Christoph Wortberg Der Geist der Bücher

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Inhaltsangabe zu „Der Geist der Bücher“ von Christoph Wortberg

Der brutale Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand des fünfzehnjährigen Ben gerechnet. Als Bens Tante Lynn, eine berühmte Schriftstellerin aus New York, von Gondar entführt wird, kann nur Ben sie retten. Hat er gegen den mächtigen Gondar eine Chance? Der Geist der Bücher erzählt packend von Bens abenteuerlicher Reise durch die Welt der Literatur.

Sehr schöne Idee, aber starke Mängel in der Umsetzung. Welcher 15 Jährige kennt so ziemlich jeden Klassiker der Weltliteratur?

— schilonm
schilonm

Unterhaltsam, aber mit inhaltlichen Schwächen

— Aglaya
Aglaya

Für Geschichtenliebhaber - Liebhaber des Lebens in Geschichten empfehlenswert.

— Leschen
Leschen

Umwerfend! man wird entführt in die bekanntesten Klassiker unserer Geschichte und kann nicht mehr aufhören zu lesen!

— prudax
prudax

Gut gelungen! Toll wie so viele Klassiker in ein Buch passen.

— lesebeccs
lesebeccs

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  • Der Geist der Bücher

    Der Geist der Bücher
    natti_ Lesemaus

    natti_ Lesemaus

    28. December 2016 um 15:34

    Inhalt:Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.  Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.Meinung:Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt. Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.

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  • Ben und Julia

    Der Geist der Bücher
    Aglaya

    Aglaya

    09. January 2015 um 21:57

    Ben mag keine Bücher. Um seine Tante zu retten springt er dennoch durch die Klassiker der Weltliteratur...   "Der Geist der Bücher" erinnert mich etwas an einen Hollywood-Blockbuster: der Unterhaltungsfaktor ist hoch, ich habe mich während des Lesens keine Sekunde gelangweilt, die Seiten flogen nur so dahin. Dennoch konnte ich die grossen Schwächen dieses Fantasy-Romans leider nicht übersehen. Zunächst sind da die Figuren. So gerne ich den Protagonisten Ben mögen wollte, so schwierig fiel es mir. Nicht dass er mir unsympatisch gewesen wäre, ganz und gar nicht, er bliebt mir das ganze Buch über eigentlich ziemlich egal, da er, wie auch alle anderen Charaktere, recht flach und konturlos blieb. Zudem geizt die Geschichte micht mit Logiklöchern. Das grösste davon: wie erwähnt mag Ben keine Bücher, liest also dementsprechend nicht mehr, als er unbedingt (für die Schule) muss. Dennoch kennt er sich mit den Klassikern der Weltliteratur überaus gut aus, erkennt die Geschichten schon anhand einiger weniger Namen. Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass Ben erst 15 ist... Auch die Handlung wirkt etwas zusammengeschustert, eine Actionszene reiht sich an die andere, ohne grossen Zusammenhang. Auch der Schreibstil lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits richtet sich das Buch wohl an Jugendliche, was den doch eher einfachen Schreibstil ohne komplizierten Satzbau oder vielfältiges Vokabular erklärt. Andererseits strotzt der Roman geradezu vor Toten, die meist nicht besonders sanft ums Leben kommen. An welche Zielgruppe sich das Buch nun genau richtet, bleibt mir unbekannt. Für den Unterhaltungsfaktor würde ich gerne vier Sterne vergeben, inhaltlich und stilistisch jedoch nur zwei. Im Schnitt komme ich so auf die vergebenen drei Sterne.

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  • Wunderschön!

    Die Buchwanderer
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    „Seine Augen flogen über die bekannten Zeilen. In seinem Kopf verwandelten sie sich in den Klang fremder Stimmen, die desto deutlicher zu ihm sprachen, je tiefer er den Sinn des Gelesenen erfasste. Immer dichter wurde die Atmosphäre, die die Worte um ihn herum erschufen. Immer konkreter wuchs das Bild einer neuen Umgebung heran. Ein Luftzug streifte ihn. Hatte er in seiner Wohnung ein Fenster offengelassen? Plötzlich fühlte er sich beobachtet. Er spürte es ganz deutlich und hob überrascht den Kopf. Die Stimmen waren verklungen und er stand auf einem hell gepflasterten Platz inmitten einer fremden Stadt.“ Eigentlich hatte Ron sich Shakespeares „Romeo und Julia“ nur deshalb ausgeliehen, weil er hoffte, dass die schöne Unbekannte, der er in die Bibliothek gefolgt war, in diesem Buch einen Hinweis oder eine Botschaft für ihn versteckt hatte. Doch kaum hat er mit der Lektüre begonnen, findet er sich auch schon mitten in Verona wieder. Und während Romeo um Julia wirbt, trifft Ron in Rosalia genau die von ihm gesuchte schöne Unbekannte wieder. Doch im festgelegten Handlungsgefüge eines Romans ist es nicht einfach, eine eigene Geschichte zu erleben. Die Suche nach dem ganz persönlichen Happy End wird Ron und Rosalia durch mehrere Werke der Weltliteratur führen: Von Shakespeares Verona über Puschkins Russland bis hin zu Cervantes‘ Don Quijote… Welcher leidenschaftliche Leser ist noch nie in einem Buch „versunken“? Wer hat noch nie alles um sich herum vergessen, ist in Gedanken selbst Teil der Handlung geworden? Wer hat noch nie in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt, weil er – lesend in der S-Bahn sitzend – plötzlich laut losgelacht hat? Und wer hat bei einem Buch mit traurigem Inhalt noch nie zum Taschentuch greifen müssen? Bei den Buchwanderern verschwimmen Realität und Fiktion, Ron muss sich manches Mal fragen, was denn nun für ihn die Wirklichkeit ist. Diese Geschichte habe ich mit großer Faszination und manchmal auch mit etwas Neid gelesen: So gerne hätte ich auch auf diesem Platz in Verona gestanden! Was soll ich sagen? Ich bin in dem Buch versunken! Der Schreibstil ist wundervoll, jeder Satz fein formuliert. Manche Passagen waren so schön, dass ich sie mehrfach gelesen habe – und sie anschließend noch meinem Mann, meinem Sohn und meiner Tochter vorgelesen habe. Und zwar jedem einzeln ;-) Wieviel Zauber in einem Satz liegen kann! Mir, der für gewöhnlich Liebesgeschichten nicht sehr reizvoll findet, ist an einer Stelle so das Herz aufgegangen, dass ich diese Passage hier kurz zitieren möchte: „Ruckelnd beschrieb die Straßenbahn gerade eine unharmonische Kurve, als ein äußerst unsanfter Rempler ihn zurück in seine Realität stieß. Ein kantiger Rucksack hatte seine Schulter hart gestreift. Um Entschuldigung bittend drehte sich die junge Besitzerin des Rucksacks zu ihm um. Leuchtend grüne Augen trafen ihn schutzlos bis auf den tiefsten Grund seiner Seele. Smaragdaugen. - Tut mir leid. – Ihre Stimme klang hell und klar. - Nichts passiert -, antwortete er und sprach, ohne es zu wissen, die größte Lüge seines Lebens aus.“ Die größte Lüge seines Lebens. Wunderschön! Britta Röder versteht es wirklich, die richtigen Worte zu finden. So gibt es neben reichlich phantastischen Schilderungen, romantischen Passagen und spannenden Momenten Abschnitte, in denen ich herzhaft lachen musste. Meine diesbezügliche Lieblingsstelle beginnt mit den Worten: „Sag mal, wie geht es eigentlich der alten Großtante Agathe…?“ Jeder, der das Buch schon gelesen hat, weiß, was nun kommt. Und allen anderen sage ich: Lest es nach! Fazit: Ein wunderschönes Buch! Lesen - und darin versinken!

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    • 14
  • Abenteuer durch die Klassiker

    Der Geist der Bücher
    MelliSt13

    MelliSt13

    Der 15-jährige Ben lebt bei seiner buchverrückten Tante Lynn, die zusätzlich auch noch Schriftstellerin ist. Tante Lynn hat ein Geheimnis,doch bevor sie Ben einweihen kann ist sie spurlos verschwunden, nur eine kurze Nachricht, ein halbes Medaillon und Shakespeares Romeo und Julia liegen als Hinweis parat... Kurz darauf befindet sich Benn ebenfalls an einem mystischen Ort. Er befindet sich in Venedig und bekommt  gerade noch mit,wie Romeo ermordet wird von den sogenannten Schattenjägern; und er sich mit Julia und Romeos bestem Freund Mercutio auf der Flucht befindet, doch ohne großes zutun landet er in einem Bootsrumpf... Mit dem Medaillon in der Hand versucht er den Schattenjägern aufzulauern, um an ihren Anführer Gondar zu kommen, der die gesamte Literatur vernichten will. Ben versucht die Literatur, seine Tante Lynn und sich selbst zu retten...wird es ihm gelingen???   Ein wirklich tolles Buch welches ich gerne weiterempfehle,es macht auf alle Fälle Lust auf die guten alten Klassiker :)    

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    • 3
  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

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    • 107
  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Kerry

    Kerry

    06. March 2013 um 19:57

    Der 15-jährige Ben lebt seit dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante Lynn. Seine Eltern starben vor vier Jahren bei einem Flugzeugabsturz, den er als einziger Passagier überlebt - warum konnte nie geklärt werden. Das Zusammenleben gestaltet sich nicht wirklich einfach, da seine Tante zum Einen mehr oder weniger in Büchern lebt und zum Anderen deutlich älter ist, als es Bens Eltern waren und von daher die Kommunikation nicht immer ganz einfach ist, zumal Lynn keine eigenen Kinder hat. Eines Tages jedoch ist alles noch verwirrender als gewöhnlich - seine Tante will ihn nicht zur Schule lassen, weil sie etwas Dringendes mit ihm klären muss, etwas, dass u. a. mit ihrem Amulett zu tun hat. Ben, der allerdings eine wichtige Prüfung schreiben muss, flieht regelrecht in Richtung Schule. Unterwegs vernimmt er jedoch einen Schrei - der sich anhörte, als wäre er von Lynn gekommen. Er kehrt um und muss feststellen, dass seine Tante verschleppt wurde. Er findet lediglich noch eine Hälfte ihres Amulettes vor. Als Ben daraufhin das halbe Amulett in der Hand hält und eine Ausgabe von "Romeo und Julia" in die Hand nimmt, geschieht etwas sonderbares - er taucht ein in die Welt des Buches und bringt sich gleich in eine missliche Lage. Zu Hilfe eilt ihm Mercutio, Romeos bester Freund. Ehe Ben es sich versieht, wird Romeo von mysteriösen Gestalten ermordet, die auch Jagd auf Julia machen. Es gelingt Ben und Mercutio, Julia zu retten, doch bei ihrer Flucht geraten sie in eine weitere Geschichte und müssen sich in der Welt von "Moby Dick" zurechtfinden. Doch die "Schattenkrieger des Todes", wie Ben sie nennt, sind ihnen auf den Fersen, ihr Ziel: den Tod von Ben, Mercucio und Julia. Die drei müssen unbedingt das Rätsel um das Amulett lösen und Lynn finden, bevor sie in der Welt der Literatur den Tod finden, doch die Reise ist noch weit ... Ich hatte definitiv was anderes erwartet! Den Plot fand ich sehr oberflächlich erarbeitet, immerhin schaffen es die Autoren auf knapp 300 Seiten durch "Romeo und Julia", "Moby Dick", "Robinson Crusoe", "Herz der Finsternis", "Don Quijote", "Die Leiden des jungen Werthers", "Faust", "Gullivers Reisen", "Krieg und Frieden", "Oliver Twist", "Madame Bovary", "Anna Karenina", "Das Fräulein von Scuderi", "Der Graf von Monte Christo", "Der Tod in Venedig" und "Göttliche Komödie" zu hetzen, sodass hier definitiv von keinem detailliert erarbeiteten Plot gesprochen werden kann. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig gestaltet, wobei ich allerdings ernste Probleme hatte, mir Julia immer noch als Shakespeares Julia vorzustellen, zu sehr unterscheidet sich die Figur der Julia in diesem Buch zur Julia aus "Romeo und Julia". Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch konnte mich weder der Schreibstil noch die Figurengestaltung über den Plot hinwegtrösten, der mich einfach, auch auf Grund eines wirklich ansprechenden Klappentextes, etwas anderes erwarten ließ.

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Kristin84

    Kristin84

    02. September 2012 um 15:04

    Kein Buch für Jugendliche Zum Inhalt: Ben lebt nach dem Tod seiner Eltern in New York bei seiner Tante Lynn. Diese ist eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin, die regelrecht in der Welt der Bücher lebt. Dies ist für Ben jedoch alles andere als normal. Für ihn gibt es nur eine Welt - und zwar die, in der er lebt. Und so sehr sich seine Tante Lynn auch bemüht, Ben die Welt der Literatur als eine eigenständige Welt näher zu bringen, Ben will von alledem nichts wissen. Bis zu dem Tag als seine Tante Lynn von Gondar, einem Bösewicht aus der Literatur, entführt wird. Plötzlich muss Ben der Wahrheit ins Auge sehen: Es gibt sie wirklich - die Welt der Literatur. Auf seiner Suche nach seiner Tante landet Ben zunächst in dem Klassiker "Romeo und Julia", wo er sehr schnell auf Mercutio und Julia Capulet trifft. Die Beiden reisen zusammen mit Ben von einem literarischen Klassiker zum nächsten und lernen viele Gestalten der Weltliteratur kennen. Meine Meinung: Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich wirklich gut. Die Autoren wollen mit diesem Buch den jungen Lesern die alten Klassiker näher bringen und zeigen, dass diese doch nicht so verstaubt sind, wie die meisten Jugendlichen denken. Das war aber leider auch das einzig positive an diesem Buch. Kommen wir zur Umsetzung: Der Schreibstil der Autoren ist nicht wirklich herausragend. Man merkt, dass das Buch für Jugendliche gedacht ist, da mir in dem Schreibstil einfach die Tiefe fehlt. Keine Sätze, über die man mal nachdenken muss oder die man aufgrund ihres Umfanges zweimal lesen muss. Man bekommt kurze Sätze vorgesetzt und zack, das war's. Also, für Leser wie mich, die doch schon einiges gelesen haben, ist der Schreibstil zu einfach und langweilig. Was uns auch direkt zur Story selbst bringt, denn Spannung war meiner Meinung nach gar nicht vertreten. Man vermutet, dass es sich bei diesem Buch um einen Abenteuerroman handelt. Die Geschichte ist auch so aufgemacht. Nur leider kamen bei den ganzen Abenteuer, die die Charaktere erlebt habe, keine Spannung auf. Für mich war es eher eine Aufzählung von Erlebnissen - mehr nicht. Meiner Meinung nach versuchen die Autoren auf den ca. 300 Seiten so viele Bücher der Weltliteratur mit so viel Abenteuer wie möglich unterzubringen. Nur leider hat darunter auch beides gelitten. Man erfährt kaum etwas über die alten Klassiker (es werden nur die Hauptcharaktere und ein, zwei Eckdaten erwähnt) und die Abenteuer wiederholen sich meiner Meinung nach auch immer wieder. Denn das einzige was in der Geschichte passiert, ist, dass die Charaktere auf der Suche nach Tante Lynn immer wieder von Schattenkrieger verfolgt werden, die sie versuchen zu töten. Wobei wir nun bei meinem absolut größten Minuspunkt des Buches sind: die Gewalt bzw. Brutalität. Ich habe jetzt nicht wirklich mitgezählt, aber ich würde behaupten, dass auf den 300 Seiten des Buch mindestens 20 Menschen getötet wurden. Meistens wurde auch erklärt wie. Kann mir mal einer erklären, was das in einem Jugendbuch zu suchen hat?? Ich als erwachsener Leser war regelrecht geschockt, solche Szenen in einem Buch, das Kinder ab 13 Jahren empfohlen wird, zu lesen. Ich würde dieses Buch frühestens ab 16 Jahren freigeben, wobei dann der Schreibstil wohl wieder zu kindlich ist. Also alles in allem, bin ich der Meinung, dass hier das Konzept der Autoren überhaupt nicht aufgegangen ist. Entweder schreibe ich ein Kinder- und Jugendbuch oder einen Fantasy-Thriller, in dem Horror auch noch vertreten ist. Für eines müsste man sich schon entscheiden, denn beides zusammen geht definitiv in die Hose. Fazit: Die Grundidee ist gar nicht verkehrt. Aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach einfach schlecht.

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. September 2011 um 01:01

    Der böse Gondar hat der literarischen Welt den Kampf angesagt. Doch keiner hat mit dem Wderstand des 15jjährigen Bens gerechnet. Als Ben's Tante Lynn, eine bekannte Schriftstellerin aus New York von Gondar entführt wird, kann nur Ben sie retten. Eine spannende, packende Jagd durch die Welt der Bücher beginnt. EIn unheimlich gutes Buch, in dem es der Autor schafft, einen in ganz neue Welten zu entführen. Man hüpft quasi von einem Buch ins Nächste, was die Lust aufs Lesen nur noch verstärkt. Ben ist unheimlich mutig, sympathisch und liebenswürdig. Ich finde es toll, wie er so viele Gefahren auf sich nimmt, nur um seine Tante zu retten. Ich habe dieses Buch wahrlich geliebt und hatte am Ende sogar das Bedürfnis, es noch einmal zu lesen, weil es einfach gut war! Sicherlich werde ich es irgendwann ein zweites Mal lesen, einfach nur um wieder in eine so zauberhafte Welt abtauchen zu können. 5 Sterne für dieses Buch - gerechtfertigt!

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    klex

    klex

    14. July 2011 um 11:40

    War nicht meins!

  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    14. February 2011 um 00:40

    Seit dem Tod seiner Eltern ist Tante Lynn alles, was Ben noch hat. Doch als diese eines Tages verschwindet und ein mysteriöses Amulett, welches in zwei Hälften geteilt wurde, zurücklässt, muss Ben alles versuchen, um seine Tante wiederzufinden. Das Amulett führt Ben schließlich nach Verona: Direkt in Romeo und Julias Welt! Dort schließt er sich mit Mercutio und Julia zusammen, um seine Tante zu finden. Aber auch die Schergen des grausamen Gondor haben es auf ihn abgesehen und so müssen Ben und seine Freunde quer durch die Welt der Bücher fliehen... Ein Buch, in der die größten Romanhelden aller Zeiten vereint sind? In der Robinson Crusoe auf Julia trifft? Und in der ein Bösewicht Jagd auf eine Romanfigur nach der anderen macht, um sie zu versklaven? Ja, all das wird in "Der Geist der Bücher" vereint! Der Protagonist ist Ben, ein Jugendlicher, der bei einem Flugzeugabsturz seine Eltern verlor und wie durch ein Wunder überlebte. Im Laufe des knapp dreihundert Seiten langen Romans wächst dieser dem Leser immer mehr ans Herz und man begleitete ihn bei seinen Höhen und Tiefen. Doch auch Mercutio und Julia sind vielschichtige Figuren und haben einiges zu bieten. Dieses Trio begegnet im Laufe des Buches immer mehr Romanhelden, wie Kaptäin Ahab, Don Quijote, Robinson Crusoe und Oliver Twist. Während die Autoren anfangs lauter weltberühmte Figuren aufliefen ließen, wurden diese mit der zunehmenden Seitenzahl immer unbekannter - so kam es mir jedenfalls vor. Allerdings habe ich daran überhaupt nichts auszusetzen, da ich dadurch neue Bücher entdeckt habe und nichts ist schöner als beim Lesen auf weitere, unbekannte Bücher aufmerksam gemacht zu werden. Die Geschichte entwickelt sich schnell und die Protagonisten werden von einer spannenden Situation in die nächste gehetzt. Dabei geht es auch ziemlich blutig zu, wenn Gondars Schergen einen Romanheld nach der nächsten abschlachten. Als dann der Bösewicht Gondar das erste Mal auftrat, war ich enttäuscht. Ich hatte ihn mir noch viel böser vorgestellt und hatte auch eine ganz andere Vorstellung von seinem Aussehen. Auch Mercutios "Stellung" im Roman hatte ich nach den ersten hundert Seiten bereits durchschaut, aber was genau ich damit meine, werde ich natürlich nicht verraten. Dafür müsst ihr "Der Geist der Bücher" schon selbst lesen und glaubt mir, es lohnt sich! Von mir gibt es gute vier Sterne.

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    ginnykatze

    ginnykatze

    09. December 2010 um 14:54

    Was haben Romeo und Julia mit Robinson Crusoe gemeinsam???? Zum Inhalt: Lynn eine berühmte Schriftstellerin aus New York nimmt ihren verwaisten Neffen Ben zu sich. Er kann sich so gar nicht mit der Welt der Bücher, in der seine Tante lebt, identifizieren. Als dann eines morgens, er paukt gerade spanische Vokabeln, seine Tante um Hilfe ruft, weiß Ben nicht so recht, was zu tun ist. Er läuft in ihr Zimmer und sie sagt ihm, dass die Lage ernst ist, sehr ernst. Ein furchtbarer Kampf steht bevor. Sie zeigt auf das achteckige goldene Amulett, ein Oktagon, was sie von einem Nobelpreisträger namens Isaac Bashevis Singer geerbt hat. Ben ist aufgeregt, er muss in die Schule und lässt seine Tante einfach stehen. Auf der Fahrt dorthin bekommt er aber ein schlechtes Gewissen und dreht um, als er zu Hause ankommt, ist seine Tante fort. Er nimmt das Buch in die Hand, was sie ihm als Letztes gezeigt hat: Romeo und Julia, aber was ist das??? Das Oktagon liegt zwischen den Seiten, aber es ist zerbrochen. Ben ist völlig verwirrt und überlegt, was seine Tante ihm alles über die Welt der Bücher und das Oktagon erzählt hat. Er blättert durch das Buch und dann geschieht Unvorstellbares, er ist mitten in Shakespeares Geschichte gelandet !!! Was geschieht mit ihm, und wieso wird er von Schattenkriegern gejagt ???? So mehr verrate ich nicht, denn sonst braucht Ihr das Buch ja nicht selbst zu lesen…. Fazit: Das Buch kann an Cornelia Funke´s Tintentriologie nicht im Entferntesten heranreichen. Auch hier wird ja die Geschichte vom Lebendigwerden der Buchfiguren erzählt. Es ist ein Jugendbuch, obwohl ich denke, für Jugendliche ist es einfach viel zu grausam geschrieben. Die Schattenkrieger, die sehr an die Orks im Herrn der Ringe erinnern, morden gnadenlos und das wird auch bis ins kleinste Detail beschrieben. Es werden mir außerdem viel zu viele Morde begangen. Ansich kann man das Buch sehr gut lesen, aber wie gesagt, wenn man die Tintenreihe kennt, ist das hier nicht wirklich empfehlenswert. Mich hat schon gestört, dass immer wieder diese grausamen Morde der Schattenkrieger so hervorgehoben werden. Interessant ist schon, dass hier aus vielen Büchern, hier sei nur Romeo und Julia, Moby Dick, Robinson Crusoe erwähnt, erzählt wird. Also ich persönlich kann das Buch nicht empfehlen, lest lieber was Anderes. Trotzdem vergebe ich drei Sterne, weil es mich doch bis zum Schluss unterhalten hat.

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Sternenwanderer-01

    Sternenwanderer-01

    07. September 2010 um 21:00

    Was haben Romeo und Julia, Don Quichote, Kapitän Ahab und Robinson Crusoe gemeinsam? Richtig, Sie alle sind Hauptfiguren in den bekanntesten Geschichten der Literatur. Doch was passiert wenn diese Figuren aus den Büchern verschwinden? .... Das könnt ihr in der Geist der Bücher nachlesen. Ben ist fünfzehn, als seine Tante Lynn, Schriftstellerin, von Gondar entführt wird. Kann er sie retten ? Also ich habe das in zwei Tagen ausgelesen ( muß ja auch mal arbeiten dazwischen ). Es folgt ein Abenteuer dem nächsten. Und zum Schluß muß Ben zu sehen, wie geliebte Personen..... Halt ich darf nicht zu viel verraten, lest das Buch. Ich war begeistert, vielleicht seid ihr es auch.

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    BettyBlue

    BettyBlue

    31. August 2010 um 13:46

    Ein unheimlich schönes Jugendbuch. Der 15-jährige Ben macht sich auf die Suche nach seiner Tante, eine Autorin und Hüterin der Literatur, die von Gondar, der die Welt der Bücher vernichten will, entführt wurde. Mit Hilfe eines magischen Amuletts reist er in Shakespeares Romeo und Julia und von da aus in viele andere Bücher, kreuz und quer durch Tantchens Bücherregal. ZB.verliebt er sich in Julia, verärgert Käpt'n Ahab, kämpft an der Seite von Robinson Crusoe, hilft Oliver Twist aus der Patsche und ist dabei als sich Anna Karenina vor den Zug wirft. Er trifft die bekanntesten Figuren der Weltliteratur und lernt sie kennen und lieben. Er, dem Bücher bisher eigentlich eher gleichgültig waren, erkennt nun wie wichtig sie sind und dass diese Welt gerettet werden muss. Es wird das Abenteuer seines Lebens.

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Jari

    Jari

    08. January 2010 um 20:19

    Als Ben gerade versucht, auf den letzten Drücker Spanischvokabeln zu büffeln, wird er plötzlich von seiner Tante zu sich gerufen. Dass sie ihm ein grosses Geheimnis anvertraut, weiss Ben zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Von Büchern und anderen Welten will er, im Gegensatz zu seiner Tante, der Autorin, nichts wissen. Doch kurz darauf ist Bens Tante verschwunden, alles, was von ihr bleibt, ist die Hälfte eines seltsamen Amulettes. Und plötzlich findet sich der verwirrte Ben in Shakespeares "Romeo & Julia" wieder. Bald schon wird klar, dass Bens Amulett riesige Kräfte birgt und dass die Welt der Literatur in grosser Gefahr ist. Eine dunkle Macht, genannt Gondar, tötet auf grausame Art und Weise Figuren der Weltliteratur. Zusammen mit Julia und Mercutio macht Ben sich auf, Gondar zu besiegen und seine Tante aus dessen Händen zu befreien. Es wird eine Reise durch die Welt der Literatur, eine Reise voller Gefahren und voller Verlockungen... "Der Geist der Bücher" ist ein Buch über Bücher. Über sehr berühmte Bücher. So trifft man neben Romeo und Julia auf Robinson Crusoe, Oliver Twist und den liebeskranken Werther. Doch muss man sich von den Figuren nach einigen Seiten schon wieder trennen, denn in diesem Buch geht es bei Weitem nicht zimperlich zu und her. Für Leser, die Gewalt verabscheuen oder nicht ertragen, ist dieser Roman deswegen kaum geeignet. Allen anderen bietet das Buch viel Spannung und vor allem viel Literatur. Dabei muss man die einzelnen Werke nicht selber gelesen haben, um den Zusammenhang zu verstehen. Die Charaktere der Romane und Erzählungen sind authentisch dargestellt und der Leser kann sich rasch zusammenreimen, in welcher Welt Ben & Co. diesmal gelandet sind. Das Buch lässt sich flüssig lesen, was an der einfachen, für Jugendliche geeigneten Sprache hängt. Über kleine Unstimmigkeiten wie z.B. dass der moderne Ben allenfalls eine andere Sprache benutz, als die aus dem Mittelalter stammende Julia, lässt sich hinwegsehen oder eigene Erklärungen finden. Freunde der LIteratur werden sich über die vielen aufgeführten Werke freuen und vor allem Action-Begeisterte kommen auf ihre Kosten. Christoph Wortberg und Manfred Theisen haben einen blutigen Jugendroman geschrieben, das dennoch mit einem interessanten Plot überzeugen kann und in dem auch Liebe und Verrat nicht zu kurz kommen. Besonders schön ist auch das runde Ende, über das hier jedoch besser nicht berichtet wird...

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  • Rezension zu "Der Geist der Bücher" von Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    05. October 2008 um 14:31

    Ein schönes Buch vor allem für einen Büchermenschen wie mich. Fast alle Bücher, in die Ben ausversehen, auf verschlungenen Pfaden, gerät, kenne ich oder habe ich gelesen. Es ist spannend darauf zu warten, in welches Buch die drei Gefährten als nächstes geraten werden. Etwas unglaubwürdig ist, dass Ben sich mit allen Büchern auskennt, auch wenn er manche von Filmen ableitet, da er angeblich mit Büchern nicht viel anfangen kann. Darüber lässt sich aber leicht hinwegsehen, da irgendwer dem Leser ja mitteilen muss, in welchem Buch sie sich gerade herumtreiben. Dass die Charaktere im Buch nicht so ausgefeilt und tiefgründig sind, wie man es hätte gestalten können, ist klar, da die Meisten aus anderen Büchern „entliehen“ worden sind.

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