Inger Frimansson Der Beschützer

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(6)
(2)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Beschützer“ von Inger Frimansson

Zwei Feuerwehrmänner sind tot - einer angeblich einem obskuren Unfall zum Opfer gefallen, der andere ermordet. Besteht eine Verbindung zwischen den Toten? Hat man es gar mit einem gerissenen Serienmörder zu tun? Schon bald gibt es einen Verdächtigen, doch erst, als es fast schon zu spät ist, erkennen die ermittelnden Beamten, dass man die ganze Zeit auf der falschen Fährte war-...
Ein ungeheuer raffinierter Kriminalroman, der mit den Erwartungen des Lesers spielt wie die Katze mit der Maus. Der zweite Roman von Schwedens Bestsellerautorin Inger Frimansson, die gleich mit ihrem ersten Thriller "Gute Nacht, mein Geliebter" bei deutschen Krimifans den Durchbruch schaffte.

Stöbern in Klassiker

Mutter Courage und ihre Kinder

EIne kurze Lektüre über den Dreißigjährigen Krieg, sowie um die Notwendigkeit von Krieg und Frieden. Kurzweilig und doch eindrucksvoll.

SaSu13

Michael Kohlhaas

Novelle über Recht, Gerechtigkeit, Selbstjustiz, Auflehnung gegen Willkühr der Obrigkeit

Stubenpuma

Anna Karenina

Unglaublich gutes Buch, in dem die Zeit Russlands um die Hauptperson Anna Karenina wie lebendig erscheint.

HiasL

Die unendliche Geschichte

Kann man in jedem Alter lesen und immer wieder etwas Neues darin entdecken.

LumiBooks

Stolz und Vorurteil

Schon mehrfach in englisch und deutsch verschlungen - simply timeless.

LumiBooks

Frankenstein

Die Sprache und Erzählkunst von Mary Shelley haben einen zeitlosen Klassiker erschaffen.

Belladonna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 2 Tote, eine Entführung, ein Selbstmord

    Der Beschützer

    Leseherz

    08. August 2017 um 07:25

    Ein Feuerwehrmann stirbt bei einem Einsatz und das Team ist erschüttert. Ja, in einer Schockstarre – Stefan Almgren, die ihn alle Almis nannten, zog sich während des Einsatzes die Maske runter und atmete den gefährlichen Rauch ein. Alle fragen sich warum, doch scheint die Theorie von Selbstmord nah. Man munkelt, dass er seine Frau Maria immer noch liebt und er die Trennung nicht verkraftet hatte. Es klingt logisch… Doch kurze Zeit später fand man einen weiteren Feuerwehrmann tot – erstickt! Ist das jetzt noch Zufall? Franki wollte schon immer zur Feuerwehr und tat wirklich alles, doch es reichte nie. Immer noch eng mit der Feuerwehrwache verbunden, konnte er sich Zutritt verschaffen. Eines Tages sah er Waltraut wieder – die Schwester von Engen. Sie kommen sich näher, verlieben sich.Doch dann verschwand die 15jährige Jessica, die Stieftochter eines Feuerwehrmannes Johnny. Alle Zeichen stehen gegen Franki und er wird vorläufig festgenommen, nachdem er mit Waltraut einen kleinen Trip mit dem Schiff unternahm. Er streitet die Taten ab, sagte immer wieder, er kenne den nicht, er war nicht vor Ort. Doch dann wurde die Feuerwehr zum Einsatz gerufen: PUZ! Person unter Zug! Die Einsatzkräfte sind da, machen sich auf ein grausames Bild gefasst. Doch geschockt müssen sie sehen, dass es ihr Putzmann Svempa ist, der da unter dem Zug liegt. Sie gehen vom Unfall aus, doch Svempa konnte nicht mehr. „In der Wache liegt ein Brief. Da steht alles drin.“ und verstarb. Welches Geheimnis offenbart der Brief?

    Mehr
  • Rezension zu "Der Beschützer" von Inger Frimansson

    Der Beschützer

    Wortklauber

    29. April 2011 um 10:52

    Entsetzen und Fassungslosigkeit bei einem Löschzug der Stockholmer Feuerwehr: Bei einem Einsatz hat sich ein Feuerwehrmann offenbar die Atemmaske vom Gesicht gerissen, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Die Kollegen sind fassungslos, müssen aber nicht lange nach möglichen Gründen für diese offenbare Verzweiflungstat suchen, da Almis gerade von seiner Frau verlassen worden war und er um die in die Brüche gegangene Beziehung sehr getrauert hat. - Der Leser weiß aber, was einer seiner Kollegen nur ahnt: dass da noch jemand in diesem verqualmten Raum war und es kein Selbstmord war, sondern Mord. So schockiert die Feuerwehrleute sind: Viele haben ihr eigenes Päckchen zu tragen, und so kehrt bald wieder Alltag ein. Einige der Feuermänner - wie auch der verstorbene Almis - kennen sich seit ihrer Kindheit. Auch wenn es stimmt, dass alle kleinen Jungen später mal Feuerwehrmänner werden wollen: Bei diesen Freunden war es mehr als nur ein Wunsch. Nur einer von ihnen hat es nicht geschafft, ist durch die Aufnahmeprüfung gefallen, obwohl er doch körperlich der fitteste von allen war: Franki. Mit dieser Schmach hadert er immer noch, hat er sich doch nichts sehnlicher gewünscht. Stattdessen bringt er sich mehr schlecht als recht als Putzhilfe im Fußpflegestudio seiner Mutter über die Runden. Sie ist es auch, die ihn eines Tages mit ins Konzert nimmt. Dort trifft er auf Waltraud. Die Schwester eines seiner Freunde aus Kindertagen ist - ganz dem Wunsch ihres überbehütenden Vaters entsprechend - Sängerin geworden. Franki sucht ihre Nähe, und tatsächlich werden diese beiden, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, ein Paar. Währenddessen ereignet sich ein weiterer Todesfall bei der Feuerwehr: Wieder sieht es nach Selbstmord aus, diesmal im eigenen Bett. Sogar ein Abschiedsbrief wird gefunden. Auch hier weiß der Leser: Selbstmord war das nicht. Es braucht keinen großen Psychologen um zu erkennen, dass mit Franki etwas nicht stimmt. Seltsam ungelenk kommt er daher, einerseits warmherzig und treusorgend, andererseits wirkt er oft kalt, ist vereinnahmend, kontrollierend, verhält sich abfällig Frauen gegenüber. Und da ist ja immer noch dieser große Zorn in ihm, von der Feuerwehr abgelehnt worden zu sein. Als ob er irgend etwas mehr wollte als Brände zu löschen, immerhin versteht er "die Seele des Feuers" doch mehr als alle anderen ...! Als dann auch noch die 16-jährige Stieftochter eines Feuerwehrmanns verschwindet, scheint klar, dass irgend jemand offenbar eine Rechnung mit den Feuerwehrmännern begleichen will. Dieser Krimi folgt keinen üblichen Mustern. Ermittelnde Polizisten tauchen nur ganz am Rande auf. Der Schwerpunkt liegt auf den handelnden Personen, ihren kleinen und großen seelischen Verletzungen und Problemen. Dabei malt Frimansson niemals schwarz/weiß. Gerade wenn man glaubt, eine Person zu kennen, überrascht sie einen. Zu sagen, dass der Roman nicht spannend wäre, träfe es nicht: Die Spannung ergibt sich bei dem einen Leser entweder aus anderen Elementen heraus - oder bei dem anderen Leser, je nach dessen Krimigeschmack, gar nicht. Mir hat das - ausgesprochen gut recherchierte - Buch (wie auch "Die Katze, die nicht sterben wollte") sehr gut gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Beschützer" von Inger Frimansson

    Der Beschützer

    Winterzauber

    18. April 2010 um 19:27

    Also, gut das dieses nicht mein erster skandinavischer Krimi war - einfach nur übel. Zumindest gut genug, dass ich ihn zu Ende gelesen habe. Aber nicht besonders einfallsreich die Story !!

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks