Lauren Willig Ashford Park

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Inhaltsangabe zu „Ashford Park“ von Lauren Willig

Als Granny Addie sie hartnäckig «Bea» nennt, schiebt ihre Enkelin Clementine die Verwirrtheit zunächst auf das Alter. Schließlich ist Addie fast 100 Jahre alt. Doch Clementines Neugier ist geweckt: Wer ist Bea? Die junge Frau begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, sie erfährt von Addies großer Liebe Frederick, und von ihrer Cousine: Bea. Schließlich entdeckt sie ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Schicksal bestimmen wird ...

ein kurzweiliger Roman über ein Familiengeheimnis!

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Ein Familiendrama welches für den Leser ohne große Nachwirkungen bleibt

— MelC
MelC

Es steckt oft mehr hinter der Vergangenheit eines jedem als man auf den ersten Blick zu sehen vermag...

— Micha1985
Micha1985

Spannende Familiengeschichte! Teilweise etwas langwierig, aber man will wissen, warum alles so gekommen ist.

— MissWatson76
MissWatson76

Eine spannende Familiensaga mit vielen Geheimnissen! Spannend bis zum Schluss.

— TraumTante
TraumTante

Der Autorin ist ein gelungener Genrewechsel gelungen, in dem sie Familiengeheimnisse heraufbeschwört, die der Leser unbedingt lösen will !

— Cridilla
Cridilla

Interessante Familiengeschichte

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine Familiensaga mit einigen kleinen Schwächen. Die Abschnitte aus der Vergangenheit sind packend erzählt, verlieren aber an Spannung.

— tinstamp
tinstamp

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    Ashford Park
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    17. July 2017 um 10:44

    Schreibstil Wieder einmal war es Zeit für eine Familiengeschichte über ein dunkles Geheimnis, das nach und nach aufgedeckt wird. "Ashford Park" lag schon länger auf meinen Sub und nun war ich direkt in Stimmung dafür. Die Geschichte wird wie gewohnt in zwei Zeitebenen erzählt. Erst einmal haben wir die Vergangenheit, in der nach und nach das Geheimnis offenbart wird, dann haben wir die Gegenwart, in der eine Verwandte, in diesem Fall die Enkelin, Nachforschungen anstellt. Lauren Willig beschreibt dabei in erster Linie die Personen und wenig die Umgebung. Das empfand ich bei diesem Buch als sehr angenehm, auch wenn das Anwesen "Ashford Park" und die spätere Zeit in Kenia dabei etwas in den Hintergrund rückt. Erwähnen muss ich hier auch noch, dass ich die Übersetzung teilweise nicht ganz so passend fand. Es gab einige englische Begriffe, die anders treffender übersetzt hätten werden können. Allerdings werde ich das nicht in meine Bewertung einfließen lassen, da die Autorin dafür nichts kann! Charaktere - Addie - Addie lernen wir im zarten Alter von sechs Jahren kennen. Nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, kommt sie zu ihrer Tante und Onkel nach Ashford Park. Dort führt sie ein unbeschwertes Leben und lernt ihre Cousine Bea kennen, die schnell zu einer guten Freundin wird. Addie selbst treffen wir in der Gegenwart nur kurz an ihrem 99. Geburtstag. Dort nennt sie ihre Enkelin Clemmie plötzlich Bea. Nach und nach wird hier dann Addies Geschichte aufgedeckt, in der auch Clemmies Großvater Frederick eine wichtige Rolle spielt ... So ganz mitfiebern konnte ich mit Addie nicht, obwohl sie mir von allen Charakteren noch am sympathischsten war. Sie ist eine intelligente junge Frau, auch wenn sie einige Fehler begeht ... - Clemmie - Ich muss zugeben, dass ich Clemmies Sicht weniger interessant fand. Sie stammt gerade aus einer zerbrochenen Beziehung und vergräbt sich in Arbeit. Für ihre Großmutter hat sie sich eigentlich nie so recht interessiert, erst an dessen Lebensende will sie mehr über sie erfahren. Clemmie war mir nicht gerade sympathisch. Sie war mir zu verbissen, teilweise zu egoistisch. Die Liebesgeschichte mit ihr in der Hauptrolle fand ich unpassend und viel zu kitschig. - Frederick - Frederick war eine Person, die ich nicht verstehen konnte. Er handelt meiner Meinung nach sehr widersprüchlich, weswegen er mir wenig glaubhaft vorkam. Er steht im Grunde zwischen Bea und Addie und ich glaube, er weiß lange Zeit selbst nicht, was er denn nun eigentlich will ... Meine Meinung Die Geschichte beginnt sehr spannend mit einem späteren Aufeinandertreffen von Bea und Addie in Afrika. Dort wird schnell klar, dass zwischen den jungen Frauen etwas vorgefallen ist und im Zentrum des Ganzen Beas Ehemann Frederick steht, den wohl auch Addie ganz toll fand. Nach einem Zeitsprung zum Jahre 1999 lernen wir Clemmie kennen, die Enkelin der heute 99 Jahre alten Addie. Hier wird klar, dass Clemmie einen Großvater names Frederick hatte, was bedeutet, das damals in Kenia irgendwas geschah, dass Bea und Frederick auseinandergebracht hat. Dieses Ausgangsszenario hat eine tolle Spannung erzeugt. Den Anfang des Romans fand ich daher sehr stark, da es mir als Leser viele Fragen aufgeworfen hat. Nach und nach wird Addies Geschichte offenbart, wie sie nach Ashford Park kam, wie Bea und sie so gute Freunde wurden und wie sie Frederick kennengelernt hat. Zugegebenermaßen muss ich anmerken, dass ich einige Dinge nicht nachvollziehen konnte, unter anderem Beas egoistisches Verhalten. Auch Clemmie in der Gegenwart deckt die Geschichte nach und nach auf. Sie hat sich eigentlich nie sonderlich für ihre Großmutter interessiert, doch plötzlich ist ihr Interesse geweckt. Ihre Abschnitte enthalten einige interessante Hinweise, waren mir aber ansonsten zu langweilig. "Ashford Park" ist wieder mal ein klassischer Fall in diesem Genre, in dem der Vergangenheitsstrang deutlich stärker ist. Manchmal empfand ich Clemmies Privatleben als zu unwichtig und ihre Liebesgeschichte hätte meiner Meinung nach gänzlich weggelassen werden können. "Ashford Park" selbst ist nur kurzzeitig Schauplatz des Geschehens. Lauren Willig legt hier aber wenig Wert auf die Beschreibung der Umgebungen, was ich echt erfrischend fand. Wichtiger sind hier die Charaktere, persönlich hätte ich mir aber mehr Sympathieträger gewünscht! Obwohl ich für die einzelnen Charaktere wenig Verständnis aufbringen konnte, ist die Geschichte rund um Addie und dem Geheimnis der Vergangenheit doch sehr interessant. Es gibt einige Offenbarungen und Wendungen und am Ende fügt sich wie immer alles zusammen, sodass ich das Buch zufrieden zuschlagen konnte. "Ashford Park" hinterließ zwar keinen Wow-Effekt, ist aber dennoch ein lesenswertes Buch über ein kleines Geheimnis, das seine Wellen bin in die Gegenwart schlägt! Fazit Trotz meiner Kritikpunkte ist "Ashford Park" ein lesenswerter Familienroman mit einer interessanten Geschichte aus der Vergangenheit, die sich nach und nach aufdeckt.

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  • Familiengeheimnis

    Ashford Park
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    05. March 2017 um 17:31

    Clementine ist eine erfolgreiche Anwältin. Während sie beruflich alles an ihren Aufstieg setzt geht privat alles in die Brüche. Mit Mitte dreißig ist sie plötzlich wieder Single, ihre Wohnung ist trostlos, ihr Leben besteht nur aus Arbeit und jetzt liegt auch noch ihre geliebte Großmutter im Sterben. Das führt dazu, dass schon lange gärende Feindseligkeiten innerhalb der Familie aufbrechen. Tief in der Vergangenheit der Großmutter liegt ein dunkles Geheimnis, das auch Clementines Schicksal bestimmen wird. Alles begann im Jahre 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park. Das Buch beginnt als beeindruckendes Familienpanorama. Interessante Details aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, des Ersten Weltkriegs und den Verfall des englischen Adels. Bis nach Kenia führt der Ausflug in die Vergangenheit und lässt tolle und erschütternde Szenen lebendig werden. Auch die Gegenwart Ende der 90er wird toll gezeichnet und ich habe mich gerne in der Geschichte verloren. Je weiter aber das Buch voranschreitet desto blasser und banaler wird es. Sehr schade, da ich vom ersten Drittel doch so begeistert war. Mir fehlte der sinnvolle Schluss. Das Ende war vorhersehbar und viel zu flach. 4 Sterne, doch für ein Reread nicht geeignet.

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  • Ashford Park hält nicht, was es verspricht

    Ashford Park
    FabAusten

    FabAusten

    08. January 2017 um 15:52

    Clemmie hängt sehr an ihrer Großmutter Addie. Als es dieser zunehmend schlechter geht, spricht sie ihre Enkelin plötzlich mit „Bea“ an. Clemmie kennt niemanden dieses Namens und stellt bald fest, dass dasselbe auf die Vergangenheit der alten Dame zutrifft. Nur wenige Details sind aus ihrem Leben vor der Einwanderung in die USA bekannt. Doch langsam treten immer mehr Dinge zu Tage und Clemmie muss sich schließlich fragen, ob Addie überhaupt die Frau ist, für die ihre Enkelin sie gehalten hat. [Weiterlesen ...] Der Roman springt zwischen zwei Zeitebenen und Protagonistinnen hin und her. In der Gegenwart (Anfang der 2000er Jahre) hat Rechtsanwältin Clemmie (die nur ein oder zwei Mal bei ihrem vollen Namen genannt wird) gerade eine Trennung hinter sich und arbeitet unermüdlich daran, Partnerin in ihrer Kanzlei zu werden. In der Vergangenheit (1920er Jahre bis in die 1970er) wird Addies Weg von Ashford Park nach Afrika verfolgt. Außerdem werden kurze Passagen aus dem Blick von Bea eingestreut. Jede der Figuren wird glaubwürdig zum Leben erweckt. Jede hat ihren eigenen Ton. Ihre Charakterzüge, Motive und Handlungsweisen werden nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz lässt sich nur sehr schwer eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Zum einen mag es daran liegen, dass keine wirklich sympathisch wirkt. Zum anderen entsteht das Gefühl, dass ihre Motive und Gefühle nicht erschöpfend genug ausgeleuchtet werden. Der Leser erfährt viel von ihnen, kann sie jedoch nicht immer verstehen. Klar im Mittelpunkt steht Clemmies Leben und ihr Empfinden, was auch der Anteil am Seitenumfang widerspiegelt. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt der Geschichte leider auf Clemmies Wohl und Weh. Das „große“ Geheimnis wird zum Katalysator degradiert, der ihr weiteres Leben bestimmt. Lang und breit wird über ihre Arbeit, ihre Ex-Beziehung, die damit einhergehenden Selbstzweifel, das Bedauern über ihr Single-Leben, ihre Familie und die Sorge um ihre Großmutter palavert. Besonders in Anbetracht des Wunsches, mehr über Addies Vergangenheit zu erfahren, wirken sich die vielen Details aus Clemmies Gefühls-/Leben sehr enervierend aus. Auch das ständige Gejammer über ihren Beziehungsstatus ist für Leserinnen, die gerne Single sind, auf Dauer unerträglich. Ebenfalls ärgerlich ist, dass sie in Bezug auf Addies Geheimnis recht inaktiv ist und keine ernsthaften Versuche unternimmt, es zu entschlüsseln. Die wenigen Hinweise und Lösungen fallen ihr stets in den Schoß bzw. werden von anderen zu Tage gefördert. Am meisten erfährt der Leser aus dem Erzählstrang, der in der Vergangenheit liegt. Obwohl Addies Vergangenheit genauso weitschweifig erzählt wird wie Clemmies Geschichte, hat es nicht dieselben negativen Auswirkungen. Das liegt einerseits daran, dass die Frage, was genau passiert ist, die Aufmerksamkeit des Lesers wachhält. Andererseits liegt es an Willigs sehr lebendigem Sprachstil, der alle Sinne anspricht. Er ist ganz klar die Stärke des Romans. Sowohl die kalte Atmosphäre auf Ashford Park wird für den Leser nachfühlbar, als auch die flirrende Geschäftigkeit der Zwanziger Jahre neben den dunklen Nachwirkungen des vergangenen Krieges. Die Zeit in Afrika, die Landschaft, die schwüle Witterung, das Verhältnis zwischen den Figuren machen keine Ausnahme. Nichtdestotrotz hätten sich ein paar Kürzungen nicht nachteilig ausgewirkt. Ob wirklich alles derart detailliert beschrieben werden muss, ist fraglich. Nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich neigt Willig zur Dekadenz. Viele Dinge werden bis ins Kleinste beschrieben, was zur hohen Seitenzahl beiträgt. Das tatsächliche Geschehen hätte sich definitiv auf weniger Seiten aufschlüsseln lassen können. Als einer der größten Kritikpunkte muss die relativ frühe Offenlegung wichtiger Details des Geheimnisses genannt werden. So bleibt nur die Frage, wie es explizit dazu kam. Manches auf dem Weg ist vorhersehbar, anderes nicht. Das ist genauso okay wie die Tatsache, dass die Autorin nicht alle Geschehnisse genauer verfolgt und erklärt. Ärgerlich ist jedoch, dass es sich dabei genau um die Ereignisse und Entwicklungen handelt, deren Ablauf den Leser besonders interessiert hätten. Hätte die Autorin doch lieber an anderer Stelle Minimalismus geübt und nicht ausgerechnet an diesen essentiellen Stellen. Das Lektorat darf nicht unerwähnt bleiben, da es an der ein oder anderen Stelle sorgfältiger hätte erfolgen sollen. Beispielsweise wird einmal von drei Personen gesprochen. Als sie namentlich aufgeführt werden, sind es jedoch vier. Im Grunde fährt Willig unter falscher Flagge. Statt das Geheimnis in den Mittelpunkt zu stellen, ist dies nur ein Köder, um zwei relativ fade und sehr konservative Liebesgeschichten zu erzählen. Diese driften nicht selten ins Kitschige ab. Die altmodische Haltung, dass nur eine Heirat erst ein perfektes Happy-End ausmachen, wird (wie wäre es mit zwei oder drei Eheschließungen?) auf die Spitze getrieben. Auch der Titel ist irreführend, denn das titelgebene Ashford Park spielt lediglich eine sehr untergeordnete Rolle. Auch der englische Titel An Ashford-Affair trifft den Inhalt nur ansatzweise. Insgesamt schöpft der Roman sein Potenzial nicht zufriedenstellend aus. Ashford Park bietet gediegene Unterhaltung ohne großartigen Spannungsbogen. So ist es eher etwas für Fans von Liebesromanen ist als für solche von historischen Familiengeheimnissen.

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  • Leichte Unterhaltung

    Ashford Park
    MelC

    MelC

    05. August 2016 um 19:13

    Mit 506 Seiten ist dieser Roman ein umfassendes Familiendrama über mehrere Generationen. Die Kapitel sind übersichtlich unterteilt, so dass die Sprünge zwischen Zeiten und Kontinenten gut folgen kann. Alle Figuren sind liebevoll und intensiv beschrieben. Die Empathie ist mir während des Lesens wirklich leicht gefallen.Der Verlauf der Geschichte ist zumindest so spannend, dass ich das Buch nur widerwillig aus der Hand gelegt habe. Enttäuscht war ich nur von einigen Längen in der Handlung, die nie wirklich Tempo aufgenommen hat und von einigen Vorwegnahmen der Spannungselemente. Insgesamt fand ich aber "Ashford Park" durchaus unterhaltsam und kurzweilig.

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  • Buchverlosung zu "Ein Baby und zwei Opas" von Angela Ochel

    Ein Baby und zwei Opas
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Gut gebrüllt, ist halb gewonnen Wilhelm (73) ist total überfordert, das sieht Finn (1 1/4) sofort. Weder wusste sein Opa, dass er einen Enkel hat, noch scheint ihn die Aussicht, auf ein Baby aufpassen zu müssen, sonderlich zu freuen. Finn dagegen findet´s prima. Als dann noch der andere Opa, Alt-Hippie Gunnar, anreist und bei der Kinderbetreuung helfen will, ist das Chaos vorprogrammiert und der Wettstreit eröffnet: preußisch-korrekt gegen bio, Stadt gegen Land, Frühförderung gegen Selbstverwirklichung. Doch dann machen Finns Eltern Ärger, und plötzlich müssen alle zusammenhalten. Ob das gut geht?Finn und wie er die Welt sieht – hochkomisch, schonungslos und garantiert kleckerfrei! Mit 10 Pflegetipps für Opas. Über Angela Ochel Angela Ochel, 1970 in Bielefeld geboren arbeitete lange Zeit als Projektleiterin. Den Stoff für ihre Romane findet sie in ihrer eigenen Familie. Ochel lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen bei Frankfurt am Main. „Ein Baby und zwei Opas“ ist ihr erster Roman. Mehr zur Autorin unter www.angelaochel.de. Jetzt bewerben! Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 226
  • eine komplizierte Familiengeschichte

    Ashford Park
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    27. May 2016 um 11:28

    Hierbei handelt es sich bereits um das zehnte Buch der Autorin Lauren Willig, doch es ist das erste, welches ich von ihr gelesen habe. Es spielt im Jahr 1999 und erzählt die Geschichte von Clemmie und ihrer Familie. Als Clemmie von ihrer Granny Addie "Bea" genannt wird, erwacht ihre Neugier und sie entdeckt das Geheimnis ihrer Familie.Bücher, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem Herrenhaus spielen und in denen Familiengeheimnisse aufgedeckt werden, gehören zu meinem Lieblingsgenre. Daher hat mir auch "Ashford Park" so gut gefallen.Man kommt sehr gut in die Geschichte rein und der Schreibstil ist flüssig. Clemmie und Addie sind ganz liebenswerte Protagonistinnen - allerdings wendet sich das Blatt bei einer der Frauen irgendwann. Aber gerade das macht das Buch so spannend.Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Passagen über die Zeit in Afrika etwas langweilig fand, daher kann ich auch nur 4 von 5 möglichen Sternen vergeben.Wer genau wie ich Familiengeheimnisse liebt, der wird auch dieses Buch mögen.

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  • Ashford Park

    Ashford Park
    Micha1985

    Micha1985

    27. February 2016 um 09:41

    Inhalt:  Clementine möchte nachdem ihre Granny Addie sie Bea genannt hatte mehr über das lange und aufregende Leben ihrer Großmutter herausfinden. Addie stammt aus dem englischen Adel und wuchs ab 1906 in Ashford Park auf.   Fazit: Ein toller Roman der zwischen dem hier und jetzt in Amerika spielt , naja eigentlich 1999/2000 , und ab 1906 in England und später in Kenia. Es wird das aufregende Leben der Granny Addie farbenfroh in Kenia oder trist in London erzählt. Der Wechsel zwischen den Zeiten ist sehr gut gemacht, auch wenn man gerne etwas mehr über beide Seiten (Addies & Clemmies) gelesen hätte. Manchmal waren die Szenen einfach zu kurz und die Zeitsprünge zu groß. Man hätte daraus locker einen 1.000 Seiten Wälzer machen können. ;) Ich fand es auf jedenfall super geschrieben und hat mich von der ersten Seite bis zur Letzten total gefesselt. Absolut empfehlenswert!

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  • Lauren Willig auf willkommenen Abwegen !

    Ashford Park
    Cridilla

    Cridilla

    Zuerst kurz über die Autorin: Lauren Willig, geboren in New York, schreibt Liebesromane seit sie sechs Jahre alt ist. Sie hat einen Abschluss in Englischer Geschichte und einen Doktor in Rechtswissenschaften. Nach einem Jahr in einer New Yorker Anwaltskanzlei entschied sie sich ganz für die Schriftstellerei. In den USA ist sie mit ihrer „Pink Carnation“ Liebesromanserie – über napoleonische Spione – bekannt geworden. Zum Inhalt: Eine Angelegenheit des Herzens Als ihre Großmutter Addie sie hartnäckig «Bea» nennt, schiebt ihre Enkelin Clementine die Verwirrtheit zunächst auf das Alter. Schließlich ist Addie gerade 99 Jahre alt geworden. Doch Clementines Neugier ist geweckt: Wer ist Bea? Die junge Frau begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie erfährt von Addies großer Liebe Frederick und entdeckt ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Schicksal bestimmen wird… Ich gebe gerne zu, daß das deutsche Cover etwas verwirrend in Bezug auf die Geschichte ist. Ein Oldtimer, der auf das Torhaus eines englischen hochherrschaftlichen Landsitzes zufährt, aber diese Momentaufnahme ist nur ein winziger Teil der Familiengeschichte von Clementine, die 1906 ihren Lauf in England nimmt, als ein Waisenkind zu Verwandten kommt. Das Cover der amerikanischen Originalausgabe hingegen, scheint direkt Bea zu zeigen - in einer zeitlos schönen Aufnahme, verwegen rauchend, geheimnisvoll blickend, wie den „roaring twenties“ entsprungen. Der geneigte Leser wird gemerkt haben, es gibt einiges zu erzählen. Ich selbst habe die Autorin schon durch ihre „Pink Carnation“ Reihe kennen und lieben gelernt. Auch bei ihrem Genrewechsel scheint sie nicht von der Praxis der zwei unterschiedlichen Zeitschienen wegzukommen, was aber keinesfalls stört. Wir lernen die junge stetig gehetzt wirkende Anwältin Clementine „Clemmie“ Evans am 99.Geburtstag ihrer liebevoll als „Granny Addie“ genannten Großmutter kennen, die ihre Enkelin plötzlich nicht mehr wiederzuerkennen scheint und sie „Bea“ nennt. Anfangs wird die Verwechslung mit der Einnahme eines neuen Medikamentes erklärt, aber irgendwie scheint doch mehr dahinterzustecken und Clemmies Suche nimmt ihren Lauf. Dabei deckt sie Geheimnisse auf, die nicht nur das mitunter recht frostige Verhältnis ihrer Mutter und ihrer Tante Anna erklären, sondern auch die scheinbare Verwechslung mit Bea. Im Prolog wird die junge etwas verbittert wirkende Addie, auf ihrer Fahrt nach Kenia 1926 vorgestellt, um ihre Freundin Bea mit deren Mann Frederick auf der Kaffeeplantage zu besuchen, der sich später als Großvater von Clemmie entpuppen wird. Schon hier zeichnen sich Ereignisse ab, die noch 70 Jahre später ihre schicksalshaften Schatten werfen werden. Zu Beginn hatte ich etwas Probleme die ewig gehetzt wirkende Clemmie sympatisch zu finden, genauso kam ich nicht an die etwas negativ scheinende junge Addie heran. Aber bei beiden Charakteren schwankte die Sympathieskala auf und ab. Mal fand ich mich auf Clemmies Seite, dann wieder auf Addies, sogar einmal auf Beas (was wohl etwas heißen will, da sie hier eine Art antagonistische Position einnimmt) wieder. Was aber auch am langsamen Aufdecken sämtlicher Geheimnisse und weitreichender Mißverständnisse lag. Zu guter Letzt war mir zwar kein Charakter ans Herz gewachsen (selbst der Mann in Clemmies Leben – Jonathan – hatte Geheimnisse), aber ich konnte ihre Handlungsweisen nachvollziehen und verstehen. Die Unfähigkeit von Clemmie ihrem Leben einen wirklichen Sinn zu geben und immer nur der Kanzlei dienlich zu sein, in der sie Partner werden will – koste es was es wolle – auf privater Ebene in Sachen Beziehungen aber gänzlich zu versagen, machten für mich einen Großteil der Antipathie aus. Trotz ihrer späteren Heilung oder Wandlung durch ihre Jugendliebe Jonathan, blieb für mich Clementine etwas auf der Strecke. Addies Charakter schien viel interessanter (durch ihre Lebensumstände war sie früh gezwungen quasi für sich selbst zu sorgen, was sie natürlich anpassungsfähiger und robuster, zupackender werden ließ), obwohl Beatrice definitiv die schillerndste Figur von allen zu sein schien. 1906: Durch ein Busunglück der Eltern beraubt, muß die erst achtjährige Addie zu ihrem Onkel und ihrer Tante auf ein riesiges schloßartiges Anwesen „Ashford Park“ ziehen, um dort zu lernen, daß ihre Eltern von dem Rest der Familie abgelehnt, ja als „Heiden“ bezeichnet werden und sie fortab nur die „arme“ Cousine sein wird. In einer für sie völlig fremden Umgebung ist die mittlere Tochter des Hauses Beatrice, die einzige Feundin und Konstante, nach der sie ihr Leben auszurichten beginnt. Die enge Kinderfreundschaft, die später zu Rivalität wird, erhält durch Frederick den besonderen Kick. Dieser zuerst mit Addie befreundete junge Mann, der alle ihre Sinne anspricht, und auch all ihre Leidenschaften zu teilen scheint, macht die verhängnisvolle Bekanntschaft mit ihrer Cousine Bea und das Unheil nimmt seinen Lauf. Bea, unschicklich verheiratet – da sie diese Ehe aus Liebe eingegangen ist, zu dieser Zeit für die Upperclass schlichtweg unmöglich – hat den Kontakt zu ihrem Elternhaus abgebrochen und muß feststellen, daß sie für ihren Herzog nur eine Art Trophäe war, die er später herumzeigen kann, aber der das Interesse an ihr verloren hat. Da sie – wie zu der Zeit in der englischen Oberklasse üblich – nur „eine schöne Hülle aber ohne Inhalt“ (in der realen Welt, durch den aufkommenden Krieg bedroht, scheint sie nur repräsentativ zu sein, ihre Mutter hat sie – nach eigener Aussage – nicht auf das wahre Leben vorbereitet) ist, sieht sie ihr Heil in kleinen Liebes Rachefeldzügen gegen ihren Gatten, der inzwischen sogar eine – in ihren Augen mehr als unscheinbare – Geliebte hat und benutzt dazu eben auch Frederick, den sie ja nur für ihre Addie „prüfen“ will, ob seiner Tauglichkeit. Addie gibt nicht gerne zu, in ihn verliebt zu sein, sondern stellt ihn nur als Freund vor. Bei Beas Geschichte, sollte ihr klar sein, was dann passiert, aber sie fällt aus allen Wolken. Ebenso, das der aus dem Krieg versehrt zurückgekehrte Frederick nicht mehr derselbe zu sein scheint. Das Verhältnis der drei wird auf eine harte Zerreißprobe gestellt und scheitert vordergründig an ihren unterschiedlichen Lebensumständen, wobei das Unweigerliche seinen Lauf nimmt… und bis in die New Yorker Gegenwart hineinreicht, in der anscheinend jeder dazu verdammt ist unfähig in der Liebe zu sein… Geheimnisumwitterte Romane sind wohl Willigs Spezialität, hat sie doch mit der „Pink Carnation“ Reihe eine junge angehende Geschichtsdoktorandin auf die Suche nach verschollenen napoleonischen Spionen geschickt, die bis in ihre persönliche Gegenwart hineinreicht. Auch in „Ashord Park“(The Ashford Affair im Original) läßt die Autorin wieder gekonnt die Gegenwart (1999-2001 und 1906-1976) mit der Vergangenheit verschmelzen und streut Anspielungen kultureller Art mit wohldosierten Prisen Humor in die Wortgefechte ihrer Protagonisten ein, was wie immer pures Lesevergnügen ist. Der flüssige Stil der Autorin und der Übersetzerin machen es wieder leicht in die unterschiedlichen Zeitzonen einzutauchen. Man fühlt sich wie der unsichtbare Beobachter im Elternhaus der kleinen Addie, der Wegbegleiter vom Debütball für eine der Schwestern Beas, dann später durch die Londoner Nachtclubs bis hin zur Kaffeeplantage in Kenia (hier hätte etwas mehr Kenia Feeling nicht geschadet, das Land blieb zu sehr fremdartig, fast plakativ; aber dies ist auch mein einziger Kritikpunkt). Dreh- und Angelpunkt sind Addie, Bea und Frederick in der Zeit vor und nach dem 1.Weltkrieg, und später Clemmie, ihre Mutter Marjorie, deren Schwester Anna und Annas Stiefsohn Jonathan, ein Geschichtsdozent, in Scheidung lebend. Wer jetzt nicht neugierig geworden ist, dem kann ich auch nicht helfen. Aber wer ein Buch über Freundschaft, Verrat, Liebe, Eifersucht, Zerwürfnis, Familiengeheimnisse, und Tragödien, die über mehrere Generationen reichen, lesen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Ein dickes Lob auch wieder an die Übersetzerin, diesmal: Mechthild Sandberg-Ciletti. Also, absolut empfehlenswert !

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    • 12
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    30. August 2015 um 00:11
  • Ashfort Park

    Ashford Park
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als ihre Großmutter Addie sie hartnäckig "Bea" nennt, schiebt ihre Enkelin Clementine dies zunächst auf ihr hohes Alter. Schließlich ist Addie gerade 99 Jahre alt geworden. Doch Clementines Neugier ist geweckt: Wer ist Bea? Die junge Frau begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie erfährt von Addies großer Liebe Frederick und entdeckt ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Schicksal bestimmen wird... Der Prolog beginnt mit der Reise nach Afrika. Addie fährt mit dem Schiff und Zug über Wochen nach Afrika, um ihre Cousine Bea zu besuchen. Addie ist zu diesem Zeitpunkt 26 Jahre alt.  Bea lebt mit ihrem Mann Frederick und ihren beiden Töchtern in Afrika und betreibt dort eine Kaffeeplantage. Die Zeitzonen wechseln zwischen 1909 und 1999. Im Jahre 1909 wird Addie als Waise von ihrem Onkel auf dessen Anwesen aufgenommen. Sie hat eine harte Zeit und die einzige, die zu ihr hält ist ihre Cousine Bea. Weiter geht es in die Zeit 1999, wo Clemmie, Addies Enkelin ich wundert, was ihre Großmutter für wirres Zeug redet. Doch sie ist neugierig geworden und stellt Nachforschungen an. Sie kommt nach und nach dahinter, was ihre Großmutter ihr verschwiegen hat und deckt am Ende ein Familiengeheimnis auf, das natürlich auch sie selbst betrifft. Mir hat dieser Roman um das Familiengeheimnis um Addie gut gefallen. Die verschiedenen Zeiten waren von der Autorin Lauren Willig toll gelöst und gingen ineinander über, so dass keine Missverständnisse aufkamen. Der Schreibstil war klar und flüssig, so dass man schnell in die Geschichte hineinkam und nur so über die Seiten flog. Man musste sich zeitweise schon sehr konzentrieren, um die Familienzugehörigkeit der einzelnen Verwandten in den wechselnden Zeiten zuordnen zu können. Sehr beeindruckt haben mich die Erzählungen um Addie von 1909. Wer Familiengeheimnisse liebt, ist bei diesem Roman auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Er ist spannend, interessant, gut geschrieben und bietet viel Lesespaß.

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    • 2
  • Leserunde zu "Ashford Park" von Lauren Willig

    Ashford Park
    ROZUBI

    ROZUBI

    Als Granny Addie sie hartnäckig «Bea» nennt, schiebt ihre Enkelin Clementine die Verwirrtheit zunächst auf das Alter. Schließlich ist Addie fast 100 Jahre alt. Doch Clementines Neugier ist geweckt: Wer ist Bea? Die junge Frau begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, sie erfährt von Addies großer Liebe Frederick, und von ihrer Cousine: Bea. Schließlich entdeckt sie ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Schicksal bestimmen wird …   Es ist wieder soweit: Unter allen Bewerbern verlosen wir 10 Exemplare von Ashford Park. Bitte beantwortet bis zum 14.12. folgende Frage und Euer Name wandert in den Lostopf:   Habt ihr schon mal ein Familiengeheimnis aufgedeckt? Wenn ja, wie hat es Euer Leben verändert?   Wir freuen uns schon auf viele spannende Antworten und drücken Euch die Daumen! Herzliche Grüße von Lena und Friederike  

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    • 130
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Nette Geschichte um ein Familiengeheimnis

    Ashford Park
    bookgirl

    bookgirl

    26. January 2015 um 14:07

    Inhalt Clementine wird von ihrer Granny Addie bei einem ihrer Besuche Bea genannt. Zunächst schiebt sie es auf ihr Alter, denn Addie ist immerhin schon 99 Jahre alt. Aber als sie sie immer wieder Bea nennt, wird Clemie neugierig und stellt Nachforschungen an. Auf der Reise in die Vergangenheit, erfährt sie nicht nur von Frederick, der ersten großen Liebe von Addie und von ihrer Cousine Bea, sondern auch von einem alten Familiengeheimnis. Meine Meinung Das Cover von "Ashford Park" erinnert an Downtown Abbey und den britischen Hochadel. Umso erstaunter war ich, dass der Prolog im Jahre 1926 in Kenia beginnt. Zeitlich befindet sich die Geschichte in der Folge dann jedoch entweder im Jahr 1909 oder 1999. Zunächst begleiten wir jedoch Clemie auf dem Weg zur Geburtstagsfeier ihrer Großmutter Addie, die 99 Jahre alt ist und der der ganze Trubel um ihre Person zu viel war. Nach einem kurzen Schlaf, kommt sie zwar zu sich, nennt ihre Enkelin aber "Bea". Clementine hat den Namen noch nie gehört und auch ihre Familie reagiert eher zaghaft und rückt nur nach und nach mit der Sprache heraus, um wen es sich bei Bea handelt. Auf der Reise in die Vergangenheit erfahren wir mehr über Addie und über ein altes Familiengeheimnis. Ich mag Geschichten, die auf zwei zeitlichen Ebenen spielen. Hier hat mich der Teil im Jahr 1909 mehr gefesselt und der Teil im Jahr 1999 ist im Vergleich regelrecht verblasst. Einige Punkte waren nicht ganz nachvollziehbar. Besonders, dass Clementine, die behauptet ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Großmutter zu haben, dann so wenig über sie wusste, hat mich erstaunt. Mir ist bewusst, dass die Handlung davon lebt und sie sonst keinen Grund hätte das Familiengeheimniss aufzuspüren, aber dennoch ist diese totale Unwissenheit wenig glaubwürdig. Auch das Aufeinandertreffen von Bea und Addie hat mir weniger gefallen und ich frage mich, warum es nicht wenigstens eine kurze Aussprache zwischen den beiden gab. Ab der Hälfte plätschert die Geschichte vor sich hin und ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, die die Handlung sicherlich bereichert hätte. Fazit "Ashford Park" ist eine gut lesbare Familiengeschichte mit ein paar Schwächen. Liebhaber dieses Genres sollten aber dennoch auf ihre Kosten kommen.

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  • Fesselnde Familiensaga

    Ashford Park
    nicigirl85

    nicigirl85

    18. January 2015 um 14:08

    "Ashford Park" ist das erste Buch der Autorin, welches ich las. Als Fan von Büchern, die nur so vor Familiengeheimnissen strotzen und Liebhaberin der Romane von Kate Morton und Lucinda Riley, stieß ich auf dieses Buch und begann gespannt zu lesen. Lauren Willig hat einen sehr angenehmen und vor allem einnehmenden Schreibstil. Zudem sind ihr die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen sehr gelungen. Die Autorin entführt uns zum einen in das Jahr 1909 und zum anderen ins Jahr 1999. 1909 begleiten wir die Waise Addie, die auf dem Anwesen ihres Onkels aufgenommen wird. Von ihren Verwandten geduldet, findet sie nur Zuspruch bei ihrer Cousine Bea, die sie jedoch immer wieder in ärgerliche Situationen bringt. Über die Jahre hin kommt es plötzlich zu einem Desaster, denn es bricht nicht nur der 1. Weltkrieg aus. Derweil wundert sich Enkelin Clemmie 1999 über ihre Großmutter Addie, die scheinbar wirres Zeug redet. Die Enkelin begibt sich dabei auf Entdeckungstour, um das Geheimnis um die Unbekannte Bea zu lüften. Wird ihr dies gelingen? Mich haben vor allem die Schilderungen aus der Zeit um 1909 und das Schicksal von Addie fesseln können. Zudem hat mir gut gefallen, dass die Handlung nicht nur in England auf dem Landsitz spielt, sondern auch in Afrika. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Roman, den ich sehr gerne weiter empfehle. Fast so gut wie meine Lieblingsautorinnen...

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  • Ashford Park

    Ashford Park
    Sarih99

    Sarih99

    01. January 2015 um 15:49

    Dieses Buch ist wie ein großes Puzzel. Der Prolog gibt einen kurzen Einblick in das Leben von Granny Addie. Dann befindet sich der Leser im Jahr 1999. Granny Addie feiert gerade ihren 99. Geburtstag. Man erfährt, so einiges was einen ziemlich verwirrt, denn im Prolog war es komplett anders. Man rätzelt immer mit und durch jede Information, die die Protagonistin Clemmie erfährt, findet man ein weiteres Puzzelteil und das Bild fügt sich immer mehr zusammen. Aber manchmal ist es garnicht so einfach und man wäre nie darauf gekommen. Ashford Park ist ein Buch zum Rätzeln und Raten. Ich denke jeder, der beim Lesen auch gerne mal ein bisschen nachdenkt, wird das Buch lieben. Ich habe diesem Buch leider nur vier Sterne gegeben weil ich mich ab und zu ein bisschen gelangweilt habe weil sich manches sehr gezogen hat. Ich kann das Buch aber wirklich nur empfehlen und danke auch dem Verlag, dass ich die Möglichkeit hatte es zu lesen.

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  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Ashford Park
    tinstamp

    tinstamp

    01. November 2014 um 13:33

    Ashford Park...englischer Landadel, Butler und Dienstmädchen, Jagden und vieles mehr... Das stellte ich mir in etwa vor, bevor ich zu lesen begann und war verblüfft auf den ersten Seiten in Kenia zu landen! Im Prolog des Buches wird bereits etwas vorgegriffen und der Leser lernt die 26-jährige Addie kennen, die sich 1926 auf die beschwerliche Reise von England nach Kenia aufmacht. Dort möchte sie ihre Kusine Bea und deren Mann Frederick, einst ihre große Liebe, besuchen. Als sie dort ankommt, bemerkt sie, dass sie für Frederick noch immer dieselben Gefühle hat... Im ersten Kapitel sind wir dann in New York im Jahre 1999. Clemmie, die Nichte von Addie, die ihre Großmutter innig liebt, findet ihre Oma an ihrem 99. Geburtstag etwas verwirrt an, denn diese nennt sie plötzlich Bea. Ihre Mutter und ihre Tante schweigen und so erwacht Clemmie's Neugier. Gemeinsam mit Joe, dem Stiefsohn von Clemmies Tante, der mehr zu wissen scheint, als sie, versucht sie hinter das Geheimnis der Kusine von Addie zu kommen, über die niemand sprechen will. Danach wechseln die Zeitebenen von der Gegenwart im Jahre 1999 ins Jahr 1909 als Addie als Waisenkind zu ihrem Onkel und ihrer Tante nach Asford Park kommt. Dort wird sie zwar aufgenommen, aber mehr geduldet, als geliebt. Nur ihre Kusine Bea, die drei Jahre älter ist, nimmt sich der kleinen Addie an und aus den beiden Mädchen werden beste Freundinnen. Während Addie eher still und wissbegierig ist, übernimmt Bea die Vorstellungen ihrer Mutter und möchte die Debütantin des Jahres werden. Durch ihre Schönheit und ihr kesses Auftreten liegen ihr die Männer bald zu Füßen, doch dann bricht der erste Weltkrieg aus. Die Ereignisse aus Addies und Beas Kindheit, die zwei sehr unterschiedliche Charaktere sind, fand ich richtig interessant. Zu diesem Zeitpunkt lernt Addie auch Frederick kennen, für den sie seit dem ersten Zusammentreffen schwärmt. Jahre später trifft sie ihn zufällig wieder.... Die beiden erwachsenen Frauen schweißt ihre Freundschaft seit Kindesbeinen zusammen, doch könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Während Addie dem neu beginnenden Zeitalter sehr aufgeschlossen gegenübersteht, übernimmt Bea die Vorstellungen ihrer Mutter, wobei Frauen nichts anderes zu tun haben, als schön auszusehen und eine gute Partie zu machen. Doch nach der Jahrhundertwende fängt ein neues Zeitalter an und auch Frauen beginnen immer mehr "ihren Mann zu stehen". So fängt Addie bei einem Verlag zu arbeiten an, was sie jedoch ihrem Onkel und ihrer Tante, selbst Bea, verschweigt. Bea verliert sich in Abendgesellschaften und Männerbekanntschaften. Bald macht Bea die gewünschte gute Partie, doch der Erste Weltkrieg fordert seinen Tribut. Als Beas Ehe nur mehr ein Scherbenhaufen ist, kommt es zur Katastrophe… Die Geschichte wechselt zwischen den beiden Zeitebenen. Während mir die Handlung in der Vergangenheit viel besser gefallen hat, ist die in der Gegenwart eher schwach. Clemmies Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie hatte angeblich immer eine sehr gute Beziehung zu ihrer Großmutter, doch diese hat ihr nie etwas von ihrer Vergangenheit erzählt? Das fand ich doch seltsam und auch dass Joe, der Stiefsohn ihrer Tante, mehr weiß mehr als sie? Genauso unwahrscheinlich fand ich, dass für Clemmie die kurze Verwirrtheit ihrer Großmutter der auschlaggebende Punkt für ihre Nachforschungen war. Außerdem ist sie ein Workaholic und verbriachte bis jetztden Großteil ihres Lebens im Büro. Als sie plötzlich nicht befördert wird, kündigt sie und forscht nur mehr nach dem Geheimnis um Addie und Bea? Dieser krasse Persönlichkeitswechsel kommt mir sehr unwahrscheinlich vor! In der Zeitspanne aus der Vergangenheit gibt es auch Abschnitte, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Nachdem sich Bea und Addies  nach Jahren endlich wieder treffen, verlieren sie kein Wort über die Vergangenheit und dem Vorfall, der beider leben verändert hat. Sie sprechen sich weder aus, noch wird die damalige Situation angesprochen. Die Oberflächlichkeit vieler Situationen empfand ich, trotz des sehr angenehmen Schreibstils, störend. Fazit: Eine Familiensaga mit einigen kleinen Schwächen. Die Abschnitte aus der Vergangenheit sind anfangs packend erzählt, verlieren aber im Laufe des Buches an Tiefe und Spannung. Die Geschichte aus der Gegenwart konnte mich nicht so richtig überzeugen und blieb blass. Ein nettes Buch für zwischendurch für Liebhaber von Familiengeheimnissen.

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