Natascha Kampusch 10 Jahre Freiheit

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Inhaltsangabe zu „10 Jahre Freiheit“ von Natascha Kampusch

„Freiheit beginnt in der Seele und arbeitet sich nur langsam von innen nach außen.“

Sie hatte geglaubt, mit ihrer Selbstbefreiung beginne ein völlig neues Leben voller Energie und Chancen. Stattdessen wurde sie immer wieder dazu gezwungen, in ihre dunkle Vergangenheit einzutauchen. Jetzt erzählt Natascha Kampusch erstmals, wie schwer sie es hatte, ihre Rolle zu finden – und warum sie den Glauben an das Gute im Menschen trotz allem nicht verloren hat. Das bewegende Buch einer mutigen Frau, die immer wieder die Kraft findet, ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Bewegend und aufklärend.!

— Perse

Ein ehrliches Buch über eine starke Frau, wie sie mit den Medien und der Gesellschaft nach ihrem Schicksalsschlag umgeht.

— adventurously

Ehrlich, mutig, bewundernswert!

— Sumsi1990

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  • 10 Jahre Freiheit

    10 Jahre Freiheit

    Kleine8310

    16. May 2017 um 19:07

    "10 Jahre Freiheit" ist ein Buch der Autorin Natascha Kampusch in Zusammenarbeit mit Heike Gronemeyer. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da das Schicksal von Natascha Kampusch einen nicht so leicht loslässt.    Den Titel finde ich wirklich toll gewählt und er zeigt eine reale Mischung aus Optimismus und den schlimmen Erfahrungen von Frau Kampusch. In diesem Buch berichtet die Autorin offen und reflektiert über ihr Leben und die Zeit nach ihrer Selbstbefreiung. Ich habe "3096 Tage", aufgrund der Schwere der Thematik, selber noch nicht gelesen und kann daher nicht beurteilen ob es in diesem Buch Parallelen zum Erstling gibt, oder Wiederholungen.  Ich bin gut in dieses Buch hineingekommen und fand den Schreibstil angenehm und auch flüssig zu lesen. Die Thematik ist natürlich nicht ohne und ich muss sagen, dass ich die Autorin dafür bewundere, wie sie ihr Leben nach den schrecklichen Jahren, meistert. Manche Dinge haben mich erschreckt und den Kopf schütteln lassen, aber manche Menschen schrecken wohl vor nichts zurück.    Die Handlung ist ein Einblick in die letzten Jahre und das aktuelle Leben von Natascha Kampusch. Ich fand es interessant, wie die junge Frau versucht sich gegen Ungerechtigkeiten zu behaupten und zeitgleich ihren eigenen, bestmöglichen Weg für ihr Leben zu finden. Hier finden sich einige Dinge, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Von Spannungsbögen, manchen Formulieren oder ähnlichem möchte ich hier gar nicht schreiben, da es mir bei der Lektüre nicht vorrangig um diese Punkte ging. Ich nehme bei biografischen Büchern dazu Abstand und möchte auch ungern über das Leben von anderen, die so offen sind darüber zu schreiben Bewertungen anstellen. Daher ist diese Meinung ganz subjektiv und erfolgt auch ohne Positiv - Negativ Auflistung. "10 Jahre Freiheit" ist eine gute Biografie, die einen tollen Einblick in das Leben der Autorin und ihre Gedanken gibt! Ich habe das Buch gerne gelesen!

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  • Eine bemerkenswerte junge Frau

    10 Jahre Freiheit

    WildRose

    01. January 2017 um 11:16

    "Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, denn Hoffnung ist eine der stärksten Triebfedern, die wir in uns haben."Natascha Kampusch wurde 1998 im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Der eigenbrötlerische Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil sperrte sie in ein Kellerverlies und hielt Natascha 8 Jahre lang gefangen. Er misshandelte sie, ließ sie für sich schuften und wollte sie zu seinem Besitz machen. Doch Natascha Kampusch gab die Hoffnung, eines Tages lebend aus Priklopils Gefangenschaft zu entkommen, nie auf. 2006 nutzte sie einen Moment der Unaufmerksamkeit des Täters und entkam so aus dessem Garten. Schon kurz nach ihrer Selbstbefreiung fingen wilde Spekulationen über Nataschas Zeit in Gefangenschaft an. Verschwörungstheorien verbreiteten sich, Nataschas Worte wurden angezweifelt, die Medien gingen oftmals äußerst respektlos mit ihr um, ihre Privatsphäre wurde nicht respektiert. Natascha war und ist ständiger Kritik, Ablehnung und sogar Hass ausgesetzt. Ein paar Jahre nach ihrer Selbstbefreiung veröffentlichte sie ihr Buch "3096 Tage", in welchem sie von ihrer Zeit in den grausamen Händen Priklopils erzählt. Dieses Buch beeindruckte und berührte mich zutiefst. Umso unbegreiflicher empfand ich es, wie Natascha vor allem in den Boulevardmedien häufig dargestellt wurde: Wie daran gezweifelt wurde, dass sie über ihre Zeit in Gefangenschaft die Warheit berichtet hat, wie ihre Privatsphäre immer wieder mit Füßen getreten wurde. Dass sie trotz all der öffentlichen Demütigungen, die sie über sich ergehen lassen musste, "10 Jahre Freiheit" schrieb und veröffentlichte, zeigt, dass sie eine wirklich bemerkenswerte junge Frau ist, die die Hoffnung tatsächlich niemals aufgegeben hat und hoffentlich auch niemals aufgeben wird. Sie berichtet von ihrer Zeit seit der Selbstbefreiung, thematisiert auch den Umgang der Medien und der Öffentlichkeit mit ihr und dem Fall. Es tut weh, lesen zu müssen, wie häufig sie angefeindet wird, wenn sie, beispielsweise, in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Als Österreicherin und Wienerin schäme ich mich sehr für jene Landsleute, die Natascha beschimpfen und nicht in Ruhe lassen, nur weil sie nicht das "typische Opfer" ist, nur weil sie einen anderen Weg gewählt hat, mit ihrer Geschichte umzugehen. Ich finde die Arbeit, die Natascha leistet, einfach unglaublich wichtig, denn die Reaktionen auf ihre Geschichte zeigen nur zu deutlich, dass noch Aufklärungsbedarf existiert, wenn es um Entführungsopfer und den Umgang mit Opfern von Greueltaten im Allgemeinen gibt. Sie ist eine sehr weise und starke junge Frau, der ich für die Zukunft wirklich nur das Beste wünsche.

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  • 10 Jahre Freiheit

    10 Jahre Freiheit

    Sumsi1990

    24. August 2016 um 09:33

    Ich habe auf das vorige Buch von Frau Kampusch gelesen und war immer sehr interessiert an ihren eigenen Erfahrungen. Nunmehr musste ich natürlich auch dieses Buch haben. Inhaltlich beschäftigt sich dieses Buch vor allem mit dem Umgang der "Weltöffentlichkeit", insbesondere der Presse, mit dem Opfer. Weiters erzählt sie natürlich auch (bruchstückhaft) wie ihre letzten 10 Jahre verlaufen sind.Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich mag die Sprache der Autorin und finde sie sehr ehrlich.Ich persönlich hätte mir ein paar mehr Ausführungen über ihr derzeitiges Leben gewìnscht. Ich hätte zb gern gewussst, ob es Frau Kampusch mittlerweile möglich ist ein den Umständen entsprechendes "normales" Leben zu führen.Alles in allem handelt es sich jedoch um ein mutiges, ehrliches und bewunderswertes Buch! Ich habe größten Respekt vor der Autorin und deren Umgang mit dem Unaussprechlichen!

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