Als Oma immer kleiner wurde

von Inka Pabst und Mehrdad Zaeri
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Als Oma immer kleiner wurde
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Inhaltsangabe zu "Als Oma immer kleiner wurde"

Anfangs wundert sich Peppi nur, als sie feststellt, dass ihre Oma immer kleiner wird. Oma benötigt beim Wäscheaufhängen einen Schemel und kann die Einkaufstasche nicht mehr tragen. Die Kegelschuhe rutschen ihr von den Füßen und in der Eisdiele muss sie auf einem Kissen sitzen, um auf den Tisch sehen zu können. Schließlich kann Peppi ihre Oma kaum mehr verstehen, so zart ist sie geworden. »Phissmosmmnhhnm …« ist alles, was Peppi noch hören kann. Also krabbelt Oma einfach in Peppis Ohr. Nun endlich kann Peppi wieder alles verstehen, was Oma ihr zuflüstert, und sie weiß, dass Oma für immer bei ihr ist. Inka Pabst hat eine kleine Geschichte über das Abschiednehmen geschrieben, die ans Herz geht und die man unbedingt weitererzählen möchte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864293573
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:64 Seiten
Verlag:TULIPAN VERLAG
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Seelensplittervor einem Jahr
    Trauer - Hoffnung - Leben

    Meine Meinung zum Kinderbuch und Bilderbuch:
    Als Oma immer kleiner wurde

    Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt erwähne ich auf der Original Rezension auf meinem Blog :)

    Inhalt in meinen Worten:
    Das kleine Mädchen Peppi ist irre gerne bei ihrer Oma, mit dieser kann sie nämlich ganz viel erleben.
    Doch irgendwann schrumpft ihre Oma, sie wird immer kleiner und Peppi muss Aufgaben übernehmen, die sonst ihre Oma tätigt.
    Am Ende muss Peppi erkennen, dass das Wesentliche nur mit den Augen zu betrachten ist.

    Wie ich das Buch empfand:
    Zu erst einmal finde ich die Gestaltung des Buches sehr interessant.
    Das Cover erinnert mich an eine Raufaser Tapete, die gerne in meinem Kinderzimmer hing. Die Bilder und Zeichnungen waren das erste was mir in das Auge sprang. Dabei wirken sie wie eine kleine Bleistiftzeichnung und sind schwarz weiß, bzw in dem Fall Ocker und Schwarz gehalten.
    Auf jeder Seite findet sich eine Zeichnung, mal ausfüllend auf den Doppelseiten, mal ganz kleine.
    Finde ich sehr ansprechend und nicht aufdringlich. Gerade weil die bunte Farbe nicht gegeben ist, wird klar, einerseits ist das Buch wirklich eine traurige Geschichte, andererseits aber auch eine mit Hoffnung und Vertrauen.

    Geschichte:
    Für mich war das Thema Sterben, wie ich es eigentlich erwartet hatte, nicht im Mittelpunkt gestanden. Es geht hauptsächlich um eine Oma die irgendwie schrumpft, und letztlich im Ohr ihrer Enkelin landet, und als die Enkelin traurig ist, merkt sie, dass sie das wichtigste ja in ihrem Herzen trägt.
    Einerseits ist das Buch also schon eine Art Trauerbegleitung für Kinder, wo gerade Familienmitglieder gestorben sind, andererseits eher eine Fantasiegeschichte, die den Tod nicht wirklich erwähnt.
    Finde ich an sich eine gute Idee, dennoch fehlte mir hier irgendwie ein besonderes etwas.

    Empfehlung:
    Ich kann euch die Geschichte nur zum Teil empfehlen. Wer nun wirklich ein Buch erwartet, dass das Thema Trauer wirklich aufgreift, findet hier nicht so ganz das, was er vielleicht erwartet. Wer aber eine Geschichte erwartet, die besondere Betonung auf das, was im Herzen ist, und das man so lange man etwas im Herzen trägt, nichts verloren hat, eine gute Unterstützung.
    Es ist ein Kinderbuch, das nicht in jedes Raster passt und genau das ist super stark und mutig, und ich empfinde es ansprechend.
    Deswegen kann ich euch das Buch dann eben doch empfehlen, wichtig ist, lasst euch vom Buch überraschen und geht nicht mit vorgefertigten Gedanken an das Buch heran.

    Bewertung:
    Ich möchte der Geschichte gerne 4 Sterne geben. Denn eigentlich finde ich sie super, nur hatte ich zu hohe Erwartungen, die dann doch in eine andere Richtung gelenkt worden sind.

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