.Zusammen mit einem Handlanger, der ein Abbild des jüngeren Reed ist, dringt Malcolm in dessen Haus ein und ermordet seine Familie, Reed jedoch läßt er am Leben, mit ihm hat er noch anderes vor.Bryant und Baltimore ermitteln in dem Fall und stellen fest, dass Malcolm der Täter für einige Mordserien ist, zwischen denen man nie einen Zusammenhang erkannt hat, doch es gibt einen: Reed.Und der muss erkennen, was Malcolm von ihm erwartet...Wrath James Whites "Purer Hass" weiß zu begeistern und auch wenn Malcolm im Buch das absolut Böse verkörpert, so sind auch alle anderen nicht ohne Makel, weder Reed, der die Freundinnen seines besten Kumpels flachgelegt hat, noch Bryant mit seinem Hang zum Rotlichtmilieu und auch der gesellschaftskritische Unterton kommt, wie üblich, nicht zu kurz.Für Malcolm und seinen blutigen Rachefeldzug gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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