Wrath James White Yaccubs Fluch

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Inhaltsangabe zu „Yaccubs Fluch“ von Wrath James White

Malik ist ein Geldeintreiber und Vollstrecker für die Drogenhändler der Stadt. Er kennt kein Mitleid. Doch als er den Auftrag erhält, eine cracksüchtige Hure und ihr Neugeborenes zu töten, hat er eine unglaubliche Offenbarung: Das Baby ist der wiedergeborene Jesus Christus.

Gefangen in einem Kampf zwischen Gut und Böse, Vernunft und Wahnsinn, Erlösung und Verdammnis, stellt sich Malik gegen seinen Auftraggeber, der Satan selbst sein könnte.

Im Bereich Hardcore-Horror ist Wrath James White der beste. Keiner schreibt mit mehr Sadismus. Und zwischen all der Over-the-top-Brutalität platziert Wrath sogar etwas Philosophie und Gesellschaftskritik.

Jack Ketchum: 'Wenn Wrath James White Dich nicht erschaudern lässt, dann sitzt Du am falschen Ende des Leichenwagens.'

Poppy Z. Brite: 'Wrath James White hat mehr zu sagen als viele seiner Kollegen, und das sogar sprachgewandter. Von all diesen Schriftstellern schockiert er am besten (oder schlimmsten), aber ich glaube, in ihm steckt noch erheblich mehr.'

Der Anfang und das Ende war wirklich phänomenal. Doch zwischen drin hat sich der Protagonist (Malik) mehrfach wiederholt....

— nany_maus

Spannendes und sehr intensives Leseerlebnis! Krasse Geschichte!

— Anastasiae

Spannende Milieustudie - und noch einiges mehr

— KyraCade

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    Yaccubs Fluch

    PeWa

    11. June 2016 um 11:50

    Malik ist ein Geldeintreiber und Vollstrecker für die Drogenhändler der Stadt. Er kennt kein Mitleid. Doch als er den Auftrag erhält, eine cracksüchtige Hure und ihr Neugeborenes zu töten, hat er eine unglaubliche Offenbarung: Das Baby ist der wiedergeborene Jesus Christus. Gefangen in einem Kampf zwischen Gut und Böse, Vernunft und Wahnsinn, Erlösung und Verdammnis, stellt sich Malik gegen seinen Auftraggeber, der Satan selbst sein könnte ... Im Bereich Hardcore-Horror ist Wrath James White der beste. Keiner schreibt mit mehr Sadismus. Und zwischen all der Over-the-top-Brutalität platziert Wrath sogar etwas Philosophie und Gesellschaftskritik.... “Yaccubs Fluch” ist eine Milieustudie und beschreibt sehr gut die Außenseiterrolle von den Kids, die keine reichen Eltern haben, nicht immer die neuesten Klamotten tragen können und sich durch Gewalt abschotten wollen. Es ist ein guter Einblick in eine Rassismusdebatte, die nie wirklich versiegt ist, nun aber auch mal ganz anders die “Schwarzen” und die “Weißen” zeigt und die Hautfarbe nicht in den Vordergrund stellt. Der eigentliche Horror hierbei ist nicht, dass Gehirne gefressen werden und Blut hin und wieder spritzt, der eigentliche Horror sind der Alltag, das allmähliche Verschwinden in einem Sog von Gewalt, Drogen, Macht und Geld und die Hilflosigkeit des Umfelds. White zieht den Leser in das Viertel, lässt ihn mitfühlen mit Malik, der innerlich zerrissen ist und seinen Weg sucht, immer wieder zweifelt, gewinnt und verliert und begleitet wird von Ängsten, Hoffnungen und Wünschen.

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  • Der Horror ist das Milieu

    Yaccubs Fluch

    KyraCade

    06. January 2015 um 11:55

    Wrath James White ist nichts für schwache Nerven, das war er auch noch nie. Seine Geschichten sind düster, voller Gewalt und Verzweiflung, aber auch nicht ohne Gesellschaftskritik. Dieses Mal begibt er sich in Viertel, in denen Rassismus, Drogen, Mord und Gewalt an der Tagesordnung sind. Er beschreibt gekonnt das Lebens und Erwachsenwerden von Malik, einem unscheinbar Jungen, der eigentlich nur eine unbeschwerte Kindheit möchte. Aber sein sozialer Stand lässt das nicht zu. Die abgetragenen Klamotten brandmarken ihn als einen Aussätzigen, der sich nicht alles leisten kann und manchmal sogar nichts zu essen hat. Obwohl sich seine Mutter und seine Großmutter alle Mühe geben, ist das Geld knapp und der Junge möchte es irgendwie schaffen, diesem Elend zu entfliehen. In der Schule ist er als gefürchteter Schläger bekannt – bald schon lernt ihn das Viertel als brutal Geldeintreiber und Mörder kennen. Er begibt sich in die falschen Kreise und wird einer der besten Unterstützer des seltsamen Dealers Scratch, der sich als Weißer einen Namen im Schwarzenviertel gemacht hat. Scratch ist brutal und eiskalt und hat seine Jungs fest im Griff. Wer nicht spurt, wird getötet. Dass der Dealer Huren und ihre ungeborenen Babys tötet, seinen Opfern das Hirn aussaugt und verschlingt, ist der eklige Teil des Buches. Ansonsten kann man den Roman gut lesen, auch wenn man nicht auf den brutalen Horror steht, den man sonst von White kennt. “Yaccubs Fluch” ist eine Milieustudie und beschreibt sehr gut die Außenseiterrolle von den Kids, die keine reichen Eltern haben, nicht immer die neuesten Klamotten tragen können und sich durch Gewalt abschotten wollen. Es ist ein guter Einblick in eine Rassismusdebatte, die nie wirklich versiegt ist, nun aber auch mal ganz anders die “Schwarzen” und die “Weißen” zeigt und die Hautfarbe nicht in den Vordergrund stellt. Der eigentliche Horror hierbei ist nicht, dass Gehirne gefressen werden und Blut hin und wieder spritzt, der eigentliche Horror sind der Alltag, das allmähliche Verschwinden in einem Sog von Gewalt, Drogen, Macht und Geld und die Hilflosigkeit des Umfelds. White zieht den Leser in das Viertel, lässt ihn mitfühlen mit Malik, der innerlich zerrissen ist und seinen Weg sucht, immer wieder zweifelt, gewinnt und verliert und begleitet wird von Ängsten, Hoffnungen und Wünschen. Ein gutes Buch, das sich schnell lesen lässt und bis zur letzten Seite Spannung birgt.

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