Neuer Beitrag

Benundtimsmama

vor 2 Monaten

(5)

Meine Meinung zum Buch:

Die Theoretiker sind zurück, und das nicht nur mit einer vielversprechenden Geschichte, sondern auch mit einem mega-genialen Cover. Der gelbe Hintergrund ist schon auf den ersten Blick ein absoluter Hingucker. Betrachtet man das Buch dann noch ein wenig länger, lässt sich neben den Titelfiguren Linus, Albert und Roman noch jede Menge Lustiges entdecken. Und schon kommen die vielen tollen Erinnerungen an den ersten Teil wieder hoch. Auf der Buchinnenseite werden, wie in Band 1, die verschiedenen Protagonisten vorgestellt. Natürlich hatte ich viele der Namen noch im Kopf gehabt, aber leider auch nicht alle. Deshalb war ich sehr glücklich darüber, auch hier nochmal an sie erinnert zu werden.

Zur großen Freude der Jungs gibt es auch in diesem Buch wieder das geliebte Daumenkino, welches gleich ausgiebig von den Herren des Hauses ausgetestet und für sehr gut befunden wurde. Die Illustratorin Vera Schmidt hat nicht nur hier großartige Arbeit geleistet, sondern auch mit vielen genialen Vignetten die Kapitelanfänge und sogar die Seitenzahlen in Szene gesetzt. Das war den Jungs neben einem spannenden Text auch sehr wichtig. Es lockert die Geschichte auf und vermeidet Leseflauten.

Auch in diesem Buch gibt es ein Inhaltsverzeichnis, natürlich mit Hashtags versehen, was sich bei diesen Nerds ja von selbst versteht.

Kaum hatte ich das Buch in die Hand genommen, hat mich die Geschichte – schwupps – gleich wieder in ihren Bann gezogen. Ich liebe den locker-leichten und humorvollen Schreibstil der Autorin Anja Janotta. Sie trifft mit ihrer Wortwahl bei der angesprochenen Altersgruppe ab 11 Jahren genau den Nagel auf den Kopf. Ich habe nach den ersten gelesenen Seiten schon wieder Tränen gelacht und habe mich ab und zu an die Dialoge an meinem Küchentisch erinnert gefühlt. Denn die im Buch beschriebenen Konversationen zwischen den Jugendlichen kommen mir sehr, sehr bekannt vor. Auch hier verstehe ich häufig nur Bahnhof. Nicht nur die Wortwahl wird bei den lesenden Jugendlichen Zuspruch finden, sondern auch die vielen Blogchats und Whatsapp-Nachrichten. Es macht richtig großen Spaß, die Geschichte zu lesen.

Einmal angefangen, habe ich das Buch nur schwer aus der Hand legen können und die 220 Seiten sehr schnell durchgelesen.

Fazit:

Genauso wie Band 1 habe ich beim Lesen dieses Buches wieder richtig viel Spaß gehabt. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und könnte noch viele weitere Geschichten von Ihr lesen. Ich spreche sehr gerne wieder eine Leseempfehlung aus und belohne diese fulminante Fortsetzung mit fünf von fünf Sternen. Bitte noch viel mehr davon!

Autor: Anja Janotta
Buch: Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft
Neuer Beitrag