Anna Herzog , Frau Annika Die Kinder vom Birnbaumhaus

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder vom Birnbaumhaus“ von Anna Herzog

Wenn du Mieke bist und bald zehn wirst, hast du es eigentlich ziemlich gut: Du hast einen tollen wilden Garten und eine coole Schwester, du hast Anni, Karel und den alten Gustav, der richtige Boote bauen kann, und natürlich den stillen großen Tuve. Bloß ist das ja wohl keine richtige Bande. Mit Kindern in deinem Alter. Falls nun eines wunder-, wunderbaren Tages eine Familie mit zehnjährigen Zwillingen in das weiße Haus nebenan einzieht – dann macht dein Herz einen ziemlich glücklichen kleinen Sprung. Wenn du Mieke bist. Und du rennst sofort rüber und fragst, ob du mitspielen darfst. Aber dann merkst du, wie blöd und gemein das Leben ist. Nein, sagen die Jungen nämlich einfach. Darfst du nicht. Und wenn du schließlich erfährst, was sie mit dem schönen, frisch lackierten Boot vom alten Gustav vorhaben … dann steckst du mitten in einem Bandenkrieg, ob du willst oder nicht. Notfalls sogar ganz ohne Bande!

Aufregendes Abenteuer mit liebenswerten Charakteren und wunderbar tollem Schreibstil.

— DisasterRecovery

Irgendwie erinnert mich das Buch an Wir Kinder aus Kullerbü, dabei ist es aber ein ganz eigenständiges Werk

— Seelensplitter

Sprachlich ein tolles, gelungenes Kinderbuch! Man "duftet" und fühlt während der Geschichte mit! :)

— Anakin

Sprachlich ein tolles Kinderbuch.

— kvel

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  • eine lustige, sprachgewaltige, unterhaltsame und abenteuerliche Lektüre

    Die Kinder vom Birnbaumhaus

    Bibilotta

    10. June 2016 um 19:02

    Meine Meinung … sprachgewaltig … mit lustigen Wortspielen … direkte Ansprache des Kindes … altersgerechte sehr bilhaft gestaltete Story.   „Die Kinder vom Birnbaumhaus“ von Anna Herzog hat mich absolut begeistert, mitgerissen und von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Ein Buch bzw. eine Geschichte, die ich meiner Motti ans Herz legen werde. Man kann gar nicht anders, als beim Lesen sich wie in einem Film zu fühlen. Durch die wahnsinnig tollen, kindgerechten und sprachgewandten Formulierungen wird hier einem direkt die Geschichte vorgespielt. Es ist nicht nur ein einfacher Lesespaß … man fühlt sich mitten in der Geschichte und mitten in Miekes Welt. So wird hier alles sehr bunt, schillernd und sehr ausführlich beschrieben. Gerade auch Begriffe, die nicht jedem Kind in dem Alter bekannt sind, werden sehr bilhaft und mit herrlichen Vergleichen in der Geschichte erläutert. Aber nicht, dass es langweilig oder Dudenhaft klingt, nein, so dass es wunderbar in der Geschichte dazu passt.   Miekes altes Backsteinhaus, gleich jenseits der Wacholderhecke, ist nicht weiß, sondern rot und hier und dort hat es einen Erker. Das ist so eine Art Beule am Haus, und man kann wundervoll darin sitzen und lesen, besonders wenn es regnet und man sich Sofakissen hineinlegt – dann hockt man in einer Höhle aus pochender Regenbogenmusik. Zitat: S. 9 / Die Kinder vom Birnbaumhaus   Also schöner hätte man den Begriff „Erker“ wirklich nicht erklären können. Das versteht dann auch jedes Kind … oder seht ihr das anders? Und von dieser Art und Weise gibt es noch mehr im Buch. Aber das ist noch lange nicht alles, was das Buch für mich so besonders macht. Die direkte Ansprache des Kindes /Lesers find ich einfach nur genial. Wieder ein Gefühl, dass man mittendrin mit dabei ist .. und nicht nur als Zuschauer außen vor steht.   Mieke pfeift, während sie am Gartenpfad entlang Richtung Haustür rennt. Möglicherweise … Vielleicht … Also, nur für den Fall, dass du es überlesen haben solltest: Mieke hat bald Geburtstag. Zitat: S. 11 / Die Kinder vom Birnbaumhaus   „Karrierter Mistkäfer!“ … da hätte ich euch doch fast vergessen zu erzählen, wie toll die Handlung der Geschichte ist. Das geht ja mal gar nicht oder?  Die nun 10 jährige Mieke hat sehr viele tolle Freunde … aber nicht unbedingt in ihrem Alter. Dabei hätte sie so gerne eine richtig tolle Band um sich … Als dann gegenüber neue Nachbarn einziehen und da auch Kinder in ihrem Alter dabei sind, ist das die große Hoffnung für Mieke. Allerdings mit Hindernissen … Doch egal ob sie nun eine Bande hat oder auch nicht … einen Bandenkrieg kann man ja trotzdem führen, denn in diesem ist Mieke auf einmal mittendrin – auch ohne Bande. Mit wundervollen Figuren, Charakteren, Handlungsabläufen und einem immer passenden Thema … Freundschaft. So werden alltägliche Schulhofszenen hier aufgegriffen, wilde Kämpfe und Raufereien und natürlich andere alltägliche Dinge. So kann auch eine Mieke nicht alles richtig machen und hat allerhand zu erleben und zu erfahren. Was auch klasse ist … die Lachmuskelattacken … denn davon gibts hier auch ein paar ganz tolle. Die ganze Geschichte ist einfach nur toll, so dass sich gerade Kinder in dem passenden Lesealter in die Figuren hineinversetzen können und das ein oder andere aus ihrem eigenen Alltag wiedererkennen.   Fazit „Die Kinder vom Birnbaumhaus“ von Anna Herzog ist eine abenteuerliche, sprachgewaltige, lustige und sehr unterhaltsame Lektüre. Mit der direkten Ansprache an den Leser, mit extrem bildhaften Wortspielen und Ausschmückungen, sowie mit vielen lustigen, unterhaltsamen und auch lehrreichen und realistischen Handlungen ist hier alles gegeben, was das Kinder- (und Erwachsenen) Leserherz höher schlagen lässt. Absolute Leseempfehlung !!!

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  • Aufregendes Abenteuer mit liebenswerten Charakteren und wunderbar tollem Schreibstil

    Die Kinder vom Birnbaumhaus

    DisasterRecovery

    20. May 2016 um 10:01

    Zum Inhalt:Wenn du Mieke bist und bald zehn wirst, hast du es eigentlich ziemlich gut: Du hast einen tollen wilden Garten und eine coole Schwester, du hast Anni, Karel und den alten Gustav, der richtige Boote bauen kann, und natürlich den stillen großen Tuve. Bloß ist das ja wohl keine richtige Bande. Mit Kindern in deinem Alter. Falls nun eines wunder-, wunderbaren Tages eine Familie mit zehnjährigen Zwillingen in das weiße Haus nebenan einzieht – dann macht dein Herz einen ziemlich glücklichen kleinen Sprung. Wenn du Mieke bist. Und du rennst sofort rüber und fragst, ob du mitspielen darfst. Aber dann merkst du, wie blöd und gemein das Leben ist. Nein, sagen die Jungen nämlich einfach. Darfst du nicht. Und wenn du schließlich erfährst, was sie mit dem schönen, frisch lackierten Boot vom alten Gustav vorhaben … dann steckst du mitten in einem Bandenkrieg, ob du willst oder nicht. Notfalls sogar ganz ohne Bande!Meine Meinung: Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich mich in die detaillierten Beschreibungen der Umgebung, der Sinneseindrücke und den Erzählstil im Allgemeinen verliebt. Man kann sich Miekes Umgebung und Gefühlswelt wunderbar vorstellen, es fühlt sich an als wäre man wirklich da. Zusammen mit meiner Tocher habe ich schon sehr viele Kinderbücher gelesen. Für mich ragt der Erzählstil ganz deutlich heraus, wenngleich er auch etwas anspruchsvoller auf mich wirkt. Meine Tochter (7 Jahre) hatte aber offensichtlich keine Probleme die Geschichte zu verstehen, sie hat jedes Wort, dass ich vorgelesen habe geradezu aufgesaugt.Im Buch werden durchaus auch ernste Themen betrachtet und dabei schafft es die Autorin immer, den Blickwinkel eines Kindes darauf zu bewahren. Das hat sich für mich sehr authentisch angefühlt.Neue Freunde zu finden kann ganz schön Arbeit sein. Nicht immer ist man sich von Beginn an sympathisch. Oft hat man auch einen ersten falschen Eindruck von jemandem und man muss erst hinter die Fassade schauen. Auch die Überforderung von Kindern durch die Erwartungen ihrer Eltern und die Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder wird thematisiert. Um ehrlich zu sein hatte ich so ernste Töne gar nicht erwartet. Die Umsetzung ist allerdings wirklich gut und aus meiner Sicht auch für Kinder gut verständlich.Mieke ist ein liebenswertes und abenteuerlustiges Mädchen. Sie hat Mitgefühl für andere und möchte, dass es stets fair zugeht, trotzdem ist sie sich für einen guten Streich nicht zu schade. Auch die anderen Charaktere sind auf ihre Art liebenswert, aber vor allem authentisch.Am Ende des Buches steht eine dramatische Rettungsaktion, die die Geschichte zufriedenstellend abrundet. Fazit:Eine wunderbar aufregende und abenteuerliche Geschichte, die auch ernste Themen für Kinder verständlich verpackt und deren Gefühle und Verhalten authentisch rüber bringt. Der Erzählstil der Autorin, geprägt durch Beschreibungen von Umgebung und Sinneseindrücken, ragt meiner Ansicht nach besonders heraus und macht diese Geschichte so besonders.

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  • Abenteuer :)

    Die Kinder vom Birnbaumhaus

    Seelensplitter

    22. April 2016 um 17:15

    Meine Meinung zum Erzählenden Buch:  Die Kinder vom Birnbaumhaus Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog :) Inhalt in meinen Worten: Dieses Buch erzählt die Geschichte von Mieken. Ein fast 10 jähriges Mädchen, dessen Mama eine Notärztin ist und dessen Papa auf dem Schiff arbeitet, und somit nicht immer da sein kann. Als dann auch noch neue Jungs neben ihr einziehen, glaubt sie ihren Wunsch erfüllt, doch diese Jungs wollen nicht so wie sie, und dadurch entstehen die lustigsten Abenteuer, die jedoch nicht immer harmlos sind. Wie fand ich das Buch? Leider tat ich mir anfangs etwas schwer in dieses Buch hineinzufinden. Kleiner Tipp, dem Buch dennoch eine Chance geben, denn irgendwann gewöhnte ich mich an den Schreibstil der Autorin. Geschichte: Mieken feiert Geburtstag im Buch. Kurz davor wünscht sie sich eine Freundesbande, ein Pferd und ein Baumhaus. Zwei Wünsche erfüllen sich recht schnell. Denn es ziehen Zwillinge in das Nachbarhaus. Jedoch könnten Brüder nicht unterschiedlicher sein wie die beiden es sind. Schnell merkt Mieken, dass das noch spannend werden kann, doch zu erst einmal kommt es zu einer Schlägerei und da verpasst sie ausgerechnet dem falschen Junge die Prügel, der andere Junge lässt das nicht auf sich sitzen und zerstört Mieken etwas sehr wertvolles, daraufhin möchte sie gerne zum Gegenschlag ausholen, doch dann kommt alles ganz anders als gedacht. Dadurch dass eine Sache gründlich schief läuft, wird die Beziehung der drei Kinder auf den Kopf gestellt und zum Glück hat Mieken auch ältere Freunde, so dass alles doch noch anders ausgeht, als dass sie sich wünschen könnte. Schreibstil: War für mich gewöhnungsbedürftig. Einerseits gibt es einen Allwissenden Erzähler, und dann lese ich das Abenteuer auf einmal wieder aus Miekens Sicht, oder aus der Sicht eines Kindes. Somit war es manchmal etwas verwirrend. Empfehlung? Kann ich euch gut aussprechen, ich glaube Kinder haben am meisten Freude an diesem Buch, wenn es laut vorgelesen wird. Dabei sind die Kapitel gerade lang und gerade kurz genug. So dass es 14 Einheiten gibt. Fazit: Ein Sommerbuch voller Freundschaft. Himbeersoße auf Vanilleeis. Sterne: Ich gebe vier.

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  • Absolut lesenswert - allein wegen der tollen Sprache

    Die Kinder vom Birnbaumhaus

    Anakin

    15. April 2016 um 15:11

    Mieke wünscht sich zu ihrem 10. Geburtstag nichts sehnlicher als ein Pferd, oder eine Baumhaus, oder eine Bande.... Der Wunsch mit dem Baumhaus erfüllt sich schon sehr bald.....und als im Nachbarhaus die Zwillinge Ben und Leon einziehen, scheint auch dieser Wunsch sehr nahe. Während sich Mieka und Ben, der so grundsätzlich anders ist als sein Bruder Leon ("dass sie Zwillinge sind, war wohl eher ein Versehen") gleich sympathisch sind, rechnet sie nicht mit dem Widerstand, der von Leon aus geht.... Dieses Buch begeistert von der erste Seite an durch diese feine, gewählte Sprache der Autorin. Mal wird der Leser direkt angesprochen, mal indirekt. Orte, wie der dunkle Wald oder die herrlich blühende Blumenwiese werden so liebevoll und entzückend dargestellt, dass man nahezu den Duft der weiten Welt aus den Bücherseiten einsaugt und riechen kann. Es ist einfach mal etwas anderes als all die anderen Bücher über Kinder (Möwenweg, Sonnenhof etc.), die teils immer in die gleiche Richtung gehen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn die Autorin mit ihrer faszinierenden Auswahl an Worten und Geschichten viele weitere Bücher schreibt....        

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  • Sprachlich ein tolles Kinderbuch.

    Die Kinder vom Birnbaumhaus

    kvel

    14. February 2016 um 23:26

    Inhalt: Mieke ist ein (fast) zehnjähriges Mädchen. Eines Tages zieht eine Familie in das Nachbarhaus ein, mit den beiden Jungen Ben und Leon. Die Geschichte erzählt diverse Abenteuer, die die Kinder erleben: Ein junges Kälbchen wird besucht; und Ben zähmt einen Hund, vor dem alle Angst haben. Meine Meinung: Sprachlich finde ich dieses Kinderbuch ganz außerordentlich! Die Autorin hat ein sagenhaft gutes Gespür für Beschreibungen; dabei setzt sie Dinge oder Situationen in ganz neue Zusammenhänge oder kreiert neue Wortschöpfungen – dies führte so einige Male zu schmunzelwürdigen Leseerlebnissen. Sehr gut fand ich auch den positiven Grundton der Geschichte; u.a. die freundschaftliche Beziehung zwischen Mieke und ihrer großen Schwester kommt ohne Gezicke aus. Beispiele: Die Autorin spricht das lesende Kind direkt an: „Mieke tritt ihren Heimweg an. Wenn du möchtest, kannst du sie ein wenig beobachten, wie sie die Landstraße entlanggummistiefelt ...“ (S. 7) „Und über den Rand des Gartenwegs biegen sich die Tulpen. Moment – biegen sich die Tulpen? Mieke bückt sich, als sie daran vorbeiläuft. In jeder Tulpe sitzt eine Elfe. Ja, eine Playmobil-Elfe natürlich, was hast du denn gedacht?“ (S. 10) Über einen von Miekes Geburtstagswunsch: „Und seither fehlt Mieke und dem Birnbaum ganz schrecklich ein Baumhaus.“ (S. 13) Als ihre Mutter heimlich Miekes Geburtstag vorzubereiten versucht: „Schon schiebt sich eine runde Knopfnase mit genau fünf Sommersprossen darauf um die Ecke. „Was könnt ihr natürlich?“, fragt jemand, der schon viel zu lange neun Jahre alt ist.“ (S. 15) „Denn diese Nacht ist schwarz wie Samt. Mieke schaut zum Himmel: Der Mond hat wohl heute hitzefrei oder Lehrer-Ausflug oder so etwas.“ (S. 132) Der Alterseinschätzung, dass dieses Buch für ca. 9 bis 11 Jährige geeignet wäre, würde ich voll und ganz zustimmen. Fazit: Das Buch bietet: - eine tolle Geschichte von und für Kinder; - tolle Leseerlebnisse; - Wortschatzerweiterungen und Sprachgespür.

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