Andrea Camilleri Die dunkle Wahrheit des Mondes

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Inhaltsangabe zu „Die dunkle Wahrheit des Mondes“ von Andrea Camilleri

Montalbano sieht sich mit einem rätselhaften Mordfall konfrontiert, als er Angelo Pardo in obszöner Position tot in dessen Wohnung auffindet. Alles deutet auf ein Verbrechen aus Leidenschaft hin, gab es doch mehrere Frauen, die um Pardos Gunst buhlten. Aber auch wenn die weiblichen Zeugen alles daransetzen, dem Commissario die Sinne zu verwirren, verliert er doch nie den Blick für das Wesentliche.

Das Montalbano wie auch sein Erschaffer Camilleri altern macht mir die Geschichte noch ein wenig sympatischer.

— kassandra1010

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    Die dunkle Wahrheit des Mondes

    kassandra1010

    12. November 2017 um 20:24

    Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Montalbano!Angelo Pardo, ein gefeierter Frauenheld wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Er wurde von seinem Mörder wunderbar dahindrapiert.Als Montalbano mit den Ermittlungen beginnt und die zahlreichen Liebschaften Pardos befragt, ist er von so viel sinnlicher Weiblichkeit hin- und hergerissen. Da Livia ihm natürlich nicht täglich mit Rat und Tat zur Seite steht und sein Leben im schönen Vigata festigt, sieht er diesen Fall als eine Art Prüfung an.Durch einen weiteren Mord gelingt es Montalbano und dessen Team eine Verbindung zum örtlichen Drogenmillieu aufzutun. Montalbano, dem so langsam klar wird, das auch er altert, umkreisen von nun an schon morgens vor dem ersten Espressi Gedanken um den Tod, was ihn allerdings nicht davon abhält, diesen wirklich leidenschaftlich melancholichen Fall endlich abzuschließen.Das Montalbano wie auch sein Erschaffer Camilleri altern macht mir die Geschichte noch ein wenig sympatischer.

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  • Ein Muß

    Die dunkle Wahrheit des Mondes

    WinfriedStanzick

    26. February 2015 um 13:41

    Vielleicht auch deshalb, weil ihm sein Schöpfer Andrea Camilleri in seinem hohen Alter zunehmend ins Auge schaut, setzt sich Salvo Montalbano, jener sympathische und hintergründige Commissario in seinem Haus am Meer immer öfter mit dem Tod auseinander. Besonders morgens nach dem Aufwachen überfallen ihn die dunklen Gedanken. „’Wenn der Tag deines Todes kommt’ …..Und was suchte dieser Gedanken inmitten all der anderen Gedanken ? Es war eine feige Attacke! Es war, als würde sich jemand, während er Liebe macht, daran erinnern, dass er die Telefonrechnung noch nicht bezahlt hatte. Es war nicht so, dass der Gedanke an den Tod ihm sonderlich Angst gemacht hätte, doch morgens um halb sieben war er fehl am Platz. Wenn einer anfing, morgens um sieben über seinen Tod nachzudenken, dann war er sicher, dass er sich um fünf Uhr nachmittags entweder erschoss oder sich mit einem Stein am Hals ins Meer stürzte.“ Montalbano, auch schon in die Jahre gekommen, begreift, dass ihn der Gedanke an den Tod nun nicht mehr verlassen wird und er nur eine Möglichkeit hat, ihn nämlich in sein Leben zu integrieren. Dieses Leben hat sich in den letzten Jahren eigentlich nicht viel verändert. Seine Freundin Livia lebt nach wie vor auf dem Festland und besucht ihn nur tageweise in Sizilien. Er isst für sein Leben gern, hat auf der Polizeiwache viel an seine Kollegen delegiert und mit seinen Oberen geht er auf eine pfiffige Weise um, die jene aber gar nicht bemerken. Catarella, jener tollpatschige Polizist, der seit dem ersten Band „Der Hund aus Terracotta“ vor vielen Jahren, den Leser dieser außergewöhnlichen Krimiserie immer wieder in schallendes Gelächter ausbrechen ließ mit seiner fast schon genialen Umständlichkeit, hat sich weiter am Computer qualifiziert und leistet mit seinen Kenntnissen in diesem neuen Fall einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dessen Lösung. Eine etwa vierzigjährige Frau, „auf den ersten Blick eine Überlebende des Laienordens der Töchter Mariens“, spricht auf der Polizeistation vor und meldet das Verschwinden ihres Bruders Angelo Pardo, 42 Jahre alt. Die Frau lässt sich nicht beruhigen und schließlich wird die Leiche Angelo Pardos in dessen Sommerhäuschen, in das er sich immer alleine zurückzog, gefunden. Von einem Stirnschuss getötet, hat der Täter das Opfer mit geöffnetem Hosenlatz und heraushängendem Penis hinterlassen. Zunächst deutet alles auf ein Verbrechen hin, das aus Leidenschaft begangen wurde. Michela, die Schwester Angelos Pardos, die sein Verschwinden gemeldet hatte und während der Ermittlungen zeigt, dass sie unter ihrer „Schwesterntracht“ erhebliche Reize versteckt, und Elena, die letzte von zahllosen Geliebten Pardos, versuchen Salvo Montalbano im Laufe der Ermittlungen immer wieder, von der richtigen Spur abzubringen. Und ein sexuell  ausgehungerter Commissario muss sich schwer zusammennehmen, um nicht schwach zu werden. Es stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Angelos Pardos Tod und dem als Herzanfall vertuschten Tod zweier Abgeordneter, Nicolea und Di Cristoforo. Die Ermittlungen, in die sich das Rauschgiftdezernat einschaltet mit dem Ziel der Vertuschung der wahren Hintergründe des Todes der beiden Politiker, führen Montalbano ins Drogenmilieu. Nachdem er, nicht zuletzt durch seine hohe literarische Bildung, die sein Schöpfer Camilleri ihn in jedem Buch ausspielen lässt, ein als Zahlencode verschlüsselte Botschaft geknackt hat, kommt Montalbano einer folgenreichen Tragödie auf die Spur…. Wie schon in anderen Büchern zuvor, schließt er den Fall auf seine Art ab und verschafft seiner ganz eigenen Form von Gerechtigkeit Geltung. Ein unterhaltsamer, hintergründiger Roman mit melancholischen Untertönen. Für die Freunde Montalbanos ein unbedingtes Muß. Es sieht ganz so aus, als wolle Camilleri seinen Commissario weiterleben lassen, solange jedenfalls, bis sein eigener Tod ihm die Möglichkeit dazu nimmt. Freuen wir uns also auf weitere Romane und wünschen diesem einzigartigen Autor noch viel Schaffenskraft und Gesundheit.

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  • Rezension zu "Die dunkle Wahrheit des Mondes" von Andrea Camilleri

    Die dunkle Wahrheit des Mondes

    carnotis

    29. May 2010 um 07:01

    Comissario Montalbano hat auf der Dachteresse zu tun, aha ; aber auf Seite 214 habe ich dieses Buch verlassen, sorry

  • Rezension zu "Die dunkle Wahrheit des Mondes" von Andrea Camilleri

    Die dunkle Wahrheit des Mondes

    Gruenente

    08. January 2009 um 21:44

    Montalbano findet einen Vermissten auf dessen Dachterrasse: erschossen und mit offener Hose. Sieht ganz nach einem Mord aus Leidenschaft aus. Aber womit hat der Tote die sehr kostspieligen Geschenke an seine Geliebte finanziert? Montalbano wird als eine art Sielball wischenzwei schönen Frauen hin und her geworfen. natürlich löst er denn Fall. Aber er muss sich im Laufe dieses buches auch eingestehen, das er älter wird. Wie immer ist das Gefühlsleben von Montalbano das schöne an dem Buch!

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  • Rezension zu "Die dunkle Wahrheit des Mondes" von Andrea Camilleri

    Die dunkle Wahrheit des Mondes

    fxelk

    16. January 2008 um 17:58

    Endlich mal wieder ein Fall für den Comissario Montalbano der sich über ein gesamtes Buch erstreckt. Aber irgendwie fehlt es bei diesem Band an dem gewissen Charme der Vorgänger. Daher auch nur 3 Sterne. Ob es am Wechsel des Übersetzers liegt?

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