Florian Reisewitz

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Autor*in von Von Goa nach Walsrode.

Lebenslauf

Florian Reisewitz erkrankte während seines Zivildienstes das erste Mal an einer schizoaffektiven Psychose. Er studierte Germanistik, Politik und Soziologie in Hamburg. Eine Umschulung zum Fachinformatiker hat er Anfang 2023 in Bremen erfolgreich abgeschlossen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Florian Reisewitz

Cover des Buches Von Goa nach Walsrode (ISBN: 9783867391245)

Von Goa nach Walsrode

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Erschienen am 05.10.2018

Neue Rezensionen zu Florian Reisewitz

Cover des Buches Von Goa nach Walsrode (ISBN: 9783867391245)
sabatayn76s avatar

Rezension zu "Von Goa nach Walsrode" von Florian Reisewitz

‚Ich selbst war mir sicher, dass ich wusste, was ich tat.‘ (Seite 28)
sabatayn76vor 6 Jahren

Florian Reisewitz hatte seine erste psychotische Episode vor mehr als 20 Jahren und erzählt in seinem Erfahrungsbericht vom ersten Kontakt mit Cannabis, Spaß mit Freunden, regelmäßigem Gebrauch und erster Paranoia, von Goa-Partys, von seinem Experimentieren mit Psilocybin, Lachgas, Ecstasy, Speed, MDMA und LSD, von Horrortrips, von Beziehungsideen und von Verfolgungswahn.

Reisewitz schreibt sehr detailliert und eindringlich von seinem Weg in die Psychose. Er erzählt dabei auf lebendige Weise von Verfolgungswahn und Halluzinationen sowie von depressiven Phasen, die auf die psychotischen Episoden folgen und in denen er häufig suizidal ist.

Er bietet dem Leser in ‚Von Goa nach Walsrode‘ tiefe Einblicke in die Psychopathologie von Psychosen, aber auch in die Wirkung von verschiedenen Drogen, in die medikamentöse Behandlung mit Antipsychotika und Antidepressiva, in Nebenwirkungen der Psychopharmaka und in seinen langen Weg zwischen Hoffnung, Rückfall, Akzeptanz, Abstinenz und Remission.

Ich empfand das Buch als großartigen Erfahrungsbericht, der dem Leser die Problematik sehr nahe bringt, ein tieferes Verständnis für psychotische Symptome vermittelt und zeigt, wie der Weg in eine Psychose aussehen kann.

‚Ein [...] Ziel meines Textes ist es, dazu beizutragen, dass sich Unkenntnis über psychische Erkrankungen und Angst vor psychisch Erkrankten verringern. Eine solche Erkrankung ist in unserer Gesellschaft immer noch mit einem Stigma verbunden, wird verdrängt und tabuisiert. Ein offenerer Umgang mit Betroffenen und eine realistische Sicht auf die Erkrankung tun not.‘ (Seite 8)

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