Clare Furniss Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

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Inhaltsangabe zu „Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb“ von Clare Furniss

Über Trauer, Wut und die Lust aufs Leben

Pearl ist 15, als ihre Welt aus den Fugen gerät: Die Mutter stirbt bei der Geburt ihrer kleinen Schwester. Fortan ist nichts mehr, wie es war. Allein bei ihrem Stiefvater, macht Pearl das Baby für ihre Hilflosigkeit, für ihre Trauer und für ihre maßlose Wut verantwortlich. Es dauert lange, bis sie sich gestatten kann, zurück ins Leben zu finden, sich vielleicht sogar zu verlieben. Und sich auf einen kleinen Menschen einzulassen, der sie braucht.

Wunderschönes Buch,nicht nur für Teens . Hab einige Tränen verdrückt...

— alsheimerin

Trauer und Schwermut sind sehr gut dargestellt, genauso den Drang, nur die eigene Meinung gelten zu lassen und das eigene Leid zu betrauern

— buecher-bea

Ein Buch das lange nachkling, emotional und traurig schön....

— Rees

Eine interessante und traurige Geschichte

— -Bitterblue-

Wunderschön und zum Heulen. Man fühlt richtig mit

— BOBOBOBO

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  • Ein Jahr im Kopf eines trauernden Teenies

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    buecher-bea

    07. August 2017 um 18:12

    Für Pearl (16) bricht eine Welt zusammen, als sie aus der Kinovorstellung kommt und ihre schwangere Mutter unerwartet ins Krankenhaus kommt und an einer Präeklampsie verstirbt. Sie und ihr Ziehvater sind voller Trauer. Und da ist noch dieses neue Kind, was unbedingt noch sein sollte und ihrer Mutter das Leben genommen hat... Rose ist viel zu früh geboren sieht aus wie eine Ratte. Pearl kann für sie keine Liebe aufbringen und verachtet ihren Vater, dass er sich um sie kümmert. Er erwartet tatsächlich von ihr, dass sie sich um Rose kümmert, damit er wieder arbeiten kann .... Trauer und Schwermut sind sehr gut von der Autorin dargestellt, genauso den Drang, nur die eigene Meinung gelten zu lassen und das eigene Leid zu betrauern. Die Fantasiespiele, in denen Pearl mit ihrer Mutter spricht, sind sehr schöne Vorstellungen für jeden, der einmal einen lieben Menschen verloren hat.Und am Ende des Buches ist sicherlich jeder Leser/ jede Leserin glücklich, dass Pearl nicht zusammen mit ihrer Mutter gestorben ist, so wie es wohl viele Menschen machen, die einen geliebten Menschen verlieren. Dennoch hab ich mich das ganze Buch über gefragt, wo denn der Schulpsychologe oder eine andere Institution bleibt, weil dieser Zustand von Pearl einfach so ausgelebt wird.Die Figuren sind ein wenig blass, nur ein paar bekommen erst auf den letzten 20 Seiten eine Form.Und jetzt brauch ich erst mal eine Pause von jungen Frauen, die sich in Selbstmitleid suhlen, dass es weh tut - und womit sie allen anderen in ihrer Umgebung weh tun. ;) 

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  • Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Rees

    10. May 2017 um 08:50

    Als Pearl an einem ganz normalen Tag ihre Mutter verliert und eine ungewollte Schwester bekommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Nichts ist mehr wie es mal war und das Vertrauen in eine heile Welt ist zerstört. Während ihr Vater  versucht über diesen grossen Verlust hinweg zu kommen und seine kleine Familie über die Runden zu bringen, verschliesst sich Pearl völlig und lässt nicht zu, dass man zu ihr vordringt. Weder ihre beste Freundin Molly , noch der Nachbarsjunge Finn oder Granny und schon gar nicht die " Ratte" , wie sie ihre Babyschwester nennt, können sie noch retten. Pearl entfremdet sich immer mehr und lebt in ihrer Welt voller Selbstmitleid und Rebellion. Man möchte sie schütteln , anschreien und aus ihrer Isolation reissen und doch kann man verstehen was in ihr vorgeht,  ganz tief im Herzen drin spürt man ihre Einsamkeit und ihren Schmerz. Das Buch berührt und wühlt auf, es schmerzt und ist auf eine ganz eigenartige Weise auch ziemlich schräg . Ein Buch das lange nachklingt, sehr emotional und traurig schön.

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  • Emotionale und berührende Geschichte! Ehrlich und ohne Kitsch!

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Maerchenbuch

    25. February 2017 um 18:51

    Das Leben der 15-jährigen Pearl ändert sich schlagartig als ihre Mutter völlig unerwartet bei der Geburt der kleinen Rose stirbt. Für Pearl bricht eine Welt zusammen! Bis zuletzt hat sie sich so sehr auf ihre Schwester gefreut, doch nun empfindet sie nur mehr Hass für das winzige Baby, das überlebt hat und dem Pearl nun die Schuld am Tot ihrer Mutter gibt. Ebenso macht sie ihren Stiefvater für ihren schmerzlichen Verlust verantwortlich, denn sie ist davon überzeugt, dass er ihre Mutter zu einem weiteren Kind gedrängt hat. Pearl fühlt sich verraten und im Stich gelassen. Tief in ihrer Trauer und in ihrem Schmerz versunken, zieht sie sich immer häufiger zurück und niemand scheint mehr an das Mädchen heranzukommen. Pearls beste Freundin Molly, möchte sie unterstützen und ihr beistehen, doch Pearl blockt jeden Versuch ab. Während die Welt für den Teenager stehen bleibt, muss Pearl mit ansehen, wie alle anderen Familienmitglieder ihr Leben weiterleben. Die kleine Rose muss versorgt werden, ihr Vater muss wieder arbeiten gehen und ihre Großmutter möchte sie mit dem Enkel der Nachbarin verkuppeln. Doch wie soll Pearl je wieder Freude empfinden und darf sie denn so einfach wieder glücklich sein? Clare Furniss präsentiert mit ihrem Debütroman „Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb“, ein sehr gefühlvolles und emotionales Jugendbuch, das trotz der traurigen Thematik, Leichtigkeit, Witz und Temperament verströmt.Durch die Ich-Perspektive bekommt man einen authentischen Einblick in Pearls Gefühlswelt und ihre verletzte Seele und auch wenn man ihr Handeln nicht immer verstehen kann, passt es doch zu einem Mädchen in ihrem Alter. Halt findet die junge Protagonistin in den Gesprächen mit ihrer toten Mutter, die ihr in verschiedenen Situationen erscheint, ihrer Tochter aus ihrer eigenen Vergangenheit erzählt und sie ermutigt nach vorne zu blicken. Dabei handelt es sich nicht etwa um kitschige Dialoge zwischen Mutter und Tochter, sondern um ehrliche Gespräche, die die Geschichte auflockern und ihr etwas von ihrer Traurigkeit nehmen. Die Autorin konnte mich mit ihrer Lektüre berühren ohne emotional zu übertreiben und ich bin der Meinung, dass die Geschichte gerade jungen Menschen Hoffnung schenken kann, die sich mit dem Thema Verlust und Trauer auseinandersetzen müssen.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1333
  • Ein schweres Jahr

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    jackdeck

    08. August 2016 um 09:41

    Die 15- jährige Pearl, Ich-Erzählerin des hier vorliegenden überzeugenden Romandebüts der Engländerin Clare Furniss lebt ein glückliches, zufriedenes, typisches Teenagerleben. Eines Tages gerät es total aus den Fugen. Die Welt bleibt für sie stehen. Als Ihre Mutter bei der Geburt ihrer Halbschwester Rose stirbt, bricht eine Welt für sie zusammen, Dabei hatte sie sich doch so sehr auf ihre Schwester gefreut. Nun aber hat sie nur noch Gefühle des Hasses und der Wut auf das kleine Lebewesen, das sie bis kurz vor dem Ende des Buches nur „die Ratte“ nennt. Das Baby hat ihr die Mutter gestohlen, so sieht sie das. Ihren bisher so geliebten Stiefvater wirft sie vor, ebenso viel Schuld am Tod der Mutter zu tragen, denn er hätte sie sozusagen zu der Schwangerschaft gedrängt. Pearl fühlt sich von der Welt verraten und um Stich gelassen und fährt auch die Beziehung zu ihrer engen Freundin Molly herunter. Die gibt sich alle Mühe, aber nicht nur sie, sondern auch alle anderen Menschen kommen an die trauernde und verbitterte Pearl nicht mehr heran. Zu tief sind ihr Schmerz und ihre Trauer. Sie kapselt sich ab.Der einzige Zuflucht- und Rückzugsort, den sie findet, sind Begegnungen und Gespräche mit ihrer toten Mutter, die sie in ihrer Phantasie führt. Die sind wie eine nachgeholte Auseinandersetzung des pubertierenden Mädchens mit seiner Mutter, von der sich verlassen glaubt. Dieses Buch zu lesen, war keine leichte Kost, dennoch fand ich es wunderschön, da es auch ausdrückt, dass der Schmerz vielleicht nie vergeht, die Erinnerungen bleiben und man doch schafft zu überleben. Pearl hat wunderbare Menschen an ihrer Seite und hätte sie sich nicht verschlossen, wäre es ihr schon viel, viel früher aufgefallen. Schmerz und Trauer überschatten die Story, wobei dieses nicht überfordert, sondern auch ein klein wenig zum Nachdenken anregt und eben auch nicht oberflächlich geschrieben sind. Pearls Emotionen sind auf jeden Fall sehr authentisch wiedergegeben und lassen mich zwar als Leser vermehrt den Kopf schütteln über Pearls Reaktion, aber auf der anderen Seite erleben wir auch ganz, ganz viel Schönes, da das wahre Leben ja nun tatsächlich nicht immer von der Sonnenseite geprägt wird. Es wird definitiv immer Schattenseiten haben und diese können uns natürlich auch komplett überrumpeln und uns emotional zu Eisblöcken erstarren lassen. Es liegt immer an uns wie wir uns verhalten und ich wünsche mir Menschen an unserer Seite, die uns lieben, durchtragen und auch vergeben, wenn wir völlig die Kontrolle verloren haben.

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  • Berührende Story, trauriges Thema, aber ein wunderschönes Buch !

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Marlee3007

    23. March 2016 um 21:06

    Das Buch handelt von der 15-Jährigen Pearl, die gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in ein neues Haus zieht. Eigentlich scheint alles gut zu sein, doch plötzlich stirbt Pearls schwangere Mutter. - Nicht nur, dass es ganz unvorhersehbar passierte, was ihre Mutter ihr zurücklässt ist die kleine Schwester, die frisch geboren nach einigen Wochen auf der Frühchenstation nach Hause kommt. Pearl macht "Die Ratte" für den Tod ihrer Mutter verantwortlich, zieht sich von ihrem Vater und ihren Freunden zurück, schwänzt die Schule, und dann kommt auch noch der Nachbarsjunge ihr in die Quere..Das Buch hat mich tief berührt, und obwohl Pearl ein ziemlich eigensinniger Charakter ist, hab ich sie ins Herz geschlossen und konnte ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen durch die ausdrucksvolle Schreibweiße der Autorin nachvollziehen.- Trotzdem war mir Pearl manchmal etwas zu ruppig.Obwohl dieses Buch als Jugendbuch deklariert ist, würde ich es auf jeden Fall auch Erwachsenen empfehlen.Ein wirklich schönes Buch mit einem traurigen Thema, was mich berührt aber auch zum schmunzeln gebracht hat.

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  • Trauer, Neid und Herkunft

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    dowi333

    07. September 2015 um 18:27

    Clare Furniss kann auf Erfahrungen als Kellnerin, Verkäuferin und einen Job in der Shakespeare Centre Library in Stratford-upon-Aven zurückblicken. Doch das Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft. Es aber zum Beruf zu machen, kam ihr erst spät in den Sinn. „Das Jahr nachdem die Welt stehen blieb“ war ihre Masterarbeit: Pearl ist 15 Jahre und im Grunde – soweit das für einen Teenager möglich ist – zufrieden mit ihrem Leben. Doch ihre Welt gerät aus den Fugen, als ihre Mutter plötzlich und unerwartet stirbt. Es gibt nichts, was dieses Ereignis ankündigt. Keine Vorahnung oder dergleichen. Nur 15 verpasste Anrufe ihres Stiefvaters. Plötzlich ist sie alleine ihrem Stiefvater Alex und natürlich ihrem Schwesterchen Rose, in einem renovierungsbedürftigen Haus, für dessen Kauf sich ihre Mum eingesetzt hat. Pearl hasst „die Ratte“, wie sie das Baby insgeheim bezeichnet; es stimmt so gar nicht mit dem perfekten kleinen Wesen mit blonden Locken und Grübchen ihrer Fantasie überein. Außerdem hat das Kind die Geburt überlebt. Ihr Stiefvater ist vernarrt in seine Tochter und ist täglich bei ihr im Krankenhaus, obwohl er, wie Pearl findet, sich auf den Tod seiner Ehefrau – ihrer Mutter – konzentrieren sollte. War sie sich vor dem Tod ihrer Mutter ihrer Position noch sicher, so kommen jetzt Zweifel auf. Denn obwohl biologische Abstammung bisher nie ein Thema war, fühlt Pearl sich in ihrer Rolle als Tochter bedroht. Sie ist der Meinung, ihr Dad bevorzugt Rose; der einfache Grund: es ist seine leibliche Tochter. Plötzlich interessiert sie sich für ihren Vater, dessen Namen ihr zwar bekannt ist, von dem sie aber davon abgesehen nichts weiß. Warum auch, sie hat(te) schließlich einen Dad. Und dann ist ihre beste Freundin Molly auch noch mit einem Jungen zusammen, den Pearl nicht ausstehen kann. Andererseits: Welcher Mann ist schon gut genug für die beste Freundin. Pearl reagiert auf diese Ereignisse mit Selbstmitleid. Die Menschen, die sie lieben und ihre über ihre Trauer helfen wollen, stößt sie vor den Kopf, sucht nach Ausflüchten, um sie entweder gar nicht zu treffen oder die Zeitspanne möglichst kurz zu halten. Sie ist regelrecht unverschämt... und das weiß sie auch. Aber wie soll man auf diese Umstände auch regieren. Wer trägt die Schuld daran, dass Pearl ihre Mutter verloren hat. Ist es Rose, ihr Dad oder gar ihre Mum, die einen Untersuchungstermin bei der Hebamme nich wahrgenommen hat. Doch Schritt für Schritt kehrt sie ins Leben zurück und schafft es sogar, „der Ratte“ eine Chance zu geben. Mit klarer Sprache erzählt Furniss von Trauer, ihrer Bewältigung und dem langen Weg zurück ins Leben. Die Gedanken der Protagonistin werden unverblümt wiedergegeben. Ein gelungenes Erstlingswerk der Autorin, das ihr zurecht einen Abschluss für Kreatives Schreiben der Universität in Bath eingebracht hat. Und auch wenn es als Kinderbuch ausgewiesen wird, ist es auch für Erwachsene lesenswert.

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  • Pearl

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Isabell47

    29. August 2015 um 08:41

    Pearls Mutter stirbt bei der Geburt von Rose. Pearl hat Schuldgefühle und gleichzeitig sucht sie die Schuld bei Rose, die für sie nur die Ratte ist. Pearl vernachlässigt die Schule und vor allen Dingen auch ihre beste Freundin Molly. Das Buch schildert das Jahr nach dem Tod. Pearl leidet sehr und mit ihr ihre Umgebung. In ihrer Welt taucht ihre Mutter aus dem Totenreich bei ihr auf und spricht mit ihr. Pearls Bild von ihrer Mutter relativiert sich, da ihre Mutter weiterhin sympathisch ist, jedoch auch Schwächen hat. Ihre Mutter erinnert Pearl daran, dass sie sich gestritten haben und auch daran welches Verhalten ihrer Mutter nervig für Pearl war. Die "verhasste" Oma - die Mutter ihres Stiefvaters übernimmt ein Jahr lang den Haushalt und auch ihr Bild, was die Mutter von Pearl an Pearl weitergegeben hat, wird klargestellt. Erst jetzt kommt heraus, dass die Oma im ersten Jahr auch für Pearl gesorgt hat, da Pearls Mutter unter Depressionen gelitten hat und danach den Kontakt zur "Schwiegermutter" möglichst gering gehalten hat. Ginger sieht selber ihre Schwächen, aber sie liebte Pearl sehr bzw. liebt sie immer noch und war damals sehr traurig, als sie Pearl nicht mehr sehen konnte. Das Buch endet mit dem Todestag und gleichzeitig mit dem ersten Geburtstag von Rose. Viel hat sich in dem Jahr verändert, doch es gibt trotz aller Traurigkeit Hoffnung. Das Buch hat mich tief berührt, denn die Protagonistin Pearl hat mich mitgenommen in ihre Gefühlswelt. Ein wunderbares schönes und trauriges Buch zugleich, wobei mich die Schilderung der alten Nachbarin besonders berührt hat und ich ihre Worte zum Thema Tod und Trauer sehr passend fand. Ein Buch nicht nur für Jugendliche sondern durchaus auch für Erwachsene!

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  • Das Ende hat die komplette Atmosphäre zerstört, die war jedoch auch nicht gut.

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Johannisbeerchen

    17. August 2015 um 16:34

    Meinung: Ein heikles und wichtiges Thema, welches ganz und gar nicht gut war. Pearl kann es nicht fassen. Ihre Mutter ist tot. Ihr Stiefvater scheint die kleine Ratte Rose viel mehr zu lieben als sie und so versinkt Pearl in Selbstmitleid, kapselt sich von der Welt ab und führt Gespräche mit ihrer toten Mum. Pearl ist von Anfang an sehr verschlossen, kapselt sich mehr und mehr ab, hasst Rose weiterhin und lässt nichts und niemanden an sich ran. Während der ganzen Geschichte verrennt sie sich weiter und tiefer in ihre Trauer und kommt keinen Schritt näher ins Leben. Und dann ist eine Situation, die alles verändert. Statt die Veränderungen zu beschreiben und den Leser an den Erfahrungen teilhaben zu lassen, ist von einem Kapitel aufs nächste alles Friede Freude Eierkuchen. Es ist unrealistisch und völlig an den Haaren herbei gezogen. Dadurch fanf ich überhaupt keinen Draht zu Pearl. Die Emotionen, die Trauer und die Wut, kamen nicht bei mir an. Es war sehr platt und mit einer Handlung, die einen völlig verwirrt zurück lies. Anfangs fand ich die Story ganz nett, aber das Ende hat alles an Symphatie zu dem Buch zunichte gemacht. Fazit: Das Ende hat die komplette Atmosphäre zerstört, die war jedoch auch nicht gut.

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  • Das Leben von Pearl nach dem Tod ihrer Mutter

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Insel56

    31. July 2015 um 08:03

    Pearl, ein Teenager, verlässt ihre schwangere Mutter beim Kuchenbacken in dem Glauben, dass sie sie nach dem Kinobesuch wiedersehen wird. Doch das wird sie nicht, denn Pearls Mutter stirbt im Krankenhaus, doch das Baby kann gerettet werden. Pearl fällt in ein tiefes Loch. Sie hat Schuldgefühle und gibt allen anderen Menschen in ihrem Umkreis diese Schuld. Ihr liebevoller Stiefvater, ihrer Stiefoma und vor allen Dingen "Der Ratte", ihrer Schwester Rose. Sie verscheucht alle Menschen in ihrer Umgebung - sogar ihre beste Freundin. Pearl sieht nur noch sich und ihr Leben. Das Buch schildert ganz ehrlich die Gefühle von Pearl und ihr Verhalten. Ich konnte sie verstehen und ich fand es gut, dass die Autorin nichts beschönigt hatte. Pearl "sieht" und "spricht" mit ihrer Mutter nach derem Tod. Pearl erlebt in diesen Monaten nachdem Tod der Mutter eine Menge über das Leben und das nicht alles so ist, wie es scheint. Ihre Mutter wird danach immer noch toll sein, aber auch sie hatte Schwächen, die sie selber in den imaginären Gesprächen ihrer Tochter mitteilt. Ich möchte nicht mehr verraten, doch ganz besonders zu Herzen ging mir auch die Rolle der "gehassten" Stiefoma. Das Buch ist kein Kinderbuch, sondern zählt eher zur Kategorie "Jugendbuch", denn die Leser sollten schon 13 und älter sein. Mir als Erwachsenem hat dieses Buch auch sehr gut gefallen und ich spreche eine klare Leseempfehlung dafür aus. Das Cover und das Schriftbild des Buches sind ebenfalls sehr gelungen!

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  • Pearl gegen die ganze Welt

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Bokmal

    02. June 2015 um 16:27

    Es ist unglaublich und kann eigentlich nicht sein. Als Pearl eine kleine Schwester bekommt, stirbt die Mutter bei der Geburt und lässt die Mädchen mit dem Vater (der übrigens nicht Pearls leiblicher Vater ist) allein. Pearl, der traurige Vater, der aber doch die Verantwortung für das unschuldige kleine Wesen übernimmt und "die Ratte", wie Pearl sie nennt, die für sie die Schuld am Tod der Mutter trägt. Und deshalb nimmt sie sich vor, das neue Geschwisterchen nicht zu leben. Sie zieht sich in ihr eigenes Schneckenhaus zurück und hasst alle um sie herum, bricht den Kontakt zu ihrer besten Freundin ab und wendet sich ab vom Vater, dem sie verübelt, dass er die kleine Rose liebt. Ab und an bekommt sie "Besuch" von ihrer Mutter, die mit ihr spricht, sie ermutigt und in verschiedenen Lebenslagen begleitet. Segen oder Fluch?? Kurzum - Pearl entwickelt sich zu einem Teenager, dem man zwar viel nachsieht, weil er solch einen harten Schicksalsschlag erlebt hat doch zeitgleich ist man entsetzt über die Sturheit, mit der sie allen Versuchen, ihr zu helfen, rigoros begegnet. Der Sympathiepegel schwankt also während des Lesens, was ich als besonders wertvolle, literarische Form betrachte. Das Wechselspiel aus Nähe und Distanz zur Protagonistin Pearl fesselt einen an die Geschichte, die ein sehr sensibles Thema für Teenager (vielleicht eher als Jugendbuch zu bezeichnen??) emotional und doch lebensnah aufarbeitet. Ein tolles Buch, das nicht nur Jugendlichen ein tolles Lesevergnügen bereiten kann. Dafür gibt es 5 Sterne!

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  • Dreht sich die Welt trotzdem wieder...?

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    Maus24

    01. June 2015 um 22:13

    Pearls Leben verändert sich schlagartig. Ihre Mutter Stella stirbt unerwartet bei der Geburt ihrer kleinen Schwester Rose. Pearl zieht sich in ihrer Trauer und Wut von ihrer besten Freundin Molly zurück, gibt ihrem Stiefvater die Schuld am Tod der Mutter, ebenso der  Ratte , wie sie das Baby nennt, welches sie sowieso hasst. Pearl beginnt an der Liebe ihres Stiefvaters zu zweifeln, da er sich mehr um die  Ratte  kümmert, und sie nicht mehr im Mittelpunkt steht wie zuvor. Ihre beste Freundin Molly möchte Pearl beistehen und helfen, aber Pearl blockt alle Versuche ab. Als Baby Rose aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, muss Pearl ihren Vater unterstützen, indem sie eine gewisse Zeit auf Rose aufpassen soll, während ihr Vater arbeiten geht. Das geht doch gar nicht. Ihre Granny zieht nun als zusätzliche Hilfe für das Baby zu ihnen. Immer mehr fühlt sich Pearl ungeliebt und überlegt ihren leiblichen Vater zu suchen. Ihre Mutter erscheint ihr unglaublicherweise als  Geist , wobei sie selbst manchmal nicht weiß, ob sie will, dass sie erscheint oder doch lieber nicht, denn selbst dem Geist ihrer Mutter kann sie nicht alles anvertrauen... Während es für Pearl so aussieht, als sei für sie die Welt stehen geblieben, verändert sich in ihren Augen die Welt der anderen viel zu schnell. Molly hat einen Freund und vertraut sich nicht mehr Pearl an. Dabei merkt Pearl gar nicht, dass sie Molly gar keine Chance dazu gibt. Ihr Vater geht wieder arbeiten und Granny möchte sie mit dem Enkel der Nachbarin verkuppeln. Aber darf sie denn je wieder glücklich sein??? Clare Furniss hat eine angenehme Schreibweise, bei der ich mich sofort in Pearl einfühlen konnte. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man fragt sich, schafft es Pearl doch wieder einen Weg zu sich, ihrer Familie und ihren Freunden zu finden? Obwohl es um ein ernstes und trauriges Erlebnis geht, versteht es Clare Furniss diese mit der richtiges Dosis Witz aufzulockern. Obwohl dieses Buch als Jugendbuch deklariert ist, finde ich es auf jeden Fall auch lesenswert für Erwachsene. Mein Fazit: Ein Buch mit einem ernsten und traurigen Thema, wunderschön natürlich, gefühlvoll ohne zu übertreiben und witzig geschrieben. Absolut lesenswert!

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  • sehr berührender Jugend Roman mit vielen Höhen und Tiefen :

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    amiga

    In der Geschichte geht es um Pearl eine Jugendliche, welche gerade mit ihrer Familie umgezogen ist, kurz darauf stirbt ihre Mutter nach der Geburt von Rose dem Baby. Pearls Welt bricht zusammen. Nichts ist mehr, wie es wahr. Sie reagiert unheimlich trotzig und stellt sich allem in den Weg.Ihrem Vater geht es sehr schlecht, er ist total überfordert mit dieser Situation. Manchmal wenn es Pearl sehr schlecht geht, erscheint ihre tote Mutter und versucht sie zu trösten und ihr Mut zu machen. Ihre Granny kommt für einige Zeit ins Haus um die Familie zu unterstützen, sie kümmert sich haupfsächlich um Rose, Pearl hat ihr den Namen Ratte gegeben, sie hasst dieses Baby, sie ist schuld, daß ihre Mom gestorben ist, sagt sie. In der neuen Schule geht es ihr immer schlechter mit den Noten, und sie hat viel Zoff mit ihrer Freundin Molly. Sie lernt einen jungen Mann namens Finn kennen, sie findet ihn nett aber nicht mehr. Kurz vor Weihnachten geht dann gar nichts mehr, sie trotzt andauernd und geht jedem fürchterlich auf die Nerven, ausserdem will sie jetzt endlich ihren leiblichen Vater James kennen lernen und macht sich auf die Suche nach ihm........... Diese Geschichte hat mich sehr berührt , Pearl ihre trotzige aufmüpfige Art hat mir weniger gefallen, hab sie aber teilweise schon verstanden, weil ich selbst erfahren habe, wie schmerzhaft der Tod der eigenen Mutter sein kann und ganz besonders für eine Jugendliche die sich erst auf ihren Weg machen muss. Dieses Buch verdient mehr als 5 Sterne und ist für Jugendliche ab 17 Jahren geeignet und für alle Erwachsenen.

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  • Wohin mit dem Schmerz?

    Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

    MelE

    19. December 2014 um 17:06

    "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" erzählt die Geschichte von Pearl, deren Mutter völlig unerwartet verstarb und sich nun zurechtfinden muss im Leben ohne mütterlichen Beistand. Vielleicht kommt Pearl hin und wieder sehr zickig rüber, aber wenn man ganz tief blickt, erkennt man eine zutiefst verletzte Seele, die sich neu ordnet und dabei einfach um sich schlagen muss. Dass dabei Freunde und Familie verletzt werden, sieht Pearl nicht, denn sie ist in ihrer Trauer gefangen. Es ist oft schwierig Sympathie für Pearls zu empfinden, da sie uns als Leser nicht unbedingt durch ihr Verhalten auf ihre Seite zieht, dennoch habe ich gewisses Verständnis, da ja nun tatsächlich ihre Welt komplett aus den Fugen geraten ist. Pearl fühlt sich alleine gelassen mit neuer Schwester, einem Stiefvater und dessen Mutter. Granny selbst hatte wenig Kontakt zu Pearl und nach und nach kommt heraus, warum fast schon Feindschaft zwischen Granny und Pearls Mum geherrscht hat. Pearl muss erkennen lernen, dass ihre Mutter nicht perfekt war und auch einiges an Fehlern gemacht hat, die sich jetzt nach ihrem Tod offenbaren und Pearl noch mehr verwirren. Hier kommt ganz klar zum Vorschein, dass wir Menschen oft auf ein Podest stellen und sie urplötzlich fehlerfrei sind. "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" zu lesen, war eine ganz bewusste Entscheidung, denn nachdem ich vor einigen Jahren meinen Großvater beim Sterben begleitet habe, kam ich umgekehrt zu der Frage des Buchtitels, warum die Welt sich weiterdreht, obwohl ein Mensch diese gerade verlassen hat. Dieses Gefühl aus dem dunklen Krankenhauszimmer in die Sonne zu blicken und festzustellen, dass für andere die Welt eben nicht stehengeblieben ist, werde ich niemals im Leben vergessen. Die Story des Buches ist eine ganz andere, als die, die ich erfahren habe und vielleicht sogar noch erfahren werde, aber sich mit dem Tod eines geliebten Menschens auseinanderzusetzen ist einfach hart und für Pearl die ja auch noch sehr jung ist, doppelt schwer, da nun noch Eifersucht auf ihre Schwester Rose hinzukommt. Würde Mum noch leben, wenn es Rose nicht geben würde? Liebt Dad mich immer noch genauso, wie er Rose liebt oder ersetzt sie mich nun? Anstatt sich zu öffnen, verschließt sich Pearl immer mehr und ehrlich gesagt schadet sie damit sich selbst sehr. Pearl kann einfach nicht loslassen, bzw. sich eingestehen, dass ihre Mutter fort ist, gestorben und begraben und nicht mehr in ihrem Leben integriert. Dieses Buch zu lesen, war keine leichte Kost, dennoch fand ich es wunderschön, da es auch ausdrückt, dass der Schmerz vielleicht nie vergeht, die Erinnerungen bleiben und man doch schafft zu überleben. Pearl hat wunderbare Menschen an ihrer Seite und hätte sie sich nicht verschlossen, wäre es ihr schon viel, viel früher aufgefallen. Schmerz und Trauer überschatten die Story, wobei dieses nicht überfordert, sondern auch ein klein wenig zum Nachdenken anregt und eben auch nicht oberflächlich geschrieben sind. Pearls Emotionen sind auf jeden Fall sehr authentisch wiedergegeben und lassen mich zwar als Leser vermehrt den Kopf schütteln über Pearls Reaktion, aber auf der anderen Seite erleben wir auch ganz, ganz viel Schönes, da das wahre Leben ja nun tatsächlich nicht immer von der Sonnenseite geprägt wird. Es wird definitiv immer Schattenseiten haben und diese können uns natürlich auch komplett überrumpeln und uns emotional zu Eisblöcken erstarren lassen. Es liegt immer an uns wie wir uns verhalten und ich wünsche mir Menschen an unserer Seite, die uns lieben, durchtragen und auch vergeben, wenn wir völlig die Kontrolle verloren haben. Ein glaubhaftes und emotionales Buch, welches mir wirklich nah ging, dennoch konnte ich mich gut auf die Aussage des Buches einlassen und mich trotzdem wohlfühlen. Sehr gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne!

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  • Ich suche...ein schweres Thema!

    Kreuels

    ...Erfahrungsberichte zum Thema Sterben, Tod und Trauer. Ich suche ausdrücklich keine Fachbücher oder psychologische Abhandlungen, sondern eigene (persönliche) Erfahrungsberichte. Ziel ist es eine Bibliothek unter http://www.fotografie-kreuels.de/buch-shop/ aufzubauen. Es wird ein spezialisierter Buchshop zu diesem Thema werden, mit einem Onlineverzeichnis/-handel, aber auch einer begehbaren und damit haptischen Bibliothek für Interessierte und Suchende. Wer sich dauerhaft darüber informieren möchte, kann meinen kostenlosen Newsletter abonnieren, der monatlich erscheint. Ich bin über jedweden Hinweis dankbar! Gruß Martin Kreuels

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