Der Geist der Bücher

von Christoph Wortberg 
3,4 Sterne bei89 Bewertungen
Der Geist der Bücher
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (45):
Leschens avatar

Für Geschichtenliebhaber - Liebhaber des Lebens in Geschichten empfehlenswert.

Kritisch (14):
schilonms avatar

Sehr schöne Idee, aber starke Mängel in der Umsetzung. Welcher 15 Jährige kennt so ziemlich jeden Klassiker der Weltliteratur?

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Inhaltsangabe zu "Der Geist der Bücher"

Der brutale Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand des fünfzehnjährigen Ben gerechnet. Als Bens Tante Lynn, eine berühmte Schriftstellerin aus New York, von Gondar entführt wird, kann nur Ben sie retten. Hat er gegen den mächtigen Gondar eine Chance? Der Geist der Bücher erzählt packend von Bens abenteuerlicher Reise durch die Welt der Literatur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548608488
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:298 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.01.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 2 Jahren
    Der Geist der Bücher

    Inhalt:
    Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.
     Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.

    Meinung:
    Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt.
    Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.
    Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.
    Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.
    Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, aber mit inhaltlichen Schwächen
    Ben und Julia

    Ben mag keine Bücher. Um seine Tante zu retten springt er dennoch durch die Klassiker der Weltliteratur...

     

    "Der Geist der Bücher" erinnert mich etwas an einen Hollywood-Blockbuster: der Unterhaltungsfaktor ist hoch, ich habe mich während des Lesens keine Sekunde gelangweilt, die Seiten flogen nur so dahin. Dennoch konnte ich die grossen Schwächen dieses Fantasy-Romans leider nicht übersehen. Zunächst sind da die Figuren. So gerne ich den Protagonisten Ben mögen wollte, so schwierig fiel es mir. Nicht dass er mir unsympatisch gewesen wäre, ganz und gar nicht, er bliebt mir das ganze Buch über eigentlich ziemlich egal, da er, wie auch alle anderen Charaktere, recht flach und konturlos blieb. Zudem geizt die Geschichte micht mit Logiklöchern. Das grösste davon: wie erwähnt mag Ben keine Bücher, liest also dementsprechend nicht mehr, als er unbedingt (für die Schule) muss. Dennoch kennt er sich mit den Klassikern der Weltliteratur überaus gut aus, erkennt die Geschichten schon anhand einiger weniger Namen. Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass Ben erst 15 ist... Auch die Handlung wirkt etwas zusammengeschustert, eine Actionszene reiht sich an die andere, ohne grossen Zusammenhang.

    Auch der Schreibstil lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits richtet sich das Buch wohl an Jugendliche, was den doch eher einfachen Schreibstil ohne komplizierten Satzbau oder vielfältiges Vokabular erklärt. Andererseits strotzt der Roman geradezu vor Toten, die meist nicht besonders sanft ums Leben kommen. An welche Zielgruppe sich das Buch nun genau richtet, bleibt mir unbekannt.

    Für den Unterhaltungsfaktor würde ich gerne vier Sterne vergeben, inhaltlich und stilistisch jedoch nur zwei. Im Schnitt komme ich so auf die vergebenen drei Sterne.

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    MelliSt13s avatar
    MelliSt13vor 4 Jahren
    Abenteuer durch die Klassiker

    Der 15-jährige Ben lebt bei seiner buchverrückten Tante Lynn, die zusätzlich auch noch Schriftstellerin ist.

    Tante Lynn hat ein Geheimnis,doch bevor sie Ben einweihen kann ist sie spurlos verschwunden, nur eine kurze Nachricht, ein halbes Medaillon und Shakespeares Romeo und Julia liegen als Hinweis parat...

    Kurz darauf befindet sich Benn ebenfalls an einem mystischen Ort.

    Er befindet sich in Venedig und bekommt  gerade noch mit,wie Romeo ermordet wird von den sogenannten Schattenjägern; und er sich mit Julia und Romeos bestem Freund Mercutio auf der Flucht befindet, doch ohne großes zutun landet er in einem Bootsrumpf...

    Mit dem Medaillon in der Hand versucht er den Schattenjägern aufzulauern, um an ihren Anführer Gondar zu kommen, der die gesamte Literatur vernichten will.

    Ben versucht die Literatur, seine Tante Lynn und sich selbst zu retten...wird es ihm gelingen???

     

    Ein wirklich tolles Buch welches ich gerne weiterempfehle,es macht auf alle Fälle Lust auf die guten alten Klassiker :)

     

     

    Kommentare: 2
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    Kerrys avatar
    Kerryvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der 15-jährige Ben lebt seit dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante Lynn. Seine Eltern starben vor vier Jahren bei einem Flugzeugabsturz, den er als einziger Passagier überlebt - warum konnte nie geklärt werden. Das Zusammenleben gestaltet sich nicht wirklich einfach, da seine Tante zum Einen mehr oder weniger in Büchern lebt und zum Anderen deutlich älter ist, als es Bens Eltern waren und von daher die Kommunikation nicht immer ganz einfach ist, zumal Lynn keine eigenen Kinder hat.

    Eines Tages jedoch ist alles noch verwirrender als gewöhnlich - seine Tante will ihn nicht zur Schule lassen, weil sie etwas Dringendes mit ihm klären muss, etwas, dass u. a. mit ihrem Amulett zu tun hat. Ben, der allerdings eine wichtige Prüfung schreiben muss, flieht regelrecht in Richtung Schule. Unterwegs vernimmt er jedoch einen Schrei - der sich anhörte, als wäre er von Lynn gekommen. Er kehrt um und muss feststellen, dass seine Tante verschleppt wurde. Er findet lediglich noch eine Hälfte ihres Amulettes vor.

    Als Ben daraufhin das halbe Amulett in der Hand hält und eine Ausgabe von "Romeo und Julia" in die Hand nimmt, geschieht etwas sonderbares - er taucht ein in die Welt des Buches und bringt sich gleich in eine missliche Lage. Zu Hilfe eilt ihm Mercutio, Romeos bester Freund. Ehe Ben es sich versieht, wird Romeo von mysteriösen Gestalten ermordet, die auch Jagd auf Julia machen. Es gelingt Ben und Mercutio, Julia zu retten, doch bei ihrer Flucht geraten sie in eine weitere Geschichte und müssen sich in der Welt von "Moby Dick" zurechtfinden. Doch die "Schattenkrieger des Todes", wie Ben sie nennt, sind ihnen auf den Fersen, ihr Ziel: den Tod von Ben, Mercucio und Julia. Die drei müssen unbedingt das Rätsel um das Amulett lösen und Lynn finden, bevor sie in der Welt der Literatur den Tod finden, doch die Reise ist noch weit ...

    Ich hatte definitiv was anderes erwartet! Den Plot fand ich sehr oberflächlich erarbeitet, immerhin schaffen es die Autoren auf knapp 300 Seiten durch "Romeo und Julia", "Moby Dick", "Robinson Crusoe", "Herz der Finsternis", "Don Quijote", "Die Leiden des jungen Werthers", "Faust", "Gullivers Reisen", "Krieg und Frieden", "Oliver Twist", "Madame Bovary", "Anna Karenina", "Das Fräulein von Scuderi", "Der Graf von Monte Christo", "Der Tod in Venedig" und "Göttliche Komödie" zu hetzen, sodass hier definitiv von keinem detailliert erarbeiteten Plot gesprochen werden kann. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig gestaltet, wobei ich allerdings ernste Probleme hatte, mir Julia immer noch als Shakespeares Julia vorzustellen, zu sehr unterscheidet sich die Figur der Julia in diesem Buch zur Julia aus "Romeo und Julia". Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch konnte mich weder der Schreibstil noch die Figurengestaltung über den Plot hinwegtrösten, der mich einfach, auch auf Grund eines wirklich ansprechenden Klappentextes, etwas anderes erwarten ließ.

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    Kristin84s avatar
    Kristin84vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Kein Buch für Jugendliche

    Zum Inhalt: Ben lebt nach dem Tod seiner Eltern in New York bei seiner Tante Lynn. Diese ist eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin, die regelrecht in der Welt der Bücher lebt. Dies ist für Ben jedoch alles andere als normal. Für ihn gibt es nur eine Welt - und zwar die, in der er lebt. Und so sehr sich seine Tante Lynn auch bemüht, Ben die Welt der Literatur als eine eigenständige Welt näher zu bringen, Ben will von alledem nichts wissen. Bis zu dem Tag als seine Tante Lynn von Gondar, einem Bösewicht aus der Literatur, entführt wird. Plötzlich muss Ben der Wahrheit ins Auge sehen: Es gibt sie wirklich - die Welt der Literatur. Auf seiner Suche nach seiner Tante landet Ben zunächst in dem Klassiker "Romeo und Julia", wo er sehr schnell auf Mercutio und Julia Capulet trifft. Die Beiden reisen zusammen mit Ben von einem literarischen Klassiker zum nächsten und lernen viele Gestalten der Weltliteratur kennen.

    Meine Meinung: Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich wirklich gut. Die Autoren wollen mit diesem Buch den jungen Lesern die alten Klassiker näher bringen und zeigen, dass diese doch nicht so verstaubt sind, wie die meisten Jugendlichen denken. Das war aber leider auch das einzig positive an diesem Buch.

    Kommen wir zur Umsetzung: Der Schreibstil der Autoren ist nicht wirklich herausragend. Man merkt, dass das Buch für Jugendliche gedacht ist, da mir in dem Schreibstil einfach die Tiefe fehlt. Keine Sätze, über die man mal nachdenken muss oder die man aufgrund ihres Umfanges zweimal lesen muss. Man bekommt kurze Sätze vorgesetzt und zack, das war's. Also, für Leser wie mich, die doch schon einiges gelesen haben, ist der Schreibstil zu einfach und langweilig. Was uns auch direkt zur Story selbst bringt, denn Spannung war meiner Meinung nach gar nicht vertreten. Man vermutet, dass es sich bei diesem Buch um einen Abenteuerroman handelt. Die Geschichte ist auch so aufgemacht. Nur leider kamen bei den ganzen Abenteuer, die die Charaktere erlebt habe, keine Spannung auf. Für mich war es eher eine Aufzählung von Erlebnissen - mehr nicht. Meiner Meinung nach versuchen die Autoren auf den ca. 300 Seiten so viele Bücher der Weltliteratur mit so viel Abenteuer wie möglich unterzubringen. Nur leider hat darunter auch beides gelitten. Man erfährt kaum etwas über die alten Klassiker (es werden nur die Hauptcharaktere und ein, zwei Eckdaten erwähnt) und die Abenteuer wiederholen sich meiner Meinung nach auch immer wieder. Denn das einzige was in der Geschichte passiert, ist, dass die Charaktere auf der Suche nach Tante Lynn immer wieder von Schattenkrieger verfolgt werden, die sie versuchen zu töten. Wobei wir nun bei meinem absolut größten Minuspunkt des Buches sind: die Gewalt bzw. Brutalität. Ich habe jetzt nicht wirklich mitgezählt, aber ich würde behaupten, dass auf den 300 Seiten des Buch mindestens 20 Menschen getötet wurden. Meistens wurde auch erklärt wie. Kann mir mal einer erklären, was das in einem Jugendbuch zu suchen hat?? Ich als erwachsener Leser war regelrecht geschockt, solche Szenen in einem Buch, das Kinder ab 13 Jahren empfohlen wird, zu lesen. Ich würde dieses Buch frühestens ab 16 Jahren freigeben, wobei dann der Schreibstil wohl wieder zu kindlich ist. Also alles in allem, bin ich der Meinung, dass hier das Konzept der Autoren überhaupt nicht aufgegangen ist. Entweder schreibe ich ein Kinder- und Jugendbuch oder einen Fantasy-Thriller, in dem Horror auch noch vertreten ist. Für eines müsste man sich schon entscheiden, denn beides zusammen geht definitiv in die Hose.

    Fazit: Die Grundidee ist gar nicht verkehrt. Aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach einfach schlecht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der böse Gondar hat der literarischen Welt den Kampf angesagt. Doch keiner hat mit dem Wderstand des 15jjährigen Bens gerechnet. Als Ben's Tante Lynn, eine bekannte Schriftstellerin aus New York von Gondar entführt wird, kann nur Ben sie retten. Eine spannende, packende Jagd durch die Welt der Bücher beginnt.
    EIn unheimlich gutes Buch, in dem es der Autor schafft, einen in ganz neue Welten zu entführen. Man hüpft quasi von einem Buch ins Nächste, was die Lust aufs Lesen nur noch verstärkt. Ben ist unheimlich mutig, sympathisch und liebenswürdig. Ich finde es toll, wie er so viele Gefahren auf sich nimmt, nur um seine Tante zu retten. Ich habe dieses Buch wahrlich geliebt und hatte am Ende sogar das Bedürfnis, es noch einmal zu lesen, weil es einfach gut war! Sicherlich werde ich es irgendwann ein zweites Mal lesen, einfach nur um wieder in eine so zauberhafte Welt abtauchen zu können. 5 Sterne für dieses Buch - gerechtfertigt!

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    K
    klexvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    War nicht meins!

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Seit dem Tod seiner Eltern ist Tante Lynn alles, was Ben noch hat. Doch als diese eines Tages verschwindet und ein mysteriöses Amulett, welches in zwei Hälften geteilt wurde, zurücklässt, muss Ben alles versuchen, um seine Tante wiederzufinden. Das Amulett führt Ben schließlich nach Verona: Direkt in Romeo und Julias Welt! Dort schließt er sich mit Mercutio und Julia zusammen, um seine Tante zu finden. Aber auch die Schergen des grausamen Gondor haben es auf ihn abgesehen und so müssen Ben und seine Freunde quer durch die Welt der Bücher fliehen...
    Ein Buch, in der die größten Romanhelden aller Zeiten vereint sind? In der Robinson Crusoe auf Julia trifft? Und in der ein Bösewicht Jagd auf eine Romanfigur nach der anderen macht, um sie zu versklaven? Ja, all das wird in "Der Geist der Bücher" vereint! Der Protagonist ist Ben, ein Jugendlicher, der bei einem Flugzeugabsturz seine Eltern verlor und wie durch ein Wunder überlebte. Im Laufe des knapp dreihundert Seiten langen Romans wächst dieser dem Leser immer mehr ans Herz und man begleitete ihn bei seinen Höhen und Tiefen. Doch auch Mercutio und Julia sind vielschichtige Figuren und haben einiges zu bieten. Dieses Trio begegnet im Laufe des Buches immer mehr Romanhelden, wie Kaptäin Ahab, Don Quijote, Robinson Crusoe und Oliver Twist. Während die Autoren anfangs lauter weltberühmte Figuren aufliefen ließen, wurden diese mit der zunehmenden Seitenzahl immer unbekannter - so kam es mir jedenfalls vor. Allerdings habe ich daran überhaupt nichts auszusetzen, da ich dadurch neue Bücher entdeckt habe und nichts ist schöner als beim Lesen auf weitere, unbekannte Bücher aufmerksam gemacht zu werden. Die Geschichte entwickelt sich schnell und die Protagonisten werden von einer spannenden Situation in die nächste gehetzt. Dabei geht es auch ziemlich blutig zu, wenn Gondars Schergen einen Romanheld nach der nächsten abschlachten. Als dann der Bösewicht Gondar das erste Mal auftrat, war ich enttäuscht. Ich hatte ihn mir noch viel böser vorgestellt und hatte auch eine ganz andere Vorstellung von seinem Aussehen. Auch Mercutios "Stellung" im Roman hatte ich nach den ersten hundert Seiten bereits durchschaut, aber was genau ich damit meine, werde ich natürlich nicht verraten. Dafür müsst ihr "Der Geist der Bücher" schon selbst lesen und glaubt mir, es lohnt sich! Von mir gibt es gute vier Sterne.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Was haben Romeo und Julia mit Robinson Crusoe gemeinsam????
    Zum Inhalt:
    Lynn eine berühmte Schriftstellerin aus New York nimmt ihren verwaisten Neffen Ben zu sich. Er kann sich so gar nicht mit der Welt der Bücher, in der seine Tante lebt, identifizieren. Als dann eines morgens, er paukt gerade spanische Vokabeln, seine Tante um Hilfe ruft, weiß Ben nicht so recht, was zu tun ist. Er läuft in ihr Zimmer und sie sagt ihm, dass die Lage ernst ist, sehr ernst. Ein furchtbarer Kampf steht bevor. Sie zeigt auf das achteckige goldene Amulett, ein Oktagon, was sie von einem Nobelpreisträger namens Isaac Bashevis Singer geerbt hat. Ben ist aufgeregt, er muss in die Schule und lässt seine Tante einfach stehen. Auf der Fahrt dorthin bekommt er aber ein schlechtes Gewissen und dreht um, als er zu Hause ankommt, ist seine Tante fort. Er nimmt das Buch in die Hand, was sie ihm als Letztes gezeigt hat: Romeo und Julia, aber was ist das??? Das Oktagon liegt zwischen den Seiten, aber es ist zerbrochen. Ben ist völlig verwirrt und überlegt, was seine Tante ihm alles über die Welt der Bücher und das Oktagon erzählt hat. Er blättert durch das Buch und dann geschieht Unvorstellbares, er ist mitten in Shakespeares Geschichte gelandet !!! Was geschieht mit ihm, und wieso wird er von Schattenkriegern gejagt ???? So mehr verrate ich nicht, denn sonst braucht Ihr das Buch ja nicht selbst zu lesen….
    Fazit:
    Das Buch kann an Cornelia Funke´s Tintentriologie nicht im Entferntesten heranreichen. Auch hier wird ja die Geschichte vom Lebendigwerden der Buchfiguren erzählt. Es ist ein Jugendbuch, obwohl ich denke, für Jugendliche ist es einfach viel zu grausam geschrieben. Die Schattenkrieger, die sehr an die Orks im Herrn der Ringe erinnern, morden gnadenlos und das wird auch bis ins kleinste Detail beschrieben. Es werden mir außerdem viel zu viele Morde begangen.
    Ansich kann man das Buch sehr gut lesen, aber wie gesagt, wenn man die Tintenreihe kennt, ist das hier nicht wirklich empfehlenswert. Mich hat schon gestört, dass immer wieder diese grausamen Morde der Schattenkrieger so hervorgehoben werden.
    Interessant ist schon, dass hier aus vielen Büchern, hier sei nur Romeo und Julia, Moby Dick, Robinson Crusoe erwähnt, erzählt wird.
    Also ich persönlich kann das Buch nicht empfehlen, lest lieber was Anderes. Trotzdem vergebe ich drei Sterne, weil es mich doch bis
    zum Schluss unterhalten hat.

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    Sternenwanderer-01s avatar
    Sternenwanderer-01vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Was haben Romeo und Julia, Don Quichote, Kapitän Ahab und Robinson Crusoe gemeinsam? Richtig, Sie alle sind Hauptfiguren in den bekanntesten Geschichten der Literatur. Doch was passiert wenn diese Figuren aus den Büchern verschwinden? .... Das könnt ihr in der Geist der Bücher nachlesen.
    Ben ist fünfzehn, als seine Tante Lynn, Schriftstellerin, von Gondar entführt wird. Kann er sie retten ?
    Also ich habe das in zwei Tagen ausgelesen ( muß ja auch mal arbeiten dazwischen ). Es folgt ein Abenteuer dem nächsten. Und zum Schluß muß Ben zu sehen, wie geliebte Personen..... Halt ich darf nicht zu viel verraten, lest das Buch. Ich war begeistert, vielleicht seid ihr es auch.

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